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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Rollei CT-5A im ausführlichen Test
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 9:48 Minuten
Auch zu diesem Produkt habe ich ein Video erstellt, damit man einmal einen "live" Eindruck von dem Stativ erhält. Da es sich bei dem CT-5a um ein multifunktionales Reisestativ handelt, habe ich in dem Video einmal nahezu alle möglichen Verwendungsweisen gezeigt. Wer also einmal einen Eindruck von der Handhabung und dem Aufwand es...
Vor 16 Monaten von Benjamin T. veröffentlicht

versus
1 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Halterung nicht Optimal
Die Kugelkopfhalterung ist etwas zu schwach , ich würde eine andere Halterung kaufen. Ansonsten ist das Stativ für diesen Preis wirklich ok.
Vor 8 Monaten von ALOIS MESSNER veröffentlicht


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Rollei CT-5A im ausführlichen Test, 26. März 2013
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Länge:: 9:48 Minuten

Auch zu diesem Produkt habe ich ein Video erstellt, damit man einmal einen "live" Eindruck von dem Stativ erhält. Da es sich bei dem CT-5a um ein multifunktionales Reisestativ handelt, habe ich in dem Video einmal nahezu alle möglichen Verwendungsweisen gezeigt. Wer also einmal einen Eindruck von der Handhabung und dem Aufwand es umzubauen bekommen möchte, dürfte mit dem Video bestens bedient sein.

Stative sind generell immer eine kompromislösung. Generell gilt die Regel: Ein richtig stabiles Stativ kann nicht leicht und gleichzeitig billig sein. Bzw. Ein billiges Stativ kann nicht gleichzeitig billig und leicht sein. Oder andersrum: Ein leichtes Stativ kann nicht gleichzeitig billig und stabil sein. Je nach eigenen Ansprüchen kann es natürlich durchaus vorkommen, dass jetzt jemand aufschreit und sagt "Hey mein Stativ ist aber stabil, billig und leicht", das gilt dann aber nur für den Anforderungsbreich des erweiterten Hobbyfotographen.

Bei Reisestativen wird die Sache dann noch deutlich komplizierter. Sie sollen in erster Linie klein und leicht sein und natürlich trotzdem ein mindestmaß an Stablitätt liefern, wobei jedem klar ist, dass man hier auf jeden Fall abstriche machen muss.

Idealerweise sollte ein Reisestativ folgende Kriterien erfüllen:

* geringes Gewicht von 1 - 1.5kg damit es wirklich transportabel ist
* kompakte Abmessungen im zusammengeklappten Zustand
* max 3-4 Segmente pro Bein für höhere Stabilität
* Beine sollten sich in verschiedenen Stufen abwinkeln lassen, damit man bei Makrofotographie bodennah arbeiten kann, aber auch um die unterschiedlichen Anforderungen und Untergründe im Gelände reagieren zu können
* die Mittelsäule sollte sich entfernen oder durch eine kurze Version ersetzen lassen, damit man auch wirklich bodenah arbeiten kann
* man sollte Kugelköpfe anderer Hersteller montieren können
* kompakte Reisetasche

Denkbare Einsatzgebiete für Reisestative sind wohl meistens Langzeitbelichtungen mit mittelschwerem Equippment, Makroaufnahmen in Bodenähe, Panoramaaufnahmen, Aufnahmen in Augenhöhe, Zeitrafferaufnahmen, usw. usf

Schauen wir uns unter diesen Gesichtspunkten das CT-5A doch einmal genauer an:

Allgemein
Von den Daten her klingt das CT-5A auf jeden Fall schon einmal vielversprechend. Zusammengeklappt misst das Stativ gerade einmal 43cm. Die maximale Arbeitshöhe beträgt 163cm, die Belastbarkeit soll bei bis zu 8kg liegen. Man kann das Stativ nicht nur als Tripod benutzen sondern es wahlweise auch noch zu einem Ministativ umfunktionieren, oder es als Einbeinstativ benutzen oder gar als Wanderstock. Dementsprechend ist der kleinen kompakten Reisetasche auch das entsprechende Werkzeug beigelegt, außerdem finden sich noch die drei Beine des Ministativs in der Seitentasche, außerdem liegt dem ganzen noch eine kleine Tasche bei, in der man das Stativ beispielsweise am Gürtel transportieren können soll. Dieses Feature habe ich allerdings nicht getestet.

Mittelsäule
Die Mittelsäule ist bei fast jedem Stativ immer die Problemezone und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen sind Mittelsäulen in den meisten Fällen für Schwingungen verantwortlich, die man unter Umständen auf den Bildern sehen kann, gerade wenn sie ausgefahren ist. Außerdem kann eine Mittelsäule im Weg sein, wenn man mit dem Stativ bodennah arbeiten möchte. Hier ist es wichtig, dass die Mittelsäule komplett entfernbar ist.
Beim CT-5A besteht die Mittelsäule aus zwei Teilen. Mittels eines Drehverschlusses ist sie mit dem Stativ verbunden. Diesen Drehverschluss muss man öffnen und den Kugelfkopf abschrauben, dann kann man die Mittelsäule komplett entfernen. Um wieder einen Kugeklopf montieren zu können muss man dann den kleineren Teil der Mittelsäule auf jeden Fall wieder einbauen, dieser ist 7cm lang. So hat man zwar eine geringere Arbeitshöhe, aber auch weniger Schwingungen. Außerdem kann man sehr bequem bodennah arbeiten, da sich die Beine auf fast 90° abklappen lassen (sogar bis zu 180° aber das ist hier nicht relavant).

