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323 von 359 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles, eher zwangloses MMORPG, das nicht jedem gefallen wird
Um es zu Beginn kurz zu machen: Guild Wars 2 ist in seiner Nische ein tolles MMORPG geworden, aber Guild Wars 2 ist ebenso nicht das perfekte MMORPG geworden, das jedem interessierten Spieler uneingeschränkt empfohlen werden kann. Das, was das Spiel in seinem Genre besonders macht und mir sehr gut gefällt ist auch gleichzeitig das, was anderen Spielertypen...
Vor 22 Monaten von Phazonfreak veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Nachfolger für Guild Wars I nicht gelungen
Mir MMOs im Allgemeinen kenne ich mich nicht so gut aus, jedoch habe ich lange Zeit Guild Wars 1 gespielt und bin recht enttäuscht vom "Nachfolger". Die beiden Spiele haben bis auf den Schauplatz der Geschichte absolut nichts miteinander gemeinsam, das 2-Klassen-System, das Guild Wars 1 meiner Meinung nach so interessant macht, gibt es nicht und Währung,...
Vor 7 Monaten von Charly S. veröffentlicht


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323 von 359 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles, eher zwangloses MMORPG, das nicht jedem gefallen wird, 3. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Um es zu Beginn kurz zu machen: Guild Wars 2 ist in seiner Nische ein tolles MMORPG geworden, aber Guild Wars 2 ist ebenso nicht das perfekte MMORPG geworden, das jedem interessierten Spieler uneingeschränkt empfohlen werden kann. Das, was das Spiel in seinem Genre besonders macht und mir sehr gut gefällt ist auch gleichzeitig das, was anderen Spielertypen überhaupt nicht zusagen wird. Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass auf dem Spiel unendlich große Erwartungen lasten und es teils von den Medien und den Entwicklern, teils auch von der Spielerschaft selbst im Vorfeld in nicht erreichbare Höhen getrieben wurde, die fast nur zur Enttäuschung führen konnten. Aus diesem Grund erklärt sich die eher zwiespältige Reaktion auf das Spiel.

Ich will nun versuchen zu beschreiben, in welche Nische genau sich Guild Wars 2 mit seinem Konzept setzt und welchen Spielertyp dies am meisten ansprechen wird. Dies wird dann auch gleichzeitig deutlich machen, welche Spieler eher nichts mit Guild Wars 2 anfangen können:

Als Vertreter der MMORPGs besitzt das Spiel alle typischen Elemente des Genres. Man kreiert also seinen Charakter, sucht sich eine Klasse aus und gestaltet das Aussehen, erkundet die Spielwelt und löst Quests, entwickelt seinen Charakter immer weiter. In seinem Grundgerüst ist das Spiel also sehr typisch, allerdings gibt es Feinheiten, die es von anderen Vertretern etwas abheben.
Neben den fürs Genre eher klassischen statischen Quests, die mehrere Möglichkeiten zur Erfüllung bieten, wimmelt es in der Spielwelt von Guild Wars 2 auch von dynamischen Events, die plötzlich passieren, teilweise in verschiedenen Stufen ablaufen und denen man oft über ein Teil der Karte folgen muss. Sobald man durch ein Gebiet läuft wird man eigentlich ständig auf diese orange codierten Events aufmerksam gemacht.
Was am Anfang als wirklich tolle Idee erscheint und viel Spaß macht, nutzt sich mit der Zeit doch ein wenig ab, da sich diese Events sehr oft wiederholen und die Server momentan so voll sind, dass eigentlich ständig sofort Massen an Spielern zur Stelle sind. Obwohl die sichtbare Masse an Spielern teil der wirklich fantastischen Atmosphäre ist, denn es handelt sich hier nicht umsonst um ein MMORPG, so untergräbt sie ein wenig die spürbaren Konsequenzen, die eine Event-Kette haben könnte, wenn sie nicht erfolgreich abgeschlossen werden würde. Es gibt nämlich durchaus Änderungen in der Spielwelt, Händler stehen nicht zur Verfügung, Orte können nicht betreten werden usw., wenn nicht eingegriffen wird. Dies ist allerdings momentan im Großen und Ganzen nicht der Fall. Hier muss man warten, wie es sich in Zukunft entwickelt.

Die Masse an Spielern beeinflusst ebenso das Kampfsystem. Heilung und Unterstützung in der Gruppe läuft nicht direkt ab, sondern wird maßgeblich durch Timing und vor allem durch richtige Positionierung bestimmt. Ein Heilturm heilt nur in seinem Umkreis, ein platzierter Feuerkreis verwandelt alle Attacken nur in seinem Bereich in Flammenschaden usw. Das System gefällt mir sehr gut, da es in Kombination mit der Möglichkeit, fast alle Skills auch in Bewegung auszuführen, dazu führt, dass die Kämpfe sehr dynamisch ausgefochten werden. Gruppen müssen dadurch nicht extra geschlossen werden, Gruppen enstehen sehr spontan und jeder Spieler weiß zumeist intuitiv, welche Aktion gerade am Besten ist. Denn auch wenn meistens nicht groß vorher mit anderen Spielern in Kontakt getreten wird und das Spiel keine festgelegten Rollen besitzt, das System verleitet nicht zum Egoismus, da in einer Gruppensituation immer Spieler bereit sind, am Boden liegende Spieler wiederzubeleben und Unterstützungszauber zu wirken, weil man eben als Gruppe gewinnen will und auch nur so gewinnen kann und es Spaß macht.
Aber auch hier muss klargestellt werden, dass dies nicht jedem Spielertyp gefallen wird, denn Kämpfe erhalten dadurch einen eher chaotischen Charakter; Sie treten schnell auf, laufen sehr fetzig und teils unübersichtlich ab und sind genauso schnell wieder vorbei. Die Spieler kommen kurzfristig zusammen und sind genauso kurzfristig wieder unterwegs. Wem Planungsphase, klare Rollen und zwingende Kommunikation in der Gruppe wichtig ist, der ist zumindest im PvE ziemlich fehl am Platz und dürfte ob der Zwanglosigkeit innerhalb der Gruppe eher enttäuscht sein.

Um alleine oder in der Gruppe zum Erfolg beizutragen, kann man sich wie in anderen MMORPGs üblich in den Fähigkeiten seiner Klasse weiterentwickeln. Guild Wars 2 bietet hier eine Änderung vom Standard insofern, dass man stets nur maximal 10 Skills aussucht und gleichzeitig im Kampf verwenden kann, wobei die ersten fünf der angelegten Waffe(n) entsprechen und sehr schnell freigeschaltet werden und die anderen fünf durch die übliche Progression des Charakters mit der Zeit freigeschaltet werden. Ergänzt wird das Ganze durch ein Trait-System, das in verschiedenen Bereichen der Klasse passive Boni verleiht und ab bestimmten Stufen interessante Entscheidungsmöglichkeiten zulässt, wie der eigene Charakter mit den erworbenen Skills umgeht.
Doch auch hier trifft man wieder auf einen Zwiespalt: Auf der einen Seite (und dazu zähle ich mich) kann man sich daran erfreuen, dass man dynamisch zwischen Kämpfen (und durch die Fähigkeit des Waffenwechsels sogar während der Kämpfe) seine Skills anpassen kann und bei der Progression viele Freiheiten hat. Auf der anderen Seite kann man bemängeln, dass man während der Kämpfe durch die Beschränkung auf 10 Skills und den Skillzwang der Waffe in den ersten fünf Plätzen taktisch eingeschränkt ist. Das Skillsystem von Guild Wars 2 legt großen Wert auf Dynamik und Experimentierfreude, nicht auf breite Taktik während eines Kampfes.

Für mich der stärkste Aspekt des Spiels ist die Grafik und die Atmosphäre. Einziger wirklicher Wehrmutstropfen sind die okayen, aber nicht wirklich umfassenden Gestaltungmöglichkeiten des Aussehens des eigenen Charakters und auf technischer Ebene die teilweise doch arg grob aufgelösten (Boden)Texturen. Die Welt Tyria ist einfach wunderschön und kann mich trotz des Überflusses an MMORPGs im Fantasy-Szenario dann doch nochmal überzeugen. Vor allem die verschiedenartige Architektur der Hauptstädte und die Unterwasserwelt hat es mir sehr angetan, aber auch die unterschiedlichen Landschaften außerhalb der Städte laden sehr zum Erkunden und Bestaunen ein. Vorbildlich wurde dieser Aspekt in das Spiel mit den zu findenden Puzzles, Vistas und besonderen Orten integriert. Das Spiel weiß es einfach, den Entdeckertrieb zu belohnen. Man stelle sich vor, man schwimmt in dem angrenzenden Meer einer Stadt und stößt plötzlich auf eine Öffnung, die in dessen Abwassersystem führt. Man schwimmt hindurch und entdeckt ein unscheinbares Rohr, das in die Tiefe ragt. Einmal hindurchgeschwommen entdeckt man plötzlich eine riesige Höhle, die mit großen Schiffswracks gepflastert ist und eine unheimlich Stimmung verbreitet, fantastisch untermalt durch die Musik. Solche Momente hat man des Öfteren in Guild Wars 2.

Die persönliche Geschichte im PvE, die sich durch Rassenwahl, Entscheidungen bei Charaktererschaffung und mehreren Abzweigungen im Verlauf unterscheidet, erfüllt den Genre-Standard, ist aber kein Highlight des Spiels. An allen Ecken trifft man auf bekannte Fantasy-Klischees und die durchschnittlich vertonten Gespräche werden in ziemlich hölzern wirkenden Cutscenes gezeigt. Sie erfüllt dennoch gut ihren Zweck, denn sie bietet erfeulicherweise auch mal abweichende Aufgaben von dem Sammle- und Töte-Einerlei und nimmt im Verlauf immer mal wieder an Fahrt auf. Durchgehend spaßiger ist jedoch das Craften, da man viele sinnvolle Items kreieren kann. Rezepte werden nicht automatisch beim Steigern des Levels hinzugefügt, sondern müssen in der Welt aufgetrieben oder durch Probieren herausgefunden werden. Toll!
Abseits des PvE ist wie im ersten Teil der Reihe das PvP der wichtige Zeitvertreib in Guild Wars 2, da das PvE nach dem Beenden der persönlichen Geschichte ohne Raids und itembasiertem Endgame auskommen muss. Neben den üblichen instanzierten PvP Gebieten, in denen man hochgestuft auf Maximallevel mit anderen Spielern konkurrieren kann, ist das Herzstück ohne Frage das WvWvW, also serverübergreifende Großschlachten um Burgen, Versorgungswege und neutrale Fraktionen. 3 Server bekriegen sich hier in verschiedenen persistenten Szenarien abseits des PvE um Abschnitte, die bei Einnahme ein Punktekonto füllen lassen, welches in regelmäßigen Abständen den dominierenden Server ermittelt. Dies macht nicht nur aus sich heraus Spaß und weckt starke Wettbewerbsinstinkte, sondern hat durch Boni für die PvE Welt in verschiedenen Bereichen wie Craftingserfolg, Geschwindigkeit der Progression usw. auch spürbare Auswirkungen für den gesamten Server.
Allerdings wird es auch hier Spielertypen geben, die nur recht wenig damit anfangen können. Als einzelner Spieler, der mal ins PvP reinschnuppern will, wird man von Beginn an überfordert und gerät oftmals unter die Räder von marodierenden Horden. Wie in Welt-PvP üblich sammeln sich zumeist große Anhäufungen von Spielern, die recht chaotisch über die Karte wandern. Da kann man sich als einzelner sehr unwichtig vorkommen und sich frustriert abwenden, wenn man mal schon wieder gestorben ist und teilweise lange Strecken zurücklegen muss. Mehr Sinn macht und seinen eigentlichen Reiz entfaltet das WvWvW für organisierte Gilden, die strategisch Punkte erobern oder verteidigen und wo jeder einzelne seinen genauen Platz weiß. In einer gut abgestimmten Gilde kann das dann unglaublich viel Spaß machen.

