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Kundenrezensionen

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am 12. April 2009
Eine der aktuellen Elogen:

"Mit wunderbar klarem und präzisem Anschlag, einer in den schnellen Sätzen manchmal geradezu elektrisierenden, swingenden Phrasierungskunst, mit klug disponierten Registerwechseln und geistvoller, quasi improvisatorischer Ausleuchtung Händel'scher Abbreviaturen (akkordische Notation der Arpeggien, Wiederholungsschemata, Verzierungsebene) schöpft sie die Potentiale des modernen Flügels aus und bläst den Staub aus allen Fugen." so Helmut Rohm.

Andere Klassikfreunde bezeichnen diese Aufnahme als " erste Wahl".
Nun ist die Konkurrenz nicht so gross.

Eine Gesamtaufnahme gibt es gar nicht.

Die meisten Suiten haben Richter und Gavrilov vor längerer Zeit eingespielt, einzelne Werke Perahia oder Schiff.

Sie selbst sah diese Aufgabe als " heikel" an: "Weil es so schwer ist, die musikalischen Besonderheiten der barocken Musizierweise auf ein modernes Instrument zu übertragen. Ich kann nicht versuchen, das Cembalo zu kopieren, dann werde ich dem heutigen Flügel nicht gerecht. Ich kann aber auch nicht den Händel der Barockzeit komplett in unsere heutige Zeit übertragen und eine hochromantische Fassung spielen, dann werde ich der Musik nicht gerecht. Es ist also eine Gratwanderung zwischen den Stilen, an der ich gerade intensiv arbeite. Vielleicht auch in Fortsetzung meiner Beschäftigung mit der Musik Haydns, für die ich mich ja auch auf die Suche begeben habe, um eine für mich persönlich stimmige stilistische Mischung zwischen alt und neu zu finden."

Die Gratwanderung ist ihr gelungen.

"Pianistisch ist es absolut erstklassig, was sie da macht. Es ist nämlich unglaublich schwer, diese Leichtigkeit, das Tänzerrische, diese ausgefeilte Artikulation und nicht zuletzt die Ornamente auf einem Flügel so geschmackvoll darzustellen, wie sie das hier tut.
Die Triller gehen z.B. auf einem guten Cembalo leichter. Da der Flügel im Gegensatz zum Cembalo anschlagsdynamisch ist, setzt man sich bei solchen Ornamenten viel eher der Gefahr aus, das Einzeltöne ungewollt herausknallen.Toll finde ich auch ihre geschmackvolle, zurückhaltende Pedalisierung. Eine Triller braucht z.B. etwas Pedal, weil der auf dem Flügel durch den weicheren Klang nicht den Glanz entfalten kann, wie auf dem Cembalo. Durch das Pedal klingt es dann -für mich jedenfalls- angenehmer. Gould würde widersprechen." meint der Klassikfreund " Glockenton.

Ich finde die Interpretation sehr differenziert. Wenn ich sie mit der früheren Aufnahme von Richter und Gavrilov vergleiche, bemüht sich Ragna Schirmer mehr darum, mittels eines modernen Klavier nicht vergessen zu machen, dass die Stücke für Cembalo geschrieben waren. Arpeggien zB werden pedaluntstützt so ausgeführt, dass man hören könnte, hier braust ein voller Cembaloklang.

Ragna Schirmer hat eine Referenzaufnahme dieser Werke vorgelegt.

Auch wenn einzelne dieser Aufnahme eine gewisse Betulichkeit entgegenhalten,Jürgen Otten zum Beispiel, ist die überwiegende Auffassung, hier sei eine besondere Aufnahme gelungen.

