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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte...
... und komplett in schwarzweiß kommt -The Artist- daher. Vor 90 Jahren wäre das im Filmgenre völlig normal gewesen; aber heute? Michel Hazanavicius hatte sein Stummfilmprojekt schon vor 10 Jahren ins Auge gefasst, aber: Niemand nahm in ernst. Wen wunderts? In Zeiten von bombastischen 3-D-Projekten und überwätigender Filmtechnik in Bild und Ton...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2012 von Thomas Knackstedt

versus
2.0 von 5 Sternen Zuviel Potential verschenkt.
Ab ca. Minute 45 fing der Film an, mich zu langweilen. Zuviel oberflächliches Melodrama um einen reichen Unsympathen. Und was hätte man alles daraus machen können: der wunderbar dressierte kleine Hund, all die Slapstick-Vorlagen aus der Stummfilmzeit, Laurel & Hardy, Harold Loyd, Buster Keaton, Chaplin. All das hätte man herrlich ausschlachten...
Vor 22 Tagen von megalurch veröffentlicht


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte..., 14. Oktober 2012
... und komplett in schwarzweiß kommt -The Artist- daher. Vor 90 Jahren wäre das im Filmgenre völlig normal gewesen; aber heute? Michel Hazanavicius hatte sein Stummfilmprojekt schon vor 10 Jahren ins Auge gefasst, aber: Niemand nahm in ernst. Wen wunderts? In Zeiten von bombastischen 3-D-Projekten und überwätigender Filmtechnik in Bild und Ton ist -The Artist- ein Atavismus in Reinform. Wie groß ist dann die Überraschung, wenn man als Zuschauer feststellt: Und es funktioniert doch!

George Valentin(Jean Dujardin) ist der Held des Stummfilms im Jahr 1927. Als sein Produzent Al Zimmer(John Goodman) ihn mit dem neu aufkommenden Tonfilm konfrontiert, hat George dafür nur ein mildes Lächeln übrig. Nach einer überragenden Filmpremiere lernt George durch Zufall die Statistin Peppy Miller(Berenice Bejo) kennen. Da Georges Ehe ohnehin kriselt, funkt es zwischen ihm und Peppy. Die erhält eine Rolle im Film und wird in den nächsten Jahren zum absoluten Tonfilmstar. George hingegen verschwindet in der Versenkung. Bis auf seinen treuen Hund verliert er alle Freunde. Nur Peppy denkt noch an ihn. Aber wie soll man jemandem helfen, der sich nicht helfen lassen will? Eine Tragödie steht George Valentin ins Haus...

Sehr schnell kommt man dahinter, was Hazanavicius mit -The Artist- bewegen wollte. Es ist diese Liebe zum Medium Film. Heute scheinen die Wurzeln dieser großen Liebe mehr und mehr zu verschwinden. Dabei sind es weder technische Details noch überbordende Geldmittel, die den Zuschauer ins Träumen und Schwärmen bringen. Es ist(und wird es immer bleiben) die Geschichte, die alles ausmacht. Genau diese Story bewegt einen bei -The Artist- so unglaublich. Das Dujardin und Co. sich in puncto Mimik und Bildsprache enorm umstellen mussten, merkt man der Produktion nicht an. Ganz im Gegenteil. Ich kann mich noch gut an alte Filmproduktionen wie -Die kleinen Strolche- oder die Anfänge von -Laurel und Hardy- erinnern(nicht, weil ich die im Original gesehen habe. So alt bin ich nun auch wieder nicht). Der Zauber, der diesen Filmen innewohnt, ist exakt der selbe der -The Artist- so unglaublich belebt. Dabei schaffen es Dujardin und Co. wunderbar dramatisch und gestenreich diesen Plot mit Klasse bis ans Ende zu führen. Wenn ich allein nur an die Szene denke, wie George Valentin alptraumhaft den Tonfilm durchlebt, wird mir noch immer heiß und kalt.

-The Artist- ist Kino aus den Anfängen des großen Filmtraums. Mag sein, dass das nicht jedem gefallen wird. Allerdings sprechen 5 Oskars schon eine deutliche Sprache, wenn es um Gefallen an der Kinokasse geht. Ich fand, dass allein schon Hazanavicius Idee belohnt werden sollte. Manchmal muss man einen Schritt zurücktreten, um ein besseres, umfangreicheres Bild auf das Medium Film zu erhaschen. Bei -The Artist- ist genau das perfekt gelungen.

