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Die Kunst zu gewinnen - Moneyball [Blu-ray]
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit diesem Satz verabschiedet sich Baseballtrainer Billy Beane(Brad Pitt) von der Distanz zu seinem Team und schaltet um auf Nähe. Für ihn, ein spektakulärer Schritt, und das obwohl Beane ansonsten ein Mann der klaren Worte, Fronten und Vorstellungen ist. Doch im Spieljahr 2001, als Beanes Team, die Oakland Athletics, fast Meister geworden wären, ändert sich alles. Drei Top-Spieler verlassen den Verein und für große Neueinkäufe fehlt schlichtweg das Geld. Beane erkennt, dass "sein" Sport ungerecht ist. Aber anstatt auf seine Scouts zu hören und für vielversprechende Spieler Geld auszugeben, dass er nicht hat, wagt Beane den Sprung ins Baseball-Neuland.

Beane kauft den jungen Wirtschaftsabsolventen Peter Brand(Jonah Hill) für das Team. Der glaubt an eine statistische Formel, die es ermöglichen soll aus Spielern, deren Fähigkeiten durch normales Scouting nie entdeckt werden, ein schlagkräftiges Team zu machen. Bei Beane trifft Brand auf Verständnis, egal wie schräg und unkonventionell seine analytischen Rechnungen auch sein mögen. Für die Old-School Scouts in Oakland rütteln Brand und Beane jedoch an den Grundpfeilern des Sports. Auch Trainer Art Howe(Philip Seymour Hoffman) kann sich keinen Deut mit diesem System anfreunden. So starten die Oakland Atheltics schlecht in die Saison. Trainer, Mannschaft und Manager passen irgendwie nicht zusammen. Das Ergebnis sind Niederlagen. Erst als Beane, früher selbst ein vielversprechender Baseballspieler, den Spielern klar macht, wie sich verlieren anhört, geht ein Ruck durchs Team...

Ach, wie schön war das denn? Ein guter, gefühlvoller Baseballfilm. Wer auf -Der Unbeugsame- steht -Das Feld der Träume- liebte und noch immer eine Gänsehaut bekommt, wenn er an -Aus Liebe zum Spiel- denkt, der ist bei -Moneyball- genau richtig. Der Film bezieht, wie die genannten Beispiele, seine magischen Momente nicht aus den Spielszenen des Sports heraus, sondern aus dem Universum von Kleinigkeiten, das den Baseball umgibt. Dabei geht es eher um Philosophie, als um Sport. Wie sich Jonah Hill und Brad Pitt die Bälle der Story zuspielen, das ist schlichtweg genial. Dabei braucht Bennet Millers Film eine gute halbe Stunde, bis er in die Erzählspur gleitet. Doch ab dem Moment, wo Beane seinen Scouts die Regeln für die neue Saison erklärt, gibt es kein Halten mehr. Dann rauscht die Geschichte wie ein Sturzbach dem Ende entgegen.

