Kundenrezensionen


37 Rezensionen
5 Sterne:
 (23)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter Einblick in die damalige Filmindustrie auf einer guten Blu Ray
Ein Stummfilmstar hat mit dem Aufkommen des Tonfilmes und dem Sinken seines Starstatuses einige Probleme. Ein interessanter Einblick hinter die Kulissen der damaligen Verhältnisse der Filmindustrie.

Eines vorweg: Bei "The Artist" handelt es sich um einen Stummfilm mit ständiger Musikuntermalung.Zwischendurch werden Texttafeln eingeblendet...
Vor 22 Monaten von S. Ewald veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Contrived
We start out with a one dog act that contains a man in a mask George (Jean Dujardin). George runs into Peppy (Miller not Pepé Le Pew) he helps get her started in the movies. Then talkies come about and George becomes a dunsel (Spock explains the term is used by midshipmen at Starfleet Academy to describe a part serving no useful purpose.) George thinks talkies is a...
Vor 10 Monaten von bernie veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter Einblick in die damalige Filmindustrie auf einer guten Blu Ray, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Stummfilmstar hat mit dem Aufkommen des Tonfilmes und dem Sinken seines Starstatuses einige Probleme. Ein interessanter Einblick hinter die Kulissen der damaligen Verhältnisse der Filmindustrie.

Eines vorweg: Bei "The Artist" handelt es sich um einen Stummfilm mit ständiger Musikuntermalung.Zwischendurch werden Texttafeln eingeblendet.

Zum Film: Hollywood 1927: George Valentin ist ein gefeierter Stummfilmstar. Die ganze Filmwelt und das Publikum verehren ihn. Als er nach einer Filmpremiere der Presse Rede und Antwort steht, begegnet er zufällig einer jungen aber unbekannten Statistin. Als ein paar Tage später eine Tänzerin für einen Film gesucht wird, fällt Valentin diese Frau jedoch durch ihr Tanztalent noch einmal auf. Im Laufe der Zeit entwickelt sich die Schönheit zu einem Star und sorgt mit ihrem Talent dafür, daß Valentin immer mehr in Abseits gerät. Da die Ära des Stummfilmes zu Ende geht, und der Tonfilm in Hollywood Einzug hält, verblasst Valentins Stern allmählich. Was den einstigen Star beruflich wie privat in eine schwere Krise stürzt.

"The Artist" ist ein sehr interessanter Film, denn er gewährt einerseits Einblick in die damaligen Verhältnisse der Filmindustrie, und auch wie Sets und Kameras aussahen, und andererseits wie sich Probleme ergaben, als der Tonfilm den Stummfilm "ablöste". Der Hauptdarsteller gerät in eine Krise, da er zu seiner Stimme offensichtlich kein Vertrauen hat.

Zur Blu Ray: Das Schwarzweiss-Bild, das hier in Format 4:3 vorliegt ist durchaus gut. Die meiste Zeit wird eine ordentliche Schärfe geboten. Manchmal wirkt das Bild jedoch etwas weich und zeitweise konnte ich einen ganz leichten milchigen Schleier an den Bildrändern erkennen, der aber nicht weiter stört, sondern durchaus visuell so beabsichtigt sein kann. Vielleicht um den autobiographischen Effekt zu verstärken, den der Film oft hat. Gesichter der Schauspieler werden in Großaufnahmen meistens klar und scharf wiedergegeben. Filmrauschen ist nur in wenigen Szenen (Stichwort u.a. Ballszene) stärker vorhanden, sonst verhält sich das Rauschen unauffällig. Schwarzwert und Kontrast gehen ebenfalls in Ordnung.

Im Bonusmaterial gibt es ein Making of, Outtakes, Interviews, Einblicke in die Music etc.

Für Fans solcher Filme eine Kaufempfehlung von mir
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Inszenierung, 6. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Artist (Blu-ray)
Sehr gewagt in unsere heutige Zeit einen "Stummfilm" zu drehen, doch die Darstellung ist hier sehr gut gelungen. Ich hätte nicht erwartet, dass ich so mitgerissen werde. Die Darstellung und Thematik lassen einen wirklich in den Film eintauchen und durch die Musik vergisst man auch schnell alles andere drumherum.

