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5.0 von 5 Sternen Wie der Wirbelsturm vom Zauberer von Oz: Man kennt ihn, aber er ist trotzdem immer gewaltig!
Remy lebt mit ihrer Mutter und deren Lebensgefährten zusammen in einer kleinen Wohnung in New York. Ihr Leben ist alles andere als leicht, denn Dean (Remys Stefvater) schlägt und quält nicht nur Remys Mutter Anna, sondern auch sie selbst. Von ihrem leiblichen Vater hat Remy seit Jahren nichts gehört - lediglich der Unterhalt kommt pünktlich...
Veröffentlicht am 27. Februar 2012 von Ami Li Misaki

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig.
Ich habe ja viel Gutes gehört über dieses Buch, allerdings muss ich zugeben, dass es mich nicht wirklich überzeugen konnte. Es geht um ein junges Mädchen Remy, die mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Dean zusammenwohnt. Dean schlägt sie und ihre Mutter so gut wie tagtäglich. Als ihre Mutter an schweren Verletzunen von Dean stirbt, zieht...
Vor 22 Monaten von Liss - goood-reading.blogspot veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie der Wirbelsturm vom Zauberer von Oz: Man kennt ihn, aber er ist trotzdem immer gewaltig!, 27. Februar 2012
Von 
Ami Li Misaki (http://hybrid-library.blogspot.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
Remy lebt mit ihrer Mutter und deren Lebensgefährten zusammen in einer kleinen Wohnung in New York. Ihr Leben ist alles andere als leicht, denn Dean (Remys Stefvater) schlägt und quält nicht nur Remys Mutter Anna, sondern auch sie selbst. Von ihrem leiblichen Vater hat Remy seit Jahren nichts gehört - lediglich der Unterhalt kommt pünktlich.
Als Dean seine Frau und Remy wieder einmal krankenhausreif schlägt, ruft dies diesmal auch Remys leiblichen Vater Ben auf den Plan, der sie kurzerhand mit nach Blackwell Falls nimmt. Er weiß nichts von Remys Gabe zu heilen, noch, dass Remy diesen Umständen seit Jahren ausgesetzt war. Er versucht ihr ein Heim und eine Familie zu bieten.
Remy ist anfangs skeptisch, vor allem als sie am Strand den mysteriösen Asher trifft, vor dem sie ihre Halbschwester Lucy warnt. Doch Remy kann sich Asher nicht entziehen und will für die vage Angst ihre neue Familie auch nicht aufgeben...

Es wirkt wie der erste Band einer Serie. Allerdings habe ich nichts dazu gefunden, ob es tatsächlich ein Serienauftakt ist.
Zuerst noch kurz zum Förmlichen: Der Schutzumschlag ist leicht angeraut, einerseits matt und andererseits auch glänzend. Das Cover spricht mich persönlich sehr an. Das Vorsatzpapier ist passend in dunklem Rot und mit den "Schnörkeln", die man schon auf dem Cover findet gestaltet, wofür ich persönlich ja ein totales Faible habe. Was mich sehr gefreut hat, dass es auch ein Lesebändchen gibt. Die Kapitelgestaltung ist wirklich auch sehr liebevoll gemacht! Die Schnörkel verzieren jeweils immer die erste Seite eines neuen Kapitels. Zauberhaft.
Jackson erzählt die Geschichte aus Remys Sicht, in der Ich-Perspektive, Vergangenheit. Der Schreibstil entspricht genau meinem Geschmack: Locker, flockig, leicht, jugendlich und vor allem zieht er mich sofort mit.
Da konnte ich auch die kleinen Schwächen übersehen. So denkt man sich anfangs, dass es "mal was anderes" wird, aber später (so ab Seite 100 etwa) erinnert die Geschichte doch sehr an altbekanntes (Twilight...). Nicht die Charaktere an sich, sondern einfach auch die Entwicklung der Geschichte, bzw. Remys und Ashers Beziehung.
So fand ich auch ein bisschen unglaubwürdig, dass die misstrauische Remy sich doch recht schnell bei ihrer neuen Familie so gut einlebt und sich "so schnell" auch geborgen und sicher fühlt. Andererseits konnte ich es aber auch nachvollziehen, denn mit Remys schwerer Kindheit ist es nur natürlich, dass sie sich nach Geborgenheit, Sicherheit und Liebe sehnt.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Ich war positiv überrascht, dass Lucy so ein guter Mensch ist und auch, dass Remy trotz ihres Misstrauens so in ihrer neuen Umgebung aufblüht. Asher bleibt natürlich der Mystiker, wie auch seine Geschwister, deren Geheimnis ja aber nach und nach gelüftet wird.
Die Grundidee, die hinter dem Teenie-Geschwärm steckt, ist anders als bei Twilight. Es erinnerte mich eher an eine Mischung aus Bis(s) ... und Evermore. Aber im krassen Gegensatz steht Remy, die einfach ein starker Charakter ist und trotzdem weich bleibt. Sie ist weder dumm, noch übermäßig sentimental und eher kämpferisch, aber trotz allem nun mal eine Jugendliche.
Auch das Konzept mit Remys Gabe (ich habe schon vermutet, welches Geheimnis sie tatsächlich trägt bevor es gelüftet wurde) und ihrer Geschichte fand ich sehr schön. Die Gefahr geht hier tatsächlich auch von etwas ganz Realem aus: Dem brutalen Schläger-Stiefvater Dean! Okay, an manchen Stellen fand ich es etwas übertrieben, aber mit derart Dingen kenne ich mich auch nicht aus...
Es gab noch eine kleine Unstimmigkeit meiner Meinung nach in Remys Geschichte, die aber wirklich marginal war.
Zu Remys und Ashers Beziehung: Nun, die wird später etwas kitschig, aber trotzdem sooo süß. Es ist, ähnlich wie bei Bis(s) ... und Evermore, eine eher altmodische Beziehung. Möchte die Autorin da gewisse Werte vermitteln? Aber an sich mag ich solche Beziehungen einfach (in Büchern), sodass die Leser noch davon träumen können.
Besonders am Schluss war ich sehr gerührt. Als Leser habe ich mit Remy wirklich (gefühlt) jedes einzelne Gefühl durchlaufen: Wut, Trauer, Ekel, Hass, Liebe, Verliebtheit, Geborgenheit... Remy war für mich einfach so ein nachdrücklicher und eindrücklicher Charakter, dem ich so gern gefolgt bin.
Wie oben schon erwähnt, wird zum Schluss noch Remys Geheimnis, bzw. ein Geheimnis, gelüftet, welches man sich aber gerade auf den letzten Seiten schon zusammenreimen konnte. Spitzfindige Leser vielleicht auch schon eher.
Das Ende war für mich an sich abgeschlossen. Es lässt aber trotzdem noch Raum für eine Fortsetzung. Man kann es aber getrost auch als Einzelband lesen.

