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121 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Oscar für Leonardo ist überfällig - großartiger und anspruchsvoller Film
Clint Eastwood ist mit diesem Film aus meiner Sicht ein Meisterwerk gelungen. Er erzählt von 1919 bis Anfang der 70er Jahre die Geschichte des einst mächtigsten Mannes der USA, der mehr als vier Jahrzehnte der Chef des FBI war. Die Erzählweise Eastwoods über J.Edgar Hoover ist nie verurteilend, läßt Spielraum für eigene Interpretionen...
Veröffentlicht am 8. Februar 2012 von Angelika Kershally

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mehr erwartet
Der Film handelt vom Leben des Gründers und ersten Direktors des FBI, J. Edgar Hoover.
Regisseur ist Clint Eastwood und die Rolle des FBI-Direktors spielt Leonardo DiCaprio.
Dank des Make-up (das meiner Meinung nach nicht immer so toll gelungen ist)
und einigen Effekten spielt DiCaprio sowohl den jungen als auch den gealterten Hoover.
Seine...
Veröffentlicht am 25. Juni 2012 von Markus


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121 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Oscar für Leonardo ist überfällig - großartiger und anspruchsvoller Film, 8. Februar 2012
Von 
Angelika Kershally (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar (DVD)
Clint Eastwood ist mit diesem Film aus meiner Sicht ein Meisterwerk gelungen. Er erzählt von 1919 bis Anfang der 70er Jahre die Geschichte des einst mächtigsten Mannes der USA, der mehr als vier Jahrzehnte der Chef des FBI war. Die Erzählweise Eastwoods über J.Edgar Hoover ist nie verurteilend, läßt Spielraum für eigene Interpretionen und zeigt vielleicht eher die Gründe auf, warum in der amerikanischen Gesellschaft Urteile auf die ein oder andere Weise gefällt werden.

Er zeigt den Protagonisten als vielschichtigen Charakter, rücksichtslos und rassistisch, fortschrittlich und weitblickend, dem Wahn verfallen, alles (wohl nicht nur vor dem Kommunismus) beschützen zu müssen und gleichzeitig innerlich zerbrechlich, fast panikerfüllt vor der eigenen Idendität. In einer Zeit, in der man das Wort Homosexualität nicht mal aussprechen durfte, sich zum männlichen Geschlecht hingezogen fühlend, mit einer dominanten Mutter(großartig gespielt von Judi Dench), die dem Sohn klar macht, was sie von ihm erwartet und dass sie Homosexualität verachtet, scheint er keine Chance zu haben, einen Ausweg aus dem inneren Chaos zu finden.
Um so mehr ordnet er die äußeren Strukturen akribisch.

Natürlich kommen neben dem Aufbau der Behörde, des FBI durch J. Edgar Hoover all die bekannten politischen Irrungen und Wirrungen dieser Zeit im Film vor, wie etwa die Entführung des Charles Lindbergh Sohnes, die diversen Affairen der Präsidenten oder deren Gattinen, die er alle ausspionieren ließ und sein Wissen nutzte. Ebenso sind der bis heute geheimnisumwitterte Mord an Kennedy sowie J. Edgars Vorgehensweise gegen Martin Luther King Thema. Erst in Richard Nixon und noch während des Vietnam Krieges findet er in dem 8. Präsidenten, den er erlebt, seinen Meister. Inzwischen alt und krank, hat er diesem nichts mehr entgegezusetzen.

Besonders berührend und großer Teil des Films ist, trotz der schwierigen Umstände und den Urteilen der eigenen Mutter wie der Gesellschaft zu dieser Zeit, die lebenslang dauernde Liebesgeschichte zwischen J. Edgar und seinem Berater Clyde Tolsen. Sie läßt zwar einige Schlüsse offen und Raum für Fantasie (da der letztliche Beweis ja immer fehlte), aber sie wird von Clint Eastwood doch deutlich und in wunderbaren Bildern inszeniert. Obwohl J. Edgar Angst vor seinen Gefühlen und denen seines Freundes hat, kommen diese in einer Hotelszene zwischen ihm und Clyde(wunderbar gespielt von Armie Hammer) schließlich zum Ausbruch und werden über den gesamten Film in vielen weiteren kleinen und doch so bewegenden Szenen, in denen die beiden sich bis ins hohe Alter umeinander sorgen, beschrieben.

