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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvergleichlich, Einzigartig und Grenzenlos
bereits in ihrer frühphase, in der Talk Talk gerne dem "synthi-
pop" zugeordnet wurden, hatte die band um Sänger Mark Hollis einen ausgeprägten Hang zur melancholie. die beim oberflächlichen hinhören einfach zu konsumierenden stücke hatten stets einen
eher nachdenklichen, teilweise sogar leicht depressiven charakter (vgl. z.b. die...
Veröffentlicht am 9. November 2002 von braindunk

versus
4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Minderwertige/Fehlerhafte Pressung
Die Aufnahme ist ein Meilenstein der Musikgeschichte, deshalb habe ich mich sehr über eine (vermeintlich) hochwertige Neuauflage der Vinyl Scheibe gefreut. Aber weit gefehlt:

Platte frisch aus der Hülle, bereits in der Leerrille (-> Stille) rhythmisches Knacksen. Platte nicht plan, sondern in der Mitte leicht erhoben! (Rega Planar 3/ Ortofon 2MRed)
Veröffentlicht am 8. März 2013 von f.Rank aus OF


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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvergleichlich, Einzigartig und Grenzenlos, 9. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
bereits in ihrer frühphase, in der Talk Talk gerne dem "synthi-
pop" zugeordnet wurden, hatte die band um Sänger Mark Hollis einen ausgeprägten Hang zur melancholie. die beim oberflächlichen hinhören einfach zu konsumierenden stücke hatten stets einen
eher nachdenklichen, teilweise sogar leicht depressiven charakter (vgl. z.b. die texte zu "my foolish friend" oder "the party's over"). insofern war der schritt zu "Spirit of Eden", der durch das album "Colour of Spring" behutsam vorbereitet wurde, nur konsequent. daß dabei allerdings eines der besten musikalben aller zeiten herauskommen würde, mag die beteiligten wohl selbst überrascht haben. jetzt, viele jahre nach veröffentlichung, wird dem zuhörer erst bewußt, womit er es hier zu tun hat. was Talk Talk mit "Spirit of Eden" der musikwelt geschenkt haben, ist mit herkömmlichen maßstäben nicht meßbar, es ist unvergleichlich und in seiner harmonie und tiefe grenzenlos. einflüsse verschieden-
ster genres spielen auf diesem werk zusammen, als hätte sich
der "spirit" von Vivaldi, Miles Davis und den Beatles auf wunder-
same weise vereinigt. diese musik in ihrer vollkommenheit zu beschreiben versuchen, gleicht letztendlich aber dem sinnlosen unterfangen, einem blinden zu erklären, was farben sind. und voll
von farben von klängen, geräuschen, dissonanzen und schier unfaßbaren harmonien ist "The Spirit of Eden". es ist eine musik,
die einem andächtig und fast ehrfurchtsvoll verharren läßt; und
traurig macht. traurig auch, ob der erkenntnis, daß dieses werk
einzigartig und durch nichts und niemanden wiederholbar ist.
am ehesten hat es die band "Catherine Wheel" auf ihren beiden
alben "Adam and Eve" und "Like Cats and Dogs" geschafft, einigen
ihrer stücke den "Spirit of Eden" einzuhauchen. von Tim Friese-
Greene produziert und durch seinen unverwechselbaren orgelsound
geprägt, können Catherine Wheel als einzige mir bekannte band mit den songs "Ma Solituda", "Satellite" und "Saccharine" an "Spirit
of Eden" anknüpfen, ohne billige imitationen abzuliefern. Catherine Wheel ist im übrigen nicht nur dieser drei stücke wegen
ein absolutes erlebnis !
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Remastering gelungen!, 12. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Meine Kritik bezieht sich auf die Spirit of Eden Remaster 2012. Und zwar auf das Remastering im Vergleich zu der CD Veröffentlichung von Parlophone 1988 und die Vinylausgabe 1988.

