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143 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das feinste Stück fotografisches Equipment seit langem
Nun muss ich auch mal rezensieren, nach dem ich mir im Vorfeld zum Kauf der D800 so ziemlich all Rezensionen hier durchgelesen habe. Zuerst: wo komme ich her. Ich hatte vor der D800 eine Kombination aus D3 und D700. So langsam wollte ich aber mal ein Upgrade machen und die D800 hat mich gerade wegen der Auflösung gereizt.

Das Fazit zuerst: die D800 ist...
Vor 15 Monaten von Kai-thomas Krause veröffentlicht

versus
61 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen D800 - auch ich hatte das linke AF-Problem
Ich hatte mir am Samstag (19-1-2013) die D800 in einem der großen Elektronikmärkte geholt. SN 6049627.
Ich hatte die Kamera im Geschäft genau auf die AF-Problematik getestet. Einzel-AF, Mitte, rechts, links, das bei Textzeilen, die leicht schräg standen. War alles perfekt.
Leider hatte ich aber nicht gemerkt, dass an der Kamera das "DX-Feld"...
Vor 20 Monaten von Dr. Maulbeer veröffentlicht


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143 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das feinste Stück fotografisches Equipment seit langem, 20. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nun muss ich auch mal rezensieren, nach dem ich mir im Vorfeld zum Kauf der D800 so ziemlich all Rezensionen hier durchgelesen habe. Zuerst: wo komme ich her. Ich hatte vor der D800 eine Kombination aus D3 und D700. So langsam wollte ich aber mal ein Upgrade machen und die D800 hat mich gerade wegen der Auflösung gereizt.

Das Fazit zuerst: die D800 ist wirklich das feinste Stück Foto Equipment, dass ich seit langem in die Hände bekommen habe!

Und nun etwas differenzierter - gerade auch als Antwort auf viele Rezensionen hier, deswegen die Negativpunkte, die hier immer angeführt werden zuerst...

Fokusprobleme - diese sind in den aktuellen Serien nicht mehr existent. Wer trotzdem Angst hat soll halt beim Fachhändler um die Ecke einkaufen und dort "seine" Kamera vorher unter die Lupe nehmen. Wer gebraucht kauft sollte halt auf die Seriennummern achten.

Dateigröße - nun ja, wer eine hochauflösende Kamera will muss nun mal mit viel Speicherverbrauch leben. Ich verstehe die Leute nicht, die sich hinterher darüber beschweren, dass ein verlustfrei komprimiertes Raw auf ein mal 48MB hat. So was weiß man vorher. Das steht im Internet... Abgesehen davon kann man aufgrund des riesen Puffers in vielen Fällen mit JPEGs arbeiten (wenn die Belichtung ok ist). Und auch die verlustbehaftete Raw Komprimierung sollte man sich mal ansehen. Da werden die Dateien schick klein und die Artefaktbildung ist so bei Vergrößerung 3:1 sichtbar... also für mich reicht das bei der Auflösung lange aus. Mehr als 3m Kantenlänge in den Plots brauche ich nicht ;-)

Geschwindigkeit - nun ja, 4/5 Bilder die Sekunde sind nicht sehr schnell. Aber auch das weiß man vorher. Für die meisten Situationen ist das lange ausreichend. Wer Sport oder Action auf hohem Niveau machen will soll sich halt ne D3 / D3s / D4 kaufen. Auch der Puffer reicht meines Erachtens aus. Man muss halt immer im Hinterkopf haben für was diese Kamera gebaut ist.

Speicherkartenfächer - die Punkt wird auch gerne mal kritisiert. Ich finde den Split ziemlich praktisch. Denn schnelle SD Karten gibt es mittlerweile ja zum Schnapperpreis. Und ich finde es sehr praktisch, dass ich nicht immer dem CF Karten Leser mit rum schleppen muss. Abgesehen davon lassen sich so gute Kombinationen machen mit CF = Raw und SD = JPEG oder Backup. Zumindest kann man auf Reisen durch die billigen SD Cards unendlich viel Speicher mit nehmen. Bei CF macht man sich immer noch arm. Klar sind die CF Cards schneller, aber ein Slot habe ich ja. Und zum Thema Geschwindigkeit: siehe oben ;-)

Dynamikumfang - schlicht der Hammer. Hatte kürzlich eine Hochzeit unter sehr schattigen Bäumen mit knalle Sonne von oben ohne jede Wolke. Portrait des Brautpaars mit Schatten (schwarz) im Vordergrund, Paar gut belichtet, Himmel (weiß) im Hintergrund. War wirklich sehr krass. Auf dem Monitor sah das auch nicht wirklich spassig aus. Aber siehe da in Lightroom kam der Himmel schön blau raus und die Schatten waren auf einmal hübsch aufgehellt. So krass habe ich das noch bei keiner Kamera gehabt. Wirklich toll.

Detailgrad der Aufnahmen - Atemberaubend. Man kann schlicht stundenlang in seine Bilder rein zoomen und darüber staunen, was man so alles an Details entdecken kann. Damit kann man schlicht ganz anders arbeiten.

Rauschverhalten - ein beliebtes Thema. Technisch ja ganz einfach: Der Sensor ist neuer (also besser, weil technisch weiter) als bei D3 / D700. Dafür sind extrem viele kleine Pixel drauf, was diesen Vorteil wieder auffrisst. Wenn das Licht also schlecht wird, bekommt man schnell rauschen auf den Sensor, so ab ISO 800 geht das los. ABER: das bei 36MP Bildgröße. Und da kommt der Puffer der Bildgröße ins Spiel. Wenn ich also ein Bild mit hoher ISO mache, dann habe ich fieses Rauschen auf dem Bild. Bei 1:1 Zoom sieht das fürchterlich aus. Aber man kann schlicht in Lightroom hergehen und das Rauschen reduzieren. Das sieht dann bei 1:1 anders fürchterlich, eher aquarellartig aus. Doch nun kann man das Bild einfach auf eine entsprechende Bildgröße rechnen, also 20 MP oder 12 MP und siehe da, die Qualität ist top. Ich habe durchaus Aufnahmen mit ISO 6400 gemacht die mit 12MP Auflösung weltklasse sind. Also Bildrauschen immer im Vergleich auf Basis der Ausgabegröße betrachten, nicht absolut. Und auch da wieder der Hinweis: diese Kamera ist für Details gebaut, nicht für Schlechtlicht. Wer als wiederum im Dunkeln fotografieren will/muss sollte eher über D3s / D4 nachdenken...

