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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Grafikblender, dafür fesselnd und humorvoll! Mein Eindruck nach 52 Stunden Risen 2 (keine Story-Spoiler)
Noch eine Anmerkung am Anfang: Ich habe weder die Gothic-Reihe, noch Risen 1 gespielt, bin daher was das angeht gänzlich unbelastet ;) . Los geht's:

Dieses Spiel gehört ganz klar in die Kategorie "Völlig unterbewertet" - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mir ist es schleierhaft, wieso es in so vielen Tests und Rezensionen so schlecht...
Vor 24 Monaten von Willmore veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte ausgereifter sein können...
Ich gebe dem Spiel insgsamt starke 3/5 Sterne, weil trotz der vieleits angesprochenen Probleme eine tolle Atmospähre vorhanden ist. Das Piratensetting gefällt mir sehr gut und als Fan der ersten Gothic Stunde kann man bis heute noch in Sachen Humor und Dialoge oft schmunzeln, bzw. erkennt die Spieleserie immer wieder.

Ich kann mich über die...
Veröffentlicht am 29. August 2012 von R. S.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte ausgereifter sein können..., 29. August 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich gebe dem Spiel insgsamt starke 3/5 Sterne, weil trotz der vieleits angesprochenen Probleme eine tolle Atmospähre vorhanden ist. Das Piratensetting gefällt mir sehr gut und als Fan der ersten Gothic Stunde kann man bis heute noch in Sachen Humor und Dialoge oft schmunzeln, bzw. erkennt die Spieleserie immer wieder.

Ich kann mich über die Kämpfe und Bewegungsabläufe nicht direkt beschweren. Die Kämpfe sind ganz gut gemacht und beim Voodoo Zauber musste ich erst ein paar Mal probieren um herauszubekommen, wie man überhaupt auf der Konsole mit welchen Tasten ein Zepter einsetzt. Da hätte ich mir bei neu erlernten Fähigkeiten eine konkrete Einweisung der Fähigkeiten gewünscht. Ist nichts Wildes...

Kommen wir zu den Punkten, die Einen vielleicht nicht so umhauen... Von unsichtbaren Gegnern bis extrem schwammige Texturen aus einem PS1 Zeitalter war (leider) alles dabei. Was besonders auffällig ist, wenn sich Gegner innerhalb von 20 Meter Sichtweite erst vor einem beamen. Wenn man mit NPC's unterwegs kämpft, kann es auch mal passieren, dass Gegner unsichtbar sind und deine Teamkollegen in Form eines epileptischen Anfalls um einen Punkt mit gezogener Waffe kreisen. Und by the way, wohin zum Teufel verschwinden meine Narrensäfte, wenn ich sie gebraut habe? In meinem Inventar finde ich sie nicht!

Leider ist das Spiel auch schon mal abgestürzt und noch frustrierender sind die Ruckler bei der automatischen Speicherfunktion, die fast ständig stattfindet. Ich habe die automatische Speicherfunktion leider ausschalten müssen. Ruckler im Spiel kamen verhältnismäßig oft vor.

Nichts desto trotz gibt es 4/5 Punkte Spielpass weil das Skillungssystem (wäre geil gewesen mit Voodoo noch Untote zu erschaffen), die Story und der bereits genannte Spieleentwicklerhumor echt sehr gelungen sind und mich stundenlang vor der Konsole gefesselt haben. Als alter Gothic Hase fühlte man sich nach wenigen Stunden Spielzeit schnell zu Hause (selbst die Bugs haben was aus den alten Tagen, wenn man die ersten Gothicteile gespielt hat ;D )...

Mit einem Augenzwinkern kann man über die Fehler hinwegschauen und einfach mal für ein paar Stunden in eine coole Piratenwelt hineintauchen!
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Grafikblender, dafür fesselnd und humorvoll! Mein Eindruck nach 52 Stunden Risen 2 (keine Story-Spoiler), 23. September 2012
Von 
Willmore - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
Noch eine Anmerkung am Anfang: Ich habe weder die Gothic-Reihe, noch Risen 1 gespielt, bin daher was das angeht gänzlich unbelastet ;) . Los geht's:

Dieses Spiel gehört ganz klar in die Kategorie "Völlig unterbewertet" - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mir ist es schleierhaft, wieso es in so vielen Tests und Rezensionen so schlecht abschneiden konnte. Haben diese Leute sich überhaupt die Mühe gemacht, es durchzuspielen? Oder zählt heutzutage wirklich nur noch, ob ein bombastisches Grafik- und Effektfeuerwerk vor den Augen des Spielers abbrennt? Gerade heutzutage, wo sich die Grafikblender mit kurzer Spielzeit und mauer bis nicht vorhandener Story reihenweise in den Regalen finden lassen, sollte ein Spiel wie Risen 2, das mit Liebe zum Detail gemacht wurde, Lobeshymnen ohne Ende ernten! Aber man sah ja z. B. auch an "Kingdoms Of Amalur" (übrigens auch ein SEHR empfehlenswertes RPG!), dass viele geniale Spiele in der Masse einfach untergehen. Schade.

Nur zum Verständnis: Ich bin kein RPG-Fanboy, ich spiele ebenso Rennspiele, Survival Horror, Egoshooter, 3rd Person Shooter, Jump 'n Runs etc., und habe hier fast jede erdenkliche Konsole stehen. Somit kann ich von mir behaupten, frei von Vorurteilen zu sein, und objektiv an die Sache ranzugehen.