Kurz: Wer eine wunderschöne Liebesgeschichte lesen möchte, mit ein bisschen Magie und durchaus auch realen Problem, der ist hier richtig. Man darf sich nicht an Parallelen zu anderen Jugenbüchern stören. Lieber sollte man sich von Remy tragen und führen lassen! Touched wirkt wie der Wirbelsturm vom Zauberer von Oz: Man kennt ihn, aber er ist trotzdem immer gewaltig!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig., 14. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe ja viel Gutes gehört über dieses Buch, allerdings muss ich zugeben, dass es mich nicht wirklich überzeugen konnte. Es geht um ein junges Mädchen Remy, die mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Dean zusammenwohnt. Dean schlägt sie und ihre Mutter so gut wie tagtäglich. Als ihre Mutter an schweren Verletzunen von Dean stirbt, zieht Remy zu ihrem Vater und deren Familie. Sie geht dort mit ihrer Halbschwester Lucy zur Schule und lernt den mysteriösen Asher kennen, der der typische Badboy zu sein scheint. Doch Remy, sowie auch Asher haben besondere Kräfte. Er ist ein Beschützer und sie eine Heilerin, das heißt, sie kann ihre eigenen Wunden heilen und auch Verletzungen von anderen Personen auf sich übertragen und dann heilen.

Kurz vor der Schule lernt sie Asher ja am Strand kennen. Da war er mir noch relativ sympathisch, wie er sie angrinst und die Kamera, mit der er sie fotographiert hat, ins Sicherheit bringt. Aber dann ging es auch bergab. Ich glaub Asher war mir einfach zu sehr softy.

Zwischen den beiden ist es so, dass sie eigentlich zusammensein wollen, aber es nicht können. Ich fang jetzt nicht an, das mit Twilight zu vergleichen, da ich Vergleiche nicht mag. Aber es ging mir tierisch auf die Nerven, wie das zwischen den beiden hin und her ging. Sie treffen sich einmal da, haben bisschen Spaß, dann passiert was und sie reden nurnoch darüber, dass sie nicht zusammensein dürfen. Und das 5 mal oder so. Hin und her und bla und bla. Es ist gefährlich. Man könnte sie aufspüren. Er könnte sie verletzen. Oh man. Das war wirklich zu viel.

Außerdem kam mir diese Geschichte mit den Gaben am Anfang so vor wie dazuerdacht, damit etwas außergewöhnliches dabei ist. Im Prinzip hätte man das auch alles weglassen können, da sie am Ende nicht von einem Beschützer bis aufs Übelste verletzt wurde, sondern von Dean. Und der hat keine Kräfte. Für mich liefen die Kräfte nur so als Nebenstory um zu versuchen das Buch interessanter zu machen.

Nun aber zum positiven. Remy ist eine recht sympathische Protagonistin. Sie ist sehr einfühlsam, aber auch traurig und hat viel durchgemacht. Trotzdem bleibt sie stark und gibt nicht auf. Das macht sie zur Heldin. Die neue Familie ihres Vaters nimmt sie wundervoll auf. Das hat mir sehr gut gefallen. Sie hat ein wohliges Zuhause auf das man sich freut, wenn man nach Haus kommt. Eine Halbschwester, die sie sofort als sie sich kennenlernen mit offenen Armen empfängt. Das hat mir gut gefallen.

Die Story trottete so vor sich hin bis es am Ende mal spannend wurde, allerdings auch nicht so spektakulär. Ich muss ehrlich sagen ich hatte mir mehr erhofft. Ich konnte das Buch auch nciht so flüssig und schnell lesen und auch irgendwie nicht so viele Seiten am Stück. Komisch.

Ich denke aber ich werde mal in den 2. Band reinschauen, mal sehen, was die Autorin noch bereithält.

Von mir 3/5 Punkte.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn sich alles mit einer Berührung verändert...., 22. Februar 2012
Von 
Julia "von the dreamerLand" (Hörsching, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Remy weiß schon seit langem das sie anders ist, aber als sie ihr Stiefvater sie an jenem Abend schlägt ist etwas anders - sie kann zurückschlagen, statt nur zu heilen kann sie Dean endlich das geben was er verdient, ein paar gebrochene Knochen.
Mit diesem Tag ändert sich so einiges für sie und Remy zieht schließlich nach Blackwater Falls zu ihrem Vater und seiner neuen Familie. Anfangs noch recht kühl taut sie hier auf und lernt ein Leben kennen, das sie selbst bisher nur zu träumen gewagt hatte: neue Klamotten, Freunde, Familie und nicht mehr das Gefühl nur ein Außenseiter zu sein. Dann wäre auch noch der Junge den sie am Hafen getroffen hat - Asher, der anders ist als jeder den sie bisher kennengelernt hat. Eine Berührung von ihm und sie spürt etwas Fremdes, Gieriges und schon bald weiß sie weder ein noch aus. Kann sie dem Sog von Asher entkommen und was ist mit ihrem Stiefvater - kann sie ihm wahrhaftig entkommen?