Der Abschluss des Films ist dann nocheinmal überraschend, sehr gelungen und berührend. Ausgerechnet von Clyde wird J.Edgar in einer entscheidenden Nacht sein Leben gespiegelt. Auch hier geht es um all die großen politischen Ereignisse wie J Edgar sie sieht (und man begreift mal wieder, dass man doch selbst so oft einen Film nur durch die Augen des Protagonisten sieht...um dann den Aha-Effekt zu bekommen), vor allem aber um die Liebe zueinander und sich gegenseitig endgültig nichts mehr vorzumachen.

Leider ist der Film in den deutschen Kinos bis dato gefloppt. Unverständlich und doch wieder verständlich, da es kein Film für jedermann ist. Keine seichte Twilight Unterhaltung (nichts gegen Twilight ;-)), sondern anspruchsvolles Kino, vielleicht eher nicht für die ganz junge Generation. Ich kann nur empfehlen, sich diesen Film, solange er noch im Kino läuft oder auf DVD anzusehen. Er ist etwas über zwei Stunden lang, aber nie langweilig. Die Farben, Eastwood typisch gedämpft, die Erzählweise wunderbar respektvoll.
Ganz besonders hervorzuheben ist aber die Leistung nicht nur Clint Eastwoods, sondern die aller Schauspieler: Armie Hammer als J.Edgars großer Liebe, Berater und Freund, Judi Dench als Mutter, ebenso wie Naomi Watts als seine ewig, bis zu seinem Tode treue Sekretärin und Bewahrerin aller Geheimnisse. Allen voran aber ein Leonardo di Caprio, der sich wie schon in so vielen Filmen zuvor mit einer Intensität in die Rolle hineinversetzt, dass es einen schaudert. Dieser Mann hat seit Titanic eine schauspielerische Entwicklung durchgemacht, die ihresgleichen sucht. Schon für Aviator, Blood Diamond, Departed, Shutter Island und Inception wäre ein Oscar mehr als verdient gewesen. Als J.Edgar zeigt er erneut, dass das schwierige und facettenreiche im Menschen darzustellen, seine Leidenschaft ist. Allein die Szene, als J.Edgars Mutter im Film stirbt und er sein Outing nur für sich vor dem Spiegel erlebt, das gleichzeitig die Liebe zur Mutter und die Furcht vor ihr, wie seine eigene Identität zeigt, die ihn schließlich zusammenbrechen läßt, ist so authentisch und keineswegs übertrieben gespielt, dass einem deutlich wird, wie überfällig der Oscar längst ist.

Unbedingt ansehen!

An Clint Eastwood und Leonardo: Danke für dieses Meisterwerk und diese wunderbare Kino-Unterhaltung!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mehr erwartet, 25. Juni 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film handelt vom Leben des Gründers und ersten Direktors des FBI, J. Edgar Hoover.
Regisseur ist Clint Eastwood und die Rolle des FBI-Direktors spielt Leonardo DiCaprio.
Dank des Make-up (das meiner Meinung nach nicht immer so toll gelungen ist)
und einigen Effekten spielt DiCaprio sowohl den jungen als auch den gealterten Hoover.
Seine Leistung stellt auch (oder trotzdem) den Glanzpunkt von "J. Edgar" dar.
DiCaprio verleiht der Figur die nötige Mimik. Sowohl in seiner Rolle als Chef des FBI
als auch (und hier ganz besonders) in seiner Rolle als
Muttersöhnchen und Mann, der seine sexuellen Neigungen nie ausleben konnte.

Den Film empfinde ich eher als ein Drama und nicht in erster Linie als eine Biografie.
Leider hat Eastwood vergessen eine solide Geschichte zu erzählen und reiht stattdessen Ereignisse aneinander,
was auch Zeitsprünge beinhaltet die es nicht immer leicht machen den Überblick zu behalten.
Um wirklich zu fesseln ist der Film zu steril erzählt und hat zu viele Hänger
über die auch die Leistung von DiCaprio nicht hinwegtäuscht.

