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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 22. Mai 2015
Vorab erstmal.Das hier gezeigte Stativ ist (Leider) die Carbon Variante.
Meine Gedanken ein Stativ für unterwegs zu kaufen waren vielfältig.Von Mantona DSLM (hat ja auch gute Kritiken), über Bilora, Sirui, Togopod xxx, Manfrotto be free usw, usw....
Eines war mir klar.Es sollte nicht zu teuer werden.Auch wenn es Leute gibt, die meinen das ein Stativ unter 300€ taugt nichts (Siehe auch bekannte Foren)..naja..sollen sie ihre Meinung haben.
Gerne wollte ich ein Stativ mit Schnellspannern als Klappmechanismus und einen Kugelkopf in der Art wie den Manfrotto 484RC.
Leider ist die Auswahl da sehr bescheiden.Aufgrund vieler Berichte usw..habe ich mich dann entschieden mich mit dieser Art Kugelköpfe und Schraubverschlüsse einzulassen.

Das Manfrotto be free ist es wegen dem Kugelkopf nicht geworden.Da scheinen einige unzufrieden mit zu sein.
Die anderen Kandidaten wären kürzer (Packmaß und Stativhöhe) und teilweise etwas leichter gewesen.Nun, da habe ich aber ein Beinsegment mehr als bei diesem und zudem ist das letzte Beinsegment dann dünner.Alles kann man nicht haben.
Somit hat mein Bauchgefühl nach langen hin und her mich zu diesem Stativ gebracht.

-Die Schraubverschlüsse sind besser als ich dachte.Es reicht wirklich eine viertel Umdrehung und alles ist fest.Zudem sind sie gut dimmensioniert.
-Der Kugelkopf ist sehr exakt und lässt sich wirklich Butterweich festziehen.Ganz leicht Handfest und die FZ1000/E510 Mit Zuiko70-300 hält perfekt.
-Der Sinn der Einteilung der Grad Skala erschliesst sich mir noch nicht.Warum ist bei diesen Köpfen die Null Vorne.(Das hatte mich aber auch noch nie interessiert).
Naja wie auch immer.Ich halte rechts die Kamera und mit der linken Hand verschliesse ich die Schnellwechselplatte.Hier habe ich schon Beschwerden gelesen, daß man ja mit den Fingern die Kamera beim zudrehen berührt und es eng zugeht.Uiuiu..was ein Makel..lol.Jedes Kleinkind schafft das mit einem leichten Dreh und sie ist fest.
-Die Beine "laufen" auch butterweich.Alles fühlt sich hochwertig an.Nichts knartzt oder wirkt billig.
-All die Möglichkeiten über Kopf in die Tiefenebene zu gehen, oder liegend das Stativ zu nutzen sind sehr gut lösbar mit diesem Stativ.
Das Einbein habe ich noch nicht ausprobiert, aber das werde ich wohl auch nur im Notfall.Warum?

Ich nutze ein einfaches Walimex 1502 mit einem Manfrotto schnellspann Kugelkopf.Wie soll man das vernünftig mit dieser Art Kugelkopf hier anstellen?Ich stelle das Einbein mit der Linken Hand hin und halte es fest.Mit der rechten setze ich die Kamera auf es "klickt" und alles ist fest.Ohne drehen.Hier bei diesem Kugelkopf bräuchte ich eine dritte Hand.Eine für die Kamera, eine für das Einbein und eine zum festdrehen.Dazu kommen die Schnellverschlüsse beim Walimex.Die "Hebel" sind einfach besser zu handhaben.
Als Dreibein und mit all den Möglichkeiten die das C5i bietet bin ich trotzdem sehr zufrieden.Vor allem die gebotene Qualität für den Preis ist sehrgut.
Die knapp 5-8 cm mehr Packmaß gegenüber den anderen Kannidaten kann ich aufgrund der "nur" 3 Beinsegmente und der doch guten Stabilität verschmerzen.Dadurch ist das Packmaß zwar etwas mehr, aber die Beine stabiler und jeweils ein Drehverschluss weniger.
Allerdings würde ich dieses Stativ niemand für sehr lange Wanderungen oder Bergtouren oder sonstige extremen Dingen empfehlen.Dafür ist es (Meine Meinung) etwas zu schwer und dann doch etwas zu lang im Packmaß (43cm).Für Leute wie mich die mal mit dem Fahrrad unterwegs sind, oder ins Grüne gehen Makros machen, es im Auto liegen haben und dann Spazieren gehen usw. ist es sehrgut geeignet.
Es ist ein super Kompromiss aus Flexiblität, Reisetauglichkeit und Stabilität.Mein "schweres" Stativ möcht ich garnichtmehr rausholen.

Also nicht von all den Schwingungsfetischisten nervös machen lassen.Schwingen tun die alle.Das man das nicht bei viel Wind verwendet, sollte einleuchten.Bei Ca 175cm Körpergrösse braucht man es garnicht komplett ausfahren und gewinnt so auch noch etwas mehr Stabilität.Aber für mich ist es auch im komplett ausgefahrenen Zustand stabil genug.Zudem ist ein Funkfernauslöser oder die nutzung des Selbstauslösers sinnvoll.

Alles in allem ein sehr gutes Stativ aus meiner Sicht (Ist eh Individuell und Geschmacksache), was auch unterwegs gut genutzt werden kann.Meine FZ1000, E510 und NX300 machen sich sehrgut daran.Zudem wirkt es garnichtmehr soo zierlich wenn es erstmal aufgebaut ist.Wer hier 1 oder 2 Sterne vergibt und nicht weis wie man hier Umtauscht/Zurrücksendet sollte sich mal Gedanken machen ob der Fehler nicht bei einem selbst liegt.
Man darf nicht vergessen, daß Leute die sowas nutzen das als Hobby machen und nicht ihr Geld damit verdienen müssen.Zudem schleppen wohl auch die wenigsten dieser Leute xxxxx€ teure Ofenrohre mit sich rum.Wie wichtig sich da in Foren getan wird.Bestellen, selbst entscheiden und wenn es nicht zusagt zurrück schicken.Alles andere ist ****** Gelaber.
Mich hats für diesen Preis voll überzeugt.Deshalb 5Sterne.Wenn es nun auch noch lange hält ist alles bestens.
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am 22. Mai 2014
Hintergrund zum Kauf: Ich war auf der Suche nach einem Allround-Stativ inkl Kugelkopf für maximal 170 €, einem geringem Packmaß von bis zu 45 cm, einer maximalen Stativhöhe von mindestens 155 cm, bei einem Gesamtgewicht von maximal 2 kg.