Man möge sein eigenes Urteil bilden.
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am 4. Mai 2009
Ja, wie soll ich sagen? Eine ganz eigene, mir sehr sympathische Art der Interpretation: Entspannt, aber nicht nachlässig. Überraschend, aber nicht willkürlich. Technisch perfekt, jedoch ohne Effekthascherei. Durchdacht, ohne akademisch zu wirken. Gefühl als Ergebnis von Können. Mit anderen Worten: Die perfekte und ausgewogene Synthese von allem, was für mich zu guter Musik gehört. So ähnlich, stelle ich mir vor, könnte sich das auch bei Händel angehört haben.
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am 5. Dezember 2011
Was für eine Klaviermusik. Ich habe sie im Hintergrund bei Freunden gehört. Und war sofort fasziniert: was ist das? Bach? Ein junger Beethoven? Und: wer spielt das? Für mich dann die Entdeckung des Jahres: Händel, Klaviermusik, Ragna Schirmer. Seitdem befinden sich die CDs quasi im Dauerbetrieb. Sowohl die Musik an sich als auch die Interpretation sind unglaublich. Transparent, rhytmisch, melodisch, einfach perfekt. Klaviermusik in Vollendung! Und Händel besitzt für mich auf einmal, jenseits der Wassermusik, eine völlig neue Wertigkeit. Und das ist ein Verdienst von Frau Schirmer - ich hoffe, sie demnächst vielleicht einmal in einem Konzert zu erleben.
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am 22. April 2009
Eine wunderbare Einspielung. Der treffenden Beschreibung von "hansalberts" kann ich deshalb nur noch meine uneingeschränkte Begeisterung hinzufügen. Ich habe alle drei Scheiben mit gleicher Andacht und Verzückung gehört. Mein Eindruck ist, dass hier auf bemerkenswerte Weise eine Synthese gelungen ist zwischen spielerischer Perfektion und emotionaler Faszination. Das Hörerlebnis der Händelschen Klaviersuiten unter Ragna Schirmers Händen hat mich jedenfalls stark und nachhaltig berührt.
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am 20. Mai 2009
Seit ich Ragna Schirmer in Remscheid mit den Goldbergvariationen hörte, wundert mich nichts mehr. Damals war ich gerührt von ihrem Spiel und von der Vollkommenheit ihrer Interpretation. Seitdem versuche ich, kein Konzert von ihr in meiner Nähe zu verpassen. Dass sie nun als Hallenserin im Händeljahr eine umfangreiche Einspielung der Suiten vorlegt, mag normal erscheinen. Dass sie aber Händel auf einem modernen Flügel so schön spielt, ist ein Ereignis, das die vielen auf die Tasteninstrumente der musikalischen Vorzeit verengten Einspielungen total in den Schatten stellt. Schließlich ist Musik keine trockene Theorie. Musik ist zum Hören da, und was man hier hört, vermittelt Schönheit und zum Ausdruck gebrachte Freude, und das kommt an.
Danke Ragna!
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am 22. April 2009
Nach einer Besprechung im Rundfunk orderte ich die Händel-Suiten und lernte dabei nicht nur die strahlende Klang-Schönheit der Interpretation auf dem Flügel kennen, sondern gleichzeitig Ragna Schirmers einfühlsames Spiel. Kein Zweifel: Sie begeistert sich für diese Musik, und der Funke springt über. Der Hörer kann sich ihm nicht entziehen und ist unmittelbar beeindruckt. Eine Interpretin, nach der ich nunmehr häufiger fragen werde.
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am 29. Januar 2010
nachdem ich ragna schirmer im fernsehen bei götz alsmann mit der interpretation einer händel-suite erlebt hatte,
wollte ich wissen, wie die gesamte einspielung der suiten ohne bild wirkt.
ich bin begeistert von der technischen perfektion und dem ausdruck des vortrags.
die aufnahme zeichnet sich auch aufnahmetechnisch durch eine starke präsenz des klaviertons aus,
der den raum füllt, als wäre man in einem konzertsaal.
der klavierklang ist sehr rund und voll, aber auch sehr dynamisch.

absolut empfehlenswert.

die optische gestaltung des albums ist ebenso ein genuss.
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am 17. September 2010
Alles was Frau Schirmer einspielt hat Hand und Fuß. So auch diese Aufnahme. Selbst einen Vergleich mit der legendären Händeleinspielung von S. Richter und A. Gavrilov braucht Frau Schirmer nicht zu fürchten: Sie ist immer eine Nasenlänge voraus. Bravo!
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am 13. August 2010
Meisterhafte Musik, inkl Händel's EIGENE Händel Variationen, und unwahrscheinlich schön interpretiert:
- Sehr virtuos...
- Frech und gleichzeitig feinempfindlich...
- Völlig transparant, mit intelligenten Phrasierungen...
- Glänzende Verzierungen, Triller und Arpeggi...
- Perfekt artikuliert, man hört wirklich jede unterschiedliche Note...
- Nirgendwo langweilig...
- Prachtvolle Aufnahme...
- Gespielt auf einem Steinway, das ideale Instrument für diese Musik.
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am 22. April 2016
Man glaubt, auf diese Art und Weise von Händel kaum genug kriegen zu können. Beim ersten Mal Hören im Radio gab es bei mir ein Aufhorchen: Da spielt jemand mit ganz besonderem Ausdruck, jemand mit Persönlichkeit und großem Können. Eine fesselnde Interpretation, nicht nur beim genauen Hinhören ein Genuss, sondern auch als Musik für den Hintergrund.
Einfach hören!
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