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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen19
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am 17. Juli 2012
Vorneweg als wesentliche Information für all diejenigen potentiellen Käufer, denen es genauso ergeht, wie es mir ergangen ist, die bereits eines oder mehrere der anderen Bücher von John Niven gelesen haben, "Music from the Big Pink" war Nivens erster Roman.

Aus meiner Sicht eine wichtige Information, denn wer sich von "Music from the Big Pink" ähnliches erhofft wie von "Gott bewahre", "Coma" oder "Kill your friends", der wird unweigerlich enttäuscht sein.
"Music from the Big Pink" ist komplett anders als die drei oben genannten Werke, sein Erstling eben.

Bevor ich zur eigentlichen Rezension komme, der wesentliche Inhalt kurz zusammengefasst.

"Music from the Big Pink" erzählt die Geschichte des Kleindealers Greg Keltners, der in den 60ern in Woodstock lebt und dort seine Zeit mit Bob Dylan und den Mitgliedern der Rockband "The Band" verbringt.

Soviel zur Story des Buches. Mehr braucht man eigentlich vor dem Kauf gar nicht zu wissen, denn es ist nicht die eigentliche Storyline, die einen ans Buch fesselt, es ist vielmehr John Nivens Art, die Dinge zu erzählen, die den Leser bindet, ihn zwingt weiter zu lesen und die verhindert, dass man das Buch wieder aus der Hand legt.

Ich habe geschätzte 15 Bruttostunden benötigt, um "Music from the Big Pink" von der ersten zur letzten Seite zu lesen und das obwohl ich eigentlich mehr ein Fan härterer Lesekost bin.
Niven erzählt Keltners Geschichte so lebensnah und realistisch, dass man sich weniger als Leser, sondern mehr als beobachtender Freund von Greg fühlt. Manchmal bin ich so tief in die Geschichte eingetaucht, dass ich mich selbst als Greg Keltner gefühlt habe und das, obwohl ich nun grundsätzlich keinerlei Sympathie für Dealer verspüre, eher im Gegenteil.
Immer wieder gelingt es Niven, im Leser das Gefühl zu erzeugen, "das kenne ich, so ist es mir auch schon ergangen". Und Niven erzeugt dieses Gefühl nicht nur im Kopf, er erzeugt es vor allem im Herzen.

Was für eine schriftstellerische Meisterleistung, so etwas im Leser zu erreichen.

Nivens Stil zieht sich konsequent als roter Faden durch das Buch. Noch nicht ganz so brillant wie in seinen späteren Werken, aber das Buch lässt nie Zweifel aufkommen, von wem es geschrieben wurde.
Und was in seinen späteren Werken, speziell in "Kill your friends" und "Gott bewahre" als beide Bücher verbindender Sidekick Platz findet, nämlich seine Liebe zur Musik und die zweifellos vorhandene Fachkompetenz, steht in "Music from the Big Pink" deutlich im Vordergrund.
Zusammenfassend möchte ich festhalten, wem es gelingt sich von der Erwartung zu lösen, ein Buch in Händen zu halten, das eine abgewandelte Version von einem seiner anderen Bücher ist, der wird viel Spaß an "Music from the Big Pink" haben.
Dennoch gebe ich nur 4 Sterne, vielleicht 4,5. Ich tue das, weil ich weiß, dass seine späteren Werke noch viel besser und vor allem viel boshafter sind als "Music from the Big Pink".
Unabhängig von dem fehlenden Stern hat auch dieses Buch ein Danke, John Niven, für dieses wirklich tolle Buch" und meine uneingeschränkte Kaufempfehlung verdient.
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am 16. März 2013
für mich musiker eines der besten bücher der letzten jahre.wer mit der musik aus den späten sechzigern/siebzigern etwas anfangen kann , dem sei dieses buch wärmstens empfohlen.
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am 21. März 2013
ich war sehr überrascht. hab mit grad den erstling als letztes buch von niven, das ich lese, ausgesucht.
es hebt sich angenehm von den teils doch sehr drastischen geschichten in den anderen werken ab. einfach nur eine geschichte, wenig spektakulät, dafür mit umsomehr gefühl für die damalige zeit. als großer freund der 60er/70er ist musig from big pink ein einzigartiger einblick in diese zeit. kaum zu glauben, dass niven nicht dabei war. sein in fast allen büchern vorkommender drogenbezug dürte einen realen hintergrund haben. niemand, der sich in dieser szene nicht top auskennt, kann sie so beschreiben, unmöglich.
alles in allem ein top kauf, keinen cent davon bereut!
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Oktober 2012
Music from Big Pink ist John Nivens erster Roman und der Verlag tat gut daran, ihn erst nach den sehr guten ersten drei Büchern in Deutschland zu veröffentlichen. Ein fieser Knaller wie Kill Your Friends war besser geeignet, sich mit dem Autor anzufreunden, als Big Pink, das vergleichsweise fast schon harmlos daherkommt.

