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Kundenrezensionen

460
3,2 von 5 Sternen
Call of Duty: Black Ops II
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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2012
Ich habe Call of Duty Black Ops 2 nun seit dem Tag des Releases und denke, dass ich das Spiel mittlerweile in- und auswendig kenne. Gleich zu Beginn: Call of Duty ist und bleibt ein Spiel, dass mich immer wieder aufs neue fesselt. Auch Black Ops 2 gefällt mir im Grundsatz ganz gut, einiges wurde verbessert, einiges wurde hinzugefügt doch das Rad hat Treyarch nicht neu erfunden.

Vor ab ein paar allgemeine Dinge: Die Engine von Black Ops 2 ist nicht mehr zeitgemäß. Zwar gelingt Treyarch die ein oder andere grafische Delikatesse, wie zum Beispiel der Flug mit dem Gleiter durch das tropische Tal in Indien, doch ist der Gesamteindruck der Grafik höchstens befriedigend. Hier hat Treyarch/Activision den Anschluss an die Konkurrenz verloren. Die Gameengines die EA zu bieten hat (Frostbite 2, CryEngine 3) sind im Vergleich zur CoD Engine mindestens 2 Ligen höher anzusetzen.

Der Sound in CoD ist fantastisch. Sehr spannungsvoll hinterlegte Musik in den Missionen holen einiges was die Engine versiebt wieder raus. Da gibt es wirklich nichts zu meckern, Top!

Aber Activision kehrt leider zum alten Laster zurück: KEINE DEDICATED SERVER! Ich weiß, ich weiß, das Thema wurde unzählige Male diskutiert. Ich als alter PC Zocker bin aber immer wieder aufs neue stink sauer wenn ich höre, dass es keine Möglichkeit geben soll, einen eigenen Server betreiben zu dürfen. Gaming Communities mit 20 oder mehr dauerhaften Spielern bleiben völlig auf der Strecke. Kein eigener Server, keine eigenen Matches (bei zu vielen Zockern). Keine Modding Tools, keine eigenen Karten, kein garnichts. Ich bin in dieser Hinsicht absolut enttäuscht. Ohne die oben genannten Community-Develope-Möglichkeiten sterben Games viel schneller aus. Nur Profitgier, nur immer mehr Umsatz durch lächerliche DLCs und Konsorten werfen kein gutes Licht auf den Milliarden-Konzern Activision, einfach nur traurig.

Aber genug geflucht, kommen wir zur Einzelspielerkampagne: Ein großes plus von CoD war schon immer die Story der Einzelspielerkampagne. Besonders die Story in Modern Warfare 2 fand ich grandios. Black Ops 2 hat sich hier nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Kampagne spielt sich ganz nett, die Charakterführung ist in Ordnung aber nicht überragend, die Story an sich finde ich jedoch relativ unkreativ. Ein alter Veteran leitet die Story ein und begleitet sie mit Erzählungen von früher, mal wieder versucht ein Terrorist den Westen zu vernichten. Die groß angekündigte Innovation der Zukunft mit futuristischen Waffen und Fahrzeugen ist letzen Ende nicht unbedingt sehr beeindruckend. Viele "Innovationen der Technik" kennt man bereits aus anderen Games. Besonders an Cryteks Crysis haben sich Treyarch Entwickler reichlich bedient. Zum Beispiel die VTOL Einheit aus Crysis 1 wurde eins zu eins übernommen. Sogar die Optik scheint gleich. Für ein solch großes Entwicklerstudio wie Treyarch und einem zahlungskrätigen Publisher wie Activision sollte doch einiges mehr an "Innovation" zu erwarten sein. Das für CoD bekannte "große Finale" der Kampagne ist ziemlich lahm. Die ebenfalls hoch angepriesene Entscheidungsfreiheit des Spielers wurde viel zu knapp umgesetzt. Ich habe die Kampagne vor knapp 4 Wochen durchgespielt und kann mich jetzt gerade einmal an 2 Situationen erinnern, indem ich die Wahl hatte jemanden zu töten oder eben nicht. Wirklich gigantische Entscheidungsfreiheit...

Sollte ich die Kampagne im klassischen System von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) bewerten müssen, würde ich eine glatte 4 geben, da ich von CoD wirklich besseres gewohnt bin.