Wer sich auf diesen Film einlässt wird für die gesamte Laufzeit mitgerissen und lässt sich treiben. Eine schöne Abwechslung zu den heutigen Hollywood-Filmen und definitiv für "meine" Generation die bereits mit Farbfilm aufgewachsen sind eine tolle Erfahrung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam, 30. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist sehr gut gemacht. Gute Leistung der Schauspieler. Kein Wunder, dass es einige Oscars gewonnen hat. Kann ich nur weiter empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super toller Film!, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Toller, positiver Film, tolle Schauspieler, wunderschöne Filmmusik! Einer meiner Lieblingsfilme, die ich immer wieder gerne anschaue! stummer Film, der nie langweilig wird!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prädikat wertvoll, 1. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach 20 Minuten wollte ich den Film eigentlich ausschalten, da er mir zunächst nicht so gut gefiel. Zum Glück habe ich es nicht gemacht. The Artist ist eine Filmperle par excellence. Wer den Film hier mit weniger als 4 Sternen bewertet hat, der kann sich entweder damit rühmen kein Herz oder absolut keine Ahnung von guten Filmen zu haben. Unbedingt anschauen, sie werden es nicht bereuen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus neu mach alt!, 8. September 2013
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
The Artist
Drehbuch: Michel Hazanavicius

Aus neu mach alt!

Der 2011 erschienen Film stellt eine Hommage an alte Filme dar welche aus der Übergangszeit des Stummfilms hin zum Tonfilm stammen. Er wurde mit fünf Oscars, drei Golden Globe Awards und über 30 internationalen Preisen ausgezeichnet. Brillante Schauspieler und eine absolut detailreiche Wiedergabe alter filme machen ihn unverwechselbar. Fans alter filme und Liebhaber des großen Kinos kommen ganz sicher auf ihre Kosten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Sehr Schöner Film, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Finde den Film sehr Schön (romanisch).
Das Fehlen von Ton und Farbe stört micht überhauptnicht. Es passt serh gut.
Außerdem fand ich es mal interessant zu sehen wie Schauspieler es schaffen ohne Ton zuspielen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2.0 von 5 Sternen Contrived, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: The Artist [UK Import] [Blu-ray] (Blu-ray)
We start out with a one dog act that contains a man in a mask George (Jean Dujardin). George runs into Peppy (Miller not Pepé Le Pew) he helps get her started in the movies. Then talkies come about and George becomes a dunsel (Spock explains the term is used by midshipmen at Starfleet Academy to describe a part serving no useful purpose.) George thinks talkies is a joke. You can see where this is leading. It took a little time to recognize Penelope Ann Miller as George's distraught wife Doris.

They may have been better off making a documentary than trying to recapture an era that had a different audience. I think I will hold out for colour. Be sure to watch the commentaries; even though they seem like one big commercial at the same time it give you insight at to what they tried to accomplish.