Man muss den Verschluss der Mittelsäule auf jeden Fall wieder sehr fest zudrehen, da sich sonst die Mittelsäule mitdreht, wenn man die Kamera dreht. Hierfür benötigt man schon ein wenig Kraft, ein anderes Verschlusssystem wäre hier sicher optimaler, würde sich aber auch wieder auf den Preis auswirken.
Bei voll ausgefahrener Mittesäule ist die gesamte Konstruktion anfällig für stärkere Verwackler bei ein wenig Wind, umfallen sollte das ganze außer bei starken Böen aber nicht. Aber bei solchen Witterungsbedingungen lässt auch hoffentlich niemand seine teure Ausrüstung unbeaufsichtigt stehen.
An der Stelle wo man die Mittelsäule mit dem Stativ verbindet befindet sich eine Öse mit einem Metallring an dem man z.B. irgendetwas schweres ans Stativ hängen kann um es zu stabilisieren, wobei ich mich da frage wie sich die Schwingungen bei Wind dann auswirken würden. Aber ich bin eh Schönwetterfotograph daher hat mich das in der Praxis noch nicht beschäftigt.

Beine
Die Beine des Tripods bestehen aus vier Segmenten, was für meinen Geschmack eigentlich schon eines zuviel ist, aber dennoch für ausreichend Stabilität sorgt. Man fährt die Beine mittels eines gummierten Drehverschlusses aus und ein. Die Füße bestehen aus Hartgummi, das auf den meisten Untergründen für einen sicheren Stand sorgen dürfte. Spikes sind nirgendwo verborgen und können augenscheinlich acuh nicht optional nachegrüstet werden. Die Beine sind oben mit Moosgummi überzogen, so dass man sie bei allen Witterungsbedinungen gut bedienen kann.

Ganz oben findet sich ein Klappschalter, wenn man diesen drückt kann man die Beine bis zu 180° umklappen, womit man das ganze wieder in Transportposition bringt. Tatsächlich praktisch nutzbar ist im extremsten Fall eine Einstellung die fast 90° entspricht, ich würde sie auf 80°-85°schätzen. Wenn man die Mittelsäule auseinander baut erreicht man so eine minimale Arbeitshöhe von ca. 20cm, was schon wirklich wenig ist.

Stativkopf
Der Stativkopf erinnert mich ein wenig an meinen Bilbora Perfect Pro 2205 Kugelkopf. Er verfügt über eine komplette Gradskala in der Waagerechten, was für Panoramaaufnahmen sehr praktisch ist. Mittels eines kleines Rades kann man den Kopf feststellen oder freigeben, so dass man ihn gradgenau drehen kann.
Eine Trennung von Feststell- und Friktionseinstellung gibt es nicht. Der Kopf kann frei in alle Richtungen geschwenkt werden, die Einstellung erfolgt über ein seitlich angebrachtes Rad. Dieses verfügt über eine Skala von 0, 9, 8, etc. bis 1, wobei 0 bombenfest ist und 1 dementsprechend locker und frei beweglich, wobei man das Rad seltsamerweise weiter drehen kann, wenn man einmal komplett rum ist und zwar 4 1/2 mal, wobei man den maximalen Freiheitsgrad schon nach ca. 1,3 Umdrehungen erreicht hat. Da sollte man etwas bewußter Drehen, da das ganze sonst etwas verwirrend ist wie ich finde. Auch weiß ich nicht wirklich was mir die zahlen sagen sollen, allerdings funktioniert sowohl die Friktion als auch das bloße Fest- und Freistellen sehr gut.

Die Schnellwechselplatte wird auch mit einem Rad festgedreht. Löst man das Rad kann man die Platte einfach seitlich hoch- und dann rausnehmen. Sie verfügt vorne und hinten über Sicherungen die ein verehentliches rausrutschen verhindern sollen. Leider verfügt sie über keinen Nubsi vorne den man in die Ausparung von DSLRs und Camcordern stecken kann, damit sich diese gar nicht mehr bewegen können, wenn sie auf der Platte montiert sind. Leider kenne ich den Fachbegriff für diesen Nubsi nicht.

Weiterhin finden sich zwei Wasserwaagen am Kopf, so dass man das Stativ bzw. die Kamera in jeder position waagerecht ausloten kann.
Mit meiner Ausrüstung kam der Kopf bisher prima zurecht. Im DSLR Segment war dies im schwersten Fall eine EOS 600D mit Sigma 50-250mm Ultraweitwinkel und als Camcorder ein Sony NEX VG20EH, und der ist nun wahrlich kein handlicher kleiner Camcorder.