-Moneyball-, nach dem Roman von Michael Lewis, beruht auf wahren Begebenheiten. Es ist eine dieser Sportgeschichten, bei der es nicht auf das Ende ankommt. Der Weg ist das Ziel, wenn Beane und Brand versuchen ihre Philosophie des Spiels umzusetzen. Das muss nicht gelingen, aber es wäre eine Schande, hätten sie es nicht versucht. -Moneyball- ist mit einigen Originalaufnahmen gespickt, um die Realität der Geschichte noch ein Stück herauszuheben. Das ist wunderbar gelungen, wäre aber vermutlich nicht nötig gewesen, denn: Was Brad Pitt und Jonah Hill hier vor der Kamera zeigen, dass ist Realität pur. Genau so sollte gutes Schauspiel sein. Wenn dazu noch Drehbuch und Kamera stimmen, dann kann die Magie des Mediums Film die Regentschaft übernehmen. Bei -Moneyball- passiert genau das!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2012
Die Kunst zu gewinnen ist kein schnell geschnittenes Action-Kino, kein Film der Superlative, sondern ein leise, einprägsamer und intensiv gedrehter Film. Es ist hochqualitatives Hollywoodkino. Ein gutes Drehbuch, gute Schauspieler und eine spannende Story machen diesen Film zu etwas Besonderem.
Brad Pitt spielt hier nicht den martialischen Actionhelden, er ist kein Achilles in Troja, sondern ein stur, mutig und konsequent an seinem Konzept festhaltender Baseball-Manager. Er spielt in Moneyball eindringlich, nachdenklich, mit leisen Tönen und mit einer bis dahin nicht gekannten Einfühlsamkeit. Genau deswegen wurde er zu Recht für diese Rolle für den Oscar nominiert, weil hier ein schauspielerisch deutlich gereifter Brad Pitt zu sehen ist.
Der Film schildert die Story eines klassischen Underdogs. Das Baseballteam der Oakland Athletics hat wenig Geld, wenig Ansehen und wenig Zukunftsperspektiven. Nach dem Weggang vieler guter Spieler steht der Teammanager Billy Beane vor einer deprimierenden Aufgabe. Würde er nach den klassischen, althergebrachten Methoden arbeiten, würde Oakland ein Team stellen, das dazu verdammt wäre, in den unteren Tabellenregionen der Major League Baseball (MLB) zu spielen. In dieser Situation entscheidet er sich etwas zu riskieren und mit neuen, wissenschaftlichen Methoden und mit Hilfe eines Wirtschaftsstatistikexperten, neue Wege zu gehen. Er ist von seiner Sache, trotz anfänglicher Mißerfolge und trotz heftiger Kritik aus dem Club, überzeugt. Er geht stur seinen Weg und hat damit Erfolg. Moneyball, der Titel sagt es schon, schildert ebenfalls die Hintergründe der amerikanischen Nationalsportart Nr. 1. Es geht um Geld und Geld schlägt im Baseball Homeruns, Geld gewinnt. Spieler werden daher wie Investitionen behandelt und genau so auch gekauft, ausgemustert oder getauscht. Das ist die wenig glamouröse Seite des Profisports, die wir hier sehen. Es geht um Geschäfte, um Erfolg und wenig um die Leidenschaft für den Sport. Der Spirit, der Geist des Spiels, wird hier vom Mammon verdrängt. Aber das ist keine Schwäche des Films, sondern seine Stärke. Er zeigt uns keine vermeintlich heile Sportswelt in der "11 Kameraden" zusammen durch dick und dünn gehen und am Ende gewinnen, sondern er gibt uns einen realistischen Einblick in ein knallhartes Geschäft. Das sympathische an dem Charakter, den Brad Pitt verkörpert, ist dabei, dass er die Geldregeln der MLB durchbricht und dem Underdog mit kreativen, neuen Ideen, die weitaus preiswerter sind, als die hohen Etats der NY Yankees oder der Boston Red Sox, Erfolg verschafft und so die großen Clubs mit ihrem vielen Geld in Zugzwang und Erklärungsnöte bringt.Er beweist, dass man mit weniger Geld auch Homeruns schlagen kann, wenn man ein wissenschaftlich fundiertes Konzept hat und nicht mehr allein auf die alten Regeln vertraut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2013
Der Film hat mir gut gefallen, weil hier mal nicht nur die Helden des amerikanischen Sports im Vordergrund stehen, sondern die Menschen dahinter. Die Geschichte ist nicht, wie so oft mit Siegern und Feldschlachten überhäuft. Sie zeigt viel mehr, was hinter
einem Erfolg stecken kann, der nicht alleine durch Geld und Macht erreicht wurde. Im Film werden Dinge angesprochen, die vielleicht nicht das grosse Kino zeigen aber Menschen die mit grosser Überzeugung mal versuchen einen anderen Weg zu gehen.
Dieser Geschichte ist nicht nur für Sportler die alles erreichen wollen, sondern Ihr Ziel nach Ihren Möglichkeiten abstecken.
Also der grosse Rest...

