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470 von 486 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für P300 Besitzer: Lohnt sich der Umstieg?
Ich hatte mir erst im August 2011 eine P300 gekauft und dann war diese schon wenige Monate später "veraltet", da Nikon die P310 auf den Markt brachte (März 2012).
Eigentlich war ich mit der P300 ganz zufrieden, aber einige Neuerungen bei der P310 reizten mich doch, vor allem die neue Fn-Taste und mein geliebtes 3:2-Format welches ich bei der P300...
Veröffentlicht am 26. Mai 2012 von phoenix567

versus
79 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut aber keine Wundermaschine
Ich habe die P310 in einem Elektronikmarkt gekauft. Nach einem halben Jahr Nutzung bin ich immmer noch zufrieden mit dem Kauf. Den Abzug bei den Sternen gibt es, weil diese Kamera nicht ganz halten kann, was die Werbung verspricht und leider am Gesamtpaket gespart wurde.

Als hochwertige Kompaktkamera sieht sich die P310 zwischen Schnappschußkameras wie...
Vor 24 Monaten von Robert S. veröffentlicht


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470 von 486 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für P300 Besitzer: Lohnt sich der Umstieg?, 26. Mai 2012
Von 
phoenix567 (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir erst im August 2011 eine P300 gekauft und dann war diese schon wenige Monate später "veraltet", da Nikon die P310 auf den Markt brachte (März 2012).
Eigentlich war ich mit der P300 ganz zufrieden, aber einige Neuerungen bei der P310 reizten mich doch, vor allem die neue Fn-Taste und mein geliebtes 3:2-Format welches ich bei der P300 schmerzlich vermisste. Also habe ich die P310 vor 4 Wochen gekauft, und nach ca. 800 gemachten Bildern kann ich diese mit meiner "alten" P300 vergleichen.

Vorzüge der Nikon P310:

++ Gute Bildqualität und schöne Farben bei guten Lichtverhältnissen.
++ Autofocus ist sehr gut. Schnell und präzise. Der beste Autofocus den ich je bei einer Kompakten erlebt habe.
++ Automatische Funktionen (Szenenwahl, Modi, etc.) funktionieren sehr gut und liefern gute Bildqualität, gut für Anfänger.
++ Im Fotobereich viele manuelle Einstellungen für die Belichtung möglich.
++ Farben und Farbsättigung. Schöne, "knackige" und dennoch natürliche Farben bereits im Automatikmodus und/oder Standardkonfiguration.
++ Ungewöhnlich grosse Lichtstärke f/1.8 für eine Kompakte, und die Offenblende 1.8 ist tatsächlich brauchbar (damit meine ich, die Bildqualität wird nicht zu schlecht).
++ 24mm-Weitwinkel (die 24mm sind echt, habe ich geprüft, mit meinem Nikkor 10-24 (15-36) mm verglichen).
++ Gute Akkuleistung bei mir, habe schon 300 Fotos plus 10 Minuten Video mit einer Akkuladung geschafft.
++ Das Objektiv ist von allererster Güte: Verzeichnung, Vignettierung und Randunschärfen möchte ich ab Blende 2.8 aufwärts fast als Null oder "nicht vorhanden" bewerten, ganz erstaunlich. Bei Offenblende 1.8 lässt die Schärfe insgesamt (Mitte und Rand) nach, aber für eine Offenblende immer noch gut. Bei WW 24mm und Offenblende ist ein wenig Tonnenverzeichnung zu sehen, aber minimal.

VIDEO: Die Videofunktion ist ein Highlight. Full-HD, 1080p, 30 fps, Stereoton, die Videos sind schön geschmeidig und flüssig mit kräftigen Farben. Tonqualität auch sehr gut. Zoom bringt nur ganz geringfügig Geräusche auf die Tonspur, die mich nicht stören.

Nun zu den wichtigsten Unterschieden zwischen P310 und P300:

++ Sensor mit 16 MP statt 12 MP, beide CMOS mit rückwärtiger Beleuchtung (BSI).
++ 3:2 Format bei der P310 möglich.
++ Belegbare Fn-Taste bei der P310 hinzugekommen.
++ NR Rauschreduktion: 3 verschiedene Stufen (stark-normal-leicht) bei der P310, bei der P300 nicht änderbar.
++ Iso 100 - 6400 (P310) gegenüber 160 - 3200 bei der P300.
++ Picture Control bei der P310. Hierbei können Schärfe, Kontrast und Sättigung in jedem Bildmodus (Standard, Neutral, Brilliant, Monochrom) manuell angepasst werden.
++ Bei der P310 lässt sich einstellen, ab welcher Belichtungszeit der Iso-Wert bereits erhöht werden soll.
++ Live-Histogramm kann auf Dauereinblendung geschaltet werden.
++ Die P310 verfügt über einen Modus für manuelle Fokussierung. (Über die Pfeiltasten des Wahlrades).
++ Beim Auto-Weißabgleich kann zwischen Auto-1 "normal" und Auto-2 "warmes Licht" gewählt werden.
++ User-Modus welcher über das Funktionswahlrad (U) auswählbar ist.
++ Trotz Erhöhung der Megapixel auf 16 sind Bildqualität und Rauschen nicht schlechter geworden, sogar eher ein bisschen besser geworden, selbst bei 1:1 Vergrösserung auf dem PC-Display.

Die grösste Überraschung ist der letzte Punkt: Die Bildqualität hat gegenüber der P300 sogar ein wenig dazugelegt, das hatte ich bei 16 MP nun wirklich nicht erwartet.
In keinem Punkt ist die P310 schlechter als die P300, es hat keine Rückschritte in der Entwicklung gegeben. Alle Punkte sprechen für die P310. (Dies ist nich selbstverständlich in einer Zeit, in der Nachfolgemodelle oft Verschlechterungen und Einbußen gegenüber den Vormodellen aufweisen).

Dennoch habe ich Kritik an der P310 anzubringen:
- Es fehlt immer noch eine RAW-Funktion! Hier hat Nikon eine grosse Chance verpasst. Dies war schon bei der P300 ein grosses Manko.
- Hinsichtlich des von mir heiss erwarteten 3:2-Formates habe ich eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen: Dieses Format ist zwar vorhanden und funktioniert einwandfrei, aber: die *nachträglichen*, kamera-internen, Bildbearbeitungsfunktionen funktionieren alle nicht wenn man dieses Format benutzt (Bildverbesserung, Kontrast, D-Lighting, Filteranwendungen, Cropping, Farbenoptimierung, etc.)
Also fotografiere ich doch wieder mit 4:3-Format und mein geliebtes 3:2-Format bleibt meinen DSLR's vorbehalten (u.a. eine D90).

Tja, und nun zu der schwierigen Frage: Sollen P300-Besitzer alle auf die P310 umsteigen? Trotz der vielen Pluspunkte, die ich oben für die P310 erwähnt habe, nicht unbedingt.
Es ist so, dass ich in meinem Vergleich sehr ins Detail gegangen bin und versucht habe, die Unterschiede herauszuarbeiten. Ich habe auf hohem Niveau gejammert. In einem Gesamtfazit ist es aber so, dass die Unterschiede doch nicht sooo spektakulär sind und eine erneute Geldausgabe nicht unbedingt rechtfertigen. Die P300 ist und bleibt eine sehr gute Kompakte, und die P310 bringt ein paar Verbesserungen, stellt aber keinen Quantensprung im Vergleich zur P300 dar.
Meine Empfehlung:
Wer bislang mit seiner P300 zufrieden war, sollte diese behalten.
Wer ein Pixelpeeper ist so wie ich, unbedingt alle Neuerungen haben will, und/oder gerne möglichst viele Einstellungen manuell vornimmt, der soll zur P310 greifen.
Der wichtigste Unterschied zwischen der P300 und der P310 ist, dass die P310 mehr manuelle Einstellungen bietet. Eindeutig die P300 übertrumpfen kann die P310 aber insgesamt nicht.

Fazit: 4 Sterne. 1 Stern Abzug wegen der fehlenden RAW-Funktion und weil beim 3:2-Format die kamera-interne Bildbearbeitung nicht funktioniert ( -> Vielleicht bringt ein Firmware-Update demnächst diesbezüglich Besserung?).
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139 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Kamera für Familienfotos sowie Vergleich mit der P300, 3. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Hallo,

als ambitionierter Hobbyfotograf und Familienvater der viel mit Kleinkindern draußen unterwegs ist, war ich auf der Suche nach einer möglichst kompakten Kamera mit guter Bild- und Videoqualität. Diese sollte zudem gut für Innenaufnahmen geeignet sein, also Lichtstark sein.

Da man bei Ausflügen mit Kleinkindern eh schon genug Zeugs dabei hat, wollte ich keine Kameratasche mehr mit mir rumschleppen. Daher suchte ich eine Kamera, welche in meine Jacken- und im Sommer auch in meine Hosentasche passt. Natürlich im Bewusstsein Abstriche bei der Bildqualität machen zu müssen.

Nach Recherchen im Internet habe mich zunächst für die Nikon P300 entschieden. Nachdem mich die Kamera zuhause von ihren Stärken und Schwächen überzeugen konnte, habe ich diese wegen ihrer Schwächen gegen den Nachfolger P310 eingetauscht.

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Vorteile der P310 gegenüber der P300:

- Ein wertigeres Gehäuse. Da die Kamera eine rauhe Oberfläche aufweist und nicht glatt ist, liegt die P310 spürbar sicherer in der Hand.

- Rauschminderung einstellbar in wenig, normal, stark. Hierdurch werden die Fotos weit weniger vermatscht als bei der P300.

- Picture Control vorhanden. Hierbei können Schärfe, Kontrast und Sättigung in jedem Bildmodus (Standard, Neutral, Brilliant, Monochrom) manuell angepasst werden. Durch die Schärferegulierung werden die Fotos nicht mehr so überschärft wie bei der P300. Zudem hat man hierdurch noch Reserven für die Nachbearbeitung.

- Seitenverhältnis 3:2 bei der P310 einstellbar.

- Auf der Vorderseite der Kamera gibt es eine FN-Taste. Diese kann z.B. mit der Iso-Funktion belegt werde, so dass der Iso-Wert schneller als bei der P300 angepasst werden kann. Der gewählte Iso-Wert wird zudem auf dem Display angezeigt (außer bei Auto-Iso, da weiß man erst hinterher welchen Iso-Wert die Kamera gewählt hat).

- Bei der P310 lässt sich zudem einstellen, ab welcher Belichtungszeit der Iso-Wert bereits erhöht werden soll. Bei z.B. einer 1/30s im Modus Zeitautomatik wird diese Zeit dann gehalten anstatt diese weiter zu verlängern. Stattdessen geht der Iso-Wert hoch. Sehr praktisch für z.B. Innenaufnahmen von Personen um Bewegungsunschärfe zu vermeiden.

- Im Gegensatz zur P300 wird bei der P310 das Live-Histogramm immer eingeblendet.

- Spot Belichtungsmessung ist bei der P310 ebenfalls möglich.

- Die P310 verfügt über einen Modus für manuelles Fokussieren. Hierbei kann man über die Pfeiltasten den Fokus verschieben. Hilfreich bei Motiven mit schlechtem Kontrast. Zudem gibt es einen Modus für Fokus auf unendlich und Makro. Die P300 kennt nur AF und Makro.

- Beim Auto-Weißabgleich kann zwischen Auto1 normal und Auto2 warmes Licht gewählt werden.