Das Bild der Blu-ray ist prima.
Selbst in dunklen Sequenzen blickt man auf ein klares und scharfes Bild.
Der Ton ist mit DD 5.1 zwar nicht das Bestmögliche,
weiss aber trotzdem zu gefallen und ist immer klar und verständlich.
Die Extras sind jedoch für eine Blu-ray definitiv zu schwach.
Ein Feature über das Leben des J. Edgar Hoover (zugegeben sehr interessant)
und der Trailer sind das Einzige was man dem Zuschauer gönnt.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Versuch über ein amerikanisches Monstrum, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar (DVD)
Amerika liebt seine Schurken - sei es der schwerst verstörte William Bonney, der in Dutzenden Geschichten und Filmen Karriere als Billy the Kid machte, seien es die Gebrüder James, denen ein ähnliches Schicksal wiederfuhr, obwohl sie in realitas zu den übelsten Schlächtern des Sezessionskrieges gehört haben dürften, in den 30er Jahren waren es die großen Gangster Chicagos, die als "Staatsfeind Nr.1" zu Rang und Ehren kamen usw. Das moderne Amerika produziert "Helden" anderer Art. Und so nimmt sich der sich links gebende Liberale Oliver Stone eines politischen Ungeheuers wie Richard Nixon an und der sich rechts gebende Liberale Clint Eastwood legt ein paar Jahre später nach und schaut mal, was sich aus dem Protofaschisten J.Edgar Hoover machen läßt. Zumindest, scheint es Eastwood, ein Biopic! Dies ist das Ergebnis.

In Rückblenden erzählt der FBI-Direktor J. Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio) einem Journalisten sein Leben, wobei er zugleich versucht, sich gegen die aktuelle Administration der Kennedyregierung zur Wehr zu setzen. Auf verschiedenen Zeitebenen - springend zwischen der Filmgegenwart und der jeweils gerade erzählten Episode - folgt der Film seinem Protagonisten über entscheidende Stationen seines Lebens. Der Justizbeamte Hoover, ein Pedant und schwer zu durchschauender Ordnungsfanatiker, steigt in den 1920er Jahren schnell zum Leiter einer neuen Einheit zur Bekämpfung von Radikalen jedweder Coleur (sprich: Kommunisten und Anarchisten) auf. So mäandert der Film von diesen frühen Ereignissen über die Gründung der Behörde (bzw. ihrer endgültige Benennung in "Federal Bureau of Investigation") 1924, die Entführung des Lindbergh-Babys in den 1930ern, die Bekämpfung der Gangster in Chicago im gleichen Jahrzehnt (und Hoovers ewige Weigerung, "so etwas" wie die Mafia überhaupt als existent zur Kenntnis zu nehmen) bis in die 60er Jahre hinein, in denen zum einen die Auseinandersetzung mit den Kennedys wesentlich sein Leben bestimmte, als auch die mit der Bürgerrechtsbewegung und v.a. Martin Luther King, dem er unbedingt etwas anhängen wollte. Hoover sah in den Liberalisierungsbewegungen der 60er das Wiedererstarken kommunistischer Umtriebe. Schließlich wird der Machtmensch Hoover Opfer des zwar aus dem gleichen politischen Stall kommenden, doch in Machtspielen ähnlich bewanderten Schwergewichts Richard Nixon, dem der Direktor einfach zu mächtig war. Geboten wird diese Erzählung strikt aus der Sicht Hoovers und seines Umfeldes - v.a. seiner Sekretärin Helen Gandy (Naomi Watts), die er um ihre Hand bittet, und als sie dies ablehnt eben fragt, ob sie seine Sekretärin werden wolle, und seines "Leibwächters" Clyde Tolson (Armie Hammer), mit dem ihn eine lebenslange homoerotische Beziehung verbindet, die unbedingt geheim gehalten werden muß, tritt Hoover öffentlich doch als Hardliner und konservativer Reaktionär mit klarer Haltung zu "Schwulen und Kommunisten" auf. Allerdings läßt der Film offen, ob man es hier wirklich mit einer ausgelebt homosexuellen Beziehung zu tun hat oder mit einer ewig unterdrückten Anziehung, die - platonisch gelebt - nur in kurzen Momenten zutage trat.