Zurück zu Risen 2. Sicherlich, die Grafik ist nicht up to date, und gerade am Anfang könnte sich mancher davon ein wenig abgestoßen fühlen. Aber wartet mal ab, bis ihr das erste Mal bei Tageslicht im Dschungel umherstreift. Ich finde, das ist eine Augenweide! Man merkt, dass hier mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde, und da ist es mir auch völlig egal, dass die Texturen ein wenig altbacken sind, und Dinge in der Entfernung plötzlich aus dem Nichts aufploppen. Das sieht man nach kurzer Zeit gar nicht mehr, da man von der atmosphärischen Umgebung förmlich aufgesaugt wird. Denn das ist eine klare Stärke, die dieses Spiel vorzuweisen hat: Eine Atmosphäre, die so dicht ist, dass man sie förmlich atmen kann! Spätestens, wenn man auf die ersten NPC's wie Patty und Stahlbart trifft, wird die Bindung des Spielers an die namenlose Spielfigur immer stärker. Und das, obwohl die NPC's sich teilweise selten dämlich verhalten, hängen bleiben, ganz verschwinden oder im Kampf auch mal nur dumm rumstehen. Bei jedem anderen Spiel würde mich das in den Wahnsinn treiben, hier habe ich es immer mit einem Augenzwinkern gesehen.

Das mit dem Augenzwinkern ist eine gute Überleitung zum Humor des Spiels, denn davon gibt es reichlich. Oft musste ich bei den Dialogen und Gesten richtig lachen, was bei Spielen eher selten vorkommt. Die Synchronisation ist erste Sahne, auch wenn einige unwichtige NPC's die selbe Synchronstimme haben. Die gesamte Konversation ist dermaßen miteinander verwoben, dass man sich direkt wundert, wie sie das hinbekommen haben. Denn egal, was man in welcher Reihenfolge getan hat, die NPC's haben immer den passenden Spruch auf den Polygonlippen. Das habe ich in anderen Rollenspielen schon ganz anders gesehen, da gab es dann Dialoge, die es gar nicht mehr hätte geben dürfen, oder die NPC's sind überhaupt nicht auf das eingegangen, was man getan hat, was sie seelenlos macht. Hier kann man sich schon nach wenigen Stunden total mit der Spielwelt identifizieren, es ist fast so, als würde man höchstpersönlich mit einem Piratenschiff durch die Südsee schippern. Mal beim alten Booze auf Takarigua vorbeischauen, mal die Inquisitoren an der Schwertküste aufmischen... die Risen 2-Welt wird zur Welt des Spielers. Und wie gesagt, der Humor und die Tatsache, dass alle Charaktere auf gewisse Weise eine Seele verpasst bekommen haben, verstärken dieses Gefühl enorm.

Je weiter man im Spiel voranschreitet, desto fesselnder wird es. Und spätestens, wenn man Kapitän seines eigenen Schiffes ist, geht richtig die Post ab. Denn ab dann kann man nach Lust und Laune zwischen den Inseln hin und her reisen, die mehr als zahlreichen Quests erledigen, oder einfach die riesige Landschaft erkunden. Die Quests sind hierbei sehr abwechslungsreich gestaltet, auch wenn sie oft aus den typischen Hol- und Bring-Aufgaben bestehen. Langweilig wurde mir trotzdem nie, da man immer an andere Orte kommt. Ich habe sämtliche Quests im Spiel erledigt, die ich bekommen konnte - bis auf eine. Die bleibt mir leider durch einen Bug verwehrt, was ärgerlich ist, da sie nötig ist, um einen der 20 bzw. 21 legendären Gegenstände zu erhalten.

Wo wir schon bei Bugs sind (und damit meine ich nicht die Krabbelkäfer auf den Inseln): Ja, es gibt sie, und ja, es gibt sie ZAHLREICH. Mir ist selten ein Spiel untergekommen, das so viele Bugs hat. Ja wieso gibt der Kerl dem Spiel dann trotzdem 5 Sterne? Weil die Bugs mich nur selten richtig genervt haben, und alles andere sie locker aufwiegt. Wenn man die goldene Risen 2 Regel befolgt, nämlich "Speichere so oft wie möglich", und dabei alle 10 Speicherslots verwendet, kann nicht viel passieren. Sollte man wirklich mal an eine Stelle geraten, an der man sich denkt: "Hoppla, jetzt stimmt irgendwas nicht", dann lädt man einfach einen älteren Speicherstand. Ich hatte bei 52 Stunden Spielzeit genau 2 x den Fall, dass Dialoge mit NPC's verbugt waren, und ich nicht weiterspielen konnte. Also älteren Speicherstand geladen (die bei mir eh nur 5-10 Min. auseinander liegen), und schon hat es geklappt. Über die ganzen anderen kleineren Bugs will ich mich jetzt gar nicht großartig auslassen, wie gesagt, ich sage klar und deutlich, dass Risen 2 sehr viele Bugs hat, dass sie mich persönlich aber weder daran gehindert haben, das Spiel durchzuspielen, noch mir wirklich den Spielspaß vermiesen konnten.

Musikalisch gibt es an Risen 2 übrigens auch nichts auszusetzen. Es gibt im ganzen Spiel nur 17 Tracks, die im Hintergrund unaufdringlich vor sich hin dudeln. Und das ist bei so einem Spiel die Kunst: Unaufdringlichkeit. Bei einem Shooter oder einem Horrorspiel spielt die Musik eine sehr zentrale Rolle, und muss bombastisch auf den Spieler eindreschen bzw. bestimmte Dinge wie Angst in ihm hervorrufen. Bei einem Open World RPG, in dem der Spieler auch mal Stunden lang durch die Prärie streift, muss die Musik vorhanden sein, aber sich nicht ins Bewusstsein des Spielers rücken. Man soll zwar wissen, dass da eine schöne Melodie im Hintergrund läuft, aber sie muss eben auch im Hintergrund bleiben. Und das schafft die Musik von Risen 2 perfekt.

