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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen364
3,8 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:0,99 €
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am 11. März 2012
Leider muss ich meinen Vorrednern teilweise Recht geben. Die hier im Buch verwendete Sprache strotzt nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Und auch die Sätze sind für ein entspanntes Leseerlebnis einfach zu lang. Teilweise bemühmt sich die Autorin jedoch um eine passend altertümliche und zeitgemäße Sprache, was sehr gut zum Erzählrahmen der Geschichte passt. Andererseits tauchen gerade in der wörtlichen Rede immer wieder umgangssprachliche Redewendungen auf, bei denen es mich gruselt. Leider weist das Buch etwa in der Mitte auch einige Längen auf, daher kann ich hier nur 3 Sterne vergeben.
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am 22. März 2012
Ich lese gerne Bücher, alles Mögliche, Krimis, Storys, Romane,Historische,etc.,aber
so ein schlechtes Buch hatte ich noch nicht. Da stimmt ja gar nichts. Voller Fehler in Rechtschreibung und Grammatik.
Wird das nicht vor Veröffentlichung von einem Lektor bearbeitet? Das gibts doch gar nicht, so was!
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am 23. März 2015
Schwer einzuordnen, dieses Buch. Mit Sicherheit ist es kein historischer Roman alá Gablé, denn historische Hintergründe wird man hier kaum finden. Die Säkularisation war zu der Zeit, in der die Geschichte spielt (Ausgang des 16.Jh.) voll im Gange und das Buch macht meines Erachtens gut deutlich, dass sich die Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken eher beim Adel zutrugen, während der Untertan gut mit dem anderen Glauben des Nachbarn leben konnte.
Ein Ritterepos im klassischen Sinn kann dieses Buch ebenfalls nicht sein - zu Beginn der Neuzeit ("Erfindung" der Handfeuerwaffen), gab es den Ritter ja auch nur noch als Nachhall einer vergangenen Epoche.
Gut dagegen recherchiert sind allerdings die Wirkungen von Heilpflanzen, wenn auch die Geschwindigkeit und Stärke ihrer Wirkung "leicht" übertrieben wird.
Daneben tauchen auch immer wieder Auren- und Hellsehen auf - für meinen Geschmack zu wenig und zu undeutlich (zu wenig erklärt?).
Die Handlung? - Man fühlt sich an einen Hollywood-Film erinnert, alles wendet sich zum Guten, frau (die Titelheldin) meistert alle eigenen und fremden Probleme, zur passenden Zeit erscheinen ansonsten auch immer hilfreiche Personen, und natürlich gibt es zum Schluss ein Happyend - zumindest für die Titelheldin - der sie Liebende (den auch sie liebt) muss sich erst ihrer Entscheidung unterordnen, bevor er sie (vielleicht) heiraten darf. Alles in allem vielleicht ein bisschen zu viel Friede-Freude-Eierkuchen. Zu viel tolles, unabhängiges Weib und in alten (patriarchalischen) Denkstrukturen verhafteter Mann. Mann = böse, Frau = gut (höchstens ein paar lässliche Schwächen). Mein Güte, schreiben männliche Autoren umgekehrt genauso schwarz/weiß?
Trotz allem finde ich das Buch ziemlich lesenswert. Und das nicht nur wegen einiger Hildegard von Bingen Zitaten. Auch andere Lebensweisheiten sind gut platziert - wenn auch unsere Heldin diese all zu leicht umsetzt. Gerade die Autorin als gelernte Psychologin sollte wissen, dass (grundlegende) Charaktereigenschaften (-schwächen) nicht von heute auf morgen abgelegt werden können. Aber vielleicht kamen hier ja, wie im ganzen Roman, Wünsche und Träume der Autorin zu Papier.
Ja, vielleicht ist das Buch mehr ein Märchen als ein historischer Roman, vielleicht sagt es mehr über die Autorin als über die damalige Zeit aus, aber ich finde es, entgegen einiger anderer Kritiker, kurzweilig geschrieben und konnte es auch nur schwer zur Seite legen, wenn ich musste (im einen oder anderen Sinn :-) ). Außerdem gestehe ich mir als Mann auch mal heile Welt und Harmonie zu.
Und, das muss ich noch loswerden: Bevor ich mir noch einen "historischen Roman" von Iny Lorentz antue (der zweite Band ihrer Wanderhuren... fand, von mir nur zur Hälfte gelesen, ein jähes Ende in meiner Mülltonne), lese ich lieber noch 10 Romane von Roswitha Hedrun!

Ja, das liebe Korrekturlesen... sooo schlimm wie von anderen beschrieben fand ich es diesmal gar nicht. Vielleicht hat sich ja inzwischen jemand erbarmt und wenigstens einige Fehler beseitigt? Aber vielleicht bin ich ja auch schon abgehärtet - wer wirklich mal leiden will, dem empfehle ich "Arpio - Herzog der Chatten". Das Buch habe nicht mal ich trotz all meiner Ruhe und Friedfertigkeit bis zum Ende lesen können.

