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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur faszinierend grandios!
Nach dem bemerkenswerten Debütalbum mit dem außergewöhnlichen Titel "The Party's Over" veröffentlichten die Mannen und Frontmann und Aushängeschild Mark Hollis mit "It's My Life" das erfolgreichste aller Talk Talk Alben. Den eingeschlagenen Weg, der die Band bereits mit ihrem Erstlingswerk zu etwas ganz Besonderem machte, beschreiten Talk Talk...
Veröffentlicht am 22. April 2012 von moellerchen

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit durchdachterem Synthiepop weitergemacht...
Auf "It's My Life" spielten Talk Talk noch lupenreinen Synthiepop. Einige Stücke sind hier durchschnittlich, zwei sind sehr gut. Und zwei verdienen sogar das Prädikat hervorragend. "Dum Dum Girl" gehört leider zur ersten Kategorie. Auch wenn Mark Hollis Organ es schafft, jedem Song einen typischem Talk Talk Charme zu verleihen. Trotzdem, das Stück ist...
Veröffentlicht am 15. April 2012 von frijid


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur faszinierend grandios!, 22. April 2012
Von 
moellerchen (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
Nach dem bemerkenswerten Debütalbum mit dem außergewöhnlichen Titel "The Party's Over" veröffentlichten die Mannen und Frontmann und Aushängeschild Mark Hollis mit "It's My Life" das erfolgreichste aller Talk Talk Alben. Den eingeschlagenen Weg, der die Band bereits mit ihrem Erstlingswerk zu etwas ganz Besonderem machte, beschreiten Talk Talk auch auf ihrem Nachfolgewerk eindrucksvoll weiter.
Es ist musikalisch erneut die vereinnehmende Mischung aus Gitarren und Elektronik, die in ihrer Art bis dato unbekannte Spannungsspitzen zu erzeugen versteht. Die einzelnen Stücke des Albums begeistern durch ihre eigenen Atmosphären, bei jedem Titel anders, bei jedem Song neu und in der Summe, wenn man den musikalischen Mantel über das gesamte Album spannt, doch irgendwie einem gewissen roten Faden folgend.
Und auch diesem Album drückt Mark Hollis seinen unverkennbaren vokalen Stempel auf. Der Mann mit einer der vielleicht außergewöhnlichsten und faszinierendsten Stimmen der letzten 50 Jahre verleiht einem jedem Titel des "It's My Life" Album diesen beeindruckenden Stempel der Einmaligkeit.
Angefangen bei fragilen und dennoch explosiven "Dum Dum Girl", über das charismatische "Such A Shame" bis hin zum hingebungsvollen "Renee" ist das zweite Talk Talk Album ein wahres Meisterwerk. Selten hat es eine Band gegeben, die das Wechselspiel zwischen Faszination und schlichter Begeisterung auf derart facettenreiche Weise umsetzen konnte. "It's My Life" ist definitiv eines der besten Alben des vergangenen Jahrhunderts!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Schritt auf dem Weg zur Unsterblichkeit, 12. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
Zwei Jahre nach dem durchaus erfolgreichen, stark durch Synthies dominierten Debütalbum "The party is over" erschien im Februar 1984 mit "It’s my life" das zweite Album von "Talk Talk". Nachdem die Single "My foolish friend" im Jahr 1983 nur wenig erfolgreich war, entschloss sich Sänger und Bandleader Mark Hollis, für die Instrumentierung des Titel zukünftig weniger Synthesizer zu verwenden. Im Zuge dessen erfolgte auch der Rauswurf des Keyborders Simon Brenner. Dafür kam Tim Friese-Green in die Band, der, obwohl nie offiziell als Bandmitglied genannt, neben Hollis als zweiter Songschreiber und alleiniger Produzent aktiv wurde. Diverse Quellen betonen die große Bedeutung seiner Zusammenarbeit mit Mark Hollis bei der Weiterentwicklung des Stils der Band.