The film its self is designed for as a tribute to early film. The actors did well and the sets (especially the Bradbury Building in Los Angeles) were nice. The sixteen cylinder Cadillac would look good in my driveway. Yet the movie was just hard to watch because on every level it was so so so contrived.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Hollywood at its best!, 15. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Zu welchen Dramen es führen kann, wenn einen Zeit und Fortschritt überholen, das zeigte schon der "Eiserne Gustav" höchst eindrucksvoll. "The Artist" schafft es aber ebenso gut, dabei sogar unter praktisch völligem Verzicht aufs gesprochene Wort. Das braucht es auch nicht, denn was die Seelen der Handelnden umtreibt, dafür genügen die bewegten Bilder von bewegten Gesichtern. Und für das ganz bravouröse Spiel in diesem Neo-Stummfilm muss man vor den beiden Hauptakteuren den Hut tief ziehen. Da sitzt jede Geste, jede Mine auf den Punkt - muss es auch, kann weniger gutes Acting nicht durch ablenkende Dialoge weg geschummelt werden. So lässt "The Artist" in Ausstattung wie Gehabe die Zeit der Silent Movies extrem authentisch auferstehen. Und auch die fast schon zu klischeehafte Tellerwäscher-Karriere der "tönenden" Peppy Miller vom Nobody zum Superstar wirkt für die damalige Zeit glaubhaft. Ob der Stummfilm und seine Stars auf der anderen Seite wirklich so von heute auf morgen weg vom Fenster waren oder ob es nicht doch eher ein wenig schleichender Prozess war, kann ich nicht beurteilen. Aber im Wesentlichen stellt der Niedergang der Stummfilm-Ikone George Valentin wohl schon das Schicksal vieler realer Leidensgenossen der Epoche dar. Was mir sehr gefallen hat ist, dass Valentin - immerhin ein George Clooney oder Brad Pitt seiner Zeit - im Niedergang nie lamentierende Diva ist. Mit den Mitteln "seines" Stummfilms kämpft er gegen die unvermeidbare Niederlage an, akzeptiert aber dann klaglos und einsichtig sein Los, trägt es wie ein Mann. Vor dem Absturz ins Bodenlose wird er jedoch gerade noch aufgefangen von eben jener Peppy Miller, die im Sog des Tonfilm-Booms ganz nach oben gespült wurde - den Mann aber nie vergaß, den sie liebte und hinter sich zurück ließ. In den Personen der beiden vereinen sich zuletzt Stummfilm und Tonfilm zu einer Liaison der Kino-Epochen - und dieses etwas zuckrige Happy End darf "The Artist" gerne haben, schließlich ist der Film Hollywood at its best!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Alle kulturellen Ideale sind ein Spiegelbild ihrer Epoche, 24. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Peppy Miller ist ein pfiffiges Revue-Girl, eines von jenen bezaubernden Mädchen aus den 20er Jahren, die es noch eindrucksvoll verstehen, in einem fleischfarbenen Kollektiv von gliederwerfenden Tänzerinnen mit dem verfänglichen Schwung ihrer wohlgeformten nackten Beine stimulierende Wellen der Erregung in Richtung männliches Publikum auszusenden, um auf diese Weise als erotische Beilage zum Hauptgericht einem Film eben jenen Nährwert zu geben, den er ohne dieses sinnliche Zutun wahrscheinlich niemals hätte. In Hollywood versucht sie deshalb nun ihr Glück als Schauspielerin und wie es der Zufall so will, heuert sie im selben Studio ihres großen Idols an. Gemeint ist der umwerfend gutaussehende Starschauspieler George Valentin, der personifizierte Liebestraum aller kirschmündigen Landpomeranzen und kapriziösen Großstadtmädchen. Zum ersten Mal begegneten sich die beiden flüchtig auf der Premiere von Georges neuestem Film "A Russian Affair", als Peppy in der jubelnden Menge vor dem Kino aus Versehen ihre Handtasche fallen lässt und ihren Schwarm mit einem sexuell offensiv umflorten Blick kokett ins Visier nimmt. Als jedoch der Ton wie ein Alptraum in Georges stumme Welt der Zelluloidillusionen hereinbricht und dieser sich weigert, seinen Figuren eine Stimme zu geben, bekommt Peppy endlich ihre lang ersehnte Chance. Denn mit den modernen Entwicklungen des Films lechzt das Publikum auch nach neuen Stars. Ihr gelingt schließlich der Durchbruch, während George von hier an nur noch als kümmerliches Auslaufmodell sein Dasein fristet. Er fährt das ganze üble Programm, das an so einer gescheiterten Karriere dranhängt: Scheidung, Einsamkeit, Alkohol, Schulden, dem Schwelgen in Erinnerungen an bessere Zeiten, Selbstzerstörung, Suizidgedanken. Die quirlige Miss Miller, die mittlerweile zu beträchtlichem Ruhm gelangt ist, hat ihre heimliche Liebe allerdings noch nicht vergessen und will George helfen, wieder Boden unter den Füßen zu fassen. Doch der einstige Schwerenöter ist zu stolz, die Unterstützung anzunehmen.