Viele unterschätzen Stative mit über 2 kg und unter 3 kg. Grund: für Kurztrips mag das Gewicht egal sein, bei langen Wanderung spätestens nach der ersten anstrengenden, sowie zeitintensiven Tour ein Ausschlusskriterium. (das sage ich als durchaus sportlicher Typ). Des Weiteren sollte man sich überlegen, ob man es bei Flugreisen als Handgepäck nutzen möchte. Damit zur Stativhöhe! Ich bin 184cm und damit das Stativ 28 cm kleiner! Hinzu kommt aber der Kugelkopf, die Kamera selbst und der glücklicherweise förderliche Umstand, das die Augen nicht den höchsten Punkt des Körpers darstellen! Man sollte meines Erachtens definitiv darauf achten, dass das Stativ nicht sinnlos hoch ist -> das spiegelt sich in Packmaß und Gewicht wieder!

pro:
- ich habe nach wirklich langer Suche, sowie intensiver Recherche und testen für dieses Stativ entschieden
- mit dem geringen Packmaß von 43cm und knapp 1,7 kg lässt sich das Stativ super transportieren und als Handgepäck im Flugzeug befördern
- optisch sehr hochwertig
- solide Verarbeitung
- klasse Kugelkopf der einen perfekten Halt bietet
- schnelle Verstellmöglichkeit hinsichtlich der Höhe
- Nutzung als Einbeinstativ
- viel Zubehör: stabile Stativtasche, Werkzeug, Gewichtssäckchen

negativ:
- Um die Mittelsäule um 180° zu kippen muss man diese erst einmal zweiteilen (auseinander drehen), umdrehen und wieder zusammen schrauben.
- Auch bei der Nutzung vom Einbeinstativ muss man erst die Mittelsäule zweiteilen, wieder zusammen setzen, ein Bein vom Dreibein entfernen und mit der Mittelsäule verschrauben. Da gibt es durchaus Stative die das sinnvoller lösen.

Zusammenfassung: Nach wirklich langer Recherche habe ich für mich das Optimum von Preis / Nutzen und Verarbeitung gefunden! Wer das Einbeinstativ dann und wann mal nutzen möchte und keinen riesen Fokus darauf legt, ist damit ebenso glücklich!
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am 5. März 2013
Nachfolgend ein kurzer Review mit einigen Erfahrungen zum Fotopro C5i Stativset, welches ich mir nach kurzer Infophase zum Stativkauf letztlich bei Amazon bestellt habe.
Ziel war, mir ein einigermaßen mobiles Reisestativ zuzulegen, welches sowohl mit einer guten Kompakten (G15) als auch mit einer mittleren SLR (EOS 50D + mittelschwere Objektive) harmoniert und kein sonderlich großes Loch in den Geldbeutel reißt. Live angeschaut habe ich mir vorher ein Cullmann Nanomax 260 im Set mit einem Einsteigerkugelkopf sowie das Cullmann Magnesit 525. Letzteres ist durchaus brauchbar, allerdings zu groß im Packmaß und zu schwer für Reisen, das Nanomax 260 Stativ ist leicht und handlich, allerdings sehr instabil im Vollauszug. Der im Set befindliche Kugelkopf mit nur einer Stellschraube für Kugel und Pano-Bewegung ist aber komplett untauglich für jedwedes ernsthaftes Fotografieren.

Nun zum Fotopro C5i. Wie bereits durch einige Rezensenten vor mir beschrieben macht dieses Stativ einen überraschend hochwertigen Eindruck. Fotopro liefert hier ein Komplett-Set incl. Kugelkopf, Einbein-Option, Tasche und Zubehör. Ich habe die Titanium-Farbvariante geordert, vermittelt einen sehr ansprechend-technischen Look durch den Metall-Schwarz-Kontrast. Die angebotene Version wird übrigens unter dem "Markennamen" Rollei verkauft, ist allerdings scheinbar ein generisches Stativprodukt aus Fernost, welches bisher baugleich auch durch andere Anbieter wie Bilora (Twister Pro) verkauft wurde. Stative anderer "günstiger Anbieter" nutzen scheinbar ebenfalls Bauteile und Funktionalitäten dieser Stativvariante (in mehr oder weniger abgewandelter Form). Dies ist aber sicherlich im aktuellen Preissegment Standard und auch bei anderen Produkten wie Blitzgeräten beobachtbar. Interessant in diesem Zusammenhang ist beim C5i das gute Preis-
Leistungs-Verhältnis, dieses wird aktuell zu einem Preis von ca. 140EUR angeboten. Es ist quasi identisch mit dem Bilora Twister Pro, welches bedeutend teurer verkauft wurde - der vergleichbare aktuelle Bilora Nachfolger "Colorlux" kostet übrigens wieder über 220 EUR.