Was gibt es noch Interessantes? Ach ja, das Kampfsystem. Das ist... nun ja... minimalistisch. Man hat eine Hauptwaffe (rechte Hand) sowie eine Zweitwaffe (linke Hand). Als Hauptwaffen gibt es Hieb-, Stich-, Wurf-, und Schusswaffen, wobei die Schusswaffen entweder Muskete oder Schrotflinte sind. Je nachdem, für wen man sich im weiteren Spielverlauf entscheidet (ich möchte nicht zu viel verraten), kommt man an diese Großkaliber schon recht früh, oder aber erst ziemlich spät im Spielverlauf. Ich persönlich fand sie allerdings höchst langweilig und umständlich, und habe sie daher so gut wie nie benutzt, und stattdessen lieber meinen Säbel im Nahkampf geschwungen. Voodoo-Zepter zählen auch zu den Hauptwaffen, damit drischt man allerdings nicht auf die Gegner ein, sondern manipuliert sie aus der Entfernung.
Als Zweitwaffe gibt es eine ganze Reihe von Pistolen sowie diverse Utensilien, die als "schmutzige Tricks" bezeichnet werden. So kann man seinem Gegner Salz oder Sand ins Gesicht werfen, oder ihm eine "steinharte Gaganuss" an die Rübe knallen, die ihn bewusstlos werden lässt. Das mag ganz witzig sein, ich habe es im ganzen Spiel kein einziges Mal benutzt.
Das Kampfsystem ansich ist wie gesagt minimalistisch, man kann nicht ausweichen, sondern nur blocken. Dafür war ich entweder zu dämlich, oder es hat nicht funktioniert, jedenfalls hat mein Pirat nur in den seltensten Fällen geblockt, was aber nicht weiter schlimm war, da ich dafür umso mehr ausgeteilt habe. Und spätestens, wenn man den Tritt gelernt hat, kann man sich die Gegner damit vom Leibe halten. Alles in allem beschränken sich die Kämpfe auf reines Buttongesmashe, sind dafür aber nett anzusehen - man merkt, dass hier Motion Capturing verwendet wurde.

Später hat man auch die Möglichkeit, Voodoo zu lernen. Viele meinen ja, Voodoo wäre in Risen 2 völlig nutzlos. Stimmt nicht! Habt ihr denn keine Lust, bestimmte Charaktere im Spielverlauf mittels Voodoo zu übernehmen und in ihren Körpern durch die Gegend zu laufen? Wollt ihr nicht zwei Gegner dazu bringen, sich gegenseitig anzugreifen oder vor Angst zu erstarren? Wollt ihr keine nützlichen Tränke und Talismane bauen, die mittels bestimmter Zutaten sogar permanent eure Werte steigern? Wollt ihr stattdessen mit einer Muskete herumballern, die bei schnellen Gegnern (und das sind die meisten) kaum was bringt, da man gar nicht zum Zielen kommt? Gut, dann ist Voodoo wirklich nichts für euch. Alle anderen sollten es lernen, denn es macht einfach Spaß. Wer ein umfangreiches Magiesystem erwartet, ist hier falsch, denn das würde auch überhaupt nicht zu einem Piratensetting passen. Ein Piratenmagier? Haha. Ein Voodoo-Pirat? Durchaus denkbar! Außerdem waren mir die Eingeborenen im Spiel durchweg höchst sympathisch, was ich von den stocksteifen Idioten der Inquisition nicht behaupten kann. Ja, ihr seht, wie schon erwähnt taucht man tief in die Spielwelt ein ;) .

Die nichtmenschlichen Gegner sind ebenfalls sehr schön anzusehen, seien es nun Raubtiere oder garstige Riesenkrabben, die euch in die Nase zwicken wollen. Am Anfang könnten einige davon noch sehr hart sein, später wird man nur noch milde lächeln, während man sie zu leckerem Proviant und nützlichen Utensilien verarbeitet. Natürlich gibt es in Risen 2 nicht Hunderte verschiedener Gegner, dennoch sind es genug, damit man nicht vor dem Bildschirm einschläft, weil man ständig die selben Kreaturen bekämpft.

Heilen könnt ihr euch übrigens entweder mit Proviant (das ist alles, was so herumliegt, oder was ihr von erlegten Tieren erhaltet, also Wasser, Obst, Fleisch etc.) oder mit köstlichem Piratengesöff wie Rum, Grog oder Bloody Mary. Knapp wurde mir das Ganze nie, sprich ich war nie in der Situation, keine Heilmittel mehr zu haben. Es hilft auch, einfach in einem Bett zu schlafen, das heilt RPG-typisch ebenfalls komplett.

Und wie levelt man in Risen 2? Nun, es gibt für so gut wie alles, das man tut, Ruhm-Punkte. Nein, nicht Rum, RUHM! Für eine gewisse Anzahl dieser Ruhm-Punkte kann man seine Fähigkeiten steigern, die da wären: Klingen, Schusswaffen, Härte, Schmutzige Tricks, Gerissenheit und Voodoo. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Außerdem hat man die Möglichkeit, seine Werte mittels seltener Pflanzen, legendärer Gegenstände oder Kleidung und Utensilien wie Amuletten und Ringen dauerhaft zu verbessern bzw. so lange, wie man sie trägt. Es gibt im ganzen Spiel nur wenige Händler, die gute Kleidung verkaufen, ich musste nur 4 oder 5 Mal umsteigen, bis ich das beste an hatte. Talismane, Ringe etc. findet man in Schatztruhen, bekommt sie als Belohnungen für erfolgreich abgeschlossene Quests, oder sie liegen einfach so in der Gegend herum.