Nachdem das erste Album zwar stilistisch wie aus einem Guss, hinsichtlich der Qualität der Titel jedoch umso uneinheitlicher wirkte, erscheint "It’s my life" sehr gegensätzlich. Zwar nehmen die Synthies einen wichtigen Platz in der Instrumentierung ein, jedoch dominieren sie das Klangbild nicht mehr und treten in einigen Titeln sogar in den Hintergrund. Demgegenüber haben variantenreiche Gitarreneinsätze großes Gewicht und verleihen mehreren Titeln eine Rauigkeit, die auf dem Debüt nicht zu finden war. Die Qualität des Songmaterials ist deutlich höher als auf dem Vorgänger und es finden sich sowohl einige der kommerziell erfolgreichsten aber auch der sinnlichsten Titel, die diese außergewöhnliche Band während ihres zu kurzen Werdegangs hervorgebracht hat.

Bereits der Opener lässt ungewohnte Töne anklingen. Ein elektrisches Klavier, zu dem sich Flöten gesellen, leiten "Dum Dum Girl" ein. Dezente Synthies und ein E-Bass setzen den Titel fort, der melodisch irgendwie schief wirkt, aber dennoch von hoher Ausdruckskraft und Qualität ist. Hollis weinerliche Stimme passt hier perfekt. Das folgende "Such a shame" nimmt, mit einem gegenüber der Single erweiterten Intro, das Tempo seines Vorgängers heraus. Eine schöne, einprägsame und dennoch völlig unkonventionell wirkende Melodie verbunden mit einer auf den Punkt gebrachten Instrumentierung schafft einen herausragenden Titel, der ideal künstlerischen Anspruch mit Eingängigkeit vereint und völlig zurecht zu einem weltweiten Hit avancierte.

Das lange, sich ins Nichts auflösende Outro bildet eine gute – wichtige – Überleitung zum folgenden "Renee". Dieses zelebriert eine erhabene, unsagbar dunkle Stille. Die Instrumentierung wirkt sehr stark ausgedünnt, aber die wenigen eingesetzten verleihen dieser herrlich-traurigen Melodie wunderbar Gestalt. Hinzu kommt Hollis Stimme, die hier noch zerbrechlicher wirkt als sonst. Obwohl gegenüber den späteren Werken ab 1988 noch vergleichsweise eingängig, wird das Stilelement bewusst eingesetzter instrumenteller Zurückhaltung bereits hier äußerst gekonnt zelebriert.

Das unverwüstliche "It’s my life" zieht das Tempo wieder an, erhöht die Komplexität der Instrumentierung und scheint zurück ins Licht zu führen. Wie "Such a shame" kombiniert dieser Titel perfekt künstlerische Qualität mit Eingängigkeit – die Wahl als erste Single war berechtigt und führte zu beachtlichen Verkaufserfolgen. Dennoch erscheint mir – der "The colour of spring", "Spirit of Eden und "Laughing stock" hoffnungslos verfallen ist (eine Heilung ist weder möglich noch erwünscht) – dieser Titel beinahe untypisch. Beinahe zu eingängig und zu leicht zugänglich.

Das Licht von "It’s my life" erlischt mit dem Einsatz des Nachfolgers unmittelbar. "Tomorrow startet" bringt schwermütige, langsame und sphärische Dunkelheit. Melodisch sehr schön und mit einer sehr wirkungsvollen Instrumentierung versehen, ist es ein sehr guter Titel, dem eine Trompete mit einigen schief wirkenden, aber ins schwarze treffenden Tönen das I-Tüpfelchen verleiht. Demgegenüber erscheint "The last time" sehr konventionell und wirkt innerhalb des Albums eher wie eine eingeschobene, wenngleich solide B-Seite. Die Synthies und Gitarren sehr geschickt zusammenführende Instrumentierung ist sein größter Vorzug, die ihn trotz seiner relativen Schwäche zum Rest des Albums doch über den Durchschnitt hebt. "Call in the night boy" erscheint ein wenig schwierig. Eigentlich ist es melodisch nicht mein Fall und wirkt wie "Dum Dum girl" vor allem im Refrain etwas schief. Trotzdem hat der Titel mich bereits beim ersten Hören in seinen Bann gezogen. Herauszuheben sind die sehr schönen, das Klangbild dominierenden Gitarreneinsätze, die ihm eine starke Rauigkeit und große Ausdruckskraft verleihen. Äußerst interessant.

