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84 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides und flexibles Universal-Reise-Stativ
Nachfolgend ein kurzer Review mit einigen Erfahrungen zum Fotopro C5i Stativset, welches ich mir nach kurzer Infophase zum Stativkauf letztlich bei Amazon bestellt habe.
Ziel war, mir ein einigermaßen mobiles Reisestativ zuzulegen, welches sowohl mit einer guten Kompakten (G15) als auch mit einer mittleren SLR (EOS 50D + mittelschwere Objektive) harmoniert und...
Vor 22 Monaten von waxtrax veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schraube zu fest angezogen
Ein überraschend schönes Stativ, das einen wertigen Eindruck macht. In der Anleitung beschriebene Umbauten machten leider große Schwierigkeiten: Die Kontermutter am Kopf war so fest angezogen, dass das Rohr ins Futter einer Drehmaschine eingespannt werden musste, um die Mutter zu lösen. Der Hersteller muss die Endmontage sorgfältiger...
Vor 3 Monaten von Krambrich, Dirk veröffentlicht


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84 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides und flexibles Universal-Reise-Stativ, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachfolgend ein kurzer Review mit einigen Erfahrungen zum Fotopro C5i Stativset, welches ich mir nach kurzer Infophase zum Stativkauf letztlich bei Amazon bestellt habe.
Ziel war, mir ein einigermaßen mobiles Reisestativ zuzulegen, welches sowohl mit einer guten Kompakten (G15) als auch mit einer mittleren SLR (EOS 50D + mittelschwere Objektive) harmoniert und kein sonderlich großes Loch in den Geldbeutel reißt. Live angeschaut habe ich mir vorher ein Cullmann Nanomax 260 im Set mit einem Einsteigerkugelkopf sowie das Cullmann Magnesit 525. Letzteres ist durchaus brauchbar, allerdings zu groß im Packmaß und zu schwer für Reisen, das Nanomax 260 Stativ ist leicht und handlich, allerdings sehr instabil im Vollauszug. Der im Set befindliche Kugelkopf mit nur einer Stellschraube für Kugel und Pano-Bewegung ist aber komplett untauglich für jedwedes ernsthaftes Fotografieren.

Nun zum Fotopro C5i. Wie bereits durch einige Rezensenten vor mir beschrieben macht dieses Stativ einen überraschend hochwertigen Eindruck. Fotopro liefert hier ein Komplett-Set incl. Kugelkopf, Einbein-Option, Tasche und Zubehör. Ich habe die Titanium-Farbvariante geordert, vermittelt einen sehr ansprechend-technischen Look durch den Metall-Schwarz-Kontrast. Die angebotene Version wird übrigens unter dem "Markennamen" Rollei verkauft, ist allerdings scheinbar ein generisches Stativprodukt aus Fernost, welches bisher baugleich auch durch andere Anbieter wie Bilora (Twister Pro) verkauft wurde. Stative anderer "günstiger Anbieter" nutzen scheinbar ebenfalls Bauteile und Funktionalitäten dieser Stativvariante (in mehr oder weniger abgewandelter Form). Dies ist aber sicherlich im aktuellen Preissegment Standard und auch bei anderen Produkten wie Blitzgeräten beobachtbar. Interessant in diesem Zusammenhang ist beim C5i das gute Preis-
Leistungs-Verhältnis, dieses wird aktuell zu einem Preis von ca. 140EUR angeboten. Es ist quasi identisch mit dem Bilora Twister Pro, welches bedeutend teurer verkauft wurde - der vergleichbare aktuelle Bilora Nachfolger "Colorlux" kostet übrigens wieder über 220 EUR.

Das C5i erreicht durch die Falteigenschaften der Beine um den Mittelauszug herum ein sehr kompaktes Transportmaß von ca. 40cm incl. Kopf. Das Gewicht ist allerdings mit 1700g nicht hundertprozentig leichtgewichtig zu bezeichnen, allerding durchaus tragbar angeschnallt am Fotorucksack. Die mitgelieferte, übrigens gut verarbeitete Tasche benutze ich nur zur Lagerung oder zum Bewegen über kurze Wege, da aus meiner Sicht eine gesonderte Schultertasche fürs Stativ zusätzlich zur Cameratasche nicht wirklich Sinn macht.
Wie schon gesagt hat mich die Mechanik des Stativs bisher eindeutig überzeugt. Nichts klappert, wackelt oder hat zuviel Spiel. Die Beinauszüge laufen sauber und werden durch moderates Anziehen der Dreh-Arretierungen sicher fixiert. Ich bevorzuge hier eindeutig diese Form der Segmentarretierung mit Drehstellern im Vergleich zur Klapphebelversion anderer Hersteller. Die Beine bieten bei Vollauszug meiner Meinung nach ausreichende Stabilität auch mit mittleren SLR. Die drei fest definierten Raststufen ermöglichen sowohl bodennahe als auch hohe Positionen, im Zusammenspiel mit der ausziehbaren und teilbaren Mittelsäule ist eine sehr gute Flexibilität gewährleistet. Die Verschlüsse zeigen zudem keinerlei Fettspuren. Bedauerlicherweise ist allerdings lediglich ein Stativbein mit einer fixen Moosgummi-Ummantelung versehen, zusätzlich ist das Stativbein mit der Einbein-Option mit einem entfernbaren, durch Klettverschlüsse befestigten Textilgriff ausgestattet. Hier hätte der Hersteller locker alle drei Beine mit einem längeren Moosgummi-Schutz versehen können, sieht zum einen gescheit aus und macht das Handling insbesondere bei kalten Temperaturen viel angenehmer. Im Fahrradhandel gibts entsprechenden Lenkergriff-Schaumstoff, werde mir hier wohl diesen selbst nachträglich noch aufziehen. Der flexible Textilgriff macht allerdings bei Nutzung des Einbein-Stativs als Griffschutz wieder Sinn, also nicht wegschmeißen ;-). Der Einbeiner läßt sich einigermaßen schnell zusammenschrauben und bietet eine angenehme Höhe auch für Personen mit 1,90m Körperhöhe - das Stativ funktioniert übrigens auch als Dreibein gut bei dieser Körpergröße, ohne dass man sich stark verbiegen muss. Im Set ist zudem ein Gürtelköcher, welcher das Einbeinstativ sicher abstützen kann - gut für kraftsparende längere Fotosessions :-). Die Endstücke der Stativbeinde sind jeweils mit einfachen Hartgummikappen versehen, optionale Spikes oder eine Gummi-Spike-Kombilösung (wie beim Cullmann Nanomax 260!!!) wären ein willkommenes Nice-to-have gewesen, geht natürlich auch ohne.

Noch ein paar Worte zum mitgelieferten Kugelkopf. Dieser ist erwartungsgemäß keine Pro-Version, allerdings für ambitioniertes Arbeiten durchaus zu gebrauchen. Es gibt eine Pano-Funktion mit Gradskala und separatem Feststellknopf. Getrennte Feststeller für Kugel/Friktion und Panorama-Achse sind übrigens unabdingbar, sonst ist sinnvolles Arbeiten nicht möglich. Bei den billigen Kugelköpfen wie beim Nanomax 260 ein absolutes No-Go. Die Kugeleinstellung läuft sehr sauber, kein Kratzen, und vor allem kein sichtbarer Austritt von Fett bisher. Es gibt nur einen Feststell/Friktionsregler, dieser läuft sehr sanft und packt auch ordentlich zu bei mittleren SLR-Belastungen. Den Begriff "bombenfest" würde ich allerdings nicht benutzen wollen, die Stabilität muss man natürlich in Gesamtrelation sehen ;-). Das integrierte Schnellwechselsystem (Arca-Swiss kompatibel) funktioniert wie es soll, allerdings sind die integrierten seitlichen Libellen bei meinem Stativ nicht wirklich zu gebrauchen - die Winkeltoleranzen sind hier zu unsauber, die Kameraplatte rastet nicht wirklich plan in die Halterung, zumindest entspricht die an der Halterung eingestellte Ausrichtung nicht exakt der realen Ausrichtung anhand einer externen Wasserwaage/kamerainternen Nivelierung. Insgesamt macht aber das Handling des Kopfes durchaus Spaß, sowohl mit kleiner Cam als auch mit SLR. Optional wäre z.B. ein Sirui G-10X Kugelkopf aufwärts eine gute Upgrade-Variante, wenn die Ansprüche etwas höher ausfallen sollten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Stativ meine Erwartungen erfüllt, teilweise übertroffen hat und einem zukünftig gemeinsamen "Teamwork" nichts im Wege steht ;-). Die wenigen Kritikpunkte sind in anbetracht der insgesamt gebotenen Leistung und Flexibilität und vor allem in Bezug auf den vergleichsweise günstigen Preis verschmerzbar. Ich kann das C5i als Universal-Reise-Stativ auch für ambitionierte Fotoamateure empfehlen.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen solide, hochwertige Optik, Preis-/Leistung top, nerviges Einbeinstativ!, 22. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro C5i Aluminium.Magnesium Stativ (Panorama-Kugelkopf und Stativtasche) rot (Zubehör)
Hintergrund zum Kauf: Ich war auf der Suche nach einem Allround-Stativ inkl Kugelkopf für maximal 170 €, einem geringem Packmaß von bis zu 45 cm, einer maximalen Stativhöhe von mindestens 155 cm, bei einem Gesamtgewicht von maximal 2 kg.

Viele unterschätzen Stative mit über 2 kg und unter 3 kg. Grund: für Kurztrips mag das Gewicht egal sein, bei langen Wanderung spätestens nach der ersten anstrengenden, sowie zeitintensiven Tour ein Ausschlusskriterium. (das sage ich als durchaus sportlicher Typ). Des Weiteren sollte man sich überlegen, ob man es bei Flugreisen als Handgepäck nutzen möchte. Damit zur Stativhöhe! Ich bin 184cm und damit das Stativ 28 cm kleiner! Hinzu kommt aber der Kugelkopf, die Kamera selbst und der glücklicherweise förderliche Umstand, das die Augen nicht den höchsten Punkt des Körpers darstellen! Man sollte meines Erachtens definitiv darauf achten, dass das Stativ nicht sinnlos hoch ist -> das spiegelt sich in Packmaß und Gewicht wieder!

pro:
- ich habe nach wirklich langer Suche, sowie intensiver Recherche und testen für dieses Stativ entschieden
- mit dem geringen Packmaß von 43cm und knapp 1,7 kg lässt sich das Stativ super transportieren und als Handgepäck im Flugzeug befördern
- optisch sehr hochwertig
- solide Verarbeitung
- klasse Kugelkopf der einen perfekten Halt bietet
- schnelle Verstellmöglichkeit hinsichtlich der Höhe
- Nutzung als Einbeinstativ
- viel Zubehör: stabile Stativtasche, Werkzeug, Gewichtssäckchen

negativ:
- Um die Mittelsäule um 180° zu kippen muss man diese erst einmal zweiteilen (auseinander drehen), umdrehen und wieder zusammen schrauben.
- Auch bei der Nutzung vom Einbeinstativ muss man erst die Mittelsäule zweiteilen, wieder zusammen setzen, ein Bein vom Dreibein entfernen und mit der Mittelsäule verschrauben. Da gibt es durchaus Stative die das sinnvoller lösen.

Zusammenfassung: Nach wirklich langer Recherche habe ich für mich das Optimum von Preis / Nutzen und Verarbeitung gefunden! Wer das Einbeinstativ dann und wann mal nutzen möchte und keinen riesen Fokus darauf legt, ist damit ebenso glücklich!
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein und Fein, 12. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war auf der Suche nach einem leichten & dennoch hochwertigem Stativ.
Da ich Anfänger in Sachen fotografieren bin & noch nicht so 100%ig weiß worauf man achten sollte, habe ich mich recht lange belesen, welches Stativ für meine Interessen das passende wäre. Ein Punkt war das Gewicht, ein anderer das Packmaß. Und der Preis spielte natürlich auch eine Rolle.
Bei der Auswahl hat mir dabei das CHIP Magazin geholfen, welches in seinem 4.Sonderheft 2012 über 600 Produkte rund ums fotografieren getestet hat.
Die Wahl traf am Ende auf dieses Stativ, zwar "nur" Platz 9 von 20 im Magazin Test, aber eines der leichtesten & kleinsten im Packmaß.
Und da ich niemand bin, der immer nur das billigste kauft, war der Preis auch ok. Teurer geht natürlich immer, aber als Anfänger mehr als 200€ für ein Stativ auszugeben ist meiner Meinung nach übertrieben.

Ich habe es nun einige Wochen testen können & bin sehr zufrieden damit. Das geringe Gewicht macht sich bei längeren Touren mit dem Kamerarucksack kaum bemerkbar, genau wie ich es wollte.
Ebenso das Packmaß, welches die Größe meines Kamerarucksackes nicht überschreitet. Perfekt zum Verstauen unterwegs und daheim.
Das Handling ist sehr einfach und innerhalb von Minuten weiß man wie alles funktioniert. Der "Aufbau" ist innerhalb von 90 Sekunden erledigt.
Komplett ausgefahren steht das Stativ noch immer sicher, egal ob auf Gras, Sand oder auch feuchtem Stein/Beton. Zur Sicherheit gibt es ja einen Haken welchen man an der Mittelsäule einschrauben kann, um den Kamerarucksack einzuhängen. Sehr gut, wenn man den Rucksack nicht in den Dreck stellen will bzw. wenn etwas Wind geht, steht das Stativ noch sicherer.
Das Einbeinstativ habe ich noch nicht getestet, bisher gab es keine Situation welches dies erforderte.

Da ich kein schweres Teleobjektiv besitze, kann ich nicht sagen wie sich das Stativ bei der Benutzung mit eben diesem verhält. Bis jetzt habe ich überwiegend für Landschafts- & Nachtaufnahmen mit meiner Canon 600D + Weitwinkelobjektiv gemacht & dabei gab es nix auszusetzen. Aber da das Stativ angeblich max. 8kg Belastbarkeit zulässt, sehe ich keine Gefahr bei Benutzung mit schwerem Kameraequipment.
Im übrigen sieht das Stativ in den verschiedenen Farben auch recht stylisch aus.

Deshalb volle Punktzahl & klare Kaufempfehlung!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen stabil, universell und gute Qualität zum vernünftigen Preis, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro C5i Aluminium.Magnesium Stativ (Panorama-Kugelkopf und Stativtasche) rot (Zubehör)
als ich Ende 2013 meine erste Spiegelreflex kaufte, hielt ich ein Stativ noch für eine Komponente in der Fotoausrüstung, die a) nicht all zu teuer sein muss, und b) was man sich vielleicht irgendwann mal gönnen könnte. Da ich auch dachte, dass ich ein Stativ vielleicht höchstens ein, zwei mal im Jahr bräuchte, kaufte ich mir eines für 12€ aus dem Mediamarkt, da die Dinger gerade zu Hunderten auf einer Europalette neben der Kasse standen. Um die Wirkung eines Stativs auf ein Foto zu sehen war das auch ganz in Ordnung, aber für ein vernünftiges Arbeiten mit einer Kamera, die nun doch etwas größer und schwerer ist als eine Pocketkamera, ist das Teil absolut unbrauchbar. Und spätestens seit ich das C5i habe denke ich, dass die 12€ besser in eine Kiste Bier investiert gewesen wären.
Nach langem Suchen stieß ich hier bei Amazon durch die Kundenrezensionen auf das Rollei C5i und mittlerweile hat sich Punkt a) bestätigt. Ein gutes, universelles Stativ muss wirklich keine 300€ kosten.
Die Lieferung dauerte ungewöhnlich lange (fast zwei Monate, in denen ich mich weiter über das 12€ Wäschegestell ärgerte), schließlich kam es dann. Ich war wirklich gespannt und beim Auspacken wurde ich schon zwei mal positiv Überrascht. Tasche und Stativ sind für den Preis (139€ im Juni 2014) hervorragend verarbeitet. Als Konstrukteur für Wellgetriebe kann ich das wenigstens für die metallischen Stativkomponenten beurteilen.
Nach kurzer Inspektion warf ich einen Blick in die Bedienungsanleitung, die ich aber schnell wieder weg legte, da die eine Seite nicht wirklich hilfreich ist und der Kugelkopf wird gar nicht aufgeführt. Ich kam auch ohne gut zurecht, denn so komplex ist die Sache nicht und das Meiste erklärt sich von selbst. Die Beine lassen sich in drei verschiedenen Positionen arretieren. Die Gelenke sind aber steif genug, um mit leichter Ausrüstung auch mal eine Position zwischen den Rastpunkten zu wählen, wenn der Platz mal nicht ausreicht und man nicht gerade das vier Kilo Teleobjektiv auf der Kamera hat und die Beine vielleicht nur halb auszieht. Wichtig war es mir, möglichst dicht über den Boden zu kommen und dank der teilbaren Mittelsäule ist das auch machbar. Der Durchmesser der Standfläche ist dann zwar relativ groß (ca. 85cm), aber so steht es auch sehr stabil und ist für die meisten Aufnahmen in Bodennähe sehr gut zu gebrauchen. Die Adapterplatte befindet sich dann in niedrigster, aufrechter Position 25cm über dem Boden. Man kann die Mittelsäule aber auch mit dem Kugelkopf nach unten einbauen. So kommt man bis auf den Boden und muss die Beine auch nicht ganz aufklappen (was dann auch nicht mehr möglich ist, sonst dient die Kamera als Stativ).
Die Drehverschlüsse der Teleskopbeine finde ich mittlerweile wesentlich praktischer als z.B. Klammern, da man von jeder Seite mühelos dran kommt und sie mit lediglich einer viertel Umdrehung öffnen und schließen kann. Nach dem Öffnen der Drehverschlüsse kommen die Beine nicht ganz freiwillig raus gerutscht, was mir aber auch lieber ist. Sie lassen sich dennoch mühelos verschieben, so dass man dafür nur eine Hand braucht. Wenn die Beine und die Mittelsäule ganz ausgefahren sind, steht es immer noch recht stabil (auf festem Untergrund), allerdings würde ich es dann nicht mehr unbedingt mit dem vier Kilo Teleobjektiv betreiben. Dazu würde ich die untersten Beinsegmente vielleicht wieder einfahren und auch die Mittelsäule nicht ganz ausziehen. Die maximale Höhe von gemessenen 158cm (Adapterplatte am Kugelkopf) ist für mich absolut in Ordnung (180 cm Körpergröße). Für die meisten Anwendungen ist sie mir persönlich schon viel zu hoch und die Stabilität des Stativs ist dann auch nicht mehr ganz so gut, aber durchaus noch akzeptabel.
Eines der Beine lässt sich vom Stativ abschrauben, indem man erst die Überwurfmutter löst und es dann von einem Gewindestift im Gelenk der Beinbefestigung abdreht und zusammen mit der teilbaren Mittelsäule, ergibt sich daraus ein praktisches und leichtes Einbeinstativ. Der Umbau dauert eine Minute und diese Möglichkeit wollte ich besonders für Landschaftsaufnahmen in der Dämmerung nicht mehr missen. Leider verbleibt die Überwurfmutter lose am Einbeinstativ. Das kann zu klappernden Geräuschen führen, wenn man sie am wenigsten braucht (für den Graureiher war es Warnung genug). Trotzdem war für mich gerade diese Möglichkeit ein wichtiger Kaufgrund.
Mit der Mittelsäule ist etwas Vorsicht geboten, wenn sie ganz ausgefahren ist. Öffnet man die Arretierschraube (das Teil wo die Mittelsäule drin steckt) um z.B. die Höhe zu verstellen, sollte man unbedingt dran gedacht haben, dass die Feinjustierschraube unterhalb zugedreht ist, sonst erleben Kamera und Objektiv 40cm freien Fall und knallen hart auf den unteren Anschlag. Aus dem Grund hätte ich die Feinjustierschraube auch eher Sicherungsschraube genannt. Glücklicherweise öffnet die Klemmung der Mittelsäule nicht digital und man muss die Arretierschraube schon ganz los drehen, damit die Mittelsäule alleine einfährt. Mit entsprechendem Kameragewicht sollte man aber etwas aufpassen.
Der Kugelkopf ist das Highlight des Stativs. Drei Wasserwaagen, zwei für das Querformat und eine Runde für das Hochformat in der Klemmschraube für die Kameraadapterplatte, die nach dem De-facto-Standart ARCA SWISS aufgebaut ist. Friktionseinstellung für das spielfreie Kugelgelenk, welches ein sehr exaktes und kontrolliertes Justieren der Kamera ermöglicht. Panoramagelenk mit Skala und Fixierschraube, die bei Anlieferung meines Stativs allerdings so fest zugedreht war, dass ich die Skala erst für einen nutzlosen Fake hielt. Nach dem ich auch diese Schraube aufbekommen habe, ließ sich der gesamte Kopf butterweich mit einem angenehmen Widerstand drehen, so wie alle anderen wichtigen Verstellmöglichkeiten an diesem Stativ. Der gesamte Kugelkopf lässt sich vom Stativ abschrauben und durch einen anderen Mechanismus (drei Wege-Neiger, Makroschlitten etc.) ersetzen. Für das Einbeinstativ kann man ihn auch abnehmen und die Aufnahme als Mono-pad verwenden. Ich persönlich mag lieber den Kugelkopf unter der Kamera, was das ganze dann aber etwas schwerer und höher macht.
Einiges an Zubehör gibt es auch noch wie die Handschlaufe und den Gürtelhalter für das Einbein, eine kleine Werkzeugtasche mit einem Ringschlüssel, einem Inbusschlüssel und dem Haken für die Mittelsäule. Wozu das nun dient kann man ja in der Produktbeschreibung nachlesen.
Alles in allem bin ich recht begeistert von diesem Stativ, was für meinen Begriff für den Preis schon fast zu gut und universell ist. Zumindest so, dass es meine Erwartungen übertroffen hat. Die Qualität, die Verarbeitung überzeugt und die Vielseitigkeit ist verblüffend. Die Handhabung ist mühelos, bequem und das Gewicht ist für die Stabilität angemessen (mit Kohlefaser und 200€ mehr geht da noch was). Alle Arretier, Fixierschrauben sind mit einem griffigen Gummi versehen und an zwei Beinen ist ein Schaumstoffbezug für sicheren Halt und als Kälteschutz. An dem Bein, was sich abschrauben lässt, ist der Schaumstoffgriff mit einem Klettverschluss befestigt, so dass man ihn noch etwas verstellen kann. Die Gelenke laufen sauber, spielfrei und die benötigte Kraft lässt sich zumindest an Kugelkopf und Mittelsäule einstellen. Wer für den Preis noch mehr erwartet, sollte über seine Einstellungen nachdenken.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Stativ, 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich nutze das Stativ für meine D90 und bin begeistert. Für mich ist die wichtigste Eigenschaft eines Stativs, dass es auch bei schwererem Equipment jede Einstellung hält, ohne nachzugeben. Und dies funktioniert bei diesem Stativ!! Es hält die Kamera auch mit meinem 70-300 Tamron-Zoom in jeder Stellung bombenfest - und zwar, ohne das Einstellrad mit großem Kraftaufwand "festknallen" zu müssen. Super! Auch die Beine lassen sich einfach verstellen und problemlos an die Örtlichkeiten anpassen. Alles gleitet sanft und ist hochwertig ausgeführt. Die Einbein-Funktion habe ich ebenfalls schon genutzt. Da dies aber doch mit etwas Umbauarbeiten verbunden ist, werde ich mir doch ein extra Einbein-Stativ zulegen. Aber es ist jedenfalls toll, diese Einbeinfunktion überhaupt immer dabei zu haben und sie nutzen zu können, wenn man sie mal braucht. Die übrigen Funktionalitäten, die ich hier nicht noch mal aufzählen möchte, sind klasse. Alles funktioniert bestens. Ich habe die Version in kupfer/orange, die sieht auch noch richtig edel aus. Ich möchte das Teil nicht mehr missen. Mein bisheriges Billigmodell habe ich ausrangiert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr gutes Universal-Reisestativ, aber in der Praxis mit ein paar (kleineren) Mängeln, 15. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Stativ als Reisestativ / Zweitstativ gekauft, da es sehr kompakt ist, in den Koffer passt und viele Funktionen bietet. Weiterhin hat mich die gute Bewertung zum Kauf bewogen. Ursprünglich hätte ich auch fünf Sterne vergeben.
Inzwischen hatte ich das Stativ auf einer Reise im Dauereinsatz / Härtetest und der erste gute Eindruck hat sich ein wenig relativiert. Das ist mir negativ aufgefallen:
1. Nach kurzer Nutzung ist aus der Feststellschraube für die Kameraaufnahme die runde Libelle/Wasserwaage herausgefallen. Hier wurde offensichtlich zu wenig Klebstoff verwendet. Zwar lässt sich dieser Schaden selbst beheben, aber bei einer ordentlichen Herstellung und Qualitätskontrolle sollte das nicht sein.
2. Die einzelnen Beine klemmen beim Herausziehen mal wieder ab und zu, trotz kompletten Lösen der Drehverschlüsse. Ein schnelles flüssiges Aufstellen ist damit nicht immer gewährleistet. Der Mechanismus ist noch verbesserungswürdig und nicht mit professionellen Stativen zu vergleichen.
3. Der Stativkopf ist auf die Mittelsäule per Drehreibung verbunden. Wenn man vergisst, die Panoramaklemmung zu lösen, löst diese sich ganz schnell. Das ist ärgerlich und kostet Zeit.
4. Die Klemmung für die Winkelverstellung der Beine ist über eine Schraube mit Kontermutter realisiert. Von einem Bein hat sich diese immer wieder gelockert. Dass dies nur ein Kompromiss sein kann, zeigt auch der mitgelieferte Maulschlüssel, mit dem die Klemmstärke eingestellt / korrigiert werden kann. Die Klemmung für die Winkelverstellung der Beine sollte mechanisch anders realisiert werden. Diese sollten so smooth laufen wie die Panoramafunktion.
5. Beim Zusammenschieben der Beinelemente gibt es kein Entlüftungsloch, manchmal schnappen die Beine wieder etwas zurück. Eine Kleinigkeit, die auch wieder Zeit kostet, wenn man schnell zusammenpacken möchte.
6. Beim Überstrecken der Bein für das Packmaß klemmt man sich auch gerne mal die Finger, da der Kraftaufwand entweder sehr hoch oder zu klein ist (trotz Einstellung der Klemmung).