"The Artist" lädt zu einer nostalgischen Reise in die Vergangenheit ein, zurück zu den Wurzeln des Kinos und zwei Menschen, deren Biographien in genau entgegengesetzter Richtung verlaufen und sich dabei mehrmals kreuzen, wodurch die Schicksale von Peppy und George untrennbar miteinander verwoben werden. Der Aufstieg der einen Person ist zugleich der Niedergang der anderen und angesichts des traurigen Bildes, das der tief gesunkene Charmeur inzwischen abgibt, ist man sogar dazu geneigt, ein wenig Mitleid mit dem anderen Geschlecht zu empfinden. Männer verloren damals im Krieg soeben erst ihre Ideale, jetzt müssen sie auch noch die Herrschaft auf der Leinwand abgeben, und zwar an Frauen wie Peppy Miller, die mit ihren frischen, unverbrauchten Gesichtern, ihrer unbändigen Lebensgier und der nimmermüden Durchsetzungsfähigkeit die persönlichen Ziele phantasiebegabt und intelligent in die Realität umsetzen. Ein Plot, der nicht von ungefähr kommt, denn in der Verschiebung der Geschlechterrollen fand das Kino der Stummfilmära eines seiner geläufigsten Sujets, auch weil die immense Ausbreitung der neuen Medien den von Entbehrungen geprägten Frauen dieser Zeit ungeahnte Möglichkeiten der Selbstverwirklichung eröffnete. Der stets so weise Blick in den Rückspiegel, den uns "The Artist" gewährt, legt dabei nahe, dass diese Epoche mit all ihrem enthusiastischen Furor für das wesentliche Merkmal der Jugend steht und zugleich an deren Besonderheit leidet, nämlich der Vergänglichkeit sowie dem auf etwas überhebliche Weise verdrängten Wissen darum, zumal die goldenen Zwanziger scheinbar ein Jahrzehnt waren, in dem sich die Menschen leidenschaftlich am Hang zur Selbstvergessenheit berauschten. Da kam den Studiobossen die extravagante Schönheit von jungen Schauspielerinnen und solchen, die sich dafür hielten, gerade recht, um die eigenen Filme auf die Bedürfnisse eines libertinisierten Publikums auszurichten. So ist es auch wenig verwunderlich, dass es ausgerechnet unbedarfte Mädchen vom Schlage einer Peppy Miller waren, die es dieser Zeit schwer angetan hatten, eben Ikonen, die das gewisse Etwas besaßen.

Die starke Reduktion auf die äußerliche Erscheinung lässt allerdings erahnen, dass die weiblichen Stars letztendlich mindestens ebenso austauschbar waren wie ihre männlichen Kollegen, weswegen es auch kaum vorstellbar ist, dass die Halbwertzeit einer Peppy Miller deutlich länger ausfallen würde als die einer Mae Murray, Pola Negri, Louise Brooks oder all den anderen wundervollen Diven, die zwischen den zwei Weltkriegen wild gestikulierend über die Leinwand flimmerten, denen sich aber das Publikum schon bald überdrüssig wurde. Der gesellschaftliche Stellenwert für die Emanzipation, den diese massenkompatiblen Identifikationsfiguren zweifellos hatten, soll durch den Aspekt der Endlichkeit jedoch in keinster Weise geschmälert werden. Dass Michel Hazanavisius diesen finalen Kontext geschickt ausblendet, sei ihm deshalb durchaus gegönnt, denn schließlich ist "The Artist" auch ein Film über das Filmemachen in jenen Jahren, zu dessen ungeschriebenen Gesetzen es dazu gehört, dass diese Retrospektive so wohlwollend endet, wie es auf dem Cover zu sehen ist: George und Peppy stehen einträchtig und gleichberechtigt nebeneinander und richten unwiderstehlich lächelnd eine einladende Geste an das Publikum, sich dem zügellosen Bilderrausch mit hedonistischer Lust an der Zerstreuung bedingungslos hinzugeben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Artist [Blu-ray]
The Artist [Blu-ray] von Michel Hazanavicius (Blu-ray - 2012)
EUR 12,49
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen