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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit neuen Farben zu altem Glanz, 28. September 2012
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Sonic Colours [Software Pyramide] - [Nintendo Wii] (Videospiel)
Sonic in 3D – das ist eine Kombination, die in der Vergangenheit eher selten gut funktioniert hat. Unbeirrt davon bringt SEGA ein neues Abenteuer des blauen Igels nach dem anderen auf den Markt, um hoffentlich endlich einen Volltreffer zu landen. “Sonic Colours” ist der aktuellste Teil der Serie um das wohl schnellste Stacheltier der Welt und soll Sonic wieder zu mehr Enthusiasmus bei seinen Fans verhelfen. Wie sich SEGA’s Maskottchen schlägt, erfahrt ihr jetzt.

Das altbekannte Rezept

Ähnlich wie bei den Spielen eines gewissen italienischen Klempners, ist auch bei Sonic die Story im Grunde immer die selbe, doch die war ja bisher immer nebensächlich, weshalb sich wohl keiner über den Plot beschweren dürfte. Super-Schurke Dr. Eggman scheint geläutert zu sein und um sich für seine bösen Taten aus der Vergangenheit zu entschuldigen, stiftet er dem Universum einen gigantischen Vergnügungspark. Sonic traut dem Braten nicht so recht und vergewissert sich lieber selbst von der Sache mit einem kleinen Besuch am Eröffnungstag. Und tatsächlich: Eggmans Wandlung vom Saulus zum Paulus war nur vorgetäuscht. In Wahrheit ist sein Park ein gigantisches Raumschiff, mit dem er seine finsteren Machenschaften durchsetzen will. Die Frage, wer dem entgegenwirken soll, ist schnell beantwortet: unser Lieblingsigel Sonic natürlich. Gemeinsam mit seinem cleveren Freund Tails macht er sich auf den Weg und lernt dabei einen Alien der Gattung Wisp kennen. Yacker, so der Name des leuchtenden Kerlchens, erzählt den beiden, dass Eggman sein Volk entführt hat, um dessen Farbenergie für seine Zwecke zu verwenden. Nun ist es also an Sonic, die gefangenen Wisps zu befreien und den durchgeknallten Erfinder zu stoppen.

Lauf Sonic, lauf!

Jeder, der den blauen Igel kennt, weiß, dass es sich bei seinen Games um klassische Jump ‘N’ Run Abenteuer handelt, wobei besonders auf Run großen Wert gelegt wird. Wie mancher es vielleicht schon aus Vorgängern wie “Sonic Unleashed” kennt, wechselt die Ansicht fließend von der 3D- in die 2D-Perspektive und umgekehrt. So begleiten wir Sonic mal aus der Verfolgungsansicht, oder sehen ihn im Old School Style von links nach rechts durch die Level rasen. Da einfach nur rennen und ab und an springen etwas langweilig wäre, wurde Sonics Repertoire an Bewegungen um den Wandsprung, ducken, stampfen oder driften etwas ausgebaut, um dann mit verschiedenen Herausforderungen im Level-Aufbau für Abwechslung zu sorgen. Die große Neuerung in “Sonic Colours” ist die Unterstützung durch die Wisps. Insgesamt gibt es acht verschiedene Typen, jede durch ihre Farbe und Form gekennzeichnet. Ihre Energie kann sich Sonic zu Nutze machen, wobei jede der Farben für eine andere Spezial-Fähigkeit steht. So kann das Stacheltier dank der bunten Aliens schweben, schneller laufen, sich durch den Boden bohren oder sich als Laserstrahl von A nach B schießen lassen. Im Gegensatz zu älteren Sonic-Titeln, bei denen weniger oftmals mehr gewesen wäre, passt dieses zusätzliche Element perfekt dazu, sorgt für mehr Action und bringt frischen Wind in das renommierte Gameplay.

Es sind auch einige Stellen vorhanden, in denen Geschick anstatt Geschwindigkeit gefordert werden. So kann Sonic mit Hilfe der blauen Wisps bestimmte Blöcke aktivieren, die dann entweder massiv oder durchsichtig werden. Je nach Spielsituation müsst ihr euch so den Weg frei bahnen oder Überbrückungsmöglichkeiten schaffen. Auch Sprungpassagen stellen Hindernisse dar. In dieser Schwierigkeit jedoch wohl eher ungewollt. Schuld daran hat die Steuerung, die schätzungsweise hauptsächlich auf Sonics Sprints ausgelegt ist. Seine Jumps sind leider nicht besonders gut zu kontrollieren, so dass es recht häufig vorkommt, dass Plattformen, Blöcke, etc. verpasst werden und der Igel in den roten Sneakers in einen Abgrund stürzt. Das kann schon mal nervig werden und die Emotionen überkochen lassen, da aber der Rest vom Spiel recht simpel ist, ist es im Endeffekt dann noch nicht so schlimm, dass man bei den Sprüngen mehr beansprucht wird.

Eggmans Vergnügungspark ist in 6 Themenbereiche eingeteilt, diese wiederum in diverse Akte unterteilt. Hat man alle Akte absolviert folgt ein Bosskampf, um die Area abzuschließen. Bei diesen Fights hätte sich SEGA allerdings ein wenig mehr Mühe geben können. Zum Einen sind die Gegner total charakterlos, zum Andern ist die notwendige Taktik immer die gleiche. Attacken ausweichen, Sprung und Angriff. Das wiederholt sich einige Male, dann ist die Sache gelaufen. Insgesamt sind diese Kämpfe einfacher, als die Level davor – schade! Ansonsten greift das typische Sonic-System: möglichst schnell die Akte durchqueren und dabei ordentlich Ringe sammeln. Auch an einen Multiplayer-Modus wurde gedacht, den sogenannten “Eggmans Sonic-Simulator”. Hier liegt die Wahl bei euch, ob ihr alleine mit 2 Figuren die Challenge in Angriff nehmt, oder euch zu zweit vor die Konsole setzt und gemeinsam die spielbaren Akte, die allerdings im Story-Modus erst freigespielt werden müssen, durchquert.

Bunt, bunter, Sonic Colours

Das Level-Design ist wirklich außerordentlich gut gelungen. Die verschiedenen Themen des Parks sind raffiniert und detailreich gestaltet, fast schon schade, dass Sonic da so schnell durch donnert und man kaum Zeit hat, das zu genießen, allerdings gilt auch für “Sonic Colours”, dass es viele alternative Wege gibt und daher der Wiederspielwert sehr hoch ausfällt. Farblich macht das Game seinem Titel alle Ehre, denn es ist knallbunt, hinzu kommen viele Effekte, sodass einiges für das Auge geboten wird. Generell ist der optische Eindruck mehr als positiv. Die Leistung der Wii scheint voll ausgereizt zu werden, nichts ruckelt, tolle Texturen und dazu noch flüssige Zwischensequenzen. Der Soundtrack ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern und trägt zur Atmosphäre bei, lediglich der Sprecher von Sonic klingt etwas langweilig.

Fazit

Es hat endlich funktioniert: Sonic erlebt mit seinem neuesten Streich seinen ersten glanzvollen Auftritt in 3D, an dem es nur an wenigen Stellen etwas zu kritisieren gibt. Das Gameplay wurde optimiert, die Story minimiert und sich auf das konzentriert, was der Igel am besten kann, nämlich in Highspeed durch wunderschöne Levels düsen. Insgesamt ist “Sonic Colours” eines der herausragenden Jump ‘N’ Run Spiele des Jahres und darf daher bei Fans des Genres keinesfalls in der Sammlung fehlen.
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Sonic Colours [Software Pyramide] - [Nintendo Wii]
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