Ein Biopic. Das Genre, wenn man es denn so nennen will, bringt eh seine ganz eigenen Komplikationen mit sich. Selten, daß ein Leben einem Drehbuchautor den Gefallen tut, sich stringent in 5 Akte aufzuteilen und eine in sich geschlossene Narration zu ergeben. Die meisten Leben - selbst die von Prominenten, Politikern oder Bösewichtern - laufen episodenhaft ab, weisen Brüche, oftmals lange Strecken reiner Ödnis auf. Das in eine stringente Handlung zu verwandeln und damit eine annehmbaren Filmzeit von - wie hier - guten 2 Stunden (137 Minuten) zu füllen, ist eine Kunst für sich, an der Viele leider häufig scheitern. Und hinzu kommt immer die Frage, was man mit der Erzählung gerade dieses Lebens bezweckt?

Was will uns der bekennende Konservative Clint Eastwood, der in seinen Filmen so oft eher liberale Positionen vetrtritt, mit diesem Portrait eines Mannes erzählen, der allgemein als eines der großen amerikanischen Monster des 20. Jahrhunderts gilt? Welche Interpretation bietet er uns an? Auf welche Aspekte dieses Lebens legt er wert? Was zeigt er, was läßt er weg? Bezeichnend ist, daß es Eastwood v.a. in der ersten Hälfte um die Polizeiarbeit Hoovers geht. Wir sehen, wie er akribisch Bewesie sammelt und sich fast lächerlich macht, wenn er an Tatorten die Polizisten anhält, nichts zu berühren und diese dies nur belächeln. Die Entführung des Lindbergh-Babys wurde ihm ein persönliches Anliegen, welches ihm die Möglichkeit gab, in Anhörungen vor dem Kongreß durchzusetzen, daß seine Behörde überregionale Befugnisse erlangte und also in allen Staaten des Landes tätig werden konnte. Die zweite Hälfte des Films ist weitaus stärker geprägt von den politischen Kämpfen dieses Lebens. Dabei zeigt Eastwood manches nur nebenbei, anderes, wichtiges, wird lediglich erwähnt (Die Hexenjagden eines Joe McCarthy werden abgetan mit der lapidaren Erwähnung, selbiger sei ein Idiot gewesen).

Viel Gewicht legt der Film - darin wieder durchaus liberal und interessiert an Wahrheiten hinter der Fassade - auf die Frage, mit was für einem Menschen man es bei Hoover eigentlich zu tun gehabt hat? Doch findet Eastwood eher gewöhnliche, um nicht zu sagen klischeehafte Antworten: Ein Muttersöhnchen, das in bester Freud'scher Manier mutterfixiert keine anderen zu liebenden Wesen in seiner näheren Umgebung ertragen kann; ein Mann, der noch bis ins fortgeschrittene Alter seine Mutter behaust, der schwer geschlagen an ihrem Totenbett zusammenbricht, ein Mann, der Sexualität - so zumindest scheint Eastwoods Credo zu sein - so oder so nicht hat ausleben können, weshalb sie sich in Substitutionshandlungen autoritärer Art ausdrückt. Die Szenen, in der Hoover Gandy den Heiratsantrag macht und fast erleichtert wirkt, als sie ablehnt, nur um ihr sofort den Job als Chefsekretärin anzubieten (und damit wahrscheinlich mehr, als sie als Gattin je erhalten hätte) birgt nicht nur eine gewisse Komik, sondern verdeutlicht auch, daß dieser Mann quasi nur als Zeichen existiert - als Zeichen für eine erstarkte Staatsmacht, die sich anschickt, bei ständiger Betonung amerikanischer Werte gleich mal einen der wichtigsten - den der individuellen Freiheit - zunichte zu machen. In einer anderen Szene wird dies explizit: Ein Vorgesetzter des jungen Hoover fragt ihn, und sich, ob er, Hoover, eigentlich Freunde, Hobbys, ein Mädchen habe? Hoover schaut ihn fast ungläubig an, als seien solche Ideen vollkommen außerhalb seiner Vorstellungswelt, bevor er dann grüblerisch innehält, als fiele ihm erstmals auf, daß es sich wirklich so verhält.

