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101 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es werde Licht!
Nach Max Payne und Max Payne 2 hatte ich mich bereits vor mehr als 4 Jahren auf Alan Wake aus derselben Spiele-Schmiede (Remedy) gefreut. Nach vielfachen Release-Verschiebungen dann der Schock: AW wird nur für die X-Box erscheinen! Nach Monaten der Hoffnung, dass es sich nur um einen Marketing-Gag handelte, geriet das Spiel für mich dann in Vergessenheit...
Veröffentlicht am 4. März 2012 von fux

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von Licht, Schatten und vergebenem Potential
Lange nur für die Konsole erhältlich erreichte das insbesondere auf der XBox 360 gefeierte "Alan Wake" mit einiger Verzögerung und einer fünfmonatiger Überarbeitung schließlich doch noch den PC. Ob das Spiel seinem Ruf auch hier gerecht werden kann?

GRAFIK:

Ein grafischer Leckerbissen ist Alan Wake nicht, zu sehr...
Vor 24 Monaten von B. Molz veröffentlicht


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101 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es werde Licht!, 4. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Nach Max Payne und Max Payne 2 hatte ich mich bereits vor mehr als 4 Jahren auf Alan Wake aus derselben Spiele-Schmiede (Remedy) gefreut. Nach vielfachen Release-Verschiebungen dann der Schock: AW wird nur für die X-Box erscheinen! Nach Monaten der Hoffnung, dass es sich nur um einen Marketing-Gag handelte, geriet das Spiel für mich dann in Vergessenheit.
Vor ein paar Wochen erfuhr ich per Zufall, dass AW nun doch für PC herauskommen sollte. Kurz darauf war der Download bereits bei Steam erhältlich - da musste ich einfach zuschlagen!
Nun habe ich AW einmal durchgespielt; hier meine Eindrücke:

Hardware-Anforderung:
Das Spiel läuft auf meinem PC (Core i5-2500k und GeForce GTX 560Ti) in höchster Qualität absolut ruckelfrei (konstant ca. 38 FPS). Und das unabhängig von der Spielsituation und der aktuell genutzten Grafik-Effekte.
=> 10/10

Tastaturbelegung:
Frei einstellbar. Kleiner Haken: Die <Enter>-Taste kann nicht belegt werden und <Num-0> (meine Sprung-Taste) muss bei jedem Neustart neu ausgewählt werden.
[edit 26.03.2012] Das Problem mit <Num-0> wurde mit Version 1.05 vom 21.03.2012 behoben [edit 26.03.2012 ende]
=> 9/10

Gameplay:
Nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt, dass Alan etwas seitlich versetzt läuft (wählbar rechts oder links). Warum das so gemacht wurde, weiß ich nicht. Ich vermute, dass Alan ansonsten beim anvisieren der Gegner im Weg gestanden hätte. Das Spiel hat nie (wirklich niemals) geruckelt, auch nicht bei schnellen Schwenks oder bei massiven Effekten und vielen Gegnern. Ausgezeichnet! Die Steuerung ist logisch und einfach, man kann sich während des Laufens oder Kletterns (Leitern) sehr gut umschauen. Gegner sind gut zu fokussieren. Aufgrund der limitierten Auswahl an Waffen mit jeweils wenigen Patronen und der starken Beanspruchung der Batterien lernt man schnell, dass das Nachladen nach jeder Schuss-Salve stattfinden sollte ...: *klick* - "Äh, hallo Herr Axtmörder ..."
In solchen Situationen hilft dann ein (ebenfalls innovatives) Ausweichmanöver.
Nicht zuletzt aufgrund der neuen Idee, Gegner nur in Kombination mit Licht erledigen zu können (sowie deren perfekte Umsetzung):
=> 10/10

Bugs:
Habe keine gefunden, Kleinigkeiten (Lautstärke in Filmsequenzen, Ausblenden des HUD) wurden bereits gepatcht.
=>10/10

Grafik:
Ist unglaublich gut. Nicht nur die detaillierte Darstellung der Charaktere und der Umgebung sondern gerade die Lichteffekte sorgen für ordentlich Gruselstimmung. Dazu gehören natürlich auch Verzerrungen, die oft die Anwesenheit des Bösen begleiten.
=> 10/10

Sound:
Ist der Hammer! Unbedingt mit Surroundboxen spielen! Wer nicht völlig abgebrüht ist, der zuckt zusammen, wenn es hinten raschelt oder knarzt. Bei den Geräuschen, die die Gegner begleiten (Sprache/Geräusche), lief es mir häufig eiskalt den Rücken runter (10-mal häufiger als bei F.E.A.R./F.E.A.R. 2). Mit der Zeit gewöhnt man sich etwas an diese Geräuschkulisse und weiß, dass bei manchen Geräuschen keine Gefahr droht. Dennoch fiel es mir bis zum Schluss schwer, locker zu spielen.
Anfangs gab es das Manko, dass die Lautstärke bei den Filmsequenzen viel zu laut ggü. der Spiellautstärke war. Ein Patch, der das behebt (Film-Lautstärke jetzt einstellbar) wurde bereits nach wenigen Tagen über Steam eingespielt.
=> 10/10 (oder auch 100/100 ... ;)

Synchronisation:
Ich habe das Spiel auf deutsch gespielt. Eine Synchronisation kann mit Originalsprechern gewöhnlich kaum mithalten. Auch hier klingt nicht alles so natürlich wie auf Englisch (kann man auf Youtube probehören) aber wer hier jammert klagt auf extrem hohem Niveau - man nenne mir ein besser synchronisiertes Spiel!
=> 10/10