Optiken - ich persönlich glaube ja, dass viele der allgemein geschilderten Schärfeprobleme (nicht der left focus) darauf zurückgehen, dass nicht die richtigen Optiken vorhanden sind. Bis zu dieser Kamera war es ja schon ein Unterschied, was man auf seine Kamera schraubte, aber im Grunde waren eher letzte Nuancen in Schärfe und Qualität zwischen guten und top Objektiven zu sehen. Das ist nun vorbei. Hier ist der erste DSLR Sensor, der die Optiken gnadenlos fordert. Wer also sehr alte Optiken oder viel Dritthersteller Sachen hat, oder eben nicht die top Linie, der sollte unbedingt ausprobieren, was passiert, wenn diese an der D800 sind. Oftmals ist die Erkenntnis, dass noch Glas nachgekauft werden muss, weil sonst nix sinnvolles mit Bildern geht. Wer die guten Nikkore hat braucht keine Sorge haben. Und manches altes funtkioniert auch tadellos - mein PC Nikkor 28mm liefert top Bilder!

Alltagstauglichkeit & zweites Fazit- Ich habe die D800 bewusst einfach mal als Hauptkamera für eine Hochzeit zuletzt verwendet, weil ich einfach wissen wollte, ob das geht (man erkennt hier, dass ich riesen Respekt vor dem guten Stück habe). Was soll ich sagen? Es war kein Problem. Alles gut. Hinterher war meine Platte etwas voller und mein Mac hat eine Minute länger gebraucht um die Vorschauen zu generieren, aber in Summe war das alles nicht wild (und zum Thema Dateigröße: siehe oben). Schon aufgrund der Dynamik werde ich zukünftig mehr zur D800 greifen und die D3 hernehmen, wenn Geschwindigkeit gefragt ist. Ich fürchte meine treue D700 ist in dieser Kombination obsolet geworden. Für mich ist die Kombination D800 plus D3 optimal für alles. Und selbst "nur" mit D800 würde ich so ziemlich alles gut überstehen, was mir fotografisch begegnet :-)
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68 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer als Amateur mehr braucht, ist Profi, 18. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
In dieser Rezension möchte ich einige persönliche Eindrücke wiedergeben und weniger auf konkrete technische Aspekte eingehen - hierzu gibt es genügend andere Quellen, und "pixel peeping" bedeutet für mich vor allem eines: weniger Zeit draußen im Feld. Doch zur Kamera: Nach rund einem Jahr intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema bedeutete die Nikon D800 vor rund 8 Monaten für mich den Einstieg in die Spiegelreflexwelt der digitalen Fotografie. Als reiner Hobbyfotograf machte ich mich auf eine steile Lernkurve gefasst. Das ungemein ausführliche (über 800 PDF-Seiten) und zugleich praktische Handbuch zur D800 von Thom Hogan war dann auch in den ersten Wochen mein ständiger Begleiter.

Bereits im Januar 2013 musste sich die Nikon - und nicht zuletzt ich selbst am Auslöser - dann bei einer Patagonienreise beweisen. Aus Platz- und Gewichtsgründen (kein reiner Fotourlaub) hatte ich mich für das 16-35 sowie das 28-300 entschieden - beide sicher nicht in der Champions League, aber mit solider Leistung bei erheblich geringerem Gewicht als beim "klassischen" 2,8er-Trio (von den Kosten ganz zu schweigen). Im Laufe der Reise hat sich dann gezeigt, dass die Entscheidung zu Gunsten der D800 richtig war. In unterschiedlichsten, zum Teil äußerst schwierigen Licht- und Aufnahmesituationen (Gletscher vor grauem Regenhimmel, Seelöwen & Wale vom schwankenden Boot, etc.) sind auch mir als "Laien" einige fantastische Aufnahmen geglückt, die auch einer genaueren Überprüfung standhalten (ich meine die technische Dimension). Detailreichtum, Dynamik und Farbspiel (auch bei der Einstellung "WB-Automatik") sind buchstäblich atemberaubend. Dank der diversen, frei zu konfigurierenden und zu benennenden Modi (= Shooting & Custom Banks, z.B. Landschaft, Portrait, Blitz, etc.) kann die Kamera äußerst schnell auf die jeweils aktuelle Situation angepasst werden. Besonders gut gelungen finde ich zudem die Favoritenfunktion im Menü. Dort liegen dann bei mir auch Dinge wie "Sensor reinigen" oder "Auslöseverzögerung" (für Stativaufnahmen) für einen schnellen Zugriff bereit.

Im Gegensatz zu nicht wenigen Kameratests, in denen immer wieder von den hohen Ansprüchen, die die Kamera angeblich an den Fotografen stelle, die Rede ist, bin ich viel mehr der Meinung, dass die Nikon mithilfe intelligent eingesetzter elektronischer Unterstützung unglaublich viel verzeiht. Wer hiermit keine halbwegs brauchbaren Bilder schießt, würde sich voraussichtlich auch mit einer Coolpix schwer tun! Nein, diese Kamera verzeiht, aber nicht nur bildtechnisch, soondern auch physisch: sie ist während der Reise wiederholt auf dem Schlauchboot nass (und ich meine nass - Regen wie Seewasser!) geworden und diverse Male recht unsanft mit dem Pickup durch die Gegend geschaukelt worden (wer die "Straßen" in Patagonien kennt, weiß, was ich meine). Die Kamera hat in keinster Weise Mucken gemacht, und auch bspw. eine Nassreinigung des Bildsensors war trotz vielfacher Objektivwechsel in der windigen Pampa kein Thema. Für mich ist es gerade diese Kombination aus technischer Robustheit und schlicht unglaublicher Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten - alles von Schnappschüssen bis superscharfer Studiofotografie - , was diese Kamera zu einem Universalgenie macht (ev. Ausnahme: Sportaufnahmen, hier ggfs. zu wenige Bilder/Sekunde?). Selbst die Vollautomatik funktioniert bereits sehr zufrieden stellend (die dürfte aber bei dieser Kamera wohl kaum jemand einsetzen). Mit etwas handwerklichem Verstand auf Hobbylevel (Zeitautomatik, manuelle ISO, etc.) tut sich dann jedoch eine wirklich tolle Bilderwelt auf.

Ich bin kein Profi - diese werden eine Kamera generell sicher noch mit anderen Kriterien bewerten. Gerade in der professionellen Landschaftsfotografie scheint die D800 in der Szene jedoch Maßstäbe zu setzen. Für den ambitionierten (ist bei dem Preis wohl vorauszusetzen) Hobbyfotografen bietet die D800 aber so ziemlich alles, was man sich wünschen kann. Und obwohl mir bereits z.T. tolle Aufnahmen gelingen, werde ich noch auf lange Zeit an dieser Kamera wachsen können. Würde ich sie mir wieder kaufen? You bet!
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108 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extreme Auflösung - Man muss mit umgehen können, 23. Februar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nikon D800, Seriennummer 6089..

1. Autofokus
Keine Probleme mit den linken Autofokusmessfeldern. Egal mit welchem Messfeld, der Autofokus entspricht der Einstellung in Live View und sitzt.

