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am 10. Januar 2013
Als langjähriger Laibach-Fan verschenkte ich diese Compilation, weil sie einen sehr adäquaten Einstieg in die teils sperrige Musik Laibachs gibt. Ich rechne es der Band hoch an, dass sie diese Compliation äußerst einsteigerfreundlich gestaltet hat und dem geneigten Hörer Lust auf mehr gibt.

Doch es beginnt mit einem neuen Stück "Warme Lederhaut" - also natürlich ein Cover des grandiosen "Warm Leatherette", den Laibach immer wieder live zum Besten geben. Somit hat sich nicht nur Trent Reznor an diesem ewig jungem Industrial-Klassiker versucht (unbedingt in YouTube ansehen!). Schön sind auch die beiden Auszüge von ihrer besonderen Nationalhymnen-Compilation "Volk" ("Germania" und "Anglia"). Das großartige "God Is God" ist gleichzeitig der Höhepunkt des "Jesus Christ Superstar" Albums, sehr rockig, gefällt immer wieder sehr gut. Den Bogen spannen sehr gut die Techno-Cover-Knaller "Final Countdown" sowie "Alle Gegen Alle". Um dann mit vier ganz großen Klassikern zu beschließen.

Bei einer solchen Compilation wird man immer manche Stücke vermissen, und mir geht es nicht andes. Ich denke an "Das Spiel ist aus" aus dem Techno-Eck und vor allem an "Under The Iron Sky" von ihrem grandiosen Soundtrack ("B Mashima" gefällt mir nicht ganz so gut). Doch irgend etwas muss ja übrig bleiben, was dem geneigten Hörer dazu bringt, weitere Werke anzuhören und zu erweben. Somit: Bravo Laibach, gut gelungen! Uneingeschränkte Empfehlung.
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am 15. Januar 2015
Laibach sind das Propagandaflagschiff des NSK-Staates. Das slowenische Künstlerkollektiv war in seinen Anfängen massiven Repressalien ausgesetzt, was nicht nur, aber besonders das Aushängeschild Laibach betraf. Den Kunstbegriff der Retroavantgarde, dem sich das Kollektiv (Neue Slowenische Kunst =NSK) unterwarf, definierten sie als radikale Auseinandersetzung mit den Anfängen und Mechanismen der totalitären Staaten um das Trauma der Vergangenheit, welches bis in die Gegenwart wirke, zu überwinden.
Laibach zersetzten und vereinnahmten hierzu was auch immer sie anfassten und löschten dabei in einer affirmativen Überidentifizierung von propagandistischer und totalitärer Ästhetik Kontroversen aus, die letztendlich aber auch immer die potentiell politisch missbräuchliche Nutzung aufdeckte. Von den Beatles über Opus, Queen und Europe bis hin zu DAF und The Normal spielten Laibach dieses Spiel in unzähligen Coversongs und sogar in der Vertonung diverser Hymnen. Musikalisch bewegten sich Laibach stets auf unterschiedlichsten Ebenen. Von den Vorboten der Rammstein-Neue-Deutsche-Härte über Skinny-Puppy-ähnliche-Elektronik, EBM-Erinnerungen bis hin zu opulenten Orchesterarrangement mit pathetisch heroischen Chören bekommt man alles geboten und bekam man fast immer schon alles serviert. Was mir in der von Mute herausgebrachten Einführung in den Kosmos der Band besonders fehlt ist das ganz frühe Material insbesondere der Titel "Die Liebe" der den Martial Industrial Mitte der 1980er mit erfunden hatte (Es fehlt auch der späte Hit "Tanz mit Laibach", dem ich aber eher mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe). Ansonsten ist das ganze natürlich als erster Einblick einerseits gut zusammengestellt, wenn auch wie immer bei Kompilationen unvollständig. Andererseits ist ein Kunstprodukt wie Laibach kaum allein musikalisch zu erfassen. Eher ist ein Album oder eine musikalische Einführung nur ein Teil des Gesamtkunstwerkes welches das Künstlerkollektiv NSK darstellt. In der intensiven Auseinandersetzung mit dem Werk des NSK in Büchern wie Laibach und NSK - Die Inquisitionsmaschine im Kreuzverhör oder zur Subversion der Popkultur, in welchen Laibach fast immer erwähnt werden, ist die Musik Teil einer anregenden Auseinandersetzung mit der Vergangenheits- und Gegenwartskultur.
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am 30. September 2015
Hier bekommt man einen guten Querschnitt des Schaffens der slowenischen Band Laibach. Auch wenn sich Laibach auf dem neusten Album (Spectre) deutlich weiterentwickelt haben kann man dieses Album auf jeden Fall empfehlen um in die älteren Sachen reinzuhören.

Großartige Interpretationen und Songs wie "Leben heißt Leben", "Final Countdown", "Geburt einer Nation" sollte man auf jeden Fall kennen. Ebenso die zwei Songs des Volk Albums (Germania und Anglia) sind super und machen Lust auf mehr (das passende Album: Volk (was übrigens auf slowenisch Wolf heißt)). Auch neuere Songs sind zu hören wie z.B. "Warme Lederhaut".

Man kann sich also einen guten Überblick über Laibach schaffen. Ich habe mir diese CD gekauft, da ich Laibach schon seit vielen Jahren kenne und schätze, mir aber (erstmal) nicht alle alten CDs kaufen wollte da diese teilweise eher schwer zu bekommen sind.
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am 9. November 2012
Es lohnt sich allein schon für den Song "warme lederhaut". Das Laibach die Meister der Coverversionen ist ja bekannt. Alte Klassiker die auf keinem Laibach Konzert fehlen dürfen.
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