Mir hat der neueste Stummfilm aller Zeiten jedenfalls sehr gut gefallen. Ach ja... eins gibt es da noch: 5 Oskars sind ja schön und gut, aber ich hätte 6 vergeben. Ohne Wenn und Aber wäre mein Gewinner für den besten Hund im Filmgeschäft an Uggy gegangen. Der ist schlichtweg brillant...
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64 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht nicht ins Ohr aber ins Herz, 12. Februar 2012
Wir schreiben das Jahr 1927. George Valentin (Jean Dujardin) ist der Star von Hollywood. Sein (Stumm)Filmheld ist eine Mischung aus Clark Gable und Errol Flynn und so begeistert er die Massen und die Kinos sind proppenvoll. Auch nach Drehschluss kann George seine Rollen nicht ablegen und führt sich auf wie Douglas Fairbanks höchstpersönlich. Als dann der Tonfilm und dessen Stars das Publikum immer mehr begeistert und der Stummfilm dem Untergang geweiht ist, will George das nicht wahrhaben und kämpft zunächst noch dagegen an...

The Artist ist eine Verbeugung vor der großen Stummfilmzeit und ihren Machern und Stars. Gleich in der ersten Szene eine eindeutige Hommage an Metropolis, dessen Entstehungsjahr ja auch 1927 ist. Alles ist auf Authenzität getrimmt. Das Filmformat ist ein etwas schiefes 4:3, der Vorspann ist wie damals und auch der berühmte Schriftzug "Hollywood" über L.A. ist noch das originale "Hollywoodland". Klar, Farbe und Ton sucht man auch (fast) vergebens bis auf die Musik, die, wie es sich für einen Stummfilm eben gehört, die Handlung und die Emotionen perfekt unterstützt.

Jean Dujardin spielt sich wirklich die Seele aus dem Leib. Mit jeder Faser gibt er den stummen Schauspieler, der mit Mimik und typisch theatralischer Gestik seine unverwundbaren Filmhelden zum Leben erweckt. Das macht er mit soviel Charme und Witz, das das Zuschauen eine wahre Freude ist. In einer Szene macht er sich auch ein wenig lustig über das damalige übertriebene chargieren der Schauspieler. Bei einem Dreh zu seinem neuen Film - er spielt einen Agenten - muss George Valentin mehrere Takes vornehmen, bis die Aufnahme passt. Mit jedem neuen Take wird sein Blick und seine Gestik verruchter und exzentrischer. Zum Schreien komisch aber trotzdem nicht herablassend gemeint, eher mit einem humorvollen Augenzwinkern. Toll!

In den Nebenrollen begeistern Bérénice Bejo als Peppy Miller, der neue Star am (Ton)filmhimmel, die sich ausgerechnet in George Valentine verknallt hat, John Goodman als Produzent mit gutem Herz (was damals ja nicht gerade zu den Tugenden eines A.Zukor oder C.B DeMille gehörte) und James Cromwell als loyaler Chauffeur Clifton.

Es muss damals schon so eine Art Kulturschock gewesen sein, das man die liebgewonnen Filmhelden hat sprechen hören. Das kann man weder mit der Einführung vom Farbfilm, Stereoton oder Cinemascope vergleichen und schon gar nicht mit der heutigen 3D Technik. Das sind alles mehr oder weniger Spielereien, die dem Medium Film weitere interessante Facetten verliehen haben, nicht mehr und nicht weniger. Die Einführung des Tons war aber nach Erfindung des Filmes selber der Quantensprung schlechthin. Das sich damit damalige Schauspieler schwer taten, kann man spätestens nach genuss von The Artist nachvollziehen. Ihnen erging es nicht anders wie den meisten von uns heute, die sich nicht vorstellen können, einen Stummfilm zu sehen.
Leute, vergesst alle Vorbehalte gegen den Stummfilm. The Artist nimmt euch an die Hand und lässt eure Vorbehalte im Nu verstummen. Ihr müsst es nur wollen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter Einblick in die damalige Filmindustrie auf einer guten Blu Ray, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Stummfilmstar hat mit dem Aufkommen des Tonfilmes und dem Sinken seines Starstatuses einige Probleme. Ein interessanter Einblick hinter die Kulissen der damaligen Verhältnisse der Filmindustrie.