Davon ab gibt es zum Kopf nicht viel zu sagen. Vlt. noch ein kleiner Hinweis, mir ist es schon einmal passiert dass ich den Kopf abmontiert habe, um einen Videoneiger auf das Stativ zu schrauben. Irgendwann muss mir dabei die Schraube mit der die Köpfe auf dem Stativ verankert werden ein Stück weit rausgerutscht sein, was zur folge hatte, dass sich der CT-5A eigene Stativkopf nicht mehr neigen ließ. Die Schraube zum feststellen ließ sich auch unter größten Kraftanstrengungen oder unter Zuhilfenahme einer nicht mehr Lösen und ich wollte das ganze schon als Konstruktionsfehler reklamieren.
Ich hab dann aber nochmal alles auseinander genommen und auch die Schraube gelöst und nochmal neu montiert und siehe da: Alles ließ sich wieder leichtgängig wie immer bewegen. Wem also ähnliches passiert, nicht verzweifeln. Ist mir allerdings bisher auch nur einmal passiert, also kein Grund zur Sorge denke ich.

Stativtasche
Das CT-5A kommt mit einer kleinen kompakten Tasche mit Schultergurt daher. Das Stativ lässt sich problemlos darin verstauen. An der Außenseite findet sich eine kleine Tasche in der die drei Beine für die Ministativfunktion enthalten sind, innen findet sich ebenfalls eine kleine Tasche in der man Werkzeug, sowie Zubehör für die Umfunktionierung zu einem Einbeinstativ findet.

CT-5A als Einbeinstativ
Man kann jedes der drei Beine einfach durch drehen vom Rest des Statives lösen. Löst man dann das Stativ kann man mittels eines Schlüssel aus der kleinen Werkzeugtasche die obere Schraue lösen und diese oben in das Stativbein schrauben. Auf die andere Seite der Schraube schraubt man dann den Stativkopf und hat so ein wunderbares transportables Einbeinstativ. Dieses habe ich bisher noch nicht wirklich genutzt, aber es scheint die meisten anforderungen zu erfüllen die man an ein Einbeinstativ hat. In der Innentasche findet sich außerdem noch eine Lasche die man am Einbeinstativ oben festmachen kann, wie ich sie auch schon bei manch anderem Einbeinstativ gesehen habe. Auch in dieser Nutzungsweise kann man alle vier Segmente des Beines nutzen.

CT-5A als Ministativ
Wie eben erwähnt kann man alle drei Beine abschrauben. Dann kann man schnell und unkompliziert die Beine aus der seitlichen Tasche anschrauben und schon hat man ein feines Ministativ, das laut einer Zeitschrift immer noch eine Tragfähigkeit von bis zu vier Kilo haben soll. Sogar diese Beine kann man bis zu viermal ausziehen, wobei ich die Konstruktion dann schon nicht mehr so vertrauenserweckend finde.

CT-5A als Wanderstock
Ähnliches Vorgehen wie beim Umbau zum Einbeinstativ, nur das man keinen Stativkopf oben montiert sondern einen einfachen runden Griff. Damit kann man dann sein Stativ bei Wanderungen im Wald oder Gebirge tatsächlich als Wanderstock benutzen. Wie sehr sich diese Nutzung auf die Lebensdauer der gesamtkonstruktion auswirkt kann ich nicht wirklich sagen, allerdings wird man ein Reisestativ ja nicht wirklich oft benutzen, so dass eigentlich wenig dagegen spricht, wenn man es braucht. Ich finde diese Idee jedenfalls ganz nüztlich. Wer weiß, vielleicht dient dieses Stativ in ein paar Jahren, wenn die Kameras schon längst im Keller liegen einigen ja noch als Wanderstock.

Anleitung:
Wie üblich bei Fotozubehör bedient sich die Anleitung primär einer Bildsprache. Wenn man sich ein wenig damit auseinandersetzt kann man eigentlich auch alles problemlos umsetzen, wobe ich bei einer Möglichkeit die die Anleitung beim Umbau zum Einbeinstativ zeigt immer noch nicht schlau geworden bin.

Fazit:
Uff, das war jetzt ne Menge Text. Aber bei einem 4in1 Stativ gibt es auch einfach eine Menge zu erzählen. Über den Sinn und Unsinn von Reisestativen kann man sicher streiten. Im DSLR Forum ist die gängige Meinung das Reisestative spätestens nach der ersten Reise auf dem Müll landen und eh nciht viel taugen und nichts aushalten.

Ich persönlich sehe das ein wenig anders, wobei man hier auch immer die eigenen Ansprüche die man an seine Ausrüstung zugrunde legen muss. Ich habe die meiner Meinung nach wichtisten Kriterien oben genannt. Im Grunde erfüllt das Rollei CT-5A alle, lediglich beim Gewicht liegt es etwas drüber, aber in der Praxis ist das immer noch im Rahmen. Das Stativ steht sicher solange es nicht zu windig und die Mittelsäule nicht ausgefahren ist, es ist leicht und kompakt. Für die meisten normalen Hobbyfotografen die einfach nur ein transportables gutes Reisestativ suchen sicherlich eine gute Wahl. Auch der mitgelieferte Kugelkopf ist brauchbar, gerade wenn man keinen hat muss man so nicht nochmal extra Geld ausgeben, jedoch würde ich ihn durch einen anderen ersetzen, wenn man einen anderen zur verfügung hat. Dazu ist mir dieses Einstellrad einfach nicht geheuer genug.