Dies alles sind eher Kleinigkeiten.

Positiv ist weiterhin:
1. Das Packmaß ist echt klein.
2. Das Stativ enthält ein Einbeinstativ und ist damit echt vielseitig.
3. Die Arbeitshöhe ist trotz kleinem Packmaß angenehm hoch. Sehr gut und mechanisch gut durchdacht ist die zweite stabilisierende Klemmung für die Mittelsäule. Bravo!!
4. Der Kugelkopf trägt eine DSLR mit Batteriegriff und 70-200mm Objektiv. Das ist nicht selbstverständlich in der Preisklasse oder der Stativgröße.
5. Das Stativ kann mittels Haken und einem Gewicht beschwert werden.
6. Die Skalierung macht Panorama- oder Mehrfachaufnahmen einfacher möglich.
7. Das Stativ ist leicht und erlaubt damit auch längere Bergtouren.
8. Der Kopf erlaubt sehr smoothe Panoramadrehungen.

In der Summe finde ich den Preis für den angebotenen Leistungsumfang weiterhin als sehr gut. Das Stativ ist leicht, dabei stabil und vielseitig. Allerdings sind die (eher kleinen) Problemchen zeitraubend und manchmal nervend. Wenn sich der Hersteller an der einen oder anderen Stelle eine verbesserte Mechanik überlegen würde, wäre das das ideale Reisestativ. So muss ich allerdings einen Stern abziehen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergleich: Montana Scout vs. Rollei C5i Vs Manfrotto BeFree, 28. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rollei Fotopro C5i Aluminium.Magnesium Stativ (Panorama-Kugelkopf und Stativtasche) rot (Zubehör)
Ich hatte definitiv die Schnauze voll von meinem alten superbillig-Stativ, und da stand eine Neuanschaffung definitiv an. Nach einiger Sucherei und meiner Limitierung auf 200€ bin ich auf die oben genannten Stative gekommen und habe sie mir im Direktvergleich alle nebeneinander angesehen. Ich muss zugeben, dass ich eigentlich bei Lieferung schon eine Vorentscheidung für das Manfrotto BeFree getroffen hatte, aber man wird unten sehen, welches es letztlich wurde.

===== Montana Scout inkl. Kugelkopf (ca. 60€) =====
Durch die enorme Bewertungszahl angezogen, habe ich mir dieses Stativ mit in den Test genommen, obwohl es preislich nach unten aus dem Rahmen fiel. Hier kommt der Underdog: Das Stativ wird (wie die anderen) in einer Nylontasche geliefert, alle wichtigen Teile sind aus Metall und es macht nach dem Auspacken den guten Eindruck, der bei den Rezensionen durchscheint. Also flux ausgepackt und aufgestellt. Grundsätzlich gibt es an diesem Stativ nichts gravierendes auszusetzen, es fällt aber sofort (und vor allem im Vergleich mit den beiden anderen Stativen) die schlechte Verarbeitung auf! Die Klemmverschlüsse der Beine sind schwergängig und im offenen Zustand klapprig. Die Beine fallen bei offenen Klemmen in den oberen Anschlag (das kann ja auch gut sein, wer es mag!). Die Neigungsverstellung der Beine ist nicht akzeptabel: schwergängig, verklemmt, man benötigt oft zwei Hände, da die Beine in einer gewissen Position nicht zu entriegeln sind. Das Stativ ist im Vergleich mit Abstand das längste. Der Kugelkopf fällt jedoch glatt durch: keine Friktionsbremse (OK: Preis), aber sehr ruckelig und rau in der Bewegung. Eine Feineinstellung des Kopfes (also z.B. beim Feinjustieren der Kamera) ist nicht möglich, der Kugelkopf ist quasi nur 'offen' oder 'zu', der Übergang sehr gering. Die Adapterplatte ist aus Metall, aber eine fummelige Angelegenheit: zwar ist der Löser gesichert, aber die Sicherung sieht aus, wie vom Lehrling eingebaut:Ein Drehverschluss mit Einrastung in Form eines kruden Metallstifts, der nicht einmal anständig angefast ist. Insgesamt kann ich nicht verstehen, warum hier manche begeistert von diesem Stativ sind, eventuell fehlen hier einigen die Vergleichsmöglichkeiten oder es sind alles Agenturbeiträge. Hier die Plus-Minus Liste:

+ Guter Preis bezogen auf die Grundfunktionalität
+ Lieferumfang OK, Qualität der Tasche OK
+ Standfestigkeit bei 2kg Last Gut
+ Kugelkopf hält 2kg, auch mit leichtem Tele.

- Klemmungen und Hebel sind schlecht, schwergängig
- Kugelkopf von schlechter Qualität (schlecht einstellbar, Hakelt, fällt schnell durch)
- Adapterplatte fummelig, Ausrastsicherung unter aller Kanone
- Klapperige Verrohrung
- wenig edle Verarbeitung, sieht nur auf dem Produktfoto gut aus.

Meine Wertung: 3 Sterne (Funktion OK, Verarbeitung nix)

===== Rollei Fotopro C5i (140€) =====
Zugegeben: Ich hatte Vorurteile! Bei dem Namen 'Rollei' denkt der Fotoenthusiast an Glanz und Glamour und heutzutage an eine gelungene Marktingaktion. Aber ein Bekannter hat mir das Stativ ans Herz gelegt und da habe ich mal ein Auge drauf geworfen. Optisch tadellos kommt es aus der Verpackung und überzeugt sofort mit einer sehr hochwertig aussehenden (ja, ja, ich weiss was so eine Tasche kostet!) Nylontasche, gefüttert und mit Seitenfach. Beim Auspacken fällt dann sofort auf: Die Reißverschlüsss laufen super, da hat jemand auf die Details geachtet. Dennoch skeptisch (und bereits im Kopf beim Auspacken meines Favoriten von Manfrotto) nehme ich es aus der Tasche und bin gleich vom Design und von der Kompaktheit gefangen. Jetzt kommt mir das vorige Stativ noch klobiger vor, als ich diese elegante Gerät entfalte und aufstelle. Die von mir eigentlich gehassten Drehverschlüsse der Beine entpuppen sich als annehmbar und lassen sich gut und präzise festschrauben und lösen. Da gibt es (leider) nichts zu meckern. Alle Rasten und Klemmen sind hochwertig und leichtgängig. Man kann die Beine ohne Hebelbedienung zusammenklappen, die Rasten klacken einfach satt durch. Beim Aufklappen muss gesamt oder eben an jeder Rastposition entriegelt werden. Das geht alles leichtgängig und macht einen guten Eindruck. Die Adapterplatte wird nicht eingeklickt, sondern per (leichtgängiger) Schraube festgezogen. Technisch OK, andere haben das aber besser gemacht (siehe unten). Die dicken Gummis an den Füßen geben guten Halt. Doch jetzt kommt der Clou: der Kugelkopf ist erste Sahne! Friktionsgebremst in Drehung und Kopfposition. Alle Einstellungen Butterweich und sogar über eine Skala reproduzierbar. Der Kopf hält 2kg locker, nur bei meiner Mamiya RB67 mit 180er Objektiv habe ich dann doch lieber meine Hand drunter gehalten (aber um diese Kamera ging es mir nicht). Im Lieferumfang sind Gewichtshaken, Werkzeug und Hüfttasche für den Einbein-Modus mit dabei, das rundet die Sache ab. Hier meine Plus-Minus Liste:

+ Super Kugelkopf mit Friktionsbremse
+ Sehr gute Mechanik, alle Hebel gehen locker und sitzen fest
+ Klein und kompakt
+ Sehr gute Tasche
+ Guter Lieferumfang (Haken, Hüfttasche, Werkzeug)
(+) Optisch 'schönstes' Stativ im Test (bleibt aber unbewertet)

- Drehverschlüsse der Beine (mag ich einfach nicht, sind technisch aber OK)
- Adapterplattenkonstruktion etwas merkwürdig

Meine Wertung: 5 Sterne

===== Manfrotto BeFree (140€) =====

Nachdem das Rollei C5i schon so vorgelegt hatte, schwelgte ich bereits in Wahnvorstellung über die Qualität und die Funktion des Manfrottos! Und Richtig: gleich nach der Pappe die erste positive Überraschung: Eine super schöne Nylontasche. Da hatten die Italiener ihrem Namen mal wieder Ehre gemacht. Rot abgesetzt und mit edlem Design schiebt sich diese Tasche gleich mal ganz vorne in mein Herz! So konnte es weiter gehen und es ging weiter: Aus der Tasche schält sich ein sehr futuristisches und edles Stativ, Fotografenherz, was willst du mehr? Naja, diese Frage wurde mir dann leider sehr bald beantwortet: ein anständiges Stativ! Das Aufklappen der Stativs lieferte bereits den ersten Schwachpunkt: die innovative Technik der Basis (Verbindung Beine mit dem Kugelkopfhalter) hat so ihre Tücken! Es wird mit den Beinen gegen die (pulverbeschichtete?) Basis geklemmt, was hier sehr schnell Spuren hinterlässt. Zudem besteht hier Einklemmgefahr der Pfoten, obwohl das Teil zugegebenermaßen 'anders' aussieht als bei anderen Stativen. Eine seltsame Dreh-Raste gibt den Winkel der Beine zur Senkrechten vor und überzeugt leider nicht (dazu später). Egal, dachte ich, jetzt erfreue ich mich mal am Kugelkopf. Naja, ging so. Im Vergleich zum Mantona Stativ natürlich Gold+, aber gegen das Rollei? Leider nur ne 2 , würde ich sagen. Keine Friktionsbremse, aber der Kopf ist ansonsten top verarbeitet. Ist aber eine kleine Enttäuschung, wenn man vom Rollei kommt. Aber man darf dem Kopf kein Unrecht tun. Die Adapterplatte dagegen ist Spitze! rastet schon ein, auswurfgesichert (He Mantona! So macht man das!) und schnell geöffnet und geschlossen. Auch hier erste Sahne! Der Kopf erfüllt insgesamt alle Erwartungen, ist leichtgängig und sehr gut einstellbar. Manfrotto Qualität eben. Nur leider ist der Rollei Kopf eben noch ein kleines Stück besser. Positiv und Testsieger in diesem Punkt sind die Beine selber. Der Mechanismus ist spitze! Die Klemmen gehen leicht und sind dennoch bombenfest. Manfrotto eben! Ruck-Zuck sind die Füße unten, so muss dass sein und da kann sich das Rollei auch noch etwas anschauen. Perfekt! Und jetzt kommt der Hammer: Auf meinem Parkettboden stehen Mantona und Rollei bombenfest. Manfrotto biegen sich die Beine bei Last nach außen! Gibt's nicht, dachte ich und habe nochmal alles geprüft aber da beißt die Maus keinen Faden ab: Das Manfrotto biegt durch, die Beine rutschen nach außen! Tja, das was's dann leider. Klar: wer fotografiert schon auf Parkett, aber bei einem Museumsbesuch doch gerne mal auf Steinboden und das hier geht gar nicht. Ich denke, im freien Feld ist der Punkt nichtig, aber für indoor Aufnahmen schon merkwürdig. Digicams und leichte Kameras sollte das nicht stören schätze ich, aber 2kg sind bei eine guten Scherbe schnell zusammen und das sollte nicht sein. Tja, schweren Herzens habe ich das Manfrotto wieder eingepackt und mich nochmal im Stillen gewundert. Hier die Plus-Minus-Liste

+ Sehr gute Verarbeitung
+ Optik super, futuristisch, sehr schöne Tasche
+ Beinklemmung: göttlich!
+ kleines Stativ im Test
+ beste Adapterplatte

