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Kundenrezensionen

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am 22. Januar 2002
Am 31. Januar 1980 gab Tangerine Dream im "Palast der Republik" in der damaligen DDR ein einzigartiges Konzert. Es war das erste Konzert einer westlichen "Rock"-Band, das in der DDR stattfinden durfte. Mal ganz davon abgesehen, war dieses Konzert das erste, bei dem die Band in dem Line-Up Edgar Froese, Christopher Franke und Johannes Schmoelling auftrat - eine Aufstellung, die viele Fans bisher als die stärkste Tangerine Dream Aufstellung überhaupt bezeichnen.
Pergamon beinhaltet das komplette zweite Set des Konzertes (insgesamt über 45 Minuten). Aufgrund der vorangegangenen Schallplatten-Version wurde das Set in 2 Teile ("Quichotte I + II") geteilt, was aber nicht weiter tragisch ist, da die Stücke an einem passenden Punkt aus-/eingeblendet werden.
Zur Musik:
Quichotte Teil 1 ist durchsetzt mit Themen, die bereits auf dem Album "Tangram" zu hören waren. Allerdings sind diese dermaßen stark verändert, daß jeder Besitzer von "Tangram" nicht zweifeln brauch, ob sich diese CD lohnt. Das Stück beginnt mit einem Klavier. Nach etwa 5 Minuten geht dieser Klavier-Abschnitt jedoch über in ruhige elektronische Klänge. Diese wirken ein wenig wie improvisierter Jazz: Leicht durcheinander und ziellos - ohne belanglos zu klingen. Nach etwa 11 Minuten beginnt dann ein deutlich rythmischerer Teil, der am Ende langsam ausklingt...
Quichotte Teil 2 wirkt im Gegensatz zu Teil 1 wie eine einzige lange Improvisation! Während eine e-Gitarre improvisierte Melodie zaubert, versetzen die elektronischen Geräte dem Stück einen stark treibenden Rythmus.
Pergamon bietet in seinem Gesamtbild einen unglaublichen Genre-Mix, dem keine Beschreibung gerecht wird. Alles harmoniert miteinander. Selbst die seltsame Kombination aus klassischem Klavier, Ambient-ähnlicher Elektronik, Retro-Musik und ungewöhnlicher Rock-improvisation läßt einem bei diesem Album die Unterschiedlichkeiten vergessen, so daß man das Gefühl bekommt, ein einziges langes Stück zu hören.
Diese CD wirkt NICHT, wenn man sich keine 45 Minuten dafür Zeit nehmen kann. Tut man dies jedoch, so bekommt man ein Feuerwerk an innovativer Musik.
Das einzige, was es an der CD auszusetzen gäbe, wäre die schlichte Verpackung - aber das läßt sich verschmerzen.
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am 30. Januar 2002
Dieses Album ist eine absolut gelungene Mischung aus dem einzigartigen und wunderbaren Sequencer-Sound der erfolgreichsten TD-Alben sowie dem organischeren Sound von "Tangram". Während "Phaedra" und "Rubycon" irgendwie verzerrt oder unwirklich klangen, es bei "Encore" teilweise zu sehr zusammengeflickt wirkt und nach "Hyperborea" die anspruchsvolle Musik meist sowieso mit der Lupe gesucht werden muss, kann man dieses Album absolut zum lückenlosen Zuhören und Genießen empfehlen. Mich erinnert "Pergamon" musikalisch etwas an "Ricochet", obwohl hier eindeutig mehr Instrumente eingesetzt wurden. "Pergamon" ist ein absolutes Klassealbum, das man als Fan dieser elektronischer Musikrichtung gehört haben sollte!
33 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2004
persönlich anwesend...und nie vergessend
quichote der mit den windmühlen kämpfend...haben TD diesen titel etwa so genannt - in höhle des bösen ???
nein, ein ausflug in die unendliche gemeinde der fans, auch hinter dem eisernen vorhang...
mal ehrlich, jeder "ossy" der ein wenig TD kannte, hattte das amiga album mit der berühmten gesteckerten apfelsine (pludged) im schrank
bekannte passagen von der tangram wurden zu einem "ereignis" verwoben...
unvergesslich die anfängliche passage am klavitron !!!
das ist TANGERINE DREAM in reinkultur !!!
das pergamon ( ein museum im damaligen ostberlin ) ist absolut würdig dieser einmalig stimmigen musik !!!
leute, kauft dieses album, und lasst euch entführen...
nie wieder war TD so LIVE.....
es waren TD die den weg geebnet haben...nicht kraftwerk
antimon59
22 Kommentare|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 21. Mai 2014
1980 gaben die (West-) Berliner Electronic-Rocker Tangerine Dream im Ostteil der Stadt ein historisches Konzert.
Zunächst war es das erste Konzert dort von einer Rockgruppe aus dem Westen,dann war es das Live-Debut des neu zur Band gestoßenen Johannes Schmoelling.
Auch die äußeren Umstände waren ungewöhnlich;die Plätze in der Halle waren für der Partei genehme Personen reserviert worden,was zu heftigem Unmut der echten Fans vor der Halle führte.
Erst nachdem die Musiker mit der Abreise drohten und eine politische Blamage in der Luft lag, gaben die Offiziellen nach.
Für mich ist aber das eigentlich Sensationelle an diesem Konzert seine phantastische Qualität.
Was Chris Franke,Edgar Froese und Johannes Schmoelling hier abliefern,ist einfach nur noch sensationell;das Hören der Musik gerät zum atemberaubenden Erlebnis.
Zu der Zeit,als der Rahmen für dieses Konzert erarbeitet wurde (Tangerine Dream ließen sich damals stets Raum für Improvisationen),wurde auch das Studioalbum "Tangram" komponiert.Material davon taucht,stark verfremdet,auf "Pergamon" auf.
TD schaffen mit den gewohnten Mitteln eine durchgehend geradezu magische Atmosphäre,übertreffen sich hier selbst.
Gefühlvolle E-Pianoläufe,mit modernstem Equipment erzeugte,sphärische Sound-Welten,Effekte,dazu Froeses verzerrte E-Gitarre,sich langsam aufbauende Stimmungen,sich steigernd bis hin zu musikalischen Ausbrüchen,die,oftmals in Verbindung mit hypnotischen Sequencerläufen, zu tranceartigen Stimmungen und unglaublichem Genuß beim Hören führen,kennt man von TD ja schon.Hier haben sie es auf die Spitze getrieben.
Man hat für das Album ca eine Stunde des Materials ausgewählt und es in zwei Tracks unterteilt (Quichotte 1+2).
Mal abgesehen davon,daß die gesamte Scheibe durchgehend mit allen Qualitäten,mit der die Band live so begeisterte,geradezu um sich warf,ist das was zum Schluß auf "Quichotte 2" passiert,einfach nur absurd genial.
Der sich ständig weiter steigernde Gitarrenpart,der mit dem irren Keyboardspiel und dem treibenden Rhythmus eine perfekte Symbiose eingeht,geht über in ein überwältigendes Hochton-Spektakel,das meinen Puls immer wieder in die Höhe treibt.
Aus einer schönen,schon recht hoch einsetzenden Melodie mit toller,monotoner Rhythmusuntermalung ,entwickelt sich ein Anstieg von hohen Tönen,der spektakuläre Dimensionen erreicht.Man hat das Gefühl,das Equipment schreit schon.
"Pergamon" wirkt auf mich aufwühlend,ja schon aufpeitschend,phänomenal,emotional packend.