Eines vorweg: Bei "The Artist" handelt es sich um einen Stummfilm mit ständiger Musikuntermalung.Zwischendurch werden Texttafeln eingeblendet.

Zum Film: Hollywood 1927: George Valentin ist ein gefeierter Stummfilmstar. Die ganze Filmwelt und das Publikum verehren ihn. Als er nach einer Filmpremiere der Presse Rede und Antwort steht, begegnet er zufällig einer jungen aber unbekannten Statistin. Als ein paar Tage später eine Tänzerin für einen Film gesucht wird, fällt Valentin diese Frau jedoch durch ihr Tanztalent noch einmal auf. Im Laufe der Zeit entwickelt sich die Schönheit zu einem Star und sorgt mit ihrem Talent dafür, daß Valentin immer mehr in Abseits gerät. Da die Ära des Stummfilmes zu Ende geht, und der Tonfilm in Hollywood Einzug hält, verblasst Valentins Stern allmählich. Was den einstigen Star beruflich wie privat in eine schwere Krise stürzt.

"The Artist" ist ein sehr interessanter Film, denn er gewährt einerseits Einblick in die damaligen Verhältnisse der Filmindustrie, und auch wie Sets und Kameras aussahen, und andererseits wie sich Probleme ergaben, als der Tonfilm den Stummfilm "ablöste". Der Hauptdarsteller gerät in eine Krise, da er zu seiner Stimme offensichtlich kein Vertrauen hat.

Zur Blu Ray: Das Schwarzweiss-Bild, das hier in Format 4:3 vorliegt ist durchaus gut. Die meiste Zeit wird eine ordentliche Schärfe geboten. Manchmal wirkt das Bild jedoch etwas weich und zeitweise konnte ich einen ganz leichten milchigen Schleier an den Bildrändern erkennen, der aber nicht weiter stört, sondern durchaus visuell so beabsichtigt sein kann. Vielleicht um den autobiographischen Effekt zu verstärken, den der Film oft hat. Gesichter der Schauspieler werden in Großaufnahmen meistens klar und scharf wiedergegeben. Filmrauschen ist nur in wenigen Szenen (Stichwort u.a. Ballszene) stärker vorhanden, sonst verhält sich das Rauschen unauffällig. Schwarzwert und Kontrast gehen ebenfalls in Ordnung.

Im Bonusmaterial gibt es ein Making of, Outtakes, Interviews, Einblicke in die Music etc.

Für Fans solcher Filme eine Kaufempfehlung von mir
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen voller wunderbarer ideen, 18. November 2013
wenn heute ein film ohne dialoge und in sw daherkommt, also mal was anderes bietet, ist die gefahr von kritikern - die des üblichen action und romantik einerleis überdrüssig sind - überschätzt zu werden natürlich vorhanden.

daher war bei mir, vor dem ersten ansehen dieses filmes, durchaus skepsis vorhanden.
allerdings ist es bei diesem einmal ansehen nicht geblieben, was schon deutlich macht das der film bei mir ins schwarze getroffen hat.

die story wurde ja hier schon diverse male beschrieben - auch in der produktbeschreibung von amazon - daher erpare ich mir eine wiederholung.

was den film, neben der wirklich guten besetzung, so reizvoll macht sind die vielen wunderbaren visuellen ideen.
wenn z.b. die beiden hauptfiguren sich verlieben ist das wirklich unfassbar schön und anrührend erzählt - einfach, aber doch bestechend.

die optik des films trifft den ton der ausgehenden 20èr (und seiner filmischen grosstaten) sehr gut.

und auch der ton, den es natürlich gibt, wird sehr gekonnt eingesetzt.

eine wirklich schöne homage an eine zeit als kino mehr sein musste als das abfilmen sprechender menschen.

oder wie es (glaube ich) Hitchcock mal gesagt hat - dem stummfilm fehlte sehr wenig. nur der ton.
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5.0 von 5 Sternen The Artist (Limited Award Edition, + Audio-CD), 18. Oktober 2014
THE ARTIST [2012] [Special Édition Prestige] [Blu-ray + DVD + CD] [French Import] 'The Artist' is a love note to the movies!

Hollywood 1927. George Valentin (Academy Award Winner Jean Dujardin) is a silent movie superstar. The advent of the talkies will sound the death knell for his career and see him fall into oblivion. For young extra Peppy Miller [Berenice Bejo], it seems the sky's the limit - major movie stardom awaits. `THE ARTIST' tells the story of their interlinked destinies. `THE ARTIST' is a love letter and homage to classic black-and-white silent films.

Cast: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, Uggie (Jack the dog), John Goodman, James Cromwell, Missi Pyle, Penelope Ann Miller, Malcolm McDowell, Bitsie Tulloch, Beth Grant, Ed Lauter, Jen Lilley, Nina Siemaszko, Jewel Shepard, Basil Hoffman, Ben Kurland, Ken Davitian, Bill Fagerbakke and Matt Skollar

Director: Michel Hazanavicius

Producer: Thomas Langmann

Screenplay: Michel Hazanavicius

Composer: Ludovic Bource

Cinematography: Guillaume Schiffman

Video Resolution: 1080p [Black & White]

Aspect Ratio: 1.33:1 [4:3]

Audio: French: 5.1 DTS-HD Master Audio and French: 2.0 DTS-HD Master Audio

Subtitles: French

Running Time: 100 minutes

Region: Region B/2

Number of discs: 3

Studio: Warner Bros. Pictures France

Andrew's Blu-ray Review: `The Artist' was both directed and written by Michel Hazanavicius. It's set in Hollywood during 1927 during the silent film era and the main character is a silent film movie star by the name of George Valentine [Jean Dejardin]. As the film starts out us the audience are treated to some footage from one of his films and the reaction by an audience in a theatre during the premier. Backstage the star, George, is watching and listening along with the head of the studio [John Goodman] to the reaction from the audience. It's a hit and the audience loves it. After the film ends George comes out, along with his canine co-star, to take a bow and thank the audience. His other co-star Constance [Missi Pyle] is absolutely furious that he chose to bring the dog out with him instead of her. Eventually the head of the studio sends her out onstage to join George. She gives some very unkind words to the star and takes her bow and thanks the audience; only to be sent offstage. George remains onstage with his canine co-star and eventually takes an exit stage left only to come back out as the audience is giving him a standing ovation of sorts. It's obvious from what we see here that this guy is perhaps the most popular silent film star at this point in Hollywood. He's at the peak of his career and loving it. He has such wonderful charisma and a great smile that it seems the world is his and sure to stay his for a good while to come.

After the premier of the film George exits the theatre and poses for photos from the members of the press while beautiful young ladies with their autograph books are giddy at the sight of the star and are being held back by police officers. One young lady in that crowd ends up dropping what appears to be her autograph booklet and bends down to pick it up yet manages to end up making it through the police officer holding her and the other ladies back. She bumps right into the silent film sensation that is George Valentine. At first it's very awkward not only between Mr. Valentine and her but also to the members of the press whose jaws almost drop. Eventually Valentine plays it off and his blank stare turns to a very encouraging smile. The young lady is relieved and she smiles and tries to play along with the moment. The members of the press ask for the two to pose for some photographs, which they do. She decides to plant a kiss on the side of Valentine's cheek and that photo ends up on the front page of the trade magazine Variety the very next day with the headline "Who's That Girl" -- the thought on everyone's mind; especially the audience at this point. We see the very next day George wake up and come to breakfast with his wife Doris [Penelope Ann Miller] who happens to be reading that trade magazine and doesn't seem too pleased by the photo. It's obvious these two have some marital issues but George just tries to play it off with his charisma and wonderful sense of physical humour by dipping his nose into his breakfast and sitting there with an innocent look on his face.

The young lady who ended up breaking out of the crowd the night before and posed for the pictures is named Peppy Miller [Bérénice Bejo]. She's absolutely excited that she's on the front page of Variety with that headline aimed at her. She decides this is the best time if any to try her hand at becoming an actress so she shows up the very next day to Kinograph Studios, the studio where George Valentine does his films. Peppy Miller sits down to wait for the chance to be an extra. She sits down next to a man [Malcolm McDowell] and show's him the trade paper with her picture on the front page. He flips the trade paper over and runs his hand across the headline questioning who she is, if to emphasize she's going to have to do a lot more than that to make it in Hollywood. Peppy Miller takes his gesture in stride and eventually gets the chance to go up in front of a casting guy who's looking for three girls who can dance. The first two girls standing beside her immediately begin to dance and he tells them they have the parts as extras. Peppy is next up and he asks her if she can dance to which she replies physically with one very energetic dance and irresistible facial gestures. The guy casting the parts of extras is simply blown away and all smiles. Even though there's no dialogue shown in text we can tell she gets the part as she begins to physically celebrate. She turns back to the man she had shown the trade paper to earlier and tells him her name; as if to tell him he should remember it as he's going to be hearing a lot of it in the future. The girl has spunk; you can tell that much and she is destined for great things. Her first film she's featured in as an extra involves her dancing alongside her hero George Valentine. The two have chemistry both onscreen and off-screen but the fact he's married causes some real complications as you'd imagine. Yet the two become friends and he even gives her some tips on how to become a famous actress.

