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Kundenrezensionen

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am 22. Juni 2014
Für mich waren The White Stripes Jack White, The Raconteurs waren Jack White und The Dead Wheater waren es ebenfalls. Demnach war es nur eine Frage der Zeit, wann auf einer Platte mal endlich "Jack White" draufstehen würde.
Diese nun vorliegende Scheibe ist voller großer Kunst eines Musikers, der nur macht, was er möchte und damit genau das Richtige tut. Es ist kein Song auf dem Album, der eine Lücke füllt oder nebensächlich daherkommt. "Blunderbuss" ist ein Theaterstück, das in Jack Whites Kopf zu spielen scheint. Und es ist großartig anzusehen.
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am 20. April 2012
Ein lang ersehntes Album, das mit dementsprechend hohen Erwartungen auf sein Erscheinen warten ließ. Eins nehme ich gleich vorweg, meine Erwartungen waren im Vergleich zur erschienen CD lächerlich klein: Das Album ist ein unglaublich starker Beginn einer hoffentlich langanhaltenden Solokarriere.

Jack White ist der Workaholic der Musikbranche. Bereits drei erfolgreiche Bands und seit geraumer Zeit als Produzent tätig. Wer steckt denn schon so viel Leidenschaft in seine Arbeit hinein? Mit "Blunderbuss" ist Jack White meiner Meinung nach ein weiterer Meilenstein der Musikgeschichte gelungen - Er ist eine (junge) lebende Legende. Aber was bringt mich zu diesem Schluss? Diese CD ist die Evolution des Rock/Blues. An manchen Liedern hängen letzte Noten vergangener Tage des Jack Whites, doch insgesamt ist "Blunderbuss" eine Weiterentwicklung seines Stils, eine überzeugende Interpretation dessen, was Rock/Blues des 21. Jahrhunderts ist. Seine Qualität liegt darin Lieder zu komponieren, die ungemein eingängig sind. Bei keinem, wirklich keinem Titel, dachte ich, dass ich mich reinhören müsste. Alle Musiktiteln waren vom ersten Takt an präsent und fühlten sich gut an, gingen sofort ins Blut über. Das bringt mich zu dem Schluss, dass diese CD auf Jack Whites Karriere bezogen die wohl musikalisch gereifteste ist. Sie ist weniger wild und weniger verrückt, aber meisterlich zusammengestellt.
Es bedeutet für mich sehr viel zu wissen, dass es noch Musiker gibt, die sich nicht auf ihren vergangenen Erfolg ausruhen und versuchen voranzukommen. Und ja, Jack White gehört dieser erlesenen Gruppe an.

Für alle Fans von Jack White und seinen Bands, alle Rock- und Blueshedonisten, alle Menschen mit gutem Geschmack: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!
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am 27. Mai 2012
Wer hätte das gedacht, "Blunderbuss" ist besser ausgefallen als erwartet. Ich bin wirklich kein großer Jack White Freund, doch kommt man als ausgiebiger Musikkonsument nicht umher, sich immer wieder mit seinen Outputs zu befassen. Die White Stripes haben mir über eine gewisse Zeit ein Lächeln auf den Lippen gezaubert. Leider stellte sich spätestens beim dritten Album ein Wiederholungseffekt ein. Die White Stripes wurden ein Plagiat ihrer selbst. Genau das ist seitdem mein Problem mit Jack White. Zu häufig wiederholen sich in seinen Songs Strukturen und Themen. Er wirkte bislang wie festgefahren auf seiner Linie.
Auch auf "Blunderbuss" hat er diese Linie nicht gänzlich verlassen. Vieles ist einem schon bei den White Stripes oder den Dead Weather Alben begegnet. Aber doch hat er seinen Blues-Rumpel-Rock verfeinert und mit Ideen gewürzt, die ihm vielleicht in dieser Form nicht jeder zugetraut hat. "Blunderbuss" macht Spaß und ist besser als ich befürchtet habe. Gerne würde ich dreieinhalb Sterne vergeben. Das geht nicht - somit fällt das Urteil zugunsten des "Angeklagten" aus. Vier Sterne, verbunden mit der Hoffnung, dass in Zukunft mehr Überraschendes von Jack White kommt.
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am 30. September 2015
Jack Whites Musik trifft perfekt meinen Geschmack, seine Stimme, seine Riffs... der Typ ist der Hammer.
Auch dieses Album gefällt mir vom ersten bis zum letzten Titel.
Wobei ich mich zugegebener Maßen ein bisschen hinein hören musste beim ersten Hören.
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am 13. Dezember 2014
Jack White solo ist schon gut, aber es fehlt die andere Hälfte. Während die White Stripes in meinen Ohren oft geschlossen gute, bissige, abwechslungsreiche, schmissige Alben hinlegten, wirkt Blunderbuss für mich einfach ein bißerl unfertig und ambivalent.
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am 11. Oktober 2014
Die White Stripes waren schon gut,aber jetzt ist Jack White an seinem absoluten Höhepunkt angelangt.
Das Album rockt ab. Musik wie sie sein sollte;einfach spannend.Das geht durch den Kopf in die Beine!
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am 20. April 2012
Ach, wie ich das ewig infantile Posing von ihm hasse! Meine Güte, was ist dieser Kerl, der es als versierter Musiker und kompetenter Songwriter gar nicht nötig hätte, in seinen Videos peinlich. Das nimmt mir persönlich immer den halben Genuss an der Sache. Sein Videoclip für die Single "Sixteen Saltines", pseudo-hip und unfassbar narzistisch, ist derart abgedroschen und Jack Whites Posing so verkrampft, das ich nur "Hilfe!" schreien möchte. Nun, man kennt das schon aus dem überbewerteten Film "It Might Get Loud" (2010), wo er als Mister Ultracool im Trio mit Jimmy Page und The Edge (von U2) eine Jam Session auf dem Niveau einer Schülerband im Proberaum zuwege brachte und dabei dennoch als der beste der drei abschnitt.

Seit 15 Jahren bringt Jack White interessante Musik auf den Markt. Mit The White Stripes, mit den Raconteurs und mit Dead Weather, für die er sich jeweils exzellente Wegbegleiter heraus gepickt hatte, gab es echte Highlights. Klar, Jack White macht auch Schrott - "Another Way To Die" mit Alicia Keys hat klar gezeigt, wo seine Grenzen liegen und wo er auch korrumpierbar ist. Dieser Titel für James Bond aka 007 wollte ach so gern kommerziell und trotzdem cool sein, war's dann leider gar nicht.

Jetzt wird er mit seinem Soloalbum "Blunderbuss" in den Feuilletons als der nächste Mann, der endlich Farbe bekennt abgefeiert und darf sich sicher sein, dass er alles "richtig" gemacht hat. Eine bunte Wundertüte ist das Album, darin jeder Stil einmal hübsch bedient wird: Country-Folk, Blues, 70's Rock, Grunge, etc. pp. "Blunderbuss" ist ein für unsere Zeit typisches (Retro-)Album, das auf Anhieb gefällt - so wie die letzte der Black Keys, "El Camino" von 2011. Man legt's auf und dank Produzent Jack White persönlich geht einem alles runter wie Öl - eine runde Sache, und dabei rockt und zischelt und dröhnt es doch an allen Ecken und Enden. Wie schon Andreas Borcholte für den "Kulturspiegel" feststellte - hier gibt es von allem etwas. Wörtlich heißt es: "ein überladener Schaukasten voll funkelnder Glasperlen." Und in den USA vertritt man quietschvergnügt die hohe Theorie, dass sich Jack White mit seinen Projekten der letzten Jahre auf diesen "großen Moment" (Borcholte) habe "vorbereiten" wollen.

Äh, wie bitte? Jack Whites Leistung bestand doch gerade immer darin, dass er erfolgreich war, ohne dass er Kompromisse einging, ergo die White Stripes in die Charts brachte, die sich dafür nicht die Bohne anbiedern mussten, sondern schräg und einzigartig blieben. Seine Leistung bestand im Moment der Überraschung, wie etwa mit der Gründung von Dead Weather - einer Band mit Jack White am Schlagzeug, die dennoch eindeutig seine Handschrift trug. Seine Leistung war (und das trotz seines Posings...), stets den Eindruck vermitteln zu können, dass man ihn als Musiker weder durchschauen noch berechnen könne und das eine unerwartet spannende Idee schon hinter der nächsten Ecke darauf warte zu erscheinen.

Jetzt jubelt die Welt der Feuilletons über "Blunderbuss" - ein "tolles Album", das Jack White den Musiker und Songwriter endlich... berechenbar macht. Und damit haben alle Journalisten, die in diesen Chor einstimmen, leider Recht. "Blunderbuss" ist ganz sicher kein schlechtes (wenn eben auch beliebiges, aus Versatzstücken der Siebziger erstelltes Retro-)Rockalbum, es wird sich vielleicht (oder sollte ich sagen: sicher!?) erstklassig verkaufen, aber es macht aus Jack White nur einen weiteren Musiker durchschnittlichen Alternative Rocks, der damit in diese Schublade passt, in die er sich bisher nie hinein zwängen ließ. Dort liegt er jetzt neben Stephen Malkmus, J Mascis, Beck, Thurston Moore und anderen Legenden der Independent-Musik. Und macht ab und zu eine Platte, für die er mal mehr, mal weniger Schulterklopfen erhält - bis man ihn schlimmstenfalls so wenig braucht wie heute Paul Weller oder Nick Cave.

Andererseits: Wer in 15 rastlosen Jahren so viele Überraschungen in petto hatte wie er, wird wohl noch die eine oder andere aus dem Ärmel ziehen können. Hoffen wir mal!
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am 28. Dezember 2014
Jack White liefert mit seinem ersten Soloalbum eine gelunge Songsammlung ab. Für mich ist die Single "Shakin" der Anspieltipp und auch der Song des Albums. Er schafft es einfach seinen einmaligen Sound in interessante Songs zu packen. An der ein oder anderen Stelle erinnert das zwar dann an die White Stripes oder seine anderen projekte, dennoch bleibt dieses Album was eigenständiges.

Einzig im Mittelteil ähnelt sich der Songaufbau etwas zu stark, wodurch das ganze etwas zäh wirkt und beinahe langweilig wird. Aber so einen kleinen Durchhänger verzeiht man gerne, wenn der Rest passt.
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am 22. Juni 2012
Ich bin entzückt, was für ein geniales Album! Man stelle sich vor,dass sich heute überhaupt noch jemand traut ein Fender Rhodes Piano einzusetzen und zusammen mit der E-Gitarre eine wunderbar eigenwillige Melange aus Rock/Blues,Country (ein wenig)zu kochen.
Ich bin schlichtweg begeistert. Der Mann ist ein Genie. Es ist kaum zu glauben, aber heutzutage wird tatsächlich noch gute Musik gemacht.
Jack White ist für mich der Jim Jarmush der Musikszene irgendwie. Was für ein Talent.
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am 20. April 2012
Im folgenden bewerte ich die Vinyl-Version des Albums "Blunderbuss" von Jack White:

Vinyl & Inhalt:
Das 42-minütige Album passt auf eine Vinyl, doch trotzdem kommt ein qualitativ hochwertiges Gatefold-Cover zum Vorschein. Die Deckelseite ist hardcovered und neben der heavyweight Vinyl ist ein Download-Voucher für die .mp3-Verison enthalten. Des Weiteren findet sich ein aufschlagbares Blatt mit den Lyrics und den mitwirkenden Künstlern. Die Klangqualität der Platte ist spitze, aber anderes darf man von Jack White und seinem Plattenlabel Third Man Records nicht erwarten! Das Album wurde von White als Vinyl-Album geplant und das merkt man!

Musik:
Nur an wenigen Stellen (z.B. Track 2: "Sixteen Saltines") finden sich die White-Stripes Einflüsse wieder. "Blunderbuss" ist ein Blues-Album und man sollte sich eher an den Raconteurs orientieren. Manche Songs hören sich an wie aus den 50/60ern, in fast allen Songs findet sich Piano und/oder Streicher Unterstützung und man ist von "missing Pieces" bis "Take Me with You When You Go" auf hohem Niveau unterhalten.

Fazit:
Für mich ist dieses Album (zusammen mit "Blues Funeral" von Mark Lanegan das bisher beste Album des Jahres und ich freue mich sehr, dass ich Karten für eine Seiner Deutschland-Gigs habe (Ende Juni - Anfang Juli).
33 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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