- Bei der P310 können Zoomstufen (24, 28, 35, 50, 70, 85, 100mm) sowie die Zoomposition beim Einschalten der Kamera eingestellt werden.

- Die P310 hat einen User-Modus welcher über das Funktionswahlrad (U) auswählbar ist.

- Bei der Zeitautomatik (A) kann die Blende auch über das obige Daumenrad eingestellt werden (muss im Menü aktiviert werden). Bei der P300 kann man dieses nur für die Zeitverstellung bei der Blendenautomatik (S) und im Manuellen Modus (M) nutzen.

- Video: Das Zoom Geräusch während des Filmens ist deutlich leiser als bei der P300. Zudem können die Videos bereits in der Kamera geschnitten werden. Der Modus manuelles Fokussieren kann auch beim Filmen genutzt werden.

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Weitere Eigenschaften der P310:

- Die Kamera lässt sich bei der Größe und dem Design sehr gut halten und bedienen. Zudem bekomme ich sie noch in meine Jeans Hosentasche. Perfekt.

- Der Knopf zum Einschalten muss hineingedrückt und nicht wie z.B. bei Panasonic zur Seite geschoben werden. Hierdurch wird die Kamera beim Hineinschieben in die (Hosen)Tasche nicht versehentlich eingeschaltet. An den Druckpunkt der Taste muss man sich jedoch erst gewöhnen.

- Der Bildstabilisator der P310 ist großartig. Im Weitwinkel bekomme ich bei Offenblende und einer 1/4s sehr brauchbare Ergebnisse hin. Hierdurch brauche ich selten die höheren Iso-Werte.

- Super Display. Wenn auch von Werk aus zu hell eingestellt (Achtung: auf das Histogramm achten).

- Die Blitzleistung kann angepasst werden.

- Die Kamera ist für Schnappschüsse von Kindern geeignet. Im Weitwinkelbereich ist sie am schnellsten.

- Schöne Effekt-Filter vorhanden. Insbesondere Monochrom mit hohem Kontrast gefällt mir gut. Auch der Filter Selektive Farbe ist klasse, über diesen verfügt die P300 übrigens nicht.

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Was mir weniger gut an der P310 gefällt:

- Die Warnanzeige für den Akku ist ein Scherz. Nur wenige Aufnahmen nachdem ein nicht mehr voller Balken angezeigt wird, geht die Kamera auch schon aus.

- Akku geht schnell in die Knie. Aber das ist bei den meisten Kompakten heute so. Ein 2. Akku ist sehr zu empfehlen.

- Es liegt kein vernünftiges Akku-Ladegerät bei. Stattdessen muss ein Ladekabel direkt an die Kamera angeschlossen werden. Mit zwei Akkus gleichzeitig fotografieren und laden geht also nicht. Zum Glück gibt es günstige Nachbauten des original Nikon Ladegeräts.

- Im Wiedergabemodus dauert es einen Moment bis die Fotos richtig angezeigt werden.

- Es dauert ca. zwei Sekunden bis die Videoaufnahme startet (ist bei der P300 auch so).

- Kein RAW-Format. Wäre für Korrekturen hilfreich. Habe ich aber noch nicht wirklich vermisst.

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Zur Bildqualität:

Ich lasse viele meiner Fotos ausbelichten. Dies zu 95% im Format 10x15. Hierbei waren auch Aufnahmen mit Iso 1600. Bei Fotos dieser Größe sehen die Aufnahmen klasse aus. Bei Vollansicht auf dem Monitor sieht man natürlich das man es mit einer Kompaktkamera mit kleinem Sensor zu tun hat. Wer nur wegen Vollansichten fotografiert, dürfte mit Iso 800 noch zufrieden sein. Mehr kann man von einer Kompaktkamera in dieser Sensorklasse nicht erwarten. Wer eine bessere Bildqualität benötigt, muss sich nach einer Kamera mit größerem Sensor umschauen. Diese haben dann wieder andere Nachteile (z.B. Geschwindigkeit und Video der Canon S100).

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Fazit:

Ich habe eine Kamera gefunden, welche mich bei Familienausflügen nicht stört, Lichtstark genug für Innenaufnahmen ist und mich in Sachen Bedienung sowie Bild- und Videoqualität zufrieden stellt. Ich nehme die Kamera gerne und oft mit und es macht Spaß mit ihr zu fotografieren. Also beste Voraussetzungen für gute Fotos.

Ich hoffe ich konnte Ihnen behilflich sein. Viel Spaß beim Fotografieren.
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279 von 290 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Überraschung, 16. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Zuerst: Diese Rezension wird länger und umfangreich, da man die P310 und ihre Möglichkeiten nicht in kurzen Sätzen abhandeln kann.

Ich muß zugeben, daß ich ein Pixelpeeper bin. Also jemand, der einer Digitalkamera auf den Pixel fühlt und sich die Bilder zur technischen Beurteilung in 1:1-Größe anguckt. Und ich bin jemand, der mit Kompaktkameras ablichtet, weil er nach der DSLR keinen Bock mehr hatte, der Packesel der eigenen Ausrüstung zu sein.

Da entdeckte ich die P310, die vielversprechend aussah. Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuell, Programmautomatik, User-Preset und die Parameter lassen sich schön ergonomisch über drei Drehräder einstellen. Und das Ding ist kompakt und hat eine Fn-Taste (mit einer Funktion frei belegbare Taste), alles sah nach einem runden Gesamtpaket aus. Und ich war trotzdem erschrocken. 16 Megapixel auf einem 1/2,33"-Sensor? Da kann ja nur Matsch und Spinat anstelle Gras und Laub rauskommen. Nikon, wie könnt Ihr bloß? Sollen die Bilder so übel wie z. B. bei der Sony DSC-HX9V aussehen?

Ich ging trotzdem auf die Pirsch, um mir die P310 anzugucken und zu probieren.

- Gehäuse
Die P310 macht einen wertigen Eindruck, das Gehäuse ist größtenteils aus Metall (nur der obere Teil, wo sich der Nikon-Schriftzug befindet, ist aus Kunststoff). Die Bedienung erfolgt über drei sauber rastende Drehräder, womit sich das Programm und ggf. die manuellen Parameter einstellen lassen und durch das übersichtliche Menü gescrollt wird. Das ist wie bei der DSLR und sehr gut gelöst. Die Fn-Taste sitzt auf der Vorderseite, was zuerst bekloppt erscheinen mag. Ist es aber nicht, da man diese Taste ohne hinzugucken leicht mit dem Finger erreicht und automatisch findet. Ich lichte meist mit Zeitautomatik ab und habe den Weißabgleich auf dieser Funktionstaste.

- Ergonomie
Die Tasten und Drehräder liegen gut plaziert, für Video gibt es einen extra Auslöser. Die bereits erwähnte Fn-Taste ist an der Vorderseite, aber ohne hinzugucken und automatisch zu finden. Das Menü ist Nikon-typisch. Wer Nikon kennt, kennt sich mit der P310 sofort aus. Ich finde es durchdachter als bei Canon. Die Drehräder rasten sauber, sodaß ein versehentliches Verstellen nur schwer möglich ist. Man kann sich ein Programm zusammenstellen und auf U legen. U steht für User und liegt auf dem Programmwahlrad. Überhaupt läßt sich die Kamera enorm vielfältig konfigurieren und den eigenen Vorlieben anpassen. Hier paßt sich die Kamera dem Nutzer an und nicht umgekehrt.

- Bildqualität
Das ist natürlich einer der wichtigsten Punkte. Kurz: Der Hammer. Was Nikon da gezaubert hat, ist wirklich nicht von Pappe. Da kann man ruhig Pixelpeepen. Und das will bei 16 MP auf einem 1/2,33" Sensor was heißen. Gras bleibt Gras, Laub auf Bäumen wird einwandfrei abgebildet. Um diese Jahreszeit (Mitte April 2012) muß trockenes Laub an einigen Rotbuchen als Testobjekt herhalten, wobei sich hier und da schon die ersten grünen Blätter entfalten. Man darf das natürlich nicht mit einer DSLR vergleichen, aber die P310 sticht im Lager der Kompakten äußerst positiv hervor.

Ein Wermutstropfen sind CAs (chromatische Aberrationen) und PF (Purple fringing). Dazu neigt das Objektiv der P310 am Rand doch ordentlich und die Kamera macht sich wenig Mühe, das rauszurechnen. Die Ecken sind leicht unschärfer, was aber bei einem Weitwinkel von 24 mm bei einer Lichtstärke von f/1,8 durchaus ok ist.

Folgende Bildformate können eingestellt werden: 4:3, 3:2, 16:9 und 1:1. Ich lichte in 3:2 ab, Schwarzweiß-Aufnahmen meist in 1:1.

Die Kamera rauscht erstaunlich wenig. Sogar ISO 1600 sind sehr brauchbar, darüber fällt die Leistung dann stark ab.

Der sehr gute optische Bildstabilisator erlaubt bei ruhiger Hand Aufnahmen bis 1/4 Sekunde ohne Stativ.

- Konfigurationsmöglichkeit
Die P310 läßt sich umfangreich konfigurieren. So läßt sich einstellen, welche Brennweite das Objektiv beim Einschalten anfahren soll. Man kann angeben, ob das Zoom nahezu stufenlos oder in bestimmten Stufen, die dann angezeigt werden, funktionieren soll. Es können auch einige Brennweiten ausgelassen werden, sodaß das Objektiv z. B. von 24 mm sofort auf 85 mm fährt.

Weiter können die Bildparameter extrem umfangreich justiert und sogar per Diagramm angezeigt und vergleichen werden. Diese Funktion sollte man nutzen, da die P310 werksseitig sehr verhalten eingestellt ist. Sogar die Rauschunterdrückung kann man einstellen.

Es kann angegeben werden, wie sich die Kamera in Sachen ISO verhalten soll. So stellt man eine maximale Belichtungszeit ein und die Kamera hält diese und erhöht anstelle der Belichtungszeit den ISO-Wert. Wenn man hier nichts einstellt, versucht die Kamera bei maximal ISO 800 zu bleiben und verlängert die Belichtungszeit und geht nur selten bis ISO 1600 (Automatik-Grenze). Die ISO-Automatik kann auch auf 400 oder 200 begrenzt werden.

Und man kann die Skalen konfigurieren.

Weiterhin kann man angeben, welche Dinge auf dem Kamerabildschirm eingeblendet werden sollen. Ich habe die Einblendung auf Dauer (wird also nicht wieder ausgeblendet) eingestellt. Das wären natürlich die Belichtungswerte, die Einstellungen und das Histogramm. Leider wird auch eingeblendet, welche Videoauflösung eingestellt ist und wie lange man filmen kann. Das stört mich, Video nutze ich beim Fotoapparat nicht. Das läßt sich leider nicht getrennt von den Fotoparametern ausblenden.

- Video
Das habe ich nicht getestet, weil ich zum Filmen einen richtigen Camcorder habe. Hier bitte die anderen Rezensionen lesen, falls Video im Fokus steht.

- Sonstiges
Leider wird kein extra Ladegerät mitgeliefert. Und der USB- und Ladeanschluß befindet sich an der Unterseite der Kamera. Das ist ungünstig und die Ladezeit ewig lang. Die Batterielaufzeit ist dafür um so knapper (etwa 150 bis 200 Fotos), eine zweite originale Batterie (um die sowieso kurze Laufzeit nicht noch weiter zu verkürzen) und ein externes Ladegerät sollte man mit einkalkulieren. Ein vielseitig auf verschiedene Li-Ion Batterien einstellbares Ladegerät hatte ich bereits vor dem Kauf der P310 und kann es nun auch für die Kamerabatterien verwenden.