Der Umbau zum Einbein- oder Ministativ erfolgt schnell und problemlos und sollte in keinem Fall länger als fünf Minuten dauern, wie man im Video sehen kann.

Ich habe versucht, in dieser Rezension alle Stärken und Schwächen die mir aufgefallen sind relativ neutral zu schildern, so dass sich jeder selbst ein Bild davon machen kann, ob dieses Stativ
etwas für ihn ist oder nicht.

Generell würde ich sagen, dass dieses Stativ für jeden Hobbyfotographen, der etwas leichtes, kompaktes für die Reise sucht auf jeden Fall empfehlenswert ist und man praktischerweise gleich noch ein Einbeinstativ und sogar einen Wanderstock dazu bekommt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompaktes, robustes und stabiles Stativ mit vielen Anwendungsmöglichkeiten, 7. Juni 2013
Von 
Tirana "morla" (Kiel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorgestellt wird nicht nur ein Stativ, sondern ein Stativ-„System“, da es das Equipment erlaubt, aus dem Standard-Stativ ein Einbein-, Hand- oder Mini-Stativ zu bauen. Angeliefert wird es in einer sehr gut verarbeiteten, gepolsterten Tragetasche mit Riemen, in der das übrige Zubehör leicht Platz finden.

Für einen kompakten Fotoapparat – ich habe die CANON EOS 650d mit 18 – 135 mm-Objektiv genutzt – ist ein kompaktes Stativ nun einmal erforderlich. Und damit stellt dieses mit (laut Produktinformation) 1.74 kg (habe nicht nachgewogen) eine gute, kompakte, aber eben nicht ganz leichte Lösung dar – aber das liegt in der Natur der Sache. Das Stativ lässt sich leicht über der Schulter tragen (ich selbst bevorzuge die quere Anbringung an einen Rucksack: da ist Improvisationsvermögen gefordert): der breite Riemen erlaubt guten Transport. Durch die Möglichkeit, die Beine um 180° nach oben zu klappen, verkürzt sich das „Paket“ auf 43 cm. Das ist sehr hilfreich. Der Trage-Köcher ist seht gut verarbeitet und erwies sich mit seinem gut eingearbeiteten Verschluss und der hervorragenden Polsterung als wasser- und stoßfest.

Der Aufbau gelingt problemlos. Beine um 180° heruntergeklappt (sie arretieren über kompakte Federn, die zum Zurückklappen leicht gedrückt werden müssen), die Beine über Drehscharniere ausgefahren und das Stativ steht bombenfest. Die stufenlose Arretierung der 4 Segmente in der „Langversion“ geschieht über Gelenke, die durch Schaumstoff ummantelte Feststell-Schrauben absolut bombenfest steht. Diese Lösung ist für den Außen-Einsatz sehr hilfreich, da sich störende Partikel wie Sand, Erde, Salz etc. hier nicht festsetzen können (ein Manko, das früher genutzte, billigere Stative mit Klemmverschlüssen aufwiesen).

Dabei ist der Umbau in ein Einbeinstativ (dafür kann jeder der drei Beine genutzt werden) oder in das sehr praktische – und von mir wegen der Möglichkeit der Makrofotografie sehr favorisierte – Mini-Stativ mit den mitgelieferten Kurzbeinen ist schnell möglich. Glücklicherweise fehlt die bei vielen anderen Stativen leider vorhandene Querverstrebung der Standbeine (die nur scheinbar zur Stabilität beiträgt) und es ist möglich, mittels um 90° abgestellter Füße bodennahe Makroaufnahmen zu machen – ein großes Plus. Dabei erwies sich das Stativ durch die robuste Verarbeitung und die Standfüße aus Hartgummi als sehr standfest.

Der Stativkopf lässt sich über 3 Nivellier-Libellen leicht justieren und zeigte bei häufigem Einsatz keine „Ermüdungserscheinungen“: die Arretierung saß jeweils fest. Der von mir stets genutzte Schnellwechsel-Schlitten ließ sich stabil festschrauben über eine große, griffige Schraube. Ich habe aber einen Schwenkarm vermisst, der nicht zum Umfang dieses Angebots zählte, mittels dem ich die Kamera leichter bei raschen Bewegungsabläufen (z. B. fliegende Vögel, Panorama- oder Videoaufnahmen) nachführen könnte.