Das Spiel muss leider in seiner Startphase noch immer mit Bugs und Problemen kämpfen. Einzelne Aspekte (Gruppensystem, Auktionshaus, Itemshop, Überlaufserver) brauchen noch Zeit, um sich zu entwickeln und für die Masse stabil zu laufen, allerdings läuft das Spiel schon jetzt ganz gut, wenn man denn einen geeigneten Rechner zur Verfügung hat. Guild Wars 2 ist nicht unbedingt das perfomanteste MMORPG und verlangt viel von dem Prozessor, gerade wenn viele andere Spieler dargestellt werden müssen. Ich würde sagen, wenn man das Spiel nicht gerade in den untersten Details spielen will, muss man zwingend einen nicht gerade uralten Quadcore-Prozessor sein eigen nennen, sonst wird man mit wiederkehrenden Ruckeleinlagen leben müssen. Grafikkarte und RAM sind zwar auch Faktoren, aber bei weitem nicht so wichtig wie die CPU.

Mir gefällt das Spiel, da mir die beschriebenen Eigenheiten von Guild Wars 2 sehr zusagen. Damit sollte aber hoffentlich auch deutlich geworden sein, dass das Spiel so niemals alle Spielertypen ansprechen werden wird und auch nie wollte. Wer MMORPGs sucht, die klare Klassenrollen, Endcontent bzw. Raids im PvE und taktisch organisierte Gruppenkämpfe bieten (was vollkommen legitim ist), der wird hier nicht fündig. Guild Wars 2 ist ein eher zwangloses Spiel, das man auch mal nur nebenbei laufen lassen kann oder auch längere Spielpausen ohne Probleme zulässt. Dies drückt sich letztendlich auch darin aus, dass man nach dem Kauf keine monatlichen Folgekosten leisten muss.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unter den Erwartungen, immer noch sehr gut, 14. April 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Zu Beginn meiner Rezension möchte ich erwähnen, dass ich 7 Jahre lang teils mehr, teils weniger exzessiv GW 1 gespielt habe. Ich schreibe diese Rezension hauptsächlich, da ich hier meiner Meinung nach viel zu viele, viel zu unfundierte Rezensionen mit 1-Stern-Bewertungen sehe, die scheinbar das Spiel nicht ansatzweise genug gespielt oder es verstanden haben. Es war absolut klar, dass dies kein GW 1.1 werden wird. Wem das nicht passt, hätte sich vielleicht im vorraus besser informieren und GW 2 gar nicht erst kaufen sollen. Ich habe momentan etwa 700 Spielstunden, davon etwa 600 mit meinem Dieb. Nun zu meiner eigentlichen Rezension.

In diesem Spiel gibt es im Verhältnis zu den meisten MMORPGs eine sehr breite Menge an Möglichkeiten. 5 Rassen und 8 Klassen stehen zur Auswahl, das macht schon einmal 40 Möglichkeiten. Des Weiteren gibt es einige Aussehensveränderungen und die sogenannte persönliche Geschichte, doch dazu später mehr. Die Erstellung entspricht natürlich nicht Sims, wer das erwartet hat, hat sich mal wieder zu wenig informiert. Endlich braucht man übrigens keine zwei Worte mehr für seinen Namen, absolute Verbesserung zu GW 1. Die Rassen sind sehr schöne Ideen, man trifft einige alte Bekannte aus GW 1, die man jetzt selbst spielen kann, so die Asura, die Norn und die Charr. Die Sylvari konnte man nicht sehen, dafür allerdings ihren Ursprung, den Baum im Funkenschwärmersumpf war es glaube ich.

Das Gameplay hat sich im Allgemeinen für meine Begriffe verbessert. Das verbesserte Movement der Charaktere sorgt für ein deutlich lebendigeres Erleben des Spieles. Man kann in alle Richtungen ausweichen und bei der Bewegung casten/kämpfen, so wirkt alles flüssiger als in jedem anderen Spiel, dass ich vorher gespielt habe. Das neue Questsystem ist keine Revolution, aber eine Verbesserung. Wenn man früher von Questgeber zu Questgeber laufen musste, um seine Quests abzugeben, so gibt es hier einfach ein größeres Areal in dem Quests absolviert werden können. Das entbindet einen davon, sich 5 Minuten Gedanken machen zu müssen, bevor man seine Quests zurückgibt, wie man das am ökonomischsten regeln kann, da die Laufwege oft riesig waren und dadurch immer stumpfe Pausen im Spiel entstanden. Zusätzlich dazu werden an bestimmten Orten nach bestimmten Regelungen oder durch Spieler Events ausgelöst. Auch keine Revolution, aber man hat immer etwas zu tun. Wenn man die Herzen oder die Events nicht machen will, lässt man es einfach. Wie in GW 1 erreicht man LvL 80 relativ einfach, das Spiel wird eigentlich erst dann interessant.

Die Story mag keine sonderlichen Twists haben, oder irgendwie besonders tiefe Charaktere offenbaren, jedoch gibt es immer einen NSC der einen zum schmunzeln bring. Sie führt einen eigentlich hauptsächlich durch die einzelnen Gebiete. Unterbrochen werden sie durch überspringbare Halb-Video-Sequenzen in denen Gespräche stattfinden. Die Charaktererstellung gibt einen gewissen Einfluss auf die erste Hälfte der Story, in der zweiten muss man oft spontan Entscheidungen treffen, wie z.B. sich einem bestimmten Orden anschließen. Einem Leser vom Lied von Eis und Feuer mag alles vielleicht etwas flach erscheinen. Einige Sequenzen haben durchaus epischen Charakter, die Endmission der Story etwa, oder ein Angriff auf eine Insel vor Löwenstein.

Der Build spielt keine so große Rolle mehr wie in Guild Wars 1. Die ersten 5 Waffenplätze werden durch die Waffe bestimmt. Jedoch gibt es für jede Klasse einige Möglichkeiten an Waffensets, so gibt es z.B. für den Dieb sicher mehr als 9 oder 10 Varianten, die eine eminente Wirkung auf den Gesamtbuild haben. Des Weiteren liegt auf dem Platz 6 eine Selfhealfertigkeit, 7,8 und 9 können mit Utilities belegt werden und der Platz auf der 0 ist eine deutlich stärkere Elitefertigkeit. Oft sind nur wenige wirklich gut, aber alle sind spielbar. Darüber hinaus hat man die Wahl zwischen 5 Eigenschaftsarten mit je maximal 30 Punkten die investiert werden können, auf Lvl 80 darf man 70 verteilen. Auf 5/15/25 gibt es einen vorherbestimmten Trait, auf 10/20/30 darf man sich einen von ca 13 aussuchen. Alles in allem wurde etwas abgespeckt, aber man muss zugeben, dass eine derartige Buildvielfalt wie in GW1 einfach zu sehr polarisiert, in Leute die Ahnung von Buildbauen haben und in die ohne. Dadurch entstand eine große Gruppe Noobs und eine große Gruppe Pros. Eigentlich sehr ähnlich wie in Deutschland, aber B2T Gw2 will möglichst viele Zielgruppen erreichen. Gerade die Farmsuchtis werden stark eingeschränkt, um etwas einehitlichere Möglichkeiten für jede Art von Spielern zu bieten. Ah und btw alle Klassen haben die Möglichkeit sich mitten im Kampf komplett neu einzustellen. So haben die meisten Klassen ein zweites Waffenset, dass die ersten 5 Waffenskills komplett neu auslegt, der Ele hat seine Elementareinstimmungen, der Ingenieur seine Waffenkits etc... Dadurch bietet sich die Möglichkeit sich auch mitten im Kampf neu auszulegen. Fernkampf - Nahkampf oder 1on1 -> Aoe.

Besonders schön finde ich alle Bemühungen Arenanets die Wirtschaft stabil zu halten. Dazu zählen die 15% Auktionsgebühr oder die Mystische Schmiede. Meiner Meinung nach sehr gute Maßnahmen, um so etwas zu vermeiden, wie dass halbwegs wertvolle Gegenstände nur noch in Bargeldäquivalenten bezahlt werden können -> siehe Ectos/Armbraces. (Die GW1ler wissen was ich meine)

Crafting ist relativ Mainstream ausgebaut, jedoch gibt es sehr verschiedene Möglichkeiten an seine Rohstoffe zu gelangen und diese zu verarbeiten. Auch das Erforschen neuer Rezepte gestaltet das ganze sehr viel attraktiver. Wenn man konsequent alles abbaut, was einem über den Weg läuft, der wird eher ein Problem damit haben, dass er seine Gegenstände noch nicht anlegen kann und nicht schon viel zu hoch ist.

Das Balancing gelang relativ gut, der Krieger hat sich zwar als Speedrun-Klasse etabliert, die anderen Klassen unterliegen ihm aber nur um Haaresbreite. Bisher habe ich noch keine Gruppe gesehen, die etwas sagte wie:"Wääh du bist Dieb, wir nehmen dich nicht mit!"

Wer sich über den Itemshop aufregt, hat sich diesen imo nicht richtig angesehen. Alle dort angebotenen Gegenstände bieten keine bis minimale Vorteile gegenüber anderen Spielern. Im Gegensatz zu GW1 kann man sich neue Charplätze/Bankplätze etc. auch einfach mit ingame Gold kaufen ! Wenn jemand meint 2000€ für dieses Spiel extra ausgeben zu müssen, dem kann ich nur danken, das nächste Addon kommt bestimmt wieder kostenlos !

Die Welt ist wunderschön designt. Ich hab schon mehrere hundert Screenshots von so vielen kleinen, aber versteckten Orten, die trotzdem mit viel Liebe designt wurden. Oft belohnen einen Jumping Puzzles mit einem traumhaften Anblick und einer kleinen Belohnung in Form einer Truhe. Das erkunden ist durchaus eine Disziplin für sich. Wer sagt 60% gingen zu schnell, soll doch mal bitte 100 machen, es besteht schon ein gewisser Anspruch. Auch hat man durch das Design einfach Lust alles zu erkunden und nicht einfach wie bei jedem Spiel durchzurushen. Gerade, dass das Rushen abgeschafft wurde, finde ich ist eine der besten Neuerungen. Jeder muss sich selbst darum kümmern und kann sich eben NICHT einfach durch Gems 10000000g kaufen und sich alles rushen lassen. Wo bleibt da der Spielspaß? Jumping Puzzles sind übrigens teils anspruchsvoll, teils einfach, also für jeden ist etwas dabei. Besonders schön finde ich es, wenn man zum Beispiel das gute alte ToA am Meeresgrund entdeckt.

Wie in GW1 erreicht man eine perfekte oder zumindest sehr gute Ausrüstung sehr einfach. Das wirkt wieder einer Polarisierung der Möglichkeiten einzelner Spieler entgegen. Zumindest gelbes Equip erreicht man locker mit dem ersten Char bis Lvl 80. Exotisch lässt sich recht einfach erlangen, z.B. durch erforschen der letzten Gebiete (soviel zu, das lohne sich nicht, weil man eh nur mit Müll belohnt wird), das "neue" aufgestiegene Equipment erfordert etwas mehr Zeit, ist jedoch auch nicht obligatorisch. Die 4,5 Stats pro Teil machen keinen signifikanten Unterschied. Es gibt natürlich wieder viele sehr teure oder schwer zu erreichende Skins, aber wer sich nicht die Mühe machen mag, muss dies auch nicht.

Das Lootsystem ist so gut wie nie. Es gibt kein "Boah _____ dich, du hast mir meinen Mob geklaut!!!!!!!!!!!!!!" von 12-jährigen mehr. Ab einem gewissen Minimalschaden, der schätzungsweise überfarmen verhindern soll, bekommt jeder Loot. Außerdem gibt es eine Lootsperre, die zwar relativ leicht umgangen werden kann, aber auch hier sind Maßnahmen gegen Dauerfarmen vorgenommen worden.

Dungeons sind ab Lvl 30 erreichbar und bieten durchaus einiges an Anspruch und Belohnungen. Zwar wird man dort oft unter Level 80 diskriminiert, aber es gibt durchaus auch noch freundliche Gruppen. Der Schwierigkeitsgrad ist viel diskutiert, oft sind die Bosse einfacher, als die regulären Gegner, so zum Beispiel oft im Zwielichtgarten. Das ändert nichts daran, dass sie durchaus Spaß machen. Besonders herauszuheben sind die Fraktale der Nebel, die mit einem steigenden Schwierigkeitslevel für jeden etwas bieten. Zwar gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt zu wenige einzelne Fraktale, aber durch die Steigerung machen sie immer Spaß, da sie immer einen gewissen Anspruch bieten.

Das Erfolgssystem ist relativ neu. Für viele Dinge verdient man Erfolgspunkte, für einige besondere auch einen Titel, der unter dem Namen angezeigt wird. In Gruppen kann dadurch jeder abschätzen, wie das allgemeine Spielverhalten der Mitspieler ist.

Das WvWvW ist eine sehr nette Idee. Die Karten sind extrem ausgeglichen. Durch die Effekte auf das PvE gibt es einen gewissen Anreiz für JEDEN Spieler, sich im WvWvW zu engagieren. Was für jeden, der sich nicht damit beschäftigt hat, aussehen mag, als ob 50 Leute sinnfrei in der Gegend rumlaufen, unterliegt einem oft strengen Regelungssystem, das eine gewisse Hierarchie und Disziplin der Mitglieder erfordert. Viele Gilden machen mehrmals täglich riesige Raids im TS. Durch Belagerungswaffen, Festen etc. gibt einem das ganze ein gewisses episches Gefühl. Nach einigen Wochen exzessivem WvW war es allerdings allmählich etwas ausgelutscht.

Das sPvP ist meiner Meinung nach deutlich besser als das von GW 1. Die Karten sind ausgeglichener, nur der Downstate nervt ein wenig, da man oft mitten im Finishing Move noch von einem zweiten Gegner getötet wird. Durch kleine kartenspezifische Extras, wie ein Trebuchet, oder bestimmte Waldtiere, die es zu töten gilt, entsteht eine gewisse Flexibilität. Ansonsten ist es das typische Erobern und Halten von 3 Punkten. Das Rangsystem wirkt etwas zu langwierig, ich habe nach sehr vielen Stunden dort erst Rang 20 erreicht (von 80/90). Benötigte Punkte natürlich exponentiell steigend. Dort zeigt sich eine gewisse Inkosequenz gegenüber dem PvE, es trübt allerdings den Spaß nicht wirklich, da das PvP vom PvE komplett getrennt ist. Wie in GW1 hat jeder Spieler Zugang auf Maximales Equip, nur werden mit steigendem Rang neue Skins erreichbar.

Das Gruppenspiel ist natürlich nicht wirklich vorhanden, wenn ihr es auch nicht darauf anlegt. Das ist der größte Kritikpunkt den ich bisher gelesen habe. Dazu kann ich nur sagen: sucht euch eine Gilde ! Im TS werden viele Aktionen geplant, Gildenmissionen, Dungeons, Fraktale, Storymissionen, PvP, Farmen - alles kann man mit seiner Gilde organisieren, dazu wird die Gilde dafür auch noch belohnt. Soviel zu: GW2 will nicht dass wir in Gruppen spielen >__> Das mag vielleicht für reguläre Gruppen gelten, die man spontan mit irgendwem erstellt und nach getaner Arbeit wieder auflöst. Diese erhalten hier nur wenige Vorteile. Dafür sind die Gilden von Gruppenspiel noch abhängiger. Gruppenspiel -> Einfluss für die Gilde -> Boost für die Mitglieder. Wer das nicht verstanden hat, sollte sich das Spiel nochmal neu ansehen. Ganz ehrlich, habt ihr in GW1 gegen Ende noch mit pugs gespielt? Helden waren mit genügend Micromanagement soooo viel besser als der Durchschnitt der Randoms. Ich spiele zumindest, wenn man von FoWSC absieht, in GW 2 deutlich mehr in einer Gruppe als in GW 1. Des weiteren sind Gruppen einfach nicht mehr so nötig. Die großen Weltenevents erfordern derart viele Spieler, dass ein langwieriges Gruppenbilden/abstimmen Stunden dauern würde. Gruppen waren auch in GW1 nur noch nötig um die wenigen Elitedungeons, die es nunmal gab, die in GW 2 vielleicht noch kommen werden, zu meistern. Allerdings auf sehr stupide Weise, und das sage ich als langjähriger FoWSCer/DoAler. Jegliche SCs erforderten bestimmte Builds von bestimmten Klassen, da bringen einem die 200 Skills auch nichts. In GW 2 kann jede Klasse jeden Dungeon meistern, wenn der Spieler etwas drauf hat. Wächter mögen gerne gesehen sein, aber prinzipiell gibt es keine Diskriminierung von Klassen. Wenn man ZG machen will, und eine Gruppe sagt glf1m ZG explo, kann man einfach beitreten und niemand sagt so etwas wie, jaa nee du bist Dieb, du stirbst eh nach 1 Minute. Außerdem habe ich in keiner negativen Kritik bisher sowas wie Kombos gelesen. Einer aus meiner Gilde spielt extrem gerne mit mir, weil meine Pistolenentladung in Kombination mit seiner Zeitschleife/ner anderen Mesmerkugel eine unglaublich hohe Zahl an Konfusionsstacks bildet -> extrem hoher Schaden. Es gibt viele AoE Heilungen, so kann man mal eben 10 Spieler auf einmal heilen, obwohl diese nicht in einer Gruppe sind. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten zusammenzuarbeiten. Man kann auch zusammen farmen, da der Loot ja nicht weniger wird, man kann zusammen Bosse legen, man kann zusammen Leveln.

Jetzt möchte ich noch kurz erwähnen, dass es monatliche! kostenlose! Updates gibt. Jeden Monat gibt es neuen Content, der zwar nicht immer gut ankommen mag, aber es gibt immer etwas neues zu tun. Wenn man dies mal mit LOTRO vergleicht, bringen diese zwar auch dauernd neuen Content, der ist aber auch nur minimal groß und ihr bezahlt jedes mal 15€ dafür. Was das Entwicklerteam da leistet ist wirklich gut.

Anpassung des Spielerlevels in niederen Gebieten wurde hier auch kritisiert. Meine Güte, wollt ihr wirklich in Low Level Gebieten rumlaufen, um irgendwie Anfänger auszulachen und ihnen die Mobs wegzunehmen oder sehe ich das falsch? Die Anpassung bewirkt nur, dass ihr auch in niederen Gebieten nicht einfach rumzergen könnt. Das gleicht wieder die Spielermöglichkeiten etwas aus.

Die Einrichtung von Dailies/Monthlies ist auch eine derartige Maßnahme. Man kann jeden Tag bestimmte Aufgaben erledigen. Man muss sich 5 von ca 10 aussuchen, darf also sogar auswählen was man gerne machen würde ! und erhält dafür eine gewisse Belohnung, die einem sogar erlaubt nach einiger Zeit mit nur 20 Minuten am Tag, auf Endgame/Aufgestiegenes Equipment Zugriff zu haben.

Auch das typische Leveln aus anderen Spielen wurde z.B. durch die Stufenanpassung unterbunden und verhindert dieses 1000€-investier-und-ohne-Arbeit-auf-Maximal-Level-Sei. Eigentlich ziemlich altruistisch von Anet. Es zwingt einen wirklich, entgegen der Meinung vieler Rezensenten, absolut NICHT dazu, mehr Geld zu investieren, als die 40€ für das Hauptspiel, was wirklich billig ist. Was hat man von einem F2P, wenn man einmal 100€ ausgibt, aber dann 1 Monat später schon das Neuste vom neuem auf dem Markt ist und man schon wieder Echtgeld investieren muss. Wer einmal GW2 kauft, hat alle Möglichkeiten offen.

Alles in Allem hat hier Anet einen extrem guten Job gemacht. Im Verhältnis zu JEDEM mir bekannten Spiel, haben die Hardcore-20h/Tag-Zocker hier viel weniger Vorteile gegenüber dem 2-h-Feierabend-Spieler. Alles wird hier etwas relativiert, um dieser Elitenbildung, die man von jedem Spiel kennt entgegen zu wirken. Die Ökonomie ist gut durchdacht und wird lange relativ stabil bleiben. Das Gameplay ist genial, die Grafik mehr als ansehnlich. Bugs werden zwar nicht immer schnell, aber zuverlässig gefixt. So wurde zum Beispiel endlich für jeden das Feuerschwert im PvP eingefügt. Und der größte Unterschied: Konzentration wird belohnt. Wer nicht ausweicht stirbt. Oft musste man nur den Tank vorschicken, Gegner anvisieren, Autoattack anmachen und konnte sich dann einen Kaffee machen. So nicht GW2.

Ich liebe das Spiel <3
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, Guild Wars 2, am besten, 30. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Guild Wars 2 ist nicht perfekt, das ist klar. Es bringt auch nicht die, teilweise erhoffte, Revolution in MMOs. Und trotzdem ist es, neben WoW (ja, das habe ich gerade wirklich geschrieben xD), das beste das ich bis jetzt gespielt habe. Aber wieso? Nun zum einen wären da

+ Das Action lastige Gameplay

Natürlich nicht mit der Geschwindigkeit und den Möglichkeiten eines Shooters zu vergleichen, aber im Vergleich zu vielen anderen MMORPGs sehr schnell. Unter anderem auch weil man zwischen zwei ausgerüsteten Waffen im Kampf hin und her wechseln kann, und jede der Waffen bringt eigenen Fähigkeiten.

+ Das schnelle Leveln

Das mögen manche als Casualisierung sehen, was es gewissermasen ja auch ist. Das heißt aber nicht, dass es unbedingt schlecht sein muss. Wer wollte nicht mal alle Klassen auf 80 bringen ohne sich dabei für ein Jahr komplett von der Außenwelt abzuschotten? In GW2 ist das möglich. Und die niedrigstufigen Gegenden werden durch anpassen des Levels trotzdem nicht langweilig.

