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Kundenrezensionen

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am 23. August 2012
Also ich als Soulfly Fan erster Stunde bin etwas geschockt über das Album - Musikalisch gibts an und für sich nichts auszusetzen - Hammerstarke Platte.Nur wer Soulfly kennt weiss das es sich seit 2 Alben Total anders entwickelt als wie gewohnt , was ich persönlich etwas schade finde , wie einige schon angemerkt haben fehlen hier eindeutig die Ruhigen Passagen in denen einem all der Ballast von den Schultern fällt.Wer allerdings auf ne Knüppeldicke harte Scheibe steht kann Bedenkenlos zugreifen. Alles in allem find ich sie sehr gelungen aber eben doch sehr sehr gewöhnungsbedürftig.Die Thematik ist wieder gekonnt Fokussiert verarbeitet man weis in jedem Lied direkt um was es geht und das ist auch gut so!! Das ist wiederrum Typisch für Soulfly und gefällt mir sehr gut.

Empfehlenswert zum Probehören:

Gladiator
Treachery
Chains
Resistaince

Der Stil ist eben von Sepultura bekannt.

Danach dürfte jedem klar sein um was es sich handelt und obs einem gefällt oder nicht.
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am 24. Mai 2012
Egal, wie sehr ich es versucht habe: Mit Soulfly konnte ich nie warm werden. Die für meinen Geschmack zu moderne Ausrichtung der Band schreckte mich ebenso ab, wie der von Max Cavalera immer wieder propagierte "Weltmusik"-Ansatz. Ich fand dieses Tribal-Zeugs schon bei Sepultura übertrieben, bei Soulfly ging es mir noch mehr auf die Nerven. Als man sich später wieder verstärkt dem guten alten Thrash widmete, haperte es teilweise erheblich am Songwriting. Im Endeffekt konnten mich aus dem Lager der Brasilianer in den letzten rund 15 Jahren eigentlich nur die Alben der Cavalera Conspiracy wirklich überzeugen. Wenn man die kläglichen Versuche von Sepultura, an alte Taten anzuknüpfen an ein Ende des Spektrums stellte und die ausgezeichnete Arbeit der Cavalera Conspiracy ans andere, blieb für Soulfly der Platz zwischen diesen beiden.

Zumindest bis "Enslaved". Denn diesem losen Konzeptalbum zum Thema Sklaverei, schafft es Max Cavalera endlich mal wieder, auch mit seiner von beabsichtigter Besetzungsrotation geprägten Band zu punkten. Zumindest bei Anhängern ganz harter Klänge. Die Scheibe ähnelt musikalisch der Cavalera Conspiracy, ist dabei aber etwas einfacher gestrickt. Ein Vorteil - es geht nämlich wesentlich direkter zur Sache, was sich sehr gut anfühlt. Den besten Vergleich zu "Enslaved" findet man wohl bei den Sepultura-Meisterwerken "Arise" und "Chaos A.D.", vielleicht noch bei diversen Alben der deutschen Heroen von Sodom. Teilweise wird derart brutal gespielt, dass man schon gar nicht mehr von Thrash sondern eher von Death Metal sprechen muss. Ein brachiales Stück folgt auf das nächste, aber merkwürdigerweise nutzt sich "Enslaved" trotzdem nicht so schnell ab, wie man das von jüngeren Brutalo-Bands gelegentlich kennt.