Der Leser muss sich wohl damit abfinden, das er, holt er sich ein Buch auf sein Kindle - vielleicht auch auf sein Tolino, als Beta-Tester der Verlage missbraucht wird. Die ersparen sich das (teure) verlegen eines Buches, wozu wohl auch ein Lektor gehört. Sollte es auf einem Reader Erfolg haben, kann man ein Buch ja immer noch verlegen und in Buchform rausbringen...
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am 13. Mai 2012
Eigentlich habe ich aufgrund der auffallenden Rezensionen das Buch gekauft. Ich bin sehr enttäuscht. Wie kann man auch nur annähernd etwas sinnvolles in diesem Buch finden? Über die Grammatik nur so viel - es schmerzt. Es wurden Satzstellungen verdreht, ja teilweise fehlen ganze Wörter! Die Handlung selbst ist schlichtweg ein Zusammenfügen nicht nachvollziehbarer Handlungen. Es wird so sehr das Mittelalter mit der heutigen Zeit vermischt, dass ich die ganze Zeit auf einen einzigen Hinweis gierte, in welchem Jahrhundert die Handlung spielen sollte. Ich konnte nichts dazu herauslesen. Egal wie böse der Hauptperson in diesem Roman auch mitgespielt wurde: sie versteht alles, sie verzeiht alles. Irgendwann ist man echt gelangweilt. Nur durch ihre unglaubliche Sanftmut kann sie alles überwinden, sogar ihre Narben verschwinden. Durch ihre Kochkünste werden die härtesten Romangestalten weich wie Pudding. Genausowenig ist es nachvollziehbar, warum sie nicht zur neuen Schule weitergezogen ist, sondern sich lieber als niedrige Küchenmagd verdingt hat. Es gab oft Andeutungen die nicht weitergeführt wurden zB. warum der Ritter der sie begleitete sich lieber einsperren ließ, anstatt mit ihr zu fliehen. Auch kein Wort des Vorwurfs an ihre Mutter, die sie grausamst aus der Familie gerissen hat, für sie lediglich finanziell sorgte. Es hätte genügend Möglichkeiten gegeben, Kontakt zur misshandelten Tochter aufrecht zu halten ohne dass der Vater davon erführe.
Fazit: jeder Cent für dieses Buch ist zu viel, sorry.
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am 5. März 2012
Gleich anfangs hätte ich wegen der sehr vielen Grammatik- und Zeichensetzungsfehler fast das Lesen abgebrochen, und das will bei mir etwas heißen... Habe mich dann doch weiter durch das Buch gequält. Nachdem ich mich auf die fehlerhafte Schreibweise "eingeschossen" hatte, konnte ich das Buch ganz gut lesen. Einige Stellen musste ich trotzdem mehrfach lesen, um sie zu verstehen.
Die Handlung ist recht vorhersehbar.
Ohne die Fehler könnte man das Buch als ganz nette, seichte Lektüre einstufen, der ich 3 Sterne geben würde. Die vielen Fehler mindern jedoch den Spaß am Lesen ganz erheblich, so dass ich nicht mehr als einen Stern geben kann!
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am 27. April 2014
Eines zur Warnung vorweg: ich mag keine Mittelalterromane. Ich fand den Medici todlangweilig und habe es auch nicht geschafft die Säulen der Erde zu Ende zu lesen. Ich stehe mehr auf Science Fiction und wirklich "laute" Krimis, also wie die von Stieg Larsson.

Was ich auch überhaupt nicht mag, sind typische "Frauenbücher". Was macht für mich ein typisches Frauenbuch aus? Es passiert nichts. Jedenfalls nichts weltbewegendes. In der Regel wird die Lebensgeschichte einer oder mehrerer Personen erzählt, alltägliche Belanglosigkeiten, Beziehungsprobleme, etc. pp. Also all das, was jemand mit ein paar Jahren Lebenserfahrung schon selbst alles erlebt hat. Man kann das in einem Wort zusammenfassen: Lindenstraße. Wo bleibt der Bösewicht mit dem epischen Plan die Welt zu vernichten, oder auch nur eine Stadt? Wo ist der einsame Held, der das zu verhindern versucht? Wo die Explosionen und andere Special Effects? Und ein Hammerende braucht eine gute Geschichte auch. Der Ring, der im Schicksalsberg durch Gollum selbst vernichtet wird! DAS sind Geschichten.