***Meine Meinung***
Ich muss gestehen bisher hatte ich noch nichts von diesem Buch gehört, bis auf die Infos die ich aus Stöberattacken habe. Corrine Jackson ist ja auch noch eine relativ frische Autorin und ihr Buch "Der Preis der Unsterblichkeit" (eng. "Touched") soll ja auch erst dieses Jahr im Dez auf Englisch erschienen. Auf jeden Fall ist sie eine Entdeckung und mit "Der Preis der Unsterblichkeit" (eng. "Touched") gelang ihr der Auftakt einer Trilogie mit gutem Suchtpotential.

Das Cover kann ich ja leider nicht mit dem englischen vergleichen da hier noch nichts bekannt ist, aber ich sag mal das vom Thienemann Verlag ist schön und träumerisch, auch wenn es nicht gerade aussagekräftig ist. Der Titel dagegen ist sehr passend, Berührungen sind in "Der Preis der Unsterblichkeit" (eng. "Touched") vor allem für Remy wichtig um ihre Kräfte zu benutzen.

Was hier die Ideen betrifft fand ich sie eigentlich sehr gut und vor allem, dass wir nicht alles sofort erfahren und uns erst durch die Geschichte reißen lassen müssen um Stück für Stück zu erfahren was es mit Remys Kräften auf sich hat und das es auch Leute gibt die es auf sie abgesehen haben. Vor allem schreckt einem hier ihr Stiefvater Dean ab, der dem Buch schon einen echt turbulenten Start gibt und einen kurz zusammenzucken lässt.
Eines fiel mir allerdings auf, es kann natürlich sein das ich mich irre, aber es gab einige Passagen die mich stark an 'Biss zum Morgengrauen' (eng. 'Twilight') erinnert haben. Zwar waren es nur kurze Stücke und nicht die, die sich total ins Gedächtnis brennen, aber kleine Teile davon, was das Buch aber nicht schlechter machen als es ist.

Der Schreibstil ist auch leicht zu lesen und mit den teils ganz schon brutalen Szenen in denen Knochen brechen gibt Corrine Jackson dem Buch einen ganz besonderen Touch. Wer hier ein gutes Kopfkino hat wird sich mehr als einmal fragen wie Remy das eigentlich alles überlebt ohne vollkommen verrückt zu werden, das sie hart im nehmen ist wird einem sehr schnell klar.

Wo ich schon bei Remy bin möchte ich mich auch kurz zu ihr Äußern. Remy ist alles andere als ein Vorzeigemodell einer Protagonistin, sie ist zwar zäh, aber leider ist sie durch ihr Leben bei Dean immer mehr abgestumpft und kann bei ihrem Neuanfang, im Hause ihres Vaters, eigentlich niemanden und nichts vertrauen. Sie macht nur tapsige, kleine Schritte in Richtung Besserung, was sehr natürlich ist und mir selbst sehr gut gefiel, denn ein Herz kann nicht einfach so ohne weiteres heilen nach so einer Behandlung. Mit Asher haben wir auch einen Glücksgriff gemacht, zwar ging mir nicht ein wie er sich so schnell um 180 Grad wenden konnte, aber er ist und bleibt mir neben der starken Remy ein Herzstück der Geschichte. Seine Entwicklung steht der von Remy in nichts nach, auch wenn sie, wie schon gesagt, etwas rascher geht. Leider waren mir manche Nebencharaktere eher ein Dorn im Auge wie die Geschwister von Asher, sie wirkten nicht so natürlich wie viele andere Figuren in dem Buch und waren eher sprunghaft und schwer zu verstehen.

***Fazit***
Ein guter Start mit einer starken Prota die nichts an sich ranzulassen scheint. Sucht ihr magische Momente? Hier habt ihr sie! Sucht ihr Liebe? Hier habt ihr sie! Sucht ihr Spannung? Na die könnt ihr auch haben! "Der Preis der Unsterblichkeit" (eng. "Touched") ist ein guter Auftakt mit kleinen Mängeln, dem ich ohne schlechtes Gewissen 4 von 5 Wölkchen gebe.

***Reihe***
Hier ist eine Trilogie in Planung und da die Autorin mit Teil2 schon fast fertig ist, wird uns dieses Jahr wohl noch die Fortsetzung erwarten.

Schön das ich Buchbotschafter sein durfte ;)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Macht der Berührung, 23. Februar 2012
Die 17-Jährige Remy hat eine Gabe, sie kann die Krankheiten und Verletzungen anderer auf sich übertragen und diese Menschen dadurch heilen. Am häufigsten benutzt sie diese Fähigkeit um ihre Mutter Anna zu retten, denn diese wird regelmäßig von Remys Stiefvater Dean zusammengeschlagen. Auch Remy bezieht immer wieder Prügel, doch Anna schützt Dean und erfindet immer neue Ausreden die ihre Verletzungen erklären. Noch schlimmer, Anna tut auch nichts um ihre Tochter vor Dean zu retten. Nach einem besonders schlimmen Gewaltakt landen sie alle im Krankenhaus. Remys richtiger Vater Ben wird informiert. Er ist gleich zur Stelle und besteht darauf Remy mit zu sich und seiner Familie zu nehmen. Für Remy ist das alles sehr schwer, denn sie kennt ihren Vater eigentlich gar nicht und sie macht sich große Sorgen um ihre Mutter. Bei einem Strandspaziergang begegnet sie einem interessanten Jungen, doch weil Remy jede Berührung fürchten muss verläuft diese erste Begegnung sehr merkwürdig. Als sie Asher Blackwell später wieder trifft wird sie von allen Seiten vor dem Herzensbrecher gewarnt. Trotzdem fühlt sich Remy zu ihm hingezogen und Asher scheint es genauso zu gehen. Doch Remy droht von mehreren Seiten Gefahr- kann sie Asher trauen oder ist er sogar ihr größter Feind?