Gut erzähltes Sport-Kino...
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Juni 2015
Es ist ein seltsamer, aber sehr interessanter Film. Die Seltsamkeiten gehen schon mit der Genrezuordnung los. Ist »Moneyball« ein Sportfilm? Schwer zu sagen. Der Film spielt in der Welt des Baseballs, und es geht auch um den sportlichen Erfolg. So weit stimmt alles. Aber andererseits wird den eigentlichen sportlichen Wettkämpfen wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das allermeiste davon geschieht im Off oder wird nur knapp berichtet.

Gewiss, da ist das typische scheinbar chancenlose Team, auf das zunächst niemand etwas gibt und das dann alle überrascht. Das ist klassischer Sportfilm. Doch die Art und Weise, wie das Team es schafft, ist wiederum äußerst untypisch: Mithilfe eines komplizierten mathematischen Verfahrens, das aus den Wirtschaftswissenschaften stammt, werden Erfolgschancen berechnet und Mannschaften zusammengestellt und aufgestellt. Die eigentlichen ›sportlichen‹ Helden sind der General Manager des Teams, Billy Beane (Brad Pitt), und ein von ihm hinzugezogener dicklicher Jungwissenschaftler (Jonah Hill).

Im klassischen Sportfilm siegen die Underdogs wegen ihres unverrückbaren Glaubens an sich selbst und den Erfolg sowie aufgrund ihres tadellosen Team Spirits. In »Moneyball« besitzen weder das Team noch der Field Manager (Philip Seymour Hoffman) diesen unverrückbaren Glauben. Sie alle sind lediglich Angestellte auf Abruf. Den unverrückbaren Glauben hat Beane, und er richtet sich auf den Erfolg der Datenanalyse.

In gewisser Weise ist der Blick auf diese Welt des Sports ernüchternd. Die Mannschaft ist keine verschworene Kampfgemeinschaft, die im Glauben an sich selbst über sich hinauswachsen kann. Sie ist ein mehr oder weniger gut zusammengesetztes Puzzle aus Sportlern, die so etwas wie berechenbare Fähigkeitenbündel darstellen. Diese Bündel zu analysieren und auf ihre Wechselwirkungen hin zu untersuchen ist Aufgabe eines ausgeklügelten Algorithmus. Erfolg wird ausrechenbar und ist nicht länger Sache der erfahrungsgesättigten Intuitionen alter Hasen. In dieser Einsicht liegt die eigentliche ›sportliche‹ Pointe.

Billy Beane ist vielleicht prädestiniert dafür, diesen Bruch mit dem Konventionen einzuleiten. Er galt als großes Talent, doch es wurde nichts aus ihm. Diese persönliche Erfahrung bringt ihn in eine gewisse Distanz zu den üblichen Vorgehensweisen der Branche. Als er seine Distanz zum Baseball einmal aufgibt und – entgegen seinen Gewohnheiten – aus Begeisterung zu einem Spiel seiner Mannschaft fährt, gerät die Mannschaft prompt in Bedrängnis.

Man darf den Blick des Films auf den Sport realistisch nennen. Romantische Idealisierungen werden konsequent vermieden. Keine Helden auf dem Platz, keine der für das amerikanische Selbstverständnis so wichtigen Geburten einer neuen Gemeinschaft, keine unverbrüchlichen Loyalitäten. Vielmehr werden die Spieler ständig wie Spielfiguren hin- und hergeschoben und, wenn nötig, an andere Mannschaften weiterverkauft. Auch das geschieht völlig unromantisch in einem knappen Telefonat von Manager zu Manager.

Aus dem Ganzen hätte man nun die sarkastische Demaskierung einer Sportbranche machen können, die nicht zuletzt auch davon lebt, die romantischen Illusionen von Heldentum, Gemeinschaftsgeist und Loyalität zu verkaufen. Vielleicht wäre Robert Altman so vorgegangen. Bennett Miller wählt einen anderen Weg. Er findet in Billy Beane einen romantischen Helden des Sports, dessen persönlicher Erfolg eher unscheinbar ist und der ihn nur jenseits des Spielfelds finden kann.
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am 30. Dezember 2014
Moneyball zog nur meine Aufmerksamkeit durch die Oscars auf sich. Wieder einmal bin ich sehr froh darüber, so einen Film durch die Preisverleihung entdeckt zu haben.