Die Aufnahme kam 1980 zunächst auf dem DDR-Label Amiga als Schallplatte unter dem Namen "Quichotte" heraus.
1986 wurde sie im Westen als "Pergamon",klanglich etwas überarbeitet,veröffentlicht,auch als CD.
Vinyl wie auch CD klangen trotz der nicht überragenden Aufnahmequalität ganz OK.
Die erste CD-Auflage hatte auch noch gute Dynamikwerte.Sie klingt für mich am besten.
Auf der ersten Remaster-Version wurden diese dann deutlich reduziert.Auch sonst wurde nichts verbessert.
Auch die neue Remaster-Auflage überzeugt nicht.
Trotz mehrerer Neuauflagen gab es nie Bonusmaterial.
Es hätte sich für mich angeboten,weitere Teile des Konzerts als Bonus zu veröffentlichen.
Schließlich wurde es damals komplett aufgenommen.
Klanglich überarbeitet hätte man dann die gewohnte Qualität und wäre nicht auf die Tangerine Tree Sammlung angewiesen.
Aber stattdessen gibt es mehr Texte und Bilder...
"Pergamon" ist für mich mit das beste,wenn nicht das beste überhaupt,was Tangerine Dream je gemacht haben.
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am 12. November 2007
Es handelt sich um einen Live-Mitschnitt aus den frühen 80er Jahren aus dem Palast der Republik in Ostberlin. Wer Force Majeure und Tangram bereits kennt, wird hier ein mindestens gleichwertiges Werk erleben. Eigentlich noch besser!!! Zu unrecht ist dieses Album etwas unbekannter, da es aufgrund seines Ost-Hintergrundes damals nicht über ein bekanntes Platten-Label produziert wurde. Damals nahmen die DDR-Rundfunkanstalten das Konzert auf. Super-Klang, da beste Technik. Aufs Abhören haben sich die Kameraden gut verstanden.
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am 14. September 2006
Ich kann mich allen positiven Bewertungen nur anschließen. Pergamon ist ein absoluter Meilenstein und ein absolut typisches TD-Album!