Ich habe allerdings bei allen Nikon Objektiven einen leichten Frontfokus, den ich mit der Autofokusfeineinstellung justiert habe. Dies ist mir auf den bislang geschossenen Fotos nicht aufgefallen. Erst mit einem Testaufbau konnte ich dies bei Offenblende feststellen. Im Kameramenü gibt es einen Punkt, indem man den Fokus feinjstieren kann. Die Kamera merkt sich jedes Objektiv und stellt den programmierten Wert bei jedem Objektivwechsel automatisch wieder ein.

Meine Korrekturwerte

Nikon f2.8 70-200mm VR II +4
Nikon f1,8 85mm +20
Nikon f4 24-120mm + 10
Nikon f4 16-35mm +15
Nikon AF-D f1.8 50mm +3
Nikon AF-S 2.8 24-70mm +3

Update: 21.11.2013: Da mich die Notwendigkeit der AF Feinjustierung insbesondere bei dem 85mm Objektiv genervt hat, haeb ich die Kamera mitsamt Objektiven zur Autofokusjustierung zu Nikon Frankfurt gebracht. Das ganze dauerte 1 Tag bis ich alles zurück bekam. Im Ergebnis ist die Feinjustierung jetzt ausgeschaltet. Der Autofokus arbeitet absolut perfekt. Ich muss nichts mehr korrigieren. Selbst wenn der Schärfentiefenbereich nur wenige Millimeter beträgt, passt alles. Ich bin insbesondere von dem 85mm jetzt total begeistert.

Update 26.03.2014
Man sollte bei dem AF-C, also dem kontinuierlichem Autofokus die Kamera auf Schärfepriorität stellen. Bei der D3S funktioniert Auslösepriorität sehr gut. Bei der D800 sind allerdings die Fotos sich schnell bewegender Kinder ständig etwas unscharf, trotz kurzer Belichtungszeiten. Dies ändert sich mit der Einstellung auf Schärfepriorität. Die Aufnahmen sind deutlich besser.

2. Landschaftsaufnahmen
Die D800 verlangt meines Erachtens nach eine andere Herangehensweise beim fokussieren. Durch die extrem gute Auflösung ändert sich die Schärfe durch Bewegungen des Fotografen schnell. Meine Einstellung ist daher:

Kontinuierlicher Autofokus und Schärfeprioritätanstatt Auslösepriorität auch bei AF-C.
Herangehensweise: 1. Ausschnitt bestimmen. 2. Autofokusmessfeld auswählen, 3. auslösen.

Die Auflösung ist so extrem, dass schlechte Objektive sofort bloß gestellt werden. Der Vorteil der Auflösung ist, dann man eigentlich keinen so großen Zoombereich benötigt, da man extreme Ausschnittvergrößerungen machen kann. Als „Immer drauf“ reicht ein 24-120 mm locker.

3. Sport
Im FX Modus sind max. 4 Bilder pro Sekunde bei FX zu wenig. Schneller wird es mit Mignon Akkus im Handgriff. Hier schafft diese im DX Modus 6 Bilder pro Sekunde. Bei Crop 1,2 sind es noch 5 Bilder pro Sekunde. Die Mignonakkus steigern aber gegen über Nikon Akku das Gewicht nochmals spürbar. Die Autofokus Messfelder arbeiten nur im DX Bereich und sind sehr schnell. Mit dem 3D kontinuierlichen Autofokus gibt es praktisch kein Ausschuss.

4. Low Light
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Auto ISO Einstellung gemacht. Es gibt die Möglichkeit, dass die Kamera automatisch je nach Objektiv auf eine ausreichend kurze Verschlusszeit achtet und notfalls die ISO hochstellt.
Auch bei hoher ISO Zahl sind die Bilder kaum verrauscht. Skaliert man diese runter auf z.B. 12 Megapixel gibt es bis ISO 6.400 keine schlechten Bilder.

Update: Für Sportaufnahmen in der Halle (Tischtennis) habe ich mir noch eine Nikon D3S gebraucht gekauft. Der Unterschied bei hohen ISO Werten ist mehr als deutlich zugunsten der D3S mit nur 12 MP. Das Tempo sowieso. Die D800 ist super für Landschaft. Die D3S super für Halle und schnelle Sportarten. Das Rauschen bei dir D800 ist deutlich besser als bei meiner alten D300. Aber insgesamt eine Liga schlechter als bei der D3S. Bei der D3S sind mit ISO 5000 die Aufnahmen noch knack scharf und das Rauschen nach der RAW Entwicklung nicht zu sehen. Trotz der 36 MP bevorzuge ich in der Sporthalle die D3S

5. Sonstiges
Der Liveview Modus ist viel besser als bei der D300 (ohne S). Ein Knopf und man ist im Liveview und kann hier direkt scharf stellen und auslösen. Der Nachteil ist, dass ich mehrmals aus Versehen unbeabsichtigt den Live View Modus ausgelöst hätte und unbemerkt sich das Display eingeschaltet hatte, was einen wesentlich höheren Batterieverbrauch zur Folge hatte.

In einem Freizeitpark habe ich mit einem Nachbau Akku 850 Fotos gemacht. Einmal hatte ich für einen unbekannte Zeit aus Versehen Live View laufen. Der Akku hält also sehr gut durch.

Die Kamera ist recht schwer und groß und fast sich mit kleinen Händen nicht so gut an wie eine D300. Der Autofokuswahlschalter hat nur die Positionen manuell und AF ein. Um zwischen kontinuierlichem und Einzelfokus zu wechseln muss man den AF Schalter drücken und am Wählrad den gewünschten Modus und / oder die Anzahl der Messfelder einstellen.

Das Gehäuse ist gut abgedichtet. Im extremen Schneeregen mit starken Windböen hatte ich keinerlei Probleme.
Update Juli 2014: Als ich im Herbst 2013 im Europapark Rust in der Tiroler Wildwasserbahn war, saß wohl auf dem falschen Platz. Während ich das Eintauchen ins Wasser mit 4 Bilder /s fotografierte ergoss sich eine Ladung von einem gefühlten halben Eimer Wasser über die Kamera. Ich habe nur den Filter am Objektiv abgetrocknet und weiter fotografiert. Bis jetzt ohne Folgen.

Softwareprobleme hatte ich ebenfalls keine. Die Kamera stürzte niemals ab und war immer einsatzbereit.

Im Videomodus – geht nur mit eingeschaltetem Liveview Display verbraucht die Kamera viel Strom. Nach geschätzten 15 min Aufnahme mit Handgriff und 1900 mAh Mignon Akkus wird bereits ein niedriger Akku Stand angezeigt.

Probleme mit Schmutz auf dem Sensor hatte ich nach nunmehr 1.600 Bildern mit vielen Objektivwechseln noch keine. Ich habe im Menü eingestellt, dass der Sensor beim Ein- und Ausschalten gereinigt wird. Bislang sind alle Fotos perfekt ohne sichtbare Staubflecken. Die Reinigung scheint daher sehr gut zu funktionieren.