Wie man stilfremde Einflüsse trotz aller Härte perfekt integrieren kann, zeigt das meiner Ansicht nach beste Stück auf der Platte: In "Plata O Plomo" treffen Flamenco-Klänge auf mörderischen Groove, der aggressive, Cavalera-typische Gesang wird zusätzlich kraftvoll durch das Death Metal-affine Organ von Bassist Tony Campos (ehemals Static-X, Ministry) unterstützt. Das Ergebnis: ein unglaublich starkes, sehr intensives Lied über den 1993 erschossenen kolumbianischen Drogenbaron Pablo Escobar. Voll überzeugen können auch das wohl härteste Soulfly-Stück bisher ("World Scum"), das zum "Hail! Hail! Hail!"-Gröhlen einladende "Gladiator" sowie "American Steel" und "Treachery", die klingen, als wären sie eigentlich für die Cavalera Conspiracy geschrieben worden. Auch stark: In "Redemption Of Man By God" gibt sich DevilDriver-Schreihals Dez Fafara am Mikro die Ehre und "Revengeance" als Gemeinschaftsproduktion von Max, Igor, Richie und Zyon Cavalera. Allesamt exzellente Tracks, die ich von Soulfly in dieser Phase ihrer Karriere nicht so stark erwartet hätte.

Demgegenüber fallen die restlichen Stücke ein wenig ab, auch wenn es keinen wirklichen Ausfall gibt. Aber "Intervention" und "Legions" rauschen im Endeffekt fast unbemerkt am Hörer vorbei. Auch einer der Bonustracks auf der Limited Edition, "Slave", teilt dieses Schicksal. Das obligatorische Instrumental "Soulfly VIII" wurde diesmal übrigens auch in die Bonussektion gepackt. Violinen und Metal? Wieso nicht, hier passts wirklich gut, auch wenn ich kurzfristig den Eindruck hatte, eine Apocalyptica-Scheibe zu hören (ja, ich weiß, die verwenden Celli...).

Fazit: Soulfly haben mit "Enslaved" ein sehr starkes Album vorgelegt, das ich in dieser Intensität nicht von der Band erwartet hätte. Ein zweiter Frühling für Max Cavalera? Die Zeit muss es zeigen - für dieses Album zücke ich jedenfalls die Höchstwertung, wenn ich auch zugebe, dass einige Hörer die Eigenständigkeit von Soulfly vermissen werden. Die müssen mindestens einen Punkt abziehen.
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am 12. Januar 2014
Soulfly melden sich mit einer neuen Scheibe zurück, die es in sich hat. Der Silberling gleicht einem Schlag in die Fresse, es wird noch mehr geknüppelt als auf den bereits heftigen Vorgängern „Conquer“ und „Omen“. Lediglich das Intro „Resistance“ und das wie gehabt musikalisch variable Instrumental „Soulfly VIII“ geben Luft zum Atmen.

Der Opener „World Scum“ gibt gleich die Marschrichtung vor, es wird gebolzt, als gäbe es kein morgen. Phasenweise fühlt man sich an Vader erinnert, wenn der Cavalera-Maxe sein gutturales Organ erklingen lässt. Und so geht es munter weiter, die Scheibe zieht in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit an einem vorbei. Bei „Redemption Of Man By God“ gibt es ein Gastspiel von Devildriver-Sänger Dez Fafara, welches auch wirklich gut gelungen ist. Danach folgen mit „Treachery“ ( Hammer Riffs ) und „Plata O Plomo“ meine persönlichen Highlights. Letztgenannter Song besticht vor allem durch die gelungene Einbindung von Flamenco-Gitarren in fett groovende Riffs.

Auch die Bonustracks wie „Slave“ überzeugen auf ganzer Linie. Die wieder einmal erneuerte Truppe ( u.a. bedient nun Ex-Static-X-Mitglied Tony Campos den Bass ) liefert hier ganze Arbeit ab. Somit bleibt unter dem Strich ein bretthartes Album, das allerdings auch die Grenze zwischen Soulfly und der Cavalera Conspiracy ein wenig weiter verwässert. Die Unterschiede sind kaum noch auszumachen. Das nehme ich allerdings gerne in Kauf, wenn Alben wie „Enslaved“ in meiner Zentrifuge rotieren. Killer!
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am 3. Mai 2016
Umgekehrt hört man von Death-Metal-Bands ja eher selten Experimente. Wenn dann ein Experimentier-Fuchs wie Max Cavalera seinen bisher im Groove- und Thrash Metal verwurzelten Sound um düstere und knallharte Death-Metal Passagen (inkl. atmosphärischen Intos und Outros) ergänzt, wird schon fast ein neues Genre geboren. 5 Sterne sind mehr als verdient für diese einzigartige Mischung aus oben genannten Zutaten (vorrausgesetzt man mag die Zutaten).
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am 12. März 2012
Hallo,

