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4.0 von 5 Sternen Überzeugend!
VAN HALEN sind zurück - 14 Jahre nach "Van Halen III" wird ein neues Album vorgelegt, und diesmal wieder mit David Lee Roth als Sänger... da wird man schon neugierig, was diese Band, welche vor allem in den 80ern zu den populärsten Hard Rock Acts weltweit gehörte und die irgendwie nie ganz von der Bildfläche verschwunden war noch zu bieten hat...
Veröffentlicht am 5. Februar 2012 von Parsec

versus
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Van Halen ist Sieger im Loudness-War
Das neue Album der wieder mit Sänger David Lee Roth vereinten Hardrocker von Van Halen ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man gute Musik durch schlechte Aufnahme und Mixdown völlig kaputt machen kann.

Die Band rackert sich ab. Die Musik (was man hören kann) ist wirklich inspiriert. Wir hören einen unglaublich interessanten...
Veröffentlicht am 27. März 2012 von azche24


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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überzeugend!, 5. Februar 2012
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Different Kind of Truth (Audio CD)
VAN HALEN sind zurück - 14 Jahre nach "Van Halen III" wird ein neues Album vorgelegt, und diesmal wieder mit David Lee Roth als Sänger... da wird man schon neugierig, was diese Band, welche vor allem in den 80ern zu den populärsten Hard Rock Acts weltweit gehörte und die irgendwie nie ganz von der Bildfläche verschwunden war noch zu bieten hat. Der Zeitpunkt ist fraglos günstig - seit einigen Jahren steht klassischer Rock wieder hoch im Kurs, wieso sollten VAN HALEN hier nicht auch wieder mitmischen.

Der erste Durchlauf von A DIFFERENT KIND OF TRUTH zeigt - VAN HALEN sind und bleiben VAN HALEN. Selbst wenn man nicht wüsste das ein neues Album dieser Band draußen ist, der Sound klingt sofort nach VAN HALEN. Das Album ist gut produziert, rockt klassisch und kommt ohne gekünstelte Trendanbiederung aus.

Interessant fand ich, dass die Band anscheinend nicht versucht hat, ein oder zwei möglichst eingängige Singles auf diesem Album zu plazieren. Die Lieder sind natürlich nicht direkt "progressiv" und "experimentell" (wer sowas hören will kauft ja auch kein VAN HALEN Album), aber auf totale Ohrwurm-Refrains und völlig vorhersehbare Kompositionen hat die Band noch auch nicht gesetzt... wie ich finde ein sehr guter Zug.
Dies bedeutet auch: wer VAN HALEN ausschließlich wegen ihrer Megahits "Jump", "Why Can't This Be Love" oder meinetwegen noch "Panama" mag sollte sich den Kauf dieses Albums überlegen... derart chartkompatibel und poppig sind die Jungs hier nicht unterwegs. Wer aber die klassische DLR-Phase von VAN HALEN schätzt sollte bei diesem Album auf seine Kosten kommen, die Musik ist flott, organisch und weist die Trademakrs der Band auf, welche sie auch vor 30 Jahren aufweisen konnte.

Die Frage, inwieweit dieses Album mit Alben wie "Fair Warning", "Diver Down", "1984" oder gar den Erstlingswerken "Van Halen I" bzw. "II" mithalten kann muss meiner Ansicht nach die Zeit zeigen - ein solcher Direktvergleich ist allerdings womöglich auch ziemlich unrealistisch, 30 Jahre sind dann doch eine lange Zeit, welche den objektiven Blick und den 1:1 Vergleich sehr schwer macht. Fakt ist aber für mich, dass VAN HALEN mit ihrem hier vorliegenden Album zumindest an den Stil und den Spirit von damals gut anknüpfen und gelungene Songs in dieser Manier bieten können - und mehr als das darf man realistischerweise nicht erwarten, und das allein ist bereits eine echte Leistung.