Das folgende "Does Caroline Know?" nimmt die Härte und Power des Vorgängers völlig heraus. Trommeln und leise Flötenklänge leiten diesen Titel ein, der ähnlich "Renee" eine gediegene und besinnliche Stille zelebriert, obwohl er instrumentell deutlich komplexer ist und sehr hell wirkt. Insgesamt ein sehr schöner Titel, der aber trotz seiner eigenen Stärke auch ein notwendiges Atemholen zwischen dem vorhergehenden "Call in the night boy" und dem folgenden "It’s you" ist. Dieses zieht zum Abschluss nochmal alle Register. Kraft und Rauigkeit von "Call in the night boy" finden ihre konsequente Fortsetzung. Der zentrale Unterschied ist jedoch eine diesmal eindeutig schöne Melodie, die zusammen mit Instrumentierung, Text und Gesang einen hervorragenden Titel formt, der das Album in angemessener Weise abschließt. Hervorzuheben ist das ungewöhnlich lange Outro, durch das sich der Titel trotz seiner dazu eigentlich nicht passenden Konzeption ins Nichts - ins Unendliche - aufzulösen scheint. Hatte man hier vielleicht schon die ersten Töne von "Happieness is Easy" im Sinn? Der durch dieses langsame Auflösen erzeugte Abstand erscheint angesichts des Stimmungswechsels auch angebracht.

Mit ihrem zweiten Album demonstrierten die Jungs von "Talk Talk" eine enorme Weiterentwicklung hin zu einer sehr variantenreichen und mehrere Richtungen vereinenden Musik. Auch werden hier bereits Konzepte und Stilelemente sichtbar, die zu den überragenden Werken der Mittel- und Spätphase ab 1986 führen. Es war der zweite von insgesamt fünf Akten des Gesamtwerkes dieser außergewöhnlichen Band, das seinesgleichen nicht so rasch findet. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger kann "It’s my life" auch in seiner Gesamtheit vollends überzeugen und ist jedem Freund anspruchsvoller Populärmusik aufs Wärmste zu empfehlen.

