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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DAS ENDE ist noch nicht vorbei - Hat es überhaupt angefangen?
Die - achwasweißichwievielte - »Die Ärzte«-Platte, »auch«, erschien am 13. April 2012, einem Freitag den 13ten. Ein schlechtes Zeichen? Gewiss nicht.
Seit »Jazz ist anders« sind fünf Jahre vergangen. Fünf Jahre, in denen die selbsternannte beste Band der Welt wohl genug Zeit hatte, sich auf ihre wesentlichen Elemente zu konzentrieren, sich ein...
Veröffentlicht am 15. Mai 2012 von PKA

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Weg in die Mittelmäßigkeit setzt sich fort...
...und das schon seit der Jahrtausendwende, denn seit "Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!" (2000) haben Die Ärzte irgendwie kein wirklich überzeugendes Album mehr abgeliefert. Ich ziehe als Vergleich mal meine liebste Ärzte-Platte "13" aus dem Jahre 1998 heran. Da gibt es massenweise coole Songs, die im Gedächtnis bleiben, es wird ordentlich...
Vor 3 Monaten von Doktor von Pain veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DAS ENDE ist noch nicht vorbei - Hat es überhaupt angefangen?, 15. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die - achwasweißichwievielte - »Die Ärzte«-Platte, »auch«, erschien am 13. April 2012, einem Freitag den 13ten. Ein schlechtes Zeichen? Gewiss nicht.
Seit »Jazz ist anders« sind fünf Jahre vergangen. Fünf Jahre, in denen die selbsternannte beste Band der Welt wohl genug Zeit hatte, sich auf ihre wesentlichen Elemente zu konzentrieren, sich ein wenig voneinander zu entfernen und nun, 2012, wieder aufeinander zu treffen.

Zur Verpackung an sich: Die CD wird mit einem Spielfeld geliefert, inklusive drei Kronkorken mit den Initialen B, F und R. Wie man die aus Berlin (aus Berlin) kommende Band kennt, ist es aber kein normales Gesellschaftsspiel, was dem geneigten Besitzer der CD da angereicht wird. Für dieses Spiel muss man »Hardcore« sein. Anstelle ein paar Felder vor und zurück zu springen muss man sich hier seinen Erfolg sauer verdienen: Essen kochen, Mitspieler küssen, uralte Getränke aus dem Kühlschrank exen und »Freunde« aus seinem Handyverzeichnis löschen. Kleines Manko: Die CD dient als Drehscheibe. Ich bezweifle, dass das über die Zeit hinweg besonders gesund für die CD selbst ist. Aber wie Farin Urlaub schon sagte: So kaufen die Leute halt mehrere Alben, wenn die eine CD kaputt geht. Raffiniert.
Die Schachtel an sich sieht sehr alt und abgenutzt aus, wie ein altes Brettspiel, was seit Jahren im Schrank vermodert und an das man sich irgendwann mit viel Freude zurückerinnert, wenn man es herauskramt. Selbst das Material der Verpackung ist ein wenig rauer als die normalen Pappschachteln von CDs.
Hier gibt es also wenig zu motzen, »Die Ärzte«-üblich bekommt man hier eine sehr hübsche, ansehnliche Platte für sein Geld.