Kälte:
Bei einem Kurzurlaub im Nordschweden zeigte die Temperaturanzeige mittags in der Sonne minus 26 Grad. Am gleichen Abend 100 km weiter nördlich in Abisko mit dem offenen Sessellift zur Abisko Sky Station gefahren. Dort mind. 2,5 Stunden im Freien Polarlichter fotografiert und keinerlei Probleme mit der Kamera gehabt. Display usw. ging alles perfekt. Nur das Carbon Stativ musste erst wieder ins warme, bevor es sich einfahren ließ.

Schärfe Update 20.03.2014
Der Umgang mit den 36 MP ist nicht einfach. Kleine Bewegungsunschärfen fallen sofort auf. Es ist manchmal nicht einfach ein Portrait zu schießen, bei dem jedes Härchen des Augenliedes knack scharf ist. Man braucht deutlich kürzere Verschlusszeiten als man es bisher gewohnt war. Und selbst bei 1/250 sec bei 85mm ist nicht jedes Fotos bis in die feinsten Härchen scharf. Schließt man die Blende auf einen höheren Wert als Blende 8 kommt eine Beugungsunschärfe hinzu. Daher eigenen sich Werte zwischen 1.8 und 8 am besten für scharfe Fotos.

Schärfe Update 02.06.2014
Die Kamera ist aufgrund der vielen Pixel sehr anfällig für Bewegungsunschärfen. Toll ist die Funktion, welche die ISO Automatik an die verwendete Brennweite anpasst. Ich habe hier bei kürzeste Verschlusszeit "Automatisch" eingestellt. Dabei kann für "Automatisch" extra eingestellt werden Normal, Länger in 2 Stufen und Kürzer in 2 Stufen. Länger ist für jemand der die Kamera sehr ruhig halten kann, kürzer wenn die gewünschte Belichtungszeit noch kürzer sein soll. Also bei Kürzer z.B anstatt bei 200 mm Brennweite 1/200 sec statt dessen 1/400 oder 1/640 sec. Mit der kürzesten Einstellung habe ich bei Portraits von nervösen Kindern alles knack scharf. In der Standarteinstellung waren nur die Aufnahmen scharf, bei denen die Kinder mal wirklich ruhig waren.
Ich finde diese Einstellmöglichkeit vermeidet Fehler. Man muss weniger nachdenken welche ISO Zahl man nimmt.

6. Meine Eindrücke von Objektiven:

Nikon f2.8 70-200mm VR II – Super schneller Autofokus, knack scharf. Dank VR II bei 200mm und 1/125 Sekunde scharfe Bilder

Nikon f1,8 85mm - Nach Kalibration Knack Scharf und gut

Nikon f4 24-120mm Sehr gutes immer drauf Objektiv, in der Bildmitte immer scharf. Bei 120 mm wird es am Rand schlechter.

Nikon f4 16-35mm – Nicht so gut wie mein Tokina 12-24 an der D300. Trotzdem gut und scharf. Bei 16mm hohe Verzeichnung. Bei 35mm könnte es schärfer sein. Zum Rand hin deutlicher Schärfeverlust.

Nikon AF-D f1.8 50mm – Super scharf. Auch bei Offenblende ok. Aber winziger Schärfentiefebereich dank FX Sensor.

Nikon 28-80mm – Echt scharfe Billig Plastiklinse

Nikon AF-S 2.8 24-70mm - Super scharf, wertig gebaut. Relativ schwer.

Sigma 28-300mm – Oh mein Gott!! Bloß weg damit

Tokina AF 17mm f/3.5 AT-X Pro f3.5 Festbrennweite – Die Randschärfe ist so extrem schlecht. Die Fotos sind nicht zu gebrauchen

Tokina 12-24mm AT-X 4.0 PRO DX – DX Objektiv im FX Modus: Bei 24mm keinerlei Randabschattungen und vor allem in der Bildmitte superscharf. Am Rand noch ok.

Nikon 2.8 14-24mm Traumhafte Schärfe, tolle Farben, Hammer.

Nikon 28-300mm Richtig toll scharf, gutes Reisezoom. Allerdings Motive vor dem Hintergrund freistellen geht aufgrund der Lichtstärke eigentlich nur im Telebereich. Es kommt natürlich auf die Entfernung zum Motiv an.

Die Eindrücke sind persönlich geprägt. Andere mögen andere Ansichten haben

Zum AF Problem von Kameras aus den ersten Serien 2012

Dies ist meine persönliche Meinung und daher eigentlich nicht Teil der Rezension:

Daher erübrigen sich Kommentare oder negative Bewertungen meiner Rezension. Es wird viele geben, die anders denken als ich. Das finde ich auch in Ordnung.

Meiner persönlichen Meinung nach, wird das AF Problem übertrieben dargestellt. Meine erste D800 aus Juni 2012 hatte auch das AF Problem. Dies habe ich aber erst durch probieren im Dezember 2012 herausgefunden, nachdem ich darüber gelesen hatte. Zwischenzeitlich hatte ich viele Tausend erstklassige und scharfe Fotos gemacht.

Die D800 hat 51 Messfelder. Von dem Problem waren genau die 3 äußerst linken Felder betroffen. Im normalen Gebrauch bei Landschaft und Sport bemerkt man diese Fehler nicht, da man nicht unbedingt diese 3 Messfelder benutzt. Selbst wenn ich diese benutzt habe, waren die Fotos knackschaft, da ich mindestens auf Blende 5.6 abgeblendet hatte.

Ich habe lange überlegt, ob ich die Kamera verkaufe und mir für mind. 500 Euro Aufpreis eine neue D800 kaufe. Letztendlich habe ich es aus dem Grund gemacht, da ich davon ausgehe, dass der Wertverlust in ein paar Jahren von Kameras mit dem AF Problem höher ist, als von Kameras ohne AF Problem.

Ich persönlich bin nur zufällig auf Berichte über ein AF Problem gestoßen und wäre von alleine nicht darauf gekommen.

Es ist aber die Entscheidung eines jeden Einzelnen, ob er die Kamera gut oder schlecht findet, wenn die 3 linken Felder bei Offenblende und lichtstarken Linsen fehlerhafte Ergebnisse liefern.

Richtig ist, dass es schade von Nikon ist, Kameras mit einem derartigen Problem auszuliefern. Umgekehrt hat die Kamera eine derart extreme Auflösung, das es schwierig sein dürfte im Rahmen der Massenproduktion eine Justage des Autofokus perfekt zu gestalten.

Jeder muss es für dich entscheiden ob er die Kamera mag oder nicht oder das Risko eingehen will, eine Kamera mit Fehlern in den 3 linken Messfeldern zu haben. Ich mag meine D800 und habe mich keinen Tag geärgert.