Wow, das war mal wieder so ein Buch fürs Wochenende. Schon ab Kapitel zwei hat es mich total gepackt und nicht mehr losgelassen. Remy ist eine unglaubliche Heldin, so stark und doch extrem unsicher und verletzlich. Sie hat mich richtig umgehauen, und ich habe beim lesen schon lange nicht mehr so gelitten. Ihr Stiefvater Dean ist furchtbar brutal, die Szenen mit ihm sind schwer zu ertragen, aber auf der anderen Seite ist es so berührend zu erleben wie Remy zum ersten Mal in ihrem Leben Liebe erfährt, dass man dieses Grauen schnell wieder verdrängt und sich aufrichtig mit Remy freuen kann. Und das Geheimnis um Asher- wer oder was er ist, macht das ganze Familiendrama auch noch verdammt spannend. Dazu kommen noch einige witzige, tolle und liebenswerte Nebenfiguren, wie z. B. Remys Schwester Lucy, der "Schwimmlehrer" Brandon und Ashers Geschwister. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Ben, denn obwohl Remy es ihm nicht immer leicht macht kämpft er um seine Tochter, und man spürt, wie leid ihm die verlorenen Jahre tun. Kurz erwähnen möchte ich auch die schöne Aufmachung des Thienemann Verlags. Das Covermotiv ist zwar schlicht, aber es hat einen sanften Schimmer und jedes neue Kapitel ist mit Blumenranken verziert.

Fazit: Ich bin richtig hin und weg und hoffe auf weitere Abenteuer mit Remy, Asher und ihren Lieben! Fans von romantischer und spannender Fantasy möchte ich dieses tolle Buch unbedingt ans Herz legen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolle Idee und Umsetzung einer Geschichte! Lesenswert!, 14. März 2012
Von 
Fabella "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Meine Meinung:
Ein wirklich wundervolles Buch. Die Geschichte, die sich hier verbirgt, finde ich einzigartig. Die Fähigkeiten, die sowohl Remy als auch Asher mit sich bringen, finde ich eine ganz fantastische Idee, die meiner Meinung nach auch wundervoll ausgearbeitet ist. Es war faszinierend mitzuerleben, wie Remy ihre Kräfte nach und nach vergrößert, verändert, steuert.

Ich weiß nicht, wie oft ich mitgehofft, mitgebangt, mitgelitten, mitgefürchtet oder mich mitgefreut habe. Dieses Buch beschert einem unendlich viele Gefühlte und Emotionen.

Remy hatte fast sofort meinen gesamten Respekt, der sich im Laufe des Buches immer mehr steigerte, je mehr ans Licht kam. Wieviel Gutes sie in sich bewahrt hat, trotz all der Dinge, die sie erleiden mußte. Ich fand es absolut verständlich, daß ihr sämtliches Vertrauen fehlte und daß es hart war, an sie heranzukommen. Doch ich bewunderte auch ihre Stärke. Nicht aufzugeben, zu probieren, trotzdem wieder zu vertrauen.

Asher ist für mich der typische Held, der einfach in keinem Buch fehlen darf. Der etwas düstere, geheimnisvolle, harte Kerl, vor dem Eltern ihre Töchter warnen ;-) ... und doch auch der liebe, sanfte, beschützende und wärmegebende Mensch. Zu ihm fällt einem einfach nur wieder *hach* ein. Ein typisches Mädel-Buch halt :). Und er tut einem irgendwie wahnsinnig leid. Denn durch das, was an ihm besonders ist, fehlt ihm auch etwas ganz entscheidendes und er ist fast verzweifelt darüber.

Wobei ich sagen muß, daß mir auch die weiteren Charaktäre in dem Buch sehr gut gefielen. Gabriel .. ein ganz harter Kerl, aber ich bin sicher, irgendwann werden wir auch seinen weichen Kern finden. Lucy, die ich einfach nur als niedlich und liebenswert empfand und Lotti .. tja .. nein, ich glaube sie mag ich nicht, auch wenn ich sie gut verstehen konnte. Es ist einfach ein Buch sehr vieler verschiedener, toll ausgearbeiteter Charaktäre, von denen ich mir sicher bin, wir werden sie wiedertreffen.

Glücklicherweise ist bekannt, daß es voraussichtlich noch zwei Folgebände geben wird und ich bin sicher, diese auch garantiert haben zu wollen. Obwohl dieser Band wirklich vollständig in sich abgeschlossen ist, bin ich doch einfach zu neugierig, wie es weitergeht!

Einen Satz möchte ich Euch noch zitieren, der so toll den Inhalt des Buches trifft: "Und Todesangst ist es, die unserem Leben einen Sinn gibt - das Wissen, dass einem das, was einem am liebsten ist, jederzeit genommen werden könnte, gibt jeder Minute, überhaupt allem, mehr Sinn."

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll, denn sie schreibt nicht in kurzen abgehakten Sätzen, sondern spielt mit Worten und Satzzeichen. Das gefällt mir ganz besonders gut!

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte mit Liebe und Magie. Aber auch mit Brutalität und Hass. Neid und Eifersucht. Schutz und Treue. Absolut lesenswert!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Touched: Der Preis der Unsterblichkeit - Wow! Ist alles was ich dazu sagen kann..., 6. März 2012
Von 
tbdevil (Saarland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Um es ganz kurz zu machen: ich bin bezaubert, verzaubert, einfach hin und weg!
Selten habe ich ein so wundervolles Buch gelesen!