Und nun wohl zu dem Wichtigsten, der Musik:
»Auch« ist ein aus 16 Tracks bestehendes Wunderwerk der guten Laune. Ohrwurm trifft auf Ohrwurm, besonders Farin Urlaub trumpft, wie eh und je, auf dieser Platte mit seinen fetzigen Pop-Songs wie »M&F« auf, die einem im Kopf bleiben und wahrscheinlich auch nie wieder verschwinden werden. Das ansonsten sehr rocklastige Album lebt von seiner Energie und dem Spirit, der nie enden wollenden Experimentierfreudigkeit der »Die Ärzte« und der Lebenslust, die durch jeden Song transportiert wird. Das Album ist insgesamt sehr homogen, und die gerecht aufgeteilten Tracks, bei dem jeder ein etwa gleich großes Stückchen vom Kuchen abbekommt, sind ein weiteres Sahnehäubchen.
Neben Farin Urlaub, der wahrscheinlich, selbst wenn er wollte, keinen schlechten Track zustande bringen könnte, trumpft auch Rodrigo hier sehr stark auf. Hielt ich seine Songs in der Vergangenheit größtenteils nur für nettes Beiwerk, gehört mein Lieblingslied auf der Platte, »Sohn der Leere«, ihm. Seine übrigen, eher ruhigeren Songs bremsen die hohe Geschwindigkeit der Platte ein wenig aus, tun dem Gesamtwerk allerdings gut.
Auffällig an dieser Stelle: Es gibt keine Ballade auf der Platte. Das finde ich in so weit schade, als dass ich das Album im Ganzen als etwas zu schnell empfinde und es mir anstrengend wird, die ganze Tracklist mehrfach hintereinander zu hören, auch wenn alles gut aufeinander abgestimmt ist. Ein, zwei Oasen der Ruhe wären nett gewesen.
Aber dann kommt er, der Grund, warum dieses Album nur vier Sterne erhält: Bela B. Was diesen einst so großartigen Musiker in den letzten Jahren reitet, weiß ich nicht, jedoch scheint er sich für mich immer mehr von der bewerten »Ärzte-Formel« abzuwenden. Nichts gegen Innovation, aber sein Sound erinnert immer mehr an Schlager, womit ich persönlich so gar nichts anfangen kann. Auf »Jazz ist anders« war das »Bela-Problem« ein Ähnliches, und auch sein zweites Solo-Album gab mir kaum noch etwas - Deshalb ist es wohl kein Wunder, dass mir seine Werke auf »auch« auch (Ha!) kaum gefallen haben. Bei dem Text von »Miststück« bekomme ich ein sehr unschönes Gefühl, »Bettmagnet« kann auch kaum überzeugen und das Oktavengehüpfe bei »ZeiDverschwÄndung« ist kaum ertragbar. Einziges Licht (am Ende des Sarges) ist »Das darfst du«, wo die alte Arroganz des Grafen kurz mal hervorsticht und einen an die gute, alte Zeit erinnert.
Insgesamt gesehen also ein schnelles, befriedigendes Album mit einigen Low- und vielen, vielen Highlights. Von mir aus hätte man nach Track 11 das Album aufhören lassen können, dann wäre es wahrscheinlich fast rundum perfekt geworden, aber es gibt natürlich auch Leute, die auf »Cpt. Metal« und »Die Hard« kaum verzichten möchten.
Inhaltlich halten sich die »Die Ärzte« nach wie vor in der Waage. Hier mal eine Prise Selbstironie, dort ein wenig Gesellschaftskritik, aber immer originell und ohne großes, alle Alben durchziehendes Schema. »Die Ärzte« mögen zwar nicht die inhaltlich tiefste Band der Welt sein - Aber die Unterhaltsamsten sind sie nach wie vor.
Fans können also aufatmen und brauchen nicht auf das große Fiasko zu warten: Die Ärzte kümmern sich nach wie vor um den Rock.
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146 von 174 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich hab nichts besseres zu tun als die erste DIE ÄRZTE Rezension zu schreiben ;o), 13. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: auch (Audio CD)
"Sei Punkrock. Trink das älteste Getränk aus deinem Kühlschrank auf ex".
So steht die erste Anleitung auf dem schönen bunten Würfelspiel, welches sich in der Pappschachtel neben der neuen DIE ÄRZTE-CD "auch" befindet.
Dieser Anweisung wird natürlich nicht gefolgt. Das älteste Getränk im Kühlfach ist ein tschechisches Bier aus dem Jahr 1991. Wenn ich das trinke falle ich tot um und die Rezension wird nicht beendet. Das Zeug überlebt auch der härteste Punkrocker nicht.
Das Spiel wird wohl für Wirbel sorgen, denn neben regulären Feldern wie "Noch mal würfeln" oder "2 Felder zurück gehen" gibt es auch Aufforderungen wie zum Beispiel in 10 Minuten Essen für einen anderen Mitspieler zu kochen. Ein Bekannter kommentierte das Spiel bereits mit: "100 % besser und spannender als Monopoly."

Beigefügt sind dem "auch"-Spiel drei Kronkorken wo jeweils ein B, ein R oder ein F (was könnte das bloss bedeuten?) drauf prangt. Auf der Rückseite des Spielplans befinden sich alle Texte des neuen Albums sowie verwittert wirkende Fotos von den drei gut aussehenden und rockenden Herren Bela, Farin & Rod aus Berlin (aus Berlin!)
Verwittert wirkt auch die Pappschachtel wo CD und Spiel drin sind: die weißen Stellen sehen schon beim Auspacken etwas fleckig und verranzt aus, so als hätte das Album einige Jahre in einem Second-Hand-Laden sein Dasein in einer etwas schmuddeligen Ecke gefristet (was "in echt" mit so einer Platte natürlich nie passieren wird). DIE ÄRZTE haben sich bei der Verpackung selbst übertroffen. Ich war gespannt ob es noch besser werden kann als bei "Jazz ist anders" (Pizzaschachtel) oder "Unsichtbarer" (hellblaue Plüsch-Tasche). Es IST besser!