Während die unremasterte alte CD in einem typischen 80er Jahre Look daherkommt, wurde der remasterten Version ein ähnlich violetter Look gegönnt wie das Label auf der Vinylscheibe.
Das Cover ist nun nicht mehr vergrößert wie bei der Erstausgabe, sondern im gleichen Verhältnis wie die LP.
Und die Lyrics sind wie immer eigentlich unlesbar. ;)
Zusätzliche Informationen sind nicht vorhanden.

Der Longtrack ist nun in allen drei Parts direkt ansteuerbar (Rainbow, Eden, Desire).

Nun das Remaster selbst: Es ist gelungen. Zwar sind meine Ohren nicht mehr ganz die gleichen wie 1988, andererseits ist meine Anlage seit einigen Jahren doch sehr brauchbar und die alte CD lief doch ab und an. Im direkten Vergleich bemerkt man eine bessere Wiedergabe der Höhen (die Perkussion strahlt deutlicher), der Bass ist konturierter - und der leichte Rauschteppich der Originalscheibe ist tatsächlich weg. Auch nach eruptiven Momenten (was die Musik dieser Scheibe ja so liebenswert macht) gibt es keine Rauschfahnen. Der Dynamikbereich der Aufnahme ist erhalten geblieben, und gerade die leisen Momente haben durch das Remaster wirklich einiges gewonnen.
Meineserachtens lohnt sich der Neuerwerb dieser Scheibe, auch wenn man die "alte" hat. Und es macht Hoffnung, das auch "Laughing Stock" und Mark Hollis Soloscheibe in Kürze im gleichen Sinne remastert werden.
(Auf ein viertes Opus aus den Federn von Hollis und Friese-Greene sollte man die Hoffnung nie aufgeben, auch wenn da wohl nix draus wird...)

Zu der Musik selbst ist viel in den Jahren geschrieben worden, und ich halte sie persönlich für eine der wichtigsten Scheiben, die es in der Musikgeschichte gegeben hat. (Natürlich gilt das nicht für Freunde von Easy Listening, denn das ist Spirit of Eden ganz und gar nicht.)

Edit: Wie in den Kommentaren zu meiner Rezension zu lesen ist, scheint die CD das gleiche Remaster wie 1997 zu haben (ein Vergleich der 2012er Version mit der 1997er Version ist mir mangels letzterer nicht möglich.)
Mein Vergleich bezieht sich in dieser Rezension lediglich zu der 1988er Veröffentlichung.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Losgelöst, unfassbar, unendlich, 18. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Mit dem kommerziell erfolgreichen und künstlerisch überaus beeindruckenden "The colour of spring" erreichten "Talk Talk" den Höhepunkt ihrer Karriere. Einer erfolgreichen Welttournee folgte dann ein 14-monatiger Aufnahmeprozess in einer verlassenen Kirche in Suffolk. Bereits der Gedanke an Aufnahmen in einem Gotteshaus hätten manchen Anlass zur Sorge geben können. Das Entsetzen der Labelbosse folgte dann bei der erstmaligen Vorführung des Materials, nachdem Hollis zuvor mehrfach Einsicht in das neue Werk verweigert hatte.

In der Tat: "Spirit of Eden" fällt völlig aus dem Rahmen - damals und auch heute. Vieles in einem. Sparsamkeit und Opulenz, überragendes Meisterwerk und kommerzieller Selbstmord zugleich. Hier zählt jede Note und jede Pause, jeder noch so sparsame Instrumenteneinsatz. Mögen Melodie und die ausschließlich akustische Instrumentierung zunächst einfach wirken - sie sind es nicht! Ein Album, das dem Hörer Disziplin aufzwingt. Disziplin, genau hinzuhören, jedem noch so kleinem Detail zu lauschen, dem Fluss von Noten, dem Einsetzen und Ausscheiden einzelner Instrumente zu folgen, die Bedeutung der Einordnung einzelner Tonspuren innerhalb eines Titels zu erkennen. Erst wenn diese Disziplin aufgebracht ist, wenn Geduld und innere Ruhe hergestellt sind, wird Sparsamkeit zu Opulenz, vermeintliche Langeweile zu grenzenloser Spannung. Hier gelang Hollis das, was u.a. in der modernen bildenden Kunst zu beobachten ist: durch vermeintliche Zurückhaltung in der Umsetzung bzw. Darstellung werden neue Perspektiven geschaffen. Das Werk gibt nicht mehr alle Antworten, vielmehr lassen Ruhe und Zurückhaltung, der Verzicht auf Noten und Instrumente, die einzusetzen man versucht ist, die scheinbare Unvollkommenheit ein ganzes Universum neuer Interpretations- und Denkanstöße entstehen. Es ist, als sprenge diese Art der Musik die Zweidimensionalität gewöhnlicher Populärmusik, in der das was zu sagen ist, bereits komplett in den Werken zu finden ist. Die sehr kryptischen, christliche Motive beinhaltenden Texte tun dabei ein übriges.