Update Juli 2014
Nikon hat die D810 vorgestellt. Ich sehe allerdings keinen Grund zu wechseln. Unterschiede sind eine bessere Motivverfolgung mit dem Autofokus, wohl etwas besseres Rauschverhalten und eine geringfügig bessere Serienbildgeschwindigkeit. Alles Unterschied die mich für Sportaufnahmen interessieren würden. Aber dafür ist die D810 im FX Vollformatmodus immer noch zu langsam.
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83 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlichtweg die beste DSLR überhaupt, 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Ich besitze die D800 nun seit Juli 2012. Bevor ich in medias res gehe erst ein kurzer Abriß über mich: ich gehöre zu der Fraktion der Leute, die immer viel Rezensionen hier lesen und sehr selten mal eine schreiben. Ich fotografiere seit über 35 Jahren mit den verschiedensten Kameras auf hohem Amateur-Niveau. Hierbei war ich früher Canon-Fotograf (A1, F1...) bevor ich zu Nikon kam (meine alte F3 gebe ich nicht her <g>). An DSLRs habe ich mich über verschiedene Coolpix-Modelle rangetastet und hatte eine D60, D90, D700 in Betrieb, bevor ich nun die D800 gekauft habe.
Ich nutze ausschließlich Nikon-Original-Objektive (wieso sollte ich mir eine Nikon kaufen, um dann Fremd-Linsen zu nehmen???), hierbei teilweise Festbrennweite wie z.B. das AF 85 1:1,4D oder auch mal ein altes manuelles wie das Micro-Nikkor 105 1:28 aber für die Reise z.B. gerne einfach mein "Trio-Infernale" für alle Lebenslagen: low light mit AF-S 50 1:1,4G, wide angle mit AF-S 16-35 1:4 G und "immer drauf" mit AF-S 28-300 1:3,5-5,6 G. (die beiden f2.8 Zomms sind doch viel zu schwer....) Mir fehlen bei den Rezensionen hier häufig solche Angaben zum Fotografen, die mir persönlich wichtig sind, damit ich mir ein Bild machen kann, wer da etwas schreibt, um es besser einschätzen zu können, ob ich es als relevant für mich ansehen kann... Ich bin am liebsten und häufigstens Reisefotograf mit all den entsprechenden Motiven wie Landschaft, Tiere, Menschen und Makro, was man da so "mitnehmen" möchte und die Ergebnisse begeistern in der Regel die Betrachter...
Weiterhin möchte ich vorausschicken, dass ich mich an Tests und Rezensionen von Leuten wie z.B. Ken Rockwell orientiere, wenngleich es mir fremd ist, technische und abstrakte Tests zum Kamera-Kaufentscheid heranzuziehen, denn wie beim Fußball ist "das was zählt doch auf dem Platz", sprich die Praxis zählt, das Handling, die Haptik, die Ergebnisse... und die Bilder macht der Fotograf, nicht die Kamera. (5-Euro ins Sparschwein)
Endlich zur Kamera: ich möchte einfach mal auf die Hauptkritikpunkte der Leute hier eingehen! Der einzige den ich selber an der Kamera habe ist, dass man nicht mehr, wie bei der D700 zwei Voreinstellungen für Aufnahmesituationen programmieren und abrufen kann (M1 und M2), was die D600 wieder kann.

Bildqualität: einfach unglaublich! Am 50-Zoll-Plasma-HDTV als "Diaschau" atemberaubend! Abzüge und Fotobücher... naja, dafür braucht man keine 36MP, aber die Bilder sind natürlich überragend.
Ich nutze keine Bildnachbearbeitung, das ist mir zu nervig, meine Zeit am PC zu verbrennen. Bei mir gibt es JPGS "as-you-get" aus der Kamera. Die D800 hat eine geniale Software und ich bin immer wieder platt, was mit ihr möglich ist. Ich komme aus der Ecke der Dia-Fotografie (Fuji Velvia 50 ASA und zuvor halt die Kodachromes K25 und K64) und habe gelernt vorher nachzudenken, bevor ich auf den Auslöser drücke. Du meine Güte, hätte ich doch damals schon eine D800 gehabt! Was hätte ich an Stativ-Schlepperei und Objektive-Schlepperei alles eingespart! Ein Quantensprung der Fotografie! Für mich heißt Fotografie, das Bild entsteht im Moment des Auslösens bzw. eigentlich noch vorher im Kopf des Fotografens an Ort und Stelle... alles andere ist doch Fake. Dieser ganze Sandwich-Käse usw.
Ich war mit der Kamera u.a. auf Sardinien, 2 x auf den Malediven (!) und in Australien, sie hat mich nie irgendwie enttäuscht und war allen Umweltbedingungen und Anforderungen gewachsen. Ich habe weder einen Ersatzakku noch einen Akkumonsteranbau benötigt... Ohne zu filmen hält der Akku ein bis zwei Tage, bei hunderten von Aufnahmen... So what?
Fokus-Problem: nie gehabt!
Pixel-Fehler: nie gehabt!
Die Serien-Nummer beginnt mit 603....
Der 100%-Sucher ist genial... das große Display.... das Bildrauschen fällt bei Nachtaufnahmen und entsprechendem Management (Pixelanzahl herabsetzen) nicht wirklich ins Gewicht... Es ist atemberaubend, was ich Freihand mit dem Ding alles aufnehme, während andere sich mit Stativen totschleppen.
Die D800 macht genau das, was ich will, was ich ihr sage... und so soll es sein. Sie ist ein geniales, verläßliches und allzeit bereites Arbeits- und Handwerkszeug.
DANKE Nikon!
Manchmal frage ich mich echt, was die Leute alles finden, gucke ungläubig auf meine D800 und frage mich, wieso ich die ganzen Fehler nicht bemerke. Manch einer sitzt vor der Suppe und schüttelt so lange den Kopf bis ein Haar herunterfällt und das findet er dann. Aber wahrscheinlich habe ich einfach keine Ahnung. Dieser Beitag ist einfach nur meine subjektive Erfahrung über nun 1,5 Jahre Praxis mit der D800.
Aus meiner Sicht ist die D800 die beste Kamera, die ich je besessen habe - die Auflösung ist der Wahnsinn, das Gewicht ist fast ein Kilo geringer als bei der D700 (Danke Nikon!) - wer will sich denn schon immer so abschleppen.... kommt erstmal in mein Alter, Leute! :-)

Vielleicht konnte ich ja einigen "Überlegern", die sich auch von so mancher negativen Rezension hier verrückt machen lassen weiterhelfen. Ich habe keinen einzigen Cent für die D800 bereut und meine D700 und alle anderen Kameras (bis auf die F3) weiterverkauft. So.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gutes Gehäuse und doch nicht perfekt., 24. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Zunächst vielleicht das wichtigste: Das an anderen Stellen oft zitierte «Back-Fokus» Problem konnte ich an meinem Exemplar weder im linken, noch im oberen oder zentralen Bereich der Messfelder feststellen. Ich muss zugeben dieses Problem hat mich selber lange Zeit vom Kauf abgehalten.
Ich konnte bisher bei keinem meiner Objektive Fokusfehler feststellen, welche die kamerainterne Korrektur erfordert hätten. Folgende Objektive liefern tadellose, auf den Punkt fokusierende Bilder:
Nikkor 14-24mm f2,8
Nikkor 50mm AF-D f1,4
Nikkor 85mm f1,8G
Nikkor 105mm AF-D f2,8 Micro
Nikkor 70-200mm f2,8G (II)

beim Aufzählen der Objektive kommt ein weiter wichtiger Aspekt: Die sehr hohe Auflösung, welche nahezu vollständig mit tatsächlichen Bildpunkten gestützt wird, stellt sehr hohe Ansprüche an die Objektive. Möchte man das Maximum aus der Kamera rausholen, wo wird man sich wohl oder übel von den Vorzügen eines «immerdraufs» verabschieden müssen. Auch bei älteren Tele-Zooms aus Filmtagen könnte es im Einzelfall eng werden. Man kann um die Einschränkungen der Bildqualität herumarbeiten, bsp.: in Blenden unterhalb von 7,1 fotografieren oder erzeugte Bilder um ~50-60% verkleinern. Ein vernünftiges Objektiv macht die Arbeit allerdings hier viel flexibler.