Das soll nicht heißen, dass das Buch schlecht oder langweilig wäre! Es wird halt nur niemand blutig seriengekillt, mit Vibratoren penetriert oder mit dem Hammer verschönert. Weiterhin gibt es erheblich weniger Humor, insbesondere der schwarzen Färbung. Das fand ich etwas schade, zählen doch die schmutzigen Momente zu des Meisters Spezialgebiet. In die eher melancholische Atmosphäre dieses Romans wären solche Szenen aber wohl deplaziert gewesen.

Einzige Konstante zu seinen Folgewerken: Hemmungsloser Konsum von so ziemlich jeder Substanz, die Funken im Großhirn verursacht und deren interessante Nachwirkungen.

Sehr lesenswert dürfte das Buch wohl für alle Fans der Gruppe The Band sein. Die ehemalige Begleitband von Bob Dylan und deren Aufstieg in den Rockhimmel bilden den groben Rahmen für die in Woodstock angesiedelte Story.

Erzähler ist der Hardcorefan, Abhänger und Kumpel Greg, der die Band und die gesamte Gemeinde Woodstock mit Rauschmitteln versorgt und, wie das in Drogensachen halt immer so ist, später den hohen Preis dafür bezahlen muss.

Das Buch ist locker geschrieben und ich habe es in ein paar Stunden verputzt. Ich mag die Flower Power Zeit und, zumindest mal fiktiv, bei einer Party von Bob Dylan dabei zu sein, war durchaus interessant, auch wenn ich stetig den Eindruck hatte, das alles schon mal gelesen zu haben.

Teilweise fühlte ich mich an Craig Kee StreteŽs (fiktiven) Jim Morrison Roman Uns verbrennt die Nacht erinnert, den ich jedem empfehlen würde, der mit vorliegendem Buch etwas anfangen kann.

Man merkt bei Big Pink, dass es sich um einen Erstling handelt, mittlerweile hat John Niven seinen Stil gefunden und sich einen Sitzplatz zwischen Irvine Welsh und Bret Easton Ellis gesichert. Ich warte gespannt, was er als nächstes ausheckt!
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am 7. April 2013
Da ich nun schon mehrere Bücher von John Niven gelesen habe, bin ich vielleicht etwas verwöhnt. Allerdings kann man dieses, sein erstes Buch, nicht unbedingt mit allen seiner Folgeromanen vergleichen. Trotzdem ist es spannend und in seiner typischen Schreibweise gehalten. Interessant zu lesen wie dieser Spitzen Autor angefangen hat und sich gleich mit seinem ersten Roman in die Herzen seiner Leser schreiben konnte. Ich Sage, ein Muss für jeden John Niven Fan!
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Wie alle John Niven Bücher ist auch Music Form Big Pink extrem atmosphärisch und äusserst grafisch geschrieben, mit sehr viel Liebe zu schön-schmutzigen Details, die seine Erzählungen so authentisch machen. Sein desillusionierter Wortwitz und daraus resultierender Schreibstil gepaart mit seinem hervorragenden Characterdesign eröffnen dem Leser eine Welt voller grosser Bilder im kleinen Kosmos der Protagonisten.
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am 16. April 2015
Ich kannte bisher von John Niven nur Kill Your Friends, das mir ' obschon harter Tobak ' sehr gut gefallen hat. Meine Wahl, welches Buch von ihm ich als nächstes lesen wollte, hatte sicher sehr viel damit zu tun, dass ich The Band ' die Hauptdarsteller neben dem Protagonisten Greg, einem Dealer, der über die Drogen Zugang zu den Musikern hat ' noch mehr verehre, als Bob Dylan, der auch in der Story vorkommt. Wie weit meine Verehrung geht, zeigt alleine die Tatsache, dass ich mit meiner ehemaligen Band nur einen Coversong gespielt habe: "The Weight" von dem The Band Album Music From Big Pink. Habe das Werk als Hörbuch genossen, und es war so authentisch, dass ich das Gefühl hatte, mitten in der Woodstock-Ära zu sein. Hilfreich war sicher auch, dass ich die Gesichter der handelnden Personen kenne.