Das C5i erreicht durch die Falteigenschaften der Beine um den Mittelauszug herum ein sehr kompaktes Transportmaß von ca. 40cm incl. Kopf. Das Gewicht ist allerdings mit 1700g nicht hundertprozentig leichtgewichtig zu bezeichnen, allerding durchaus tragbar angeschnallt am Fotorucksack. Die mitgelieferte, übrigens gut verarbeitete Tasche benutze ich nur zur Lagerung oder zum Bewegen über kurze Wege, da aus meiner Sicht eine gesonderte Schultertasche fürs Stativ zusätzlich zur Cameratasche nicht wirklich Sinn macht.
Wie schon gesagt hat mich die Mechanik des Stativs bisher eindeutig überzeugt. Nichts klappert, wackelt oder hat zuviel Spiel. Die Beinauszüge laufen sauber und werden durch moderates Anziehen der Dreh-Arretierungen sicher fixiert. Ich bevorzuge hier eindeutig diese Form der Segmentarretierung mit Drehstellern im Vergleich zur Klapphebelversion anderer Hersteller. Die Beine bieten bei Vollauszug meiner Meinung nach ausreichende Stabilität auch mit mittleren SLR. Die drei fest definierten Raststufen ermöglichen sowohl bodennahe als auch hohe Positionen, im Zusammenspiel mit der ausziehbaren und teilbaren Mittelsäule ist eine sehr gute Flexibilität gewährleistet. Die Verschlüsse zeigen zudem keinerlei Fettspuren. Bedauerlicherweise ist allerdings lediglich ein Stativbein mit einer fixen Moosgummi-Ummantelung versehen, zusätzlich ist das Stativbein mit der Einbein-Option mit einem entfernbaren, durch Klettverschlüsse befestigten Textilgriff ausgestattet. Hier hätte der Hersteller locker alle drei Beine mit einem längeren Moosgummi-Schutz versehen können, sieht zum einen gescheit aus und macht das Handling insbesondere bei kalten Temperaturen viel angenehmer. Im Fahrradhandel gibts entsprechenden Lenkergriff-Schaumstoff, werde mir hier wohl diesen selbst nachträglich noch aufziehen. Der flexible Textilgriff macht allerdings bei Nutzung des Einbein-Stativs als Griffschutz wieder Sinn, also nicht wegschmeißen ;-). Der Einbeiner läßt sich einigermaßen schnell zusammenschrauben und bietet eine angenehme Höhe auch für Personen mit 1,90m Körperhöhe - das Stativ funktioniert übrigens auch als Dreibein gut bei dieser Körpergröße, ohne dass man sich stark verbiegen muss. Im Set ist zudem ein Gürtelköcher, welcher das Einbeinstativ sicher abstützen kann - gut für kraftsparende längere Fotosessions :-). Die Endstücke der Stativbeinde sind jeweils mit einfachen Hartgummikappen versehen, optionale Spikes oder eine Gummi-Spike-Kombilösung (wie beim Cullmann Nanomax 260!!!) wären ein willkommenes Nice-to-have gewesen, geht natürlich auch ohne.

Noch ein paar Worte zum mitgelieferten Kugelkopf. Dieser ist erwartungsgemäß keine Pro-Version, allerdings für ambitioniertes Arbeiten durchaus zu gebrauchen. Es gibt eine Pano-Funktion mit Gradskala und separatem Feststellknopf. Getrennte Feststeller für Kugel/Friktion und Panorama-Achse sind übrigens unabdingbar, sonst ist sinnvolles Arbeiten nicht möglich. Bei den billigen Kugelköpfen wie beim Nanomax 260 ein absolutes No-Go. Die Kugeleinstellung läuft sehr sauber, kein Kratzen, und vor allem kein sichtbarer Austritt von Fett bisher. Es gibt nur einen Feststell/Friktionsregler, dieser läuft sehr sanft und packt auch ordentlich zu bei mittleren SLR-Belastungen. Den Begriff "bombenfest" würde ich allerdings nicht benutzen wollen, die Stabilität muss man natürlich in Gesamtrelation sehen ;-). Das integrierte Schnellwechselsystem (Arca-Swiss kompatibel) funktioniert wie es soll, allerdings sind die integrierten seitlichen Libellen bei meinem Stativ nicht wirklich zu gebrauchen - die Winkeltoleranzen sind hier zu unsauber, die Kameraplatte rastet nicht wirklich plan in die Halterung, zumindest entspricht die an der Halterung eingestellte Ausrichtung nicht exakt der realen Ausrichtung anhand einer externen Wasserwaage/kamerainternen Nivelierung. Insgesamt macht aber das Handling des Kopfes durchaus Spaß, sowohl mit kleiner Cam als auch mit SLR. Optional wäre z.B. ein Sirui G-10X Kugelkopf aufwärts eine gute Upgrade-Variante, wenn die Ansprüche etwas höher ausfallen sollten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Stativ meine Erwartungen erfüllt, teilweise übertroffen hat und einem zukünftig gemeinsamen "Teamwork" nichts im Wege steht ;-). Die wenigen Kritikpunkte sind in anbetracht der insgesamt gebotenen Leistung und Flexibilität und vor allem in Bezug auf den vergleichsweise günstigen Preis verschmerzbar. Ich kann das C5i als Universal-Reise-Stativ auch für ambitionierte Fotoamateure empfehlen.
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am 12. März 2013
Ich war auf der Suche nach einem leichten & dennoch hochwertigem Stativ.
Da ich Anfänger in Sachen fotografieren bin & noch nicht so 100%ig weiß worauf man achten sollte, habe ich mich recht lange belesen, welches Stativ für meine Interessen das passende wäre. Ein Punkt war das Gewicht, ein anderer das Packmaß. Und der Preis spielte natürlich auch eine Rolle.
Bei der Auswahl hat mir dabei das CHIP Magazin geholfen, welches in seinem 4.Sonderheft 2012 über 600 Produkte rund ums fotografieren getestet hat.
Die Wahl traf am Ende auf dieses Stativ, zwar "nur" Platz 9 von 20 im Magazin Test, aber eines der leichtesten & kleinsten im Packmaß.
Und da ich niemand bin, der immer nur das billigste kauft, war der Preis auch ok. Teurer geht natürlich immer, aber als Anfänger mehr als 200€ für ein Stativ auszugeben ist meiner Meinung nach übertrieben.

Ich habe es nun einige Wochen testen können & bin sehr zufrieden damit. Das geringe Gewicht macht sich bei längeren Touren mit dem Kamerarucksack kaum bemerkbar, genau wie ich es wollte.
Ebenso das Packmaß, welches die Größe meines Kamerarucksackes nicht überschreitet. Perfekt zum Verstauen unterwegs und daheim.
Das Handling ist sehr einfach und innerhalb von Minuten weiß man wie alles funktioniert. Der "Aufbau" ist innerhalb von 90 Sekunden erledigt.
Komplett ausgefahren steht das Stativ noch immer sicher, egal ob auf Gras, Sand oder auch feuchtem Stein/Beton. Zur Sicherheit gibt es ja einen Haken welchen man an der Mittelsäule einschrauben kann, um den Kamerarucksack einzuhängen. Sehr gut, wenn man den Rucksack nicht in den Dreck stellen will bzw. wenn etwas Wind geht, steht das Stativ noch sicherer.
Das Einbeinstativ habe ich noch nicht getestet, bisher gab es keine Situation welches dies erforderte.