Hoovers Homosexualität thematisiert der Film vorsichtig, wie erwähnt fast so, als sei diese lediglich eine platonische gewesen, die Ahnung einer Liebe. Auch Hoovers angebliche Vorliebe für Fummel, Dessous und Damenkleidung wird lediglich ein einziges Mal aufgegriffen, wenn er nach dem Tod der Mutter in einem ihrer Kleider und behängt mit einer ihrer Ketten vor dem Spiegel steht. Identitätsverluste - Identitätsübertragungen? Was auch immer Eastwood andeuten mag, diese Szene ist fast delirial inszeniert, wir können uns also sicher sein, es hier mit der Verirrung eines Wirren, durch den Tod der Mutter tief Getroffenen zu tun zu haben. Und als Erklärung muß also auch hier einmal mehr das (übrigesn als streng religiös gezeichnete) Muttermonster herhalten. Eine etwas, nun ja, veraltete Sichtweise, wenn man so sagen will.

Clint Eastwood zeigt mit J. Edgar Hoover einen zerissenen Mann, der als Mensch gescheitert ist, der jedoch als Figur des öffentlichen Lebens enormen Einfluß hatte und das Land im 20. Jahrhundert geprägt hat. Er geht - darin seinen Regiekollegen Danny DeVito und Martin Scorsese, die mit den Biopics über "Jimmy Hoffa" (DeVito, 1992) und Howard Hughes ("Aviator", Scorsese 2004) ähnliche Wege einschlugen - sehr vorsichtig mit seiner Figur um, als wolle er einer fragilen und eh schon beschädigten Statue nicht weiteren Schaden zufügen. Dank einer rundum hervorragend aufgelegten Schauspielerriege, gelingen eindringliche Szenen und Charakterisierungen, die die Figur Hoover differenziert erzählen.

Und dennoch bleibt bei der genannten Lauflänge des FIlms eben doch auch ein gerade zur Mitte des Films nicht zu übersehender Hänger, der für Langeweile sorgt. Als würde das ganze Unternehmen an einem Nullpunkt anlangen, durchatmen, 20 Minuten verharren und dann erneut Anlauf nehmen für ein furioses Finale. Da gelingen dann gerade am Ende Szenen äußerster Zärtlichkeit zwischen Hoover und Tolson, die dem Zuschauer durchaus den berühmten Kloß in den Hals treiben. So sind die Schwachstellen des Films auch eher den Untiefen des Genres geschuldet, als dem Sujet oder der Regie, geschweige denn den Darstellern. Es ist das alte Lied - ein Leben verläuft eben nur selten drehbuchkompatibel...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen erstaunlich unpatriotisch, 28. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar [Blu-ray] (Blu-ray)
John Edgar Hoover`s Lebens-, bzw. Karrieregeschichte , was eigentlich dasselbe ist,
wurde nach meinem Empfinden hervorragend dargestellt.
Da ich in der amerikanischen Zeitgeschichte nicht übermäßig gut bewandert bin,
kann ich die Filmhandlung nicht unter Einbeziehung von Tatsachen bewerten.
Unstrittig dürfte für jederman sein, dass Hoover das FBI aufgebaut und
hinsichtlich der wissenschaftlichen Beweiserhebungen und überregionalen Ermittlungen
herausragendes geleistet hat.
Diese Erungenschaften spielen im Film logischerweise eine große, jedoch nicht zentrale Rolle. Im Großen und Ganzen steht Hoover`s verschrobene Persönlichkeit
im Mittelpunkt. Der energische kleine Mann kommt hierbei nicht besonders
vorteilhaft davon.
Clint Eastwoods großer Mut zur Hässlichkeit hat mich hierbei stark beeindruckt.
Hoover wird zu keinem Zeitpunkt idealisiert. Der Film wirkte auf mich auch
nie zwangspatriotisch. Gezeichnet wird das Portrait eines
in jungen Jahren extrem ehrgeizigen Kommunistennhassers und im Alter jenes eines absurd machtbesessenen, rassistischen Altpatrioten, der Zeit seines Daseins aufgrund von totaler Unterwürfigkeit gegenüber seiner Mutter nie ein Leben führte, dass wir als erstrebenswert bezeichnen würden.
Als sehr wichtigen Aspekt dieser Ödipus-Prägung wird auf die unterdrückte
Homosexualität von J. Edgar eingegangen.
Nun könnte man für eine solch tragische Figur so etwas wie Mitgefühl
aufbringen.
Die negativen Aspekte von Hoovers Persönlichkeit werden jedoch derartig
konsequent herausgearbeitet und von Leonardo Di Caprio so großartig
dargestelt, dass ich die Hauptfigur bis zum bitteren Ende nicht
mochte. Großes Mitgefühl stellte sich jedoch für dessen langjährigen
Berater und Partner ein.
Als dieser sich zum Ende des Films hin vor dem tödlich zusammengebrochenen
Hoover die Augen aus dem Kopf heult, war ich doch ziemlich ergriffen.
Leute, die sich in der Erwartung einer positiven bis heldenhaft dargestellten
Hauptfigur den Film angucken, werden wohl enttäuscht sein.
Freunde des Actionsgenre gehen hier defintiv leer aus.
Wer Lust auf ein zeitgeschichliches Drama mit einer, vermutlich
fair dargestellten und großartig gespielten, zerissenen Persönlichkeit
hat, kann sich den Film bedenkenlos anschauen.
Nicht unerwähnt möchte ich die insgesamt sehr guten Leistungen aller
Darsteller lassen.
Zur Vermeidung von Kommentierungen gekränkter Schlechtberwerter
möchte ich anmerken, dass hier ausschließlich um eine subjektive
Rezesion des Films handelt.
Für mich ist es völlig in Ordnung, den Film komplett besch..... zu
finden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sein eigenes Universum, 25. August 2012
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar (DVD)
In zwei Zeitebenen erzählt der Film den Weg eines Mannes, der schon zu Lebzeiten eine Legende war. Ganze acht US-Präsidenten hatte dieser Bundespolizeichef mit besonderen Befugnissen während seiner achtundvierzig jährigen Dienstzeit miterlebt. Sein Hang zu Ordnung und Reform machten aus dem aus der Not geborenen FBI ein leistungstarkes Gegengewicht zum organisierten Verbrechen.

Die ambivalente Figur in der us-amerikanischen Geschichte wird im Film treffend anskizziert, ohne alle ihre Höhen und Tiefen auszuleuchten. So sind nicht alle Dialoge und Handlungen verständlich, weil manchmal für den Nicht-US-Amerikaner die Hintergrundinformation fehlt. Gut ausgestattete Szenarien schaffen Atmosphäre und generieren Spannung. Regie und Schauspielern ist eine interessante Interpretation eines Stücks Zeitgeschichte gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intime Biografie einer bedeutenden Persönlichkeit mit tollen Schauspielern, 1. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Leben von J. Edgar Hoover, dem Chef des Federal Bureau Of Investigation, dem F.B.I. Hoover wurde gefürchtet, geächtet, bewundert und verehrt. Er kämpfte für neuartige Methoden in der Verbrechensbekämpfung, die wegweisend waren: Abnahme von Fingerabdrücken und deren Archivierung in einer Datei, Überwachung durch Wanzen und dergleichen. Sein Privatleben verbarg er, denn er wollte nicht, dass man sein Image, seine Karriere und sein Leben zerstörte.

*

In gewohnt hochwertiger Qualität inszenierte Clint Eastwood die Biografie des “mächtigsten Mannes der Welt”.
“J. Edgar” ist ein Film für Schauspieler, in dem sie zeigen können, was in ihnen steckt. Von Leonardo DiCaprio erwartet man mittlerweile eh nichts anderes mehr als eine auf höchstem Niveau präsentierte Performance. Auch in “J. Edgar” zeigt der Schauspieler sein Können und vor allem seine Wandelbarkeit. Sowohl als junger Edgar als auch als älterer und alter Mann überzeugt er ausnahmslos. Sein Schauspiel wirkt lange nach und hat sich bei mir erst einen Tag nach Ansehen des Films so richtig entfaltet.
Neben ihm faszinierte mich aber auch Armie Hammer als homosexueller Liebhaber Hoovers und dessen Stellvertreter. Souverän zeichnet Hammer das Bild eines “normalen” Homosexuellen. Weder über- noch untertrieben spielt er den eifersüchtigen und verliebten Mann.

Faszinierend wie das Team um Eastwood den Bogen in eine Vergangenheit schlägt, in der die Ermittlungen eines Kriminalfalls bei Weitem noch nicht die Detailgenauigkeit der heutigen Zeit erreicht hatte. Genau darum geht es, neben der persönlichen und mitunter intimen Lebensgeschichte Hoovers, in diesem Film.
Die Klärung der Entführung des Lindbergh-Babys, die damals für Schlagzeilen sorgte, nimmt einen Teil der Story ein und zeigt deutlich, mit welcher Verbissenheit Hoover sich in seine Aufgaben stürzte, aber auch vor Lügen nicht zurückschreckte.

Was Eastwood dann (natürlich zusammen mit den großartigen Schauspielern) die letzten zwanzig Minuten bietet, raubte mir den Atem. Einfühlsam und eindringlich, ruhig und meisterhaft inszeniert, zeigt das Ende des Films die wahre Liebe zwischen zwei Männern, die gemeinsam alterten. Der Schluß von “J. Edgar” brachte mich richtig zum Weinen. Einfach toll gemacht!

*

Fazit: Clint Eastwood und Leonardo DiCaprio at their best! Hochwertige, intime Biografie einer bedeutenden Persönlichkeit, die ihr Privatleben vor der Öffentlichkeit versteckte. Schauspielerisch und regietechnisch nahezu perfekt. Uneingeschränkte Empfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswerte Darstellung eines der mächtigsten Männer der USA, 1. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar (DVD)
Gutes Porträt eines der mächstigsten und umstrittensten Menschen in der Geschichte der USA. Darstellung ist im Großen und Ganzen ausgewogen, allerdings insgesamt vielleicht etwas zu "Hoover-freundlich" (manche "schmutzigen" Dinge wurden nur vorsichtig angedeutet oder weggelassen). DiCaprio zeigt wiedereinmal seine große Verwandlungsfähigkeit und Schauspielkunst.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Psychologisch interessant, 16. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar (DVD)
Ein Muttersöhnchen baut einen durchorganisierten Schnüffeldienst auf und erpresst mit seinem Wissen ūber jede Bewegung selbst höchster Politiker seine Umgebung bis hin zu US-Präsidenten. Vom psychologischen Ansatz bietet dieser Film viel Stoff, um die kranke Psyche notorischer Schnüffler zu verstehen, und di Caprio spielt J. Edgar auch durchaus überzeugend.

Mir fehlt in dem Film die politische Seite des Wahnsinnsapparat, den Hoover errichtete. Hier hätte ich einen wesentlich kritischeren Ansatz erwartet. So bleibt es eine Persönlichkeitsstudie ohne Tiefgang.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen es fehlt an Spannung, 10. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar (DVD)
und der langweilige Sonntag bleibt mit diesem Film, was er vorher bereits war, nämlich ein langweiliger Sonntag. Ich hatte den Film im Kino verpasst, weil er nach einer oder nach zwei Wochen abgesetzt wurde. Ja, Leonardo di Caprio ist ein hervorragender Schauspieler und eine Oscar Nominierung hätte er selbst für diesen Film verdient. Michael Fassbender, in "Shame" jedoch um längen besser, bekam auch keine Nominierung und er hätte das Ding kriegen sollen. Aber zurück zum Film. Der ständige Wechsel der Zeitperspektiven macht keinen Sinn und macht den Film keineswegs abwechslungsreich, zumal man doch extrem bemüht ist um die zeitliche Chronologie. Die Mühe um die Chronologie wiederum geht auf Kosten eines "Plots". Mir blieb verborgen, was der Film uns eigentlich sagen will. Es ist von allem etwas, aber nie was Richtiges. Ein bisschen Patriotismus, ein bisschen Paranoia hinsichtlich Kommunismus, ein wenig Rassismus, ein wenig Doppelmoral, ein bisschen Homosexualität und ein wenig Homophobie. Da hätte man sich vieleicht für ein Thema entscheiden müssen, um ein wenig Spannung zu erzeugen. Das können die Schauspieler, die alle einen tollen Job machen, nicht retten. Der Film bleibt irgendwie farblos. Man muss nicht über jede Person der Zeitgeschichte einen Film machen, wenn man kein Thema hat. Das wurde schon mit the "Iron Lady" bewiesen. Auch die wunderbare M. Streep konnte diesen Film nicht retten, da er überflüssig war.
Die Masken an und für sich mögen beeindruckend sein. Aber was hat man aus Leonardo di Caprio gemacht. So mag vielleicht Phillip Seymour Hoffmann aussehen, wenn er nicht ein wenig mehr auf sich achtet. Aber von di Caprio wurde kaum etwas erhalten. Möge das Schicksal weniger hart bei ihm zuschlagen. Die Maske von Armie Hammer war richtig schlecht. Die alten Herren sahen auf der Rennbahn aus wie Karikaturen. Zum Schluss widmet sich der Film dann doch endlich der Zuneigung zwischen Hoover und seinem Stellvertreter Tolson. Trotzdem bleibt er vage. Man will sich nicht wirklich entscheiden. Man hält sich an den dürftigen Zeitdokumenten. Das mag seriös sein, aber die Kunst darf ruhig etwas mutiger sein. Während Armie Hammer während des gesammten Films gut mithalten kann, neigt er zum Schluss in seiner Gebrechlichkeit und Ergriffenheit zum overacting. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen.
Ein Film, den man sich anschauen kann. Wenn man es nicht tut, hat man auch nicht viel verpasst.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amerikanische Geschichte aus den Augen von J. Edgar Hoover, 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: J. Edgar [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorweg : Für Interessierte von amerikanischer Zeitgeschichte zwischen 1920 bis in den 1970er Jahren ist der Film von Clint Eastwood ein wahrer Genuss, für andere vielleicht nicht.

" J. Edgar " erzählt die Lebensgeschichte des mächtigsten Mannes Amerikas hinter sechs Präsidenten. Hoover gründete das FBI, aus heutiger Sicht gesehen einer der wichtigsten Geschichte für die Kriminalität und Bekämpfung.

J Edgar war ohne Zweifel eine gespaltene Persönlichkeit, ein Egozentriker, ein Perfektionist, ein Mann mit zwei Gesichtern, aber, und das ist sicher, war er auch ein Visionär und großer Mann in seiner Zeit.

Hoover leitete Verbrechen wie die legendäre Entführung des Babys von Charles Lindberg, stellte auch Amerikas Most Wanted, den Bankräuber John Dillinger und senkte die Verbrecher-Rate in vielen Staaten Amerikas, besonders in Washington D.C enorm.

Das Privatleben von Hoover ist auch immer wieder Anlass für Gesprächsstoff : War Edgar nun homosexuell oder nicht, was lief mit seinem Stellvertreter Clyde Tolson wirklich.... und so weiter

Auch war Hoover kein ängstlicher Mann, geschweige denn vorsichtig : Angeblich lies er Robert Kennedy, seiner Präsidenten - Bruder John oder auch Richard Nixon und den Entertainer Frank Sinatra abhören.

Seine Philosophie war klar : Hoover wollte jedes Verbrechen sofort aufklären, indem er die Fingerabdrücke von jedem Bürger des Landes haben wollte, so etwas war damals noch zweifelhaft in seiner Effektivität und Ausführung.

Nun, wie ist der Film? Edgar wird vom wie ich finde größten Schauspieler der heutigen Zeit, Leonardo Di Caprio verkörpert. Wie sich herausstellte, ein GLÜCKSGRIFF von der feinsten Sorte. Di Caprio spielt den FBI - Chef einfach perfekt und verkörpert die Person und den Mensch Hoover genial. Auch das Aussehen und das Make Up Team muss man loben, auch in den 70er Jahren sieht Hoover super aus und realer gehts fast nicht.

Zur Blu-ray : Das Bild ist stilbedingt gut, nicht perfekt, aber doch okay. Der Ton ( DTS 5.1 English ) sehr gut. Ich empfehle sowieso die Original-Fassung, um noch mehr Atmosphäre einzuhauchen.

Fazit : Eine geniale Biographie, wenn auch nicht für jedermann, für Interessierte und Zweifler von Hoover und dem System FBI sei der Streifen auf jeden Fall aufs Herz gelegt.
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J. Edgar
J. Edgar von Clint Eastwood (DVD - 2012)
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