Ach ja, warte mal...da ist ja auch noch Musik drin. Hatte ich beinahe übersehen...sechzehn Tracks gibt es dieses Mal, und sie hören sich so homogen wie selten an. Die Songs sind ungefähr gerecht verteilt zwischen den Dreien, bei sechzehn Liedern ist das "ungefähr" angebracht. Dem Vernehmen nach gab es dermassen viel Song-Material, das die Band sich erst mal ein Lied von Jedem ausgesucht hat was auf jeden Fall auf die Scheibe soll, dann noch mal drei und so weiter. Irgendwann stand auf diese Weise die Trackliste.

Song- und stiltechnisch betrachtet sind DIE ÄRZTE open minded und verspielt wie selten zuvor. Neben Schlagzeug Bass Gitarre gibt es sogar vereinzelt Synthies und uff....Geigen (!) zu hören. Die meisten Lieder haben heftige Ohrwurm-Qualitäten. Punk ist die lockere Klammer, von dort aus wird in alle Richtungen experimentiert.

Was mehr denn je vertreten ist: es gibt keine sich selbst schmückende Betroffenheit in den Texten, keine Bekehrungsversuche und keine Welterklärungs-Modelle.
Stattdessen werden Geschichten erzählt die einen bei der Stange halten: Was ist mit dem Tamagotchi aus dem Müll? Welche Folgen hat der Waldspaziergang? Gibt es wirklich etwas besseres als DIE ÄRZTE zu hören? Wird der junge Mann sich eines Tages von seinem "Fiasko" befreien können? Behält der Bett-Magnet letztendlich die Macht?
Farin's "Ist das noch Punkrock" ist ebenfalls ein Lied welches auch aufgrund des Inhalts hängen bleibt. Bei dem stets etwas heiklen Thema wird textlich genau der richtige Ton getroffen. "Miststück" ist wunderbar, auch weil Bela mit seinem Gesang im Refrain in eine etwas fiese Rolle schlüpft. Rod's Ohrwurm "Das finde ich gut" ist ein textliches Mysterium und hört Poltergeist-mässig auf: "Geh einfach ins Licht!" Überhaupt sind Rod's Lieder dieses Mal stark ausgefallen - nur schade das "Quadrophenia" auf der B-Seite der ersten Single gelandet ist - es wäre einer der besten Tracks dieses Albums.

Nicht zuletzt durch den Track "TCR" bei dem gleich mehrere Stilrichtungen flott aus dem Ärmel geschüttelt werden ist zu merken mit welcher Kompositions- und Spielfreude DIE ÄRZTE bei "auch" ans Werk gegangen sind. Spannend wird es sein welche Lieder als Single veröffentlicht werden. Im Grunde genommen ist jeder Beitrag ein Kandidat.

Die Vorfreude auf die bereits beinahe komplett ausverkauften Konzerte und Festivals im Sommer ist nun noch größer geworden. DIE ÄRZTE haben mal wieder ein hervorragendes Album am Start. Mal sehen ob sie auch der angekündigten Pause zurück kommen und uns noch ein paar tolle Alben servieren werden... :o)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Weg in die Mittelmäßigkeit setzt sich fort..., 24. April 2014
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: auch (Audio CD)
...und das schon seit der Jahrtausendwende, denn seit "Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!" (2000) haben Die Ärzte irgendwie kein wirklich überzeugendes Album mehr abgeliefert. Ich ziehe als Vergleich mal meine liebste Ärzte-Platte "13" aus dem Jahre 1998 heran. Da gibt es massenweise coole Songs, die im Gedächtnis bleiben, es wird ordentlich gerockt, und die Texte decken die ganze Palette von witzig, bissig, einfach sinnlos (aber dennoch spaßig) bis hin zu nachdenklich und melancholisch ab. Der "Grotesksong" ist noch dazu mein absolutes Lieblingslied der drei Berliner, da verzeihe ich ihnen sogar das bis zum Erbrechen im Radio und TV heruntergedudelte "Ein Schwein namens Männer" (bei dem Song wandert mein Finger heute noch zur Skip-Taste). Es gab früher auf Ärzte-Alben immer zahlreiche Kracher, aber immer auch ein paar Stinker. Heute verhält es sich leider eher umgekehrt: neben wenigen guten Songs ist viel Mittelmaß und sogar Schrott vertreten. Rein musikalisch probiert das Trio zwar einiges aus und wildert in verschiedenen Genres, aber das zündet halt nur selten. Auf "auch" (2012) gibt es tatsächlich nur drei Songs, die mir wirklich gut gefallen ("Ist das noch Punkrock?", "TCR", "Cpt. Metal"), der Rest ist okay bis verzichtbar. Keine gute Bilanz bei 16 Liedern. Auch die Texte lassen mich oftmals mit einem Fragezeichen über dem Kopf zurück. "Was sollte denn das jetzt gerade?", wollte ich hier und da wissen. Die Sachen, die lustig gemeint sind, wirken eher wie ein lahmer Witz, und die ernsten Texte sind größtenteils wenig aussagekräftig. Sicherlich gibt es viele Die-Hard-Fans, die "auch" abfeiern und sowieso alles toll finden, was "die bäste Bänd der Welt" fabriziert. Für mich wirken Die Ärzte im neuen Jahrtausend auf Platte (live sind sie nach wie vor absolutes Entertainment) einfach nur alt und satt. Schade.
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84 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A great album worthy of this great band, 13. April 2012
Rezension bezieht sich auf: auch (Audio CD)
I have got to be among Die Aerzte's biggest American fans; I've been waiting for this album for what feels like eons. The first day the songs became available, I listened to all of them non-stop for several hours! It was probably unhealthy for me to do so, but I wanted to fully digest and experience the album. And I'm so glad I did!