Fazit: ich bin mit diesem Stativ sehr zufrieden gewesen. Die qualitativ hochwertige Verarbeitung von Stativ und Tragetasche, die kompakte Form und absolute Standfestigkeit auch bei einer relativ schweren DSRL-Kamera (demnächst wird es mit Groß-Teleobjektiv geprüft; immerhin wird vom Hersteller eine Stabilität bis 8 kg Traglast versprochen), die einfache Handhabung und die Möglichkeit des „boden-nahen“ Einsatzes in der Makrofotografie haben mich dabei überzeugt. Herzuheben ist das „Multifunktions-System“, um es als Einbeinstativ (sehr robust mit Spektiv), Ministativ oder auch am Körper zu tragendes Handstativ zu nutzen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für einen Nicht-Profi eine lohnende Investition, 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Bisher nutzte ich ein sehr günstiges Stativ zu einem Preis von unter 30 Euro, da ich dachte, dass man da nicht viel falsch machen kann. Aber nachdem mich die Instabilität des Billigstatives für meine DSLR-Kamera doch etwas genervt hat, beschloss ich mir das Rollei CT-5A zuzulegen.
Das Gewicht ist mit 1740 Gramm zwar etwas höher, aber die recht leicht und stabil ausgefallene Aluminium-Konstruktion und die professionelle Verarbeitung hat mich nicht enttäuscht.
Auch wenn ich noch ein Anfänger in diesem Bereich bin, war ich über den Lieferumfang überrascht. Man kann es zu einem Ministativ umbauen, man kann eine Handstütze oder ein Einbeinstativ daraus machen. Die kleinen Wasserwaagen sind auf jeden Fall relativ genau. Das Ausziehen der Stativbeine geht leicht von der Hand und die Klemmvorrichtungen sind leicht zu bedienen. Die drei beigelegten Minibeinchen machen ziemlich schnell ein Tischstativ daraus und als kleines Gimmick kann man am Einbeinstaiv einen Knauf anbringen, der perfekt als Handstütze dienen kann oder wunderbar als Wanderstock zu missbrauchen ist :-)
Wem das Ganze mit seinen fast 1800 Gramm für unterwegs zu schwer ist, kann ja ohne weiteres nicht benötigte Teile zuhause lassen. Die maximale Arbeitshöhe von fast 1,60 Meter ist auch für mich, als recht großen Zeitgenossen hoch genug und die Traglast von bis zu 8 kg sollte für die meisten Anwender ausreichend sein.
Der 3D-Kugelkopf mit Schnellwechselplatte und einer Gradeinteilung ist für professionelle Anwendungen prädestiniert und ich hoffe ich werde ihn auch mal ausreizen können.
Zusätzlich ist auch alles nötige Werkzeug beigelegt, eine Tragetasche für die 3 Beinchen fürs Tischstativ und ein weiterer Trageriemen.

Fazit:
Nicht unbedingt das billigste, aber auch für einen Nicht-Profi eine lohnende Investition

P.S.:Mittlerweile hat es mir schon gute Dienste bei Dämmerungsaufnahmen geleistet
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide und vielseitig, 5. Mai 2013
Von 
wir-aus-duelmen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Sicherlich eindrucksvoll ist der Lieferumfang, die Verarbeitung und die Vielseitigkeit des Stativs Rollei Fotopro CT-5A, aber auch das Gewicht. Aber nach und nach.

== Lieferumfang ==

Neben dem Stativ gehört zum Lieferumfang eine Tasche, eine kleine Tasche für die Ministativ-Option, eine noch kleinere Tragemöglichkeit für die Einbeinstativ-Option, ein Knauf für die Wanderstock-Option, kurze Beine für das Ministativ, Tragegurte, ein Haken für ein Stabilisierungsgewicht und Werkzeug. Eine Anleitung ist auch dabei, diese zeigt viel, aber nicht alles.

== Verarbeitung ==

Die Verarbeitung ist präzise, kein Teil wackelt. Verbindungsteile werden durch entsprechende Verschraubungen gesichert, hin und wieder ist ein Werkzeug nötig. So kann der Kugelkopf auf dem Mittelrohr mit einer Madenschraube gesichert werden, für die der beiliegende Inbusschlüssel erforderlich ist. Eine Arretierung fehlt nur bei den beiden Mittelrohrkomponenten.

Besonders hervorgehoben werden sollen die Kleinigkeiten, die das Stativ angenehm machen. Die Beine haben oben eine Schaumstoffummantelung, die das Stativ griffiger macht. Die Stellschraube für den Kugelform verfügt über eine Skala, die Befestigungsplatte besitzt eine Verschraubung mit einem kleinen Bügel, sodass man nicht unbedingt eine Münze benötigt.

== Vielseitigkeit ==

Die Vielseitigkeit erfordert schon ein wenig detektivischen Spürsinn. Die Anleitung zeigt, was alles möglich ist. Das normale Dreibein ist praktisch zusammengeklappt. Das Mittelrohr kann gekürzt werden, mit den Minibeinen wird ein Ministativ daraus. Das normale Stativbein mit dem Kugelkopf (mit Wasserwaage!) ergibt ein Einbeinstativ, mit dem Knauf ein Wanderstock. Letztere Möglichkeit ist sicherlich nicht die Sinnvollste. Das normale Stativ, ausgezogen fast hoch genug für große Personen, hat am unteren Ende eine Schraube, die man herausdrehen kann. Hier lässt sich der Haken für das Stabilisierungsgewicht anbringen.

== Gewicht ==

Der vierte Punkt ist weniger positiv. Die solide Ausführung hat trotz Aluminium zur Folge, dass das Stativ vergleichsweise schwer ist - mehr als 1,5 Kilogramm. Für ein Reisestativ ein ordentliches, zusätzliches Gewicht, das sich erschwerend bemerkbar machen kann. Etwas Gewicht lässt sich jedoch sparen, wenn man nicht genutzte Teile zuhause lässt.