vorab - ich bin ein Cavalera Fan, wie es wohl kaum einen weiteren gibt. Ich habe alle Sepultura, alle Soulfly, alle CC Alben und das Nailbomb Album. Ich kenne und liebe Cavalera und ja - ich gestehe - diese Musik bestimmt und prägt mein Leben.

Das Album verwirrt mich jedoch ein wenig. SOULFLY war für mich immer eine Reise, ein Experiment. Etwas nicht greifbares, ein nie dagewesenes Erlebnis. Es war das Unvorhersehbare, die Verschmelzung von Weltmusik, Ethnoklang, überraschenden Instrumenten und Soulfly. Cavalera hat - so scheint es mir zumindest - hier den Weg verloren oder - forciert bewusst zurück zu brutalen Death-Thrashs.

Ja - das Album wurde als das brutalste Cavalera Werk "ever" beworben und ja - das hält es auch. "American Steel", "Treachery", "Legions" ... Doublebasses und unfassbar harte Hammerriffs, gepaart von einem Grunzen und Grollen, das es einem das Adrenalin in die Herzkammern pumpt.

Bislang dachte ich, das Cavalera seinen Hass und seine Wut in das "CC" Projekt transferierte und sich mit "Soulfly" weiterhin durch die Welt tragen lassen wollte. Doch "Conquer" und "Omen" deuteten es ja schon an - hier wird Brettwerk gefahren.

Als gnadenlose Prügelscheibe ist diese wohl eine der empfehlenswertesten. Abgesehen von der "Beneath the Remains" oder "Chaos AD" fallen mir wenige düstere und härtere Scheiben ein.

Wer sich aber an die "Primitive" und "Prophecy" Alben erinnern mag wird hier nicht glücklich. Auch der viel diskutierte Gastgeiger und das kleine Flamenco-Ensemble reißen hier keine Wände ein.

