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Kundenrezensionen

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am 20. Februar 2012
Da es sich um den 10. Band der Serie handelt (Bd. 1 - 4 von Blanvalet, Bd. 5 -7 leider nur auf Englisch, Bd. 8 - 10 von Heyne) setze ich die handelnden Personen als bekannt voraus - wer sie nicht kennt, sollte bei Bd. 1 beginnen. Auch zur Geschichte sagt die Beschreibung eigentlich genug.
Ja nun, eigentlich habe ich mich bisher (seit dem 1. Band) als Simon-Scarrow-Fan betrachtet (habe halt eine Schwäche für die römischen Jungs in Sandalen) und hätte bisher allen 9 Bänden glatt 5 Sterne gegeben. Eine Kritik über die Brutalität in den Romanen, die ich vor einiger hier Zeit las, mochte ich nicht ganz nachvollziehen, weil: So war die Zeit damals, bzw. das Römische Reich war halt kein Ponyhof, und immer gab es genug Handlung um das Meucheln drumherum, das eine für mich interessante Story hergab. Aber diesmal war's des Derben etwas zu viel: Die "Geschichte" war recht simpel und eindimensional (ich möchte nicht mal sagen "vorhersehbar", weil eigentlich passiert gar nicht so viel), und gefühlte 70 - 80 % des Buches ergehen sich in möglichst detaillierten Beschreibungen, wie man damals mit den Mitmenschen umgegangen ist, die nicht so wollten, wie man selber bzw. der Römische Kaiser: Man hört förmlich die Knochen brechen, die Schädel splittern und die Kontrahenten blutgurgelnd schreien bzw. stöhnen und sieht die Köpfe rollen, die Schwertklingen die Körper durchdringen und diverse abgeschlagene Körperteile verstreut herum liegen - wie gesagt, für sich genommen war das damals halt so, aber ich habe das Geld für ein Buch ausgegeben, von dem ich mir eine "Geschichte", also deutlich mehr spannende Handlung, erwartet habe, als nur das in-Stücke-hauen der Mitmenschen. Das Scarrow das auch kann, hat er ja durchaus schon gezeigt, so dass ich hoffe, das dieser Band ein einmaliger Tiefpunkt bleibt - jedenfalls bietet die Thematik des nächsten Bandes (undercover bei den Prätorianern zur Aufdeckung einer Verschwörung gegen den Kaiser) durchaus die Möglichkeit, ein bisschen Raffinesse walten zu lassen und eine spannende Geschichte zu schreiben. Wenn er (Scarrow) es dann aber wieder so vermasselt, wird das mein letzter gewesen sein, und ich werde mich dann halt nur noch auf den 3. Band von Robert Harris' Cicero-Biographie freuen - und dafür einsetzen, dass man bei Büchern eine FSK einführt: Das hier war ne glatte rote "ab 18" (zum Vergleich: Die Filme "Centurion", "A History of Violence" und "Drive" sind alle wesentlich harmloser und gehaltvoller!).
Abgesehen davon, dass wenn Wikipedia recht hat, im Roman die Rangordnungen des Praefectus Castrorum und des Tribunus Laticlavius miteinander vertauscht wurden, nervt auch das "doppelte Lottchen" langsam: Schwer zu glauben, dass zwei Zenturionen - oder ein Primus Pilus und sein Praefectus bzw. Tribunus Laticlavius - beständig "aufeinander" hängen können und sich so wenig mit anderen Akteuren (z. B. den Legionären der eigenen Centurie oder den 5 Tribuni Angusticlavii) beschäftigen zu brauchen, dass es kaum der Erwähnung wert wäre - auch das konnte der Autor früher besser.
Alles in allem: Eine ziemliche Enttäuschung.
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am 3. April 2012
Ich habe einige Bücher von Simon Scarrow gelesen aber diese ist das schlechteste. Zum Ersten, man könnte denken das Cato und Macro ein Paar sind, ich würde meinen, vielleicht sogar frisch verliebt. Zum zweiten, wird die Recherche schluderig, wer läuft mit "Stiefeln" durch die Wüste? Wieso greift eine Kobra an, wenn sie Geräusche wahrnimmt? Wieso wird mit dem Gladius permanent geschlagen? Das Kurzschwert ist eine Stichwaffe. Warum sticht jeder immer in die Rippen? Die Legionäre wurde trainiert, drei Punkte anzugreifen, Hals, Achsel und Oberschenkel... Auf keinen Fall den Brustkorb!
Zum Dritten, die "moderne" Sprache, wenn mich eine Mücke sticht, sage ich sicher nicht "Vergiss dich, du kleine Drecksglotze!" ( Hab ich entschärft... Jugendschutz usw.. :) )
Freunde des historischen Romans, werden sich schwer tun.
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am 22. Februar 2012
Auch der 10. Band der Adler-Reihe wurde mit einem sehr schönen Cover versehen, Kompliment an den Heyne-Verlag. Wie üblich wird den Adler-Büchern eine kurze Übersicht und Erklärung des Autors zur Gliederung einer römischen Legionen vorangestellt. Es schließen sich dann noch zwei Karten, eine des Mittelmeerraumes, und eine der Provinz Ägypten an.