Billy Beane ist General Manager der Oakland Athletics und schafft es nicht, ein gewinnbringendes und erfolgreiches Team auf die Beine zu stellen. Als er aber Peter Brand als seinen Assistenten einstellt und die beiden mit einer ganz neuen Taktik an ihr Team herangehen, sehen die Oakland A's langsam aber sicher Licht am Ende des Tunnels.

Ich habe von Baseball absolut keine Ahnung. Ich kenne weder die Regeln noch berühmte Spieler, weswegen ich mich erst einmal fern gehalten habe von diesem Film. Ich war deswegen dann auch sehr überrascht, wie gut ich den Film dann doch fand.
Regisseur Bennett Miller (Capote) inszeniert diesen Film aus zwei verschiedenen Perspektiven.
Vornehmlich natürlich aus der Sicht des GM, Brad Pitt alias Billy Beane. Hier bekommt man einen sehr guten Einblick hinter die Kulissen eines solchen Sportclubs. Man nimmt an Meetings der Scouts und Coaches teil und merkt hier schon sehr schnell, wie viel Gegenwind Beane entgegenweht. Die Scouts wollen ihre Erfahrung nutzen, um das Potential eines Spielers zu erkennen, wie sie es schließlich schon seit Jahrzehnten machen. Beane und sein Assistent Peter Brand wollen aber einen neuen Weg gehen und werden deswegen praktisch ausgelacht. Es wird aber sehr schön gezeigt, vor allem durch Aaron Sorkin's Drehbuch und Dialoge, mit wie viel Selbstvertrauen und unbeirrbaren Glauben an seine Methoden, sich Beane durchsetzt. Brad Pitt spielt diesen Mann wirklich klasse und sehr glaubwürdig und ist das Gesicht des Films. Noch dazu versteht sich Miller sehr gut darin, ihn auch würdig in Szene zu setzen. Er inszeniert den Film auf eine sehr angenehme Art und Weise und lässt ihn nicht zu dramatisch und deprimierend werden, gestaltet ihn aber interessant und liebevoll, sodass man mit den Charakteren mitfühlt. Die Dialoge machen einfach Spaß und die Charaktere sind nachvollziehbar.
Was mir aber auch sehr gut gefallen hat, ist die zweite Perspektive mit der Miller den Fortschritt des Teams zeigt: die Perspektive der Medien.
Er streut immer wieder längere Archivaufnahmen ein und lässt den (vermute ich) Originalkommentar der Kommentatoren laufen. Dies vermittelt nicht nur eine gute Sicht von Aussen auf die Spieler und das Team generell, sondern spiegelt auch die Meinung der Medien wieder. Diese Szenen sind wirklich klasse in den Film verbaut und sorgen für einige wahre Highlights. Ich war wieder fasziniert von der Leidenschaft, die diese Sprecher dem Sport gegenüber zeigen und sich voll gehen lassen in den Glücksmomenten der Teams. Dies sind wirklich fantastische Montagen, die ich in der Art noch nicht in einem Film gesehen habe.

Fazit:
Moneyball ist ein klasse inszeniertes, super gespieltes Sportdrama mit einem sehr entschlossenem Hauptdarsteller. Hier zeigt man gekonnt aus verschiedenen Perspektiven die Entwicklung eines Teams und eines Sports generell, sodass man nur darin versinken kann, auch wenn man nichts mit Baseball anfangen kann.
Ein wirklich fantastisches Sportdrama!
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am 29. Dezember 2012
Der Film basiert auf dem auf dem Buch "Moneyball" und wurde sechsmal für den Oscar nominiert. Zentraler Punkt der Geschichte ist die Frage, ob "Sabermetrics" (eine besondere Form der Baseball-Statistik) als Hilfsmittel für die Zusammenstellung eines Baseballteams positiv wirkungsvoll sind oder nicht.