Die Kamera unterstützt Eye-Fi-Karten, kann damit also um WLAN erweitert werden.

Es gibt zwei Funktionen, um HDR-Aufnahmen zu machen. Die Intensität ist in drei Stufen einstellbar. Weiter gibt es zwei Panorama-Assistenten (Einfach-Panorama mit 180 Grad und für ein 360 Grad-Panorama). Das funktioniert sehr gut. Daneben findet man natürlich die übrigen vielzähligen Programme, die ich aber nicht nutze und nicht getestet habe.

Der sehr hochauflösende Kamerabildschirm ist zu hell, hier sollte man auf die dunkelste Stufe einstellen (spart auch noch Batteriestrom). Die Farben werden zwar neutral (im Sinne von Farbtemperatur, Weißabgleich), aber zu kräftig dargestellt. Davon darf man sich nicht täuschen lassen.

- Tip
Die Rauschunterdrückung sollte man auf Schwach stellen. Bei sehr wenig Kompaktkameras kann man die Rauschunterdrückung einstellen. Da wird meist einfach glattgebügelt, fertig. Nur die ganz wenigen sehr hochwertigen Kompakten lassen sich hier justieren.

Es gibt drei voreingestellte Bildparameter (Picture Control), welche man verändern kann. Für die eigenen Werte stehen zwei extra Speicherplätze zur Verfügung. Wichtig zu wissen ist, daß die drei voreingestellten Werte eine jeweils andere Berechnungsgrundlage haben. Stellt man also die drei Bildparameter gleich ein, haben die Bilder trotzdem eine andere Wirkung. Kontrast, Schärfe und Sättigung sind daher trotz gleicher Einstellung unterschiedlich.

Die Bildparameter habe ich, ausgehend von "Standard", so eingestellt:

Schärfe -1
Kontrast +1
Sättigung +1
Rauschunterdrückung Schwach

Das habe ich auf C1 gespeichert. Man kann zwei Bildeinstellungen speichern, auf C1 und C2. Diese Einstellung gibt gute Bilder direkt aus der Kamera. Dies nur als grobe Richtung sehen, jeder mag das anders. Die P310 neigt zum starken Nachschärfen, daher habe ich die Schärfe zurückgenommen.

- Fazit
Die Überraschung schlechthin. Es geht also doch, 16 MP auf 1/2,33" zu quetschen und dennoch saubere Bilder ohne Matsch und Spinat zu bekommen. Wer also eine kleine Kamera mit großer Bildqualität möchte und auch gerne manuelle Einstellungen vornimmt, ist hier richtig. Automatik-Fotografen können auch zugreifen, da die Automatik zuverlässig ist. Allerdings verschenkt man dann Potential.

Nikon: Bitte keine weitere Erhöhung der Pixelmenge bei Kompaktkameras, eher das Gegenteil. Mit der P310 habt Ihr einen großen Wurf gemacht, diesen bitte nicht mit noch mehr Pixel zerstören.

- Nachtrag
(17.7.) Nach drei Monaten Nutzung hat sich hinterm (!) Glas des Bildschirms so einiges an Staub gesammelt (linke obere Ecke). Das ist ein Fall für die Garantie. Mal sehen, wie gut und schnell das abgewickelt wird (und ob das dann noch für fünf Sterne reicht). Ich bringe die Kamera direkt zu einem Nikon-Point.

(20.7.) Ich habe die Kamera abgeholt, das Problem wurde auf Garantie behoben (neuer Bildschirm, neues Bildschirmglas). Das ging schnell, da der Nikon-Point auch eine Werkstatt und viele Ersatzteile hat, die Kamera mußte nicht durch die Gegend geschickt werden. Mal sehen, ob das Gerät nun keinen Staub mehr ins Gehäuse läßt.

(15. 10.) Wieder Staub hinter dem Displayglas. Es sieht nach mechanischem Abrieb aus, die Partikel hinterm Glas glitzern in der Sonne. Da das nun schon zum zweiten Mal passiert und ich wieder zum Nikon-Pont muß, gibt es einen Stern Abzug. Meine P5000 hat nach sechs Jahren nicht ein Partikelchen hinter dem Displayglas.

- Hinweis
Wenn mit "nicht hilfreich" gewertet wird, wäre ein konstruktiver (!) Kommentar nicht falsch. Man lernt ja nie aus.
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79 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut aber keine Wundermaschine, 2. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich habe die P310 in einem Elektronikmarkt gekauft. Nach einem halben Jahr Nutzung bin ich immmer noch zufrieden mit dem Kauf. Den Abzug bei den Sternen gibt es, weil diese Kamera nicht ganz halten kann, was die Werbung verspricht und leider am Gesamtpaket gespart wurde.

Als hochwertige Kompaktkamera sieht sich die P310 zwischen Schnappschußkameras wie denen in Smartphones und den großen Kameras wie Systemkameras oder Spiegelreflexkameras. Genau so ist auch die Bildqualität: besser als bei einem Smartphone, aber lange nicht so gut wie bei einer Spiegelreflex. Wunder darf man hier nicht erwarten, weil die Technik Grenzen setzt. Ich will mich hier nicht unter die Pixelmanen mischen, die nachschauen, ob es bei 1000% Vergrößerung Farbabweichungen zwischen zwei Pixeln gibt oder irgendwo am Rand Treppchen entstehen. Ich halte das für wenig hilfreich. Es ist "nur" eine Kompaktkamera. Ob ein Konkurrenzprodukt bei ISO 3200 etwas weniger rauscht, ist mir ziemlich egal, solange das Bild auf Standardabzügen oder auf dem Monitor gut aussieht und (wichtig) die Kamera in die Hosentasche paßt. Das kann die P310.

Ein Werbeversprechen, das bei der P310 genannt wird, ist Lichtstärke. Ja, sie ist lichtstark, man kann brauchbare Bilder auch noch dort machen, wo Smartphones nur noch schwarze Bilder mit bunten Schlieren erzeugen. Aber die Offenblende von 1.8 steht nur im maximalen Weitwinkel zur Verfügung. Sobald man zoomt, macht die Blende zu. Das ist technisch bedingt und trifft auch die großen Kameras. Bei einer Spiegelreflex kann man allerdings andere Objektive draufschrauben, deren offene Blende nicht im Weitwinkelbereich liegt. Für Partybilder ist die Combo aus 1.8 plus Weitwinkel okay, weil hier will man bei wenig Licht möglichst viel der Szene auf das Bild bekommen, nimmt dafür auch die Verzerrungen in Kauf. Für Portraits ist die Combo aber tödlich. Den bei Portraits beliebten Effekt der Tiefenunschärfe bekommt man über die offene Blende. Der Effekt ist bei der P310 nicht so ausgeprägt wie bei einer großen Kamera, aber immer noch sichtbar. Sichtbar sind dann allerdings auch die Weitwinkelverzerrungen. Wie gesagt, das ist kein technischer Mangel der P310. Man hat sich halt entschieden, der Kamera einen Weitwinkel zu geben, daraus folgt zwangsläufig, daß man die 1.8 Blende nicht für Portraits einsetzen kann.

Die Konzentration auf Lichtstärke wurde von den Technikern konsequent durchgezogen. Auch die Motivprogramme erzeugen diesen Wow-Effekt bei Dunkelheit, wo die auf wenig Licht abgestimmten Modi wie Partymodus, Nachtportrait und Museum erstaunlich helle Bilder liefern. Woran das liegt, merkt man, wenn man Bilder bei viel Licht macht: die ISO Automatik ist viel zu freigiebig und die Belichtungsmessung sucht quasi die dunklen Ecken. Im Zusammenspiel mit D-Lighting erzeugt man so viel zu helle Bilder mit verbrannten Gesichtern. Bei ungleichmäßig ausgeleuchteten Szenen versagt die Automatik kläglich. Den Blitz kann man unter Ulk verbuchen. Diese Kamera ist für die Verwendung ohne Blitz gemacht. Das kleine Lichtchen leuchtet bestenfalls die Szene unmittelbar vor der Kamera an. Raumfüllendes Licht gibt es nicht. Und das ist auch gar nicht notwendig, denn man kann ohne Blitz noch weit in Bereiche aufnehmen, wo andere Kompakte nichts mehr sehen.

Apropos sehen: Der Zoombereich ist sehr klein. Wobei das okay ist. Es mag Anwendungen für Zoom geben, aber man darf sich da nichts vormachen: den großen Zoombereich erkauft man sich mit kleinen Blendenöffnungen und langen Belichtungszeiten. Wobei Letzteres kaum noch von der Bildstabilisierung aufgefangen werden kann und man geradezu zwangsläufig verwackelte Bilder bekommt, wenn man kein Stativ unter die Kamera stellt. Das wiederum widerspricht dem ganzen Sinn einer Kompaktkamera. Also lieber mit den Füßen zoomen.

Vorteil der P310, man kann vieles einstellen und sogar auf vollständig manuell umschalten. Erster Schritt: man legt sich die ISO Wahl auf die Fn-Taste und startet immer mit ISO 100 oder deckelt die Automatik bei 400. Zweiter Schritt: Matrixmessung der Belichtung auf mittenbetont oder Spotmessung schalten. Die Ergebnisse werden mit diesen einfachen Handgriffen dramatisch besser und Smartphones sehen im wahrsten Sinne des Wortes blass aus. Für die manuelle Wahl der Belichtungszeit stehen kleine Helferlein zur Verfügung. So sind Belichtungszeiten, die vermutlich zu Verwacklern führen, farblich markiert. Noch besser ist die Balkenanzeige, die einem visuell zeigt, ob das Bild vermutlich unter- oder überbelichtet sein wird. Sowas findet man sonst nur bei den Großen.

Auch für die Videofunktion gilt: besser als Smartphone, schlechter als richtige Videocam. Auch hier sind die Abstriche technisch bedingt. Unabhängig von der Qualität der Bilder belastet die Videokodierung den eingebauten Prozessor natürlich dauerhaft. Das ist logisch. Vergleicht man einmal die Größen von Akkus einer Videokamera mit der der P310, sieht man schon das erste Problem: bei Videoaufnahme geht der P310 sehr schnell der Saft aus. Die fest eingebrannte maximale Aufnahmedauer von 30 Minuten pro Clip erreicht man so unter Umständen nichteinmal. Die Videos selbst sind beim Vergleich mit einem Smartphone natürlich besser. Gegen eine Videokamera gewinnt die P310 allerdings keinen Blumentopf. Das Bild ist okay, der verwendete Codec/Container nicht schnittfreundlich und das Audio freilich unterirdisch. Für Youtube Schnipsel geht das in Ordnung, ein Urlaubsvideo für die Familie wäre schon grenzwertig. Aber gut, eine Kompaktkamera ist eben nicht für Video gemacht und selbst die Videos der Spiegelreflexen liefern nur schöne Bildeffekte ohne brauchbaren Ton.