Alles in allem: A DIFFEREND KIND OF TRUTH ist ein gutes VAN HALEN Album, im Stil klassisch, dabei allerdings nicht auf gnadenlos poppig getrimmt, sondern wirklich guter Hard Rock mit Ecken und Kanten. Fans der DLR Phase dieser Band sollten hier auf ihre Kosten kommen.
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69 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'm on Fire!!!, 4. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: A Different Kind of Truth (Audio CD)
Ich bin mit VAN HALEN aufgewachsen, mit 8 hab ich angefangen zu hören und auch Dank Eddie angefangen Gitarre zu spielen. ICh hab in meinen Teenager Tagen alle Interviews und Zeitungsartikel ausgeschnitten und immer wieder gelesen, hab somit die ganze Wandlung von VH live mit erlebt, leider auch der ganze Stress in den 90ern.

Dazu muss ich sagen dass ich Fan von der DLR als auch von der VAN HAGAR Era Fan bin. Aussagen wie "F***k Sammy den Poser" oder "Chickenfoot sind besser als Van Halen" gehören in den Kindergarten. Erinnert mich daran dass man damals als Take That Fan nicht die New Kids on the Block hören durfte, oder so ähnlich... in so ein Niveau gehören solche Aussagen rein!

Als VH Fan hatte man es in den letzten Jahren wirklich schwer. Nach Schicksalsschlägen und einem nicht-akzeptierten "Eddie van Halen Solo Album" (So, bezeichne ich jetzt einfach mal 'VH III'") hab ich mir ernsthafte Sorgen um Eddie Gesundheits- (und Geistes-)zustand gemacht. Der Weggang von Michael Anthony vermieste mir ein wenig die Reunion mit David Lee Roth, die man hier in Deutschland eh so gut wie gar nicht mitbekommen hat... Egal, kommen wir mal in die Gegenwart!

Wie ein Rezensent hier schon schrieb, es wurde RESET gedrückt, aber sowas von!!
VH setzen bei ihrem Album 1984 an, allerdings mit dem Sound von Heute. Vor allem Eddies Gitarre ist fetter als fett!
Die Stücke orientieren sich eher an die härteren und progressiveren Stücken von damals, erinnern an VH II und die Rocker von 1984. Und es macht unfassbar Spass dem zu zuhören. Eddie haut ein schweinegeiles Riff nach dem anderen heraus, sein Bruder groovt wie Hölle und Dave ist Dave.
Bleibt nur noch Wolfgang. Um ehrlich zu sein, hab ich Michael Anthony spielerisch nicht einmal vermisst. Das Zusammenspiel zwischen Vater und Sohn ist einfach großartig. Das einzige was mir fehlte ist Anthony geniale Stimme im Chorgesang, die einen großen Part in dem Sound von VH ausmachte. Nun gut Wolfgang ist jetzt der Bassit, er trägt den Namen VAN HALEN, also... ich sag mal genehmigt, geiler Job!

Hits! Ja, Hits findet man auf diesem Album nicht. Das ist sicherlich der Grund warum einige dieses Album nicht mögen werden.
Hörer von WHY CAN'T THIS BE LOVE, WHEN IT'S LOVE oder RIGHT NOW (die nebenbei gesagt geniale Meisterwerke sind) findet man hier nicht! Nicht mal DLR-Era-Hits wie JUMP oder ein zweites PANAMA, JAMIES CRYING... nein, nein, nein.
Und das finde ich verdammt nochmal gut so!!
Gut vielleicht hätte ich mir eine 'Cleane' Nummer wie TOP JIMMY, SECRETS oder meinetwege auch DIRTY WATER DOG gewünscht, aber:
Erstens sind diese Hits schon geschrieben, also warum lauwarme Aufgüsse machen?
Zweitens hat man wirklich so das Gefühl das die VH Familie plus Dave wirklich das machen was sie wollen. Auf die Fresse Rock, mit Riffs die nur einer Zaubern kann und einer Rhytmustruppe die einmalig ist auf diesem Planeten!
Und mal ehrlich, in Zeiten von YouTube ist einem doch Radioanbiedernde Hits scheißegal, umso authentischer alles.
Diese Platte ist nichts für den Mainstream-Hörer! Nope!