+ Weltereignisse / ständige Updates

Eines der besten Eigenschaften des Spiels. Immer wieder neue, WIRKLICH interessante, Events, bei denen auch neue Orte und Gegnertypen hinzukommen.

+ Firmenpolitik (Kein Abo)

Wie schon geschrieben. KEIN ABO!! Für Gelegenheitsspieler wirklich nützlich.

+/- Die Welt / Design

Einerseits ist das Weltdesign sehr schön anzusehen, die malerischen Wälder des Caledon Forests, die endlosen Weiten des Diessa Plateaus, die Gebirgsketten der Shiverpeak Mountains, leider wird es meiner Meinung nach mit der Zeit etwas eintönig.

+/- Die Quests

Diese sind ja bekanntlich in Form von Herzen vorhanden. Sie werden aufgefüllt in dem man bestimmte Dinge wiederholt durchführt nach dem Schema Seek and Destroy, natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, diese Unterscheiden sich jedoch kaum voneinander.

- Handwerkssystem

Sehr unübersichtlich und ohne Guide sehr umständlich zu meistern. Entweder man investiert sehr viel Zeit in Farming, oder kauft für teures Gold nen Batzen Material.

Alles in allem Zeit die ich gerne investiere :)

Mfg.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 17. März 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Guild Wars 2 beheimatet nun seit über einem halben Jahr die Regale der Märkte und der Spieler zu Hause, und somit auch das Regal zu meiner Rechten. Viel wurde versprochen, vieles wurde eingehalten, aber nur rund die Hälfte fällt meiner Meinung nach positiv aus. Vorweg: Diese Kritik ist subjektiv und spricht nicht für alle Spielertypen!

Was wurde uns von Guild Wars 2 versprochen?
Vieles wurde versprochen, vieles was eingefleischte Guild Wars 1 Fans wohl sehr wichtig war (man kann springen!), wurde auch eingehalten. Mit einem Neuartigen Levelsystem, einer belebten Welt und einem rießigen PvP Schlachtfeld wurde geworben (und das ist bei weitem noch nicht Alles). So gibt es im Interaktiven Welt gegen Welt gegen Welt Modus eine rießige PvP Welt die nach und nach von den verfeindeten Servern eingenommen werden muss. Je mehr Punkte man mit seinem Server erreicht umso mehr Boni werden für diesen freigeschaltet und nach einer Woche resettet. Keine Schlechte Idee, die Spieler organisieren sich (jedenfalls auf meinem Server) sehr gut. Es gibt ganze Trainingslager für Kommandeure und Übungsabende an denen Taktiken besprochen werden. Leider ergeht es GW2 genauso wie den meisten PvP fähigen mmorpg's, die Spieler teilen sich in zwei Lager: Diejenigen, die das Spiel zum Spaß spielen, und diejenigen die das Spiel Leben und viel zu ernst nehmen. Dort geht leider sehr viel vom "miteinander" verloren. Dennoch ein Pluspunkt für das Spiel, da es für seine Spieler nicht verantwortlich gemacht werden kann.

Die belebte Welt sollte auch nicht unbenannt bleiben. Mit belebter Welt werden die Events bezeichnet die hier und da regelmäßig gestartet werden. Wer schnell Leveln will, läuft von einem Event zum anderen, leider sieht man so den ganzen Tag die immergleichen Events und viel Abwechslung herrscht nunmal nicht. Auserdem werden für viele Events auch Ansammlungen von Spielern benötigt (Ich möchte mich vom Wort Gruppen abwenden, da Gruppen außerhalb von Instanzen regelrecht nutzlos sind). In den Anfangsgebieten sind meist genügend Spieler unterwegs um die Events schnell und sicher abzuschließen, wenn sich die Spieler aber auf die Welt verteilen und man mitten in einer Quest in ein Event gerät, dass Alleine nicht zu schaffen ist, weit und breit kein Spieler zu sehen ist und das Event die Quest blockiert, ist das doch sehr ärgerlich. Noch ärgerlicher ist es, dass genau dieses Geschehen an der Tagesordnung ist und sich die Entwickler dort wohl sehr vertan haben. Also kein Pluspunkt für die Events, da sie eigentlich mehr nerven, als dass sie die Welt beleben.

Eine Persönliche Geschichte hat jeder Charakter in Guild Wars 2 zu bieten. Man steht oft vor Entscheidungen, die die Quests maßgeblich verändern. Eine schöne Idee im Grunde, leider sieht man sich doch zu häufig vor demn Problem, dass eine persönliche Quest (die in eigenständigen Instanzen stattfinden) alleine nicht zu bewältigen ist, obwohl der Charakter eine viel höhere Stufe besitzt, als die Quest dafür fordert. Mit meinem 80er Dieb saß Ich bereits Stunden an einer persönlichen Quest die für Stufe 59 angelegt war. In anderen mmo's kein Problem, in Guild Wars 2 ein Räuber des Spielspaßes und der Nerven (doch dazu später mehr).
Während der Quest sah ich mich einer Übermacht an Mobs gegenüber, die NPC's waren keine Hilfe und der Schaden der Mobs nicht zu tragen. Am Ende war meine komplette Rüstung zerstört und mein Plan eine Belagerungswaffe zu benutzen wurde in der Luft zerissen, da die Belagerungswaffe stets über ihr Ziel hinausschoss und somit nutzlos in der Ecke stand. Also erneut kein Pluspunkt für die persönliche Geschichte, da sie mir durch die häufige Notwendigkeit von Freunden zu unpersönlich wird.

Das Levelsystem in Guild Wars 2 sollte auch neue Maßstäbe setzen. Letztenendes, macht Guild Wars 2 nichts Anderes als andere mmorpg's, für eine gewisse Anzahl an Erfahrungspunkten steigt man ein Level auf, dafür erhält man (ab Stufe 10) einen Eigenschaftspunkt und einen Fertigkeitspunkt. Leider kommt mir das Leveln ab einem gewissen Punkt schier sinnlos vor, da man nur noch levelt um höhere Instanzen betreten zu können. In Guild Wars 2 passt sich das Level des Charakters nämlich an die Umgebung an, d.h. Sollte ich mit Level 25 in einem Gebiet unterwegs sein, dass für einen Charakter der Stufe 10 bestimmt ist, wird mein Charakter ebenfalls auf Stufe 10 heruntergestuft. Daraus resultiert, dass Ich meinen Charakter bis Stufe 80 Leveln kann, aber wirklich Stärker wird er nicht, da er in jedem Gebiet automatisch abgeschwächt wird. So kommt es häufig vor, dass man mit einem Charakter der Stufe 80 noch seine Persönliche Questreihe beenden will, dort ebenfalls auf das entsprechende Level herabgestuft wird und die Quest nicht abschließen kann, weil man gerade keinen Freund zur Hand hat der helfen kann und selbst zu schwach ist. So drängt sich die Frage auf, warum man überhaupt seinen Charakter Levelt, denn beim Leveln geht es darum, dass der Charakter stärker wird, in Guild Wars 2 ist dies aber durch das angepasste Level so gut wie niemals der Fall. Die Entwickler hätten lieber die Möglichkeit einfügen sollen, die Levelanpassung an bzw. abschalten zu können, so wäre der Spielspaß durch einen zu starken Charakter nicht verloren gegangen und der Ärger auf Stufe 80 immernoch gegen 5 mobs der Stufe 40 zu verlieren wäre oft erspart geblieben. Also erneut keinen Pluspunkt für das Spiel, da das Levelsystem regelrecht überflüssig ist, da der Charakter mit den Leveln im Grunde nicht stärker wird.

Das Gruppensystem in mmo's ist oftmals das A und O. Nicht so in Guild Wars! (Leider muss ich mich auf WoW beziehen) Hat man während einer Quest in WoW einen gleichstufigen Freund gefunden der diese Quest auch bestritten hat so lud man ihn zur Gruppe ein. In der Gruppe angekommen musste man 12 Tiger töten (als Beispiel). Alleine hätte man 12 Tiger in langer Arbeit suchen und töten müssen. In der Gruppe jedoch musste jeder lediglich 6 töten, da die Kills der Gruppenpartner gegenseitig zählten. Guild Wars 2 jedoch wirft dieses System über den Haufen. Man kann noch die klassische Gruppe gründen, das Maximum ist jedoch bei 5 Leuten angesiedelt und ob meine Gruppenkameraden nun Questmobs töten kommt mir NICHT zu Gute es sei denn Ich greife die Mobs selbst an, dann bekomme ich für diese auch meine Erfahrungspunkte die Quest und die Beute. Leider muss Ich genau dafür nicht in einer Gruppe sein. Sollte Ich einen Spieler in der Welt sehn der Gegner tötet, kann ich diese anschlagen und bekomme ebenfalls meine Beute, EP und Questerfolg. Gruppen werden in Guild Wars 2 somit nur in Instanzen verwendet und genau da behält GW2 dieses System bei. Schlage Ich den Bossmob nicht an erhalte Ich keine Beute, klingt doch fair. Blöd wird es nur, wenn man mit einem Freund ein wenig Questen will, denn genau dann macht jeder dennoch die Quest für sich alleine. Wo man früher im Team seine Quests abarbeiten konnte wagt Guild Wars 2 den beherzten Griff ind Klo und wirft das Teamwork über Bord. Schade, sehr Schade. Kein Pluspunkt für die Gruppenfunktion da diese doch mehr Sinnlos ist.

Alte Katakomben, ein zwielichtiger Garten und eine Brennende Zitadelle hat Guild Wars 2 als Instanzen zu bieten und das ist nur ein Teil davon. Jede Instanz kommt mit einem Storymodus und einem Erkundungsmodus. Der Erkundungsmodus wird meist 5 Level über dem Storymodus freigeschaltet und beinhaltet höherwertige Beute. Auserdem erhält man spezifische Marken die man für Rüstungssets eintauschen kann, das sind dann z.b. Tränen oder Pflanzen. Der Aufbau der Instanzen ist gut gelungen, wenn die Gegner auch erneut viel zu stark sind. Oft kam es vor, dass ich mit einer Gruppe bestehend aus 5 Charaktern der Stufe 80 an einem Knackpunkt gescheitert bin, weil die Gegner der Stufe 35 zu stark für uns waren. Auch kann man sicht nicht gierig auf einen bestimmten Loot beim endboss freuen, denn der Droppt immer gerade dass was er zur Hand hat. Wo man sich in WoW noch auf den Bosskampf freute und gehofft hat, dass endlich das gewünschte Ausrüstungsteil droppt, geht dieser Nervenkitzel in GW2 leider komplett flöten, jeder Boss kann jedes Item als Beute droppen, doch Recht langweilig meiner Meinung nach. Letztendlich besucht man die Instanzen nur für die erwähnten Marken, um sich Rüstungen zu kaufen. Die Stats darauf sind unterschiedlich, doch Unterscheiden tun sie sich nicht. Die Rüstung aus dem Garten hat genau die selbe Anzahl an Kraft wie die aus den Katakomben usw. Nur die Runen sind unterschiedlich und auch dort ist nicht für jeden was dabei. DIe Rüstung mit der Rune die mir als Dieb die meiste Kraft verspricht, erhöht auserdem meinen Schaden mit Brand attacken. Und genau da denkt sich der Dieb: Was für Brand attacken...ich habe keine Brand attacken. Auserdem gibt es zusätzliche Runen die z.b. die Blutungsdauer erhöhen. Auf den Rüstungen der Instanzen sind ebenfalls solche Runen, allerdings erhöhen die lediglich den Schaden gegen die Gegner die eben in dieser Instanz zu Hause sind. D.h. wenn Ich das komplette Rüstungsset der von Geistern befallenen Katakomben kaufe und anlege, erhöht sich mein Schaden gegen Geister um einiges, nur leider muss Ich genau dann nicht mehr gegen Geister kämpfen! (Gelegentlich in der freien Welt...) Leider erneut ein Griff ins stille Örtchen, kein Pluspunkt für die Instanzen.

Von den Instanzen zur Rollenverteilung im Spiel. Die festen Rollen gibt es nicht mehr. Es gibt nicht DEN Tank oder DEN Heiler, wenn Ich meinen Elementarmagier auf Zähigkeit (Verteidigung) spielen möchte, dann kann ich das und kann somit sogar ein wenig tanken! Nette Idee aber hier kommt der Negativpunkt. Ein "wenig" Tanken deshalb, da die Bedrohung nicht eindeutig funktioniert. Während Man in WoW z.b. ganz einfach mit verschiedenen Attacken die Bedrohung (Aggro) auf sich ziehen konnte ist es in GW2 schon beinahe willkürlich. Nicht selten kommt es vor, dass 3 Krieger in einem Weltevent gegen einen Champion kämpfen, dazu kommen mehrere Fernkämpfer und man selbst kommt frisch dazu. Die Bedrohung des Gegners müsste längst auf den Anderen Angreifern verteilt sein. Doch bereits nach 3 Angriffen stürmt der Champion plötzlich auf einen zu, obwohol man bei weitem nicht den größten Schaden angerichtet hat, noch irgendwelche Attacken angewendet hat, die den Gegner auf einen ziehen. Regelrecht willkürlich wird die Bedrohung verteilt, sehr Schade denn das kostet Spielspaß, da man Angriffe absolut nicht planen kann.

Vom Aussehen her, macht GW2 einen super Eindruck. Die Charaktermodelle sind schick, die Landschaft atemberaubend nur die Waffenskins wiederholen sich zu oft, so hat man das Gefühl man läuft bis Stufe 80 eigentlich immer mit den gleichen Waffen umher, aber das macht nichts, denn die sehen richtig schön aus und man kann das Aussehen der Waffen Transmutieren, d.h. wenn ich eine nicht so aufregende Waffe besitze und möchte ihr einen tollen Look verpassen hab ich dazu mit Transmutationssteinen die Möglichkeit. Ein Pluspunkt für das Aussehen von GW2

Und genau hier bringt es mich zum letzten Punkt der Rezension, der INGAME Support. Der Support auf der GW2 Seite funktioniert bei Passwörtern und technischen Problemen reibungslos und schnell, dafür ein Pluspunkt. Ingame hingegen ist der Support meinen Erfahrungen nach so gut wie nicht vorhanden. Statt Hilfe anfordern zu können, hat man nur die Möglichkeit Bugs zu melden, bei Fragen oder anderen Problemen wird man im Regen stehen gelassen. ein Beispiel: Es ist jetzt ca. 2 Wochen her, dass Ich einen Transmutationsstein für meine Maske verwendete und versehentlich einen Fehler machte. Meine langweilige Starke Maske, sollte das Aussehen der aufregenden schwachen Maske bekommen. Leider unterlief mir ein Fehler und so hatte meine "neue" Maske nun das Aussehen der langweiligen Maske und die STats der Schwachen Maske. Meine Starke Maske war weg und meine aufregende Maske war weg. "Dumm gelaufen dachte Ich mir, der Support wird schon helfen". Zuerst öffnete Ich das Support Fenster schon dort kam mir der Satz entegegen: "Wir können nicht Alle Nachrichten bearbeiten". Hmm das sollten sie aber wenn sie mit den Großen mithalten wollen. Ich beschrieb mein Problem in einer Bugmeldung (denn eine Problemmeldung gibt es erst gar nicht) räumte meinen Fehler ein und verschickte die Nachricht und seitdem warte Ich auf eine Antwort. Ich verstehe ja, dass man nicht Alles bearbeiten und beheben kann, aber man sollte den Spielern wenigstens Antworten! Wenigstens eine Erklärung wie: "Tut uns Leid wir können dagegen nichts machen, versuche doch das Aussehen von der Maske XY", aber nein, es kommt NICHTS. Selbst bei dem noname mmo Flyff bekam Ich zwar erst nach 2 Wochen eine ANtwort und eine Problembehebung war erst nach 7 Monaten möglich ABER es wurde etwas getan! Und nicht von vorneherein gesagt: Wir können nicht alles. Und mit diesem Satz die Arbeit nieder gelegt. Kein Pluspunkt für den Ingame Support!

Alles in Allem nimmt GW2 das Prinzip eines MMORPG's auf, wirft es ein bisschen umher, macht dann einiges Falsch, wirft ein passr neue Sachen dazu und macht erneut einiges Falsch bringt aber trotzdem irgendwie neuen Wind herein, freut sich so darüber, dass sie das neue überarbeiten und noch mehr Falsch machen. Warum Ich dieses Spiel noch spiele? Ich weiß es nicht genau, was mich daran fesselt, evtl, dass ich so spielen kann wie Ich es möchte, da es keine feste Rollenverteilung mehr gibt, dort wird zwar erneut viel Falsch gemacht aber irgendetwas fesselt an diesem MMORPG.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top MMORPG, 1. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Ich habe bis jetzt etwa 45 Spielstunden in GW2 verbracht und bin total begeistert.
Vor allem das mit der living Story hat es mir angetan.
Die meisten Quests kann man alleine machen, muss man aber nicht.
Habe das meiste noch nicht gesehen, da ich erst Stufe 42 bin.

Der allerbeste Punkt ist aber, dass es monatlich nichts kostet und es zwar einen ingame shop gibt, diesen aber nicht braucht um weiter zu kommen oder sich Vorteile zu verschaffen.
Wer wie ich, nicht so viel Zeit zum spielen hat, aber trotzdem bock auf ein MMO hat ist hier genau richtig.

Von mir klare Kaufempfehlung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Nachfolger für Guild Wars I nicht gelungen, 4. Dezember 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Mir MMOs im Allgemeinen kenne ich mich nicht so gut aus, jedoch habe ich lange Zeit Guild Wars 1 gespielt und bin recht enttäuscht vom "Nachfolger". Die beiden Spiele haben bis auf den Schauplatz der Geschichte absolut nichts miteinander gemeinsam, das 2-Klassen-System, das Guild Wars 1 meiner Meinung nach so interessant macht, gibt es nicht und Währung, Seltenheit und Anpassung der Waffen/Rüstungen wurde an gängige MMOs angepasst anstatt das System von Guild Wars 1 zu übernehmen.
Wer ein durchschnittliches MMO mit überdurchschnittlich guter Gestaltung der Landschaft/Welt spielen will, ist hier genau richtig, wer jedoch auf den würdigen Nachfolger von Guild Wars 1 hofft wird vermutlich enttäuscht. Die Personal Story finde ich ziemlich schwach, das Leveln zieht sich ziemlich (mag sein, dass es in anderen Spielen sehr viel schlimmer ist, jedoch fehlt mir nach den ersten 30 Leveln die Motivation, mich noch 50 weitere Level lang durch die Welt zu grinden, um die dürftige Story halbwegs problemlos durchspielen zu können). Dazu kommt, dass das Leveln nur bedingt Sinn ergibt. Wie in anderen Kommentaren schon erwähnt, wird man in Gebieten, die eine niedrigere Levelanforderungen als das eigene Level haben runtergestuft, das heißt, der Charakter wird wieder schwächer. Zwar ist ein Charakter, der auf Stufe 40 ist und auf Stufe 5 runtergestuft wurde immernoch stärker als ein Charakter Level 5, aber spätestens ab Level 30, wenn man alle Fertigkeitenplätze freigeschaltet hat, ist auch dieser Vorteil dahin und das runterstufen ist mitunter einfach nur lästig. Wo man in anderen Spielen mit einem hohen Level durch ein Startgebiet rennt, weil man nur schnell eine Kleinigkeit erledigen will, muss man sich in Guild Wars 2 für jedes bisschen mit vollem Einsatz durchkämpfen. Natürlich ist das auch irgendwo sinnvoll beziehungsweise eine gute Idee, ich finde es nervt jedoch recht schnell.
Was mich ebenfalls ziemlich nervt ist die Tatsache, dass es zwar immer neues Content gibt, welches ungefähr alle 2 Wochen dazukommt, jedoch verschwindet das alte dann einfach und somit auch die dazugehörigen Items. Es stört mich, dass man dadurch quasi gezwungen wird, regelmäßig und häufig online zu sein, wenn man sicher sein will, dass man keine guten Items verpasst. Dazu kommt, dass der Shop dann mit neuen Ingame-Items überflutet wird, die man für Echtgeld oder Ingame-Währung kaufen kann (jedoch ist es eine utopische Vorstellung, dass man mit dem Ingame-Geld, das man durch das 'normale' Spielen für 1-2 Stunden am Abend genug Geld für alle diese Sachen zusammen bekommt). Ich ärgere mich darüber, dass sie an 2-wöchigen Updates arbeiten, durch die sie (durch die Shop-Items) verdienen, es aber nicht schaffen, die Story, die bei weitem noch nicht abgeschlossen ist, endlich mal voran zu bringen. Vermutlich wird da auch nichts mehr kommen.
Für mich ist dieses Spiel teilweise echt enttäuschend, auch wenn es auch gute Aspekte gibt, wie zum Beispiel eine große und detailreich designte Welt. Das täuscht jedoch nicht über die lieblos zusammengeflickte Story hinweg.
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114 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bis jetzt ist es das erhoffte und noch viel mehr..., 28. August 2012
Von 
Martin (Linsengericht, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Ich habe gerade dem enttäuschenden SWTOR vorübergehend den Rücken gekehrt um mir Guild Wars 2 anzusehen. Ich habe den ganzen Hype bewusst an mir vorbei ziehen lassen nur wenig Vorberichterstattung gelesen und mich bemüht mir einen möglichst unvoreingenommenen Eindruck zu verschaffen.

Guild Wars 2 spielt sich ... anders. Anders als SWTOR oder WOW auch anders als GW1. Es ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig und die Tutorials sind nicht so arg umfangreich um alles sofort zu verstehen, doch nach kurzem ausprobieren (vor allem mit etwas Hilfe anderer Spieler) hat man das Konzept der Builds und Fertigkeiten verstanden und dann eröffnet sich einem ein ganz einmaliges Konzept.

Fertigkeiten
Das Fertigkeitensystem könnte dem ein oder anderen vielleicht etwas merkwürdig vorkommen und ist evtl. auch nicht unbedingt jedermanns Sache.
Es fängt schon damit an, dass man nur 10 Grund-Fertigkeiten hat. Die Fertigkeiten 1-5 werden von der Waffe bestimmt. Jede Waffe hat andere Fertigkeiten. Manche Waffen sind mehr auf Schaden andere eher auf Buffen, wieder andere auf Verteidigung ausgelegt.
Die Auswahl an Waffen ist Überschaubar aber es gibt dadurch gute Variationen. Einige Klassen können zwei Waffensets verwenden, so dass die Waffe im Kampf per Tastendruck gewechselt werden kann und so schnell neue Fertigkeiten zur Verfügung stehen.
Fertigkeit 6 ist eine von vier Heilfertigkeiten.
Fertigkeiten 7-9 sind Klassenspezifische Fertigkeiten, die aus einem Pool ausgewählt werden können. Und Fertigkeit 10 ist dann schließlich eine Elitefertigkeit.