== Fazit ==

Wer ein praktisches und solides Stativ sucht, ist hier richtig. Wer allerdings auf jedes Gramm achten muss, sollte sich vielleicht noch ein wenig umsehen und dann abwägen, ob man das Gewicht angesichts der guten Qualität und der Vielseitigkeit in Kauf nimmt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP, 6. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Das Produkt ist absolut ok, ich bin sehr zufrieden. Der Preis und die Leistung stimmen. Grundsätzlich kann ich dieses Produkt gerne weiter empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Stativ, 8. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Endlich ein Stativ bei dem ich nicht immer in die Hocke gehen muss. Ich kann gerade stehen und meine Aufnahmen machen.
Super Ausstattung - kann sogar mit den mitgelieferten kurzen Beinen auf Ministativ verwandelt werden.
Die Aufbewahrungstasche ist super geräumig und alles kann gut und sicher verstaut werden.
Ich freue mich über die integriete Panorama funktion. Nun können auch Panoramafotos mühelos gelingen.
Ich hatte mir vor dem Kauf das Video von Traumflieger angesehen und war dann überzeugt - das ist das richtige Stativ für mich.
Im Video bei Traumflieger wird das Stativ und Ausstattung ausführlich beschrieben.
Ich werde viel Freude mit dem Stativ haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes multifunktionales Profistativ, 9. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wesentlicher Grund für den Einsatz eines Stativs ist die Sicherheit, dass die Aufnahme in der Regel nicht durch Körperbewegungen verwackelt werden kann. Die Nutzung eines Stativs bietet sich also dann an, wenn Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder sich schnell bewegenden Objekten anstehen. Ein weiterer Einsatzbereich für ein solches Stativ ist sicherlich die Nutzung der Spiegelreflexkamera als Videokamera. Hier kommt es natürlich auf eine ruhige Bildführung besonders an, was mit der freien Hand und ohne ein Stativ kaum möglich ist.

Das Rollei CT-5 ist sicherlich kein Stativ für den gelegentlichen Schnappschuss. Ein so teures Stativ benötigt man eigentlich nur, wenn man die Grenze von der Schnappschussfotografie hin zur komponierten professionellen Aufnahmetechnik überschreiten will. Hier bietet das als Profistativ beworbene Rollei CT-5 allerdings dann auch hohe Qualität. Besonders überzeugend sind die vielfältigen Einstellmöglichkeiten in Bezug auf Höhe oder Kamerawinkel, die nahezu alle fotografischen Situationen abdecken dürften. Das Stativ lässt sich sowohl als herkömmliches Stativ für die Aufstellung auf dem Boden, die auch als Handstütze oder als Einbeinstativ umbauen. Besonders gefallen hat mir, dass man das Stativ in ein leicht zu transportierendes Ministativ umbauen kann. Bislang musste ich neben meinem herkömmlichen Stativ noch ein Ministativ zusätzlich einpacken, was jetzt entfällt.

Der Stativkugelkopf ist frei alle Richtungen beweglich, so dass auch ungewöhnliche Blickwinkel eingestellt werden können. Praktischerweise ist im Kopf eine Wasserwaage integriert, so dass man die Kamera genau ausrichten kann. Wer sich schon einmal geärgert hat, dass eine eigentlich perfekte Landschaftsaufnahmen dadurch misslungen ist, dass der Horizont schief steht, wird dieses zu schätzen wissen. Das Aufsetzen der Kamera auf den Stativkopf erfolgt mittels einer (mitgelieferten) Stativplatte die an der Unterseite der Kamera befestigt wird. Diese Stativplatte wird mittels eines Schraubgewindes einfach festgeklemmt, so dass die Kamera in Sekunden auf das Stativ montiert bzw. demontiert werden kann.
Das ganze Stativ macht einen äußerst hochwertigen Verarbeitungseindruck. Die Rohre sind mit Schaumstoff gepolstert, so dass sie auch beim Transport nicht klappern oder irgendwo Beulen verursachen können. Der Klappmechanismus funktioniert spielend einfach und auch das Ausfahren und Feststellen der Stativbeine ist problemlos möglich. Nicht klappert oder ist lose, auch die Stellschrauben lassen sich einfach bedienen.

Rollei vermarktet das Stativ als besonders geeignet für Reise und Outdoor. Die Robustheit des Stativs ist sicher entsprechend. Auch ist das Stativ für eine hohe Belastung ausgelegt, denn es kann eine Kamera und Objektive bis zu einem Gesamtgewicht von 8 kg tragen. Diese Robustheit muss man allerdings auch mit einem Eigengewicht von ca. 2 kg bezahlen, was zumindest mich daran hindern wird dieses Profistativ allzeit mitzuführen.

Zum Lieferumfang gehören eine robuste Tragetasche, Werkzeug zum Auseinandernehmen und ine zweite Tragetasche für den Fall, daa man das Stativ zum Ministativ umgebaut hat. Die beigefügte Gebrauchsanleitung gibt einen kleinen Minuspunkt, da man sie ohne Lupe schlecht lesen kann und sie ausführlicher hätte sein können.

Fazit: Wenn man bereit ist, für ein hochwertiges Stativ etwas mehr Geld auszugeben, dann bietet das Rollei Kombistativ CT-5 insbesondere durch die vielfältigen Umbaumöglichkeiten ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flexibler und Stabiler Standbild-Allrounder, 15. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Nach einem langen Wochenende im Dauereinsatz hier mein erster Eindruck zu diesem Stativ.