Warum gebe ich diesem Buch denn um Himmelswillen 5 volle Sterne? Ich meine, die Geschichte handelt von einem Mädchen, das zu einer Jugendlichen wird, die zur Frau und schlussendlich zum - ich zitiere - Vollweib heranreift. Nebenher geht es um Männer, Familie, Kochen und gesundes Essen. Ach ja, und Respekt und Liebe zu den Menschen löst alle Probleme. Und dann noch der Titel. Was kommt als nächstes? Die Wanderhure? Bäh!!! Das liest doch keiner. Jedenfalls kein Mann! Doch, mein Vater. Mein Vater??? Nie im Leben. Wir haben doch einen ganz ähnlichen Buchgeschmack. Aber er sagte nur: "Sohn, kauf dir das Buch und lese es. Du wirst es nicht bereuen". Und er hat Recht behalten. Ich habe jede einzelne Zeile genossen. Die Autorin versteht es ihren Personen, der Umgebung und den Geschehnissen auf eine Weise Leben einzuhauchen und sie einem ans Herz zu legen, wie ich es selten erlebt habe. Stell dir einen extrem charismatischen Geschichtenerzähler vor, der dich beim Lagerfeuer an die Hand nimmt und in seine Geschichte entführt und dich erst lange nach deren Ende wieder gehen lässt. Das Buch beiseite zu legen würde bedeuten das Lagerfeuer und den Zauber der Erzählung zu verlassen. Und das willst du nicht!

Diese Geschichte hat sich beim Lesen in mir breit gemacht. Nach einem Kapitel über gesundes Kochen bin ich doch tatsächlich aufgestanden, habe mich in den hiesigen Bioladen verirrt, habe frisches Gemüse und - das ist jetzt wirklich total irre - frische Kräuter gekauft und einen Gemüseeintopf gekocht (normalerweise bin ich bei uns fürs Grillen von Fleisch verantwortlich). Ich weiß bis heute nicht, welche Kräuter das waren. Egal, war grün und am Stängel und das Ergebnis war phantastisch. Am Ende haben meine und die Nachbarskinder den Topf bis zum Boden leer gemacht. Freiwillig!

Apropos Ende. Das Ende des Buches enthält alle Zutaten für ein schriftstellerisches Desaster. Und jedes größere Hollywood Studio hätte damit zielsicher jeden beliebigen Film verdorben. Doch die Autorin schaffte es auch hier, mich zufrieden lächelnd und einen Moment innehaltend aus ihrer Geschichte zu entlassen. Wie macht sie das nur? Keine Ahnung. Wahrscheinlich Hexerei.
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am 20. März 2012
"Die Hexenköchin" ist ein wunderschön geschriebener und kurzweiliger Roman, den ich förmlich verschlungen habe.
Es sind tatsächlich zahlreiche Fehler, insbesondere in Sachen Interpunktion vorhanden. Meinem Lesespass haben diese Fehler jedoch keinen Abbruch getan. Ich führe sie auf die Umwandlung vom normalen Buch in ein eBook zurück.
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am 1. August 2012
Hier kommt meine erste Rezension:
Ich habe das Buch mit großer Freude gelesen. Die Geschichte ist toll, der Erzählstiel fesselnd und die Spannung hält die Autorin bis zum Schluss aufrecht.
Hier wurde ja schon öfters von den Fehlern gesprochen. Die sind schon auffällig aber da ich so viel spaß an der Geschichte hatte kann ich da gut drüberschauen. Vor allem bei dem unschlagbarem Preis!!!
Also hier handelt es sich nicht um ein absolutes Meisterwerk aber um ein super schönes Leseerlebnis :-)
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am 20. April 2012
Ich lud mir dieses Buch auf meinen Kindle, weil mich das Thema interessierte und es positiv besprochen worden war. Welch eine böse Überraschung - ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein so schlechtes Buch gelesen habe - total flach, die Geschichte mager und langweilig. Sehr gestört hat mich auch, dass die Autorin in diesen "alten" Inhalt ständig den modernen Sprachstil mischt.
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am 24. Februar 2012
Die Geschichte der jungen Dorith ist eine sehr bewegte und spannende. Und eine interessante noch dazu. Die meisten, die historische Romane mögen, lieben ja die Themen rund um Heilkräuter etc. - und hier wurde offensichtlich mit viel Fachwissen geschrieben.
Dazu kommt, dass das Buch wirklich auffallend liebevoll gemacht ist, was ich gerade bei den Kindle-Schnäppchen als großen Bonus empfinde.
Ich möchte inhaltlich nichts vorweg nehmen - die Geschichte ist komplex und umfangreich. Dass ich nicht die volle Punktzahl vergebe hat nur zwei - völlig subjektive - Gründe. Erstens fand ich die Geschichte streckenweise etwas langatmig. Und zweitens war mir die Sprache auf Dauer ein wenig zu salbungsvoll (leider fällt mir kein treffenderes Wort ein). Beides zusammen hat mich zwischendurch manchmal zum Querlesen verführt. Mir ist "Die Hexenköchin" einfach zu brav geraten. Aber das ist Geschmackssache.

Ansonsten ein tolles, bemerkenswertes Buch, und ganz sicher eines, das unter den historischen Romanen heraus ragt.
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