Soundtrack:
Der Steam-Version (lt. Beschreibung auch der bei Amazon angebotenen Version) liegt ein Soundtrack bei. Dieser enthält ein paar der Songs, die nach jedem Kapitel laufen, sowie ein paar Intrumental-Untermalungen. Leider sind nicht alle Songs enthalten, so dass ich diese der Vollständigkeit halber über Youtube holen musste.
=> 9/10

Story:
Wie bereits bei MP/MP2 hat man sich hier stark ins Zeug gelegt. Die ausgeklügelte Geschichte wird konsequent mittels ausführlicher Filmszenen erzählt. Diese dienen natürlich auch dazu, die jeweils folgende Spielsituation zu erklären. Ich fand die Geschichte spannend, freue mich aber auch darüber, dass man die Szenen (beim zweiten/dritten Durchspielen) auch einfach überspringen kann.
=> 10/10

Spielspaß (bzw. Spielgrusel):
Das außergewöhnliche, sehr gut umgesetzte Gameplay, die jederzeit flüssige Darstellung, die logische Storyline, anspruchsvolle Gegner sowie "nette" Überraschungen (warum zum Kuckuck geht jetzt die Lampe aus?!?) halten die Spannung. Die Gegner dürften etwas abwechslungsreicher sein. Das Ende kommt irgendwie zu ruhig daher. Ein Ende mit Knall wäre dem Spiel angemessener gewesen. Immerhin weckt es die Hoffnung auf AW2 - diesmal bitte nicht erst nach 4 Jahren und sofort auf PC!
Ich werde das Spiel sicherlich noch mehrfach durchspielen (es warten noch 55% der Errungenschaften auf mich). Außerdem habe ich nur den einfachsten Modus gespielt; den Alptraum-Modus möchte ich noch schaffen. So häufig wie MP2 werde ich AW aber wohl nicht spielen, da das Spiel viel zu intensiv zum schnellen Durchdaddeln ist.
=> 9/10

Was könnte man noch verbessern (nach heutigem Stand der Technik)?
- variablere Gegner
- mehr Rätsel
- bessere Tastaturbelegung (s.o.)
- bessere Fahreigenschaften der Fahrzeuge (Steuerung liegt etwas oberhalb von der bei Crysis)
- vollständiger Soundtrack
- Das HUD sollte über eine Taste aus-/einblendbar sein. So musste ich für jeden Screenshot 2x ins Menü gehen.

Fazit:
Es klingt vielleicht nach Lobhudelei aber jegliche genannte Kritikpunkte sind völlig unwesentlich und das Spiel ist quasi perfekt. Ich hatte etwas Angst, nach so langer Wartezeit enttäuscht zu werden, aber das war völlig unbegründet.

Für wen ist dieses Spiel gemacht?
- Freunde des Gruselns
- Freunde von 3rd Person Shootern
- Leute, denen Max Payne 1+2 gefallen hat
- Leute, die nicht nur Horden von Aliens, Zombies und Mutanten sinnlos abknallen wollen, sondern einen anspruchsvollen Shooter mit Geschichte und Herausforderungen schätzen.
- Single-Player

Für wen ist das Spiel nicht geeignet?
- Kinder
- Leute mit Herzschrittmachern
- Leute ohne PC, Tastatur oder Maus
- Angsthasen (es sei denn, sie wollen sich mal richtig gruseln)
- Axtmörder (die werden hier wirklich diskriminiert ;)
- Multi-Player
- Steam-Hasser (Randnotiz: Ich nutze Steam jetzt schon seit Jahren und habe nichts Schlechtes zu berichten. Wer ein Spiel wieder verkaufen möchte, hat allerdings gelitten.)

Mein Score: 97/100 => glatte 5 Sterne
Danke, Remedy!!

[edit 26.03.2012]
Nach dem dritten Mal Durchspielen (auch "Alptraum" :) ) möchte ich zu den wenigen (eigenen) Verbesserungsvorschlägen noch etwas sagen:

- variablere Gegner
braucht man eigentlich nicht. Die Besessenen greifen auf ca. 6 Arten an, es gibt Poltergeister, Vögel, "Endgegner", Stürme. Klingt nicht nach sehr viel, ist aber m.E. ausreichend. Viel wichtiger ist die Variabilität der eigenen Waffen. Im Gegensatz zu manchen Spielen, bei denen man mit 10 verschiedenen Schusswaffen auf dieselbe Art und Weise vorgeht, ist es bei AW wichtig, die verschiedenen Waffen sinnvoll und sparsam einzusetzen. Mal genügt die Taschenlampe und ein Revolver, manchmal benötigt man eine Leuchtfackel, manchmal ein ganzes Arsenal an Leuchtfackeln, Blendgranaten und Leuchtpistole. In manchen Fällen ist es besser, davonzulaufen, während man an anderer Stelle auch mal Scheinwerfer oder ein Fahrzeug nutzen kann. Sogar "passiv" kann man sich mancher Gegner entledigen ... ich sage nur: Starkstrom ;)

- mehr Rätsel
Hm ... ja, vielleicht. Allerdings würde das den Charakter des Spiels verändern. Hier steht halt der Kampf im Vordergrund, woanders dürfen dann die Rätsel dominieren.

- bessere Tastaturbelegung
Nach Patch 1.05 kein Problem mehr mit der <Num-0>-Taste :) <Enter> kann weiterhin nicht belegt werden. Ich vermisse es nicht wirklich, da die Anzahl der zu benutzenden Tasten gering ist. Bei Hinweisen im Spiel wird immer die korrekte zu drückende Taste genannt. Das klingt selbstverständlich, dennoch bekommen das manche Spieleschmieden bei einer Portierung nicht hin und zeigen stattdesten die Standardtaste oder den Konsolenknopf an ... warum auch immer (Bsp.: Assassin's Creed).

- bessere Fahreigenschaften der Fahrzeuge (Steuerung liegt etwas oberhalb von der bei Crysis)
Nach kurzer Gewöhnung: Doch deutlich besser als bei Crysis. Mit etwas Übung kann man klasse durch die Kurven driften :) Hey Remedy, wie wärs mit einem kleinen Rennspiel mit den Original-Fahrzeugen?
[edit 26.03.2012 ende]

[Edit 15.04.2012]
Das Spiel macht auch nach mehrmaligem Durchspielen noch Spaß - 100% Errungenschaften. :)

Die Spielzeit, wenn ich im leichten Modus so schnell wie möglich durchspiele, d.h. alle Filme werden übersprungen und nur die wesentlichen Kisten werden gesucht, beträgt für das Hauptspiel gute 5 Stunden, für die Zusatzfolgen "Das Signal" und "Der Schriftsteller" jeweils ca. eine 3/4 Stunde, insgesamt also fast 7 Stunden Minimum.
Zum Vergleich: Bei Max Payne 2 kam ich auf ca. 4 Stunden Durchmarsch-Zeit.

00:30 Albtraum
00:45 Besessen
01:00 Lösegeld
01:00 Die Wahrheit
01:15 Der Klicker
00:45 Abreise
00:45 Das Signal
00:45 Der Schriftsteller

[edit 15.04.2012 ende]

Viele Grüße,
fux
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stephen King als Computerspiel, 15. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Alan Wake dümpelte monatelang ungespielt auf meiner Festplatte vor sich hin, und mir graut der Gedanke, ich hätte dieses Spiel letztlich nie gestartet. Denn zweifelsohne hätte ich eines der intensivsten Computerspielabenteuer der jüngeren Spielegeschichte verpasst. Es ist, als ob man teilnimmt an einem der älteren Stephen King- Romane, hineingezoomt wird in den amerikanischen Hinterwald mit kleinen Diners, abgelegenen Gehöften, kleingeistigen Vorurteilen und atemberaubender Natur. Überhaupt, das Leveldesign: Wunderschön, trotz schmaler Schlauchlevel ohne große Bewegungsfreiheit. Da steht man hoch oben auf einem Bergpfad, schaut herunter auf die alte Mühle, die man gerade knapp überlebt hat, während in der Ferne ein Polizeihubschrauber filmreif explodiert. Während ich manche Spiele recht schnell vergesse, verbleiben Szenen aus Alan Wake lange im Gedächtnis.

Negativ anzumerken ist nur diese komische Über- die- Schulter- Perspektive, an die ich mich nicht so recht gewöhnen kann. Auch die geringe Vielfalt an Gegnertypen wäre zu bemotzen, allerdings würde ein ganzes Panoptikum an Monstern wohl nicht so recht zur Story passen. Also, Licht aus, Mut sammeln und Alan Wake spielen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Spiel !, 25. April 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Das Spiel ist wirklich sein Geld wert, man bekommt ein super spannendes Game was sich fast wie ein Film / Buch spielen lässt.

Die Grafik ist beim genaueren hinsehen (Texturen) schon etwas angestaubt. Aber insgesamt ist das Spiel mit seinen genialen Lichteffekten klasse in Szene gesetzt.

Die Story ist durchgehen Spannend und Unterhaltend.

Eine klare Kaufempfehlung von mir.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von Licht, Schatten und vergebenem Potential, 8. August 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Lange nur für die Konsole erhältlich erreichte das insbesondere auf der XBox 360 gefeierte "Alan Wake" mit einiger Verzögerung und einer fünfmonatiger Überarbeitung schließlich doch noch den PC. Ob das Spiel seinem Ruf auch hier gerecht werden kann?

GRAFIK:

Ein grafischer Leckerbissen ist Alan Wake nicht, zu sehr spürt man an allen Ecken und Enden die Grenzen der Möglichkeiten einer alternden Konsolengeneration, denen die PC-Version höchstens bei einer Multiplattform-Entwicklung hätte entgehen können. Die Animationen, insbesondere im Bereich des Gesichts, sind nicht auf der Höhe der Zeit, die Texturen hat man bei anderen PC Titeln schon schärfer gesehen, lediglich die Licht-Darstellung ist tatsächlich hervorragend gelungen. Man muss den Entwicklern zudem attestieren, dass sie aus den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten etwas gemacht haben. Die Schauplätze des Spiels wirken glaubwürdig und wenn man sich an die Grafik gewöhnt hat, kann man auch die Panoramen, die sich dem Spieler gerade bei Tag bieten, genießen: Optisch wurden sowohl der amerikanische Nordwesten als auch Bright Falls als typische, verschlafene Kleinstadt überzeugend umgesetzt und das tut der Atmosphäre des Spiels überaus gut, gerade in den ruhigeren Passagen.