Der Multiplayer: Eigentlich die Paradedisziplin von CoD. Ja, CoD Black Ops 2 macht Spaß und ja ich zocke auch heute immer noch gerne ein oder zwei Runden wenn ich abends von der Arbeit komme. Aber die Innovationslosigkeit von Treyarch ist peinlich. Man hat das Gefühl als ob der alte Multiplayer von Modern Warfare 2 übernommen, ein wenig aufpolliert und als neu verkauft in das Game integriert wurde. Das "verbesserte Killstreak-System" ist nicht verbessert. Es wurde höchsten um ein paar Killstreaks erweitert. Der Umstieg von Kills zu Punkten um Abschusserien zu bekommen, finde ich gut. Nun helfen auch Assists, Bomben-Planting und -Defusing um Killstreaks Boni zu erhalten. Aber die "komplett neu entwickelte Multiplayer Erfahrung" ist am Ende doch nur "eine gepatchte Version des Vorgängers".
Der ebenfalls bombastisch angekündigte völlig neu entwickelte Klasseneditor, der das individuelle Gaming in eine neue Dimension schießt ist lächerlich. Die Waffen, Ausrüstung, Granaten, Extra Giers, etc. sind OHNE AUSNAHME übernommen. Es gibt nicht ein einziges Gier, eine Waffe, eine Granate, die nicht schon irgendwann in einem Vorgänger zu finden war. Dass man jetzt statt 3 Giers unter Umständen 4 Giers in eine Klasse packen kann, unfassbar! Dass man statt nur einem Visier und einem Laserpointer noch zusätzlich Vollmantelgeschosse mitnehmen kann, einfach fantastisch! Ich bin beeindruckt, was heut zu Tage alles als Innovation verkauft wird. Super Mario war innovativ, Crysis war innovativ, Battlefield 3 ist in mancher Hinsicht innovativ, ja meinetwegen war sogar Pokemon die Rote Edition innovativ, aber Call of Duty Black Ops 2 ist in keiner Hinsicht innovativ. Anstatt Millionen Dollar für teuere Werbespots zur Primetime auszugeben, hätte Activision/Treyarch ruhig die ein oder andere Million in gescheite Storybook-Autoren, Grafikdesigner und Gamedesigner stecken sollen.
Die Maps in CoD BO 2 sind gut aber nicht wirklich packend. Spannend finde ich die Map "Express", eine Kopie eines modernen Bahnhofes obwohl auch hier sehr viel Ähnlichkeit zur Map "Airport" aus MW2 besteht. Ansonsten gibt es nicht wirklich viel zu berichten, was schon aus anderen CoDs bekannt ist. Es gibt mal wieder unzählige Prestigelevels, eine undenliche Auswahl an sinnlosen Hundemarkten, Emplemen und Titel und auch sonst viel unnützes Zeug
Das Liga System ist tatsächlich eine nette Sache, obgleich ist nicht wirklich fesselnd ist. Der Weg in die Platin Division (höchste Liga) ist nicht wirklich schwer. Platz 1 in dieser Liga ist aber eine Herausforderung.
Ein großes Plus darf ich aber doch verkünden: Ich bin noch keinem einzigen Cheater begegnet, finde ich sehr lobenswert.

Trotz alle dem, wenn ich auch hier bewerten sollte, müsste ich für den Multiplayer mit beiden Augen zu noch eine 4- geben.

Treyarch und Activision haben sich nicht mit Ruhm bekleckert, im Gegenteil, sie haben sich streckenweise blamiert, durch die großen, nein gigantischen Ankündigungen. Sollte nächstes Jahr nicht die große Innovation kommen, mit neuer Engine, neuer Story und neuem Multiplayer ist die Serie für mich gestorben. Vielleicht sollte Activision auch einmal über ein neues Entwicklerstudio nachdenken. Ich kenne da möglicherweise eins, dass sich bereits mehr als einmal bewiesen hat. Es ist ein deutsches Studio, sitzt in Frankfurt, fängt mit C an und höhrt mit ytek auf. Anstatt sich nur an dessen Ideen zu bedienen, könnte man sie gleich entlohnen und die komplette Entwicklung des nächsten CoDs übernehmen lassen.
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86 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2012
Da haben wir es nun, der wie vielte Teil ist es nun?