Unlike previous albums, I didn't leave this album feeling like there were only a few songs that stood out. With Jazz ist Anders, I really only loved a couple of songs. This album, though, is pretty consistently great. I prefer some songs to others, of course, but there is not a single song on this album without redeemable qualities. So it may not be the best album ever (hard to beat albums like "13" and "Planet Punk", but I think it's very well-balanced. The sounds are fairly diverse too, from rock/metal to disco and pop.

All in all, I couldn't be much happier! I can't wait to see them live this summer (I'm flying to Germany to see them!).
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99 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt doch Besseres zu tun, als Die Ärzte zu hören!, 14. April 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Ärzte - das waren die Helden meiner Jugend. Das war die Band, bei der Anarchie in Texten, Musik und Habitus herrschte und die ihr Dasein als deutsche Superstars mit übersteigert-selbstironischen Sprüchen wieder auf eine sympathische Ebene herunterquatschten. Songs, die man auch nach 15 Jahren noch auswendig kann. Songs, die einem über Teenagertrennungen hinweghelfen konnten.
Man wird älter, und Die Ärzte auch. Man entwickelt einen differenzierteren Musikgeschmack, aber irgendwie kommt man auf Parties doch wieder auf "Meine Ex(plodierte Freundin)" oder "Zu Spät" zurück. Live würde man diese Band auch auf jeder Tour nicht verpassen wollen.
Nur mit den Tonträgern ist das so eine Sache... nach der unglaublichen "13" fing es schon an: da waren zwar noch Witz, Charme und Experimentierfreudigkeit, aber irgendwie war eben auch alles schon mal dagewesen. Alles gab's von dieser Band bereits früher: Bessere Songs gegen Nazis, bessere Songs über Frauen, bessere Songs über Trennungen. Es blieben Alben, auf denen man eben nicht wie früher jeden einzelnen Song gut fand. Es kam ein Doppelalbum, auf dem die Schwächen Rodrigo Gonzalez' deutlich wurden: ein hervorragender Musiker, ein miserabler Texter. Es wurde klar, dass Farin Urlaub mit seinem Racing Team mehr rockte, als mit seiner Hauptband. Es kamen Soloalben von Bela B. heraus, die eigentlich nur sein Image zum Thema hatten und musikalisch... nunja, eher mäßig waren sie jedenfalls.
Und "auch" passt insofern in diese Linie: das Album hat einen großartigen Opener, geht schon mäßig weiter, verliert sich im Schlager, wenn Rodrigo singen darf, bietet Bela Gelegenheit zur Imagepflege und beißt nur noch selten so richtig. Musikalisch ist das alles nicht schlecht, es hat auch einige Highlights.