In einigen Fachforen wird die d800 weniger als tatsächlicher d700 Nachfolger gesehen, mehr als Nachfolger der D3x (Hauptaugenmerk im Studio, knickt eher bei höheren Lichtempfindlichkeiten ein, langsam)
Es kommt vor allem wegen ISO 50 und sehr feinen Detailzeichnungen eine deutliche Stärke im Studio hinzu. Wird die Kamerainterne Rauschreduzierung abgestellt (nicht auf «stark») ist auch sehr viel digitales Bildrauschen sichtbar. Bei starker Rauschreduzierung ist das Bildrauschen auf D700 Niveau, bei höherer Auflösung. Hinzu kommt hier dass im erweiterten ISO-bereich (ab 12.800) die roten Punkte aus D3-Tagen verschwinden, woduruch die Fotos nutzbar bleiben.

Was ist mit der Ergonomie?
Der aus D3(00)/D700 bekannte Stellhebel für die Messfeldwahl musste weichen für einen «live-view» Hebel. Die Messfelder werden nun per Tastenkombination aus Druckknopf und Blendenrädchen gewählt. Mit etwas Eingewöhnung ist es immernoch möglich, die Messfelder beim Fotografieren im Sucher zu wählen. Man muss sich aber trotzdem erst einmal eingewöhnen.
Das Gewicht der Kamera ist wesentlich besser verteilt als bei allen Vorgängern. Zwar ist sie nur ca. 100g leichter als die d700, fühlt sich aber gefühlt wie ~1/3 leichter an, auch mit einem lichtstarken Objektiv.
Der 100% Sucher macht Kompositionen deutlich leichter und vorhersehbarer.
Die Daumenablage am hinteren Gehäuseteil ist viel zu flach ausgefallen und verdient im Grunde ihren Namen nicht. Es ist nicht zu empfehlen beim Fotografieren auf einen Hals- oder Schultergurt zu verzichten, gerade wenn man über Beton geht. Dass es Nikon eigentlich besser kann haben sie nicht nur bei praktisch allen anderen Gehäusen gezeigt, sondern auch beim optionalen Hochformatgriff. Hier ist die Daumenablage hervorragend. Warum nicht auch beim Gehäuse? Der Griff wird im Grunde nötig, auch wegen der sehr niedrigen Ausdauer des Akkus. Sie liegt bei gefühlen 50-60% derer des d700 Akkus.

Zum Schluss sollte vielleicht noch die sehr hohe Dynamik erwähnt werden, die auf dem Sensor landet. Mit etwas Übung beim Entwickeln werden sogenannte HDR-Aufnahmen (fast) überflüssig.
Die Menschen, die sich nicht zwischen der D800 und der Canon 5dMkIII entscheiden können, könnten sich zur Hilfe diese Fragen stellen:
-Habe ich noch kein Lightroom? (bei der Canon mitgelifert)
-besitze ich bereits vernünftige Nikon-Objektive?
-bin ich bereit für canon-Objektive ca. 20-30% mehr zu bezahlen? Bei Praktisch identischer Leistung?
-Wie wichtig ist mir Videografie? (Meiner Meinung nach ist der Videomodus der Canon 5d dem von der Nikon d800 haushoch überlegen)
-Mache ich gerne Ausschnitte von Fotos? -> Die D800 bietet sich hierfür besser an
-brauche ich die 5,7 Bilder/Sekunde? Reichen mir 4,5-5 Bilder/Sekunde?
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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch hier: man muss die Grenzen kennen, 25. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Ich habe Erfahrungen mit insgesamt 4 individuellen D800, darunter eine D800E. Die beiden ersten, D800 und D800 E, hatten das Left Focus Problem. Dies habe ich aber erst nach 9 Monaten anhand von Tests verifiziert, es ist in keiner einzigen realen Aufnahme auffällig geworden. Man macht halt die allermeisten Bilder nicht mit lichstarken Weitwinkeln im Nah- und Nächstbereich bei Offenblende mit Scharfstellung am linken Rand. Der Nikon Service konnte das beim 2. Anlauf auf Garantie beheben.

Aber ALLE D800 decken andere AF-Probleme GNADENLOS auf. Insbesondere zwei Punkte möchte ich erwähnen:

1. Justierung der Objektive

Ich würde sagen, bei etwa der Hälfte meiner (etlichen) AF Objektive deckt die D800 Mängel in der AF Justierung auf.

Kein Problem gibt es beim ebenfalls rezensierten 24-120 VR oder beim 16-35 und wohl auch keins beim AF-S 80-400. Alle werden mit dem normalen Phasen-AF zumindest so gut scharfgestellt, dass Live View nicht schon im Monitor Verbesserungspotential zeigt.

Reproduzierbare Probleme vor allem im Nahbereich zeigen ein AF-S 1,8/85, mein AF-D 2,8/80-200 (Drehzoom mit Stangen-AF) und leider auch ein 4/600 VR. Stellt man sie im Nahbereich (Abb.maßstab 1:10-1:20) normal mit AF scharf und schaltet dann, ohne die Einstellung zu verändern, Live View ein, erkennt man sofort, dass die Scharfstellung unzureichend ist - ein kleiner Dreh am Schärfering, und das Bild wird sichtbar schärfer. Vergleicht man dann Live View-optimierte und "normale" Bilder am Bildschirm, ist der Unterschied gewaltig. Die betroffenen Objektive müssen alle mit der Individualkorrektur in der D800 justiert werden. Das funktioniert.

2. AF bei schlechten Lichtverhältnissen (siehe meine Rezension des 24-120 VR)

Bei schlechten Lichtverhältnissen wird der AF ungenauer (das gilt für alle Kameras). Auch bei einem meiner Lieblingsmotive, nächtlichen Stadtansichten, wo der normale Phasen-AF eigentlich willig und scheinbar mühelos auf entfernte beleuchtete Gebäude scharf stellt, erkennt man im Live View oder am Bildschirm deutliches Verbesserungspotential. Dieses MUSS man nutzen, die D800 hat halt das Potential, zwischen "ausreichend" und "gut" zu differenzieren!