Witzig finde ich die Möglichkeit, NPC's entweder mit dem Talent "Silberzunge" um den Finger zu wickeln, oder sie mit dem Talent "Einschüchtern" schon durch die bloße Präsenz völlig ohne Kampf dazu zu bringen, bestimmte Dinge zu tun bzw. eben nicht zu tun. Diese Talente sollte man recht früh leveln, da sie sehr nützlich sind - ebenso wie die Diebeskunst, die es einem erlaubt, Schlösser von Truhen zu knacken. All diese Talente gehören zur "Gerissenheit", diese sollte man also neben den Klingen als erstes leveln.

Natürlich muss man nicht alleine durch die Weiten des Alls, Verzeihung, der Südseeinseln streifen, sondern kann immer einen aus seiner Crew mitnehmen. Ja, leider nur einen. Ich hatte meistens Patty dabei, da sie mir einfach sympathisch war. Manche Crewmitglieder haben besondere Fähigkeiten, aber das seht ihr ja dann, wenn es so weit ist.

Ich habe das Spiel wie jedes andere Spiel auch auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad gespielt, da es mir beim Zocken rein um die Unterhaltung geht, und nicht darum, mir an dem Spiel die Zähne auszubeißen und mich danach zu brüsten, wie toll ich bin, weil ich es trotzdem durchgespielt habe. Jedenfalls, auf einfach ist das Spiel auch wirklich einfach. Gestorben bin ich höchstens 10 x, und dann meistens aus Unachtsamkeit. Ansonsten ist es ein wunderbarer Spaziergang, der von Anfang bis Ende Spaß macht.

Erwähnenswert wären vielleicht noch die wechselnden Tageszeiten und das Wetter. Die Sonnenuntergänge sind sehr schön anzusehen, und wenn man nicht aufpasst, findet man sich plötzlich mitten in der Nacht im Dschungel wieder - und glaubt mir, das ist kein Spaß! Selbst mit einer Fackel kann man nur die direkte Umgebung ausleuchten, und im Kampf lässt man sie fallen, sieht also im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr, worauf man überhaupt einschlägt. Das Ganze wurde also sehr realistisch gestaltet, denn anders wäre es in Wirklichkeit auch nicht. Es ist also ratsam, bevor man in den Dschungel aufbricht, immer erst bis zum Morgen zu schlafen, damit man nicht nach ein paar Minuten in der Finsternis steht. Man hat dann mehr als genug Zeit, da die Tageszeit sich verhältnismäßig langsam ändert. Nett finde ich auch, dass die Tageszeit sich nach einer Schiffsreise ändert, was zwar logisch ist, aber nicht jedes Spiel setzt sowas auch um. So reist man z. B. Mittags ab, und bei der Ankunft auf der nächsten Insel geht die Sonne unter, oder es ist bereits Nacht. Das sind eben die vielen Details, die dieses Spiel so gut machen.

Das Wetter kann ziemlich nerven, vor allem die Gewitter. Und Gewitter gibt es viele. Ich habe das gelöst, indem ich einfach so lange immer wieder geschlafen habe, bis ich einen Sonnenschein-Tag erwischt habe. Denn an diesen Tagen kommt die Umgebung so richtig zur Geltung. Die Gewitter sind auch toll umgesetzt, keine Frage, aber nach dem 3. Gewitter in Folge hat man einfach die Nase voll davon. Dazwischen gibt es nicht all zu viel, es gibt auch bedeckte und neblige Tage, das war's dann. Am schönsten ist es wie gesagt bei Sonnenschein.

FAZIT:
Risen 2 ist technisch nicht auf der Höhe, enthält viele Bugs, wiegt das aber locker mit seiner dichten Atmosphäre, der liebevollen Gestaltung der Umgebung und der NPC's und den kurzweiligen Quests wieder auf. Es macht einfach Spaß, Pirat zu sein! Falls es ein Risen 3 gibt, und es ein ähnlich schönes Setting hat, werde ich ohne Zögern zugreifen.

Schade finde ich nur, dass für die Konsolen wohl kein Patch kommen wird. Die schlimmsten Bugs sind nämlich in der PC-Version längst gepatcht, die Konsolen-Versionen wurden aber nicht von Piranha Bites selbst adaptiert, sondern von anderen Studios, und denen scheint es völlig schnuppe zu sein, ob wir uns mit Bugs herumschlagen müssen, oder nicht. Aber wie man an mir sieht - man kann das Spiel trotzdem beenden, und es macht trotzdem einen Heidenspaß.

Für Fans von Grafikblendern ist Risen 2 nichts, denn sie wollen ja nur möglichst geile Grafik. Ob die Story dahinter von einem Schimpansen erdacht wurde, ist ihnen egal. Diese Leute sollen weiter bei Modern Warfare & Co. bleiben, während wir, die wir fähig sind, auch mal über schlechtere (nicht schlechte!) Grafik hinwegzusehen, Risen 2 in vollen Zügen genießen. Und das sehr lange, denn wer dieses Spiel in unter 25 Stunden durchspielt, der hat wirklich was falsch gemacht. RPG's muss man genießen, man muss jeden Winkel erforschen, und nicht einfach stur durch die Hauptquests rennen. Das bleibt zwar jedem selbst überlassen, ich finde es jedoch immer sehr schade, wenn so gute Spiele mal eben hastig durchgezockt werden.