Fazit: Die P310 meistert den Spagat zwischen Schnappschußknipse und anspruchsvoller Fotografie im Rahmen der technischen Möglichkeiten gut. Nochmal Vor- und Nachteile:

+ Möglichkeit zu vielfältigen manuellen Einstellungen
+ 1.8 Blende, Weitwinkel (Partybilder)
+ belegbare Fn-Taste
+ viele vorhandene Motivprogramme
+ Gehäuse sieht gut aus, liegt gut in der Hand

o Automatiken mit der Tendenz zum Übersteuern (zu hohe ISO, Aufhellung dunkler Stellen bei der Belichtung)
o Videomodus

- 1.8 Blende, Weitwinkel (Portrait)
- kein RAW, wirklich schade, weil die JPEG Kompression stellenweise sehr rabiat vorgeht
- kein externes Ladegerät
- Kabel mit eigenem Stecker, besser wäre Standard Mini/Micro USB
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon P310 gegen Canon S100, 24. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich habe mich über 2 Wochen mit verschiedenen Kompakten beschäftigt, die anständige Bildqualität versprechen. Am Ende standen die Canon S100 und die Nikon P310 im Duell. Aufgrund des größeren Sensors und der RAW-Fähigkeit kaufte ich die S100 bei einem lokalen Händler in Berlin (bei Amazon war sie nicht lieferbar). Nach Laden des Akkus folgten erste Tests, allerdings nur 1.5 Stunden, denn dann war der Akku auch schon leer. Außerdem hatte ich gleich einen schönen Pixelfehler auf dem Display. Nicht schön. Ich beschloß die S100 zurückzugeben, da ich doch für einen Preis von 420 EURO mehr erwartet hatte. Testbilder waren jedoch schon gut, allerdings stehe ich so auf Farbtreue und fand nach meiner vorherigen Lumix GH1 auch die Farben bei der S100 nicht optimal für mich. Schließlich kaufte ich bei Amazon die Nikon P310. Ich bin begeistert! Die Bilder sind superscharf und knackig. Die Farben absolut natürlich. Endlich sieht alles wieder so aus wie es soll! Habe die Fotos später sowohl auf meinem Mac als auch auf dem iPad betrachtet und war nochmals mehr begeistert, da die Aufnahmen in groß noch viel besser aussehen. Vom Gehäuse her finde ich die P310 auch ansprechender als die S100. Sie ist zwar etwas größer, liegt dafür aber besser in meiner Hand (Habe große Hände). Und der Blitz ist intelligenter angebracht. Während der Blitz bei der Canon immer automatisch plötzlich aufklappt und man sich regelrecht erschreckt, weil man immer da genau den Finger draufhat, klappt man bei der Nikon den Blitz manuell raus und hat dann auch noch Platz für seinen Finger!
Bislang habe ich nur ein Manko (liegt vielleicht aber auch an Unwissen:-). Die Kamera wird via USB an mein MacBook angeschlossen nicht erkannt. Aich über das Programm ViewNX2 habe ich keine Verbindung herstellen können geschweige denn Bilder transferien. Nutze Mac OSX Lion. Bin vorerst bei einem Kartenleser gelandet. Komisch finde ich das allerdings schon. Meine bisherigen Kameras wurden immer sofort als USB Datenträger erkannt.
Trotzdem 5/5!
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129 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verbesserungen auf hohem Niveau!, 9. April 2012
Von 
Peter K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich möchte an dieser Stelle nicht zum x-ten Male wiederholen, was in den "Technischen Datenblättern" ohnehin überall nachlesbar ist. Auch auf die hohen fototechnischen Qualitäten der Vorgängerin, der P300 will ich nicht näher eingehen (meine 5-Sterne-Beurteilung der P300 ist unter den Rezensionen dieser Kamera nachlesbar). Vielmehr möchte ich auf die für mich auffälligen Unterschiede der aktuellen Nikon P310 zu ihrer Vorgängerin eingehen:

- Zum Äußeren: Das Kameragehäuse hat nun eine leicht raue Oberfläche, angenehm und gut für den sicheren Halt. Es ist schnörkellos, sachlich und ohne unnützen Schnick-Schnack gestaltet, wie schon bei der P300. Damit ist eine übersichtliche, schnelle und sogar intuitive Bedienung möglich, sogar bei absoluter Dunkelheit. Hierbei ist sehr dienlich, dass das Blitzlicht zu- und abschaltbar ist, ohne im Dunkeln auffällig in das hell leuchtende Menü einzutauchen. Alle Knöpfe und Räder sind exakt da, wo man sie zur angenehm leichten Bedienung auch braucht, nicht zu groß und nicht zu klein. Die gummierte Griffplatte für den Daumen auf der Hinterseite und der gummierte Steg auf der Vorderseite gewähren einen sehr guten Halt, auch bei einhändiger Bedienung.
Alles andere, Qualitäten von Display etc., sind, wie schon gesagt, in meiner Rezension zur P300 nachlesbar.
Schließlich zu einer (für MICH) sehr angenehmen und brauchbaren Innovation bei der aktuellen P310: Der "Fn-Knopf" auf der Vorderseite des Gehäuses. Er liegt (für MICH) so günstig, dass ich ihn, sogar ohne die Kamera abzusetzen, schnell und intuitiv erreichen kann. Die Belegung dieses Knopfes ist im Menü einstellbar, mit ISO-Bereich, Belichtungsmessung, Weißabgleich, Messfeldvorwahl etc.

- Zu den "inneren", also wesentlichen Werten, was die Bildqualität betrifft: Die absolut hochwertige Optik und den optimal funktionierenden Prozessor hat Nikon beibehalten. Aber anders als bei der P300 hat nun die P310 einen Sensor, der 4 MP mehr, also insgesamt 16 MP aufweisen kann. Bei den früheren CCD-Sensoren hätte dies notwendigerweise starkes, auffälliges Rauschen zur Folge gehabt, nicht aber bei dem von Nikon aktuell verbauten BSI-CMOS-Sensoren. Dieser Kamera-Hersteller weiß m.E. derzeit mit am besten, eine optimal abgestimmte Kombination aus Sensor, Prozessor und Optik in die Produktion umzusetzen.
Exakt die gleiche Kombination hat Nikon derzeit auch in der S8200 eingesetzt, die mehr auf optimal funktionierende Automatik und deutlich mehr Zoom eingerichtet ist (s. auch meine dortige 5-Sterne-Rezension).
Die Bildqualität konnte somit bei der P310 sogar noch etwas gesteigert werden, besonders im Zusammenwirken mit einer weiteren Innovation, die von vielen ambitionierten Hobby-Fotografen angemahnt wurde: Diverse, bildwirksame Parameter, wie Schärfe, Kontrast und Sättigung, sind nun mehrstufig, getrennt voneinander einstellbar und in mehreren Kategorien nach eigenem Geschmack speicherbar.
Auch die Rauschreduzierung kann nun dreistufig dosiert werden.

Die ohnehin sehr guten Videoqualitäten der P300 konnten bei der P310 zumindest erhalten bleiben. Bei MEINEM, mir zur Verfügung stehenden Modell, möchte ich behaupten, dass in Punkto Zoomgeräusch, Zoom-Funktion und Schärfenachführung sogar leichte Verbesserungen zu erkennen sind.

Was sich gegenüber dem Vorgänger-Modell nicht verändert hat ist der Zoom-Wert von 4,17-fach, 24 bis 100 mm. Deshalb ist die P310 ja auch kein Superzoomer, sondern eine absolut Lichtstarke, deren Zoom-Bereich für die überwiegende Zahl an "Alltags-Motiven" sicher ausreicht.

Ich selbst habe auf Reisen stets beide Kameras im Gepäck, die P310 und die S8200. Erstens begebe ich mich nicht in irgend eine Ecke dieser Welt ohne Reserve-Kamera und zweitens nutze ich jeweils eine dieser beiden, je nach aktuellen Motiv-Plänen und Lichtbedingungen. Das besonders Angenehme dabei ist auch der Umstand, dass beide Kameras den gleichen Akku verwenden. Daher brauche ich auch nur EIN Ladegerät, mittels dessen ich im Hotel o.ä. sehr schnell meine Reserveakkus aufladen kann.

Weitere Bemerkungen, z.B. zu meiner DSLR-Ausrüstung, wo und wann ich diese denn nutze, um wieviel besser die Bildqualität denn ist im Vergleich zu den o.g. Kompakten, welchen Wert die o.g. Kompakten denn überhaupt haben, da sie ja nicht einmal RAW "können", all das und noch einiges mehr möchte ich mir an dieser Stelle konsequent verkneifen. Es gibt genügend Rezensenten, die mittels solcher Bemerkungen ziemlich herablassend auf die Kompakt-Kamera-User schauen und dabei total übersehen, dass doch JEDER interessierte, potentielle Käufer sich genau DIE Kamera aussucht, die SEINEN EIGENEN Vorstellungen und Möglichkeiten entspricht. Will ich eine Kompakte, so schaue ich mich eben nicht in der DSLR-Abteilung um und genau so wenig benötige ich in diesem Fall die fachversierten Lobhudeleien der DSLR-User über Ihre Super-Ausrüstung.
Umgekehrt gilt das natürlich genau so!

So, und jetzt, all ihr interessierten Hobby-Fotografen: Ran ans Aussuchen und Probieren! Denn es gibt ja noch sooooooo viiiiiiel andere, sicherlich auch nicht schlechte Kameras! Man sollte halt DIE finden, die einem selbst, das Optimale bietet, wenigstens vorerst. Denn eines ist sicher: Demnächst, bald oder später, werden neue Kameras auf den Markt kommen, die vielleicht?, oder sicherlich?, oder notwendigerweise? noch besser sind, oder?.......
Die Suche wird also auch in Zukunft weiter gehen. Und das macht dieses Hobby ja auch so interessant, jubeln da insgeheim (oder gar lauthals) die meisten der Fotografen.

Peter K.

Ergänzung, 12.04.2012:
Ich muss an dieser Stelle mal eine Lanze brechen für meine Mit-Rezensenten, und auch ganz deutlich mein Missfallen darüber äußern, dass viele der Leser, die diese Rezensionen bewerten, immer noch nicht realisiert haben, dass die Amazon-Frage am Ende der Rezension heißt: "War diese Rezension für Sie HILFREICH?" und NICHT: "Sind Sie der gleichen Meinung"!!!
Ich selbst bin der Meinung, dass meine Mit-Rezensenten in Sachen P310 durchweg recht sinnvolle und brauchbare Informationen lieferten für interessierte und potentielle Käufer. Es ist mir deshalb völlig unverständlich, weshalb so viele "Kunden" diese Rezensionen als "NICHT hilfreich" bewertet haben.
Man kann ja selbstverständlich völlig anderer Meinung sein als diese Rezensenten, das hat aber doch nichts, aber auch gar nichts mit dem (in diesem Falle recht positiven) Informationsgehalt dieser Rezensionen zu tun.
Leider muss ich diese um sich greifende Unsitte auch bei vielen anderen bei Amazon angebotenen Produkten feststellen. Ob sich dies wohl in Zukunft wieder zum Besseren wendet? Wahrscheinlich bleibt das doch nur ein frommer Wunsch meinerseits.

Gruß
Peter K.
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast perfekte Immer-dabei-Kamera., 16. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Diese Rezension wird etwas ausführlich ausfallen. Wer es kurz mag, hier die Zusammenfassung:

Die Kamera ist für alle, die eine Immer-dabei-Kamera besonders für schlechte Lichtverhältnisse suchen, gerne ohne Blitz fotografieren, Bild- und Videoqualität gleichermaßen schätzen und nur wenig Tele brauchen.

Die Kamera ist nichts für alle, die viel Zoom benötigen, DSLR-Fotoqualität erwarten oder eine Ultrakompakte suchen.