STORY

Billy Beane (Brad Pitt), Manager der Oakland Athletics, hat nicht genügend Geld zur Verfügung, um ein schlagkräftiges Team nach den üblichen Regeln zusammenzustellen. Bei Transferverhandlungen lernt er Peter Brand (Jonha Hill) kennen, der damals als Berater eines anderen Clubs fungierte. Brand hat gerade die Uni absolviert, war selbst kein professioneller Baseballspieler und ist, außer dass er ein großer Baseball-Fan ist und ein Analyse-Programm zur Auswertung von Spielereigenschaften erschaffen hat, an sich fachfremd. Beane verpflichtet ihn gegen alle Bedenken seiner sonstigen Mitarbeiter als seinen Assistenten. Die beiden fangen an, das Team nach Brands Statistiken aufzubauen und machen sich damit keine Freunde, werden als Phantasten abgetan.

MEINUNG

Sportfilme sind immer schwer. Baseball-Filme in Deutschland darüber hinaus noch mal schwerer, weil es hier halt nicht viele gibt, die sich mit dieser Sportart beschäftigen. Auf jeden Fall ist es ein hochinteressanter Sport, sobald man sich ihm widmet. Dieser Film kann dazu ein grandioser Beitrag sein, weil er nah an der Realität ist, auf Effekthascherei und Erfindungen zum Näher bringen verzichtet.
Dazu ist es eine Personality-Story zweier Außenseiter, zweier Einzelkämpfer, die aufgrund ihres Talents und ihrer Überzeugungen gegen alle Widerstände irgendwann Erfolg haben und für eine Art Revolution sorgen. Dabei machen sie sich unbeliebt, wenn ein Fachgespräch unter Mitarbeitern von Beane mit dem Ausspruch beendet wird: "Das ist keine Diskussion hier". So geht Führungsarbeit auch, wenn man was kann. Da macht es Spaß zuzuschauen, zumal die beiden Hauptakteure klasse spielen und authentisch rüber kommen.

FAZIT

Für diesen hochwertigen Film muss man kein Baseballfan sein. Vielleicht ist es man danach.
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am 1. April 2014
>>>Die Oakland Athletics sind ein kleiner Club in der Major League Baseball, ähnlich wie in der Bundesliga Freiburg oder Augsburg(Nichts gegen beide Clubs die leisten hervorragende Arbeit). Der Teammanager der Oakland Athletics Billy Beane(Brad Pitt) muss hilflos mit ansehen wie jedes Jahr die besten Spieler von großen Clubs weggeholt werden. Doch ohne Geld wie soll er da neue Spieler besorgen. Dann lernt er den jungen Computerexperten Peter Brand kennen. Dieser errechnet Prognosen über die Entwicklung von Spielern. So findet er Spieler die andere Clubs nicht wollen und baut mit diesen ein neues Team auf. Scouts und Experten sind geschockt über das neue Team und der Widerstand wächst. Zumal sich das Team eine Niederlage nach der anderen einfängt.<<<
>Die Kunst zu gewinnen – Moneyball< ist ein außergewöhnlicher Film. Er beruht auf wahren Begebenheiten. Das von Peter Brand entwickelte System wurde Anfangs verlacht und nicht ernst genommen. Doch schon kurz nach dem Erfolg der Oakland Athletics, wurde das System der statistischen Erfassung von Spielern, von allen anderen Clubs übernommen. Billy Beane konnte jedoch nie einen Titel gewinnen. Dennoch gilt er als ein Revolutionär in der Major League Baseball. Der Film ist kein typischer Sportfilm wie es sie sonst gibt. Ein Team aus Loosern kämpft und gewinnt den Titel. Sondern er hält sich hier an eine tatsächliche Geschichte. Die Inszenierung ist etwas langatmig aber nicht langweilig. Baseball ist ein Sport der mir wohl immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben wird. Da befinde ich mich in guter Gesellschaft. Dennoch kann ich diesen Film empfehlen.
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am 19. August 2012
Warum ich 5 Sterne vergebe? Weil dies seit langer Zeit mal wieder ein Film ist, der sich mit der interessanten Sportart Baseball auseinandersetzt.