Da ich kein schweres Teleobjektiv besitze, kann ich nicht sagen wie sich das Stativ bei der Benutzung mit eben diesem verhält. Bis jetzt habe ich überwiegend für Landschafts- & Nachtaufnahmen mit meiner Canon 600D + Weitwinkelobjektiv gemacht & dabei gab es nix auszusetzen. Aber da das Stativ angeblich max. 8kg Belastbarkeit zulässt, sehe ich keine Gefahr bei Benutzung mit schwerem Kameraequipment.
Im übrigen sieht das Stativ in den verschiedenen Farben auch recht stylisch aus.

Deshalb volle Punktzahl & klare Kaufempfehlung!
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am 15. Mai 2013
Ich habe schon einige Stative verwendet, was da manchmal auf den Markt geworfen wird, ist eine Zumutung, von den verwendeten Materalien und Verarbeitung. Nicht so bei diesem Stativ. Es ist hochwertig verarbeitet, nichts klappert, rutscht oder klemmt. Die Stativbeine sind massiv ausgeführt, der Kugelkopf hält bombenfest, die Konstruktion ist sehr gut. Die Verstellmöglichkeiten finde ich auch sehr gut. Der Umbau zu einem Einbeinstativ ist sehr leicht zu bewerkstelligen. Die mitgelieferte Stativtasche ist ebenfalls sehr gut verarbeitet, schön gepolstert und sogar ein Werzeug ist dabei. Packmass und Gewicht für ein Reisestativ sind gerade noch erträglich. Es könnte vielleicht leichter sein, dies würde wahrscheinlich auf Kosten der Qualität gehen.
Für mich sind die EURO 160,00 sehr gut investiert.
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am 20. März 2014
Vorweg: die technischen Angaben sind zur Genüge nachzulesen und erspare ich mir hier.

Das Stativ macht einen sehr wertigen Eindruck. Die drei Beine sowie das Standrohr lassen sich gut schwenken und in der Länge einstellen. Der Kugelkopf ist ebenfalls sehr gut. Kopf und Panoramafunktion sind sehr geschmeidig. Der Kopf hält eine Pentax K-30 mit 70-300er Teleobjektiv und Aufsteckblitz bombenfest, auch in gekippter Lage. Die Panorama-Gradskala könnte allerdings noch einen zweiten Anzeigepfeil auf der Gegenüberliegenden Seite haben.

Wenn man herausgefunden/nachgelesen hat, wie der Umbau zum Einbein-Stativ funktioniert, geht auch das schnell von der Hand.

Positiv zu erwähnen ist hier auf jeden Fall der Lieferumfang. Dabei ist neben dem Stativ inkl. Kopf eine Güttelhalterung (gedacht für die Verwendung als Einbein, hält aber auch das gesamte Stativ), eine Handschlaufe, Werkzeug zum Nachjustieren der Schrauben, Ersatz-Gummifüße sowie eine Tasche, in die alles reinpasst.
Außerdem positiv: von dem anfänglichen leichten Kunstsoff-Geruch konnte ich 1-2 Tage nach dem Auspacken aus der Plastikverpackung nichts mehr wahrnehmen.
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am 15. Oktober 2014
Ich habe mir dieses Stativ als Reisestativ / Zweitstativ gekauft, da es sehr kompakt ist, in den Koffer passt und viele Funktionen bietet. Weiterhin hat mich die gute Bewertung zum Kauf bewogen. Ursprünglich hätte ich auch fünf Sterne vergeben.
Inzwischen hatte ich das Stativ auf einer Reise im Dauereinsatz / Härtetest und der erste gute Eindruck hat sich ein wenig relativiert. Das ist mir negativ aufgefallen:
1. Nach kurzer Nutzung ist aus der Feststellschraube für die Kameraaufnahme die runde Libelle/Wasserwaage herausgefallen. Hier wurde offensichtlich zu wenig Klebstoff verwendet. Zwar lässt sich dieser Schaden selbst beheben, aber bei einer ordentlichen Herstellung und Qualitätskontrolle sollte das nicht sein.
2. Die einzelnen Beine klemmen beim Herausziehen mal wieder ab und zu, trotz kompletten Lösen der Drehverschlüsse. Ein schnelles flüssiges Aufstellen ist damit nicht immer gewährleistet. Der Mechanismus ist noch verbesserungswürdig und nicht mit professionellen Stativen zu vergleichen.
3. Der Stativkopf ist auf die Mittelsäule per Drehreibung verbunden. Wenn man vergisst, die Panoramaklemmung zu lösen, löst diese sich ganz schnell. Das ist ärgerlich und kostet Zeit.
4. Die Klemmung für die Winkelverstellung der Beine ist über eine Schraube mit Kontermutter realisiert. Von einem Bein hat sich diese immer wieder gelockert. Dass dies nur ein Kompromiss sein kann, zeigt auch der mitgelieferte Maulschlüssel, mit dem die Klemmstärke eingestellt / korrigiert werden kann. Die Klemmung für die Winkelverstellung der Beine sollte mechanisch anders realisiert werden. Diese sollten so smooth laufen wie die Panoramafunktion.
5. Beim Zusammenschieben der Beinelemente gibt es kein Entlüftungsloch, manchmal schnappen die Beine wieder etwas zurück. Eine Kleinigkeit, die auch wieder Zeit kostet, wenn man schnell zusammenpacken möchte.
6. Beim Überstrecken der Bein für das Packmaß klemmt man sich auch gerne mal die Finger, da der Kraftaufwand entweder sehr hoch oder zu klein ist (trotz Einstellung der Klemmung).

Dies alles sind eher Kleinigkeiten.

Positiv ist weiterhin:
1. Das Packmaß ist echt klein.
2. Das Stativ enthält ein Einbeinstativ und ist damit echt vielseitig.
3. Die Arbeitshöhe ist trotz kleinem Packmaß angenehm hoch. Sehr gut und mechanisch gut durchdacht ist die zweite stabilisierende Klemmung für die Mittelsäule. Bravo!!
4. Der Kugelkopf trägt eine DSLR mit Batteriegriff und 70-200mm Objektiv. Das ist nicht selbstverständlich in der Preisklasse oder der Stativgröße.
5. Das Stativ kann mittels Haken und einem Gewicht beschwert werden.
6. Die Skalierung macht Panorama- oder Mehrfachaufnahmen einfacher möglich.
7. Das Stativ ist leicht und erlaubt damit auch längere Bergtouren.
8. Der Kopf erlaubt sehr smoothe Panoramadrehungen.