Zum Inhalt:

Das Buch beginnt gleich mit einer einschneidenden Szene: Remy kommt nach Hause, ihre Mutter wird gerade wieder von Dean, ihrem Stiefvater verprügelt. Sie stellt sich ihm entgegen und er bringt sie fast um. Im Krankenhaus taucht Remy's richtiger Vater auf und nimmt Remy mit zu sich nach Hause, zu seiner "Bilderbuchfamilie". Dies passt Remy gar nicht. Sie fühlt sich nicht zugehörig zu ihm, seiner Frau, seiner Tochter und möchte, dass er ihr ihre Volljährigkeit unterschreibt. Remy möchte alleine sein, weil sie sich für einen Freak hält. Denn seit sie 11 Jahre alt war, verfügt Remy über eine besondere Gabe. Sie kann durch Berührung und Nähe Verletzungen und Krankheiten auf sich übertragen und heilen. Dies musste sie leider bei ihrer Mutter ständig tun, weil Dean so gewalttätig war.
Doch ihr Vater ist nicht so einfach zu handhaben, wie sie dachte und so landet sie in Blackwell Falls, wo sie langsam aber sicher ihr Herz an ihre Familie verliert. Dies macht ihr furchtbare Angst, darf doch niemand etwas von ihrer Gabe erfahren und auch Vertrauen zu anderen Menschen muss sie nach den Erfahrungen mit ihrem Stiefvater erst wieder lernen.
Als wäre das noch nicht genug auf den Schultern von Remy läuft sie am ersten Tag gleich Asher Blackwell über den Weg: er sieht unglaublich gut aus und zieht Remy in seinen Bann. Als sie ihn "Scannen" will um zu sehen, ob sie ihn gefahrlos berühren kann oder ob er krank ist, muss sie feststellen, dass auch er geheimnisvolle Kräfte besitzt, die ihren jedoch nicht im geringsten gleichen. Sie will keine Komplikationen in ihrem Leben und beschließt daher, sich von Asher fern zu halten. Leichter gesagt als getan, ist der Ort zu klein und die gegenseitige Anziehung viel zu groß dafür.

Der Einband:

Das Cover ist sehr schön gestaltet, der Umschlag glänzt leicht und ist in zarten Farben gehalten. Ein Mädchengesicht schmückt den Einband, es könnte Remy sein. Die Ranken am Rand des Einbands, die in zartem weiß gehalten sind, setzen sich im Buch fort. Zu Beginn jedes Kapitels schmücken sie den Rand der Seite, der Text ist entsprechend in die Ranke eingepasst.

Meine Meinung:

Ein wundervolles gefühlvolles Buch. Nicht die lauten Momente, nein die leisen Töne sind das, was dieses Buch so einzigartig macht.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen, ich habe das Buch an einem Tag weg gelesen, ich konnte und wollte mich nicht von Remy und Asher trennen.
Die beiden sind zwei sehr starke Protagonisten, sie kämpfen anfangs beide gegen die Anziehung an, schaffen es aber nicht. Als sie ihre Gefühle entdecken und offenbaren hatte ich Tränen in den Augen, so schön beschreibt die Autorin dieses zueinander finden, dieses Herantasten. Remy ist ein tolles Mädchen, andere in ihrer Situation wären an den Umständen zerbrochen, wären zugrunde gegangen an der Feigheit ihrer Mutter und der Gewalttätigkeit des Stiefvaters. Doch Remy hat ihren eigenen Weg gefunden, damit umgehen zu können. Anfangs kann sie keinem vertrauen, möchte es nicht, kannte das bisher noch nicht. Das Einlassen auf ihre neue Familie und die Freunde erscheint wie das aufblühen einer Rose und machte mich als Leser so glücklich, als hätte ich es selbst erlebt.
Asher ist als Casanova und Herzensbrecher verschrien, als wir ihn näher kennen lernen, verstehen wir, was ihn antreibt und warum er so handelt wie er es tut. Auch er hat Angst vor der Anziehung, Angst davor Remy weh zu tun, sie zu töten, sich selbst zu verlieren. Es ist einnehmend beschrieben, wie Asher mit sich kämpft und dann, wie er um Remy kämpft, um sie wirbt.
Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben, Ben, Laura, Lucy, die Freunde, Ashers Familie, sie alle sind gut gezeichnet und haben alle ihre Stärken und Schwächen. Manche bleiben ein wenig blass dabei, aber dies hat mich nun gar nicht gestört, weil mich nur Remy und Asher interessiert haben.
Die Geschichte ist fesselnd, sie hat ihre gewalttätigen, hoffnungslosen und traurigen Momente, sie hat aber auch wunderschöne Momente, voller Hoffnung, voller Liebe.
Ich war einfach hingerissen von diesem wunderschönen Buch.

Ich habe nach Beendigung erst mal ganz schnell die Autorin angeschrieben zwecks Infos zu einem 2. Band, weil ich nirgends etwas dazu finden konnte. Erfreulicherweise erhielt ich direkt Antwort: die Autorin schreibt an einem 2. Teil, der hoffentlich 2012 noch erscheinen soll - geplant sind insgesamt 3 Teile. Eine große Freude, dass ich mehr von Remy und Asher zu lesen bekommen werde- Wermutstropfen: es wird so lange dauern bis es soweit ist...

Für Liebhaber von gefühlvollen Büchern, bei denen man beim ersten Lesen völlig in der Geschichte aufgeht, die man danach tagelang nicht mehr aus dem Kopf bekommt, Bücher, bei denen die ersten zarten Liebesbande einem selbst Schmetterlinge im Bauch verursachen und man verträumt dieses kleine Pflänzchen namens Liebe spürt, der sollte hier gleich zugreifen und sich in dieses Wunderwerk vertiefen.