Und nicht zu vergessen: Das Buch ist exzellent geschrieben, man taucht so in die Story ein, als wäre man selbst dabei. Der Stil hat mich am ehesten an Hunter S. Thompson erinnert, also wie schon von einem anderen Rezensenten gesagt: Gonzo-Style.

Und tatsächlich: Music From Big Pink hat mir besser gefallen, als Kill Your Friends. Es ist ja der Debüt-Roman von John Niven, und vielleicht ergeht es mir wie bei T. C. Boyle ' übrigens auch wärmstens zu empfehlen ' von dem ich Wassermusik, auch ein Debüt, noch immer für sein bestes Buch halte. Mal sehen wie mir straight white male von John Niven gefällt, das ich eben gekauft habe und als nächstes lesen werde.
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Das legendäre Album »Music from Big Pink« erschien 1968 und damit vier Jahre vor der Geburt John Nivens, der diese »Biographie« eines Stücks Musikgeschichte verfasste. Robbie Robertson, Gitarrist und Hauptsongwriter von »The Band«, bescheinigt ihm so etwas wie Authentizität: als wäre Niven dabei gewesen. Für John Niven und sein Buch ist das der Ritterschlag von einem, der für »Music from Big Pink« tatsächlich im Studio stand.

Niven schleust in seinem halb dokumentarischen, halb fiktionalen Roman Greg Keltner in das Umfeld von »The Band« und Bob Dylan ein. Hier erlebt er die Geburt des legendären Albums. Klar geht es in dem Roman auch um Kokain und anderen Stoff, den sich Keltner, die Musiker und der Hofstaat rund um Bob Dylan einwerfen. Das gehört zum Stil und geht auch schief. John Niven verherrlicht da nichts. Keltner wird Jahre später behaupten können, ein Stück Musikgeschichte miterlebt zu haben, eben »Music from Big Pink«.

Flowerpower und Woodstock war auch die Zeit der Proteste gegen Kriege, die wieder einmal unsägliches Leid verbreiteten, und der Ablehnung des Establishments. Bob Dylan gab den Menschen mit seiner Musik Orientierung und erreichte sie selbst durch den Rausch hindurch, wenn sie sich also zudröhnten, um nicht mehr genau hinschauen zu müssen.

Dass Robbie Robertson John Nivens Buch bestätigt, finde ich beruhigend, nicht weil ich den Lebensstil der Menschen damals so toll fände. Aber Nivens Darstellung wird bescheinigt, dass die Zeit damals so war. Im Gegensatz zur Farbe des Hauses, dem das Album seinen Namen verdankt, waren die 60er eben alles andere als nur rosig.
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am 23. September 2012
Ich habe ja ein wenig Bauchschmerzen gehabt beim Kauf dieses Buches, da es ja eher nicht in der Tradition von "Kill your friends" "Coma" und "Gott bewahre" steht, aaaaaaber das Buch ist äußerst unterhaltsam und im Nachhinein war ich ein wenig traurig, dass es so schnell vorbei war.

Die fiktive Geschichte der Hauptfigur passt sich dem tatsächlichen Geschichtsstrang äußerst gut an. Niven kommt bei der Story natürlich zu Gute, dass er mehrere Jahre als A&R gearbeitet hat und sich im Musik-Business äußerst gut auskennt, was man auch merkt. Der angenehme schwarze, sarkastische Humor den man bei seinen anderen Büchern gewohnt ist bringt er hier schon ein wenig zum Vorschein.

Ich kann mich nur an alle Fans von John Niven wenden und zum Kauf raten. Ihr macht keinen Fehler damit.

An alle anderen.....ebenfalls kaufen, denn das Buch ist unterhaltsam und kurzweilig. Zudem bekommt man einen sehr guten Einblick in die Flower-Power-Zeit rund um Dylan und Woodstock.
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am 28. Dezember 2015
Im Gegensatz zu COMA oder Gott Bewahre fällt der Erstling in jeder Beziehung ab.
Was mir fehlt ist der Witz, der oft absurde Humor der Nachfolger.
Was mir fehlt ist die liebenswerte Zeichnung der Charaktere, gerade das macht seine anderen Werke aus.
Maximal 3 Sterne, Tendenz zu 2.
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