In der Summe finde ich den Preis für den angebotenen Leistungsumfang weiterhin als sehr gut. Das Stativ ist leicht, dabei stabil und vielseitig. Allerdings sind die (eher kleinen) Problemchen zeitraubend und manchmal nervend. Wenn sich der Hersteller an der einen oder anderen Stelle eine verbesserte Mechanik überlegen würde, wäre das das ideale Reisestativ. So muss ich allerdings einen Stern abziehen.
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am 29. Juni 2014
als ich Ende 2013 meine erste Spiegelreflex kaufte, hielt ich ein Stativ noch für eine Komponente in der Fotoausrüstung, die a) nicht all zu teuer sein muss, und b) was man sich vielleicht irgendwann mal gönnen könnte. Da ich auch dachte, dass ich ein Stativ vielleicht höchstens ein, zwei mal im Jahr bräuchte, kaufte ich mir eines für 12€ aus dem Mediamarkt, da die Dinger gerade zu Hunderten auf einer Europalette neben der Kasse standen. Um die Wirkung eines Stativs auf ein Foto zu sehen war das auch ganz in Ordnung, aber für ein vernünftiges Arbeiten mit einer Kamera, die nun doch etwas größer und schwerer ist als eine Pocketkamera, ist das Teil absolut unbrauchbar. Und spätestens seit ich das C5i habe denke ich, dass die 12€ besser in eine Kiste Bier investiert gewesen wären.
Nach langem Suchen stieß ich hier bei Amazon durch die Kundenrezensionen auf das Rollei C5i und mittlerweile hat sich Punkt a) bestätigt. Ein gutes, universelles Stativ muss wirklich keine 300€ kosten.
Die Lieferung dauerte ungewöhnlich lange (fast zwei Monate, in denen ich mich weiter über das 12€ Wäschegestell ärgerte), schließlich kam es dann. Ich war wirklich gespannt und beim Auspacken wurde ich schon zwei mal positiv Überrascht. Tasche und Stativ sind für den Preis (139€ im Juni 2014) hervorragend verarbeitet. Als Konstrukteur für Wellgetriebe kann ich das wenigstens für die metallischen Stativkomponenten beurteilen.
Nach kurzer Inspektion warf ich einen Blick in die Bedienungsanleitung, die ich aber schnell wieder weg legte, da die eine Seite nicht wirklich hilfreich ist und der Kugelkopf wird gar nicht aufgeführt. Ich kam auch ohne gut zurecht, denn so komplex ist die Sache nicht und das Meiste erklärt sich von selbst. Die Beine lassen sich in drei verschiedenen Positionen arretieren. Die Gelenke sind aber steif genug, um mit leichter Ausrüstung auch mal eine Position zwischen den Rastpunkten zu wählen, wenn der Platz mal nicht ausreicht und man nicht gerade das vier Kilo Teleobjektiv auf der Kamera hat und die Beine vielleicht nur halb auszieht. Wichtig war es mir, möglichst dicht über den Boden zu kommen und dank der teilbaren Mittelsäule ist das auch machbar. Der Durchmesser der Standfläche ist dann zwar relativ groß (ca. 85cm), aber so steht es auch sehr stabil und ist für die meisten Aufnahmen in Bodennähe sehr gut zu gebrauchen. Die Adapterplatte befindet sich dann in niedrigster, aufrechter Position 25cm über dem Boden. Man kann die Mittelsäule aber auch mit dem Kugelkopf nach unten einbauen. So kommt man bis auf den Boden und muss die Beine auch nicht ganz aufklappen (was dann auch nicht mehr möglich ist, sonst dient die Kamera als Stativ).
Die Drehverschlüsse der Teleskopbeine finde ich mittlerweile wesentlich praktischer als z.B. Klammern, da man von jeder Seite mühelos dran kommt und sie mit lediglich einer viertel Umdrehung öffnen und schließen kann. Nach dem Öffnen der Drehverschlüsse kommen die Beine nicht ganz freiwillig raus gerutscht, was mir aber auch lieber ist. Sie lassen sich dennoch mühelos verschieben, so dass man dafür nur eine Hand braucht. Wenn die Beine und die Mittelsäule ganz ausgefahren sind, steht es immer noch recht stabil (auf festem Untergrund), allerdings würde ich es dann nicht mehr unbedingt mit dem vier Kilo Teleobjektiv betreiben. Dazu würde ich die untersten Beinsegmente vielleicht wieder einfahren und auch die Mittelsäule nicht ganz ausziehen. Die maximale Höhe von gemessenen 158cm (Adapterplatte am Kugelkopf) ist für mich absolut in Ordnung (180 cm Körpergröße). Für die meisten Anwendungen ist sie mir persönlich schon viel zu hoch und die Stabilität des Stativs ist dann auch nicht mehr ganz so gut, aber durchaus noch akzeptabel.
Eines der Beine lässt sich vom Stativ abschrauben, indem man erst die Überwurfmutter löst und es dann von einem Gewindestift im Gelenk der Beinbefestigung abdreht und zusammen mit der teilbaren Mittelsäule, ergibt sich daraus ein praktisches und leichtes Einbeinstativ. Der Umbau dauert eine Minute und diese Möglichkeit wollte ich besonders für Landschaftsaufnahmen in der Dämmerung nicht mehr missen. Leider verbleibt die Überwurfmutter lose am Einbeinstativ. Das kann zu klappernden Geräuschen führen, wenn man sie am wenigsten braucht (für den Graureiher war es Warnung genug). Trotzdem war für mich gerade diese Möglichkeit ein wichtiger Kaufgrund.
Mit der Mittelsäule ist etwas Vorsicht geboten, wenn sie ganz ausgefahren ist. Öffnet man die Arretierschraube (das Teil wo die Mittelsäule drin steckt) um z.B. die Höhe zu verstellen, sollte man unbedingt dran gedacht haben, dass die Feinjustierschraube unterhalb zugedreht ist, sonst erleben Kamera und Objektiv 40cm freien Fall und knallen hart auf den unteren Anschlag. Aus dem Grund hätte ich die Feinjustierschraube auch eher Sicherungsschraube genannt. Glücklicherweise öffnet die Klemmung der Mittelsäule nicht digital und man muss die Arretierschraube schon ganz los drehen, damit die Mittelsäule alleine einfährt. Mit entsprechendem Kameragewicht sollte man aber etwas aufpassen.
Der Kugelkopf ist das Highlight des Stativs. Drei Wasserwaagen, zwei für das Querformat und eine Runde für das Hochformat in der Klemmschraube für die Kameraadapterplatte, die nach dem De-facto-Standart ARCA SWISS aufgebaut ist. Friktionseinstellung für das spielfreie Kugelgelenk, welches ein sehr exaktes und kontrolliertes Justieren der Kamera ermöglicht. Panoramagelenk mit Skala und Fixierschraube, die bei Anlieferung meines Stativs allerdings so fest zugedreht war, dass ich die Skala erst für einen nutzlosen Fake hielt. Nach dem ich auch diese Schraube aufbekommen habe, ließ sich der gesamte Kopf butterweich mit einem angenehmen Widerstand drehen, so wie alle anderen wichtigen Verstellmöglichkeiten an diesem Stativ. Der gesamte Kugelkopf lässt sich vom Stativ abschrauben und durch einen anderen Mechanismus (drei Wege-Neiger, Makroschlitten etc.) ersetzen. Für das Einbeinstativ kann man ihn auch abnehmen und die Aufnahme als Mono-pad verwenden. Ich persönlich mag lieber den Kugelkopf unter der Kamera, was das ganze dann aber etwas schwerer und höher macht.
Einiges an Zubehör gibt es auch noch wie die Handschlaufe und den Gürtelhalter für das Einbein, eine kleine Werkzeugtasche mit einem Ringschlüssel, einem Inbusschlüssel und dem Haken für die Mittelsäule. Wozu das nun dient kann man ja in der Produktbeschreibung nachlesen.
Alles in allem bin ich recht begeistert von diesem Stativ, was für meinen Begriff für den Preis schon fast zu gut und universell ist. Zumindest so, dass es meine Erwartungen übertroffen hat. Die Qualität, die Verarbeitung überzeugt und die Vielseitigkeit ist verblüffend. Die Handhabung ist mühelos, bequem und das Gewicht ist für die Stabilität angemessen (mit Kohlefaser und 200€ mehr geht da noch was). Alle Arretier, Fixierschrauben sind mit einem griffigen Gummi versehen und an zwei Beinen ist ein Schaumstoffbezug für sicheren Halt und als Kälteschutz. An dem Bein, was sich abschrauben lässt, ist der Schaumstoffgriff mit einem Klettverschluss befestigt, so dass man ihn noch etwas verstellen kann. Die Gelenke laufen sauber, spielfrei und die benötigte Kraft lässt sich zumindest an Kugelkopf und Mittelsäule einstellen. Wer für den Preis noch mehr erwartet, sollte über seine Einstellungen nachdenken.
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am 28. März 2014
Ich hatte definitiv die Schnauze voll von meinem alten superbillig-Stativ, und da stand eine Neuanschaffung definitiv an. Nach einiger Sucherei und meiner Limitierung auf 200€ bin ich auf die oben genannten Stative gekommen und habe sie mir im Direktvergleich alle nebeneinander angesehen. Ich muss zugeben, dass ich eigentlich bei Lieferung schon eine Vorentscheidung für das Manfrotto BeFree getroffen hatte, aber man wird unten sehen, welches es letztlich wurde.