Bin nur ich älter geworden oder Die Ärzte belangloser? Ich habe keine Antwort auf diese Frage. Mit "Cpt. Metal" hat Farin Urlaub mich dann wieder versöhnt, aber wenn von 16 Songs nur ca. die Hälfte so klingt, als würde ich sie noch einmal hören wollen, dann bleiben mir die Typen zwar sympathisch. Nur gilt jetzt wirklich, was früher selbstironisch gesagt wurde: "Früher waren die viel punkiger!" - "Früher waren Die Ärzte viel besser!" - "Die sind zu Berufsjugendlichen geworden!"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ärzte behandeln Vinyl Junkies vorbildlich, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Ausrichtung der Band kann man streiten und die Titel treffen nicht mehr die gesamte Fangemeinde, doch die Vinylfassung bedient die traditionellen Sammler dieser Gruppe vorbildlich. Die Doppel LP ist in dickem Vinyl gefertigt und ist sehr viel leiser als die CD und MP3 Fassung. Der Bass ist etwas mehr im Hintergrund, was diesem Album aber für meinem Geschmack sehr gut bekommt. Leider sind die Produktionsfehler bei der Abmischung von M&F beim Vinyl noch deutlicher zu hören als bei der CD Fassung. Dies ist allerdings auch der einzige Track der mir negativ aufgefallen ist. Insgesamt ist die Produktion Ärtzetypisch gut bis sehr gut.
Die Doppel LP wird in einem ansprechendem Karton geliefert. Die CD liegt bei und stellt die Drehscheibe für das mit enthaltene Spiel dar. Jeder Vinylhörer wird sich über den Umgang mit dem unbegreiflichen digitalen Medium erfreuen und hat somit die Chance seinen verschämt versteckten iPod mit diesem Werk zu betanken.
So muss Vinyl. Vinyljunkies werden vorbildlich behandelt. Deshalb 5 Sterne für dieses Album.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "die Ärzte"-"auch", 10. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: auch (Audio CD)
Mit mäßigen Erwartungen habe ich mir 'auch' von den 'Ärzten' gekauft. Nach dem ich die CD das erste mal gehört habe, musste ich mir einreden, dass es eine gute CD ist. Beim zweiten mal, war ich der Meinung, dass Sie mir überhaupt nicht gefällt. Ich habe mir erst einmal wieder 'Jazz ist anders' angehört, mit den Liedern welche mir so gut gefallen, wie die Single 'Junge' und den phänomenalen Liedern wie 'Himmelblau, Living Hell'.
Ja, ich war beleidigt ich konnte mir nicht vorstellen das nach 'Jazz ist anders' etwas gleichwertiges oder gar besseres kommt.
Dann bin ich Neugierig wie ich bin auf 'bademeister.com- gegangen und zufällig bin ich auf die Animation zu 'Captain Metal' gestoßen. Ich! Der neben den 'Ärzten' immer noch Fan von 'Accept' den 'Scorpions' und der kanadischen Metal Queen 'Lee Aaron' ist, hat der Text wie die Musik voll den Nagel auf den Kopf getroffen .Darauf habe ich mir 'auch' mit kleinen Vorteilen für 'Captain Metal' immer wieder angehört und dann ging es Schlag auf Schlag ein Lied nach dem anderen wurde zu meinem Ohrwurm. Dabei sticht neben 'Captain Metal' noch besonders das Lied 'Miststück' hervor. Die Melodie klinnkt so herrlich leicht dahin gespielt und der Text ist einfach genial. 'Im Bad liegen noch ein zwei Tampons........ ich bewahre sie auf fallst Du sie noch mal brauchst.........Du schlägst zu man sieht Dir schmeckts, danach vielleicht noch ein bisschen Sex.'
Fast schon schade das die Eindeutigkeit des Textes jegliche Spekulation unterbindet, ob es sich um benutzte oder unbenutzte Tampons handelt. Egal welches Lied man zuletzt gehört hat wenn man auf dem Weg vom Auto zur Wohnung oder Arbeit oder in der Arbeit es ist ein Ohrwurm über Stunden. Also alles im allem ist 'auch' eine CD die richtig viel Spaaaß bringt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch das noch!, 29. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: auch (Audio CD)
Dass Ärzte-Alben immer ein wenig Zeit brauchen, bis sie dem Zuhörer gefallen, ist ja mittlerweile weder eine Neu- noch eine Seltenheit. Aber dieses Album hat im Vergleich zu vielen Vorgängern fast drei Monate gebraucht, um bei mir einen halbwegs vernünftigen Eindruck zu hinterlassen. Wäre ich nach einer Woche aufgefordert worden, eine Rezension zu diesem Album schreiben zu müssen, hätte ich ihm wahrscheinlich nur zwei Sterne gegeben. Mittlerweile glaube ich aber, dass ich der Platte genug Zeit gegeben habe.

"Ist das noch Punkrock? (4/5)" - Farin
Die Opener der letzten Alben waren ja allesamt nicht mehr der absolute Kracher, aber auf jeden Fall noch überdurchschnittlich gut. Dieser Song reiht sich in diese Kette ein. Schnelle und laute Strophen wechseln sich hier mit einem Refrain ab, der manchmal leider wie eine Bremse wirkt, was zum Glück nicht von allzu langer Dauer ist. Ob Die Ärzte noch Punkrock sind, wird aber jeder Zuhörer für sich entscheiden müssen.

"Bettmagnet (4/5)" - Bela
Wenn Farin den Opener übernimmt, muss ein Bela B. natürlich sofort nachlegen. Im Gegensatz zu "Jazz ist anders" geht der Titel hier allerdings wieder an Farin. Obwohl Bela textlich gesehen hier bereits seinen Höhepunkt verpulvert, lassen sich bereits einige Schwächen erkennen. Dieser Song wäre auf einem seiner Soloalben besser aufgehoben gewesen.