5 Sterne und Aufnahme in meine Lesehighlights 2012 für dieses hinreißende Buch - wenn es ginge würde ich 10 Sterne geben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut geschrieben mit recht neuartiger Idee, 25. Februar 2014
Kurzbeschreibung:
Eine außergewöhnliche Heilerin gerät in große Gefahr
Wie ein feuriger Blitzschlag fühlt es sich an, als Asher in Remys Leben tritt. Doch sich ihm zu nähern, bedeutet Gefahr – Lebensgefahr. Remy will nichts mehr riskieren, zu lange hat sie gelitten unter ihrem gewalttätigen Stiefvater und der Hilflosigkeit ihrer Mutter, der sie immer wieder das Leben gerettet hat. Denn Remy verfügt über eine einzigartige Fähigkeit: Sie kann Menschen durch Berührung heilen. Remy will bei ihrem leiblichen Vater endlich ein normales Leben führen. Aber kann sie ihrem Schicksal entrinnen? Kann sie Asher entkommen?
(Quelle: Ullstein Taschenbuch)

Meine Meinung:
Remy hat kein wirklich einfaches Leben. Ihr Stiefvater verprügelt ihre Mutter regelmäßig. Diese lässt es immer zu über sich ergehen und ist selbst zu schwach um Remy selbst zu schützen. So muss Remy Misshandlungen über sich ergehen lassen. Das geht soweit das sie eines Tages sogar im Krankenhaus landet. Ab diesem Zeitpunkt wendet sich ihr Leben komplett. Sie lernt ihren leiblichen Vater Ben kennen, der sie zu sich holt. Und Remy lernt zudem auch Asher kennen. Sie ist sogleich fasziniert von ihm, die Funken sprühen regelrecht zwischen ihnen, wörtlich genommen. Denn Remy hat eine besondere Gabe. Sie kann durch Berührungen heilen. Doch bei Asher scheint es anders zu sein. Nur warum? Wer ist er wirklich?

Das Jugendbuch „Touched. Der Preis der Unsterblichkeit“ stammt aus der Feder der Autorin Corrine Jackson. Es ist der Auftaktband einer Jugendbuchreihe.

Remy ist 17 Jahre alt und ich mochte sie auf Anhieb. Immer wieder muss sie sich die Gewalttaten ihres Stiefvaters gefallen lassen, man leidet als Leser regelrecht mit ihr mit. Remy ist außerdem recht stur und ihre Handlungen sind oftmals recht impulsiv. Es kommt sogar vor das sie regelrechte Ausraster hat. Sie hat eine besondere Gabe, kann durch Berührungen heilen. Dies geschieht dadurch, dass sie Energie durch ihren Körper schickt. Mir war Remy sehr sympathisch, da sie trotz eben ihrer Gabe normal wirkt und Ecken und Kanten hat.
Asher scheint ein perfekter Jugen zu sein. Er sieht gut aus, was er auch weiß. Asher hat eine gewisse Arroganz an sich, kann aber auch ganz humorvoll sein. Und er ändert gerne mal seine Meinung, ist nicht festgefahren in seinem Denken.
Zwischen den beiden sprühen regelrecht Funken. Die Romantik kommt nicht zu kurz, auch wenn es mir an manchen Stellen ein wenig zu kitschig gewesen ist.

Auch die Nebencharaktere, wie eben Remys Stiefvater Dean, ihr leiblicher Vater Ben oder auch ihre Mutter Anna, sind Corrine Jackson gut gelungen. Sie gehen neben Remy und Asher nicht komplett unter.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und locker und das Buch lässt sich wirklich gut lesen. Es ist nicht zu kompliziert geschrieben, sondern sehr gut verständlich.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Remy in der Ich-Perspektive. Diese Erzählweise bringt sie dem Leser näher, man kann sich gut in Remy hineinversetzen.
Die Handlung an sich fand ich spannend geschrieben. Die Idee hinter der Geschichte war für mich neuartig und hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings zwischendrin sind mir ein ums andere Mal ein paar Parallelen zu anderen Büchern aufgefallen, die meiner Meinung nach nicht sein müssten. „Touched“ hat das Potential alleine zu bestehen, es braucht keine Vergleiche.

Das Ende ist ziemlich offen und hinterlässt einige Fragen. So ist man als Leser neugierig darauf wie es wohl mit Remy und Asher im zweiten Teil „Touched. Die Schatten der Vergangenheit“ weitergehen könnte.

Fazit:
„Touched. Der Preis der Unsterblichkeit“ von Corrine Jackson ist ein wirklich gut geschriebener Auftakt der Jugendbuchreihe.
Sympathisch gestaltete Charaktere, der jugendliche Stil und eine fesselnde Handlung mit für mich neuartiger Idee machen Lust neugierig auf mehr.
Durchaus lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Komplett vorhersehbare Story gepaart mit einer unsympathischen Protagonistin und Schnulz - Flop!, 24. August 2013
Über Touched - Der Preis der Unsterblichkeit habe ich viele, viele positive Meinungen gelesen und daher war ich wirklich sehr gespannt auf diesen Reihen-Auftakt. Allerdings hat sich bei mir schon auf den ersten Seiten Ernüchterung eingestellt und ich war nach einiger Zeit kurz davor, das Buch abzubrechen. Da ich Bücher aber ganz schlecht halb gelesen zur Seite legen kann, habe ich mich weiter durchgequält, die Geschichte wurde aber einfach nicht besser!