Ähnlich wie bei den damals viel zu vielen Weltkriegs Shootern sind wir nun mit BLOPS 2 und Warfighter wieder am selben Punkt angekommen. Das Thema ist von der Industrie ausgepresst.
Mit dem "bald" Zukunfts-Szenario will Treyarch etwas neues bieten, gelingt auch: Kletterhandschuhe, Fluganzüge, Futuristische Waffen mit Wand-Scanner etc.
Die Kriegskunst der Zukunft wird nachvollziehbar dargestellt.
Ganz nett für CoD verhältnisse: In der 5 Stunden kurzen Kampange hat man immer wieder entscheidungsmöglichkeiten, Töte ich XY, oder Wage ich es den Bösen direkt anzugreifen, was eventuell auch in die Hose gehen könnte und meine Tarnung auffliegen lässt? Zudem sind die Levels nun -zum Teil- etwas offener gestaltet. Wählte ich z.B. in einer Mission den Weg rechts den Berg hoch anstatt den direkten ruft der Protagonist "Ich flankiere Rechts" - Vorbildlich!

In die Hose gegangen sind die Strategie Missionen der Kampange, welche Optional sind (zum Glück). Die frustrierende bedienung zwingt den Spieler aus der Draufsicht einfach direkt zum Soldat zu wechseln und ins Geschehen selbst einzugreifen. Ansonsten gibt es nichts neues im Moorhuhnland.
In den Missionen sind nun Optionale Interaktionen, ein Schwert für höhere Nahkampf reichweite, Mörser usw. verfügbar und werdem dem Spieler direkt angezeigt.
Liebe zum Detail: Als ich einem gefallenen Soldaten das Funkgerät zur (Optionalen) Luftunterstützung abnehme erweist der Protagonist ihm die letzte Ehre und schließt ihm seine Augen mit der Hand.

Multiplayer:
Kurz und knapp - typisch CoD - schnell, ganz nette Maps (BlackOps 1 war in meinen Augen dort viel besser). Schnelle reaktionen sind Trumpf, das freischaltsystem kann Süchtig machen. Die Pointstreaks nerven einfach nur noch. In CoD 4 war es noch möglich dem Helicopter auszuweichen indem man in das innere eines Gebäudes flüchtete (und den Raketenwerfer auspackte), hier fällt man einfach nur noch Tot um und regt sich auf (Drohne stürzt ohne ankündigung auf den Spieler herab - keine Chance sich zu Wehren). Spielmodi ohne Killstreaks lassen sich keine mehr finden, für mich das Ende von CoD.

+ Verschiedene Enden, entscheidungsmöglichkeiten bringen wiederspielwert
+ Ein paar kreative Ideen machen das Future-Setting glaubwürdig
+ Toller, passender Soundtrack
+ Entwickler gab sich Mühe die Fans nicht wieder mit dem immer gleichen Kram zu langweilen (RTS Abschnitte, etwas mehr freiheiten in den Levels)
+ Gute Story über einen Wahnsinnigen, der seine geschundene Schwester Rächen will.
+ Ein wiedersehen mit Victor Reznov ;)
+ Keine Lags, Dedizierte Server auf PC
+ Texturen auf Festplatte Installierbar (PS3) - schont das BluRay Laufwerk
+ Optionale Missionsiele belohnen mit Extras wie Mörser

- Größtenteils strunzdumme KI
- überwiegend altbekanntes Geballer und nach wie vor viel zu Linear
- Killstreaks nerven einfach nur noch (Plötzlicher Tod ohne sich wehren zu können)
- Grafik hoffnungslos veraltet, trotz DX11 auf PC
- keine Untertitel, Videos sind zu Leise (PC)
- Multiplayer Maps leider nicht mehr so Originell wie in Teil 1
- Keine Spielmodi ohne Killstreaks (somit kein ESport mehr möglich)