"Sohn der Leere (4/5)" - Rod
Der dritte Song gehört - wie schon bei "Jazz ist anders" - Rod. Musikalisch gesehen hat er es natürlich drauf und übertrifft seine beiden Kumpanen nicht selten um Längen. Aber textlich gesehen offenbart auch er hier einige Schwächen. Manche Stellen des Songs wirken so, als ob Rod es hier nur darauf angekommen wäre, Reime zu erstellen. Das ist schade, denn aus diesem Thema kann man viel mehr herausholen.

"TCR (4/5)" - Farin
Dieser Song ist so etwas wie eine Mischung verschiedener Genres. Dies kann als Pluspunkt gewählt werden, aber ich finde, dass es ruhig etwas weniger hätte sein dürfen. Der Song wirkt, als wäre er aus vier verschiedenen Liedern zusammengebastelt worden und wird am Ende leider stark in die Länge gezogen, was den Gesamteindruck doch etwas geschmälert hat.

"Das darfst du (3/5)" - Bela
Hier gibt sich Bela wieder einmal die Ehre, die Zuhörer zum Handeln zu bewegen. Dieses Thema ist in meinen Augen absolut nichts Neues mehr und wurde in der Vergangenheit viel besser interpretiert. Da ist es kein Wunder, dass dieser Song es nicht mit Stücken wie "Deine Schuld" oder "Rebell" aufnehmen kann. Die musikalische Führung ist leider auch ziemlich flau.

"Tamagotchi (5/5)" - Belafarinrod
Und hiermit wären wir dann beim ersten Song, der von mir die volle Punktzahl bekommt. Hierbei handelt es sich übrigens um einen gemeinsamen Song aller Bandmitglieder. Anfangs dachte ich, wie langsam denn bitte die Uhren von Bela, Farin und Rod laufen müssen, dass sie erst 2012 einen Song über einen Tamagotchi machen. Aber es wird schnell deutlich, dass es hier darauf ankam, das Verfallsdatum gewisser Hypes zu thematisieren. Das ist Rod voll und ganz gelungen. Vor allem gesanglich hat er hier eine ordentliche Schippe draufgelegt.

"M&F (4/5)" - Farin
Ich glaube, jeder hätte vorhersagen können, dass dieser Song mal zur Single wird, da er die Radios mit seiner kommerziellen Art praktisch anlächelt. Und wie wir mittlerweile wissen, ist es genau so gekommen. Ein altbekanntes Thema, das Farin souverän und textlich wie immer gut vorträgt - nicht mehr und nicht weniger.

"Freundschaft ist Kunst (2/5)" - Bela
Hier fängt Bela leider damit an, textlich dermaßen abzubauen, dass man meint, er hätte heimlich das Genre gewechselt und schreibt nun Kinderlieder. Das hier aufgefasste Thema bietet nun wirklich sehr viele Facetten. Und was macht Bela? Der reduziert es auf ein "Ich hänge jetzt mit Künstlern rum!". Der Song fängt gar nicht mal so schlecht an, wandelt sich am Ende aber leider in ein Lied ohne Idee und Konzept.

"Angekumpelt (5/5)" - Farin / Rod
Auch wenn Rod es hier eher humorvoll meint, singt er vielen Fans sicher aus der Seele. Jeder kennt bestimmt mindestens einen Menschen, mit dem er nicht unbedingt befreundet sein möchte - egal, wie die Konditionen stehen. Obwohl Rod im Vergleich zu "Tamagotchi" gesanglich wieder ein wenig nachlässt, konnte mich dieser Song voll und ganz und vor allem textlich überzeugen.

"Waldspaziergang mit Folgen (5/5)" - Farin
Für mich handelt es sich hierbei um das dritte Highlight des Albums. Es wirkt so, als könnten Bela und Rod machen, was sie wollen - sie können Farin textlich gesehen einfach nicht überbieten. Hier zeigt er einmal mehr, dass er Texte schreiben kann, die sowohl humorvoll als auch warnend angesehen werden können. Die hier aufgenommene Kritik kommt vor allem am Ende des Songs zur Geltung.

"Fiasko (5/5)" - Farin
Nomen est omen? Falsch! Beim ersten Durchlauf fand ich es sehr befremdlich, dass die erste Strophe aus nur einem Vers bestand, aber mittlerweile kann man diesen Umstand sogar als rhetorisches Mittel durchgehen lassen, da das lyrische Ich hier versucht, seiner inneren Verwirrung Herr zu werden, was allerdings in einem Fiasko endet. Das würzt Farin endlich mal wieder mit ein paar lockeren Fremdworten, die seit dem Release sicher schon zur Genüge nachgeschlagen wurden...