ARRRRR!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Glück trotz Skepsis gekauft!, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
Lange hatte ich überlegt, ob ich mir dieses Spiel kaufen sollte. Wenn man sich Tests und Kundenbewertungen durchliest, dann variieren die Bewertungen ja dermaßen stark, dass es schwierig ist, sich eine vernünftige Vorabmeinung zu bilden.

Viel kritisiert wurde ja die schlechte Portierung vom PC auf die PS3. Hierzu kann ich sagen, dass ich nach jetzt 9 Stunden Spielzeit zwar mit Rucklern zu tun hatte und die Grafik teils wirklich an Gothic 2-Zeiten erinnert, doch wirkt die Welt an sich doch trotzdem so stimmig, dass man nach längerem Spielen mehr das Gesamtbild sieht, als einzelne Texturfehler etc., sodass zumindest mich die bescheidene Grafik eigentlich gar nicht gestört hat. Das Ruckeln zwischendurch ist zwar nicht unbedingt schön, aber solange man sich nicht konkret darauf konzentriert, nimmt man es irgendwann auch kaum noch war oder denkt sich :"Schwamm drüber!"

Das Spiel an sich fesselt mich allerdings wie kein anderes Spiel es seit langer Zeit getan hat. Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich vor 10 Jahren so gerne die Gothic-Serie spielte. Einerseits hat das Spiel etwas angenehm Beruhigendes, da es insgesamt von den Kämpfen abgesehen wesentlich weniger hektisch ist als so manches andere Spiel. Trotzdem empfindet man nie Langeweile, sondern es besteht durchgehend eine Grundspannung, die erzeugt wird durch die unheimlich lebendige Charakterdarstellung, die humorvollen Dialoge(man hat kaum das Bedürfnis, sich einfach durchzuklicken wie bei manch anderem Spiel, sondern das Zuhören macht hier wirklich Spaß), die interessant gestaltete Spielwelt und die angenehme Menge an Quests. Das Kampfsystem ist eher zweckmäßig, allerdings sind es für mich weniger die Kämpfe als die tolle Atmosphäre, die dieses Spiel ausmachen.

Daher muss ich sagen, dass ich trotz der Portierungsprobleme eine klare Kaufempfehlung geben kann, da das tolle Spiel an sich die technischen Unzulänglichkeiten regelrecht in den Schatten stellt. Doch gebe ich nur 4 Sterne für das Gedamtprodukt, da es letztendlich trotz allem wesentlich besser auf die PS3 zu portieren gewesen wäre, da diese eigentlich zu wesentlich mehr in der Lage ist. Insgesamt verstehe ich jetzt, wie schwierig es ist, dieses Spiel zu bewerten, daher ist die beste Methode wohl, sich das Spiel erst einmal irgendwo auszuleihen und zu schauen, ob einen die Technikprobleme sehr stören. Wenn nicht, dann bekommt man auf jeden Fall ein tolles Spiel.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch schwach, spielerisch gut, 22. April 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
Nach knapp 50 Spielstunden eine Rezension zum Spiel. Das Spiel wurde von dem deutschen Studio Piranha Bites entwickelt, dass unter anderem für Titel wie Gothic produziert hat.

Story:
Mit der Freisetzung des Feuertitans auf der Insel Faranga in Risen 1 begang ein Krieg zwischen den Titanen um die Vorherrschaft über die Welt. Dabei sind die Menschen die großen Verlierer, denn der nördliche Kontinent musste vollständig auf Grund des Krieges aufgegeben werden. Die Inquisition streckt nun seine Fühler Richtung Süden aus, um dort neue Gebiete zu besiedeln. Daraus entstehen neue Streitigkeiten mit den Ureinwohnern und auch der Titan des Meeres „Mara“ ist den Menschen nicht gut gesonnen. Ihr spielt dabei den namenlosen Helden aus Risen 1, der allerdings inzwischen der Inquisition beigetreten ist. Nun werdet ihr mit dem Auftrag betraut, euch unter Piraten zu mischen und herauszufinden, wie man Mara und ihre gefährlichste Waffen, den Kraken, besiegen kann.
Im Laufe der Story werdet ihr ähnlich wie in den Vorgängern für eine der Gruppierungen Partei ergreifen müssen, was die Story nicht großartig beeinflusst, aber später, die von euch zu lernenden Fähigkeiten. Ansonsten wird hier ein mäßiger Hauptplot geboten.

Setting:
Das gesamte Geschehen spielt sich in der Südsee ab. So befindet man sich ausschließlich am Strand oder im Dschungel. Das Spielgeschehen ist 9 verschiedene Inseln aufgeteilt, die sich aber größtenteils nur von der Fauna (also der Tierwelt) unterscheiden. Die Größe der Inseln und den Umfang empfand ich als gut. Insgesamt würde ich die Szenerie als stimmig bezeichnen.

Grafik:
Vorab wäre zu sagen, dass ich wirklich kein Grafikfanatiker bin. Aber was hier teilweise geboten wird, ist unterste Schublade. Gerade am Anfang dachte ich mir: „So ein Mist, da sieht TES: Oblivion besser aus.“ Das bessert sich dann auf den späteren Inseln zwar, dennoch ist die Grafik wirklich schlecht. Die Sprunganimation des Hauptcharakters scheint man direkt aus Gothic 2 übernommen zu haben. Das trübt die ansonsten gute Atmosphäre schon sehr. Zudem gibt es Grafikbugs, wie das Einsinken von Charakteren in Steinen oder sonstigen Umgebung. Wenn viel auf dem Bildschirm passiert, kann es auch zu starken Rucklern kommen. Auch das sich viele NPC relativ schnell wiederholen oder ähneln kann den Spielspaß trüben. Insgesamt ist die Grafikleistung des Spieles wirklich schlecht.