Am Ende bleibt ein Solider Shooter, mehr nicht. Der Zombie Modus rettet das Spiel gerade noch auf 3 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2014
Ich sag eins vorweg: Ich bin keiner derjenigen, die sich jedes Call of Duty kaufen und dann nörgeln, weils immer schlechter wird. Ich habe lediglich die 4 Vorgänger CoD2, Cod MW, CoD 5 WaW und CoD 6 MW2 gespielt und das auch nicht besonders ausgiebig oder regelmäßig, 2,4 und 5 fast nie (keins davon gekauft...) Jetzt dachte ich mir, es wird mal Zeit für ein neues Call of Duty, was legal erworben wurde und sich so auch anständig und immer spielen lässt. Gesagt, getan, bestellt. Worüber ich mich allerdings erstmal geärgert habe, das das Game zwei Tage nach Bestellung ankam, ich allerdings nicht zuhause war und dann zur Post eiern musste, um es abzuholen. (Schwachsinnig, das die eigene Mutter das nicht für einen annehmen darf...) Naja, habs abgeholt, installiert und war natürlich zu Beginn grottenschlecht. Wie das in CoD nunmal so üblich ist, wird man beim leichtesten Noobverhalten als so einer beschimpft und regelrecht niedergemacht, wovon ich mich trotzdem nicht beirren ließ. Nun bin ich Stufe 32 (?) und kann sagen, das ich gut ins Spiel gefunden habe und nun nicht mehr auf den letzten Plätzen herumschleiche.

Der einzige Kritikpunkt, den ich wirklich an CoD habe und der sich wohl nie ändern wird, ist der ständige Beef vom gegnerischen Team und diese ewigen beleidigenden Kinder, die im Chat wirklich jedem auf den Sack gehen. Alle sehen ja den letzten Kill eines Matches und wenn der mal etwas zufällig ist, oder die Kugel nicht die Pupille im linken Auge durchbohren, wird man ebenfalls direkt als Noob, Sprayer oder sonstigem CoD-üblichen Getier beschimpft. Killt man jemanden mit einer Granate ist man ein Grenade-Noob, macht man zwei Messerkills in Folge UND es ist zufälligerweise der selbe Gegner, so ist man ein reudiger Knifeuser und falls man als "Neuling", wie ich es einer bin, nach unzähligen Versuchen eine Killserie hat und mit einer Rakete das gegnerische Team auf 0 dezimiert, dann gnade dir Gott.

Ich merke wie ich abschweife, geht ja hier um die Bewertung des Spiels an sich und nicht im die minderjährigen Siebtklässler, die sich das Spiel von ihrem großen Bruder geklaut haben.

Es gibt viele Waffen, sehr viele Modifikationsmöglichkeiten, coole Maps, coole Spielmodi und nen abwechslungsreichen Singleplayer. Mir gefällts, bis auf die kleine Abschweifung oben, sehr gut.

:) ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 2012
Singleplayer: Ich hatte bis jetzt alle Teile ab CoD Modern Warfare und bevorzugte bisher auch den Vorgänger Black Ops, da ich das Setting und die Story ansprechender finde als die Modern Warfare Serie. Was Treyarch mit dem 2. Teil bezüglich Story ablieferte ist wirklich großartig. Von Anfang bis zum Ende spannend erzählt und abwechslungsreich. Man muss aber gestehen, dass sich das Spiel sowohl grafisch als auch spielerisch nicht so sehr von den Vorgängern unterscheidet - was mich persönlich nicht so stört. Lediglich mit verschiedenen Enden die sich auf Entscheidungen beziehen und den Strike-Force Mission (Mini-Strategiespiel) wird etwas Neues gebracht. Für mich jedenfalls im Singleplayer das beste Call of Duty bis jetzt.

Multiplayer: Auch verbrachte ich die meinste Zeit mit Black Ops 1, weil es auf erwachsener als die MW-Teile wirkte und sich etwas weniger hektisch spielte.
Black Ops 2 nähert sich meiner Meinung der Modern Warfare Serie - die Karten sind kleiner, das Gameplay ist hektischer. Die Anzahl der Spieler in den "normalen" Modi wurde auf 12 verringert. Trotz allem machen die Karten Spaß und ähneln vom Aufbau den Karten in Black Ops 1. Alles in allem spielt sich der MP gut und macht Spaß - der Vorgänger war aber besser. Einige Dinge sind noch unbalanced, es werden aber laufend Patches nachgeliefert. So wurden kürzlich die zurecht kritisierten SMG`s angepasst und die Sturmgewehre aufgewertet.