Dass diese Art von Musik weder damals noch heute eine Chance auf kommerziellen Erfolg hatte, liegt auf der Hand. Schon die zweieinhalb Minuten, bis, nach leisen vorsichtigen Tönen, "The Rainbow" beginnt, dürften den meisten der damaligen Hörern zu viel abverlangt haben. Die sich langsam steigernde Spannung, die sich über "Eden" zu "Desire" entwickelt, wird vielen ebenfalls entgangen sein. Auch wird es erst im Refrain von "Desire" richtig laut. Aber das ist kaum mehr als ein kurzes Aufflackern eines starken (weil lauten) Lichts in einer scheinbar unendlichen Dunkelheit. Alle drei Titel werden jeweils ineinander übergeleitet und stellten auf der LP die zusammenhängende A-Seite dar.

Apropos Dunkelheit: Eigentlich wirkt das Album melodisch auf mich nicht durchgehend dunkel. Die ersten drei Titel führen von warmer Düsternis ("The rainbow") über Ungewissheit und Depression ("Eden") zu gespanntem, manchmal laut ausbrechendem Optimismus ("Desire"). Die längere Pause zum folgenden "Inheritance" markiert gut die Zweiteilung des Albums. "Inheritance" zelebriert Melancholie und Hoffnung zugleich; es ist von verstörender Schönheit. Zugleich ist seine Struktur nicht ganz so weit von Bekanntem entfernt wie die seiner Vorgänger. Das sich ihm anschließende "I believe in you" führt dann ins Licht, beinahe wie das Herauskommen aus einem dunklen, unendlich großen Gewölbe auf ein weites Feld an einem frühen Sommerabend. Zugleich ist es sicher der am leichtesten zu erfassende Titel des Albums. Sanft wird man von Melodie und Instrumenten dahin getragen, der behutsame Ausklang erzeugt fast Wehmütigkeit. Die längere Pause zu "Wealth" ist sehr wichtig, sie federt den Wechsel der Instrumente ab und lässt dem Hörer Zeit, sich von dieser Sommerstimmung zu verabschieden. Nun geht es mit Orgelklängen wieder in die Dunkelheit, einer warmen angenehmen Dunkelheit, die sich mit dem langsamen (über 2 minütigen) Ausklang der Instrumente schließlich im Nichts verliert.

Was bleibt für den Hörer? Am wahrscheinlichsten sind zwei Optionen: Einmal, die Welt von Eindrücken und Perspektiven, die ihm eröffnet wurde, zu rekapitulieren, oder aber, auf die Repeat-Taste zu drücken und das Werk noch einmal zu genießen. Seine ganze Größe zu begreifen, könnte sehr lange dauern, der Vorrat an Inspiration sehr lange vorhalten. Ermüdung oder gar Überdruss sind bei mir auch nach 8 Jahren nicht abzusehen.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spirit of Eden!..., 13. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Kurz gesagt: Diese Platte gehört zum musikalischsten, was es in der Rockmusik je gegeben hat.
Fernab von der üblichen kalten Produktionstechnik der achtziger Jahre, die Schlagzeug programmiert und immer mehr natürliche Sounds eliminiert hat, hören wir hier Atmosphäre. Vieles der Musik ist aus Improvisationen entstanden, und der Mann von der Plattenfirma soll damals tatsächlich geheult haben aus Verzweiflung: kommerziell ist dies nicht, und doch klingt es ungeheuer wohltuend. Die musikalischen Bögen wachsen und vergehen mit einer organischen Qualität.
Ruhe kehrt ein, selbst wenn es zwischendurch mal laut wird und kracht, und der Titel ist exzellent gewählt. Viel melancholische Besinnlichkeit ist da drin, mich berührt diese Platte immer wieder ganz enorm. Mit voller Begeisterung würde ich diesem Talk Talk Album sogar einen Stern mehr geben.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach genial, 20. April 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Ich habe diese CD erst kürzlich erworben und ich finde sie sagenhaft. Als ich sie das erste mal hörte dachte ich mir "naja, das war jetzt nicht so der Hit", doch nach dem zweiten, dritten reinhören fand ich sie immer besser. Das 5. Stück "I believe in You" gefällt mir besonders gut. Es ist Musik zum Träumen und fallen lassen. Zugegeben, diese Musik, und damit diese CD, ist Geschmacksache, man muß es schon mögen, wenn Klänge nicht wirklich zusammenhängen, sondern hier und da einfach "auftauchen", dort wieder Bläser, dann wieder Gitarre, und alles schräg klingend, bis dann endlich die harmonische "Auflösung" des ganzen kommt. Ich finde das stark und spannend dieses Zusammenspiel von Dissonanzen und Harmonien.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Himmlischer Garten Edens, 19. April 2002
Von 
R. Portmann (Zurich, Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Glücklichsein ist einfach. So sangen TALK TALK im Jahre 1986. Happiness is easy? Dieses Werk "Spirit of Eden" von 1988 erinnert eher an das Motto "The party's over", um den Titel ihrer allerersten CD (1982) zu zitieren. Nach grossen Hitparadenstürmern wie "It's my life" oder "Such a shame" war Introspektion und Besinnlichkeit angesagt. Das Resultat war verblüffend. Ein Werk voller Zärtlichkeit und Schönheit, verfremdet mit allerlei skurrilen Geräuschen (damit man nicht so romantisch guckt beim Zuhören?). Fast schon klassisch instrumentiert mit Oboe, Violine und Kirchenchor, ist es weit vom kommerziellen Hitpotential früherer Werke entfernt - und doch wiedererkennbar. TALK TALK's langjährige Plattenfirma EMI hat's damals nicht verstanden und sich von der Band getrennt.
Dennoch: "Spirit of Eden" ist keine unzugängliche Platte, sondern auch heute noch wunderbare (Pop?)Musik. Und weniger sperrig als (das ebenso grossartige) "Laughing Stock", welches die Band dann 1991 sozusagen als vollends avantgardistische Abschiedsvorstellung veröffentlichte. Als Einstieg empfiehlt sich "I believe in you". Ein unvergessliches Werk.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das moderne - Spiel mir das Lied vom Tod, 16. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Als das Album 1988 herauskam war ich im ersten Moment bitter enttäuscht, denn ich vermisste die tollen ohrwurmtauglichen und hitverdächtigen Songs à-la - Such a shame, It's my life, Life's what you make it, etc. - und ich konnte mich daher nicht so Recht mit - Spirit of Eden - anfreunden. So lief das Album in der Anfangszeit so gut wie überhaupt nicht bei mir zu Hause auf dem Player, und bei rein kommerziell orientierten Hörern wird es mit Sicherheit überhaupt nicht laufen. Aber es gibt Alben, die müssen erobert werden. Es gibt Alben, die müssen öfters gehört werden, bis sie sich dem Hörer voll und ganz erschließen, und er es am Ende sein Eigen nennen kann, und - Spirit of Eden - ist definitiv ein solches Album.