4,5 Sterne, die ich angesichts eines nicht ausreichend ausdifferenzierenden Bewertungsschemas auf 5 aufrunde.
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5.0 von 5 Sternen Sentimental-Pop, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
"It`s My Life" ist das kommerziell erfolgreichste Album der britischen Art-Pop-Band Talk Talk um den Ausnahmemusiker Mark Hollis.
Es erschien 1984 und enthielt mit "Such A Shame" einen Super-Hit,der die Gruppe damals sehr bekannt machte,auch der Song "It`s My Life" war desöfteren im Radio zu hören und wurde später auch noch gecovert.
Das ganze Album ist eine Aneinanderreihung von sehr eingängigen und doch gehaltvollen Songs,die alle das Zeug zum Hit gehabt hätten..Füllmaterial sucht man hier vergeblich.
Auf sämtlichen Talk Talk-Alben ist eine Weiterentwicklung gegenüber dem jeweiligen Vorgänger auszumachen,ergo auch hier.
Im Gegensatz zum ebenfalls sehr poppigen Debut kommen hier schon,wenn auch noch verhalten, akustische Instrumente zum Einsatz.Da ist mitten im radiotauglichen Song eine Trompete auszumachen,da kommt neben echten Drums auch Percussion zum Einsatz,auch ein Piano ist mal zu vernehmen.
Vieles klingt schon deutlich subtiler,ausgereifter,substanzieller,als auf "The Party`s Over",dennoch überwiegen klar die synthetischen Klänge;es ist ein Pop-Album,allerdings wird hier schon vieles angedeutet,was da an wunderbarer Musik später noch kommen sollte.
Die ausdrucksstarke,charakteristische Stimme von Mark Hollis,der übrigens den Großteil der Kompositionsarbeit leistete,legt über die gesamte Musik einen sentimentalen Schleier.Den Begriff Sentimental-Pop gibt es mMn gar nicht,ich finde ihn aber durchaus passend.
Tim Friese-Greene stößt hier erstmals zur Band und komponierte ein wenig mit,nebenbei saß er auch am Keyboard,ebenso,wie Ian Curnow.Die Namen Curnow,Webb,Harris und Brenner tauchen beim Songwriting auch mal sporadisch auf.
Friese-Greene sollte auf späteren Alben noch eine wichtige Rolle spielen.
"It`s My Life" setzte sich durch Emotionalität,Reife,Klasse deutlich von anderen Pop-Produktionen ab,hatte aber dennoch eine hohe Massentauglichkeit zu bieten;eine seltene Mischung.
Die EMI wünschte sich eine Fortsetzung dieses kommerziell erfolgreichen Kurses,hatte da aber nicht mit Mark Hollis gerechnet.
Die folgenden Alben drifteten in klangliche und künstlerische Sphären,die eigentlich kaum zu beschreiben sind,die jedoch immer anspruchsvoller und sperriger wurden,was die Band für die breite Masse nicht mehr interessant werden ließ,jedoch eine neue,deutlich kleinere Menge von Musikliebhabern aufs Höchste ansprach und heute noch begeistert.
Mark Hollis entschied sich gegen eine kommerzielle Ausrichtung seiner Musik und für die Kunst.
Trotzdem hat auch "It's My Life" seine Qualitäten,stellt durch die Verbindung von schönen Melodien,dem zerbrechlich-wehmütig wirkenden Gesang des Masterminds Hollis etwas ganz besonderes dar.
Die ganze Produktion wurde,gerade für ein Pop-Album,auf hohem Niveau durchgeführt.
Die Aufnahmequalität ist überzeugend,die Vinyl-Platte klang sehr gut.
Auch die erste CD-Auflage war soweit OK,das Remastering 1997 durch Dennis Blackham/Phil Brown führte für mich trotz reduzierter Dynamikwerte bei hoher (aber nicht überhöhter) Aussteuerung zu einer hörbaren Verbesserung.
Zwar ist die Liste der Veröffentlichungen lang,die neueren Ausgaben basieren aber auch nur auf dem Remaster von 1997.
"It`s My Life" wurde damals nicht als Hybrid-SACD veröffentlicht,im Gegensatz zu den beiden folgenden Talk Talk Alben.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Synthiepop in Perfektion, 14. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
Hallo,

wir schreiben das Jahr 1984 und Talk Talk um Sänger Mark Hollis legen Ihr zweites Werk "It's my Life" vor. Synthiepop in Perfektion und mit den Hitsingles "It's my Life" und "Such a Shame", welche die Hitparaden in diversen europäischen Ländern gestürmt und auch hierzulande Anerkennung gefunden hat. Die dritte Single "Dum Dum Girl" sicherlich auch noch erfolgreich -aber im Schatten der vorangegangenen Singleauskopplungen. Das Album bietet meiner Auffassung nach einen jedoch viel interessanteren Track, "Tomorrow Started" - auf dem Album schon beeindruckend und live der Hammer. Das Album "It's my Life" lässt keineswegs erahnen, was 1986 mit "The Colour of Spring" folgen wird, auf "It's my Life" ist noch viel Syntheziser, Keyboards und E-Drum vorhanden.

Anspieltipps: "Tomorrow Started", "Such A Shame", "It's my Life", "Dum Dum Girl" und "Renèe"

P.S.: Wer die Band gerade um die Singles "It's my Life" und "Such a Shame" liebt - dem empfehle ich die DVD"Talk Talk - Montreaux'86" - die Liveversionen sind perfekt und fesselnd, Glück demjenigen, der in den Genuss der CD"London - Hammersmith Odeon'86-LIVE-" kommt - auch hier ein wahrer Ohrenschmauß.