Diese Punkte muß man beachten, wenn man mit der D800 begeisternde Bilder unter allen Umständen möchte. Natürlich gehts auch einfacher. Wenns aber kritisch wird - Objektive feinjustieren und wo möglich Live View. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass ALLE derzeitigen Phasen-AF-Lösungen von wem auch immer auf einem Stand ausreichend für etwa 8 MP stehengeblieben sind. Ich meine, da ist was dran. Der vielfach erwähnte Faktor "Beugung bei kleinen Blenden" tritt gegenüber den Scharfstell-Einflüssen weit in den Hintergrund! (Ich finde letztere Diskussion um die vermeintlich zu hohe Pixeldichte völlig lächerlich: alle DX Kameras > 16 MP haben kleinere Pixelabstände, ganz zu schweigen von MFT oder gar Kompaktknipsen).

Alles andere an der D800 ist für mich schlicht perfekt: atemberaubende Bildqualität, unfassbare Reserven beim Verwenden der Tiefen/Lichter Regler in Lightroom. Die max. Aufnahmefrequenz von 4 Aufnahmen /sec reicht für mich bei weitem - ich meine, wo sind wir denn? Fotografieren wir täglich Windhundrennen oder was? Möchte ich die D800 schneller, enge ich halt vorübergehend das Format ein und fotografiere im DX-Format.

Irgend ein anderes Problem oder Wehwehchen hatte ich mit der D800 noch nie. Natürlich hätte ich Verbesserungswünsche, zB eingebautes GPS und WiFi, um die Kamera per Smartphone zu steuern wie mit dem CamRanger...

Letzte Woche hatte ich ein paar Tage Urlaub. Ich habe sie u. a. genutzt für eins meiner Lieblingssujets, nächtliche Stadtansichten. Zum Vergleich habe ich praktisch identische Aufnahmereihen auch mit meiner sehr geschätzten kleinen Olympus OM-D gemacht (16 MP), alles ab Stativ/ohne VR. Zwar finde ich es u. a. klasse, dass die Olympus auch ohne "bulb" länger als 30 sec belichten kann... ABER: die Aufnahmen mit der D800 sehen gegenüber den MFT-Bildern aus wie aus einer ganz anderen Klasse. Aus 2-300m Entfernung mit KB-äquivalent etwa 40mm Brennweite zweimal dieselbe Aufnahme: bei der D800 springt der Name eines Gasthauses regelrecht ins Auge. Bei der OM-D kann man ihn erraten, weil man ihn auf der D800 Aufnahme gesehen hat....

Die D800 ist für > 90% aller Fälle ganz einfach die beste Kamera. Eine Diva? Ja, je nachdem schon, aber die rassigste und leistungsfähigste, die man sich vorstellen kann.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich ist alles gesagt..., 12. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Wenn man die Rezensionen so liest könnte man meinen, es wäre besser, sich eine Canon Kamera zu kaufen. Ich habe gut ein Jahr Erfahrung mit der D800 und bin immer noch begeistert. Die Bildqualität ist überragend und stösst für eine Kleinbildkamera in neue Dimensionen vor. Die Fülle der Details, die diese Kamera erfasst, erschliesst sich freilich erst daheim am (möglichst grossen) Monitor. Allerdings kann man viele dieser Errungenschaften erst sinnvoll nutzen, wenn man berücksichtig, dass bestimmte Randbedingungen stimmen müssen. Die hohe Auflösung zeigt gnadenlos die Schwächen günstiger "Kit" Objektive. Um die Anschaffung eines sehr guten Objektivs kommt man daher nicht herum. Die großen Bilddateien stellen angesichts des günstigen Preises für Festplatten kein Problem dar, aber mit einem 5 Jahre alten Computer sollte man lieber nicht versuchen, die Bilder per Lightroom weiterzuverarbeiten. Für Umsteiger von einer APS-C Kamera stellt die systembedingt sehr geringe Schärfentiefe erhöhte Anforderung an den Fotografen, weil der Fokuspunkt sehr genau und bewusst gesetzt werden muss. Man muss auch öfter zum Stativ greifen, weil selbst geringste Bewegungsunschärfen sofort auffallen. Die D800 hat eine Unmenge von Features und Einstellmöglichkeiten. Es braucht geraume Zeit, um sich hier in alle Möglichkeiten einzuarbeiten und diese auszuloten. Wer plant, mit der Kamera zu filmen, sollte den Kauf einer Monitorlupe gleich mit einplanen, da bei Tageslicht die Überprüfung der Bildschärfe unmöglich ist, was übrigens für alle digitalen Spiegelreflexkameras gilt. Eine große und schnelle Speicherkarte sollte ebenfalls angeschafft werden, da Billigkarten die Kamera bei schnellen Bildfolgen spürbar ausbremsen. Um den Batteriehandgriff kommt man als Zubehör kaum herum. Besonders für die stromzehrende Filmerei hat er Reserven und ausserdem liegt die Kamera besonders bei Hochformataufnahmen besser in der Hand. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann vor allem eine höhere Kapazität des Akkus und endlich ein eingebautes GPS. Vielleicht bei der D900?
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49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach dem zweiten Anlauf,, 21. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
bin ich jetzt wirklich sehr zufrieden mit dieser Kamera. Bei dem ersten Model war der Autofokus nicht konsistent.
Das linke AF-Feld Problem hatte das Model zwar nicht, allerdings fokussierten die verschiedenen AF-Felder total unterschiedlich.
Von sehr guten Ergebnissen bis zu Front- und Backfokus war alles dabei.

Mit dem jetzigen Modell (Seriennummer fängt mit 608... an) kann ich mich gar nicht beklagen (zuvor 606...).
Nach einigen Hochzeiten und Konzerten die ich fotografieren durfte bin ich restlos begeistert und kann mich den positiven Rezensionen nur anschließen.
Meine Zoom-Objektive, das NIKON 24-70 2.8 und das 70-200 2.8 mussten per AF-Feinjustierung angepasst werden.
Ebenso das NIKON 50mm 1.4. Alle anderen Objektive die ich besitze fokussieren ohne Korrektur an der D800 einwandfrei.
An meiner D3 habe ich mittlerweile ebenfalls diese Linsen korrigiert. Früher ist mir dies nicht wirklich aufgefallen, da ich immer die mittleren Kreuzsensoren zum fokusieren verwendete und die Ergebnisse OK waren.
Aber kein Vergleich zu jetzt.
Die D800 zeigt diese Objektivfehler wirklich gnadenlos.