SOUND:

Gerade im Horror-Genre sind Musik und Geräuschkulisse von herausragender Bedeutung für die Atmosphäre des Spiels und hier leistet sich das Spiel keinen Schnitzer: Der Soundtrack ist von der Hintergrundmusik bishin zu den Songs von "Poets of the Fall" passend, ordentlich geschrieben und gut ins Spiel integriert. Die Emotionen der jeweiligen Szenen werden gut eingefangen und die Geräuschkulisse tut ihr übriges: Es knackt und raschelt, schlurft und krächzt dass es dem geneigten Spieler einen Schauer über den Rücken laufen lässt.
Weniger bemerkenswert ist die deutsche Synchronisation des Spiels, wie so oft kann sie sich in punkto Professionalität der Sprecher nicht mit der englischen Fassung messen. Zwar sind auch die deutschen Sprecher bemüht, amateurhafte Schnitzer zu vermeiden, dennoch bemerkt man nach dem Umschalten, dass die Original-Synchronisation deutlich emotionaler und authentischer wirkt, was sich positiv auf die Atmosphäre auswirkt. Wer des englischen mächtig ist, kann immerhin sehr einfach auf die englische Vertonung wechseln und sollte dies im Sinne des Spiels auch tun.

STEUERUNG:

Neben der grafischen Qualität ist vor allem die Steuerung bei vielen Konsolenports ein Manko und Alan Wake bildet hier leider keine Ausnahme, wenn auch kein Negativbeispiel. Gemessen an ihrer Herkunft als Gamepad-Steuerung ist die Steuerung am PC leidlich gut gelungen, eine wirklich präzise Shooter-Steuerung - und letztlich ist Alan Wake in seinen Action Passagen eben das - mit allen Möglichkeiten von Tastatur und Maus bleibt dem Spieler jedoch verwehrt und das ist bedauerlich, denn der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist durchaus herausfordernd und die unpräzise Steuerung kann hierbei für gehörigen Frust sorgen. Befasst man sich intensiv damit, kann man sich zwar an ihre Schwächen gewöhnen und damit fertig werden, ein Glanzpunkt wird dadurch jedoch nicht daraus.

GAMEPLAY:

Alan Wake wird vor allem von der Handlung getragen und diese ist tatsächlich spannend geraten. Ich bin mit einer hohen Erwartungshaltung an diesen Aspekt des Spiels herangegangen und tatsächlich hat mich die Handlung dazu motiviert, trotz spielerischer Mängel bis zum Ende durchzuhalten. Die Wendungen sind klug gesetzt, so weckt der Plot beim Spieler immer wieder Zweifel, ob Alan bei klarem Verstand ist oder schlicht unter Wahnvorstellung leidet und das Spiel geht auch nicht soweit, mit letzter Sicherheit aufzulösen, ob sich Alan schlicht immer mehr in seinen Wahnvorstellungen verliert oder die Dunkelheit wirklich existiert. Die Handlung, das Herzstück des Spiels, ist jedoch nicht frei von Fehlern. Die Anleihen an klassische Werke wie unter anderem Alfred Hitchcocks "Die Vögel" wurden absichtlich integriert und sind für mich daher kein Kritikpunkt, pure Plotvehikel wie Agent Nightingale, der ohne jegliche Erklärung in den Plot hineinstolpert und wieder aus ihm verschwindet, sind jedoch ärgerlich und fallen in den Bereich der "faulen Tricks" eines Autoren. Gerade besagter Agent übt erheblichen Druck auf den Protagonisten aus und verfolgt ihn mit einer aus dem Plot heraus nicht zu erklärenden Obsession, ja seine ganze Rolle scheint darauf beschränkt, Alan zum Getriebenen zu machen, dennoch gibt man ihm keine Bühne, keinen Hintergrund, macht ihn als Antagonisten nicht glaubwürdig. Solche Patzer haben in der Endfassung eines Plots nichts mehr zu suchen.
Während ersteres vor allem in der Rückbetrachtung störend wirkt und während des Spielens selbst nicht ins Gewicht fällt, empfand ich das Ende als ausgesprochen ärgerlich. Bei einem Film würde man witzeln, kurz vor dem eigentlichen Ende sei den Machern das Geld ausgegangen und deshalb habe man hastig etwas zusammengeschustert und exakt so wirkte auch das Ende von Alan Wake. Ein offenes Ende kann durchaus motivierend wirken - sei es in Hinblick auf eine Fortsetzung als auch bezüglich eigener Interpretationen, was den Ausgang angeht, hier bleibt jedoch alles offen und im Vagen. Das ist unbefriedigend, kommt es doch als Ergebnis der beeindruckenden Zielstrebigkeit und Konzentration, die es Alan Wake ermöglicht, wenigstens scheinbar bei Verstand zu bleiben und zum Ziel zu gelangen, daher. Auch die beiden Extra-Episoden haben hier nicht wesentlich mehr zu bieten und bieten etwas Flickschusterei, um zu einem asatzweise vernünftigen Ende zu kommen, was jedoch an Einfallslosigkeit und Halbherzigkeit geradezu folgerichtig scheitert.
Spielerisch ist Alan Wake anspruchsvoll, kann jedoch keine Maßstäbe setzen, zu sehr nutzen sich die anfänglich noch gelungen wirkenden Stilmittel ab, zu sehr gewöhnt man sich an die immer gleich agierenden und auf wenige Variationen beschränkten Gegner und der gefühlte zwölfte Bus, der vom Himmel fällt, wirken ebensowenig angsteinflößend wie die gefühlte zehnte Baumaschine, die dank eines Poltergeistes Jagd auf den Protagonisten macht und die Unzulänglichkeiten der Steuerung sorgen an manchen Stellen zusätzlich für Frustmomente.