MfG
Thomas
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4.0 von 5 Sternen Pop-Art, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
BEVOR Mark Hollis und seine Jungs sich ganz dem Sphärischen verschrieben, boten sie nach ihrem eher belanglosen Erstling hiermit eine der besten Pop-Scheiben der 80er schlechthin. Ich hatte ein wenig Angst, ob ich das nach so vielen Jahren immer noch (oder wieder) hören kann. Aber: es geht. Nicht unbedingt viel Tiefgang, dafür aber eingängige Melodien und (wenn man den erst der Geschichte kennt) eine Ahnung davon, wohin die Reise gehen wird. Weil es ist nicht meine Lieblingsplatte von Talk Talk ist ("Colour of Spring" finde ich runder) , nur 4 Sterne. Ach und noch ein Grund - vielleicht stehe ich damit ja alleine, aber "Such a shame" fand ich schon vor 30 Jahren nicht doll.
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5.0 von 5 Sternen Kunstwerk, 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
Es wird manchmal gesagt, dass "It's My Live" dem Zeitgeschmack zu angepasst geschrieben und billig produziert wurde. Tja, das ist reinster Nonsens! Wer sich dieses Album in gebührender Weise zu Gemüte führt, wird nicht nur großartigen Synthi-Pop erhören, sondern ein wahres Kunstwerk erleben!

Ich kann mich diesem Machwerk nicht entziehen! Wenn ich es höre, betört es mich auf magische Weise. Ich kann es drei mal am Stück hören, ohne seiner überdrüssig zu werden. Es hat eine musikalische Intensität, die mich seit fast 30 Jahren in ihren Bann zieht und dies wohl in den nächsten 30 Jahren noch tun wird! Die für seine Zeit eher untypisch "unhappy" verfassten Liedtexte und die progressiv wirkenden Sounds werden mich wohl auf ewig faszinieren und ja, fesseln.

Mögen andere TALK TALK Alben nach Meinung so manchen Kritikers komplexer und anspruchsvoller sein (was ich nicht so sehe), "It's My Live" ist mein Lieblings-Album der englischen Charakter-Typen rund um Mark Hollis (Gesang, Konzept) und Tim Friese-Greene (Soundstyle, Keyboards). Es ist ein grandioses, unnachahmliches Machwerk von höchstem Stellenwert für die Popkultur!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit durchdachterem Synthiepop weitergemacht..., 15. April 2012
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
Auf "It's My Life" spielten Talk Talk noch lupenreinen Synthiepop. Einige Stücke sind hier durchschnittlich, zwei sind sehr gut. Und zwei verdienen sogar das Prädikat hervorragend. "Dum Dum Girl" gehört leider zur ersten Kategorie. Auch wenn Mark Hollis Organ es schafft, jedem Song einen typischem Talk Talk Charme zu verleihen. Trotzdem, das Stück ist eher schlicht und poppig, vor allem im Refrain. "Such A Shame" spielt gleich zwei Ligen höher. Obwohl das Stück ein weltweit großer Hit war, ist er alles andere als trivial. Das Percussion-Intro, welches auf der Singleversion nicht zu hören ist, katapultiert das Stück schon in eine leicht traurig-befremdliche Stimmung. Hollis tiefgründiger Gesang klingt alles andere als nach Gute-Laune-Musik und passt einfach hervorragend zu dieser Art Musik. Nach einer Strophe und einem Refrain kommt ein kurzes, Intermezzo mit intimer Stimmung. Nach der Bridge jubilieren wieder Hollis Gesang und die schönen Synthiemelodien. Das Synthie/Gitarren-Hybridsolo über geschmackvollen Bass und einfach gehaltenem Schlagzeug verstärkt die kuschelig-kitschfreie Stimmung, ehe Strophe und Refrain wieder zu schlagen. Das Langgezogene, obskure Ende ist wieder ein Fingerzeig auf die "Unmainstreamigkeit" von Talk Talk.

Mit "Renée" folgt das erste absolute Highlight. Blubbernde Bässe und Percussions, sowie warme Synthieklänge stellen das Intro dar. Hollis singt deutlich trauriger, als auf den bisherigen Songs. Eine wunderschöne, seltsam verstörte Ballade, bei der die heulenden Keyboards, das melancholische Klavier und Hollis trauriger Gesang hervorragend zusammenpassen.