Die Atmosphäre ist düster und traurig. Die CD beginnt mit einem modernen Spiel-mir-das-Lied-vom-Tod-Intro, und entwickelt sich dann zu einer emotionalen Achterbahn, da sich Mark Hollis Stimme wie eine Gänsehaut auf den Rücken legt. Schauderhafte Klänge durchziehen die sechs Songs, und beschreiben uns eine kahle Landschaft, blattleere Bäume, Nebelschwaden überzogene und dunkle Straßen, und das traurige und triste menschliche Zusammenleben. Ich habe einige Titel bereits für den ein, oder anderen Film verwendet, die ich innerhalb meiner Jugendarbeit erstelle. Das Resultat war mehr als erstaunlich. Selbst der rein kommerziell orientierte Hörer kann plötzlich mit dieser Musik etwas anfangen, denn die todtraurigen Landschaftsbilder, die ich dabei hinterlegt habe, fangen mit dieser Musik unweigerlich an zu leben. Dieses Album ist unzweifelhaft das beste alternative Album der Achtziger, und aufgrund seiner Zeitlosigkeit unsterblich.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommerzieller Suizid, 29. September 2009
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Dieses Spät80erwerk gehört einer Kategorie von Musik an, die dem Mainstreamhörer absolut fremd ist. Talk Talk haben mit diesem Werk ihre Fans der frühen Stunde sicherlich verloren, und leider nicht genügend Neue dazu gewonnen. Zumindest damals.Erst Jahre später entdeckten die meisten, was für ein Genie hinter dieser Platte steckte.

Die Musik zu beschreiben ist unmöglich. Der Stil ist erstmal melancholisch, sentimental und teilweise sogar depressiv. Doch irgendetwas in dieser Munsik berührt dich, ja ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass die Musik dich beruhigt, und sei das was mit dir im Leben passiert noch so schlimm. "Keine Angst haben" lautet die Devise. Mark Hollis wimmert leise, er singt nicht, er flüstert. Tim Friese-Greene, ebenfalls Produzent der Platte, hat eine Intensität in diese Musik hineingepackt von schier unbeschreiblicher Grösse.

Am ehesten kann man die Musik noch mit den Werken von David Sylvian vergleichen, allen voran seine Arbeit mit Richard Barbieri, Jansen und Karn als "Rain Tree Crow".

Soundmässig ist die Platte eine Sensation, auch heute noch. Man hört jedes kleinste Detail....

Empfehlenswert für jeden, der sich auf Musik einlassen kann und sich die Zeit dafür nimmt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine meiner Cds für die Insel, 25. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Auch meine Bewertung dieses Albums reiht sich ein in die Lobgesänge anderer Rezensenten. Seit „The spirit of eden" 1988 erschien, ist es nie gänzlich von meiner persönlichen Playlist verschwunden. Es findet sich immer wieder mal der richtige Moment dieses Album zu hören. „Talk Talk" haben mit diesem epischen und intensiven Werk zweifelsohne die Grenzen der Popmusik gesprengt und berechtigterweise, was auch die vielen Rezensionen zeigen, ist es zum „Klassiker" geworden. Bewundernswert ist überdies die Kompromisslosigkeit, nach Hits wie „such a shame" und „It's my life", so konsequent neue Wege zu gehen. Das ist in der Pop Geschichte wirklich nur wenig Künstlern gelungen, wobei ich noch mal betonen möchte, dass auch die Vorgängeralben „The colour of spring" und „It's my life" auf ihre Weise Extraklasse sind.
Fazit: „Spirit of eden" ist definitiv eine CD für die Insel.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert, 13. Dezember 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spirit of Eden (Audio CD)
Wer bei "Talk Talk" nur an "Such a shame" oder "It's my life" denkt, kennt nur einen Bruchteil der Wahrheit. Die leider ziemlich untergegangenen Spätwerke der Band gehören für mich zu den defintiven Highlight der Rockmusik in den späten 80-er Jahren. Die Jungs um Mark Hollies hatten zu diesem Zeitpunkt ihren ganz eigenen Stil entwickelt, der sich irgendwo im Spannungsfeld zwischen meditativer Soundcollage und herkömmlichem Songwriting bewegte. Unwahrscheinlich dicht und fesselnd das ganze Album. Im Nachinein ist es kaum zu glauben, wie weit sich eine Band innerhalb von ein paar Jahren entwickeln kann.
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Spirit of Eden
Spirit of Eden von Talk Talk (Audio CD - 2012)
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