Aber keine Frage meine Rezension ist sehr subjektiv, da ich diesen Sport sehr gerne mag und auch regelmäßig Spiele in der MLB verfolge; Sozusagen bin ich kein Fachmann auf dem Gebiet, aber ein interessierter Zuschauer und ja dieser Sport rockt!

Der Film bringt das Baseball-Feeling meiner Meinung nach gut rüber, wenngleich das Meiste hinter den Kulissen spielt, was auch gut so ist. Man erhält Einblick in Statistiken und andere signifikante Dinge, die diesen Sport so reizvoll machen.

Zudem basiert der Film auf einer wahren Begebenheit und da ich diese Story nicht so gut kannte, fand ich es echt nice!

Brad Pitt ist hier außerdem das Aushängeschild, aber auch die anderen Protagonisten machen ihre Sache richtig gut.

Aber nehmts mir nicht übel, Leute die keinen Plan von dieser Sportart haben, werden vieles nicht checken. Ich habe das am eigenen Leib gespürt, da ich den Film nicht alleine gesehen habe. Man sollte also schon ein paar Grundkentnisse über das Spiel haben, aber wer Wikipedia kennt und bereit ist sich mal eine gute Stunde einzulesen wird hier reich belohnt werden. Leute die schon mit der Einstellung reingehen "Ich mag Baseball nicht" sollen es lieber ganz lassen, denn entweder schaut man diesen Sportfilm mit Herz oder ga nicht...

Auch einem METS Fan hat dieser Film gefallen.

GO METS!
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am 3. August 2014
An einem gewagten Experiment versucht sich Baseballmanager Billy Beane (Brad Pitt), zusammen mit einem jungen, ehemaligen Wirtschaftsstudenten (Jonah Hill). Ohne Budget wollen beide ein schlagkräftiges Team für die Saison aufstellen was auch zu gelingen scheint.Durch die kühle Analyse von Strike Outs und Runs wird gegen alle Widerstände ein Team von erfolgreichen No Names präsentiert. Dabei zeigt der Film weniger die Eitelkeiten der Sportler sondern geht ehr auf die ungewöhnliche Strategie des Managers ein.Der Weg zum Erfolg ist dabei wichtiger als einzelne Spieler.
Es gelingt dem Regisseur einen unterhaltsamen Eindruck der Sportwelt zu vermitteln, obwohl gerade die trockene, mathematische Auswertung von Zahlen und Statistiken den Grundstein des Filmes bildet.Ein riesen Kontrast zu den Helden des Sports,die mit Leidenschaft und Herz ein Spiel allein entscheiden können.Und genau das hat der Film-Herz und Leidenschaft. Flüssig erzählt, emotional und begeisternd zeigt er den Aufschwung der Oakland A's und ihrem Teammanager.

Ich bin etwas skeptisch was den Einfluss des Managers auf die Teamaufstellung angeht.Der Trainer (Phillip Seymour Hoffman) hat hier recht wenig Mitspracherecht.Trotzdem verkörpert Pitt den Manager äußerst glaubwürdig.

Fazit: Gelungener Sportfilm, basierend auf einer wahren Begebenheit. Überzeugende Geschichte in flotten Bildern und mit guten Darstellern.Einen Stern Abzug,da er nicht ganz an "An jeden verdammten Sonntag" heran reicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2013
Eine wahre Geschichte in einem schönen Film, was braucht man mehr für gute Unterhaltung - wenn Brad Pitt noch dabei ist, ist man (und Frau) glücklich. Auch bei meinen Freundinnen kam der Film gut an und wir waren uns einig über die Ähnlichkeit zwischen Brad Pitt und Robert Redford. Lohnt den Einkauf!
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