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Kundenrezensionen

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am 22. Juli 2012
Ein verstörender, überwältigender und ermutigender Film, von dem wir lernen können, wie weit Liebe gehen kann, bis zum äußersten Wagnis - dazu sehr überzeugend und unsentimental gespielt, gerade von den beiden jungen Hauptdarstellern Alice Dwyer und Mateusz Damieki. Auch die zum Teil polnische Sprache stört eher wenig, denn die Geschichte ist vor allem aus der Sicht Hannahs erzählt - denn so wird noch besser deutlich, wie fremd und gefährdet die deutsche Jüdin auch nach ihrer Flucht aus dem Konzentrationslager in Polen war.
Die Erfahrung ihrer leidenschaftlichen, bedingungslosen Liebe war so intensiv, dass sie sowohl Hannah als auch Tomasz noch nach ihrer Trennung weiterhalf - dies zeigt sich jedoch erst auf den zweiten Blick. Hannah musste die Erinnerung daran aber nach ihrer tragischen Trennung deutlich stärker zurückdrängen als Tomasz, um ohne zu große innere Verzweiflung weiterleben zu können - der Film macht deutlich, wie ihr diese befreiende Erinnerung erst nach über 30 Jahren, ausgelöst durch ein Fernseh-Interview, bei dem sie Tomasz zufällig wiedersieht, allmählich zuteil wird. (Hannah: "Die Erinnerung kommt nie als Ganzes. Sie ist von Anfang an zerrissen.")
Gerade diese Wahrnehmung macht auch deutlich, welch tiefe Spuren die Jahre der ständigen Verfolgung, Bedrohung und Angst (trotz Rettung) bei Hannah hinterlassen haben. Das innere Verwundetsein der älteren Hannah macht Dagmar Manzel durch ihre Darstellung dieser Rolle sehr transparent.
Überzeugend auch der Schluss: Die (wahrscheinlich einzige) Wiederbegegnung der beiden Protagonisten wird nur noch angedeutet. Sie werden ihre neuen Lebenspartner nicht verlassen - auch das beeindruckt und zeigt das hohe Maß an Verantwortungsbewusstsein, zu dem sich zumindest Hannah schon im Vorfeld dieses Treffens auch klar bekannt hat.
Der Film erinnert in vielem an die indische Liebesgeschichte "Schatten der Zeit" (2004 - auch über Amazon erhältlich) - es ist sehr lohnenswert, beide Werke im Vergleich zu betrachten und zu bedenken: gerade auch deshalb, weil sie die Auffassung von nur einer möglichen großen Liebe während eines Menschenlebens in Frage stellen, gleichzeitig aber die bedingungslose Ernsthaftigkeit zeigen, mit der Liebe hier verwirklicht und verstanden wird.
"Wer auch nur einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt" - diese Botschaft aus dem Talmud passt zu "Die verlorene Zeit" womöglich noch besser als zu "Schindlers Liste", denn hier geht es wirklich um ein einziges Leben, das unter allergrößten Anstrengungen und Risiken bewahrt wurde, zunächst von Tomasz, später aber auch von einigen wenigen Freunden und Verwandten - und Krankenschwestern, die Hannah während ihrer späteren, einsamen Flucht entkräftet im Schnee finden.
Dass Menschen sich wirklich gegenseitig retten können, selbst in dunkelsten Zeiten, macht Mut. So stark also kann Liebe sein. Daran kann gar nicht oft genug erinnert werden - schon Ludwig van Beethoven tat dies sehr eindrucksvoll mit seiner Oper "Fidelio". Und dass sowohl deren Handlung als auch die Geschichte des Films auf wahren Begebenheiten beruht, bekräftigt die Grundbotschaft beider Kunstwerke umso mehr.
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am 15. Juli 2012
...fanden wir!
Der Film erzählt auf sehr einfühlsame Weise eine (wahre...) Liebesgeschichte in den letzten Monaten des 2ten Weltkrieg.
Die Erzählung wechselt zwischen den Kriegswirren und dem Jahr 1976, in dem Hannah per Zufall einen Ausschnitt eines TV-Interviews sieht, auf dem sie meint, ihren totgeglaubten Lebensretter wiederzuerkennen. Es zeigt sich wieder einmal, das wahre Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten. Einen Stern Abzug gab es lediglich für das überraschende Ende. Ein Hinweis auf den weiteren Verlauf der Geschichte wäre schon interessant gewesen. Im Übrigen lief die DVD bei uns störungsfrei. Untertitel sind in vielen Filmen nicht 1 zu 1 übersetzt. Wenn man so etwas nicht akzeptiert, sollte man lieber beim normalen Fernsehen bleiben.