As I mentioned earlier silent film star George Valentine seems to be at the peak of his career but something happens one day in 1929 (two years after the beginning of the film) that changes things majorly in his life. After he's finished shooting a scene for his latest film the head of the studio asks George to come see something. He takes him into a dark screening room with other studio members where he shows him footage of what will later become known as "talkies" -- films that feature actual audio dialogue recordings. George watches but after the screening is over he gets up and laughs and attempts to leave the room. Before he can leave the screening room the head of the studio tells him not to laugh because it's the future, to which George replies along the lines of saying that if that's the future he can have it. This seems to be the beginning of the end for George's career as he refuses to do "talkies" and when the studio decides to halt production on all silent films. He's absolutely heartbroken but he doesn't give up. He has encouragement and support from his chauffeur and friend Clifton [James Cromwell] who refuses to leave his side. Meanwhile, Peppy Miller has been working her way up from being just an extra in various films all the way to co-starring and starring roles in silent films. She's eventually picked to be one of the new faces of Kinograph Studios in their transition to "talkies" and soon becomes a star of the silver screen. It seems that a complete reversal here has happened with George being let go from the studio and her rising to fame. What happens here after this point you'll have to watch the film to see. As I won't spoil that as it's a very amazing film with lots of emotion, rough history regarding silent films demise, Hollywood's transition to "talkies" and a very nice bit of both comedy and romance thrown in as well.

As was often the case in those days, the cast of `The Artist' includes actors with many different native tongues, because what difference did it make? John Goodman makes a bombastic studio head, and such familiar faces as James Cromwell, Penelope Ann Miller, Missi Pyle and Ed Lauter turn up.

Jean Dujardin is well-known in France. I've seen him in a successful series of spoofs about OSS 117, which you will see I have done a Blu-ray Review on both films released on Blu-ray and are fantastic, where you will see a Jean Dujardin as a Gallic secret agent who mixes elements of 007 and Inspector Clouseau. He would indeed have made a great silent star. His face is almost too open and expressive for sound, except comedy. As Norma Desmond, the proud silent star in "Sunset Boulevard," hisses: "We didn't need dialogue. We had faces!" Jean Dujardin's face serves perfectly for the purposes here. More than some silent actors, he can play subtle as well as broad, and that allows him to negotiate the hazards of some unbridled melodrama at the end. I felt a great affection for him.

I've seen `The Artist' about three times so far, and each time it was applauded, perhaps because the audience was surprised at itself for liking it so much. It's good for holiday time, speaking to all ages in a universal language. Silent films can weave a unique enchantment. During a good one, I fall into a reverie, an encompassing absorption that drops me out of time. While it's an impressive achievement, and clearly a labour of love on behalf of the writer and director Michel Hazavanicius, as well as being love letter to Hollywood.

I love black and white films, which some people assume they will not like. For me, it's more stylised and less realistic than colour, more dreamlike, more concerned with essences than details. That said, creating a silent movie for a modern audience is a bold move, and the film has been executed with aplomb. `The Artist' represents moviemaking as it once was without most of today's tools, and while it looks and sounds and feels different, its proof positive that a film is still a film by and through any fad or trend or technology. It's the story of two people moving artistically apart but in other ways together as all they've known changes for the better or for the worse. It's a tale of acceptance, moving forward, and honouring the past rather than unrealistically and stubbornly championing and clinging to it.

Blu-ray Video Quality - On this release is in full stunning 1080p encoded image in BLACK & WHITE in the 1.33:1 [4:3] aspect ratio. Because of this the aspect ratio has black pillar bars on the sides. That's normal. According to the technical specifications on IMDb this was shot on Super 35mm film using the PanArri 435 ES and Panavision Super Speed MKII cameras. In fact, here is a very interesting article with the Director of Photography Guillaume Schiffman discussing his cinematography work and those cameras he used. An interesting fact here is the film was actually shot at 22 frames per second and then turned to the traditional 24 frames per second to give the effect of movement from the old silent film era. Another few interesting facts here for you regarding how the film was shot, because it was actually shot on traditional Kodak colour film and then was turned to Black & White in post-production. Also, the DP mentions that he went to Panavision and asked for some older lenses to use to give the film the older visual style. This turns out really beautiful and is a total "throwback" to the days of silent films. The only difference here in comparison to original silent films from the era the film takes place in is that you get one hell of a lot more clarity here because they used Super 35mm film. This has an absolute amazing abundance of detail throughout the film, especially in those close-ups of the two main characters. It looks totally stunning and also beautiful image in Hi-Definition and earns a perfect "5 Star Rating" for overall video quality. It's no wonder it was nominated for an Academy Award for Best Achievement in Cinematography. But what I can tell you that this Special Édition Prestige Blu-ray, the Black & White image is far superior to the normal Bly-ray edition and will have you speechless when you view the image. But of course with this French Blu-ray all the word panels informing what is being spoken are in French, but despite this, it is worth getting something that is totally awesome image wise.

Blu-ray Audio Quality - On this release is presented in an awesome 5.1 DTS-HD Master Audio. You might first ask yourself why a silent film would need a 5.1 mix and the answer to that has a whole lot to do with the film's original music score done by Ludovic Bource. Also, sure it's a throwback to the way old silent films were presented but this is a lot more unique than any of those classic silent films. The reason for that is that this film was mixed with a 5.1 Surround mix in mind, unlike the films back then that were a Mono mix with a single speaker in mind. You get a musical presentation here that almost entirely carries the film throughout with a few exceptions. There's an excellent amount of rear channel presence and bass as well at times. The music here ranges from upbeat to subtle mellow, to downright intense. The musical instruments here are what really make the most emphasis on bass via the subwoofer; namely the percussion instruments. The intense musical parts are the main moments when the amount of sound is at its peak and is sure to get your attention and set the mood perfectly for what's happening in the film.

The fact there's no pauses for dialogue here means that there's almost constantly music playing to accompany the visuals and text that displays key dialogue. There are some exceptions where for instance there will be short pauses in between musical numbers where you'll get a few seconds of silence. There's also a point around 30 minutes in the film where it turns first to total silence for a short bit and is then followed by nothing but sound effects. Here you'll hear strong emphasis on every single noise happening around the main character. This is a very intense sequence and like the intense musical moments grabs your attention and sets the mood of the film perfectly. Shortly after this sound effects sequence there's roughly a good 30 seconds or so of silence before the music starts back. The sequence itself lasts roughly around 3 minute's total. That's one of the few exceptions that I mentioned earlier where the original music doesn't entirely carry the film.

All and all this sound mix is downright impressive to be roughly 98% just the original score. It sounds absolutely beautiful and is mixed wonderfully in a 5.1 configuration as well as makes definite use of an audio format like DTS-HD Master Audio. This may upset some of you but I totally stand behind this decision. I give this a very impressive "5 Star Rating" for overall audio quality. Gripe all you like about it only being a silent film, but the sound, namely the music, plays a very, very important role here and is almost a character itself in the film. Ludovic Bource`s original score is done complete and utter justice and is a downright pleasure to hear in lossless 5.1 audio.

Blu-ray Special Features and Extras:

Audio Commentary with Michel Hazanavicius: Director Michel Hazanavicius has some entertaining or enlightening things to say about the film. [French]

The Artist: The Making of an American Romance [1080p [33:23] includes interviews with cast members James Cromwell, John Goodman, Bérénice Bejo, Missi Pyle, Penelope Ann Miller, Jean Dujardin, Malcolm McDowell as well as the writer and director Michel Hazanavicius and film critic/historian Wade Major. The folks giving interviews here all discuss the characters and the plot to the film, some of which include "spoilers", so save this for after you've seen the film. There's some really cool behind-the-scenes footage on set here as well. They also discuss the history of Hollywood and silent films as well as the first "talkie" "The Jazz Singer" from 1929 which brought great change to Hollywood and even the transition problems some silent film actors had trying to do these films. [French with English Subtitles]