===== Montana Scout inkl. Kugelkopf (ca. 60€) =====
Durch die enorme Bewertungszahl angezogen, habe ich mir dieses Stativ mit in den Test genommen, obwohl es preislich nach unten aus dem Rahmen fiel. Hier kommt der Underdog: Das Stativ wird (wie die anderen) in einer Nylontasche geliefert, alle wichtigen Teile sind aus Metall und es macht nach dem Auspacken den guten Eindruck, der bei den Rezensionen durchscheint. Also flux ausgepackt und aufgestellt. Grundsätzlich gibt es an diesem Stativ nichts gravierendes auszusetzen, es fällt aber sofort (und vor allem im Vergleich mit den beiden anderen Stativen) die schlechte Verarbeitung auf! Die Klemmverschlüsse der Beine sind schwergängig und im offenen Zustand klapprig. Die Beine fallen bei offenen Klemmen in den oberen Anschlag (das kann ja auch gut sein, wer es mag!). Die Neigungsverstellung der Beine ist nicht akzeptabel: schwergängig, verklemmt, man benötigt oft zwei Hände, da die Beine in einer gewissen Position nicht zu entriegeln sind. Das Stativ ist im Vergleich mit Abstand das längste. Der Kugelkopf fällt jedoch glatt durch: keine Friktionsbremse (OK: Preis), aber sehr ruckelig und rau in der Bewegung. Eine Feineinstellung des Kopfes (also z.B. beim Feinjustieren der Kamera) ist nicht möglich, der Kugelkopf ist quasi nur 'offen' oder 'zu', der Übergang sehr gering. Die Adapterplatte ist aus Metall, aber eine fummelige Angelegenheit: zwar ist der Löser gesichert, aber die Sicherung sieht aus, wie vom Lehrling eingebaut:Ein Drehverschluss mit Einrastung in Form eines kruden Metallstifts, der nicht einmal anständig angefast ist. Insgesamt kann ich nicht verstehen, warum hier manche begeistert von diesem Stativ sind, eventuell fehlen hier einigen die Vergleichsmöglichkeiten oder es sind alles Agenturbeiträge. Hier die Plus-Minus Liste:

+ Guter Preis bezogen auf die Grundfunktionalität
+ Lieferumfang OK, Qualität der Tasche OK
+ Standfestigkeit bei 2kg Last Gut
+ Kugelkopf hält 2kg, auch mit leichtem Tele.

- Klemmungen und Hebel sind schlecht, schwergängig
- Kugelkopf von schlechter Qualität (schlecht einstellbar, Hakelt, fällt schnell durch)
- Adapterplatte fummelig, Ausrastsicherung unter aller Kanone
- Klapperige Verrohrung
- wenig edle Verarbeitung, sieht nur auf dem Produktfoto gut aus.