DRM:
Alan Wake muss mit einem Steam-Account verknüpft werden.

FAZIT:

Der ganz große Wurf ist Alan Wake nicht, zu deutlich schlagen das letztlich zu eintönige Gameplay und die Patzer des Plots zu Buche. Die Umsetzung für den PC liegt im Rahmen dessen, was man von einer innerhalb weniger Monate durchgeführten Portierung erwarten kann und ist daher als zweckmäßig zu bezeichnen. Trotz seiner Schwächen kann man mit dem Spiel jedoch seinen Spaß haben und wird dank der motivierenden Handlung auch für einige Stunden gut unterhalten und erlebt einige sehr atmosphärische Horror-Szenen, die sich intelligent mit Ruhephasen abwechseln. Den faden Beigeschmack verschenkten Potentials gibt es jedoch gratis dazu, letztlich wurde aus den starken erzählerischen Mitteln und den interessanten spielerischen Ansätzen zu wenig gemacht, um das Spiel zu dem herausragenden Werk zu machen, das es hätte sein können.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Grusel-, Action- und Adventure-Game!, 10. April 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Zum Inhalt möchte ich nicht so viel sagen, das steht auch in der Beschreibung. Nur so viel, dass der Spieler die Rolle des Schriftstellers Alan Wake übernimmt und versuchen muss, seine Frau zu retten. Dabei trifft er auf verschiedene Gegner, hat aber zwischendurch auch Unterstützung von helfenden Freunden.

"Alan Wake" ist ein gutes Spiel für Leute, die es gern gruselig und actionreich mögen. Man läuft durch verschiedene Umgebungen, Häuser, Geschäfte und natürlich den Wald. Man kann auch mit verschiedenen Autos fahren. Zwischendurch gibt es Rückblenden. Die Grafik ist super, das Spiel lief bei mir ruckelfrei ohne Abstürze. Es ist teilweise so aufregend, dass ich eine Pause brauchte, bevor ich es weiterspielen konnte. Man muss vieles sammeln, wie Munition (teilweise zu knapp bemessen), Batterien, Manuskriptseiten, Kisten mit hilfreichem Inhalt, Thermoskannen (sinnfreies Sammeln, nur für die Statistik), dazu kommt noch Schilder lesen, Dosenpyramiden abschießen (beides auch sinnfrei). Wichtig ist es also, immer alles genau abzusuchen, auf gelbe Pfeile zu achten. Lebensenergie und die Batterien der Taschenlampe laden sich nach einiger Zeit von selbst wieder auf.

Wichtig ist zu beachten, wenn man ein Kapitel neu spielen will, erlischt der Speicherpunkt, den man in einem Folgekapitel erreicht hat. Also besser erst das Spiel durchspielen und später einzelne Folgen neu laden.

Positiv:
- gute Grafik mit tollen Effekten
- spannende Geschichte mit Videos und Erzählungen der Hauptperson und Rückblenden, wie ein Film gestaltet
- gute Musik, man erkennt, ob eine Umgebung sicher oder gefährlich ist
- mit Tastatur und Maus gut zu steuern
- guter Gruseleffekt
- zwei Zusatzspiele als Ergänzung zum Hauptspiel (erst nach dem Hauptspiel spielen, da sonst Spoilergefahr)
- ausreichend lange Spielezeit, zumindest beim ersten Mal, weil man dann erst noch überlegen muss, was man als nächstes tun muss oder noch Probleme hat, die Gegner sinnvoll zu erledigen
- viele verschiedene Waffen und andere Möglichkeiten, die Gegner zu besiegen
- verschiedene Orte zum Erkunden

Negativ:
- es gibt kein manuelles Speichern, nur Kontrollpunkte, die aber nicht frei anwählbar sind, wenn man also etwas vergessen hat und eine bestimmte Tür bereits geschlossen ist, kann man nicht mehr zurückgehen, sondern muss das Kapitel von vorn beginnen, es ist immer nur der letzte Kontrollpunkt vorhanden
- durch die Kontrollpunkte kann es passieren, dass man mehrfach immer wieder die gleiche Szene spielen muss, weil man ständig getötet wird von diversen Axtmördern oder sonstigen Feinden
- sogar im Modus "leicht" teilweise richtig schwer zu spielen und leicht frustrierend, wenn man gerade ein paar Monster getötet hat, es fast geschafft hat und dann doch noch erwischt wird
- mit dem Controller schwer zu spielen, da die Belegung nicht wirklich frei wählbar ist, es gibt nur eine Alternativbelegung, da kann man nur schwer die Lampe richtig steuern und gleichzeitig den Gegner erschießen
- nur mit Steam-Account spielbar, ist etwas nervig, dass man sich dafür erst dort anmelden muss, um das Spiel zu spielen (auch wenn es problemlos funktioniert, man kann es später zur Not auch offline spielen), man installiert es im Grunde auch nicht auf den eigenen PC, sondern installiert nur Steam

Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert, durch die Story und die Grafik kann man über die negativen Punkte hinwegsehen. Daher auch 5-Sterne.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VORSICHT vor gebraucht! Steam gebunden!, 25. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Ich gehe hier nicht auf das Spiel ein!
Keine Frage es ist Top, ich möchte nur warnen vor GEBRAUCHTER Software.
Dieses SPiel ist Steamgebunden, sollte man es also gebraucht kaufen besteht die Gefahr das man es nicht spielen kann da in der Regel Steam Spiele nicht übertragbar sind.
Also solltest Du kaufen wollen, wiege selbst das Risiko ob du es riskieren willst oder nicht!
Ich hab in meinem Account nachgesehen und finde nirgends eine möglichkeit ein Spiel zu übertragen. Auch geht es nicht über den Steam Support (nicht immer).
Besondere Vorsicht auch wenn das SPiel verkauft wird und nur die OVP nicht mehr verschweisst ist.
Machne Leute öffnen die Packung und besorgen sihc den Code (auch beim Saturn im Laden).
Diese Betrüger aktivieren den Code und können das Spiel via Steam runterladen. Die Retailbox wird dann über Ebay,Amazon oder sonstwie verkauft.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alan Wake, 8. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Alan Wake fand den Weg zu mir bereits 2010. Der damals noch XBox 360 exklusive Mix aus Thriller, Horror und 3rd Person Shooter hat mich bereits damals durch seine dichte Atmosphäre, seine großartige Geschichte und das absolut perfekte Pacing beeindruckt.

Ohne zu viel von der Handlung zu verraten: der berühmte Autor Alan Wake hat seit Veröffentlichung seines letzten Buches eine Schreibblockade unter der vor allem die Ehe mit seiner Frau Alice leidet. Um sich zu erholen und Alans Kreativität wieder voran zu bringen, wollen sie Urlaub in Bright Falls machen, einer abgeschiedenen und etwas "gemütlicheren" Kleinstadt im Nordwesten der USA.
Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft gerät die Welt aus den Fugen. Alan erwacht am Steuer des Wagens und hatte offensichtlich einen Unfall, seine Frau ist verschwunden und ihm fehlen eine Woche an Erinnerungen. Schon bald merkt Alan, dass hinter den Geschehnissen mehr steckt und er sich übernatürlichen Kräften stellen muss.

Bereits vor 2 Jahren sah Alan Wake an einigen Stellen nicht so ganz frisch aus. Das Spiel konnte diese Schwächen aber dank der düsteren Atmosphäre oft verbergen. Vor allem die Lichteffekte, die auch heute noch Ihresgleichen suchen, zogen die Aufmerksamkeit des Spielers auf sich. Die PC Version hat nochmal gewaltig an der Grafikschraube gedreht, so dass Alan Wake abseits der grandiosen Lichteffekte auf dem PC zumindest ungefähr zeitgemäß aussieht.

Alan Wake ist - wie schon Remedys vorangegangene Werke Max Payne 1 & 2 - ein 3rd Person Shooter mit einigen Besonderheiten. Die Gegner (the "Taken") werden von Dunkelheit geschützt und müssen ihren Schutz erstmal durch den Einsatz von Licht (primär Alans Taschenlampe) verlieren bevor man ihnen mit Gewehren und Pistolen den Beelzebub austreiben kann. Nun mögen sich meine Leser fragen, was denn an diesem Shooter im Dunkeln so besonders sein soll. Die Antwort auf diese Frage lässt sich nicht einfach paraphrasieren, weil Alan Wake auf so vielen Ebenen ein großartiges Werk ist.

Ich schrieb bereits von einer "dichten Atmosphäre". Damit ist aber nicht primär der grafische Aspekt gemeint, sondern wie fantastisch die Zahnrädchen der Glaubwürdigkeit ineinander greifen. Seien es die Radiosendungen von Bright Falls, die Persönlichkeiten der Bewohner oder die Gameplaygesetze, auf die man sich stets verlassen kann: Alan Wake vereinnahmt den Spieler, was dafür sorgt dass die unfassbaren Ereignisse in Bright Falls auch den Spieler erschüttern.

Ich schrieb von einer großartigen Geschichte. Diese ist nicht nur im Großen und Ganzen sehr gut, es sind vor allem die Details die einen unglaublichen Effekt auf die Geschichte haben (Stichwort: Old Gods of Asgard, Psychatrische Behandlung, FBI Agent, etc.). Überhaupt muss die Tiefe der Geschichte ganz deutlich gelobt werden. Alan Wake ist nur vordergründig ein Horrorthriller. Hinter der offensichtlichen Geschichte um den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit verbirgt sich die Erzählung eines Mannes, dessen Selbstzweifel ihn in ein Dilemma bringen, das durch seine Verlustängste nur verstärkt wird. Seine Selbstzweifel führen sogar bis an den Punkt, an dem er kurz davor steht das Urteil seiner Sinne in Zweifel zu ziehen. Doch durch Willensstärke und der Unterstützung einiger Weggefährten findet er zu alter Stärke zurück. Wird das ausreichen seine Frau, die Welt und nicht zuletzt sich selbst retten? Findet es heraus! Darüber hinaus stellt die Geschichte einige interessante Fragen über das Verhältnis von Schöpfer zu Schöpfung und darüber, wie real die Realität ist und wie sehr sie durch Kreativität und Fiktion beeinflusst werden kann. Sicher ist keine dieser Fragen wirklich neu, aber wie geschrieben: interessant sind sie allemal.