"It's My Life", welches leider von No Doubt in einer erbärmlichen Version vergewaltigt wurde gehört dann wieder in die Kategorie "sehr gut". Tanzbarer Bass-Rhytmus, sämtliche Synthesizergeräusche und Mark Hollis - gemessen an späteren Veröffentlichungen - ungewöhnlich optimistische, fast schon strahlende Stimme. Die Keyboardmelodie im Chorus ist sehr poppig, aber der Song hat Schwung.

"Tommorow Started" ist dann wieder ähnlich melancholisch wie "Renée", und ebenfalls sehr atmosphärisch. Im ganzen Song merkt man, dass Paul Webbs Bassspiel meistens sehr geschmackvoll ist. Auf London 1986 ist zu hören, dass aus den beiden Ausnahmesongs "Renée" und "Tommorow Started" sogar noch mehr herauszuholen ist.

"The Last Time" ist ein sehr fröhlicher Titel, der auch von jeder anderen Synthiepopband hätte stammen können. Depeche Mode, A Flock Of Seagulls, und sämtliche andere Interpreten wären hier denkbar. Mir macht das Stück aber Spaß und lässt mich mitwippen.

"Call In The Night Boy" gefällt mir nicht besonders, da mir die Melodie einfach nicht zusagt und ich mit dem Song nicht viel anfangen kann. Keyboardspielereien, Bass und Percussion stellen den Auftakt von "Does Caroline Know" dar. Viel mehr als Hollis Gesang gesellt sich nicht dazu. Ein ziemlich minimalistisch gehaltener Titel, aber keineswegs vergleichbar mit dem späteren Minimalismus der Band. "It's You" bildet den Abschluss. Es hätte ähnlich wie "The Last Time" auch von jeder anderen Popband stammen können.

Mit "Renée" und "Tommorow Started" enthält die Platte zwei absolute Spitzenstücke. "It's My Life" und "Such A Shame" sind sehr gut. Der Rest enthält stellenweise gute Idee, wird aber dem späteren ArtPop und Postrock der Band nicht gerecht.

Anspieltip(s): Renée, Tommorow Started
Vergleichbar mit:

Wertung: 8/15
Datum: 15.04.2012
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5.0 von 5 Sternen It's My Life, 6. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
Gibt es "Denkmalschutz" oder "Weltkulturerbe" für Musik und Musiker? Ein Klassiker! Ein Evergreen! Ich liebe diese Scheibe!!! Viele Grüße an die Talk-Talk-Gemeinde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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4.0 von 5 Sternen Talk Talk finden in die Spur, 26. August 2014
Rezension bezieht sich auf: It's My Life (Audio CD)
Das zweite Album von Talk Talk war das erste, auf dem Sänger/Mastermind Mark Hollis mit Tim Friese-Greene zusammenarbeitete. Das Ergebnis war ein zwischen konventionellem Synthpop und avantgardistischen Skurrilitäten schwankendes Album, das trotzdem wie aus einem Guss klingt. Mit den drei Hits "Dum Dum Girl", "Such a Shame" und "It's My Life" (die auch alle ihre ungewöhnlichen Einfälle aufzuweisen hatten - z.B. Elefantentröten oder merkwürdige Akkordsequenzen) gelang Talk Talk der Einzug in die Hitparaden. Die restlichen Songs sind stilistisch ähnlich, aber nicht ganz so griffig. Auffällig ist schon hier der prominente Einsatz von Percussion-Instrumenten. Wenn man sich die Synthesizer wegdenkt, dann hat man im Prinzip schon "The Colour of Spring". "Call in the Night Boy" z.B. verbindet einen poppigen Refrain mit ungewöhnlichen Riffs und einem stilechten Jazz-Pianosolo. "Renée" zeigt epische Dimensionen. Insgesamt ist "It's My Life" schon sehr typisch Talk Talk - Mark Hollis' flehende Stimme, die seltsamen Harmonien, aber auch Passagen, die einfach nur schön sind. Durch den höhenlastigeren Sound allerdings nicht ganz so gut gealtert wie die Nachfolger.
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5.0 von 5 Sternen Good, 17. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
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Very good and no problems with this order. I'm happy with the CD and it works very well so far.
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It's My Life
It's My Life von Talk Talk (Audio CD - 2012)
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