Meine Wertung: 3 Sterne (Funktion OK, Verarbeitung nix)

===== Rollei Fotopro C5i (140€) =====
Zugegeben: Ich hatte Vorurteile! Bei dem Namen 'Rollei' denkt der Fotoenthusiast an Glanz und Glamour und heutzutage an eine gelungene Marktingaktion. Aber ein Bekannter hat mir das Stativ ans Herz gelegt und da habe ich mal ein Auge drauf geworfen. Optisch tadellos kommt es aus der Verpackung und überzeugt sofort mit einer sehr hochwertig aussehenden (ja, ja, ich weiss was so eine Tasche kostet!) Nylontasche, gefüttert und mit Seitenfach. Beim Auspacken fällt dann sofort auf: Die Reißverschlüsss laufen super, da hat jemand auf die Details geachtet. Dennoch skeptisch (und bereits im Kopf beim Auspacken meines Favoriten von Manfrotto) nehme ich es aus der Tasche und bin gleich vom Design und von der Kompaktheit gefangen. Jetzt kommt mir das vorige Stativ noch klobiger vor, als ich diese elegante Gerät entfalte und aufstelle. Die von mir eigentlich gehassten Drehverschlüsse der Beine entpuppen sich als annehmbar und lassen sich gut und präzise festschrauben und lösen. Da gibt es (leider) nichts zu meckern. Alle Rasten und Klemmen sind hochwertig und leichtgängig. Man kann die Beine ohne Hebelbedienung zusammenklappen, die Rasten klacken einfach satt durch. Beim Aufklappen muss gesamt oder eben an jeder Rastposition entriegelt werden. Das geht alles leichtgängig und macht einen guten Eindruck. Die Adapterplatte wird nicht eingeklickt, sondern per (leichtgängiger) Schraube festgezogen. Technisch OK, andere haben das aber besser gemacht (siehe unten). Die dicken Gummis an den Füßen geben guten Halt. Doch jetzt kommt der Clou: der Kugelkopf ist erste Sahne! Friktionsgebremst in Drehung und Kopfposition. Alle Einstellungen Butterweich und sogar über eine Skala reproduzierbar. Der Kopf hält 2kg locker, nur bei meiner Mamiya RB67 mit 180er Objektiv habe ich dann doch lieber meine Hand drunter gehalten (aber um diese Kamera ging es mir nicht). Im Lieferumfang sind Gewichtshaken, Werkzeug und Hüfttasche für den Einbein-Modus mit dabei, das rundet die Sache ab. Hier meine Plus-Minus Liste:

+ Super Kugelkopf mit Friktionsbremse
+ Sehr gute Mechanik, alle Hebel gehen locker und sitzen fest
+ Klein und kompakt
+ Sehr gute Tasche
+ Guter Lieferumfang (Haken, Hüfttasche, Werkzeug)
(+) Optisch 'schönstes' Stativ im Test (bleibt aber unbewertet)

- Drehverschlüsse der Beine (mag ich einfach nicht, sind technisch aber OK)
- Adapterplattenkonstruktion etwas merkwürdig

Meine Wertung: 5 Sterne

===== Manfrotto BeFree (140€) =====

Nachdem das Rollei C5i schon so vorgelegt hatte, schwelgte ich bereits in Wahnvorstellung über die Qualität und die Funktion des Manfrottos! Und Richtig: gleich nach der Pappe die erste positive Überraschung: Eine super schöne Nylontasche. Da hatten die Italiener ihrem Namen mal wieder Ehre gemacht. Rot abgesetzt und mit edlem Design schiebt sich diese Tasche gleich mal ganz vorne in mein Herz! So konnte es weiter gehen und es ging weiter: Aus der Tasche schält sich ein sehr futuristisches und edles Stativ, Fotografenherz, was willst du mehr? Naja, diese Frage wurde mir dann leider sehr bald beantwortet: ein anständiges Stativ! Das Aufklappen der Stativs lieferte bereits den ersten Schwachpunkt: die innovative Technik der Basis (Verbindung Beine mit dem Kugelkopfhalter) hat so ihre Tücken! Es wird mit den Beinen gegen die (pulverbeschichtete?) Basis geklemmt, was hier sehr schnell Spuren hinterlässt. Zudem besteht hier Einklemmgefahr der Pfoten, obwohl das Teil zugegebenermaßen 'anders' aussieht als bei anderen Stativen. Eine seltsame Dreh-Raste gibt den Winkel der Beine zur Senkrechten vor und überzeugt leider nicht (dazu später). Egal, dachte ich, jetzt erfreue ich mich mal am Kugelkopf. Naja, ging so. Im Vergleich zum Mantona Stativ natürlich Gold+, aber gegen das Rollei? Leider nur ne 2 , würde ich sagen. Keine Friktionsbremse, aber der Kopf ist ansonsten top verarbeitet. Ist aber eine kleine Enttäuschung, wenn man vom Rollei kommt. Aber man darf dem Kopf kein Unrecht tun. Die Adapterplatte dagegen ist Spitze! rastet schon ein, auswurfgesichert (He Mantona! So macht man das!) und schnell geöffnet und geschlossen. Auch hier erste Sahne! Der Kopf erfüllt insgesamt alle Erwartungen, ist leichtgängig und sehr gut einstellbar. Manfrotto Qualität eben. Nur leider ist der Rollei Kopf eben noch ein kleines Stück besser. Positiv und Testsieger in diesem Punkt sind die Beine selber. Der Mechanismus ist spitze! Die Klemmen gehen leicht und sind dennoch bombenfest. Manfrotto eben! Ruck-Zuck sind die Füße unten, so muss dass sein und da kann sich das Rollei auch noch etwas anschauen. Perfekt! Und jetzt kommt der Hammer: Auf meinem Parkettboden stehen Mantona und Rollei bombenfest. Manfrotto biegen sich die Beine bei Last nach außen! Gibt's nicht, dachte ich und habe nochmal alles geprüft aber da beißt die Maus keinen Faden ab: Das Manfrotto biegt durch, die Beine rutschen nach außen! Tja, das was's dann leider. Klar: wer fotografiert schon auf Parkett, aber bei einem Museumsbesuch doch gerne mal auf Steinboden und das hier geht gar nicht. Ich denke, im freien Feld ist der Punkt nichtig, aber für indoor Aufnahmen schon merkwürdig. Digicams und leichte Kameras sollte das nicht stören schätze ich, aber 2kg sind bei eine guten Scherbe schnell zusammen und das sollte nicht sein. Tja, schweren Herzens habe ich das Manfrotto wieder eingepackt und mich nochmal im Stillen gewundert. Hier die Plus-Minus-Liste