Sound:
Das Spiel ist komplett in Deutsch synchronisiert. Hier möchte ich die wirklich gute deutsche Synchronisation hervorheben. Man merkt einfach, dass an dem Spiel ein deutscher Entwickler gearbeitet hat, denn die Gespräche sind durchweg super vertont, witzig und immer passend.
Auch die Musik ist stimmig und passt zum Geschehen. Leider gibt es auch hier etwas zu meckern, denn es kann durchaus zu Tonaussetzern kommen. Außerdem Gestikulieren die meisten NPC schon wild umher, fangen danach oder später erst an zu sprechen.

Levelsystem:
Wie in allen Rollenspielen gibt es wieder für das Erledigen von Aufgaben, das Besiegen von Gegnern Erfahrungspunkte. Nur das die Erfahrungspunkte hier Ruhm heißen. Dieser Ruhm kann eingesetzt werden, um die 5 Basisfähigkeiten Klingen, Schusswaffen, Härte, Gerissenheit und Voodoo zu steigern. Bei Lehrmeistern können dann noch Eigenschaften wie Dieb usw. gegen bares erlernt werden. Wie auch im Vorgänger, kann man nicht alles erlernen, da es nicht ausreichend Erfahrungspunkte gibt. So habe ich mich für einen säbelrasselnden Piratendieb (Klingen, Härte und Gerissenheit) entschieden. Ob ich einen zweiten Durchgang als Voodoopirat mache, weis ich noch nicht.

Kampfsystem:
Alle Kämpfe finden in Echtzeit statt. Anfangs ist das Kampfsystem recht langweilig, weil man kaum über Fähigkeiten verfügt, denn diese müssen erst gekauft werden. Später macht es aber viel Spaß Gegner mit Konterparaden und sonstigem fertig zu machen.
Als Kritikpunkt würde ich hier das Kampfverhalten von manchen Tieren sehen, denn einzelne Gegner laufen einfach nur um den Charakter herum und lassen sich einfach treffen, anstatt direkt anzugreifen. Andererseits bedeuten oft mehrere Gegner den sicheren Tod, da man nicht zu allen Seiten blocken kann.
Ich habe das Spiel auf normal gespielt und muss sagen, dass es durchaus anspruchsvoll, aber nie unfair war. Ist man einem Gegner nicht gewachsen, muss man später mit mehr Skills wieder kommen. Auch die Umgebung (Vorsprünge, engere Gänge) sollte des Öfteren zum eigenen Vorteil genutzt werden. Bei den meisten Missionen kann man sich dann noch einen Gefährten aus seiner Crew mitnehmen. Auch hier fällt leider wieder auf, dass sich die Gefährten verlaufen oder einfach verschwinden. Bei einer Mission mit vier anderen Leuten ist immer mindestens einer verschwunden.

Gameplay:
Am Gameplay gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Neben der Story können viele Nebenquests gemacht werden. Alle Aufgaben können unterschiedlich gelöst werden, je nach dem, auf welche Fähigkeiten man sich spezialisiert hat. Man bekommt ein hohes Maß an spielerischer Freiheit geboten. Hat man sich einmal mit der schlichten Grafik abgefunden, kann man auch die Inseln als gelungen und atmosphärisch bezeichnen. Das Spiel gewinnt auf Grund der sehr gut vertonten Gespräche auch an Atmosphäre.
Außerdem sollte regelmäßig gespeichert werden, da man sehr schnell in eine Situation(Fallen der Eingeborenen) kommen kann, die das Ableben des virtuellen Ichs bedeutet.
Ein großer Negativpunkt sind ganz klar, die viel zu klein gehaltenen Bildschirmtexte, die das Lesen unnötig anstrengend und zur Qual machen.

Fazit:
Leider ist Risen 2 technisch sehr schwach auf der Brust. Wenn dies nur die Grafik betreffen würde, wäre das nicht weiter schlimm. Dennoch waren für mich gerade die antiken Animationen und sonstigen Bugs ein großer Spasskiller. Wen das nicht stört, bekommt ein gutes Rollenspiel mit großer spielerischer Freiheit und einer sehr guten deutschen Synchronisation geboten.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisches Piratenspiel!!!, 9. August 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich hatte mir Risen 2 nach langer Überlegung nun doch für die PS3 gekauft und wusste natürlich über die Technischen Mängel bescheid!
Ich hatte mir aber ein paar PS3 Gameplayvideos auf you tube angesehen und da sah es für mich absolut okay aus.Natürlich etwas unschärfer und matschiger als auf dem PC aber mein Gott man sollte nicht zu sehr darauf rumreiten, denn selbst die angeblich extremsten Ruckler die alles unspielbar machen kommen bei mir nur gelegentlich vor und unspielbar ist was gänzlich anderes. Ich habe aber auch die Autosavefunktion abgeschaltet! Ich habe jetzt schon 16 Stunden gespielt und bisher ging alles sehr gut keine großen Bugs die das Weiterkommen verhindern oder den Spielfluss behindern. Es kommt gelegentlich vor das mal ein NPC im Boden steckt oder dinge im Horizont erst verzögert aufploppen aber das kenne ich auch aus Fallout New Vegas und das Spiel war meiner Meinung nach Grandios! Und so schlimm ist es nun auch wieder nicht denn die Grafik hat auch schöne Seiten wie helle Farben und sehr gute Lichteffekte die besonders bei dem tollen Tag/Nacht Zyklus zu tragen kommen!
Außerdem ist die Welt von Risen 2 einfach wunderschön und ich liebe einfach dieses Piraten Karibik Flair mit einem Hauch von Fluch der Karibik! Vergleiche zu den Ghotic spielen oder zu Risen 1 kann ich nicht machen da ich sie niemals gespielt habe. Der Hauch Fluch der Karibik kommt von den Fischmonstern und den Voodoo flüchen;)
Und da ein Spiel in erster Linie unterhalten soll steht für mich das Gameplay und die Atmosphäre im Vordergrund! Klar jeder empfindet anders und manche brauchen eine gute Grafik um spaß an einem Spiel zu haben aber mir macht es nicht sonderlich viel aus da ich ab und zu sogar noch SNES Spiele spiele ;)
Und für mich ist die Grafik von Risen 2 nicht schlecht zwar kein Highlight aber es reicht vollkommen!

So warum macht mir das Spiel so einen Spaß? Ganz einfach weil ich erstens das Spielprinzip klasse finde wo man von Insel zu Insel schippert, und dort die Inseln frei erkunden kann so wie versteckte Schätze, bunte Höhlen und düstere Tempel durchsucht und dabei allerlei Gegner trifft! manchmal gibt es noch kleine Rätsel in Tempeln diese sind aber eher eine nette Abwechslung als eine Herausforderung ;)
Die Inseln sind alle nicht die Größten aber doch gibt es viel zu Entdecken und außerdem mag ich es lieber etwas übersichtlicher, ähnlich wie die Welt in RDR die war ja auch nicht die Größte und dennoch gab es viel zu sehen und zu Entdecken!
So arbeitet man praktisch auf jeder Insel Quests ab um Gold zu verdienen und in der Story voranzukommen. Die Quests beschränken sich dabei aber eher auf töte dies und hole das oder verfolge den! Trotzdem macht es Spaß da die Story zum weiterspielen animiert. Ich finde es außerdem gut das man auf den Inseln neue Crewmitglieder findet die man dann später mit auf die Inseln nehmen kann. Allerdings kann man immer nur ein Crewmitglied mitnehmen.
Man kann sich auch ganz einfach auf seinem Schiff mit den Crewmitgliedern unterhalten ähnlich wie in Mass Effect 2 und 3!
Später im Spiel kann man sich auf eine Spezialisierung festlegen. Entweder man lernt die macht des Voodoo oder man lernt mit Schusswaffen umzugehen.
Atmosphärisch hat mich das Spiel jedenfalls gleich in seinen Bann gezogen und getoppt wurde das dann mit dem Piratennest Antigua wo es ein Hafenstädtchen gibt das mit Bunten Laternen geschmückt ist einfach klasse! Auch die Flora und Fauna allen voran die Dschungel sehen richtig klasse aus und so sieht man allerhand im Spiel.
Man kann seinen Helden auch einkleiden wie in anderen RPGs oder man interagiert ein wenig mit der Umgebung z.B. kann man an Minispielchen wie Wetttrinken oder Zielschießen teilnehmen, ist zwar nichts besonderes aber macht spaß ;)
Soundtechnisch gibt es auch nichts zu meckern bis auf das es manchmal Aussetzer gibt was in den sehr guten und witzigen Dialogen nicht so gut rüberkommt!
Aber das passiert nicht oft und bei einem Spiel dieser Größe kann man das verzeihen.
Die Welt strotz nur so vor Details wie kleine Fische im Wasser oder niedliche Äffchen im Wald^^ Monkey Island lässt grüßen ;)

Fazit: Risen 2 Dark Waters hat mich wirklich in seinen Bann gezogen! Denn wenn man mal von der mittelmäßigen Technik absieht dann hat man ein Atmosphärisches Piraten Spiel was im Kern sehr liebevoll gemacht worden ist, und mit einer langen Spielzeit von ungefähr 25-30 Stunden daherkommt!
Ich will hier niemanden dazu animieren das Spiel für PS3 zu Kaufen aber ich habe mich letztendlich für die PS3 Version entschieden weil ich es erstens mit Gamepad besser finde und zweitens gerne auf Trophäenjagd gehe, und mir das Trophäen jagen auf der PS3 an sich mehr spaß macht!
Für mich ist Risen 2 ein tolles Spiel und das ist nur meine persönliche Meinung ich erwarte nicht das sie jemand teilt genauso akzeptiere ich es wenn jemand die PS3 Version nicht so gut findet. Eines ist aber aufjedenfall klar man sollte wissen was man kauft da man sonst vielleicht mit den Falschen Erwartungen heran geht!

PS: Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich gut, bitte mehr davon!, 25. September 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
Mir hats auf der PS3 gut gefallen! Spielzeit ca. 50 Std. Das Gothic Feeling kam bei mir auf, weil das Spielprinzip gleich ist: Die Welt sehr frei erkunden, Schätze suchen, Rätsel lösen, interessante Dialoge, paar provokante Sprüche zwischendrin, bisschen Taschendiebstahl, Handeln, lernen, Schlösser knacken.. und immer wieder ausgedehnte Klau- und Kampftouren durch Dschungel, Höhlen, Piratennester, Eingebohrenentempel.. Das alles hätte gerne noch ein wenig schwerer sein können. Dafür gibt es allerdings durchaus einige Bosskämpfe, die ein bisschen Frust bringen können, weil sie plötzlich sehr schwer sind, man locker 20 Versuche braucht und die Ladezeit von Savegames auf der PS3 leider schon nervig lange ist!
Die Südseewelt mit Inselhopping und einige witzige Piratenklischees haben mich immer wieder angenehm an Monkey Island erinnert. Die Hintergrundmusik hat die Athmosphäre schön untermalt.
Im fortgeschrittenen Spiel kommen einige Schiffscrewmitglieder dazu, von denen man zu (fast) jedem Landgang einen mitnehmen kann. Man hätte die unterschiedlichen Stärken der Leute deutlicher rausarbeiten und so dem gezielten Einsatz derer mehr Taktikanforderung geben können. Auch das Lernpunktesystem mag ich persönlich gerne noch komplexer.
Aber das Wichtigste erfüllt es voll und ganz: Es ist die ganze Zeit über super spannend und hat das Ziel erreicht ein würdiger Nachfolger in der heimlichen Gothic Reihe zu sein, der seine Daseinsberechtigung hat. Bitte mehr davon!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Mischung aus Monkey Island und Gothic, 4. März 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
Risen 2 ist schlicht und einfach ein solides Rollenspiel. Wer schon Gothic 2 & 3 gerne gespielt hat wird Risen 2 lieben.