Kurzum - Album sehr gut - SOULFLY in meinem Verständnis - eher nein. Zu straight, zu wenig Überraschungen, zu unindividuell, zu Death.
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am 9. März 2012
Eins vorab: Wer Soulfly nach Prophecy nicht mehr mochte wird auch an Enslaved keine Freude haben. Der auf den letzen Scheiben eingeschlagene Weg, wo ein Riffgewitter die nächste Doublebassattacke ablöst, wird auch hier weitergegangen. Kompromisslose Härte zwischen schnellen Passagen und Midtempobreaks. Hervorzuheben ist auf jeden Fall die Single World Scum. Eine deathmetalartige Keule sondergleichen. Auch Gladiator und Redemption of man by god stechen hervor. Interessant ist auch Plata o Plomo, wo spanische Gitarren in die Hauptriffs mit eingeflochten werden. Das obligatorische Instrumental ist diesmal auch nur als Bonustrack auf der Limited Edition enthalten und man hört angenehm eine Violine heraus. Die anderen beiden Bonustracks hätten ebenso gut auf der regulären Platte stehen können und sind ebenfalls stark. Zusammenfassen kann man wieder mal, das ein starkes Soulflyalbum herausgekommen ist. Ich finde das man sich nicht immer wieder neu erfinden muss, sondern das macht, was man am besten kann. Und das ist bei Max eindeutig Thrash Metal, diesmal öfter auch nah am Deathmetal. Er sagte schon bei der Dark Ages-Veröffentlichung, das er noch viel davon in sich habe. Die neuen Musiker hinterm Drumkit und am Bass heben den Härtegrad noch einmal an und vollbringen Höchstleistung. Also an alle Nörgler, die Stillstand vorwerfen: Es ist nun mal so das Geniestreiche die ein neues Genre definieren, wie damals Chaos A.D. oder Roots nach 20 Jahren im Geschäft nicht mehr möglich sind , weil sich vieles wiederholt. Das ist bei anderen großen Bands wie Slayer auch so. Trotzdem liebt man sie, weil sie im harten Sektor immer noch Ausrufezeichen und Maßstäbe setzen.
Wer Conquer und Omen mochte oder sogar liebte, wird mit Enslaved nicht enttäuscht und bekommt ein ultrahartes Album geliefert, welches man gerne immer wieder von vorne laufen läßt.
Let your Soul fly!!! Kaufen!!!
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am 1. Juni 2012
Mit "Enslaved" drückt Max endlich mal wieder ordentlich aufs Gaspedal ohne aber Einheitsbrei wie die letzten Soulfly Alben abzuliefern.
Irgendwie scheint sich bei Herr Cavalera in den letzten Jahren eine gehörige Portion Routine eingeschlichen zu haben.
Das ist auch nicht sehr verwunderlich, liefert er doch pro Jahr mindestens ein Album ab.
Die letzten drei Soulfly Alben haben sich dann leider immer gleich angehört und nur mit einzelnen Liedern gepunktet,
und auch das zweite "Cavalera Conspiracy" Album hat sich nicht mehr ganz so frisch angehört wie noch das erste.
Aber hier wird wieder alles aufgefahren was geht und es geht wieder ordentlich zur Sache.
Ich hoffe diesen Elan legt Max auch wieder auf der Bühne hin, vor zwei Jahren war ich leider sehr entäuscht von einem abgetackelten Cavalera der kaum einen Ton halten konnte und die Gitarre nur zur Zierde in der Hand hatte!
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am 23. März 2012
Album Nummer Acht der "World - Metaller"

Brutale Riffs - Double Base vommfeinsten. Max schrieb ein Konzeptalbum, das seines gleichen sucht.....

Aber etwas fehlt.... Der typische Soulfly Sound. Versteht mich nicht falsch, das Album drückt wie sonst was aber dennoch fehlt mich das gewisse etwas.

Diesmal gings wohl nicht um die Welt wie in den Anfängen, sondern eher nur um die Ecke.

Anspieltipp:

World Scum - Mörder Base Attacke
Gladiator - Mein favorit
American Steel -hätte auch locker auf Blunt Force Trauma gepasst.

Das das obligatorische Instromental Soulfly 8 nur auf der Special Edition zu finden ist lässt aufhorhen, das der Weg eine andere Richtng anschlagen wird.
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am 12. März 2012
Ich höre seit 3 Scheiben keinen Unterschied mehr, einmal gehört und wieder vergessen. Schade Max, du warst mein Held, seit ich dich '89 mit Sepultura in Osnabrück gesehen habe!
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am 20. März 2012
Ein echter Hammer ist mit enslaved auf dem Markt.
Wer auf dauerhaften melodiösen Thrash ala Max Cavalera hofft, kommt allerdings nicht auf seine Kosten.
Dafür hat Max in seinem ständigen Wandlungsdrang auch den falschen Mann am Schlagzeug. Mit Dave Kinkade kommt eine gewaltige Portion Black Metal ins spiel, die allerdings endlich mal "erfrischend wirkt", wenn man Omen beispielsweise mit Conquer oder dem selftitled Soulfly-Album vergleicht.
Das einzige Manko sind die absehbaren Tempowechsel one-bass Thrash-Attitüden zu schnellen
double-Bass-Blackmetalparts
Nach einem stressigen Tag der perfekte Ausgleich: Fight fire with fire!
Abzuwarten wird sein, wie die alten Scheiben sich live mit dem neuen Werk beißen.
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