Präsentation +++++
Verarbeitung ++++
Bedienung ++++
Fotoqualität ++++(+)
Videoqualität +++++
Ausstattung ++++
Geschwindigkeit ++++
Preis/Leistung ++++
Gesamt: +++++

Das Fazit finden Sie am Ende der Rezension. Und hier nun das Ganze in aller Ausführlichkeit:

==========

Präsentation +++++
Die P310 wird in einem sehr kompakten Karton geliefert, bei mir war sie unversiegelt (kein Aufkleber, der beim Öffnen den Karton entstellt). Nacheinander hebt man heraus: Schnellstart-Handbuch (Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Italienisch), CD mit dem eigentlichen Handbuch, Garantiekarte und Supportzettel, CD mit ViewNX 2 (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Niederländisch) und noch ein Zettel mit Hinweisen. Darunter verbergen sich links die Kamera, rechts das Zubehör.

Verarbeitung ++++
Die Spaltmaße sind top, das Metallgehäuse mit aufgerauter Struktur wirkt sehr wertig. Daumenablage auf der Rück- sowie Haltehilfe auf der Vorderseite sind gummiert. Die Knöpfe und Räder sind aus Kunststoff, der Steuerring auf der Rückseite hat leichtes Spiel, klackert beim Drehen unangenehm laut (verglichen mit Canon Ixus 870 IS und Powershot SX230 HS), das Einstellrad oben rechts sitzt nicht genau zentral in der Einbuchtung. Die Zoomwippe aus Kunststoff ist sehr filigran, wirkt etwas billig und hat etwas Spiel. Die Abdeckungen für die Anschlüsse wirken stabil, ausgenommen die Klappe des Akku- und Speicherkartenfachs, die erschreckend billig und klapprig wirkt. Blitz, Display und Objektiv sind bei meiner Kamera perfekt verarbeitet. Insgesamt habe ich das Gefühl, eine "richtige" Kamera in der Hand zu halten und kein Spielzeug.

Bedienung
Ergonomie +++++
Auch wenn die Kastenform es nicht sofort vermuten lässt: Die Kamera lässt sich hervorragend halten, besonders mit einer Hand - vorausgesetzt, man hält die Kamera relativ weit oben. Der Daumen erreicht alle Knöpfe auf der Rückseite und das Einstellrad, der Zeigefinger den An-aus-Knopf, das Moduswahlrad, natürlich den Auslöser und die Zoomwippe. Die Gummierungen bieten einen sicheren Halt, die Kamera ist durch ihre Bauhöhe und die aufgeraute Oberfläche schön griffig. Die einzige Taste, die mit der zweiten Hand bedient werden muss, ist der für den Pop-up-Blitz auf der linken Seite des Gehäuses. Der Schalter besitzt einen kleinen Nippel und ist daher gut zu bedienen.

Mechanik ++++
Ich bevorzuge physische Bedienelemente gegenüber Touchscreens, weil ich häufig "blind" fotografiere. Mir ist es wichtig, dass ich die meisten Knöpfe ertasten kann. Und das geht bei der P310 bestens. Die Videotaste z. B. ist leicht erhoben, damit man sie nicht verwechselt mit der Playtaste, die direkt darunter sitzt. Darunter befindet sich das klassische Steuerkreuz inklusive Wahlring mit Markierungen (bei der PowerShot SX230 HS waren keine Symbole für Blitz, Makro etc. auf dem Gehäuse, unfassbar nervig), ganz unten Menu und Mülleimer bzw. Löschen. Die Druckpunkte sind perfekt. Den An-aus-Knopf muss man zum Anschalten der Kamera relativ fest durchdrücken. Zwar verhindert dies ein versehentliches Einschalten z. B. in der Jackentasche, aber wenn es schnell gehen muss und man drückt im Eifer des Gefechts nicht fest genug, kann man schon mal den einen oder anderen Moment verpassen.

Das Einstellrad rastet gut, aber nicht zu fest ein. Das Moduswahlrad ist mir etwas zu weit von der hinteren Gehäusekante weg, so dass man es kaum mit nur einem Finger/Daumen bewegen kann. Beschriftungen und Symbole an allen Tasten und Rädern sind so klar und deutlich, dass man die Kamera mit wenigen Vorkenntnissen sofort in Betrieb nehmen kann, ohne das Handbuch gelesen zu haben. Klasse! Das Stativgewinde sitzt aus Gründen der Kompaktheit nicht auf der optischen Achse des Objektivs - kein wirkliches Manko, wie ich finde. Von den Bedienelementen ist die Zoomwippe tatsächlich der Schwachpunkt. Manchmal spricht sie erst mit Verzögerung an, ab und zu muss man zweimal wippen, bevor etwas passiert, sie klappert, wirkt an diesem schwarzen Metallblock etwas deplatziert.

Kamerasoftware ++++
Damit meine ich die Software in der Kamera. Und die ist schön logisch aufgebaut, schlüssig und schnell verinnerlicht. Kein Wunder, bei der Menge an mechanischen Knöpfen. Viele präzise Einstellmöglichkeiten (dazu später mehr), aber übersichtlich. Man findet alles schnell. Allerdings bin ich es noch von Canon-Kompakten gewöhnt, über die OK-Taste auf diverse Einstellungen zugreifen zu können. Das kann ich mir bei der P310 abtrainieren, hier drückt man immer auf die Menutaste. Was ich nicht so toll finde: die Einstellung für den Selbstauslöser wird immer wieder zurückgesetzt, d. h. wenn ich ihn einmal benutzt habe, muss ich ihn fürs nächste Foto erneut einstellen.

Fotoqualität ++++(+)
Je besser die Kamera, desto mehr Fotografie-Grundkenntnisse setzt sie voraus. Die P310 bildet da keine Ausnahme und ist zickig, wenn man weigert, sich auf sie einzulassen. Beispielsweise gibt es da die Menupunkte Rauschreduzierung (NR von engl. noise reduction), Bildstabilisator und Active D-Lighting. Je niedriger der ISO-Wert, desto weniger NR benötigt man. Vergisst man aber, den NR auf niedrig zu stellen (Anmerkung: es gibt niedrig, normal und stark, ausschalten geht leider nicht), suppen die Bilddetails weg. Rauscht das Bild immer noch leicht, könnte Active D-Lighting aktiviert sein, obwohl keine starken Lichtkontraste vorhanden sind. ADL ist an sich eine geniale Sache, die extreme Helligkeitsunterschiede automatisch ausgleicht. So kann man aus einem Fenster fotografieren und sieht sowohl im Raum als auch draußen erstaunlich viele Details. Aber ohne Sinn aktiv werden unnötig dunkle und helle Bildteile "korrigiert", was die Bildqualität mindert. Noch ein Tipp: Wenn die Kamera häufig falsch fokussiert, die Messfeldvorwahl auf "Mitte" stellen, dann funktioniert der Autofokus ähnlich wie bei einer Spotmessung.

So, jetzt aber zur Bildqualität. Herausragend ist die Schärfe. Über die gesamte Brennweitenspanne werden die Bilder knackig scharf, aber nicht überschärft, es sind also keine hässlichen, flirrenden Kanten zu sehen. Bilddetails werden sauber gezeichnet. Zum Rand hin nimmt die Schärfe natürlich ab, aber mit bloßen Auge kaum zu sehen - bei 100%iger Ansicht ja, bei Bildschirmansicht auf keinen Fall. Vignettierungen habe ich keine entdeckt, die Verzeichnungen halten sich logischerweise in Grenzen bei dem verhältnismäßig geringen Brennweitenbereich. Im Weitwinkel stürzen die Linien ganz leicht, meiner Meinung nach aber kein Fehler, sondern ein schöner Effekt. Die Bildqualität bei wenig Licht ist für eine Kamera dieser Größe (und damit meine ich auch die Sensorgröße) erstaunlich. Natürlich kommt sie nicht an meine Pentax K5 ran, aber der außergewöhnlich gute Bildstabi, das lichtstarke Objektiv und die regulierbare NR erledigen ihren Job in bemerkenswerter Weise. Auf einem Stativ sollte man unbedingt den Stabi, die NR und sonstige Dinge abstellen, ISO auf 100 setzen und die Belichtungszeit raufschrauben. Denn das geht bei der P310 dank M-Modus hervorragend. Apropos ISO, bis ISO 400 ist alles erträglich, ISO 800 wird schon etwas sandiger, aber für kleine Ausdrucke und Monitoransicht kein Problem, alles darüber fällt unter die Kategorie "lieber ein verrauschtes Bild als gar keins".

Und nun zu den negativen Punkten. Zunächst einmal fällt auf, dass bei Standardeinstellung und 100%iger Bildansicht irgendwie immer ein Bildrauschen zu erkennen ist, auch wenn nur sehr leicht. Bei sonnigem Wetter natürlich kaum, aber trotzdem, und das schon ab ISO 100. Deshalb würde ich jetzt diese ISO 100 im Vergleich zur P300 (ISO 160) nicht auf die Goldwaage legen. Mich stört es nicht, da die Bildwirkung insgesamt hervorragend ist, aber ich merke das lieber mal an. Am besten, man stellt über den Menupunkt "Picture Control" die Scharfstellung herunter, dort können auch Kontrast und Sättigung angepasst werden. Außerdem neigt das Objektiv zu purple fringing, lilafarbenen Säumen bei starken Kontrastkanten, sogar wenn man ein Haus vor einem bewölkten Himmel fotografiert. Das Active D-Lighting mindert diesen Effekt übrigens. Im Automatikmodus neigt die P310 zur Überbelichtung, seltsamerweise arbeitet die Programmautonatik (P-Modus) wesentlich treffsicherer und liefert hervorragende Ergebnisse.

Die Farbwirkung ist schon in der Standardeinstellung klasse. Ist aber wirklich Geschmackssache. Bei einer Lumix DMC-LZ35 oder so, die ich vor Jahren mal kurz getestet habe, fand ich die Farben insgesamt zu kalt und grünstichig, die Canons sind insgesamt knalliger eingestellt, was ich bei Urlaubsbildern immer ganz gut fand. Die P310 arbeitet in diesem Punkt wunderbar unaufgeregt, der neue Sensor kann mit den richtigen Einstellungen sehr natürliche Farben wiedergeben. Ich mag's. Wer es knackiger mag, stellt den Kontrast leicht und die Sättigung etwas mehr hoch, bis die Welt aus Bonbonpapier besteht. Leider kann man die Farbbalance für Rot, Grün und Blau nicht einzeln einstellen - für mich kein Problem, aber wem die Bilder der Nikon zu warm sind, kann das leider nicht manuell korrigieren (nur über Weißabgleich, und das ist relative Glückssache, ob man da seinen Geschmack trifft). Ergo: Testbilder ansehen, einige sind bereits im Internet online, die geben sehr gut die Farbwirkung wieder und haben mir bei meiner Kaufentscheidung sehr geholfen.

Videoqualität +++++
Die P310 bietet Full-HD und Stereo-Ton, das bieten aber andere auch. Mich beeindruckt viel mehr der Bildstabilisator, der hier so richtig zum Tragen kommt. Filmen aus der Hand ist sehr gut möglich, auch kann man währenddessen zoomen. Der Zoom ist allerdings sehr, sehr, sehr langsam und bei ruhiger Umgebung deutlich zu hören. Mit der Zoomwippe muss man sehr vorsichtig sein, wenn man sie loslässt, hört man ein Klack auf dem Video. Das gefiel mir bei der SX230 HS deutlich besser. Den manuellen Fokus hätte ich mir hier viel mehr gewünscht, stattdessen kann man per Pfeiltaste den Autofokus neu setzen und/oder den permanenten Autofokus an- bzw. ausschalten. Was mich schlichtweg begeistert ist die Videoqualität an sich, denn die ist über jeden Zweifel erhaben. Schärfe, Detail- und Farbwiedergabe, mir gefallen die Videos extrem gut. Ich freue mich schon richtig auf den Schottland-Urlaub im Sommer; mit dem Weitwinkelobjetiv lassen sich bestimmt grandiose Filme drehen. Ein netter Nebeneffekt der Gehäuseform ist, dass man die Kamera sehr schön stabil und ruhig halten kann.

Ausstattung
Manuelle Einstellmöglichkeiten +++++
Man kann fast alles einstellen: Blende, Zeit, ISO, Fokus. Dazu die kamerainterne Bildbearbeitung (Kontrast, Schärfe und Sättigung in mehreren Schritten von ganz schwach bis ganz stark). Im M-Modus steuert man Blende und Zeit über das Einstellrad und den Ring auf der Rückseite. Klappt hervorragend. Was ich aus den Infos, die ich im Netz bekommen konnte, nicht herausgelesen habe: Man kann zwar die Zoomstufen einstellen, aber nur vorgegebene Brennweiten an- oder abwählen: 24, 28, 35, 50, 75, 85 und 100 mm. Genau auf diese Brennweiten kann man auch die "Zoomstufe beim Einschalten" stellen.

Bildstabilisator +++++
Mit das Beste an der Kamera. Arbeitet sehr gut, macht die P310 noch sicherer bei schlechten Lichtverhältnissen. Videos gelingen damit auch im Gehen.

Akku ++++
Korrektur/Ergänzung 20. März 2012:
Der Akku wird in etwa drei Stunden geladen. 12 Videos und 326 Fotos habe ich mit einer Akkuladung geschafft (volle Auflösung, etwa 5 Fotos mit Blitz, Full-HD-Videos). Die SX230 HS hat nicht annähernd so lang durchgehalten. Akkus von Drittherstellern werden erkannt.

Zubehör +++
Tja, ist es nun gut, dass kein Akkuladegerät beiliegt, oder schlecht? Von Canon hatte ich zeitweise drei Ladegeräte herumfliegen, so etwas braucht kein Mensch. Was ich mir gewünscht hätte: einen Micro-USB-Anschluss an der Kamera. So hätte ich das Smartphone, den Kindle und die Kamera mit einem Ladegerät aufladen können. Der Netzstecker ist völlig dämlich, er ist so groß, dass er auf einer Steckdosenleiste alle benachbarten Steckplätze blockiert. Ein Audio- und Videokabel liegt bei, habe ich aber noch nie benutzt.

Geschwindigkeit
Bereitschaft +++++
Die Kamera ist extrem schnell aufnahmebereit und hat nach nicht einmal zwei Sekunden ab Betätigung des An-aus-Knopfes schon eine Aufnahme im Kasten. Aber Achtung: Als ich einmal nach dem Einschalten zu schnell die Videotaste gedrückt habe, ist die Kamera abgestürzt. Bei Videoaufnahmen sollte man also die eine Sekunde abwarten, bis die Beschriftungen auf dem Display auftauchen, und erst dann das Filmen starten.

Autofokus +++++
Ich merke keinen signifikanten Unterschied zur PowerShot SX230 HS: bei guten Lichtverhältnissen schnell und zuverlässig, bei schlechten Lichtverhältnissen braucht er ein wenig länger. Notfalls kann man sogar manuell fokussieren (mit den Pfeiltasten, eher unpräzise), aber das nur nebenbei.

Bildbetrachtung ++
Ätzend. Während man bei Canon schon seit Jahren mit dem Ring rasant durch die Aufnahmen scrollen kann, ploppt bei der P310 jede halbe Sekunde das nächste Bild auf. Ist nur eine Kleinigkeit, nervt aber bei 32 GB ungemein. Ich bin jemand, der im Urlaub gern durch bereits gemachte Aufnahmen blättert. Das kann ich bei der P310 wohl knicken. Übrigens: Wenn man nicht fotografieren, sondern nur Bilder betrachten möchte: bei ausgeschalteter Kamera etwas länger die Play-Taste gedrückt halten. Noch ein Ärgernis: Will man mehrere Bilder gleichzeitig bearbeiten, erscheinen neun Bilder als Gitteransicht auf dem Display. Man kann aber nur seitlich durchscrollen, d. h. wenn ich eine Reihe hoch möchte, muss ich dreimal nach links klicken. Aber wenn ich nur die Bilder ansehen will und rauszoome, so dass mehrere Bilder als Gitteransicht zu sehen sind, kann ich ohne Probleme nach oben klicken. Logik?

Speicherung +++++
Die Speicherung von Fotos und Videos geht sehr schnell. Als Speicherkarte nutze ich eine SanDisk Ultra II 32 GB SDHC. Fünf Serienbilder, die die P310 am Stück bei voller Auflösung und maximaler Bildqualität schießt, speichert sie in knapp vier Sekunden.

In der Praxis
Fotos und Videos schnell aus der Hüfte schießen geht mit der Nikon P310 gut, vorausgesetzt, man muss keine Einstellungen vornehmen. Bedingt durch die zahlreichen Einstellmöglichkeiten ist ein "mal eben von Gegenlicht auf ISO 400 Indoor" wechseln kaum möglich. Hier helfen User-Modus (U auf dem Moduswahlrad) und Fn-Taste. Auf dem U-Modus kann die favorisierte Kameraeinstellung gespeichert werden. Die Zoomwippe spricht nicht immer gleich an, besonders im Wiedergabemodus, wenn man mal eben nur die Schärfe überprüfen möchte. Man muss immer etwa eine Sekunde warten. Die Kamera löst auch für Kompaktkamera-Verhältnisse sehr leise aus, surrt aber bei Aufnahmebereitschaft durchgehend (auch wenn AF-S an und der Stabi aus ist), nur im Play-Modus ist sie stumm. Der Monitor geht auch bei starker Sonnenlichteinstrahlung nicht in die Knie. Da das Objektiv etwa 7 mm aus dem Gehäuse heraussteht, bleibt es gerne an Kamerataschen-Kanten hängen. Eine abgerundete Form wie bei der Coolpix S9300 hätte nicht annähernd so schön ausgesehen, wäre aber wohl praktischer gewesen.

Sonst noch was?
Es gibt ein paar Spielereien, einen Batzen Motivprogramme, die Schwenkpanorama-Funktion (ist qualitativ okay, haut mich aber nicht vom Hocker). Die Funktionstaste auf der Vorderseite habe ich mit der ISO-Wahl belegt, leider kann man sie nicht mit der Funktion Active D-Lighting an/aus belegen. Leider kann man die Bilder immer noch nicht als RAW abspeichern, dafür sind endlich alle gängigen Seitenverhältnisse (4:3, 3:2, 16:9, 1:1) an Bord.

Preis/Leistung +++++
Für aktuell knapp 290 Euro (Stand März 2012) bekommt man ein herausragendes Gesamtpaket. So gut wie alle Schwächen der P300 wurden ausgemerzt. In dieser Preisklasse sehe ich weit und breit keine ernsthafte Konkurrenz, die bei Bild- wie Videoqualität, manuellen Einstellmöglichkeiten und Verarbeitung der P310 das Wasser reichen kann.

==========

Fazit:
Da hat Nikon mal eine Kamera rausgehauen. Klasse Leistung mit leichten Schwächen in der Steuerung (Tasten-Reaktionen kommen nicht immer prompt, billige Zoomwippe). Sehr gute Bildqualität bei Foto und Video, wunderschöne Bildwirkung, schnell und leise, viele Einstellmöglichkeiten. Meine perfekte Ergänzung zur DSLR - ich werde die P310 behalten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Bildqualität klein verpackt, 24. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Nachdem ich meine Canon Powershot SX240HS in der elektronischen Buch versenkt habe, erwarb ich genau dort auch eine Nikon P310 für sehr sehr wenig Geld (so gut wie neu). Aus diesem Grunde habe ich auch die fünf Sterne vergeben. Aber selbst für den Originalpreis hier bei Amazon würde ich sie mir kaufen.....

Verarbeitung
Die Kamera macht meiner Meinung nach einen sehr wertigen Eindruck. Das Gehäuse ist zwar aus Plastik gefertigt, macht aber einen genau so guten Eindruck als wäre es ein Metallgehäuse. Der Display mit seinen über 900.000 Pixel liefert ein sehr gutes und scharfes Bild. Die Bedienelemente und Knöpfe oben und hinten an der Kamera sind gut eingebracht.
Dafür vergebe ich hier einmal *****

Ausstattung
Die Kamera bietet einen 16 Megapixel hintergrundbeleuchteten CMOS Sensor. Das Objektiv hat eine Brennweite von 24-100 mm (kleinbildequivalent). Die Lichtstärke des Objektives startet in der Weitwinkelposition bei 1,8 und in der Teleposition endet es mit Blende 4,9. An Belichtungsprogrammen lässt die Nikon auch nichts vermissen. Von Vollautomatik bis Manuell ist alles vorhanden. Auch jede Menge Kreativprogramme. Videos können in vielerlei Modi in Full-HD aufgezeichnet werden. Der Blitz muss manuell ausgeklappt werden. Trotz seiner geringen Leitzahl bietet er im Weitwinkel im Nahbereich eine ordentliche Ausleuchtung des Motivs. Blende und Zeit können über separate Drehregler eingestellt werden. Eine Funktionstaste an der Front der Nikon kann mit seiner bevorzugten Parameter belegt werden (bei mir habe ich auf diese Taste die ISO- Einstellung gelegt). Eine eigene Filmtaste für die Aufnahme lässt die Kamera sofort im die Aufnahme starten.
So, dies war das Wichtigste für mich.
Auch hier sind ***** angebracht.