Gallery Photos [1080p] [2:20]

Bloopers Reel [2:06] A fun but brief reel of silent bloopers is included that shows a few blown takes and silly interactions between the actors. [French]

Recording the soundtrack session in Brussels interview with Ludovic Bource [15:41] [French] In the silent film `The Artist' by Michel Hazavanicius, he talks about how the music plays a vital role. It was in the recording studio composer Ludovic Bource speaks generously from this experience, working with the Brussels Philharmonic of Flanders. He also talks about love he has with the relationship with the cinematic image and my musical identity is a contemporary romance. Yet today when I listen to the music of `The Artist,' and I compare my work on two OSS 117, who are also orchestral although very different, I sense an evolution. But this experience is still very much alive and I need to step back and analyse my work. He also talks about how to convey emotion; music globally in replacing dialogue and provides a form of balance between the images and they. I was able to express through music the images that we could not show. [French]

Finally, 'The Artist' is a truly moving and beautiful film that celebrates and recreates the magic of silent cinema and the performances, cinematography, and dramatic is very enjoyable and entertaining. Still, though it may be familiar, like an old, favourite song it's well worth another listen. The picture yields exceptional performances and a faultless throwback appearance, plus the video and audio are both a stunning presenting and giving a respectful and authentic experience. Supplements offer an informative and entertaining peek into the film's production, but as I say the whole package is in French, but it is still worth purchasing. Its Best Picture win was justified, but there is no denying that 'The Artist' is a very good film, and thankfully this disc does it justice. It's in every way a film about the films in transition should be, and `The Artist' is one of the year's finest pictures. Warner Bros. Pictures France Blu-ray release of `The Artist' features again stunning video and audio presentation, plus several supplements are included. But the main reason I purchased this French Special Édition Prestige Blu-ray, is because to see the awesome packaging is out of this world, as it is gate folded that is printed in stunning Black and White. But another bonus is that it holds both the Blu-ray and DVD discs and on top of all that you get the Bonus of the Soundtrack Compact Disc. Sadly seeing the actual photo on the Amazon web page does not do it justice. Very Highly Recommended!

Andrew C. Miller - Your Ultimate No.1 Film Fan
Le Cinema Paradiso
WARE, United Kingdom
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5.0 von 5 Sternen Kino ist mehr als die Summe der gesprochenen Worte ..., 28. Juli 2014
... und muss schon deswegen für jeden Betrachter unterschiedliche Aspekte vorweisen. Der eine braucht bunte, der andere schnelle, der dritte explosive Bilder. Der eine möchte Altbekanntes im neuen Kleid sehen, der andere Neues im alten und der dritte Neues im neuen Kleid. Filmmusik muss mitreißen oder doch wenigstens nicht allzu präsent sein - und spätestens jetzt wird klar: über Geschmack lässt sich nicht streiten. Daher meine ganz persönliche Beurteilung des Films "The Artist".

Bereits als Kind und Jugendliche habe ich Stummfilme, Schwarzweißfilme und die alten Tanz- und Musikfilme geliebt. Im Zeitalter der DVDs ist ja auch vieles wieder zu haben und man kann in optischen Erinnerungen schwelgen - oder auch feststellen, dass der Zauber von einst nicht mehr wirkt. Daher bin ich zwar mit großer Neugier in "The Artist" gegangen, aber durchaus auch skeptisch, ob der "alte Flair" überhaupt neu produziert werden kann.

Zu meinem Glück habe ich den Film als erstes im Kino gesehen, und dann auch noch perfekterweise ein Haus, in dem das Ambiente der 20er und 30er Jahre gepflegt wird. Bereits kurz nach Anfang des Films war es um mich geschehen: ich lebte den Film förmlich mit. Jede Mimik und jede Gestik ging, unterstützt durch die wunderbar passende Filmmusik, direkt in mein emotionales Herz. Ich ertappte mich dabei, wie ich mich voll Spannung mitfiebernd nach vorne lehnte, wie ich, bei Ausbleiben der Musik und damit einhergehender absoluter Stille, den Atem anhielt, um ja kein Geräusch zu machen, wie ich schallend lachte und auch bedauerte, dass ich wahrscheinlich einen großen Teil der Hinweise auf ältere Filme und damalige "Stars" nicht mitbekommen habe. Am eindrucksvollsten war für mich aber das Gefühl NACH dem Film: während ich mich ansonsten immer ein wenig dösig und zugedröhnt nach einem Kinobesuch fühle (auch wenn ein Film mir sehr gut gefallen hat), war es hier mehr ein leises, intensives "Nachklingen".