+ Sehr gute Verarbeitung
+ Optik super, futuristisch, sehr schöne Tasche
+ Beinklemmung: göttlich!
+ kleines Stativ im Test
+ beste Adapterplatte

- Beine biegen sich durch und rutschen auf glattem Untergrund (bei >2kg Last)
- Basiskonstruktion merkwürdig und nicht optimal

Meine Bewertung: 4 Sterne (5 Sterne für leichte Kameras)

===== Fazit =====
Ich bin verliebt! Und meine 'neue' heißt: (Tusch! Täterätäää!) Rollei Fotopro C5i Aluminium/Magnesium Stativ. So, jetzt genug gelabert, meine Yashikamat 124G aufgeschraubt, einen Agfa 120er 125ASA eingerollt und auf geht's! Allen Viel Spass damit!
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am 12. April 2015
Nach langer Recherche habe ich mich aus der Flut unterschiedlichster Stative für dieses entschieden und verwende es seit Weihnachten. Ich benutze es mit einer EOS 5d und Objektiven von jeweils 700-900g Gewicht. Mein Meinung nach 4 Monaten im Einsatz: sehr gutes Stativ, absolute Kaufempfehlung!

Pluspunkte aus meiner Sicht:
+ sehr stabil, da wackelt nichts. Vibrationen werden sehr gut abgefangen (wobei ich bei Makroaufnahmen aber auch grundsätzlich mit Spiegelvorauslösung arbeite). Zur Stärkung der Stabilität, z.B. bei starkem Wind, kann ich an der Mittelsäule unten einen mitgelieferten Haken anschrauben, an dem sich zusätzliche Gewichte zur Stabilisierung anbringen lassen.
+ Schnell verstellbar. Ich hätte mir vorher eher einen Klemm-Mechanismus per Hebel oder Druckknopf für die jeweils 3 Segmente der Beine gewünscht, da ich mir davon eine schnellere Handhabung versprochen hatte. Hier ist es ein Drehmechanismus, der sich aber nach kurzer Eingewöhnung genauso schnell verwenden läßt und der bombensicher hält.
+ Mit nur 3 Schauben (Höhe der Mittelsäule / Drehung des Kugelkopfs / Neigung des Kugelkopfs) lassen sich Kamera und Objektiv schnell in die gewünschte Position bringen und fixieren. Die Lage der Schrauben hat man schnell verinnerlicht und Änderungen des Blickwinkels sind dadurch in kürzester Zeit umsetzbar.
+ Stabiler Kugelkopf ist direkt dabei. Zumindest reicht er für meine o.g. Ausrüstung vollkommen aus. Gradeinteilung für Panoramafotos ist am Rande des Kugelkopfs vorhanden, habe ich bisher aber noch nicht verwendet. Wem dieser Kopf nicht ausreicht, kann man sich jederzeit einen anderen kaufen und am Stativ befestigen.
+ Schnell zum Einbeinstativ umbaubar: Mittelsäule in der Mitte auseinanderschrauben und herausziehen, eines der Beine abschrauben, alles schnell zusammenschrauben: in weniger als 1 Minute ist das Einbeinstativ fertig. Toller Doppelnutzen.
+ Sowohl als "normales" Stativ als auch als Einbeinstativ kann ich die Kamera höher als meine Augenhöhe bringen und sie ist immer noch stabil (dabei bin ich 1,82mtr. groß). Also auch für große Leute bedenkenlos einsetzbar. Ich selber habe diese Höhe nur selten wirklich benutzt, ich suche eher andere, interessantere Blickwinkel.

Neutral aus meiner Sicht:
o Das Gewicht des Stativs ist mit 1,7 kg nicht gerade das geringste. Allerdings ist eine Transporttasche mit Schulterriemen dabei, in der es sich gut transportieren läßt. Wer wesentlich leichtere, aber ebenso stabile Stative sucht, muss bei Carbon-Stativen halt auch dementsprechend tiefer in seine Geldbörse greifen.

Minuspunkt aus meiner Sicht:
- Die Mittelsäule läßt sich nicht umlegen, um näher an den Boden zu kommen. Hier kann ich mich zwar mit einem Trick behelfen, in dem ich die Mittelsäule auseinander schraube und nur die obere Hälfte fixiere. Dadurch kann ich das Stativ bei extrem gespreizten Beinen in sehr geringe Höhen über dem Boden bringen, bis das Objetiv z.B. nur noch 1-2cm über dem Boden schwebt. Aber mit einer umlegbaren Mittelsäule wäre dies leichter, das können andere Modelle besser.
- Nur eine Libelle / Wasserwaage zur exakte Ausrichtung vorhanden, auch das können andere Modelle besser. Dies ist für mich persönlich aber nicht so entscheidend, da ich lieber mit den Kamera-internen Wasserwaagen und eingeblendeten Hilfslinien arbeite. Und außerdem ist das eher ein Problem des Kugelkopfes und weniger vom Stativ als solches. Und der Kugelkopf läßt sich ja austauschen.

An der Kamera wird eine mitgelieferte Befestigungsplatte festgeschraubt, mit der die Kamera auf dem Stativ fixiert wird. Inzwischen habe ich mir noch 2 dieser Platten dazu gekauft und jede Kamera direkt damit versehen. So entfällt das Losschrauben und Umsetzen der Befestigungsplatte beim Wechsel der Kamera.

Was muss das Stativ vorrangig leisten: es muss in allen Lagen stabil sein, nicht wackeln und möglichst wenig Vibrationen übertragen. Das ist hier gegeben und die beschriebenen Minuspunkte sind für mich eher kosmetischer Natur. Ich kann mit dem Stativ schnell und einfach jedes Bild genau so aufnehmen, wie ich es mir vorgestellt habe. Daher mein Fazit: ich bin mit dem Stativ sehr zufrieden, würde es jederzeit wieder kaufen und kann es trotz der beschriebenen Minuspunkte uneingeschränkt empfehlen.
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