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The King of in Between
Format: Audio CDÄndern
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Garland Jeffreys ist zurück. Das ist die gute Nachricht.
Die eher schlechte Nachricht war bisher: sein aktuelles Album konnte man hier vor einem Jahr nur relativ kurz als mp3-Download bekommen oder via Garland Jeffreys Homepage aus den USA.

Garland Jeffreys schafft auf dieser Platte etwas sehr Erfreuliches. Er baut eine Brücke zwischen neuen, sehr guten Songs und seinen erfolgreichsten Jahren um American Boy & Girl oder auch Escape Artist. Er ist mittlerweile 68 Jahre alt und bleibt seinem Stilmix treu, der ihn mal so erfolgreich gemacht hatte.

Mit dem erfahrenen Larry Campbell an seiner Seite klingt die Produktion ausgezeichnet. Der Sound ist klar und die Balance aus Moderne und Tradition gelingt nahezu perfekt. Am Anfang glaubt man bei Coney Island Winter beinahe, dass die Stimme nicht mehr so richtig mitspielen will. Aber das täuscht. Wahrscheinlich soll die Kälte des Winters dargestellt werden, und wenn dem so sein sollte, dann ist das eine großartige Idee gewesen.

Schon bei I'm Alive ist mit einem schneidenden Gitarrenriff die alte Kraft wieder da, gefolgt von Streetwise, einem gefiedelten Fußstampfer. Beim groovigen The Contortionist steuert Jeffreys alter Kumpel Lou Reed einen relaxten Doo-Doo-Doo-Chor bei und beim nachfolgenden All Around The World liefert uns Jeffreys seinen vollkommen von Pathos befreiten Kommentar zur Bankenkrise ab. Musikalisch erinnert das etwas an seinen grössten Charthit...

Willkommen in der Bluesecke, mag man zur Halbzeit des Albums denken.
Denn wenn bei Garland Jeffreys Boogie Chillen und La Grange eine Sybiose eingehen, dann kommt 'Til John Lee Hooker Calls Me dabei heraus. Auf trockene Bluesriffs ist auch Love Is A Cliche aufgebaut, genau wie Rock And Roll Music, das dann aber doch noch zu einem traditionellen Rock'n'Roll Song wird.

Der akustische Blues In God's Waiting Room wird in die lupenreinen Reggaesongs The Beautiful Truth und Roller Coaster Town einerseits und die Bonustracks She's A Killer und Everybody andererseits eingebettet.
Besonders Roller Coaster Town ist eine wunderbare Hommage an Jeffreys Heimatstadt New York.

The King Of In Between ist nach 14 Jahren Sendepause eine klasse Comebackplatte und hoffentlich hat Garland Jeffreys noch ein paar Songs dieses Kalibers in der Hinterhand. Die Platte schreit nach mehr...irgendwie...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 8. Mai 2012
Der halb afro-ametrikanische, halb puerto-ricanische Mischling Garland Jeffreys blickt auf eine Karriere mit eingen Höhen, aber leider mehr Tiefen zurück. Aber wie ein Stehaufmännchen kommt er dann doch dankenswerterweise immer wieder zurück. Fast 14 Jahre dauerte es diesmal, bis er sich wieder zu einem Album aufschwang und natürlich ist der Sound nach so langer Zeit wieder ein anderer. Was aber gleich blieb, bzw. wiedererstarkte, ist die Güte seiner Kompositionen.

Beim opener ,Coney Island Winter' befürchtet man nach den ersten gesungenen Tönen, seine Stimme sei brüchig und altersschwach geworden (der Mann ist ja auch schon 68), aber im Verlauf der Platte erkennt man, daß das dann wohl doch nur ein Stilmittel war, oder er während der Aufnahmen zu diesem track erkältet war. Ein sehr schöner uptempo track ist das, auf dem Jeffreys den Geschichten-Erzähler gibt, und den man sich auch vom jungen Dylan gut vorstellen könnte. Der straighteste Rock Track hier ist das vom gleichnamigen compilation Album von 2006 schon bekannte ,I'm Alive' und zu dem kann man nur sagen - hoffentlich noch möglichst lange.

Jedenfalls greift er stilistisch wieder auf den Mix zurück, den er mit den Alben ,Ghost Writer', ,One-Eyed Jack' und ,American Boy & Girl' perfektionierte: Blues, Reggae, Soul und Rock geben sich hier die Klinke in die Hand und im Gegensatz zu den letzten beiden Alben ist das alles auch herrlich zeitlos produziert.

Der pumpende Rock-Reggae Rhythmus von ,Streetwise' lädt fast zum Tanzen ein und die Fidel Begleitung ist arrangementmäßig sehr gelungen. Die Midtempo Ballade ,The Contortionist' ist dann der vielleicht souligste track dieser Platte.

,All Around The World' bringt gar Erinnerungen an ,Matador' wieder zurück (die Mariachi Bläser werden hier aber durch jamaikanische ersetzt) und ist kompositorisch diesem - seinem größten Hit - fast ebenbürtig.
Marley's Erbe ist hier ganz stark hörbar.