Aber ich fange mal am Anfang an. Zu Beginn wird man direkt in das Familienleben der Protagonistin Remy hinein geworfen - oder wohl eher in ihr mangelndes Familienleben. Ihre Eltern sind getrennt, von ihrem Vater hat sie seit Jahren nichts gehört und ihre Mutter lebt mit einem Mann zusammen, der nicht nur die Mutter, sondern auch Remy selbst regelmäßig schlägt. Und bei einer dieser Prügelattacken des Stiefvaters setzt die Geschichte ein, sodass man auch direkt mit Remys sonderbarer Gabe konfrontiert wird: Remy kann andere Leute heilen. Sie heilt ihre Mutter immer wieder von den Verletzungen, die Dean, der Stiefvater, ihr hinzufügt. Doch an diesem Tag plötzlich kann Remy sich wehren und ihre eigenen Verletzungen durch die Prügelei auf Dean übertragen.
Nun ändert sich Remys Leben schlagartig. Sie entdeckt eine neue Seite ihrer Fähigkeiten und ihr Vater holt sie zu sich und seiner neuen Familie nach Maine, wo sie von nun an leben soll. Und es dauert es auch nicht lange, bis sie den geheimnisvollen, super sexy, heiß umschwärmten Asher kennen lernt, der bisher an keinem anderen Mädchen Interesse gezeigt hat - bis Remy auftaucht natürlich.

Mit der Liebesgeschichte hatte ich bei Touched die größten Probleme. Remy und Asher können sich anfangs scheinbar nicht leiden und feinden sich ständig an, aber trotzdem fühlen sie sich irgendwie zueinander hingezogen. Das ist ja eigentlich auch in Ordnung. Es ist trotzdem von vornherein klar, dass sich da etwas anbahnen wird zwischen den beiden und das passiert dann auch sehr plötzlich und in einem völlig unwahrscheinlichen Ausmaß. Die Liebesbekundungen nehmen überhaupt kein Ende! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem so oft "Ich liebe dich" drin vorkommt. Aber nach einer ach so romantischen Szene keifen sich Remy und Asher dann auch immer wieder an. Dieses auch immer sehr abrupte Hin und Her hat mich tierisch genervt. Überhaupt konnte ich es nicht nachvollziehen, warum sie sich immer wieder in die Haare bekommen. Es wird im Buch zwar erklärt, aber für mich hat das trotzdem überhaupt keinen Sinn gemacht. Insgesamt hat mich die komplette Liebesgeschichte kalt gelassen.
Wenig verstanden habe ich übrigens auch die heilenden Fähigkeiten von Remy. Energie, heilen, Schutzmauer - irgendwann habe ich nicht mehr durchgeblickt, in welchem Zusammenhang das alles miteinander steht.

Und Remy! Für mich die unsympathischste Protagonistin seit Langem. Sie wirkte auf mich einfach nur kalt und verbittert. Ich kann verstehen, dass sie eher misstrauisch veranlagt ist, da sie jahrelang von ihrem Stiefvater misshandelt wurde. Wenn dieser Charakterzug auch durchgängig durchgezogen worden wäre, hätte ich da gar kein Problem mit gehabt. Aber es passt nicht, dass Remy innerhalb kürzester Zeit so viel Vertrauen zu ihrer neuen Familie und Umgebung aufbaut. Für mich einfach nicht nachvollziehbar.
Davon abgesehen tut Remy immer so stark und als ob sie völlig über den Misshandlungen stehen würde. In einigen Situationen, in denen sie besonders stark wirken soll, hatte dies jedoch genau den gegenteiligen Effekt auf mich und es wirkte so, als ob sie extrem auf Mitleid aus ist.
Wen ich wirklich mochte sind Lucy, die Halbschwester, und ihre Freunde. Eine lustige Truppe, der man von meiner Seite aus mehr Beachtung hätte schenken können als Remy.

Touched - Der Preis der Unsterblichkeit hat mich leider sehr enttäuscht. Mit der Protagonistin Remy und der unwahrscheinlichen Liebesgeschichte kam ich überhaupt nicht zurecht. Zusätzlich war für mich die komplette Geschichte mitsamt dem Ende und der "überraschenden" Enthüllung am Schluss komplett vorhersehbar.
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4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht!, 26. Juli 2013
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich war von Anfang an in der Geschichte drin und habe mit Remy mitgefiebert.

Remy wird von ihrem Stiefvater misshandelt. Doch sie ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie hat die Gabe, durch Berührung zu heilen. Ob sie diese Fähigkeit vor ihrem gewalttätigen Stiefvater beschützen kann, ist fraglich... Doch als sie zu ihrem leiblichen Vater zieht, lernt sie Asher kennen- und fühlt sich zu ihm hingezogen. Ob Asher sie beschützen kann?

Ich finde die Protagonistin wirklich sehr sympathisch. Remy ist abgehärtet und rigoros. Sie fasst nicht leicht vertrauen. Deshalb war auch die Beziehung zu Asher spannend, eben weil auch er sich eigentlich von Remy fernhalten will.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er flüssig zu lesen war und man somit mit dem Buch schnell durch war.

Ein wirklich gutes Buch, nachdem man sich auf das Lesen von Band 2 freut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht zu verachten und kein Abklatsch von Twilight - Toll!, 14. Juli 2013
So richtig aufmerksam auf Touched bin ich durch viele positive Rezensionen geworden. Nebenbei war da noch das Cover, was in echt noch toller aussieht, als so schon. Auch der Inhalt klang nicht schlecht, und doch gab es immer etwas, was mich hat zweifeln lassen: Es gibt angeblich dutzend Parallelen zu Twilight.
Dazu kann ich nur sagen: man kann es so und so sehen: übertreiben, oder es einfach genießen.