Hier noch die Korrekturwerte der genannten Objektive an der D800:
(Vielleicht ist dies ja für jemanden nützlich)

Nikon AF-S 50mm F1.4 -17
Nikon AF-S 85mm F1.4 -8
Nikon AF-S 60mm F2.8 0
Nikon AF-S 105mm F2.8 -8
Nikon AF-S 24-70mm F2.8 -15
Nikon AF-S 70-200mm F2.8 -8
Tokina AT-X 16-28mm F2.8 0

Von der Bedienung her ist es für NIKON Fotografen nichts wirklich neues, man findet sich schnell zurecht.
Die Bildqualität ist für meinen Geschmack überragend. Ebenfalls ist die Kamera auch für Lowlightaufnahmen sehr gut geeignet, was ja oft bemängelt wird.
Zur Not skaliert man die Bilder z.B auf 22MP oder 12MP herunter. Dann erhält man Aufnahmen, die von dem ISO-Rauschen her besser sind als die von meiner D3.
Das verbesserte Autofokusmodul trägt sein übriges dazu bei.

Nachtrag:
Die Korrekturwerte habe ich aktualisiert.
Momentan sind dies meine Einstellungen an der D800.
Die Fokusfelder sind wirklich etwas größer als z.B. an der D3, wenn man mit "Offenblende" fotografiert sollte man darauf achten, wo genau die Kamera scharf stellt.
Im LiveView Modus ist dies unproblematischer da hier das Fokusfeld wesentlich kleiner ausfällt.
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61 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen D800 - auch ich hatte das linke AF-Problem, 21. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Ich hatte mir am Samstag (19-1-2013) die D800 in einem der großen Elektronikmärkte geholt. SN 6049627.
Ich hatte die Kamera im Geschäft genau auf die AF-Problematik getestet. Einzel-AF, Mitte, rechts, links, das bei Textzeilen, die leicht schräg standen. War alles perfekt.
Leider hatte ich aber nicht gemerkt, dass an der Kamera das "DX-Feld" eingestellt war, das heißt, nur die Mitte des Sucherbildes (bzw. des Sensors) wurde belichtet.
Zu Hause kam ich über die nicht einblendbaren Gitterlinien darauf, dass DX und nicht FX eingestellt war.
Nach Umstellung auf FX (das ganze im Sucher sichtbare, große Feld wird belichtet) ließ sich sofort beobachten, dass die Kamera links nicht scharf stellen konnte (Backfocus, d.h. nicht die anvisierte Zeile eines Buches beim links gesetzten Einzel-AF war scharf, sondern zwei bis drei Zeilen dahinter). Die Einzel-AF in der Mitte und rechts waren ok.
Der Elektronikmarkt war 100% korrekt, ein Mitarbeiter prüfte mit dem 50mm 1.4 das Problem, die Kamera geht von denen zu Nikon zurück und der Kaufpreis wurde erstattet.
Man bot mir auch an, sie bei Nikon reparieren zu lassen, aber wer weiß, ob sie denn dann ganz ist ...
Ich bin der Meinung, nur voll funktionsfähige Geräte sollten in den Handel kommen und es wäre die Aufgabe von Nikon, das vor Auslieferung zu prüfen. Das Problem ist seit mehr als neun Monaten bekannt.
Tipp: Vor Kauf auf FX überprüfen, sehr gutes Objektiv nehmen, schräg gestellte Buchzeilen fotografieren.
Oder bei Versand das gleich zu Hause machen.
Sonst: Super-Auflösung. Eine Art Mikroskopfotografie.
Leicht grünliche Darstellung der Farben auf dem Display (aber nicht bei den Bildern selbst, die sind ok!). Daran kann man sich aber gewöhnen.
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47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen D800 - Sehr gute Kamera für rauscharme und kontrastreiche Fotos, 15. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nach 3 Jahren mit der immer noch sehr guten D300S wollte ich eine Vollformatkamera, um mit hohen ISO Werten arbeiten zu können und dabei eine bestmögliche Bildqualität zu erzielen.

Eins vorweg: Natürlich habe ich aufgrund der vielen negativen Rezensionen die äußeren Fokusmessfelder (besonders das linke) getestet. Verwendet habe ich dafür das 24-70 mm bei f 2,8 auf allen Zoomstufen. Ich konnte visuell keinen Unterschied zwischen dem linken Autokusmessfeld und dem Live-View Autofokus feststellen. Somit scheint meine Kamera von dem Problem nicht betroffen zu sein. Die Seriennummer ist 6059XXX.

Nun zu meinen Erfahrungen.

Landschaftsaufnahmen:
Was zuerst auffällt, ist der enorme Dynamikumfang. Selbst sehr hohe Motivkontraste werden exzellent wiedergegeben. Die Bilder erhalten Zeichnung in den dunklen und hellen Bereichen, wie ich es bisher noch nicht gesehen habe. Die Farbwiedergabe finde ich sehr naturgetreu, auch beim automatischen Weißabgleich sind die Ergebnisse sehr gut.

Porträt:
Bei einem Outdoorshooting mit ca. 300 Aufnahmen war KEIN Bild fehlfokussiert, was denke ich für das Autofokusmodul spricht. Zum Einsatz kamen hierbei das Nikkor 70-200 2,8 VR II und das Nikkor 105 2,8 VR Micro. Beim 70-200er habe ich mit Verschlusszeiten von mindestens 1/200 sec. gearbeitet, um Verwacklungen zu vermeiden. Um diese Verschlusszeiten nicht zu unterschreiten, habe ich in den Abendstunden die ISO bis auf 2000 hochgezogen, was m.E. problemlos möglich ist. Anschließend am PC habe ich die Bilder noch mal auf die Bildgröße der D300S (36,31 cm bei 300 dpi) heruntergerechnet, was das Rauschen noch mal reduziert, so dass ich es nicht mehr wahrgenommen habe.
Auffallend verbessert gegenüber älteren Modellen ist auch das Live-View. Bei Aufnahmen aus der Froschperspektive war das sehr hilfreich, der Autofokus im Live-View ist flott und treffsicher.

Sport:
Fotografiert habe ich eine BMX Downhill-Abfahrt am späten Nachmittag bei ISO 2000 und Messfeldsteuerung 3D-Tracking. Ich stand direkt neben der Rennstrecke, so dass die BMX-Fahrer quasi auf mich zufuhren. Der Autofokus konnte problemlos mit dem Tempo der BMX-Fahrer mithalten. Um die gemächliche Serienbildgeschwindigkeit etwas zu steigern, habe ich im DX-Modus und in JPEG fotografiert. OK, Serienbilder kann die D300S besser, dafür sind die Aufnahmen mit der D800 bei ISO 2000 nahezu rauschfrei und von überragender Dynamik. Ein paar Aufnahmen habe ich extra etwas knapper auf den Himmel belichtet. Bei der anschließenden Bearbeitung konnte ich problemlos den BMX-Fahrer um eine Blendenstufe aufhellen, was für den überragenden Dynamikumfang der Kamera spricht.

Fazit:
Klare Kaufempfehlung, wobei man aufgrund der Dateigrößen die Anschaffung eines neuen Rechners mit berücksichtigen sollte.
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