"Miststück (3/5)" - Bela
Habe ich schon erwähnt, dass Bela es mit Texten auf diesem Album nicht besonders hat? Ja, aber das hier ist leider ein peinlicher Beweis dafür, dass man lyrische Einfälle nicht erzwingen kann. Aber genau so wirken manche Verse, die Bela dem Zuhörer auf diesem Album zumutet: Erzwungen und im Vergleich zu vielen früheren Liedern absolut unglaubwürdig. Rein musikalisch ist der Song relativ souverän, allerdings ist der Refrain sehr schwach ausgefallen.

"Das finde ich gut (2/5)" - Rod
Es hätte mich auch gewundert, wenn Rod auf diesem Album nicht mindestens einmal gefühlvoll geworden wäre. Leider wirkt dieser Song musikalisch stellenweise wie eine freche Kopie des halben Lovesongs. Hier kommen Emotionen und Glaubwürdigkeit leider nicht vollständig herüber. Man vergisst leider ziemlich schnell, dass es einen Song wie "Das finde ich gut" auf diesem Album gibt.

"Cpt. Metal (4/5)" - Farin
Wieder einmal wird das Thema von "Unrockbar" aufgegriffen. Dieser Song wurde von sehr vielen Kritikern und Rezensenten bisher als das ultimative Highlight des gesamten Albums herausgestellt. Ich kann dem zwar nicht direkt beipflichten, muss aber sagen, dass es sich auf jeden Fall um einen gelungenen Song handelt.

"Die Hard (4/5)" - Rod
Ist es ein Zufall, dass Rod neben Farin bei mir auf diesem Album am besten abschneidet? Oder ist er mittlerweile wirklich zu einer dermaßen festen Größe geworden, die nicht mehr aus dem legendären Trio wegzudenken ist? Leider wirkt er für viele Fans immer noch wie ein Fremdkörper in dieser Band, dabei bringt er längst seinen eigenen Stil in die Musik von Belafarinrod. Hier wird textlich zwar nur Magerkost geboten, aber irgendwie kann das Endergebnis doch sehr überzeugen.

"zeiDverschwÄndung (3/5)" - Bela
Sorry, Bela, aber selten war ein Songtitel dermaßen passend wie hier. Ich weiß, dass ich bestimmt einigen Fans auf den Schlips trete, aber wenn man Belas Songs aus dem Album schmeißen würde, könnte es bei mir locker einen Punkt besser dastehen. Hier ist es textlich zwar wieder einigermaßen annehmbar, aber als erste Single ist dieser Song meiner Meinung nach vollkommen deplatziert. Selbst die gehörige und sonst so überzeugende Portion Selbstironie mag nicht mehr so fruchten wie früher.

BELA: 5 Songs / Punkte: 15 von 25
FARIN: 6 Songs / Punkte: 26 von 30
ROD: 5 Songs / Punkte: 20 von 25

Ich glaube, es reicht, wenn ich die qualitativen Unterschiede auf diese Statistik beschränke. Sie sagt in meinen Augen genug über meine Vorzüge auf diesem Album aus. Und wer das Album komplett enttäuschend findet, dem bleibt immerhin noch ein schönes Spiel in der Verpackung. Erwartet uns beim nächsten Album eine kleine Konsole als Beilage?
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehnsucht..., 17. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: auch (Audio CD)
Ihr lieben Doktoren...