Scarrows Schreibstil liest sich wie gehabt flüssig. Die Schlachtszenen werden schonungslos und intensiv beschrieben, aus meiner Sicht auch nicht übertrieben. Der Autor schafft es von Beginn an einen Spannungsbogen aufzubauen und die Jagd nach Ajax zieht einen in den Bann. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Scarrow hat es geschafft, dass ich mich gut in die damalige Zeit hineinversetzen konnte und seine Schlachtenbeschreibungen, erreichen zumindest ansatzweise das Niveau von Bernard Cornwell, seinem schriftstellerischen Vorbild. Von mir erhält der Roman 5 Sterne - absolute Leseempfehlung!

Nachfolgend noch die mir bekannten Romane der Adlerreihe in zeitlicher Abfolge, leider liegen die Bände 6-7 bisher noch nicht in deutscher Übersetzung vor. Der Heyne-Verlag holt dies aber nach - Band 6 erscheint im September 2013 in deutsch, Band 7 im Februar 2014.

1. Im Zeichen des Adlers (2003)
2. Im Auftrag des Adlers (2004)
3. Der Zorn des Adlers (2005)
4. Die Brüder des Adlers (2005)
5. Die Beute des Adlers (2005)
6. Die Prophezeiung des Adlers (9.9.2013) / The eagles prophecy (2008)
7. Die Jagd des Adlers (14.2.2014) / The eagle in the sand (2007)
8. Centurio (2010)
9. Gladiator (2011)
10. Die Legion (2012)
11. Die Garde (2012)
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am 12. April 2012
Ich lese die Cato Reihe seit "Der Zorn des Adlers". "Gladiator", sowie dessen Fortsetzung "Die Legion" sind meiner Meinung nach schwächer als andere Bände aus dieser Buchreihe.
Wer ausgerechnet mit diesen beiden Bänden anfängt, wird vielleicht nicht so begeistert sein. Fans der Serie werden trotzdem noch ganz gut bedient, mehr aber leider auch nicht. Die Locations mögen noch ganz gut recherchiert sein, darüber hinaus präsentieren sich die beiden Bände, mit Ausnahme der Finale, recht langatmig. Wenn es dabei wenigstens mehr in die Tiefe gehen würde, wäre das noch ok. Doch leider erinnern diese beiden Bände an einen ein viel zu lang geratenen und dennoch oberflächlichen Kurzroman nach Schema "F" vom Kiosk.