Einige Punkte heben den Multiplayer von den Vorgängern ab:

-Matchmaking: Man wird mit Spielern mit ähnlichen Stats in Lobbies eingeteilt und das funktioniert sogar meist richtig gut. Für mich ein guter Trost für das Ausbleiben von "Dedicated Servers". Da ich Gelegenheitspieler bin und keine Freunde im Spiel habe bringt das Matchmaking Vorteile. Wartezeiten gibt es derzeit kaum.

-Scorestreaks: Es gibt keine Serienbelohnungen mehr für Abschüsse, sondern für alle gesammelten Punkte einer Runde

-Im Gegensatz zur Modern Warfare Serie scheint sich die Anzahl der Cheater derzeit, wie auch schon beim Vorgänger, in Grenzen zu halten. Wie lange das so bleibt ist natürlich schwer zu sagen.

Zombiemodus: Scheint einiges an Abwechslung zu bieten, spricht mich aber von Grund auf nicht an.

Fazit: Der Singleplayer ist der beste aller Zeiten - wenn man sich keine großartigen Neuerungen erwartet. Der Multiplayer ähnelt der Modern Warfare Serie mehr als dem Vorgänger Black Ops 1, spielt sich aber kurzweilig und macht Spaß - jedoch gibt es auch hier nichts wesentlich Neues.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2013
Ich bin seit dem ersten Spiel Call of Duty Fan. Anders als andere Leute finde ich auch nicht, dass das Spiel immer dasselbe ist. Auch wenn jedes Jahr ein neues Call of Duty herauskommt, ist es doch immer etwas anderes und vor allem Spaßiges.

Singleplayer: Wie in jedem CoD Teil: Super Umsetzung, abwechslungsreich, ausgeglichen, dafür leider (wie immer) etwas kurz.

Multiplayer: Ohne großartige Verbindungsprobleme kann man direkt loslegen. Ich erwähne das nochmals explizit, weil es heutzutage leider nicht mehr häufig der Fall ist.
Soweit zu den positiven Aspekten.

Nun fängt der Horror an.
Man merkt an jeder, wirklich jeder Stelle, dass es wieder, wie so oft bei neuen Spielen, ein grausiger Konsolenableger ist.
Genauso nerven:
- Die Waffen: Smg's sorgen dafür, dass selbst ein blinder Konsolenspieler fürchterlich abräumt und das blieb auch nach...wie drückt man sich freundlich aus...misslungenen Patchversuchen.
- Die Maps: Sind teils ok, aber meistens einfach nur kleine Eckchen, wo man in Kombination mit den Smg's einfach nur rennen und die linke Maustaste gedrückt halten muss (gilt aber leider auch für viele andere Waffen).
- Das man eben keine Laufgeräusche hört, die man wirklich orten kann, sodass der letzte Funke Taktik sich in Luft auflöst und Perks wie zB. das man jemanden weniger ode rmehr hört (selbst bei letzterem(!)) nutzlos werden. Nochmal an der Stelle: Es liegt gewiss nicht an meinem Headset/Boxen etc usw....-->Hier haben die Entwickler einfach Mist gebaut.
- Die Killstreaks sind zwar durchweg gelungen, aber so Sachen, dass man vor einem Luftschlag erst gewarnt wird, wenn man gerade stirbt, machen manche Streaks zu nervigen Spaßtötern.
- Hardcore Modus durch Smg's und weiterer Verschärfung abermals misslungen.

Fazit:
Warum enttäuscht man so langjähirge Fans, indem man ein Spielm entwickelt, indem amn nurnoch ohne Aiming bzw "Kimme und Korn" gewinnt und dann sogar beim Zielen noch geholfen wird. Das ganze Spiel schreit nach Konsole und ist "dank" Mapdesign und Waffenbalancing nach kurzer Zeit nurnoch Frust.
Das alles kann der Singleplayer nicht rausreißen.