Die Quests sind abwechslungsreich, die Geschichte ist spannend und die Möglichkeit verschiedene Schätze zu finden verfeinert das Spiel noch ein wenig. Die Umsetzung erinnert stark an eine Mischung aus Elementen der Monkey-Island Spielereihe und Gothic.

Ein Negativpunkt ist allerdings das relativ einfach gehaltene Ende und einige Grafikbugs bei diversen Zwischensequenzen.

Aber sonst ist das Game für Gothic-Fans ein absolutes MUSS.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entgegen jeglicher Erwartungen..., 5. August 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
...gebe ich Risen 2 nun nach knapp 10 Stunden Spielzeit (ich hatte es am 02.08. von amazon im Briefkasten)meine Bewertung, um vielleicht den ganzen Test-Abgeschreckten wieder ein wenig mehr Lust auf das Spiel zu machen...

Ich habe selbst mehrfach überlegt, ob ich meine Bestellung stornieren sollte. Auf den Test von 4Players habe ich jedoch nichts gegeben, da ich von deren Test allgemein wenig bis gar nichts halte.

Die ganzen Warnungen und Spekulationen hier aus den Foren haben mich jedoch stutzig gemacht - zu unrecht, wie sich nun heraussteltte:

Die Grafik ist in meinen Augen sehr schön anzusehen. Klar habe auch in einigen Pop-Up-Erlebnisse bei Pflanzen oder auch weiter entfernten Landschaften - das hat mich bis dato nicht gestört und das habe ich bei diversen anderen Spielen schon schlimmer erlebt (z.B. Two Worlds 2 oder auch bei Rage). Ruckler während des Spielens habe ich nahezu keine mehr, seit ich die Auto-Speicher-Funktion abgestellt habe. Das Spiel läuft daher bei mir recht flüssig. Auch hier empfinde ich Two Worlds 2 als technisch wesentlich schlechter (auch wenn ich das Spiel sonst ganz gut fand) - ebenso das Add-On zu TW2, welches genau die selben technischen Defizite wie das Spiel selbst aufweist.
Die angesprochenen Objekt-Pop-Ups sind zwar für den Spielefeinschmecker nicht schön anzusehen, die Unspielbarkeit, die hier aber so angeprangert wurde/wird, kann ich aber keinesfalls nachvollziehen.

Zum Spiel selbst: das Piratensetting macht einen unverbrauchten Eindruck und auch die Talente (wie z.B. Voodoo) finde ich klasse in die Storyline integriert. Die Nebenquests sind RPG-typisch aufgebaut (Besorgungen, Gefallen für..., Rechnungen begleichen, verschiedene Arbeiten)und bieten dahere einiges an Abwechslung.

Das Kampfsystem hätte etwas - naja - anspruchsvoller sein können, mit Hilfe verschiedener Lehrer, gibt es aber auch hier Möglichkeiten, verschiedene Techniken dazuzulernen. Lehrer und Händler gibt es ausreichend, wobei ich bis dato nur einen Händler gefunden habe, bei dem sich auch Kleidung erstehen lässt. Des weiteren ist das Erlernen von Fähigkeiten nicht gerade billig.

Der einzige, für mich wirkliche Nerver, ist die Schrift im Menü und im Inventar, die so verschwommen wirkt, dass es anstrengend ist, sie zu lesen. Auch die Karte hätte ich mir ein wenig übersichtlicher bzw. klarer gewünscht (z.B. wenn man Quests auf der Karte markiert). Das nervt zwar ein wenig, macht meinen Spielspaß aber nicht wett.

Was den Sound angeht, so habe ich mir die einzelnen Parts (Musik, Hintergrund, Stimmen) selbst eingestellt, so dass es etwas harmonischer ist.

Alles in allem bin ich positiv überrascht von Risen 2 und empfinde das Spiel bisher als zu schlecht bewertet. Mit etwas mehr Feinschliff wären für mich auch 5 Sterne drin gewesen.
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4.0 von 5 Sternen Klasse Spiel mit technischen Mängeln !, 26. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
+
Sehr Atmosphärisch
Interessante Charaktere
Tolle Welt
Spannende Story

-
Viele Bugs
Frame-einbrüche
Nicht so schönes Kampfsystem

Aber alles in allem fesselt es doch sehr , und die Sache mit den Begleitern macht das ganze sehr Attraktiv!
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5.0 von 5 Sternen Machte Spaß, 8. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] (Videospiel)
Es machte mir gut Spaß, die Fehler wie andere sie hier beschrieben haben, habe ich kaum bis gar nicht bemerkt. Mich hat das Spiel gut unterhalten!
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Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3]
Risen 2: Dark Waters - [PlayStation 3] von Koch Media GmbH (PlayStation 3)
EUR 12,55
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