Dass er auf dem, auf dem ,La Grange' Riff daherreitenden ,'Till John Lee Hooker Calls Me' und auf ,Love Is Not A Cliche' fast puren Blues bietet ist allerdings etwas Neues. Zweiteres hat mit seinem shuffle Rhythmus auch starke country Anleihen. ,Rock And Roll Music' wiederum hat einen fast räudigen und sehr organischen Sound.

Der zweite Reggae ,The Beautiful Truth' (mit interlude-vocal parts von Spezi Lou Reed) zeigt auch ein wenig Spuren von Curtis Mayfield. Und auch ,Roller Coaster Town' ist ein typischer Jeffreys Reggae, allerdings ein sonniger.

Mit ,In God's Waiting Room' gibt noch einen intimen akkustischen Country Blues, den wohl auch Tony Joe White nicht besser hinbekommen hätte. Der Bonus Track ,Rock On' mit seinem verschleppten karibischen Rhythmis, hätte wiederum super auf ,Don't Call Me Buckwheat' gepaßt, vor allem arrangementmäßig.

Ein starkes Album, das fast nahtlos an ,American Boy & Girl' anschließt, und das paßt ja auch, den ,Matador' könnte ja genauso von 2011 stammen. Schön, dass er es nun nach fast einem Jahr doch noch geschafft hat die CD auch in Europa zu veröffentlichen, denn dort hatte er ja immer eigentlich die größere Fanbase. Wer sich das Teil, wie der Rezensent, schon direkt bei Erscheinen auf Jeffreys homepage bestellt hat, der bekam seine Ausgabe auch noch vom Meister selbst handsigniert. Und hoffentlich ist er auch demnächst Live in good old Europe zu bewundern...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 2. November 2012
kam mir die CD zwischen die Hände und dann aus Neugier in den Player. Nach zweimaligem Hören wurde aus Interesse zunehmend Begeisterung, weil Jeffreys sich nicht damit begnügt sich in einer Stilrichtung zu bewegen, sondern neben einer starken Blues-Linie auch mehrschichtige Popelemente, jamaikanischen Einschlag und Folksongelemente verbindet. Dabei sind die Stücke keinesfalls weichgespült, sondern haben richtig starke musikalische Passagen und groovige Elemente. Die Stimme ist prägnant, sehr kraftvoll und vielseitig, wobei ich mich in der ein oder anderen Passage wohlwollend an den "Matador" erinnerte und ihn auch in der Vinylecke wiederentdeckte. Insgesamt eine musikalisch tollgemachte Scheibe eines wirklich guten Musikers, den man seine lange Erfahrung auf positive Weise anmerkt. Unbedingt anhören.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2012
Kennt noch jemand Garland Jeffreys?
Der hat 1991 (ich hab es recherchiert…) n großen Hit gehabt mit „Hail Hail Rock’n’Roll“ aus seinem Album „Don’t call me buckweat“.
Ich habe das Lied geliebt, es war ein absoluter Ohrwurm mit Rhythmus und Feeling. Na ja, irgendwann hatte ich den Song zu oft gehört und hatte kein Bock mehr auf Jeffreys. Eher durch Zufall bin ich jetzt auf sein neues Album (das erste nach dreizehn Jahren!) gestoßen. Und bin äußerst angetan.
„The King of in between“ heißt die Scheibe. Und im ersten Song knallt uns Jeffrey einen „Coney Island Winter“ um die Ohren, um im zweiten Song uns mit
"I'm alive, I'm alive, I'm alive, not dead," zu beglücken und das er das ist beweist die ganze CD absolut! Ein Stil-Mix aus Reggae, Dub, Soul, Blues und Rock – Garland Jeffreys scheint in allen Bereichen ein Meister zu sein. Für mich wird es besonders toll, wenn er zeigt, dass seine Stimme älter und rauer geworden ist, wenn die Produktion etwas runtergefahren wird, aber ich mag eben knarzige Stimmen und reduzierte Gitarren-Bass-Schlagzeug-Gesang-Stücke.
Garland Jeffreys neue Scheibe.
Das Lied „All around the world“ gefällt mir nicht, ich überspringe es und entdecke die Liebeserklärung an den Blues: „Til John Lee Hooker calls me“ ist geil, wirklich!
Und so geht das weiter. Ich glaube, ich werde Jeffreys alte Scheiben wieder rauskramen müssen (ich hoffe, ich habe die noch…). Und ich glaube, ich habe einen neuen alten Musiker entdeckt, den ich unbedingt mal live sehen möchte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2012
Gekauft hab ich mir die CD nachdem ich im radio den song "the contornionist" identifiziert habe. seitdem habe ich jeden tag einen neuen lieblingssong entdeckt. bis heute 7 von 13.bald sind es 13 von 13.
unbedingt !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2012
Musik wie in den 90igern, ein ewig junger GJ. Streetwise erinnert mich sehr an alte Motown Stücke der 70iger Jahre,
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am 28. Juni 2013
Top in Ordnung und schnell. Alles gut gelaufen. Was will man mehr.
Gute Ware, guter Preis werde gerne wieder bestellen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2012
Ein schönes Werk, dass -auch wegen der Mischung unterschiedlicher Musikstile- nicht langweilig wird! G.J. ist noch lange nicht zu alt.
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