Die Fertigkeiten sind dabei nicht Stufenabhängig. Waffenfertigkeiten können durch das Einsetzen freigeschaltet werden, so kann man auf Stufe 5 eigentlich schon alle diese Fertigkeiten besitzen. Auf den Leveln 5, 10, 20 und 30 schaltet man die Fertigkeitsslots frei. Die Fertigkeiten selbst werden gekauft oder bei den Elitefertigkeiten erspielt.
Es ist also nicht so, dass man auf jedem 2. Level oder so eine neue Fertigkeit erhält. Einige Spieler beschweren sich darüber, weil sie das Gefühl haben, dass sie ab Level 20 auf gar nichts mehr hin arbeiten. Das kann ich verstehen. Das Konzept dahinter ist nun mal, dass man eigentlich hinter den Fetrigkeitspunten und den Attributpunkten her ist. Zu den Attributen komme ich gleich). Je mehr Fertigkeiten man hat, desto flexibler kann man auf Situationen und herausforderungen reagieren. Das ist vor allem im Gruppenspiel wichtig. Wer allerdings alleine Levelt wird nicht viel Variation brauchen und könnte sich in der Tat langweilen.
Was man in den höheren Leveln noch freispielt sind Eigentschaftspunkte die man auf 5 unterschiedliche Eigenschaften verteilen kann, um bestimmte Fähigkeiten zu steigern und sich dort ebenfalls noch bestimmte Eigenschaftswerte zu erkaufen.
Man hat insgesamt relativ viele Möglichkeiten seinen Charakter von den Fertigkeiten her zu individualisieren. Ob einem das nun Spaß macht muss man selbst wissen. Am Besten ihr seht euch vor dem Kauf mal einen Charakterplaner an bspw. bei ninjalooter.de

Klassen
Alle Acht vorhandenen Klassen spielen sich sehr unterschiedlich, so dass man sich kaum entscheiden kann womit man anfangen möchte. Die Motivation sich mehrere Charaktere zu erstellen um unterschiedlichste Rollen einzunehmen ist sehr hoch.

Rassen
Jede der 5 Rassen folgt einer eigenen Questreihe (ähnlich den Klassenquests in SWTOR), die durch getroffene Entscheidungen voneinander abweichen. Die Storys werden anhand von kurzen Zwischensequenzen erzählt und sind voll vertont (wenn auch qualitativ von den Sprechern teilweise eher unterer Durchschnitt).

Grafik
Die Grafik ist gut, verlangt aber eine etwas überdurchschnittliche Leistung des PC's. Die Architektur jedoch ist der Hammer. Allein für Götterfels, die Hauptstadt der Menschen, müsste Arenanet einen Architekturpreis bekommen. Dem steht aber Löwenstein kaum nach. Überall sind wunderschöne Details, so dass die Landschaft an sich einer der Stars des Spiels ist. Dazu kommen verschiedene Aussichtspunkte, die einem die ganze Pracht noch einmal zeigen.
Die Musikalische Untermalung ist wieder gekonnt Jeremy Soul geschrieben worden und setzt das Spiel angenehm in Szene,

Quests
Quests werden im Spiel nicht wie üblich von einem Auftraggeber mit einem Text vergeben, den eh kaum einer liest sondern man erhält sie einfach in der Übersicht, wenn man sich der Nähe befindet.
Bereichert wird das ganze durch die Events, dynamische Ereignisse, die ähnlich wie bei Rift einfach stattfinden und an denen man sich beteiligen kann. Diese Ereignisse ändern auch die Umgebung. So kann bspw. ein Zentaurenlager eingenommen werden und schon hat man dort Zugriff auf einen speziellen Händler der Zentaurenwaffen herstellt.

Im gesamten GW2 wird man übrigens Levelmäßig nach unten angepasst, wenn man das empfohlene Level für ein Gebiet überschritten hat. So kann man auch später noch Quests in niedrigstufigem Gebiet abschließen.

Dungeons
Neben den Quests gibt es Dungeons, die man in einer 5er Gruppe betritt. Beim ersten Mal startet man einen Story Modus, der eine Geschichte erzählt. Die Mobs und Endgegner haben es hier wahrlich in sich. Die Spieler müssen mit ihrer Skillung experimentieren und möglichst aufeinander abgestimmt sein, sonst kommt es häufig zu whipes. Man kann jedoch jederzeit wieder einsteigen (auch während der Bosskampf läuft) die Wege sind ebenfalls nicht allzuweit zu laufen. Nach dem Story Modus gibt es noch einen Explore Modus in dem der Schwierigkeitsgrad noch einmal ansteigt. Diesen Modus kann man in drei unterschiedlichen Richtungen angehen, so dass hier für viel Abwechslung gesorgt ist. Durch die automatische Levelanpassung haben auch hochstufige Charaktere hier eine ordentliche Herausforderung. Die Dungeons sind ob ihrer Vielfalt an Möglichkeiten auch eine Vielfalt an Schwierigkeiten. Einige der Dungeons sind sehr schön gemacht, gut ausbalanciert und haben herausfordernde Bosskämpfe. Andere nicht. Insgesamt wirken die Kämpfe dort auch recht chaotisch. Da es ja keine direkten Rollen gibt, spielt eigentlich jeder irgendwie wie er will. Ein anständiges Antanken geht nicht, CC auch nur minimal. Das ist alles etwas durchwachsen. Wer aber in einer konstanten Gruppe spielt, der hat da mehr möglichkeiten sich abzusprechen. In Zufallsgruppen sind die Dungeons definitiv schwieriger.
Hier liegt noch viel Potential brach, das Arenanet nutzen könnte. Die Dungeons waren nicht Teil der Beta und irgendwie merkt man das.

WvWvW
Das WvWvW, also das Welt gegen Welt gegen Welt ist eines der Kernstücke. Hier treten drei Server gegeneinander an. Auf großen Karten finden dabei schnell einmal Schlachten von 40-60 Spielern statt die versuchen Burgen einzunehmen oder zu verteidigen, Außenposten zu besetzen und Nachschub für den Bau von Belagerungswaffen zu beschaffen.

PvP
Als letztes Schmankerl gibt es ein vom PvE völlig unabhängiges PvP mit Ranglisten und Turnieren. Ich habe es nur angetestet, da ich lieber das WvWvW spiele aber es dürfte PvP Spielern vor allem den GW1 PvP'lern zusagen.

Das sind nur einige Inhalte von Guild Wars 2, es gibt so viele Konzepte, die Umgesetzt wurden, dass das Leveln schnell und angenehm von der Hand geht. Es ist überaus motivierend und wenn man auf einen Spielinhalt im Moment keine Lust hat, macht man halt was anderes. Oder probiert eine andere Klasse aus, oder sieht sich eine andere Rasse an oder oder oder...

Guild Wars 2 macht definitiv der Detailreichtum aus. Gestern stand ich an einem Aussichtspunkt, der mir einen Höhleneingang gezeigt hat. Ab in die Höhle und dort beginnt ein Licht etwas von einem Schatz zu erzählen. Dem folge ich und etliche Rätsel und Fallen später habe ich einen Piratenschatz geborgen. Es gibt so vieles was man entdecken kann, dass man sich kaum vorstellen mag, da in kürze durch zu sein.

Endgame
Ob Guild Wars 2 im Endgame halten kann was es verspricht lässt sich jetzt noch schwer sagen. Dafür ist es einfach noch nicht lange genug auf dem Markt und alles noch zu neu und zu begeisternd um das realistisch zu sehen. Ich werde es aktualisieren, wenn die Rosa Brille etwas ausgebleicht ist.

Bugs
Ja es gibt Bugs, ja auch eine Menge Startschwierigkeiten. Man kommt gelegentlich nicht gleich ins Spiel rein, die Gruppenfunktionen, der Serverüberlauf, die Gilden... vieles ist nocht nicht perfekt. Vieles davon sind aber gar keine Bugs sondern nur unglaubliche Lags (gestern bspw. etwa 2 Minuten bis die Gilde richtig angzeigt wurde und der Post im Gildenchannel angekommen ist). Aber heutzutage einen perfekten Start bei einem begehrten Spiel hin zu bekommen ist anscheinend kaum möglich. Aber man merkt, dass intensiv daran gearbeitet wird und es sich täglich verbessert.

Wann ist GW2 nichts für euch?
Wenn ihr lieber alleine vor euch hin levelt und durch den Stufenaufstieg direkten Erfolg haben wollt, dann macht euch GW2 vermutlich keinen Spaß.

Wann ist GW2 was für euch?
Wer gerne in einer Gruppe spielt und mit der Skillung seines Charakters experimentiert wird seinen Spaß haben.
Schon die Eventbosse der höheren Stufen sind knackig, so dass man hier Taktiken ausprobieren muss. Sie sind jedoch noch so gut schaffbar, dass man es in einer Gruppe unbekannter Spieler bewältigen kann.
Für die Dungeons sind aber gut koordinierte Gruppen sinnvoll. Die Dungeons sind ähnlich der Operationen bei SWTOR doch sie haben durch ihre Variationen einen höheren Wiederspielwert. Knackig sind sie allemal.
Der Punk geht aber im WvWvW ab. Wenn man ein Tor gegen 40 anstürmende Amerikaner verteidigt, mit Kanonen nach unten schießt, Ausfälle über die Flanken vorbereitet oder die Nachschubversorgung stillegt hat man das Herz von GW2 gefunden. Das macht gerade in Gilden oder besser noch mit mehreren Gilden, die sich lose untereinander absprechen einen enormen Spaß.

Ich habe insgesamt versucht GW2 ohne große Begeisterung zu spielen um beim nächsten Inhaltsupdate guten Gewissens zu SWTOR zurück zu kehren. Ich wollte das wirklich! Es geht nicht... Guild Wars 2 hat im Moment all das, was ich an SWTOR vermisse und ich bin doch begeistert. Im direkten vergleich zwischen beiden Spielen punktet SWTOR nur bei den großartigen Klassenquests und der Story - diese Atmosphäre wird kaum ein anderes Spiel so schnell erreichen. Doch wenn man durch ist, dann ist es langweilig und schon allein beim durchspielen hatte man das Gefühlt häufig den gleichen Mustern zu folgen. Das Endgame und Raids kann ich an dieser Stelle noch nicht miteinander vergleichen, werde das aber nachtragen, sobald es geht.

Wer sich für Rollenspiele interessiert oder von SWTOR, WoW und der gleichen gelangweilt ist, kann hier eigentlich bedenkenlos zugreifen. Guild Wars wird einen mindestens für Wochen wenn nicht Monate beschäftigen. Vielleicht sogar für Jahre, das Potential ist da.

zuletzt aktualisiert am 11.09.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rollenspiel oder Arcade-Game?, 23. Mai 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Dieses Spiel zerreißt mich. Auf der einen Seite habe ich mich verliebt, auf der anderen Seite bin ich schwer enttäuscht.
Fakt ist, dass sehr viel Potenzial in Guild Wars 2 steckt. Ich möchte kurz beschreiben, was mir am MMO-RPG von ArenaNet besonders gefällt:

+ Wunderschöne, atmosphärische Areale. Die Gestalter der Landschaften und der Kulissen haben sich teilweise wirklich selbst übertroffen. Es fühlt sich einfach großartig an, durch die Weiten von Tyria zu marschieren.