Sehr hynotisch wechseln sich Sequenzerlinien einander ab, warme Flächen von analogen Synthesizern erzeugen eine magische Stimmung.

Herausragend ist auch das hervorragende Intro, bei dem Johannes Schmoelling E-Piano spielt.

Kurzum: ein perfektes Album von Tangerine Dream!
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am 3. Mai 2013
Hab die Platte in der alten DDR auf dem Flohmarkt erstanden, weil mein Onkel meinte, TD wäre ganz gut. Dann zwischen Flur und Tür zum nebenbei mal reinhören aufgelegt und was war ich froh, in der Nähe eines Sessels gewesen zu sein...ich hab 40 Minuten den Mund nicht mehr zugekriegt und Halsstarre vor Konzentration bekommen. Sowas Spannendes hab ich noch nie gehört. So eine Musik wollte ich auch mal machen. Für mich neben Tangram (deren Basismaterial sie war) und Poland einer der besten Platten von TD ever...DOPPELWOW!
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am 22. August 2003
Jetzt muß ich auch mal eine Rezension schreiben. Ich komme aus der ehemaligen DDR. Als meine Mutter mir diese Platte von dem Konzert mitbrachte, war es passiert. Ich bin zum Fan von TD geworden. Für mich ist das die Platte schlechthin von TD. Wenn man bedenkt, daß das ganze Konzert eine einzige Improvisation war, nichts einstudiert war (wie ich Jahre später erfuhr), dann verdeutlicht das nur die Klasse dieses Albums. Auch anderen Alben von Ihnen waren klasse, aber dieses wird immer einen besonderen Stellenwert haben. Nur zu empfehlen. Wenn man sich die Zeit nimmt, dieses Album zu hören und dabei auch noch entspannt, wird man fasziniert sein von dieser Art von Musik.
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am 17. Dezember 2010
Der Teil 1 dieses Albums hat mich so fasziniert,
daß ich das Konzert 1987 als LP erstanden habe und es als meine
Hochzeitsmusik (Hintergrundmusik zur Ansprache)
auswählte und auch sagenhafte ZWANZIG Minuten
non stop lief.
Ich glaube es war die längste Hochzeitsansprache zur damaligen Zeit
normal waren 5- 10 Minuten :-)
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am 23. Mai 2016
Hin und wieder beschäftige ich mich mit der Digitalisierung meiner alten Vinyl-Alben.
Nun dachte ich an AMIGA's Tangerine Dream - Konzertmitschitt vom 31.1.1980 im (nicht mehr existierenden) Palast der Republik im damaligen Ost-Berlin. Ein sehr schönes Stück, an das sich für mich Erinnerungen an diese Zeit knüpfen.
Ich hätte damals tatsächlich eine Eintrittskarte bekommen können und habe verzichtet, weil ich am nächsten Morgen eine Prüfung hatte und fit sein wollte. Wenn ich daran denke, könnte ich mich noch heute ärgern.

Bevor ich also ans Werk gehen wollte, kam mir die Idee, bei Amazon nach den beiden Stücken dieses Albums zu suchen und wurde fündig!

Leider musste ich nach dem Download feststellen, dass es sich nach meinem Gehör vermutlich ebenfalls "nur" um einen Vinyl-Umschnitt handelt.
Der wäre mir sicher in ähnlicher Qualität gelungen. Kann es sein,dass es kein höherwertiges Original gibt? Schade.
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