Als alter VH Fan ist mir auch nicht entgangen dass sich hier ältere, unveröffentliche Stücke aus den 70ern wieder finden. SHE'S A WOMAN, BIG RIVER (Damals Big Trouble) und auch die letzte Nummer hab ich schonmal gehört. Ist das gut? Schlecht? Schwach? Arm? Ein genialer Zug? Keine Ideen gehabt in den letzten 14 Jahren? Keine Ahnung und völlig egal, denn als das Killer-Riff von BIG TROUBLE... sorry BIG RIVER durch die Boxen dröhnte hab ich mich nur gefreut!

Bevor ich zum Fazit komme, eins noch: Eddie ist einer der geilsten RHYTMUS(!!)-Gitarristen aller Zeiten!
Darauf sollte man auch mal sein Augenmerk legen, nicht immer nur auch Tapping und Soli! ;]

FAZIT:
Voll auf die Fresse, Fett, keine Mainstream-Platte (Die WHY CAN'T THIS BE LOVE Zeit ist vorbei), Virtuos, geiler Snare-Sound, Dave ist wieder Diamond Dave, Eddie ist (FÜR MICH) wieder Gott, VAN HALEN SIND WIEDER DA!!!!!

I'm on FIIIIIIIIIIIREEEEEE! :D
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück in die Zukunft !, 10. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: A Different Kind of Truth (Audio CD)
Van Halen sind endlich wieder (fast) die alten, so wie ich sie seit dem ersten Album kennengelernt hatte. Ok, Michael Anthony fehlt schon ein wenig, vor allem beim mehrstimmigen Gesang und sein typischer Basssound natürlich, aber Eddie's Sohnemann macht das zwar anders aber auch gut. Der Sound ist nicht mehr so transparent wie auf den ersten VH-Alben, aber der alte Flair ist endlich wieder da. Auf dem Album ist kein einziger Ausfall oder Schmusesong (was mich persönlich immer etwas störte seit Hagar's Zeiten). Absoluter Kauftipp für jeden 'alten' VH-Van der Roth-Ära!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Van Halen ist Sieger im Loudness-War, 27. März 2012
Von 
azche24 "azche24" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Different Kind of Truth (Audio CD)
Das neue Album der wieder mit Sänger David Lee Roth vereinten Hardrocker von Van Halen ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man gute Musik durch schlechte Aufnahme und Mixdown völlig kaputt machen kann.

Die Band rackert sich ab. Die Musik (was man hören kann) ist wirklich inspiriert. Wir hören einen unglaublich interessanten Sänger, einen völlig ausgefuchsten Gitarristen, einen ziemlich wilden Drummer und mit Wolfgang VH (der Sohn des Edward) einen dynamischen, vitalen Bassisten. Aber leider hören wir nichts. Nichts. Das gesamte Album ist zusammengematscht und komprimiert in einem Maße, dass man es auf einem 5 cm kleinen Kofferradio-Lautsprecher problemlos hören kann. Es ist unglaublich: Matsch ohne Ende mit sagenhafter Kompression ' alles ist gleich laut (Gitarre und Gesang lauter, der Rest ziemlich viel leiser).Das zielt auf Menschen, die leider keine Stereoanlage, sondern nur ein schlechtes Autoradio besitzen.