Bedienung
Anfänger sollten von dieser Nikon die Finger lassen (das war wahrscheinlich der Grund, warum ich diese Kamera so unglaublich günstig erstanden habe). Der Automatikmodus funktioniert zwar, reizt aber die Möglichkeiten der Kamera in keinster Weise auch nur annähend aus. Benutzerdefiniert lassen sich Sättigung, Kontrast, Nachschärfung, Rauschunterdrückung, Bildqualität usw. einstellen. Dies könnte den Einen oder Anderen leicht überfordern. Ich selbst habe ca. drei Tage verschiedene Einstellungen durchprobiert, bis ich die passende für meinen Geschmack gefunden habe. Ansonsten lässt sich die Kamera wie jede andere Nikon auch bedienen.
Ach ja, die eigenen benutzerdefinierten Lieblingseinstellungen lassen sich auf das "U" der Belichtungsprogrammwahlscheibe legen. So hat meine seine Einstellungen immer sofort griffbereit. Das finde ich persönlich sehr gut. Auch die anderen weiteren Parameter wie Iso-Einstellungen (zwei Automatikmodi) oder Weißabgleich (8 Haupteinstellungen, die teilweise noch fein abgestuft werden können) sind mannigfaltig vorhanden und lassen das Fotografenherz höher schlagen.
Auch hier meine ***** Sterne

Bildqualität
So, nun zum wichtigsten:
Hier merkt man ganz deutlich den Unterschied zu einer Superzoom-Kamera. Die Bilder sind im Gegensatz zu meiner ex Powershot 240 geradezu erstaunlich gut. Die Farben sind lebendiger, die Kontraste fein abgestufter und auch die Schärfe (lässt sich auch einstellen) lässt keine Wünsche übrig. Die Makro Aufnahmen sind wirklich sehr gut und absolut brauchbar.
Einen Freistellungseffekt lässt sich aufgrund der Größe des verwendeten Sensors leider nur bedingt herstellen. Selbst bei größter Blende 1,8. Mit ein wenig experimentieren funktioniert das aber auch in einem gewissen Umfang.
Erstaunlich ist natürlich die Lichtstärke der Kamera; gerade im Weitwinkel mit Blende 1,8 kann man selbst bei schlechten Lichtverhältnissen aus der Hand Bilder machen (inkl. Bildstabi), die bei anderen Kameras nur mit Hilfe Iso 400 möglich wären. Dies ist auch der Grund, warum ich mich für diese Nikon entschieden habe. Der 16MP Sensor liefert detailreiche Bilder (manche Tests kritisierten den Sensor; ich finde nichts schlimmes daran). Bis ISO 400 ist alles Bestens; hier sind die Bilder (dank der drei Einstellungsmöglichkeiten der Rauschunterdrückung) auch in großen Abzügen noch brauchbar. Kritisch wird es meiner Meinung aber ab ISO 800. Hier merkt man ganz klar den kleinen Sensor, der ab dieser Iso-Einstellung mit seinen 16MP überfordert ist. Aber bis man bei dieser Nikon mit Blende 1,8, dem opt. Bildstabilisator und Iso 400 ist, sind andere Kamera weit jenseits der Iso 800.
Allerdings ist es natürlich auch so, dass der Pixelpieper, der 100% Crop betrachtet, das Rauschen bei ISo 400 schön als störend empfindet. Der Normaluser, der die Bilder eben an seinen Monitor anpasst (33%) merkt unter Umständen davon gar nichts.
Die Videoaufnahmen in Full-HD sind auch sehr brauchbar. Sicherlich gibt es besseres, aber für den kleinen Clip zwischendurch reicht es allemal und ist sicherlich besser, als andere Kompakte es können.
Die Startzeit der Kamera finde ich nicht so gut. Hier könnte es etwas flotter gehen. Die Fokussierzeit ist besser als erwartet; selbst bei schwachem Licht und Tele. Die Verzeichnung im WW-Bereich hat Nikon hier sehr gut gelöst. Ich habe so gut wie keine stürzenden Linien oder ähnliches gesehen.
Hier vergebe ich auch ganz klar ***** Sterne

Sonstiges
Etwas Schade finde ich, dass der Akku nur über den USB der Kamera geladen werden kann. Ein einzelnes Ladegerät ist in der Packung nicht vorhanden. Weiterhin sind die originalen Ersatzakkus von Nikon natürlich nicht gerade billig. Wenn ein Stativ benutzt wird, kann man keinen Akku und auch die Speicherkarte nicht wechseln. Das ist auch nicht so Optimal gelöst.
Die Akkulaufzeit mit knapp 150 - 200 Bildern finde ich persönlich sehr einschränkend. Da gibt es andere Kameras mit wesentlich mehr Akkukapazität. Aber die Energieanzeige des Akkus finde ich persönlich sehr schlecht. Die ganze Zeit wird 100% angezeigt, und plötzlich ist der Akku von jetzt auf nachher nur noch auf 20%, und es gehen noch drei Bilder. Ganz toll!! So etwas geht meiner Meinung nicht. Allerdings gewinnt man mit der Zeit ja Erfahrung, und man weiß wenn man den Akku wechseln sollte.
Hierfür nur *** Sterne

Fazit bzw. Zusammenfassung
Die Nikon P310 ist eine Kamera für erfahrene Anwender/Fotografen, die vielen Einstellungsmöglichkeiten können den Einsteiger sehr schnell überfordern. Weiß man jedoch mit ihr umzugehen, hat man jede Menge kreative Möglichkeiten. Die Anfangslichtstärke des Objektives mit 1,8 ist sehr gut; die kleinste Blende von 4,9 ist auch gerade noch verschmerzbar. Somit hat man auch bei schwachen Lichtverhältnissen auch noch viele Möglichkeiten. Bis Iso 400 sind die Bilder brauchbar und Detailreich. Aber ab Iso 800 und werden die Bilder schnell "vermatscht" und Detailarm. Dies liegt leider am etwas überzüchteten Sensor mit 16 Megapixeln. Aufgrund ihrer Größe ist sie ab jetzt meine "Immerdabei"...

Positiv
+ hohe Anfangslichtstärke von 1,8
+ sehr gute Bildqualität bis Iso 400
+ kontrastreiche, scharfe und lebendige Bilder
+ gute Verarbeitung
+ Größe
+ Kreative Möglichkeiten mit den vorgegebenen Programmen
+ gute Fokussiergeschwindigkeit

Negativ
- Akkulaufzeit
- Bildqualität ab ISO 800
- Blende 4,9 bei Teleeinstellung
- Anfänger sind mit dieser Kamera schnell überfordert
- kein mitgeliefertes separates Ladegerät

Insgesamt würde ich diese Kamera sofort wieder kaufen. Von mir bis auf die kleinen Nachteile
***** Sterne!!!!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompaktkamera mit DSLR-Ambitionen!, 19. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Endlich!
Nach langer Suche habe ich DIE Kompaktkamera gefunden!

Ich kann den bisherigen Rezensionen völlig zustimmen.
Die Nikon P310 ist absolut Top!

Einleitung:
Ich bewegte mich bisher zwischen Canon und Sony, aber ich wurde mit dessen Kompakten dermaßen enttäuscht, dass ich diese Hersteller nun endgültig aufgegeben habe.

Eigentlich habe ich mich damit abgefunden, gar keine Kamera mehr zu kaufen, denn meine alte Digicam macht immer noch bessere Fotos als das, was auf dem aktuellen Markt existiert.
Die Ursache ist wohl, dass der winzige 2,33" Sensor eine hohe Anzahl von Megapixel verarbeiten muss (>12 MP). Da kann normalerweise eigentlich nur Pixelbrei herauskommen. Der typische Pixelwahn halt: Mehr Megapixel gleich bessere Kamera - das stimmt einfach nicht.

Aber nicht bei der Nikon P310.
Im Internet habe ich zufällig sehr viel über die P310 gelesen (besonders großen Dank an das DSLR-Forum).
Ich war anhand von Beispielbildern völlig verblüfft, welche großartige Bildqualität (ooc) diese Kamera macht.
Es gibt bereits einen Vorgänger namens P300 und somit stellt die P310 eine Verbesserung dar.

Also gab ich Nikon die (letzte) Chance... auch mit dem Gedanken, mich zukünftig völlig neu zu orientieren.
Ich habe dann die Nikon hier bei Amazon gekauft und zack war sie da.

Gut sieht sie aus, meine Neue.
Schon erste Testfotos mit der Kamera sind sehr beeindruckend gewesen. Es wurde nicht zuviel versprochen.
Scharf bis in die Ecken. Geringes Rauschen. Sehr gute Farbtreue und allerhand Einstellmöglichkeiten.

Optik / Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist grandios. Die Kamera besteht aus einem robusten Metallgehäuse mit geriffelter Oberfläche, was einen sehr guten Halt ohne lästige Fingerabdrücke verspricht. Sie ist etwas breiter, aber passt dennoch in eine Hosentasche.

Alle Tasten sind gut zugänglich, benötigen lediglich etwas Genauigkeit beim Drücken.
Der Auslöseknopf ist am Zoomhebel und nicht weiter weg, z. B. neben dem Funktionsrad, wie es z. B. bei Sony der Fall ist.
Der (manuell) ausklappbare Blitz stört auch nicht am linken Finger wie bei der Konkurrenz. Die Kamera kann man ganz normal halten ohne sich wg. dem Blitzaufsatz zu verrenken. Sehr gut.

Funktionen:
Die Menüsteuerung war ein wenig Neuland für mich, da ich doch sehr die Bedienung von den anderen Herstellern gewohnt war.
Aber so sollte es auch eigentlich sein:
Keine ausgiebigen Grafikschmeicheleien, die sowieso keiner braucht - sondern sinnvolle, einfache und logische Menüführung ohne großes Firlefanz.
So habe ich die Nikon schätzen gelernt.

Das Display ist entspiegelt und groß. Außerdem hat es 921.000 Pixel. Dadurch kann man sehr gut einen manuellen Fokus auf dem Display kontrollieren. Im direkten Sonnenlicht wird die Sicht logischerweise etwas eingeschränkt.

Es gibt ein großes Spektrum an Einstellungen: 3:2, PSAM, Automatik, HDR, Scene, Nachtaufnahme, 3D-Fotos (MPO-Format), Panorama bis 360°, benutzerdefinierte Settings, Bildnachbearbeitung wie Miniatureffekt, Selektive Farbe, Monochrom etc.

Die Kamera lässt keine Wünsche offen. Für den ambitionierten Fotografen sind viele manuelle Einstellmöglichkeiten vorhanden, um das beste aus der Kamera herauszuholen. Doch selbst die Automatik funktioniert bestens und macht wirklich gute Fotos.
Im Automatikmodus fängt der Blendenwert jedoch erst bei 2.8 an, weshalb die Nikon lieber manuell benutzt werden will.

Sie fordert deshalb den Nutzer immer wieder aufs Neue heraus, nicht nur zu "knipsen", sondern zu "fotografieren" :-)

Das Objektiv ist sehr lichtstark (ab 1.8) und es sind unglaubliche Fotos - besonders bei Low-Light-Bedingungen möglich. Den 16 Megapixel zum Trotz.
Man kann immer wieder toll mit der Tiefenunschärfe spielen.

Auf der Vorderseite befindet sich ein FN-Knopf, der sich mit einer spezifischen Einstellungen belegen lässt.
Ich habe z. B. den ISO-Wert darauf gespeichert.

Es gibt lediglich kein RAW. Noch nicht. Vielleicht kommt RAW mit der nächsten Firmware - wer weiß?
Für mich ist RAW aber nicht zwingend notwendig, da u. a. die Nikon ja tolle Bilder ooc abliefert.

Ein wesentlicher Vorteil ist die benutzerdefinierte Einstellung für NR (Noise Reduction).
Somit kann man auf die Verarbeitung bzw. Kompression des JPG-Bildes entgegenwirken und das ist ein immens, großer Vorteil auf die Bildqualität.

Ferner habe noch nie mit einem so großartigen Bildstabilisator gearbeitet.
Mit der Nikon sind selbst bei œ noch scharfe Bilder handgehalten (!) möglich.
Videos kann man im Gehen machen, ohne die typischen, schrittweisen Verwackler.

Der Blitz fährt übrigens nie automatisch heraus. Man muss dazu einen Schalter seitlich drücken.
Optimal, denn ich möchte ja Fotos - wenn möglich - generell mit Blitz vermeiden.

Der Zoom ist zwar nur 4,2-fach aber für den Alltag völlig ausreichend.
Mal ehrlich: Ich habe persönlich sehr selten in größeren Zoombereichen gearbeitet.
Daher kann ich der Nikon den kleinen Zoom verzeihen.

Die Makrofunktion ist wirklich der Hammer.
Mit keiner Kompaktkamera kann ich so nah an ein Objekt heranhalten. Und das Bild ist knackscharf!
Respekt Nikon!