Ich schrieb von absolut perfektem Pacing. Dieser Eigenschaft wird seltsamerweise auch heute noch nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt (Heavy Rain). Alan Wake zeigt, wie es richtig gemacht wird. Das Spiel kommt ohne Längen aus, bewahrt sich trotz offensichtlichen Tempowechseln in der Erzählung stets das nötige Quäntchen Unberechenbarkeit und weiss, die erdrückende Düsternis auch mal aufzulockern (Kommentare von Barry, Night Springs TV Serie).

Alles in Allem lässt sich abschließend nur ein Fazit schreiben: wenn ihr mangels XBox 360 bisher nicht in den Genuss dieses Spiels gekommen seid, dann müsst ihr das jetzt nachholen! Die PC Version kostet um 30 Euro und enthält neben dem Hauptspiel auch die 2 Extrakapitel sowie den fantastischen Soundtrack. An dieser Stelle muss nachdrücklich die Rolle der Band "Poets of the Fall" gelobt werden, die sich spätestens durch ihre Beiträge zum Spiel den Begriff "Poets" im Bandnamen redlich verdient haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erste Hälfte: Vier Sterne, zweite Hälfte: Zwei Sterne., 15. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Entwickler Remedy hat mittlerweile viel zugegeben: Man hat Alan Wake viel zu früh angekündigt, man hat Dinge angedeutet, die viel zu utopisch waren, um es ins fertige Spiel zu schaffen (Open World, Dynamischer Spielverlauf, Adventure-Elemente, Charakterinteraktionen ...).
Was blieb? Max Payne meets Silent Hill.
Die meisten der Rezensenten haben es bereits erwähnt: Das Spielprinzip besteht im Grunde nur aus zwei Teilen-
1. Alan in ruhigen Passagen entspannt durch die Welt lenken und ihn bei vollkommen automatisch ablaufenden, NULL-interaktiven Gesprächen und Sequenzen beobachten.
2. Sich mit den immer gleichen Strategien durch die immer gleiche Dunkelheit gegen die immer gleichen Gegner erwehren (und das zu 80% im immer gleich aussehenden Wald.)

Man ahnt es schon: Es ist der 1. Punkt, der das Spiel interessant macht. Die Story ist wirklich gut - ungefähr bis zum Ende von Episode 3 (von sechsen, in die das Spiel ohne DLC aufgegliedert ist). Dann machten die Entwickler einen entscheidenden Fehler: Sie vergaßen, dass sie eigentlich primär eine Story erzählen wollten. Viel wurde am höchst gelungenen Beginn aufgebaut, an Spannung, Atmosphäre, Rätselhaftigkeit - manches wird davon dann eher plump aufgelöst, anderes gar nicht, und die ruhigen Passagen werden zum Ende hin Mangelware.

Der 2. Punkt ist die ersten zwei, drei Stunden ebenfalls sehr unterhaltsam ... danach macht sich so ein zwickendes, brennendes Gefühl im Hinterkopf breit: Oh mann, ES NERVT. Stumpfes, 100% repetitives Gameplay.

Das angekündigte "epische Ende" wird dann tatsächlich einem Stephen King - Roman gerecht: Kaum Katharsis, viel Interpretationsspielraum, vergessene Handlungsstränge die nicht aufgelöst werden (was war die Motivation des FBI-Agenten??).

Fazit:
+ Glaubwürdige Gestaltung des Ortes Bright Falls, super Exposition und atmosphärischer Beginn
+ über lange Zeit motivierende, spannende Geschichte
+ erstaunliche grafische Gimmicks (reale Filmsequenzen laufen auf den Bildschirmen im Game ab)
+ viele ruhige Passagen, in denen ein unterschwelliges Gefühl einer mächtigen, düsteren Bedrohung spürbar ist - einmalig!

- absolut NULL Interaktivität, keinerlei Entscheidungsmöglichkeiten, lineares Gameplay, nur ein mögliches Ende
- zunehmend weniger spannendes Gameplay, immergleiche Kampfpassagen, nach dem gefühlt hundertsten "Du bist im Wald an Punkt A ... im Hintergrund siehst du Punkt B, gelange lebend dorthin" möchte man mit dem Kopf auf die Tastatur hauen.
- zum Ende hin nur noch wenige Atmosphärenpassagen, viel zu lange Levels mit immer gleichen Kämpfen
- Geschlossenheit der Geschichte verliert sich kurz vor Schluss in Wohlgefallen, leidlich akzeptables Ende

(Noch zu den beiden DLC:
-- kaum mehr Story, bestehen fast nur aus Kämpfen, liefern keine neuen Erkenntnisse, unfaire Passagen - ich habe hier abgebrochen, fand es schier unerträglich. Die Wertung geht aber nicht in die vom Hauptspiel ein.)

Alan Wake hätte erheblich mehr sein können, als es letztlich ist: Ein Game mit recht interessanten Charakteren, die in eine bis zur Hälfte des Spiels spannende Story eingebettet sind, bei dem man aber zum Ende hin eher aus Pflichtgefühl weiterspielt denn aus echter Motivation. Kein Reinfall, aber viel zu viel vergebenes Potential.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gameawardwinner 1° Quartal 2012 ..., 4. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
... auf meiner persönlichen Hitlist - Mass Effect III ist ja noch nicht raus ;)

Schon auf der xBox hat mich der Titel gereizt, leider besitze ich diese aber nicht.
Als ich das Game dann bei Steam, vor ein paar Tagen, entdeckte schlug ich zu - und wurde überwältigt!