Ich bin gespannt auf die nächste Version von Call of Duty dieses Jahr. MW3 war schon teilweise stark Konsolenlastig (Punkte wie oben, nur nicht so stark ausgeprägt), aber nochmal so ein Fehlgriff und ich spar mir das Geld für meine noch Lieblingsreihe und steig lieber auf vernünftige -->PC<-- Spiele um.
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34 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2012
Liebe Leser!

Vorab darf ich anmerken, dass sich meine Rezension ausschließlich auf den Multiplayer und hier rein auf den Hardcore Modus bezieht.

Seit CoD - MW bin ich "dabei", und halte MW nach wie vor für den gelungensten Teil der Reihe.
Obwohl ich BO 1 nach WaW zu den (m.M.n.) schlechtesten Titeln der Reihe halte, habe ich mir BO2 gekauft. Die Marketingindustrie hatte wieder zugeschlagen ;). Neugierig war ich auf das "Pick 10" System, da ich mir seit jeher wünsche eine reine Sekundärklasse zu spielen.
Abgesehen davon fand ich die Individualisierungsmöglichkeiten in BO1 großartig (die zwar für die Leistung im Spiel gänzlich egal sein, aber ich steh' auf diese Sachen.)

Nun gut.

Ich habe Black-Ops 2 nicht vorbestellt sondern am Release Tag gekauft, und war ehrlich überrascht, dass weder die Steam-Server, noch die Game-Server überlastet waren noch crashten.

Das Menü wirkt auf den ersten Blick unübersichtlich und ich musste mich erst zurechtfinden.
Die Einstellungen waren schnell vorgenommen und somit haben wir auch gleich losgelegt. (An dieser Stelle sei festgehalten, dass ich von Anfang an CoD im Hardcore Modus gespielt habe - mit Ausnahme von MW2, wo man die ersten Level Softcore spielen musste).
Die erste Ernüchterung traf uns, als wir die Hardcore Gamemodus Liste sahen: Team Deathmatch, Search and Destroy, Free for All und Capture the Flag.

Dies empfinde ich gelinde ausgedrückt als Frechheit, was meiner grundsätzlichen Wut an dem "Matchmaking" System neuen Zündstoff hinzufügt. (und ja es war mir vorher bewusst, dass Matchmaking wieder dabei ist).
Dass das Matchmaking für das Unternehmen Sinn macht verstehe ich, aber ich verstehe nicht warum ein MW 2 mittlerweile nicht auf Dedicated Server umgestellt wurde (man findet ewig keine Spiele, etc.) Aber gut dies gehört nicht hierhin.

Aus der geringen Auswahl wählten wir also TDM "um die Maps kennezulernen" wie wir uns sagten. Zwanzig Minuten später hielten bereits Flüche der derbsten Art Einzug in unsere Headset Mikrofone.

Die SMGs sind (wiedereinmal) overpowered. Was einst nur für eine P90 (MW), eine UMP (MW 2), eine PP90 (MW3) galt, scheint nun auf jede SMG übertragen worden zu sein.
Die Player rannten uns einfach über den Haufen. Das Gespraye ist so extrem wie nie zuvor. Ich, als "taktischer Aimer", hatte stets das Nachsehen. Obwohl mich die Ingame-Info beim Ladebildschirm darüber informiert, dass der Spieler beim "Aimen" eine erhöhte Präzision hat, scheint dies im tatsächlichen Spiel nicht vorhanden zu sein. Auch Assault Rifles und Pistolen verfügen über eine große Präzision aus der Hüfte.

Also die SMGs haben nicht nur eine verdammt hohe Präzision aus der Hüfte, sie sind auch stark.

Wir spielten noch ein wenig und waren anschließend richtig sauer. Erst die maue Hardcore-Auswahl, dann noch die SMG Bobs die Kills farmen in dem sie sprayend über die Map rennen. Hinzu kam das total nervige Spawnsystem des Spiels. Eine Front gibt es nicht. Spawnt man, muss man bereits darauf gefasst sein 2 Schritte weiter dem ersten Gegner über den Weg zu laufen. Oder man tastet sich schön vor und der Gegner spawnt im Rücken.

Das einzige was uns noch fesselte war das Pick-10 System - m.M.n. eine großartige Weiterentwicklung.