Ärgerlich finde ich die Tatsache, daß man frühere Bände, wenn überhaupt in deutscher Sprache erhältlich, nur gebraucht zu mehr als unverschämten Preisen angeboten bekommt. Wenn ein gebrauchtes Taschenbuch, welches Neu gerade mal um 10 Euro gekostet hat, auf einmal um 50-60 Euro angeboten werden kann, sollte das für den Verlag eigentlich ein Zeichen dafür sein, daß man mal eine 2. oder 3. Auflage veröffentlichen kann.
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am 14. März 2012
Nach dem doch deutlich schwächeren Vorgängerband "Gladiator" hat die "Legion" wieder den alten Schreibstil der ersten Bände wieder gefunden. Ja, die Kämpfe und Schlachten sind sehr ausführlich, was z.B. die Auswirkungen eines Schwerthiebes angeht, beschrieben. Aber gerade das ist es was Simon Scarrow so faszinierend macht. Es sind eben halt nicht die weichgespülten Romane wo sich möglichst keiner weh tut - was aber offensichtlich gerade Mainstream ist - sondern hier wird in einfacher, offener Sprache das beschrieben was eben bei einer streitigen Auseinandersetzung mit Hieb- und Stichwaffen passiert, und das ist gut und richtig so.
Was ich allerdings dringend begrüßen würde ist die Veröffentlichung der Bände 5-7, derzeit nur in der englischen Originalausgabe erhältlich. Denn gerade die Figur des Ajax kommt dort erstmalig vor und würde die Handlungsweisen dieser Person für den geneigten Leser transparenter machen.
Ich freu mich schon auf den nächsten Band und hoffe auf eine zweite Auflage der ersten 4 Bände, die leider nur noch "gebraucht" zu astronomischen Preisen verfügbar sind.
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am 1. April 2012
Nach dem vollkommenen Durchhänger "Gladiator" läuft Scarrow in "Die Legion" wieder zur alten Form auf. Wenngleich die Fortsetzungen nicht mehr ganz die Dichte der ersten vier Bände erreichen, so leuchtet doch noch immer das pralle Leben der Legion (Kampf, Schweiß, Blut, Kameradschaft) in hellen Farben. Über Kuriositäten, etwa, daß ein einfacher Optio in sieben Jahren zum Kommandanten einer Legion aufsteigt, sehe ich hinweg; die Geschichte selbst ist wieder mitreißend erzählt und ganz im Sinne jener, die sich für das Leben in der römischen Legion begeistern können. Das mag auch daran liegen, daß sich die Protagonisten Cato und Macro fernab des Parketts politischer Intrigen befinden, die den "Gladiator" so langweilig gemacht haben - das kommt erst im Epilog wieder zum Tragen. Hier zählt nur der rauhe Ton eines verlorenen Haufens auf sich gestellter Männer. Das war es, was Scarrow stets ausgemacht hat. In diesem Sinn kommen Freunde der römischen Legion mit diesem Buch auf ihre Kosten.
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am 24. Februar 2012
Die ersten vier Bücher dieser Reihe waren eine Klasse für sich. Es sind Abenteuergeschichten, aber der Reiz dieser Bücher bestand unter anderen darin, dass hier die Geschichten mal aus einer anderen Perspektive erzählt wurden. Angefangen von der SPQR Reihe bis hin zur Falco Reihe, waren es halt immer Senatoren, die mit ihren freundschaftlichen Sklaven irgendwelche Kriminalfälle gelöst haben. Auch das hat seinen Reiz, aber in der Reihe von Simon Scarrow wurde die Geschichte von ganz unten (sicher auch mit vielen brutalen Aspekten), aus der Sicht der Legion erzählt. Die letzten beiden Romane haben doch deutlich von dieser Atmosphäre eingebüßt, weil es doch ein bisschen schwierig nachzuvollziehen ist, dass die beiden Hauptdarsteller, die zuvor Zenturio und Optio waren, innerhalb kürzester Zeit bis an die Spitze der Legion gelangt sind. Dann tauchte auch noch der gute nachsichtige Senator auf, dessen Tochter sich natürlich mit Cato verloben durfte. Das ähnelte doch immer mehr der Falco Reihe. Bei der Legion ist das wieder anders. Abenteuer, Schlachten, Probleme mit unfähigen Vorgesetzten, die eigenen kleinen Fehler und Niederlagen. Damit ist Scarrow doch wieder richtig in Fahrt gekommen. Ich hoffe, dass auch die nächsten Bücher in dieser Spur bleiben. Immerhin gab es am Schluß des Buches kein Happy End, also kein Zusammentreffen mit der Verlobten. Was aber für uns Leser ein Happy End ist!
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am 26. September 2015
Normalerweise lese ich nur Fantasy und Psychothriller. Mit historischen Romanen hatte ich bisher nicht viel am Hut. Da ich die römische Kultur faszinierend finde, wollte ich der Rom-Serie eine Chance geben... und wurde nicht enttäuscht!
Die Legion war mein erstes Buch der Rom-Serie. Damals war mir nicht bewusst, dass es der 10. Teil einer ganzen Serie ist. Dennoch war ich nicht enttäuscht. Man versteht das Buch auch ohne die Vorteile gelesen zu haben. Und mittlerweile besitze ich alle Bücher der Reihe!