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am 14. Oktober 2013
Durch Zufall in der Bibliothek entdeckt, ist dies einer der traurigsten Filme meiner letzten Zeit. Er erzählt eine Liebesgeschichte zwischen einer deutschen Jüdin und einem Polen, die 1944 in einem KZ beginnt, sich mit einer waghalsigen Flucht fortsetzt, dann aber auseinandergerissen wird. 30 Jahre später finden sich die beiden durch Zufall wieder, nun etabliert in einem jeweils eigenen Leben. Die Zeit hat den Verlust allerdings nicht erlöschen lassen, nur verdeckt. Das Ende ist offen. Vielleicht ist das auch gut so - wie sollte die Geschichte auch ohne Schmalz und Sentiment weitergehen?
Ich fand die filmische Umsetzung stark. Trotz all der Brutalität, der Angst, Verzweiflung und des Schmutzes strahlen die Bilder Ruhe aus und wirken dadurch um so stärker. Dazwischen immer wieder kurze Moment des Glücks, z. B. als die beiden zwei betrunkenen Damen das Auto klauen und damit übers Land fahren. Unbedingt anschauen!
Ein bisschen irritiert hat mich der Umgang mit den Untertiteln. Dass es welche gibt, ist mir erst nach Filmende aufgefallen. Ich hab die polnischen Szenen dann nochmal geschaut.
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am 3. Dezember 2013
Wenn Menschen sich bemühen, Ereignisse wie den 2. Weltkrieg nicht in Vergessenheit versinken zu lassen, damit die Chance besteht, dass sich etwas Ähnliches nicht wiederholt, helfen Opferstatistiken nichts. Da bleibt nur das Bild von einzelnen Opfern im Gedächtnis haften. Das versucht der Film zu leisten. Er erreicht sein Ziel. Schade, dass die Darsteller der gleichen Personen in jungen und der reifen Jahren sich so wenig ähnlich sehen.
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am 24. Oktober 2015
Bewegender Film in dem meine Tochter als Kompasin mitspielt.....sehr aufwühlend.......sehr mitfühlend aber auch aufregend ...... ich bin froh in dieser Zeit nicht gelebt zu haben
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am 21. Juni 2016
guter film .weil auch die haus Szenen bei uns aus dem dorf stammen.top film immer wieder gerne anzusehen und interessant
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am 26. Februar 2015
Ausschwitz 1940: Ein polnischer Gefangener verkleidet sich als deutscher Soldat, imitiert die deutsche Sprache (ohne sie zu sprechen) und marschiert mit der Frau, die er liebt, geradewegs hinaus aus der Hölle, in der beide gefangen sind. Der Film der Regisseurin Anna Justice beruht auf der wahren Geschichte des polnischen Widerstandskämpfers Jurek Bielecki und der Jüdin Cyla Cybulska, damals 19 Jahre alt.

Anna Justice ist die Ehefrau des Schauspielers Florian Lukas, der hier unvergleichlich überzeugend einen Nazi verkörpert. Liebe wird aus Mut gemacht - dieser Satz gewinnt im Leben von Jerzy und Cyla eine tiefere Bedeutung. Erst 1983 finden die beiden Liebenden sich wieder. Jerzy empfängt sie mit roten Rosen am Flughafen Krakau - auch wenn beide ein Leben ohne einander gelebt haben ...
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am 29. Juni 2012
Was für ein großartiger Film! Am besten in Originalsprache mit Untertiteln - Menü ist leider nicht optimal. Fünf Sterne für den Film und die Schauspieler.
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am 22. Juni 2012
erstens vom Inhalt des Filmes und zweitens von der Qualität der Abspielbarkeit der DVD.
Mein DVD-Player (LG) hatte Probleme die DVD ohne Hänger abzuspielen. Und am PC ist es schwer das Menü zu bedienen. Ebenso die Darstellung der Untertiteln, kann nicht befriedigen. Auf diese zu verzichten geht leider nur wenn man gut Polnisch versteht.
Deshalb nur zwei Sterne.
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