Aber mit der Zeit kam doch noch (enormer) Spielspaß auf. Wieso? Hier unsere "Erkenntnisse"

Der "Ghost" Perk dürfe jedem geneigten Leser ein Begriff sein. Diesen erhält man erst ab Lvl. 55 (letzter Level). Somit sind Drohnen eine stetige Gefahr, da man gespottet wird.
Mit dem Launcher oder dem PDA (Tactical Slot) kann man sich dieser entledigen und sich die Spray Bobs vom Leibe halten. Ab Lvl 34 steht der Perk "Dead Silence" zur Verfügung, mit dem sich die eigene Perfomance deutlich verbessert. (Anm. Da die Pace im Spiel höher ist als bei den Titeln zuvor, MUSS man ständig laufen, um mithalten zu können - ohne "Dead Silence" trampelt man dann natürlich lautstark durch die Gegend).

Wir haben TDM nun komplett weggelassen (aufgrund des Spawn Systems) und spielen Capture The Flag, denn hier gibt es noch klare Fronten.

Lernt man die Maps besser kennen, weiß man schon wo die "Hot Spots" sind, und wie man einen Sprayer gebührend empfangen kann - Aber dies bedeutet nicht, dass man gar nicht mehr niedergemetzelt wird. Ich spiele gerne Schrotflinten. Und selbst mit erhöhter Accuracy, Quickdraw Griff und dem Perk Quickdraw ist man noch lange nicht schnell genug um die Bobs zu erledigen. Es kommt schon noch vor, dass wir fluchend vor den Bildschirmen sitzen.

Mein Fazit:

+ Pick 10 System
+ Waffen-Prestige: bis Stufe 2 möglich
+ Waffen-Challenges: fesselt mich langfristig an EINE Waffe
+ Maps: Die Maps sind meiner Empfindung nach, durchdacht angelegt und es kommt richtig Freude auf. ("Oh. Geil wieder das Schiff." "Super die Map wieder" etc.) Die einzige Map die etwas vermurkst ist, ist "Turbine"; erinnert an Afghan aus MW2 - auch schon kein Meisterwerk ;)
+ Bis dato: wenig Camper, keine Hacker
+ Matchmaking (noch) bedeutend schneller als bei MW2 und MW3.
+ Waffenarsenal: CoD hat noch nie über ein gigantisches Waffenarsenal verfügt, aber die Mischung diesmal gefällt mir sehr gut. So gibt es zB. zwar die KSG Shotgun wieder, diese verschießt aber keine Streumunition sondern eine Kugel, wodurch man natürlich entsprechend zielen muss.
+ keine Super-Perks mehr
+ kein Last Stand, Marty, oder Juggernaut
+ keine Death Streaks

- Hardcore Playlist: kein Moshpit, kein Demolition, kein Domination, kein Team Defender, kein HQ, etc.
- SMG: entweder ist die Übertragung vom Softcore Modus in den Hardcore Modus schief gegangen, oder man wollte die ganzen Kiddies zufriedenstellen. Mit diesen Waffen sammelt selbst ein Neuanfänger einen Kill nach dem anderen.
- "Unreal Tournament" Charakter durch Sprayer

CoD BO 2 ist sehr facettenreich und ich könnte auf jeden erwähnten Punkt tiefer eingehen, aber aufgrund der daraus folgenden Länge des Beitrags, möchte ich hier die Kommentarfunktion nutzen. Möchten Sie zu einem Thema mehr wissen, so bitte ich Sie mich via. Kommentar hierzu gezielt zu befragen.

LG, Frappuccino
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am 17. Mai 2013
Also vom Hocker hat es mich nicht gerade gerissen. Die Kampagne ist lächerlich kurz, der Multiplayer-Teil ist ok.
Der Zombiemode ist Geschmackssache. Hin und wieder witzig, aber alleine kaum spielbar. Auf einzelnen Karten gibt's nur vorgegebene Waffen oder eine Zufallskiste. Auf seine Lieblingswaffe kann man u.U. lange warten.
Insgesamt habe ich das Spiel nur zur Überbrückung zwischen zwei wirklich guten Spielen gleicher Art gespielt.
Es ist zwar noch installiert aber wird nur sehr sehr selten aufgerufen. Potential hat es aber es wurde nicht ausgeschöpft.
Der große Vorteil ist, das sich die Hacker nun auf dieses Stürzen und der vorherige Teil etwas entlastet wurde.
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am 18. November 2012
Meiner Meinung nach leistet sich hier Treyarch mehrere massive Fehler, die mir als begeisterten CoD Spieler einige Fragen aufwerfen.
Ich spielte bis jetzt nur im Hardcore Modus, alle anderen Modi fand ich bereits bei den alten C.o.Däs langweilig.
Aber bei den Multiplayer Hardcore Modi nur noch 4 (!?!) zur Verfügung zu stellen wo es doch früher nahezu alle mit der "Hardcore" Option gab !
( TDM, Search & Destroy, CTF, Free for All).