Simon Scarrow schreibt hervorragend. Die beiden Hauptcharaktere - Cato und Macro - sind sympathisch und man kann sich gut mit ihnen identifzieren. Man versteht, was sie tun und warum. Gleichzeitig sind es keine Helden in strahlender Rüstung. Auch sie haben ihre Probleme und Fehler.

Die Geschichte wird spannend erzählt. Auch Episoden, in denen nicht viel passiert, werden nicht langweilig. Historisch mag zwar nicht alles stimmen, was Simon Scarrow uns auftischt, dennoch ist dies nicht schlimm. Die Welt wirkt authentisch. Das Highlight der Bücher sind die Kämpfe, von denen es einige gibt. Hier blühen die Bücher wahrlich auf.

Die Rom-Serie ist dabei kein Kinderbuch. Trotz actiongeladener Szenen wirkt nichts überzogen.

Ich habe die Rom-Serie Buch für Buch verschlungen und kann es kaum erwarten, dass Simon Scarrow die nächsten Bücher veröffentlicht. Klare Kaufempfehlung!
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am 18. September 2012
Den Simon kenne ich schon durch seine Geschichten über einen Kriminalfälle lösenden Senator in Rom. Diese Bücher habe ich verschlungen und jede weitere Übersetzung bestellt, ich wurde nie enttäuscht und werde weiter nach Veröffentlichungen suchen. Spannend und lebensnah von der ersten bis zur letzten Zeile.
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am 26. März 2016
Marco und Cato geraten, auf der jagt nach Ajax in eine verzwickte Situation. Zu einem der Befehl, Ajax tot oder lebendig zu fassen und zu allem übel steht ein Krieg gegen die Nubier bevor. Dieser Krieg wurde gefördert durch die arrogante Haltung der römischen Politik, sowie durch die unkompetente Handlungsweise des Statthalters und des zuständigen Legaten an der Südgrenze des römischen Reiches. Wenn das nicht schon schlimm genug wäre, müssen sich Marco und Cato mit einem Spion in den eigenen Reihen herumschlagen. Plötzlich steht Cato als ranghöchster Offizier an der Spitze der zweiundzwanzigten Legion und muss einer erschreckende Übermacht der Nubier erwehren. Schon bald färbt sich der Sand der Wüste mit Blut.

Die Römer waren nicht zimperlich, vor allem wenn es um ihrer wertvollsten Provinzen geht. Harte Disziplin trieben die Legionäre auch gegen einen übermächtigen Feind. Aber Rom besaß einer zur jener Zeit, die modernsten Streitmacht, sodass auch eine Übermacht unter einem geschickten Legaten besiegt werden kann. Dummerweise ist die militärische Führung, in dieser Geschichte, völlig mit der Situation überfordert. Weder Legat noch sein Lagerpräfekt sind kampferprobt. Die Legion hat seit Marc Anton keine Schlacht mehr geschlagen.... Die Situation ist für alle Beteiligten brandgefährlich.
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