ich kann nur sagen: ich vermisse Euch!! Und damit mein ich verdammt nochmal die Beste Bänd der Welt, die Ärzte AUUUS BERLIIIN!!
Seit der Neugründung 1993 war ich mit jeder Faser meines Körpers Ärzte-Fan und auch die meisten Sachen von '82 bis '88 habe förmlich aufgesogen....ich habe herzlich gelacht(das zumeist!!), geweint(das auch zumeist vor lachen!!), gepunkt und getanzt...mitgefühlt und verstanden, mich identifiziert...ein Album nach dem anderen..die gesamten 90er Jahre, oh man waren die geil...Bestie in Menschengestalt, Planet Punk, Le Frisur, 13, Runter mit den Spendierhosen Unsichtbarer(2000)...und dann...dann ging mir irgendwie was verloren, ganz langsam...Geräusch hm..naja, Jazz ist anders..wat is nu los?? Und der letzte Versuch: auch. Und ich bin traurig..
Ich hatte so gehofft. Irgendwer sagte mir, das Album soll wieder punkiger sein, etwas für die FANS..ich mein die richtigen Fans..nicht die Allesradiohörer..(nicht bös gemeint)
Aber mein Herz schmerzt weiter vor Sehnsucht, denn: ruhig und zurückhaltend, zwar irgendwie noch witzig(Man kann die Musik beim besten Willen nicht als schlecht bezeichnen, nie und nimmer, Musikalität liegt Ihnen nachwievor zu Füßen), aber die Texte waren auch mal pfeffriger und komplexer und VOR ALLEM: Ist das noch Punkrock? drückt es richtig aus! Wo ist der Metalsound, wo der Schwung? Ein Hauch Nostalgie hat "Cpt. Metal", aber sonst? Ich mein, mir gefallen schon ein paar Songs, so ist's nicht...Aber das sind trotzdem nicht mehr die Ärzte. Und überhaupt: Wo bleibt denn mal wieder ein Lied für die Fans??("Dies ist ein Lied, für dich, weil du immer in der ersten Reihe stehst, ein lied, nur für für dich, weil du immer mit uns schlafen gehst. Dies ist ein Lied für dich, weil du stundenlang zuhause sitzt und brennst..")
Ey man..ich will wieder brennen!!! Ich will, dass Ihr wieder alles zu Brei rockt!!

Mir kommt es fast so vor, als wollt ihr nicht mehr so richtig.. Oder sind wir alle schon zu alt? Muss ich mich damit abfinden, das ich jetzt Rock-Opas vor mir habe? Vielleicht hättet Ihr es besser wie '88 gemacht: 2000 einfach mal aufhören, wenns am schönsten ist..und dann Wiedervereinigung als...hm..."Die Pädagogen"???Ich weiß, dass man sich eben weiter entwickelt und ich weiß, dass es Euch um den Spaß geht...aber mir fehlt so viel davon, was das früher bedeutete..;-(

Trotzdem lebe ich weiterhin in höhster Ehrfurcht vor Euch und danke für zwei tolle Jahrzehnte supergeiler Punkmusik, die ich miterleben durfte..

Und für alle anderen: trotzdem kaufen!!
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das sind die Ärzte, 13. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: auch (Audio CD)
Ich glaube nach "Zeitverschwändung" hatten einige(auch ich) leichte Zweifel wie wohl das Album werden würde.
Aber alle Zweifel sind nun vergessen. "Ist das noch Punkrock" das erste Lied ist gleich eins der besten weil das typischer Ärzte-Sound ist. Ist das noch Punkrock?, ja ist es .....Eine schnelle Nummer wo zwischendurch kurz das Tempo gewechselt wird. Ein kleiner feiner Ohrwurm, oder eher doch ein großer?;-) Genial, witzig, ein toller Opener!

"Bettmagnet" ebensfalls ne coole rockige Nummer von Bela gesungen.
Weitere Highlights sind "TCR" wo ebenfalls einfach mal kurz auf stop gedrückt wird, das Tempo verlangsamt wird und es dann wieder rockiger wird. "Das darfst du" und "Freundschaft ist Kunst" die ebenfalls nicht zu verachtend sind. Ich finde bei diesem ALbum ist alles etwas ausgeglichener. Sonst haben für mich bei den Alben die Farin U. Songs immer am besten gefallen und waren auch oft die erfolgreichsten. "Miststück", schon wieder ein toller grooviger Bela Song.....Alles insgesammt sehr abwechslungreich und viele Tempowechsel in den Songs.

"Cpt. Metal" das härteste und schnellste Lied der Scheibe, sicherlich wären 2-3 mehr solcher Songs noch toll gewesen. Ein Farin U. Kracher den jeder lieben wird.Gitarrenarbeit vom feinsten

Verglichen mit "Jazz ist anders" hört man bei "Auch" schon einen Unterschied vom Sound. Beim Vorgängeralbum wurde hier und da etwas experimentiert was hier eigentlich nicht der Fall ist. "Auch" versprüht Freude beim hören, klingt insgesammt einfach positiv sehr abwechslungsrreich,mal witzig mal ernst und auch ein Song von Rod der ein bisschen an den 1/2 Lovesong erinnert.

Nicht 100% perfekt aber kratzt an den 5 Sternen

Besonders witzig und so noch nicht gesehn ist die cd als solche die auch zum spielen benutzt werden kann, jeder der die cd besitzt wird wissen was ich meine. Auf sowas können tatsächlich nur die Ärzte drauf kommen. Einfach nur crazy :-D Allerdings muss man etwas aufpassen das man nichts kaputt macht da natürlich die CD nicht ganz normal aus der Hülle zu nehmen ist. Musste echt lachen als ich das sah^^ eigentlich wäre das den 5ten Stern wert nur für diese bekloppt gute Idee*lach*
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