Die Fakten: Das Album hat einen Dynamikumfang (DR = Dynamic Range) von 5! Das ist praktisch keine Dynamik ' eben alle Töne möglichst gleich laut. Zum Vergleich: Ein interessant klingendes- oder sogar audiophiles Album hat DR-Werte von 12 bis 16. Ein normales Album der 80er (die große Zeit der VH) wie das von mir geschätzte Album Diver Down (1982) hat einen DR von 12 ' und hört sich nicht nur deshalb gut an. Was sich der Drummer dachte, als er seine Becken bearbeitete (und er tut das extrem fantasievoll). Was der Bassist tut, wenn Vater wieder mal zu einem großen Solo abhebt. All das geht leider in einem grauenhaften Matsch unter. Die Gitarre des Meisters, sein sicherlich großartiger Röhrenamp, seine stupende Technik ' alles Matsch. Es klingt wie ein Transistor-FUZZ aus China für 17,80 EUR im Einzelhandel. Wir sollten die Toningenieure dieser Aufnahme zwingen, das grauenhaft klingende Produkt ihrer Arbeit täglich eine Stunde 14 Tage lang zu hören. Der niedrigste von mir gemessene DR aller Zeiten vernichtet ein eigentlich gutes Album. Musik für Menschen ohne Ohren. Ich habe noch nie ein wirklich gutes Album mit einem DR von weniger als 10 gehört. Aber DR = 5 ist wirklich zum Weglaufen.

Fazit: Gute Musik kann mit DR 5 auch so furchtbar klingen!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes comeback, 22. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Different Kind of Truth (Audio CD)
lange hat man auf das comeback dieser einflussreichen hardrock band warten müssen.
nachdem 2006 das comeback mit originalsänger david leed roth in form von liveauftritten in den USA schon seinen anfang hatte, wartete man seither noch gespannt auf ein neues album. fast wäre es sogar eine reunion; leider fehlt halt michael anthony am bass, dann wäre die reunion perfekt, aber für ihn übernimmt der
spross von eddie wolfgang van halen den bass.
nun - gut 6 jahre später gibt es endlich ein neues lebenszeichen auf tonträger.
fakt ist erstmal, dass knapp mehr als die hälfte des albums keine neuen stücke enthält:
"tattoo", "she`s the woman", "outta space", "big river", "beats workin`", "honeybabysweetiedoll" und "bullethead" stammen noch aus den frühen tagen ihrer karriere in den 70`ern und waren damals noch demosongs.
tatsache ist allerdings (ich kenn die originale von damals klanglich jetzt nicht), dass
die songs frisch , aber sehr auf den typischen van halen sound produziert sind.
die drums von alex klingen wie sie schon immer klangen, genauso die stimme von diamond david lee roth. die gitarre von eddie klingt auch nicht zu verzerrt.
mich erinnert das album, nicht nur weil vieles neueingespielte demos sind, einfach an die jungen, wilden und rebellischen van halen in der zeit von 1978-1982.
keine synthies, keine balladen - purer hardrock, wie er sein soll.
einziges manko des albums ist vielleicht, dass die typischen tappings von eddie hier eher kürzer treten - sollte aber ein geringeres problem darstellen.
in meinen ohren macht die band einen super job, klingt sehr motiviert und sie möchten der welt zeigen, dass sie es noch immer drauf haben.
weiter so !
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roth'n Roll der Extraklasse, 5. Februar 2012
Von 
hubibe "hubibe" (Gütersloh) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kaum zu glauben, aber wahr: Van Halen schließen mit "A different kind of truth" fast nahtlos an die ersten 6 Studio-Outputs an. Da ist es wieder, das alte Van Halen Gefühl: abwechslungsreiche, spannungsgeladene Songstrukturen und man weiß nie, was als nächstes passiert. Fühlt sich aufregend an. Ganz anders als die Van Hagar Ära, die mir auf ihre Art und Weise auch gefällt - wenn mal die Laune Richtung radio-kompatibler Mainstreamrock geht. Auch Chickenfoot ist wahrlich nicht von schlechten Eltern, aber dies hier ist einfach eine ganz andere Liga, was die Action in den Songs angeht. Und das konnte man nach der zwar nicht schlechten, aber doch allzu gefälligen Single "Tattoo" echt nicht erwarten. Ein Song für's Radio, quasi Van Hagar mit Roth Vocals. Nett, aber nicht mehr.

Das Unglaubliche ist aber: ab Song #2 gibt es nur noch voll auf die Zwölf. Klasse Hard Rock, der offensichtlich nur im Hinblick auf die eigene Legacy eingespielt wurde. Kohle braucht von denen keiner mehr. Hier steht ganz klar im Vordergrund, dass man allen nochmal zeigen möchte, dass die Platte vor "Diver Down" sehr gut auch hätte "A different kind of truth" heißen können. Wirklich? Ja. Aber der Reihe nach. Ich fange mal mit den unerheblichen Kritikpunkten an:

1. eine Ted Templeman Produktion wäre mir lieber gewesen, denn die neue CD ist arg basslastig abgemischt und wird in den Tiefen etwas schwammig. Vermutlich wollte Eddie, dass Sohnemann Wolfgang auch zu hören ist. Ziel erreicht!

2. ich vermisse die Roth typischen hohen Schreie etwas. Aber das ist wohl einfach der Zahn der Zeit.

Ansonsten gibt es von mir aber nix zu meckern: DLR ist einfach der richtige Sänger-Counterpart für Eddie Van Halen. Nur mit Roth klangen und klingen Van Halen gefährlich, hungrig und frei vom Blick auf die Charts. Das war weder mit Sammy Hagar noch mit Gary Cherone nur ansatzweise so. Wolfgang Van Halen macht einen spitzenmäßigen Job als Bassist - auch wenn ich gern Michael Anthony dabei hätte, muß ich zugeben, dass er zumindest auf der CD überhaupt nicht fehlt. Selbst die Background Vocals passen sehr gut.

Und die Songs?

1. Tattoo: wie oben schon gesagt: gefälliger Radio-Rocker, hätte auch von Van Hagar sein können (dann allerdings mit weniger witzigem Text). Auch der einzige Song, wo Keyboards auftauchen. Hätte auch gut von DLRs "A little ain't enough" sein können. Ich war erst mega-enttäuscht, "Tattoo" hat sich dann aber zumindest bei mir als echter Grower entpuppt. Für mich ist rätselhaft, warum der Song die neue CD eröffnet und als Single ausgewählt wurde, sei's drum - er ist jedenfalls im Gesamtkontext die einzige kleine Enttäuschung auf der Songebene.

2. She's the woman: rockt wie Sau. Klasse! Hätte definitiv auf den ersten 5 Alben drauf sein können und wäre dort auch einer der Höhepunkte gewesen. Das Ding sprüht nur so von 80er Van Halen Flair. Und ja: ich besitze auch die 1977er Demos. Aber macht doch überhaupt gar nichts, wenn alte gute Ideen neu aufgenommen werden. Besser als bei vielen anderen Reunion-Alben irgendwelcher halbgarer Quatsch.

3. You and your blues: klasse Nummer, die gemächlich startet, einen tollen Refrain hat und eine Mischung aus Van Hagar und alten Van Halen darstellt, wobei der Schwerpunkt auf dem alten Kram liegt. Wäre eindeutig eine bessere Single als Tattoo gewesen.

4. China Town: ein Hammerteil. Doublebass-Geballer und wahnwitzige Gitarrenarbeit von Eddie. Spitzenmäßiges Solo. Denkt an "Shyboy" von DLR oder an "Hang em high" und dann könnt Ihr euch das ungefähr vorstellen. Spitze!

5. Blood and Fire: erinnert mich vom Feeling etwas an Little Guitars. Also: echter gute Laune Song, auch mit kommerziellem Potenzial. Klasse Refrain mit Ohrwurmcharakter. Könnte auch eine Single werden. Und wie in fast jedem Song gibt es auch hier extrem variables Songwriting mit Laut/Leise Stellen und Überraschungen und kleinen Details an jeder Ecke, die einfach Spaß machen.

6. Bullethead: Das "Atomic Punk" dieser Scheibe. Also recht schnell gehalten, rotzig runter gehobelt, tolle Arbeit an den Instrumenten und Roth gibt ebenfalls Vollgas.

7. As is: nochmal Speed mit Doublebass. Klasse Song, mit einem schleppenden Intro, welches sich dann in eine echte Speedgranate steigert. Die Gitarre raucht und qualmt und ich muß mich kneifen, da ich nicht mehr genau weiß, ob wir jezt 1981 oder 2012 haben...Spitze!!!

8. Honeybabiesweetiedoll: völlig abgefahrene Nummer, die ganz entfernt vielleicht an "Outta love" von VH II erinnert. Abgefahrene Rhythmen, knallharte Gitarre, absolut nichts fürs Radio! Auch dieses Teil verströmt den Geist der ganz alten Van Halen auf einmalige Art und Weise.

9. The trouble with never: ein bluesiges Gitarrenlick geht über in einen treibenden Hardrocker der Extraklasse. Für mich einer der zahlreichen Höhepunkte auf dieser Scheibe. Ohrwurmrefrain mit den typischen Van Halen Hintergrundchören. Und DLR fragt immer wieder: "When was the last time you did something for the first time?" - Cool. Das ist meilenweit weg von "When it's love" oder ähnlichem. Auch in diesem Song gibt Eddie alles, ein supertolles Gitarrensolo, gefolgt von einem der typischen ruhigen Zwischenteile á la "Panama". DLR mit supertiefem Sprechgesang...spitze!!!

10. Outta space: auch von den 1977er Demos. Hieß damals "Let's get rockin" ist aber in der neuen Version für meinen Geschmack noch viel cooler. Auch hier wird das Gaspedal wieder ordentlich durchgedrückt. Hatte ich schon geschrieben, dass Alex, Eddie und Wolfgang instrumental alles geben? - Das ist wirklich wilder Hard Rock der absolut frisch und unverbraucht klingt. YEEEEES!

11. Stay frosty: startet "ice cream man" mäßig mit Akustik-Gitarre und DLR und steigert sich dann in einen Uptempo Boogie-Rocker, der sich gewaschen hat und wieder mit atemberaubenden Gitarrensoli der absoluten Extraklasse gewürzt ist. Keine Ahnung, wem Eddie noch irgendwas beweisen muß. Fest steht aber: so viel Shredding gab es bislang noch auf KEINER VH CD!

12. Big River: das "Big Trouble" von den 1977er Demos. Spitzensong, bleibt auch Ohrwurm-mäßig hängen. Hätten sie dieses Teil als erste Single ausgekoppelt, wäre bei den Die Hard Fans bereits mit der Single die totale Euphorie ausgebrochen. Irgendwie cool, dass sie das anders angegangen sind - so ist die CD wirklich eine mega-Überraschung.

13. Beats workin: in meinen Augen etwas unspektakuläres Ende. Wäre auf den letzten 5 CDs aber auch einer der wirklichen Höhepunkte gewesen. Nicht aber hier, dafür ist das restliche Material einfach zu stark.

Fazit: es gibt nur ein Nutella, nur eine Coca Cola und nur eine echte Van Halen Inkarnation. Und die besteht erstmal aus Eddie und DLR. Punkt.

Ich habe noch nie eine so frisch und hungrig klingende CD einer Band von lauter Endfünfzigern gehört, welche das eigene Erbe um einen weiteren echten Höhepunkt ergänzt. Sagte ich gerade Endfünfziger? - Vielleicht liegt es ja auch an Wolfgang Van Halen, der den alten Herren so nen richtigen kick ass verpasst hat. Letzten Endes völlig egal, das Teil schwitzt, qualmt und rockt. Die Eisenbahn auf dem Cover ist sehr gut gewählt, denn der Van Halen Express fuhr schon lange nicht mehr so kraftvoll und schnell.

ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG für jeden, der anspruchsvollen Hardrock und laute Gitarren mag. Jetzt bin ich sehr gespannt, ob die Truppe dieses Energielevel auf Tour halten kann.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inzwischen bin ich voll überzeugt !!, 16. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: A Different Kind of Truth (Audio CD)
Seit das Album erschienen ist lese ich Rezensionen darüber, der Ausschlag selber eine zu schreiben, war eine Abstimmung ob Chickenfoot oder Van Halen das bessere Album am Start haben.

Vorweg ich mag beide Sänger und Chickenfoot hat gutes Material.
Allerdings ist es meiner Meinung nach Sammy der den Stempel mit seinem unvergleichlichen Gesang aufdrückt.
Der Rest ist "austauschbar" es könnte auch eine Sammy Soloscheibe mit guten Musikern sein.

A Different Kind of Truth dagegen klingt ab der ersten Sekunde unverwechselbar und nur in dieser Zusammensetzung wie Van Halen.
Ja Mike und seine Backvocals sind nicht dabei, aber 3/4 Ur Van Halen und ein zusätzliches Van Halen original
Gen am Bass(gefällt mir als Laie sehr gut am Bass der Wolfi) runden die Geschichte mehr als gut ab.

Ein wenig schade ist es dass die neue Van Halen beim Sound die Dynamik vermissen läßt.
Die Instrumente einzeln kommen nicht klar zur Geltung.
Irgendwie verwaschen.

Sogar die 91er Scheibe F.U.C.K. klingt da besser.

Allerdings hat A Different Kind of Truth gegenüber der Chickenfoot einen Vorteil. Die Songs wachsen je öfter man sie hört. Eddie's Riffs hauen einfach rein und Alex treibt die Songs mit seinen Drums förmlich an.

Nach dem ersten Durchgang war ich ernüchtert.
Nichts außer "Tattoo" ist mir im Gehörgang hängen geblieben.
Na gut da waren noch "She's the Woman" und "Stay Frosty" die erneute Fortsetzung von "Ice Cream Man" und "Full Bug".
"Outta Space" mit seinem Old School Riff gefiel mir ebenfalls, aber war's das schon hab ich mich gefragt ?.
28 Jahre und das ist ALLES ?

Da es Van Halen sind und ich mich einfach freuen mußte ;-)lief die Scheibe natürlich rauf und runter.
Speziell über Kopfhörer fing das Teil an zu wachsen. Plötzlich groovte es !

"Blood and Fire", dieser Rhythmus, wie Dave den Text singt, sein Uahhh haucht,
das Solo von Eddie, vertraut, unverwechselbar genau wie Van Halen sein sollten.

Dieses Van Halen Feeling empfinde ich inzwischen bei:

You and Your Blues
Beats Workin
The Trouble with Never
Big River

dann sind da noch die straighten Rocker wie

"Bullethead", einfach Zweieinhalb Minuten Eddie Riff, Refrain,Riff,schnelle Drumms...Ende.

"China Town" kommt ähnlich daher.
Gute drei Minuten schnell, straight, einfach, aber mit Power.

Honeybabysweetdoll ging am Anfang gar nicht.
Was für eine schräge Nummer, aber eigentlich verhaut nur der Refrain den Song. Die Gitarre ist einfach geil, die Drumms bretthart.

Mein Lieblingsstück zur Zeit "As Is".

(geiles Drum Intro mit schleppendem Riff, nach 40 Sekunden dann gibt Eddie Gas und wie...bei 2:10 kurzes prägnantes Solo...break Dave Sprechgesang..Powerübergang..Dave gibt dem Song mit seinem La la lalla den letzen Schliff...einfach geil !

"Stay Frosty" ist ein gute Launegroover...bekannt akustischer Anfang dann wird's heavier und ab Minute 3 bis zum Schluß packt das Ding in die Beine das dir schwindlig wird. Dave gibt sogar einen seiner heißeren Schreie ab...wieder perfekt !

"Tattoo" ist auf dem Album tatsächlich die Radionummer.
Erster Höreindruck...irgendwas fehlt, aber das war nur der erste Eindruck. Auch hier groovt es wieder ohne Ende, der knarzige Bass, eingängiger Refrain und Dave's teils tiefer Sprechgesang lassen keine
Zweifel an einer echten Van Halen Nummer aufkommen.

"She's The Woman" und Big River sind bekanntlich neu aufgenommene 70er Jahre Demos. Viele monieren das.
Aber warum ? Gerade She's The Woman geht ab ohne Ende.

Während ich diese Rezension geschrieben hab, lief die Scheibe über Kopfhörer und ich stelle erneut fest welch Freude mir das Ding macht.
Ich würd sagen A Different Kind of Truth ist eigentlich ein Volltreffer, lediglich der etwas stumpfe Sound trübt das ganze ein wenig.

Noch ein Wort zu Daves Stimme. Sie ist eine Nuance dunkler, vielleicht auch "kaputter" aber charismatisch wie immer und sie ist nicht geschönt durch zu viel Hall oder sonstige "Verschönerer". Ich weiß nicht ob bei den Accoustic Stücken auf der Deluxe DVD nachbearbeitet wurde, aber hier klingt Dave in meinen Ohren sehr gut. Überhaupt ist diese DVD ein kleines Schmankerl(Daves Hund? sitzt mit dabei und Dave streichelt ihn während er singt) auch wenn Wolfgang optisch nicht so recht ins Bild passt.

Mein Fazit:

A Different Kind of Truth ist eine Powerrockscheibe vom feinsten, nicht so durchstrukturiert wie Chickenfoot III und auch im Sound kann sie nicht mit der Chickenfoot mithalten, aber der aktuelle Van Halen Output gewinnt durch seine Rohheit, die vielen abwechlungsreichen Riffs und dem Bewußtsein dass hier (fast) die Van Halen Ur-Besetzung am Werk ist.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Meister des Tapping ist zurück, 3. Februar 2012
Eddie Van Halen - der Meister des Tapping ist zurück.

Die Erwartungen waren hoch und es wurde viel gemeckert im Vorfeld. Egal. Wen interessiert es ob die Songs neu komponiert sind oder ob man alte Demos verwendet wenn's einfach gut klingt ? Sagen wir es gemeinsam: Richtig; niemand:-)

Nach 2 Durchläufen find ich das Album absolut cool und wohl das Stärkste seit 5150.

Es lohnt sich auf alle Fälle bis zum Schluss zu hören denn gegen Ende blühen sie nochmal richtig auf, Tapping wird wieder modern und der Sommer kann kommen :-)

Anspieltipps: Outta Space, Big Frosty, Beats Workin, Tattoo, Chinatown
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW...., 3. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
VAN HALEN 2012 ? Was habe ich eigentlich erwartet... ehrlich gesagt , hoffte ich auf ehrlichen guten Rock...und genau das habe ich bekommen..... eigentlich gehöre ich mehr zur Van Hagar Fraktion, muss allerdings eingestehen das mich das Album komplett überzeugt hat. Kein einziger Ausfall auf dem Album, Michael Anthony fehlt mir persönlich überhaupt nicht, WvH macht seine Sache mehr als ordentlich. Für mich ein ganz klarer Kauftipp..
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiellaune die Spaß macht, 16. März 2012
Wer sich von der eher müden ersten Single "Tatoo" abhalten lässt (der Song, mit seinem eher müden Refrain, ist glücklicherweise nicht repräsentativ für den Rest des Albums), dass neue Van Halen Album zu hören verpasst einen großen Spaß. Und wer poprockiges à la "Jump" erwartet könnte auch enttäuscht werden. Die weiteren 12 Titel stehen in bester Van Halen-Tradition der ersten Alben. Die Original-Besetzung mit David Lee Roth minus Mike Anthony (heute Chickenfoot), bestens ersetzt durch Eddie Van Halens Sohn Wolfgang, ist in schönster Spiellaune und hat hörbar Spaß an dieser Reunion. Ob's, allen Unkenrufen zum Trotz, halten wird, wer weiß - den Spaß am neuen Material mindert es in keiner Weise. Und auf der Deluxe-Edition DVD bekommt man noch 4 Clips einer Akustik-Session als Zugabe - auch schön.
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