Die Konstruktion und Materialien sind sehr wertig gewählt und bei der Verarbeitung konnte ich keinen Makel feststellen.

Positive Merkmale:

+ Kann sehr hoch ausgezogen werden, steht Stabil. ( Arbeitshöhen >170cm)!
+ Haken zur zusätzlichen beschwerung für mehr Stabilität. (z.b. Fotorucksack dranhängen) ;)
+ Ministativ, brauche ich gerne zur Fotografie in den eigenen 4 Wänden. (Produkte, Makro und Co)
+ Monopod
+ Leichte Montage Demontage, sowie schnelles Aufstellen und Abbauen nach etwas übung
+ Tolle Haptik
+ geringes Packmaß für den Umfang and Funktionen

Neutral

o Kugelkopf für Standbilder mehr als Ausreichend (Fixiert meine Sony A77 mit 300mm Tele sicher)
o Gewicht, könnte leichter sein... aber OK
o Libellen zur Nivelierung
o Bedienungsanleitung (Druck etwas klein gewählt)

Negativ

- Kugelkopf nicht zum Filmen geeignet

Allem in allem bin ich rundum zufrieden und würde jederzeit wieder zuschlagen. Da ich hauptsächlich Standbilder mache kann ich mit dem Kugelkopf sehr gut leben. Habe das Stativ eigentlich immer dabei.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum durchdacht bei sehr guter Verarbeitung, 19. Mai 2013
Von 
Ira W. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Diese Rezension könnte ganz kurz sein: Ich bin rundum begeistert.

Ein paar Worte mehr schaden aber bekanntlich ja nie, darum möchte ich doch noch einmal etwas konkreter werden.
Zum Einen gefiel mir schon auf den ersten Blick, wie sowohl Stativ als auch Taschen verarbeitet sind. Alles macht einen sehr hochwertigen und gut verarbeiteten Eindruck.

Der Lieferumfang ist sehr umfassend, außer dem Stativ selbst mit Kugelkopf und Schnellwechselplatte und den Teilen, die für einen Umbau zu einem Mini-Stativ, einer Handstütze oder einem Einbeinstativ benötigt werden (s.Fotos), finden sich an der goßen Tasche noch eine Gürteltasche zum Tragen des Einbeinstativs sowie eine Tasche, wahlweise am Gürtel oder mit dem zusätzlichen Trageriemen zu tragen, in der man das zusammgeklappte Mini-Stativ verstauen kann. (s.Fotos) Das Mini-Stativ wiegt übrigens mit kurzer Mittelsäule 960g.

Das Stativ ist gut durchdacht, schnell zu verstellen und anzupassen (s.auch Fotos), griffig und sehr simpel in der Handhabung, so dass auch Ungeübte keine Probleme haben sollten. Beim Stoppen mit der Stoppuhr, dauerte der Aufbau des Stativs als Dreibeinstativ vom ersten Griff zur Tasche bis zum Stehen knapp 35 Sekunden - schneller geht vermutlich kaum. Wenn man dann noch die Schnellwechselplatte an der Kamera befestigt hat, sind Kamera und Stativ in Windeseile einsatzbereit.

Mich hat besonders die Vielseitigkeit des Stativs gereizt, die durch diese Kombinationsmöglichkeiten gegeben ist. Gut finde ich aber auch, dass es sich kompakt unterbringen lässt, so dass man nur diese eine vergleichsweise kleine Tasche mit sich herumtragen muss. Trotz des Gewichts von 1.7kg für das Dreibein, trägt sich das Stativ in der Tasche für mein Empfinden dank des vernünftig breiten gepolsterten Trageriemens sehr gut.

Wie aus den Fotos auch ersichtlich, ist der Stativkopf mit mehreren Libellen versehen, die eine gerade Ausrichtung ermöglichen.

Die Stativbeine sind völlig unproblematisch zu verlängern oder zu verkürzen, auch unabhängig voneinander, die Klemmverschlüsse sind gut zu greifen und einfach zu bedienen (s.ebenfalls Fotos), lediglich die Winkeleinstellung an den Scharnieren oben ist etwas schwergängig.

An der Mittelsäule lässt sich eine Schraube herausdrehen (s.Foto), an der man den Haken für ein Stabilisierungsgewicht anbringen kann.

Meine Nikon D3200 mit AF-S DX 18-105 VR sitzt bombenfest und sicher auf dem Stativkopf, kein Kippen, kein Wackeln.

Etwas ungünstig fand ich allerdings die Gebrauchsanleitung für das Stativ, da diese zwar sehr übersichtlich (ein Blatt, s. Fotos) und hilfreich ist, wenn man das erste Mal versucht, die verschiedenen Varianten durchzutesten, aber leider ist das Format so klein, dass man eigentlich eine Lupe braucht. Ein Kopierer mit Vergrößerung schafft hier Abhilfe.