3D-Fotos:
Fotos in 3D werden nur in der Auflösung 16:9 mit 2 Megapixel geschossen. Die Auflösung beträgt dann FullHD (1.920x1.080).
Das ist für eine Betrachtung an einem FullHD-Fernseher oder am Computer völlig ausreichend. Das Bild ist wie üblich FullHD-scharf.
Die Nikon splittet nicht beide Bilder auf die Hälfte ("Half-SBS"), sondern es sind tatsächlich zwei getrennte FullHD Bilder.

Das 3D-Bild wird von der P310 in einer .mpo-Datei gespeichert. Die .mpo enthält beide Bilder: Eins für das linke Auge und eins für das rechte Auge.
Mit dem kostenlosen Programm, z. B. Stereo-Photomaker, ist es möglich das Bild in 3D zu öffnen und auf einem 3D Bildschirm anzuschauen.
Ich habe einen HTPC und einen Epson 3D Beamer und der 3D-Effekt war wirklich sehr verblüffend! Ich hätte nicht gedacht, dass der Tiefeneffekt so gut ist.

Natürlich ist die Nikon keine echte 3D-Kamera mit 2 Linsen - aber es hat mich schon sehr überrascht, dass man sie den 3D-Effekt (SBS = Side-by-Side) ganz gut abbilden kann.
Die Sony HX9 hatte zwar eine höhere 3D-Auflösung (wozu eigentlich?) aber der Effekt war miserabel.
Hier spielt wieder mal die Nikon ihre Stärken aus. Ein tolles Feature von Nikon! Urlaubserinnerungen werden wieder richtig realitätsnah.

Video:
Während der Aufnahme kann man zoomen. Dieser ist aber nur sehr, sehr langsam. Die Aufnahme erfolgt im sehr guten Stereoton.
Die Videodatei wird im Quicktime .mov-Format gespeichert.
Möglich sind folgende Einstellungen: 1080p (30fps), 720p (bis 60fps), Zeitlupe (bis 120fps) bei 640x480

Viele beklagen ein Rauschen und die Empfindlichkeit des Mikros. Das liegt aber nur daran, dass die beiden Mikro`s leider auf der Oberseite liegen und deswegen man unbedingt auf seinen Atem achten sollte. Deshalb wird gerne behauptet, dass das Mikro sehr empfindlich gegenüber Windgeräuschen sei ;-)

Zoomgeräusche hört man jedenfalls nicht. Dies sei gegenüber der P300 deutlich verbessert worden.
Man sollte lediglich darauf achten, den Zoomhebel nicht einfach loszulassen. Sonst hört man einen dumpfen "Klack" durch Zurückspringen des Zoomhebels.

Das größte Manko im Videomodus ist der Fokus.
Man kann auf Permanenter Autofokus" oder Einzelfokus" stellen und jeweils manuell mit den Pfeiltasten nachsteuern.
Bei einem durchgehenden Zoom mit der Einstellung permanenter Autofokus" fokussiert die Nikon immer unschärfer.
Sie benötigt dann eine Gedenksekunde zum nachregeln. Deshalb ist ein vorsichtiges Zoomen - wenn möglich in 1,2 Abständen angebracht.
Dieses kleine Manko war auch mit anderen Modellen, z. B. im MediaMarkt reproduzierbar.

Was aber wieder bei der Videofunktion wett gemacht wird, ist der kleine Trick für einen Cinema Effekt:
Steht man im Fotomodus auf M - einfach das Video aktivieren, dann ist sogar ein manuelle Fokussieren mit den Pfeiltasten möglich.
Unglaublich welche Makro-Videos dann möglich sind! Genial!

Fazit:
Ich bin über die Möglichkeiten der Nikon sehr überrascht. Vor allem, welche tolle Bilder und Videos im Pixelwahn der Hersteller doch noch möglich sind.
Die Nikon hat mich völlig überzeugt und wurde nun mein neuer Begleiter im Alltag.
Es macht einfach sehr viel Spaß mit ihr zu fotografieren. Und das alles in Form einer Kompaktkamera.

Die meisten Urteile im Internet kann man getrost vergessen - denn die Nikon P310 war nirgendwo groß erwähnenswert.
Sie erscheint eher als Nischenprodukt.

Ich denke die vollen 5 Sterne in dieser Rezension sagen mehr als tausend Worte, oder?

Eigentlich werden nur die bekannten, kommerziellen Kameras als Topmodelle hochgelobt, die es aber in keinster Weise verdient haben.
Warum wohl? Ein Schelm, der Böses denkt...

Die P310 stellt übrigens einen erheblichen Konkurrenten der Canon S100 dar.
Meiner Meinung nach sind beide auf Augenhöhe. Während die S100 zwar einen 1,7" Sensor und RAW besitzt, ist die kleine" Nikon der technische Allrounder mit einem viel besseren Bildstabilisator und 1080p-Videofunktion. Außerdem ist das Preis- / Leistungsverhältnis der Nikon einfach unschlagbar.

Bei der Nikon P310 trennt sich die Spreu vom Weizen:
Während die anspruchslosen Automatik-Knipser eher den kommerziellen Kameras nachjagen, finden sich bei der Nikon P310 Profis, Hobbyfotografen und Käufer, die vor allem eins an ihre Kamera stellen: Qualität.

Und wie man hier sieht, findet man sich bei der Nikon P310 :)

Deshalb auch von mir volle 5 Sterne, da die Nikon P310 eine echte "Insider" Kaufempfehlung ist!
Jeder Kamera-Geschädigter wird mit der Nikon P310 mehr als glücklich werden.

+ Optik / Haptik / Verarbeitung
+ Lichtstarkes Objektiv (ab 1.8)
+ Sehr gute Bildqualität (ooc)
+ Sehr guter Bildstabilisator
+ PSAM
+ Sehr gutes Makro
+ Benutzerdefinierte Einstellung (U) mit Memory der Zoomeinstellung
+ Frei belegbare Speichertaste (FN) auf der Vorderseite
+ Vielfältige Scenenmodis (Miniatureffekt, Monochrom, Selektive Farbe etc.)
+ 3:2 Aufnahme
+ Noise Reduction (NR) in 3 Stufen einstellbar
+ 3D-Fotos mit sehr guten Tiefeneffekt
+ Videofunktion 1080p (30fps) in Stereoton / Makrovideos möglich (M) / Videos in Zeitlupe / Videoschnittbearbeitung
+ Manueller Blitz
+ Hosentaschentauglich
+ Großer 3" Bildschirm mit 921.000 Bildpunkte
+ Mini-HDMI

+/- Spezieller MiniUSB-Anschluss
+/- Kein Ladegerät inklusive
+/- Fokus u. langsamer Zoom im Videomodus
+/- Kein RAW (Firmwareupdate?)
+/- Umständliche Lademöglichkeit auf der Unterseite
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schicke Kompaktkamera mit guter Bildqualität, 1. Mai 2012
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P310 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit 16 Megapixeln und einem sehr lichtstarken 4,2-fach Zoom-Objektiv richtet sich die neue Nikon COOLPIX P310 weniger an Hobbyfotografen, zumindest nicht an jene, die bei der Auswahl ihrer neuen Kamera nur auf Zahlen und möglichst viele Kreativmodi achten. Vielmehr probiert Nikon mit dem Nachfolger der P300 wieder einmal ambitionierte Hobbyfotografen und Profis auf der Suche nach einer günstigen "immer-dabei"-Kamera zu überzeugen. Gelingt das Vorhaben?

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Verarbeitung und Bedienung:

Im Verglich zum Vorgänger hat sich das Äußere nicht großartig verändert. Entfernt wirkt die COOLPIX P310 wie eine verkleinerte Version der neuen Nikon 1. Die P310 liegt gut in der Hand, besonders die Rückseite ist äußerst griffig, rutschfest und bietet dem Daumen guten halt. Das Äußere besteht zu großen Teilen aus Plastik, aufgrund der guten Verarbeitung sowie kleiner Spaltmaße fällt dies jedoch nicht allzu stark ins Gewicht. Die Knöpfe und Einstellräder sind sauber montiert und rasten ordentlich ein. Im Gegensatz zur zuvor getesteten Nikon P7100 bietet die P310 weit weniger Bedienelemente, was der Handhabung jedoch entgegen kommt und dem Käufer weit weniger Einarbeitungszeit abverlangt. Nun gibt es "nur noch" einen frei belegbaren Knopf ("Fn"), ein Modus-Wahlrad und ein Einstellungs-Wahlrad die in ihrer Funktion selbsterklärend sind. Viel mehr als ein paar Stunden sind kaum nötig um sich mit den gröbsten Möglichkeiten der Kamera bekannt zu machen.

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Bildqualität:

Leider fallen der einfachen Bedienung auch einige Einstellungen zum Opfer. So unterstützt die Nikon P310 beispielsweise keine Aufnahmen im Rohdaten-Format, bei Nikon .NEF. Dies ist insofern schade, dass die P310 bei uns einen sehr positiven Eindruck im Bereich Bildqualität hinterlassen hat, jedoch teilweise der interne Rauschfilter etwas zu kräftig zu Werke ging und einige Details "verschluckte". Zwar lässt sich der Rauschfilter (NR - Noise Reduction) im Menü konfigurieren (NR+ = Stark; NR = Normal; NR- = Schwach). Eine Möglichkeit dies manuell anhand der Rohdaten am PC zu machen wäre mehr als wünschenswert gewesen, auch wenn der Modus "NR-" besonders bei wenig Licht schon ein sehr angenehmes Rauschen, welches recht grobkörnig ausfällt, produziert und sich so auch schon gut für Ausdrucke eignet.

Auch sonst können besonders im Dunklen die Ergebnisse der kleinen Nikon überzeugen ' zumindest auf dem Niveau einer Kompaktkamera. Dies ist vor allem dem sehr lichtstarken Objektiv der P310 zu verdanken, aber auch der moderne Sensor dürfte ihr positiv beitragen. Der verbaute Monitor liefert auch unterwegs eine gute Kontrolle der aufgenommen Bilder. Die Helligkeit ist, außer im direkten Sonnenlicht, ausreichend hoch und die Bildschärfe sehr gut. Farben und Kontraste werden ebenfalls sehr neutral wiedergeben.

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Videomodus:

Eine ja nahezu unscheinbare Stärke der P310 ist ihr FullHD-Videomodus. Zwar kann die kleine Kompaktkamera nicht die cineastischen Tiefenunschärfe-Effekte ihrer großen DSLR-Brüder erreichen, die Bildschärfe im allgemeinen und die Leistung bei wenig Licht sind jedoch auf sehr hohem Niveau. Bis auf das eingebaute Stereo-Mikrofon steht dem Filmvergnügen hier nicht viel im Wege. Letzteres wird auch nur dann zum Problem, wenn sehr laute Umgebungsgeräusche oder viel Wind vorhanden sind.

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Fazit:

Die Nikon COOLPIX ist eine äußerst interessante Kamera. Sie bietet eine gute bis sehr gute Bildqualität im Bereich Foto, eine sehr gute Videoqualität (für eine Kompaktkamera) und 'all das in Kombination mit einer einfachen Bedienung in sehr kompakten, ja Hosentaschen-tauglichen, Abmaßen.

Der 16 Megapixel Sensor passt gut zu dem lichtstarken Objektiv und liefert auch im Dunklen noch gute Ergebnisse. Einzig der nicht vorhandene RAW-Modus trübt den sonst sehr guten Gesamteindruck. Für preisbewusste, ambitionierte Hobbyfotografen oder DSLR-Profis auf der Suche nach einer guten "immer dabei"-Kamera ein echter Kauftip.
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