(Pro)
+ tolle Interaktionen mit dem sehr real belebten Umfeld: die Leute reden untereinander und/oder mit Alan, bitten darum, die Jukebox zu aktivieren (was in Buttonsmashing endet) oder teilen Informationen mit.
+ eine hervorragende Steuerung mit dem xBox Controller.
+ viele Items, die gefunden werden wollen (Thermoskannen, Seiten, TV Spots ...) - ein schöner Anreitz, das Game erneut zu spielen.
+ sehr atmosphärische Musik.
+ unglaubliche Detailverliebtheit: die komplette Umgebung ist in 3dimensional gestaltet (selbst wenn man von Innen nach Aussen, durch ein Fenster sieht), ein komplettes Mammutskellet in der Eingangshalle, der belebte Wald ... ich könnte ewig so weitermachen, alles ist super realistisch und liebevoll.
+ beängstigende Effekte, wenn die Dunkelheit kommt. Musik, Effekte und Grafik sind wunderbar.
+ großräuige Level. Klar, die Storys und das Abarbeiten ist linear, trotzdem kann man Minutenlang die Umgebung durchforsten.
+ der Beweis, dass es nicht immer ein Chirurgielehrvideo oder ein Werbefilm für Filmblut sein muss. Das +16 Game hat meine Nackenhaare weit mehr beansprucht, als so manch ein Game (oder Film) ab +18 - sehr gelungener Thrill auf höchstem Niveau. Der König mit S. lässt grüßen!
+ eine wirklich fesselnde und mitreißende Story. Wärend der Gamingzeit blieben bei mir "The Witcher II", "Gran Turismo V", "Bulletstorm" und "Fallout N.V." einfach liegen ;)
+ phantastische Licht-, Nebel- und Schatteneffekte.
+ man kann endlich wieder runterfallen! Bei den meisten Spielen läuft man "safe" am Rand entlang, ohne Risiko. Hier fährt der "Aufzug" auch mal nach unten, was gerade in Kampfsequenzen durchaus mal kritisch sein kann.
+ praktische und frustfreie Speicherpunkte, keine Deadcounter in der Statistik.
+ eine super Spielzeit von ca. 10-12 Std. (ohne die spezial Level).
+ schöne und detailreiche Grafik, die bei weitem nicht alles aus einer highend Karte rausholt, geschweige denn eine Techdemo ist. Trotzdem weiß sie zu überzeugen und ist durchaus schön anzuschauen.

(Neutral)
o ab und zu laden Texturen nach, das ist nicht nur unschön, sondern kann teilweise sogar nerven.
o mittelmäßige Synchro. Ab und zu ziemlich lieblos und gar gelangweilt.
o man kann die Taschenlampe nicht ausmachen. Gerade an unübersichtlichen Stellen hätte ich diese aber schon das ein oder andere Mal gerne ausgemacht, einfach um blinkende Items identifizieren zu können.
o wenig bis keine Rätsel.

(Contra)
- unmögliche Steuerung mit der Tastatur!
- man kann meist nicht mehr zurück. Einen gewissen Punkt erreicht, muss man das Level nochmal machen, wenn man etwas vergessen hat.

- - - - - - - - - - -

(Fazit)
Eine phantastische Mischung aus Resident Evil, Sylent Hill und einem King Roman. Wer sich ein paar Std. wirklich gut unterhalten lassen will (ich empfehle das Spielen definitiv bei Nacht, in einem dunklen Zimmer!) und nichts gegen ein bisschen Grusel hat, der bekommt hier ein absolutes "Schmankerl" serviert - grafisch, audiotechnisch, storytechnisch, das Gameplay - alles paßt!

Von meiner Seite eine absolute Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschung des Jahres - jetzt zum Billigpreis..., 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake - [PC] (Computerspiel)
Lange habe ich gewartet, bis es AW über Steam zu einem vernünftigen Preis zu kaufen gab.
Danach die Enttäuschung. Nach kurzer Einleitung schon der erste stressige Kampf. Schattenwesen
mit Axt oder Messer. Und das später ständig. Von wegen mal in Ruhe die Landschaft ansehen...
Da es total geradlinig zugeht, hat man null Alternativen gewisse "Gegner" oder "Hürden" zu erledigen.
Ständig geht das Licht aus bzw. die Monition, meist beides. Stress pur und die Gegner kommen immer in
Scharen und nerven ungemein. Horror pur, aber nicht weils gruselt, sondern nervt.
Alan Weke ist der typische US Yuppie, frisch aus der Akademie und leider völlig ohne Humor (auch auf Englisch)
und so bleiben die eher witzigen Momente den Randfiguren zugesprochen, die jedoch nur in den Cutszenen
vorkommen. Jetzt bin ich bei Kapitel 3 und wenn es nicht auf irgendeine Weise spannender wird bzw.
abwechslungsreicher, wird Alan der Kaffee entzogen und eingeschläfert...

Nachruf: das Spiel durchgespielt - der Frustfaktor hat sich extrem erhöht, da sich weder das Spielgeschehen, Story noch
die Atmosphäre verbessern. Irgendwie unfertig und traurig...Schlimmer noch ist die sog.Fortsetzung.
Hätte ein Super Game werden können, aber es ging das Geld aus und das spürt man...
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Alan Wake - [PC]
Alan Wake - [PC] von EuroVideo Medien GmbH (Windows 7 / Vista / XP)
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