- Beine biegen sich durch und rutschen auf glattem Untergrund (bei >2kg Last)
- Basiskonstruktion merkwürdig und nicht optimal

Meine Bewertung: 4 Sterne (5 Sterne für leichte Kameras)

===== Fazit =====
Ich bin verliebt! Und meine 'neue' heißt: (Tusch! Täterätäää!) Rollei Fotopro C5i Aluminium/Magnesium Stativ. So, jetzt genug gelabert, meine Yashikamat 124G aufgeschraubt, einen Agfa 120er 125ASA eingerollt und auf geht's! Allen Viel Spass damit!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Reisestativ, 30. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit dem Rollei Fotopro C5i ist man für jede Gelegenheit gerüstet, weil es ein 1- und ein 3-Bein-Stativ mit kleinem Packmaß vereint.
Das Stativ ist außerdem - wie ich inzwischen feststellen konnte - baugleich mit dem Bilora Twister Pro und ebenso wie dieses in verschiedenen Farben erhältlich.
Beim Rollei Fotopro C5i ist im Gegensatz zum Bilora Twister Pro eine Tasche mit dabei, in der man das ganze Stativ nebst Zubehör verstauen kann.
Ich bin hochzufrieden und würde mich immer wieder dafür entscheiden, zumal die Traglast des Rollei Stativs auch problemlos dem Gewicht einer DSLR mit aufgesetztem Teleobjektiv gewachsen ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drehbar, 6. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Stativ ist seinem Preis angemessen stabil und absolut sauber verarbeitet.
Es ist ausgesprochen leicht für seine Endgrösse. Die Bein-Verschraubungen brauchen nur eine (gute) viertel Drehung zum Lösen/Anziehen
und die Rohre gleiten dann sehr leicht rein und raus, schon vom Eigengewicht, was das Ausrichten und Zusammenbau erleichtern kann.
Die Gummi-Kappen an den Enden lassen sich weder erneuern noch gegen Stahl-Spitzen tauschen. Schade.

Der Kugelkopf ist sehr stabil und hält bombig, hat aber keine einstellbare Mindest-Friktion.
Er hat eine Arca Swiss kompatible Aufnahme. Eine Platte liegt bei und weitere Schnellwechsel-Platten können erworben werden.

Die Mittelsäule ist nur mit voll anknallten beiden Verschraubungen gegen verdrehen gesichern
Sonst könnte sie (z.B. bei Makro) in Drehrichtung "kriechen". Das gibt Punktabzug.

Pfiffig ist die zweite, versenkbare(Packmaß!) 1/4"-Schraube am unteren Ende der Mittelsäule.
So kann schnell die Mittelsäule "andersrum" genutzt werden in dem nur der Kopf oben ab und unten angeschraubt wird, ohne das die Mittelsäule getrennt und wieder zusammengeschraubt werden muss (und später wieder zurück).
Gedacht ist diese Schraube jedoch vorallem zum Verlängern des "Monopods" mit der Mittelsäule. Zusätzlich
liegt ein Haken mit einer 1/4"-Mutter zum Anhängen von Balast bei.

Pfiffig ist die Gürteltasche:
Einmal zum Handfrei-Transport des Einbeins oder kompletten Stativs oder zum Abstützen des Einbeins an Gürtel beim Einsatz.

Zusätzlich kann man die mitgelieferte Schlaufe an die Mittelsäule montieren, die den Einsatz/Transport des Einbeins/Stativs erleichtert.

Top ist die mitgelieferte Tasche. Sauber verarbeitet. Mit einer aufgesetzter Tasche mit Kleinteile-Netz, in die wirklich etwas passt...

Das Zubehör enthält nicht nur Trageriemen, Tasche und den benötigten 3mm-Sechskant ("Imbus"), sondern auch einen Schlüssel zum Lösen der (wendbaren) 1/4" 3/4" Stativschraube. (SW 13,2 resp. 10mm). Alles in einer stabilen, dauerhaften transparenten Tasche und nicht nur in einem Wegwerf-Plastik-Beutel, wie sonst so oft.

Die Bedienungs-Anleitung ist leider extrem knappst, nett gesagt.

"Kann man gut kaufen"
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert, 9. Dezember 2013
Von 
Anat - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Als das Stativ ankam, war mein Mann zuerst ein wenig enttäuscht, weil die Farbe (grün) nicht annähernd so grün ist, wie auf den Abbildungen. Mir gefällt die eher dezente Farbgebung (es wirkt eher grünlich angehaucht) dagegen sehr gut.

Das Rollei ist einfach zu nutzen. Alle Klemmen/ Schrauben lassen sich einfach lösen und festziehen. Ganz ohne Kraftakt, oder umständliches "Gefummel", wie es bei manchen Stativen der Fall ist. Trotzdem hält alles bombenfest. Nichts löst sich selbstständig, nichts wackelt. So soll es sein.

Das Stativ ist jeden Cent wert. Obwohl es (für ein Stativ) recht günstig ist, ist die Verarbeitung mehr als nur gut. Und obwohl das Stativ recht leicht ist, ist es doch sehr stabil. Für windige Außeneinsätze lässt sich ein Sandsack, oder Ähnliches an einem Haken befestigen, um das Stativ zu beschweren und somit zu stabilisieren. Alles ist wunderbar durchdacht.

Obwohl ich noch ein Stativ habe, werde ich mir auch das Rollei FotoproC5i zulegen, um es nicht immer meinem Mann klauen" zu müssen. Denn das Arbeiten mit diesem Stativ ist einfach nur angenehm. Ich kann das hübsche Teil nur empfehlen!
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