+ Ein flüssiger, flotter und fordernder Kampf. Es macht einfach Spaß mit seinem Charakter die Gegner zu bearbeiten. Selten waren Kämpfe so "fluid". Auch macht es Spaß, mit den Waffen zu experimentieren und andere Skillungen auszuprobieren.

+ Die Spielwelt hat seinen eigenen Flair und überall findet man Inhalte, die sich vom typischen Fantasy-Einheitsbrei abheben. Klar, die Sylvari (das Pflanzenvolk) sind ein wenig elfisch. Ja, die Asura (ein kleine, putzige, hochtechnologische Sippe) ähneln den Gnomen aus World Of Warcraft. Und die Charr scheinen auf Anhieb nur Katzen auf zwei Beinen zu sein. Doch alles wurde recht eigensinnig und kreativ gestaltet und ist auf jeden Fall etwas "Eigenes". Das ist erfrischend und interessant.

+ Die Charaktererstellung gestaltet sich recht individuell. Auch kann man seine Rüstungen sehr vielfältig färben. Allgemein mag ich auch die Outfits, die man sich erarbeiten kann.

Dies sind die vier Hauptpunkte, warum ich das Spiel so sehr mag. Die Spielwelt ist im Eigentlichen etwas ganz und gar Wunderbares. Und da das Kämpfen so schön von der Hand geht, schnetzelt man sich theoretisch zufrieden und verzaubert bis zum Endlevel. Aber irgendetwas fehlt. Obwohl ich viel Spaß habe, tritt phasenweise ein bitterer Beigeschmack hervor. Ich kann das Spiel nur 2-3 Wochen spielen, bis dieses Aroma so stark wird, dass ich mich nicht länger betrügen kann. Leere macht sich breit. Unzufriedenheit. Ja... irgendetwas fehlt. Guild Wars 2 kann zauberhaft sein, doch am Ende des Tages reicht es nicht.

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Und wenn ich so da sitze und mal wieder erkennen muss, dass mir ein MMO-RPG nicht das gibt, was ich suche, stelle ich mit leichter Trauer fest, dass man so viel hätte besser machen können. Kleinigkeiten. Lauter Kleinigkeiten, die viel ausmachen. Ideen kommen in mir auf. Ich lasse meine Fantasie freien Lauf und mir fallen Dinge ein, die GW2 viel lebendiger gemacht und mich mit mehr Begeisterung erfüllt hätten.

- In GW2 gibt es keine gewöhnlichen Quests mehr. Auf den Karten befinden sich sogenannte "Herzchen-Quests", die automatisch aufpoppen, sobald man das dementsprechende Areal betritt. Wenn man will, kann man trotzdem mit dem Questgeber reden - muss man aber nicht. Meistens erklärt dieser in 1-2 Sätzen die Lage. Mehr ist auch nicht nötig, denn oft sind es sehr simple und oberflächliche Angelegenheiten, denen man nachgehen soll. Das ist extrem Schade. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie ich sorgfältig und aufmerksam jeden einzelnen Questtext bei WoW durchgelesen habe. Warum? Weil es die Verbindung zum Questgeber enorm vertiefte. Man erhielt viel mehr Informationen zur Spielwelt. Es wurden einem Geschichten erzählt. Sorgen. Anekdoten. All dies war viel, viel, viel, viel vielfältiger als bei Guild Wars II. Leider. Ich vermisse diesen Umstand sehr. Denn wie gesagt: Die Aufmachung weiß zu überzeugen. Die Herzchen-Aufgaben laufen meistens jedoch wie folgt ab: Einleitung: "Wir werden angegriffen. Reduziert die Feinde". Und nachdem man die Quest erledigt hat: "Danke. Das hat uns sehr geholfen". Natürlich kann man auch Äpfel sammeln oder was auch immer. Traurige Wahrheit ist: Alles hat überhaupt keinen Hintergrund, der einen emotional fesselt oder irgendwie ins Spielgeschehen zieht. Man identifiziert sich nicht mit dem Questgeber oder mit der Quest. Es ist einfach nur stumpfes Geplänkel, wenn man es überspannt sagen möchte. Eintönig. Die Aufgaben mögen varieren und man hat sich Mühe gegeben, sie abwechslungsreich zu gestalten... aber im Grunde genommen erzählen sie keine Story und lassen die Spieler kalt. Nach einer Weile fühlt es sich so an, als ob man einfach nur Herzen farmt. Fast wie bei einem Arcade-Spiel. Mit RPG (ROLE PLAY GAME = ROLLENSPIEL) hat das reichlich wenig zu tun, oder? Ja, dieses neue System fühlt sich anfangs erfrischend und neuartig an, leicht und unbekümmert - irgendwie. Schön und gut. Aber wo sind die Quests, die mir mehr bieten? Sie sind nicht vorhanden. Nicht mal...

- ...in der Story. Irgendwie konnte ich mich nie in sie reinfühlen. Nicht als Mensch. Nicht als Norn. Nicht als Charr. Sehr merkwürdig. Ich kann nicht erklären, woran es liegt, aber das Ganze fesselt mich keine Sekunde. Die Konversationen sind lahm. Die Geschichte ist... ich weiß es nicht. Es knistert nicht. Der Funke verglüht.

- Was mich auch ziemlich aufregt, ist der Mangel an Animationen. Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin, dem es aufgefallen ist, aber: All die vielen NPCs in den Städten und Co. haben nur 3-4 Animationen. 1: Unterhalten. 2: Eine andere Form von Unterhalten. 3: Mit einem Hammer auf den Boden schlagen 4: Herumlaufen!!! Wie kann so etwas sein? Die Maps sind toll in Szene gesetzt, doch die Figuren stehen überall herum wie Marionetten, denen man die Strippen zerschnitten hat oder so etwas! Argh! Wie kann man nur!? Als Spielentwickler würde ich da doch locker 20-30 Animationen drauflegen, um den Spieler mehr in den Bann zu ziehen, ihn mehr in die Spielwelt zu reißen. Meine Güte, das ist schnell gemacht. Schaut euch mal Herr der Ringe Online an! Die erste Stadt hat das 4-fache an Animationen als GW2 es insgesamt auffährt! So sieht eine liebevoll gestaltete Inszenierung aus. Wie gesagt: GW2 soll ein MMO-RPG sein. R.P.G.! Wie soll ich mich in eine Rolle hineinversetzt fühlen, wenn Städte mit steifen Robotern gefüllt sind, die keiner echten Tätigkeit nachgehen?

- Es gibt nicht mal einen RP-Server. Auch hier frage ich mich ein wenig entzürnt: Wie kann man nur? Warum bietet man der Community nicht diese Option an? Was soll das? Vielleicht müsste man dann ja Animationen nachliefern. Zum Beispiel kann man sich bisher auf keinen Stuhl setzen. Hmm. Ja, so wird es sein. Und warum gibt es kein individuelles Charakterfenster, in dem man seine eigene Geschichte verfassen kann? Auch hier fehlt die Identifikation - und zwar mit dem EIGENEN HELDEN. Es fühlt sich dann nämlich am Ende so an: Jemand, der sich nicht mit der Spielwelt und den Quests identifizieren kann, läuft wild herum und metzelt alles nieder. Er kennt sich nicht mal selbst. <- Wie soll da echte Tiefe entstehen? Klar, ist das nun aus einer extremen RP-Perspektive geschrieben. Aber ich möchte das nicht missen. Wieso gibt man Menschen wie mir nicht einfach die Möglichkeit, sich so zu verwirklichen? Es ist nichts Großartiges oder Aufwendiges. Eine Kleinigkeit. RP-Server auf. Fertig. Sitz-Animationen und vielleicht noch ein bisschen mehr - easy. Fertig. Fenster für persönliche RP-Story - klaro! Fertig. Danke!

- Es fehlen Überraschungen. Die spontanen Events machen am Anfang einen tollen Eindruck und ich möchte sie auch nicht mehr missen. Doch auch sie sind nichtssagend und unbedeutend. Einfach nur ein weiterer Gegner, den man in den Boden rammt. Und so geht es die ganze Zeit. Ich wünsche mir da viel mehr. Dinge, die nur wöchentlich ein einziges Mal triggern oder Ähnliches. Dinge, die mich auf Abenteuer-Reise schicken. Kein oberflächlicher Hack & Slay-Quark. Nach einer Weile wird alles einfach absehbar und es wirkt mechanisch. Selbst die Events. Ja, sogar die großen Drachen, die immer wieder auftauchen. Es gibt im Netz Drachen-Timer und Leute farmen sie regelrecht! Meine Güte... das ist Arcade. Das ist kein RPG! Oh Jammer! Und wo wir bei Überraschungen sind: Ich finde die NPCs allesamt unglaublich langweilig. Kaum jemand hat äußerliche Eigenarten. Sie sehen aus, als kämen sie alle aus der gleichen Fabrik. Es langweilt einfach. Warum steht nicht plötzlich ein Riesen-Asura in Löwenstein, der sich aus Versehen eine falsche Mixtur getrunken hat? Warum können wilde Tiere sich nicht ein wenig mehr wie wilde Tiere verhalten? Ich will nicht noch mehr Beispiele nennen. Aber: Warum ist alles so einheitlich, so steril, so mechanisch, so leblos?

- Im Endlvl-Bereich war ich total deprimiert, weil es einfach nichts mehr zu tun gab. Erfolge sammeln ist mir zu dumm. Wie gesagt: Ich möchte mich in einer abenteuerlichen Welt verlieren - nicht mehr und nicht weniger. Auch eine Mega-Waffe zu bauen ist da ein bisschen zu primitiv, da man im Endeffekt nur herumfarmt. Ich suchte mir also Dungeons heraus, die schöne exotische Rüstungen und Waffen versprachen und spielte diese auch recht motiviert. Doch als ich das Equip dann zusammen hatte, war wieder die Luft raus. Die Welt bietet mir nichts Anspruchsvolles oder Interessantes mehr. Ich würde ja einen 2. Charakter anfangen... aber die Welt von GW2 fesselt mich dazu nicht genug.

- Ich könnte jetzt noch auf das Kampfsystem eingehen. Und auf viele andere Dinge. Aber ich merke gerade, dass ich euch arme Leser vielleicht schon genug zugeträllert habe.

___________________________________________________________________________________

So viel könnte ich noch aufzählen. Aber ich erspare es mir lieber.

Was ich eigentlich ausdrücken wollte, ist: Unter dem anfangs wunderbaren Deckmantel schlummert eisig und unangenehm ein Spiel, welches sich lieblos und tot anfühlt. Ich weiß, diese Aussage ist hart. Und ich beschreibe es nicht gerne... denn ich sehne mich sehr nach einem guten MMO-RPG. Glaubt mir das. Ich bin sehr enttäuscht in dieser Hinsicht.

Das Potenzial wäre da. Da bin ich mir sicher. Schade, ArenaNet. Ihr habt eigentlich eine tolle Welt aufgebaut... doch sie ist nicht ausreichend belebt und weckt kaum Neugierde.