Warum den das? Um später bei den DLC's die alten bekannten Modi ( HQ, Domination...)
noch einmal einzubauen und wieder Geld zu kassieren?

Warum ist bei Harcore die Spieleranzahl auf nur 12 beschränkt?

Warum ist der versprochene Serverbrowser nicht mit an Bord?

Nach nun ca. 30 Stunden Multiplayer: Warum sind die Karten so klein und wirken wie von Black Ops 1 recycelt ?

Warum stürzt das Spiel bei manchen so oft ab ?

Warum geht der Activision Support nicht auf diese Probleme ein und verweist auf unsachgemäße Benutzung, wo
doch diese Fehler allgemein bekannt sind und im Internet nur so kursieren ? Bei einem meiner Freunde die das Spiel
auch haben und es alle Viertelstunde abstürzt, will der Activision Support beibringen wie man Autostart Programme deaktiviert und
Prozesse abschaltet die mit Blops 2 im Konflikt stehen könnten ?!?
Das Spiel steigt aus und startet sich einfach ohne Fehlermeldung selbst neu ? Das soll am einem externen Prozess liegen ?
Ohne Fehlermeldung? Alles nach Support gemacht und Probleme bestehen weiterhin...

Ich erwarte keine Innovationen, jedoch wenigstens gleichbleibende Qualität, schließlich
bekommen die Spieleentwickler auch das "gleiche" Geld. Irgendwie doof, denn man kann sich
nicht mehr wehren und das Spiel boykottieren, nach dem man es "leider" schon gekauft hat.

Das Spielprinzip finde ich nach wie vor cool, aber diese Punkte machen das Spiel
wieder mies. Ich konnte bei Modern Warfare schon nicht sagen welche Karte ich spiel
oder mit wem oder oder oder.... es reicht so langsam mit Versprechen über Versprechen.

Ich habe nun endgültig genug gesehen. In "Zukunft" wird es kein CoD mehr geben.
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am 15. Dezember 2012
Vorweg möchte ich anmerken, dass es bei dieser Rezension lediglich um den Mehrspieler von Black Ops 2 geht, denn hierfür habe ich mir das Spiel gekauft.
Nach drei Tagen Routerkonfiguration, damit der NAT-Typ nicht mehr Strict ist (was zum Mitspielen mit meinem Kumpels erforderlich ist) war ich endlich soweit und konnte loslegen. Tja ich kenne das unglaublich schlechte "Server"-System noch von Modern Warfare 2 und muss leider sagen, dass es in keinster Weise verbessert wurde.
Probleme sind ständige Verbindungsabbrüche und massive Lags. Dazu sind die Waffen noch sehr unbalanced, sodass 90% der Leute mit SMGs herumlaufen und damit alle anderen Waffentypen ausstechen. Leider macht das Spiel keinen Spaß und es hilft auch nicht sich durch Übung zu verbessern, da der Glücksfaktor enorm hoch ist in den Partien. Schade!
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am 9. November 2013
800 Spielstunden und ESL sprechen ja wohl für sich.. Ein wahnsinniges Spiel mit leider etwas kurzem (5 Stunden!) Einzelspieler-Modi, der mir zu linear ist. Der Multiplayer erschüttert allerdings alles. Sehr schnelles Gameplay, recht gut verarbeitete und nachempfundene Waffen, faire Maps und schicke Gimmicks. Hat mich lange festgehalten und wird es trotz dem Nachfolger auf meinem Schreibtisch weiterhin! Danke Treyarch.
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