Für mich neben "Django unchained" und "Vernus im Pelz" einer der besten Filme der vergangenen Jahre. Wer ihn noch nicht gesehen hat, ist gut beraten, ihn erst auf einer Kinoleinwand zu erleben (wenn möglich). Im heimatlichen Wohnzimmer lauern dann doch zu viele Ablenkungen, die den vollen Genuss gar zu leicht verhindern können.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KINOMAGIE in 4:3, 2D und s/w !!! Geniale Verbeugung vor den vergessenen Kinoperlen der späten Stummfilm- und frühen Tonfilmzeit!, 25. Februar 2012
Von 
André "Apollo" (Koblenz) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Jeder, der Filme der späten 20er, der 30er und 40er Jahre kennt, weiß, wie gut die besten Filme jener Zeit auch noch heute sind. Oft habe ich solche Filme gesehen und fand es schade, dass man heutzutage keine Filme mehr macht, wie damals. Der Stummfilm , der frühe Tonfilm und der Schwarzweißfilm sind in den heutigen Medien nahezu in Vergessenheit geraten (Seit 10 Jahren ist leider auch der klassische Zeichentrickfilm verloren gegangen!). "The Artist" gelingt es auf wunderbare Weise die Stärken der alten Filme in Erinnerung zu rufen. Dabei gelingt es dem Film eine eigenständige Story zu erzählen. Der Stil der letzten Stummfilme wird bis ins Detail perfekt immitiert. Kamerastil, Bildformat, Filmmusik und die Schauspieler entsprechen dem, was man damals sah! Dies fängt schon beim Titelvorspann an! Schrift und Musik sind genau wie damals. Wenn man "The Artist" sieht, könnte man meinen, der Film wäre damals gemacht worden. Die Kameraeinstellungen sind Klasse und alle Schauspieler in "The Artist" glänzen mit ihrer hervoragenden Darbietung.
Die Verbeugung vor dem alten Hollywood ist ein Filmjuwel geworden, dass es hoffentlich auch schafft, Filme jener Zeit wieder ins Bewusstsein der Kinogänger zu holen. Man könnte auch im Fernsehen Filmperlen der frühen Tage Hollywoods wieder häufiger bringen. Ein guter neuer Film muss nicht immer laut, farbig und in 3D sein!
The Artist überzeugt schauspielerisch, erzähltechnisch, filmmusikalisch und visuell. Ein zeitloser Film! Im Film hat die Hauptfigur einen Alptraum, welcher vom Ton handelt, den man dann auch während der Traumsequenz hört. Der Ton als Aptraum. Man könnte noch viel schreiben, da es im Film noch von vielen anderen genialen Szenen und Momenten wimmelt. Ansehen!
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5.0 von 5 Sternen Sehr gute Inszenierung, 6. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Artist (Blu-ray)
Sehr gewagt in unsere heutige Zeit einen "Stummfilm" zu drehen, doch die Darstellung ist hier sehr gut gelungen. Ich hätte nicht erwartet, dass ich so mitgerissen werde. Die Darstellung und Thematik lassen einen wirklich in den Film eintauchen und durch die Musik vergisst man auch schnell alles andere drumherum.

Wer sich auf diesen Film einlässt wird für die gesamte Laufzeit mitgerissen und lässt sich treiben. Eine schöne Abwechslung zu den heutigen Hollywood-Filmen und definitiv für "meine" Generation die bereits mit Farbfilm aufgewachsen sind eine tolle Erfahrung.
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5.0 von 5 Sternen Ein Kunstwerk, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wen liebt man mehr beim Ansehen dieses Films? Den charmanten Jean Dujardin, seine schöne Partnerin oder seinen Hund? Ein hinreißender Stummfilm mit einer berührenden Story und einer hinreißenden Musik.
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5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam, 30. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Artist [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist sehr gut gemacht. Gute Leistung der Schauspieler. Kein Wunder, dass es einige Oscars gewonnen hat. Kann ich nur weiter empfehlen.
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The Artist [Blu-ray]
The Artist [Blu-ray] von Michel Hazanavicius (Blu-ray - 2012)
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