Ich gehöre zu den Leuten, die das Buch einfach genossen haben, ohne sich an den wenigen Parallelen groß zu stören. Jeder sieht das anders, aber ich fand es wirklich nicht schlimm, eher im Gegenteil. Ich finde die Idee von Corrine Jackson sehr einzigartig und brillant, und mal ehrlich: man findet heutzutage doch kaum Ideen, die nicht in irgendeiner Form schon mal da gewesen wären!
Gleich am Beginn des Buches rutscht man direkt in das Leben von Remy rein. Da das Geschehen aus ihrer Sicht geschildert wird, fühlt man sich ihr näher, was ich gut fand. Man bekommt gleich zu sehen, wie schwer ihr Leben mit ihrem gewalttätigen Stiefvater Dean eigentlich ist. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Remys Mom ihn trotzdem lieben und verteidigen kann, auch mit fortschreitender Handlung und weiteren Erklärungen nicht so ganz.
Remy ist für ihr junges Alter schon sehr erwachsen, eben weil sie so ein schweres Leben hatte. Doch nachdem Remy, mal wieder, im Krankenhaus war, beschließt ihr Vater, sie mit zu sich und seiner neuen Familie zu nehmen, wo Remy anfangs einfach nur weg will.
Mit ihrer besonderen Gabe heilt sie die inneren und äußeren Verletzungen von Menschen, sobald sie sie berührt. Dabei übertragen sich die Verletzungen auf sie selbst, weswegen sie in ihrer Vergangenheit öfters im Krankenhaus lag, als sie ihre Mutter heilte. Nun bei ihrer neuen Familie muss sie höllisch aufpassen, dass diese nichts von ihren einzigartigen Fähigkeiten erfahren, was nicht immer sehr einfach ist.

Durch ihre Halbschwester Lucy findet sie richtige Freunde, die sie in ihrem Leben noch nie hatte. Nicht nur Lucy wurde mit der Zeit eine Stütze für Remy, auch das Verhältnis zu ihrem Vater wurde besser. Ihre neue Familie war von Anfang an verdammt herzlich zu ihr, und vor allem Lucy wuchs mir sofort ans Herz. Allerdings ist für mich auch sehr gut nachvollziehbar, wie Remy sich die ersten Wochen bei ihrem Vater fühlt. Sie sieht ein perfektes Leben vor sich, was sie nicht hatte, wo sie jede Woche mehrmals Schmerzen auf sich nahm. Also mir war Remy wirklich sehr sympathisch.
Kurz nach ihrer Ankunft lernt sie auch Asher kennen. Dieses ganze Kennenlernen und Umziehen, was Remy durchmacht ging mir persönlich etwas sehr schnell. Sobald sie Asher allerdings kennengelernt hatte, legte sich das und ich kam mit der Erzählgeschwindigkeit wunderbar klar. Nur anfangs kam ich mir eben etwas überladen vor.
Asher wird als regelrechter Badboy dargestellt, was mir nur bedingt gezeigt wurde. Anfangs hatte er sich mit Remy in den Haaren und waghalsige Aktionen wurden berichtet, aber das richtige Badboy-Feeling kam nicht so wirklich rüber. Doch war er mir mit seiner kalten, gemeinen und abweisenden Art anfangs etwas unsympathisch.
Aber es dauerte nicht lange, da zeigte Asher auch seine sanfte Seite, die mir unglaublich gut gefiel! Es passt viel besser zu ihm als dieses für mich eher aufgezwungene Badboy-Image. Außerdem finde ich es interessant, dass er ebenfalls besondere Gaben hat wie Remy, welche jedoch total anders sind als ihre.

Wenn Asher und Remy sich berühren, dann sprühen nicht nur wörtlich die Funken. Nachdem sich die beiden etwas einander gewöhnt hatten, wagten sie Berührungen. Diese verursachten auf beiden Seiten Schmerzen, was die Anziehung der beiden nur noch komplizierter machte.
Was mich wirklich nervte war das ewige Hin und Her was Asher veranstaltete. Das nervte nicht nur Remy, sondern wie gesagt auch mich. Entweder ja oder nein, zu der Erkenntnis kam er leider erst später.
Die ganze Idee, die hinter den Gaben steckt, ist verdammt interessant und wirklich einzigartig. Mir haben die beiden verfeindeten Rassen wirklich sehr gut gefallen. Es war atemberaubend und begeisterte mich total. Wäre da nicht zeitgleich diese nervige Hin und Her gewesen, denn nach jedem zweiten Gespräch der beiden war entweder Asher oder Remy schrecklich sauer auf den anderen. Sie legten schon sehr merkwürdige Launen an den Tag.
Glücklicherweise hielt das wirklich nicht allzu lange an, sodass es sich bald besserte und ihre Beziehung so ihren Lauf nahm. Für mich war die Beziehung purer Zucker, so romantisch und herzzerreißend war kaum etwas, was ich bisher gelesen habe. Die Sehnsucht der beiden war regelrecht spürbar und ihre Emotionen kamen bei mir wirklich sehr real an. Davon war ich wieder richtig begeistert.
Ich wurde auch regelrecht zum Weiterlesen gezwungen, ich konnte einfach nicht aufhören, es war einfach unglaublich. Und auf den letzten 50 bis 60 Seiten kam dann aber so richtig Spannung auf, die sich vorher eher im Hintergrund hielt. Für Remy war es ein Albtraum pur, der wirklich war wurde. Ich habe total mitgefiebert und ständig gehofft, dass alles gut wird. Mit überraschenden Wendungen und einem wirklich gutem Ende bin ich total zufrieden mit diesem Buch und unglaublich gespannt auf den zweiten Teil.

Fazit:
Das Buch ist wirklich nicht zu verachten! Auch wenn es einem teilweise etwas bekannt vorkommt, so ist Touched jedoch gar nicht wie Twilight! Es ist zwar genauso zart romantisch und gefühlvoll, doch steckt viel mehr dahinter. Mit den übernatürlichen Gaben, welche die Hauptfiguren besitzen, hebt sich Corrine Jackson sehr von der Masse ab. Mit ihrem Schreibstil verzaubert sie. Insgesamt ein sehr gutes Buch, was ich wirklich empfehlen kann!
Nun warte ich gespannt auf den zweiten Band und bin echt ungeduldig, wie es denn wohl jetzt mit Asher und Remy weitergeht.
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Touched, Der Preis der Unsterblichkeit
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