Auf Grund der Flexibilität und der tollen Verarbeitung bei kompaktem Packmaß, kann ich das Stativ uneingeschränkt empfehlen, wenn man nicht gerade um jedes Gramm im Gepäck feilschen muss.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wandlungsfähig und kompakt, aber kein Leichtgewicht, 20. Mai 2013
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro CT-5A (Aluminium Stativ inkl. Panorama-Kugelkopf und Stativtasche, Einbein-, Dreibein- und Tischstativ in einem) Schwarz (Zubehör)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Fotopro CT-5A ist ein umfassend ausgestattetes Mittelklasse-Stativ. Für die insgesamt gute Verarbeitung und große Wandlungsfähigkeit muss man ein relativ hohes Gesamtgewicht in Kauf nehmen.

Das CT-5A kommt "reisefertig" verstaut in einer robusten, gepolsterten Tragetasche (gemessen: 46x11x12 cm, leer 380 g), wobei das mitgelieferte Zubehör in entsprechenden Fächern untergebracht ist.

Der erste Eindruck ist ausgezeichnet. Die Verarbeitung der wesentlichen Teile ist sauber, und die verwendeten Materialien wirken robust. Alle beweglichen Teile sind gut geschmiert und laufen sehr satt und geschmeidig. Die diversen Drehverschlüsse zum Arretieren haben Griffflächen aus dickem Gummi, der ausgesprochen rutschfest ist. Unter anderem dadurch lässt sich sehr zügig und sicher mit dem Stativ hantieren.

Außer den Bestandteilen des Haupt-Stativs inkl. Kugelkopf und Tasche findet man noch folgendes:
- drei alternative Mini-Stativbeine,
- einen Abschlussdeckel (Kunststoff) zum Verkürzen des Schaftes (für Mini-Stativ),
- einen Aluminium-Handknauf mit Schlaufe (Kunststoff), um aus einem der Stativbeine eine Handstütze zu machen,
- eine Metallring mit Handschlaufe (Kunstleder), der sich am Schaft einsetzen lässt,
- einen großen Metallhaken zum Anschrauben unter dem Stativ (für Befestigung von Gewicht oder Zubehör-Ablage),
- eine kleine, robuste und steife Köchertasche, z.B. für den Transport des Mini-Stativs, mit Tragegurt (Kunststoff),
- eine robuste Tragehülse für das Einbein-Stativ (mit Karabinerhaken),
- als Werkzeug einen doppelten Sechskant-Ring- und einen Innensechskant- ("Inbus-") Schlüssel.

Das CT-5A wiegt im "Normalzustand" etwa 1750 g, wovon jeweils 310 g auf den Kugelkopf und die drei Beine entfallen. Mit seinen Gummifüßen steht es auch auf glatten Flächen sehr satt auf. Die Stabilität ist insgesamt ordentlich, man sollte aber keine Wunder erwarten. Die maximale Höhe der Befestigungsplatte beträgt ca. 158 cm, wobei mit voll ausgezogenem Schaft die Kamera schon mal etwas vibrieren kann. Wenn man bei den Stativbeinen (je 39 cm bis 123 cm lang) mehr als ein Segment auszieht, werden sie ein bisschen flexibel und können daher keine 100%ige Stabilität bieten. In alltäglichen Aufstellsituationen sind die Schwingungen aber kein großes Problem. Für besonders hohe Anforderungen ist das Stativ natürlich nicht ausgelegt.

Die am Stativkopf eingelassenen kleinen Wasserwaagen sind in schrägem Gelände nützlich. Allzu exakt eingestellt sind sie aber nicht. Wenn man sie ernsthaft verwenden möchte, macht man sich am besten zuhause mit einem wasserfesten Stift eigene Markierungen an den richtigen Stellen der Skalen.

Mit wenigen Handgriffen hat man aus dem Schaft und einem der Standard-Beine ein Einbein-Stativ zusammengeschraubt. Es wiegt mit Kugelkopf etwa 800 g und ist voll ausgezogen bis zur Befestigungsplatte etwa 165 cm hoch - eine respektable Arbeitshöhe, für einen etwa 185 cm großen Fotografen auch aufrecht stehend eine prima Arbeitshöhe.

Neben dieser Möglichkeit ist interessanteste Zubehör wohl der zweite Satz (Mini-) Beine. Sie sind je 80 g leicht und lassen sich von 12 cm auf 33 cm Länge ausziehen. Der vierteilige Auszug ist aus Kunststoff und relativ simpel gelöst - zum Arretieren bzw. Lösen dreht verdreht man den Fuß gegen den oberen Teil. Für hohe Last oder häufige Nutzung sind diese Auszüge eher nicht gedacht. Die minimale Höhe der Befestigungsplatte beträgt beim Mini-Stativ etwa 20 cm. Das Ganze wiegt mit Kugelkopf ca. 950 g und steht auch sehr satt auf der Unterlage.

Fazit

Das CT-5A ist eigentlich ein Set von Stativteilen, die sich für viele Situationen passend kombinieren lassen. Es ist gemessen an der gebotenen Stabilität recht schwer, so dass es sich für einen Einsatz als Reisestativ nur bedingt empfiehlt. Die Verarbeitung ist dafür gut und die Konstruktion sehr durchdacht. Größere Probleme konnte ich nicht entdecken.

Aus meiner Sicht liefert das CT-5A eine insgesamt gelungene Vorstellung ab. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut - vor allem für Interessenten, die mit einer Standard-Ausführung nicht ausreichend bedient wären. In diesem Sinne gebe ich eine Empfehlung und vier Sterne ****.
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