Eine Art Casual-Grind-Game mit Arcade-Anleihen, so fühlt es sich manchmal an. Das ist der bittere Nachgeschmack.

[Dieser Beitrag ist nur mein persönliches Empfinden - das sollte klar sein. Danke.]
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das MMO für Gelegenheitsspieler, 5. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Vorweg: Ich habe ein Fabel für MMO's. Meine geringe Freizeit hat mich jedoch bei jedem MMO kapitulieren lassen, da ich einfach immer hinterherhinkte und somit kaum mit Freunden spielen konnte (egal obs Level, Rufränge oder Ausrüstung war)

Guild Wars 2 ist für mich das MMO für Gelegenheitsspieler. Ich selbst spiele seit Release und schaffte bisher leider nur etwas über 200 Spielstunden, was ein Wochenpensum von knappen 5 Stunden gleicht.

Das sind meine Erfahrungen, warum ich glaube das GW2 das MMO für Gelegenheitsspieler ist:

- Levelanpassung

Dein Charakter wird dem Level des Gebietes angepasst, somit kann man (fast) jederzeit mit seinen Freunden spielen, egal ob man 30 Level hinterher ist oder nicht.

- flache Itemspirale

alle exotischen Ausrüstungsgegenstände haben die gleichen Werte, somit kann man sich gleich mit Level 80 die beste Ausrüstung leisten und muss nicht bestimmte Dungeons machen, um noch bessere Items zu bekommen.
Das einzige was es noch gibt sind die sogenannten "ascended gears" die man nicht käuflich erwerben kann und besser wie exotische Ausrüstung ist, wobei es schon viele Wege gibt diese zu bekommen (Gildenmissionen, Fraktale, WvW, Tagesaufgaben,...) und sogar für Gelegenheitsspieler zu bekommen sind.

Ausrüstung kann man mit Karma, Gold, Dungeonmarken oder Ehrenmedaillen aus dem WvW kaufen. Egal was du spielst, du kommst zu deiner Rüstung.

Wie bei Guild Wars 1 ist das wertvolle der Ausrüstung das Aussehen. Bestimmte Gegenständen sind ein vielfaches teurer, weil sie besser Aussehen.

- keine Abogebühr

GW2 besitzt keine Abogebühr. Man zahlt einmal und kann soviel spielen wie man möchte. Es gibt noch einen Cash-Shop wo man einiges kaufen kann. Im Gegensatz zu normalen, kostenlosen MMO's ist hier jedoch kaum was drinnen, was unbedingt nötig ist. Ich fühle mich bis heute nicht gezwungen, bei dem Spiel Geld auszugeben. Desweiteren kann man sich die Cash-Shop Währung auch mit Ingame-Gold kaufen.

Vielspieler hingegen wird hier sicher schneller langweilig, weil die langen "Bindungselemente" der anderen MMOs einfach fehlt (Itemspirale, langes Leveln, etc)

Ich empfehle es jedem Gelegenheitsspieler auszupobieren, der auf MMOs steht und aufgrund seiner mangelnden Freizeit noch gezögert hat ;)
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98 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thronräuber?, 30. August 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Im folgenden möchte ich versuchen die beiden Fragen zu beantworten:

Ist Guild Wars 2 ein lohnenswerter Titel ?
Wer ist die schönste im ganzen Land ?

Zunächst ein kleines Vorwort zu meiner Person, meiner Spielegeschichte und den Bewertungsgrundlagen.
Ich bin 25 Jahre alt, habe schon immer gerne MMOs gespielt und dementsprechend auch Erfahrung mit den meisten bis Dato erschienenen Titeln.
So habe ich unter anderem auch Guild Wars und WoW gespielt.
Ein MMO bewerte ich grob nach den folgenden Kriterien:
- Konzept
- storyline / content
- Atmosphäre
- Optik
- Audio

Da ich niemanden mit Seitenweisen Textblöcken langweilen möchte, komme ich direkt zum Kern:
Guild Wars 2 ist im Einzelnen kein Revolution, es basiert jedoch auf einem fabelhaft umgesetzten Konzept.
Dieses Konzept beinhaltet, und das muss man auch klar und deutlich sagen, die Besten Ideen der erfolgreichsten MMOs.
So fallen schnell die Events auf, welche doch start an die des MMOs "Rift" erinnern.
Es fallen die leicht ans asiatische angelehnten Kampfanimationen von "Aion" auf.
Das gröbste Grundgerüst erinnernt mit seinem Berufe-System, dem Punkte-System, dem Aufbau der Instanzen und der Mechanik der Bosse an "WoW", ebenso wie manch anderes Detail.
Man erkennt schnell manch bekanntes wieder... und dennoch...

Guild Wars 2 ist mMn definitiv kein billiger Klon, denn hier wurde nicht einfach kopiert. Es wurden die besten Konzepte der erfolgreichsten MMOs regelrecht studiert und dann in ein Ganzes integriert. Und das mit Erfolg. Und eben dieses "neue" Konzept eines erfolgreichen Zusammenschnitts der besten bereits vorhandenen Ideen und die Einbringung komplett neuer, wirklich großartiger Ideen macht Guild Wars 2 für mich zu DEM MMO schlechthin.

So fallen mir folgende Punkte ganz besonders positiv auf:
- das Quest- / Storyline- / leveling-Konzept
Dieses ist wie bereits angedeutet im Einzelnen nichts neues, denn die Quests sind letzten Endes auch nichts weiteres als "töte", "sammle", "aktiviere" -Quests und das Storyline-Konzept kennt man bereits aus "SWTOR", doch sind die Quests lediglich ein kleiner Teil dessen was man tun kann um voranzukommen (sogar ohne an leveling-Geschwindigkeit zu verlieren) und die Storyline ist einfach großartig integriert und vielfältigst!
So ist es derzeit tatsächlich effektiv, nach größtmöglichem Spielspaß zu leveln. Grinding ist nutzlos. Powerquesting ist nicht effektiver als sich Seelenruhig durch die Welt von Guild Wars zu bewegen und die einzelnen Aspekte des Spiels zu genießen(!). Denn die Zeit die man in Erkundungen, den Beruf oder Mini-games und zwangloses PvP investiert generiert mindestens ebensoviel Erfahrung, wie das klassische "Powerquesting", in welchem man möglichst wenig Zeit investiert um möglichst viele Quests zu absolvieren.
Fazit: Das Questing, die Storyline und das leveling-Konzept im allgemeinen ist also eine der vielen kleinen Revolutionen und ein starker Plus-Punkt.

- keine monatliche Gebühr
Der Grund weswegen ich diesen Punkt aufnehme ist der, dass ich der Meinung bin, dass die monatliche Gebühr den Spielehersteller dazu zwingt ein Konzept zu entwickeln, bei welchem der Spieler möglichst viel seiner Zeit opfern muss. Und dieses wird meistens dadurch erreicht, dass man irgendwann im end-content nur noch damit beschäftigt ist a) auf Gruppen zu warten, b) auf jeden Fall sinnlos Punkte zu farmen und c) ein und das selbe wieder und wieder und wieder zu wiederholen.
Diesen Zwang hat GW nicht. Es muss lediglich ein gutes Konzept entwickeln und den Spieler bis zum end-content zum spielen animieren, sodass er anschließend (wohl auch sehr zufrieden) sich die nächste Erweitung kauft. Durch das storyline-Konzept und die nahezu unendliche Anzahl anderer Möglichkeiten Erfahrung zu generieren und nicht zu letzt auch durch die Tatsache das man alleine mit PvP-content von lvl1 bis lvl80 leveln könnte, besitzt GW2 zudem einen sehr großen Wiederspielwert.
Fazit: Der Wegfall der monatlichen Gebühr ist also im MMO-Bereich ebenfalls eine kleine Revolution und ein dickes PLUS.

- content / Atmosphäre
Ich bin zum Zeitpunkt des Erfassens dieser Rezension mit meinem Norn-Krieger auf Stufe 38 und habe somit die erste Instanz gesehen. Jedoch habe ich insgesamt betrachtet erst einen kleinen Teil des contents gesehen und kann mich hierzu dementsprechend nur bedingt äußern. DOch das was ich bisher erlebt habe, hat mir Spaß und Freude bereitet. Jedoch glaube ich das noch nachholbedarf beim Gruppenbalancing besteht, sodass zumindest der Story-Modus der ersten Instanz etwas leichter mit einer weniger klassischen Gruppenaufteilung (1x tank, 1x heal, 3xdd) machbar ist.
Die Atmosphäre lebt zum großen Teil aus dem Willen des Spielers, unbekanntes zu entdecken und offen für die vielen feinen Details zu sein. Doch zieht die geschaffene Atmosphäre den Spieler schnell in den Bann.
Fazit: Den content kann ich nur beschränkt beurteilen, das gesehene ist jedoch überzeugend und wird durch die positive Atmosphäre verstärkt.

Abschließend möchte ich noch etwas negativ-Kritik äußern:

- Bugs
Leider ist GuildWars 2 noch - sogar vergleichsweise recht stark - verbugt. So wurden Gildenleiter von der Kommunikation ingame isoliert und konnten nicht von den Vorteilen der Mitgliedschaft einer Gilde profitieren. Weiterhin waren diese bis vor kurzem nicht Handlungsfähig. Sie konnten also keine Aktionen durchführen, welche für den Fortbestand einer Gilde unerlässlich sind.
Dieser spezielle, jedoch relativ gravierende, Bug wurde mitlerweile fast vollständig behoben.
Leider gibt es weitere unangenehme und teilweise sehr nervige Bugs auf die ich im Detail jedoch nicht weiter eingehen möchte. ArenaNET wird hieran arbeiten, wie sie es auch bisher getan haben.

- Overflow-Server
Das Prinzip der Overflow-Server (oder dt.: Überlauf-Server) gefällt mir zwar in der Theorie, praktisch jedoch ist es zumindest auf einem so überbevölkerten Realm wie Riverside ein großen Hinderniss für gutes Gruppenspiel. Wer also permades oder real-life Freunde hat mit denen er gerne GW2 zocken möchte, sollte auf einen Realm mit mittlerer Bevölkerungsdichte gehen.
Wie dieses System im Detail funktioniert möchte ich aus Zeit- / Platzgründen nicht weiter ausführen.

Zum Schluss möchte ich nochmals auf die Eingangs erwähnten Fragen eingehen:

Ist Guild Wars 2 ein lohnenswerter Titel ?
Diese Frage beantworte ich für mich auf jedenfall mit einem dicken JA!
Auch ist mir bisher im Freundeskreis / ingame niemand aufgefallen, der dies anders sähe. Die Com ist durchweg positiv gestimmt.

Wer ist die schönste im ganzen Land ?
Diese Frage zielt auf den Titel als König / Königin des MMOrpg-Genre an, die sich ein sehr großer Teil der Spieler nun einmal stellen.
Für mich ist GW2 das mit Abstand best konzipierte MMOrpg bisher. Es ist weiterhin für mich das einzige, welches mir noch Spaß macht.
Nicht zuletzt weil ich nicht einsehe, für das Vergnügen ein Spiel spielen zu dürfen, dieses jedes Quartal "neu kaufen" zu müssen.

Ich hoffe ich konnte mit meiner Rezension ein paar Fragen beantworten und verabschiede mich hiermit.

greetz
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Guild Wars 2 - [PC]
Guild Wars 2 - [PC] von NCsoft (Windows 7 / Vista / XP)
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