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515 von 559 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für dieses „Mammutspiel“ sollte man Urlaub einreichen…
Da ich mich mittlerweile zu den älteren "Zockern" zählen kann und ich für mein (immerhin seit ca. 20 Jahren bestehendes) Hobby nicht mehr unendlich Zeit zur Verfügung habe (ja, Prioritäten ändern sich im Verlauf eines Lebens), bin ich umso erleichterter, dass ich für einen Kurz-Trip nach Los Santos spontan zwei Tage Urlaub...
Vor 7 Monaten von J. Handstein veröffentlicht

versus
55 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was lange währt wird doch nur durchschnittlich ....
Oh mein Gott ! Was habe ich mich blos auf dieses Spiel gefreut !! Wochenlang vorher war ich mit euch allen im Fieber gelegen süchtig gierend nach jedem Video jedem Schnippsel jedem Bericht und jedem Screenshot der sich zu Rockstars neuem "Meisterwerk" auftat. Sogar meine Frau habe ich dazu genötigt Alles (na ja fast alles jedenfalls :-)) zu unternehmen damit...
Vor 6 Monaten von S. Ziesel veröffentlicht


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515 von 559 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für dieses „Mammutspiel“ sollte man Urlaub einreichen…, 19. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Da ich mich mittlerweile zu den älteren "Zockern" zählen kann und ich für mein (immerhin seit ca. 20 Jahren bestehendes) Hobby nicht mehr unendlich Zeit zur Verfügung habe (ja, Prioritäten ändern sich im Verlauf eines Lebens), bin ich umso erleichterter, dass ich für einen Kurz-Trip nach Los Santos spontan zwei Tage Urlaub einreichte.
Natürlich hatte ich mich dort, wie es sich für einen Urlaub gehört, ausgiebig entspannt: Ich relaxte auf meiner Couch, trank ein/zwei Bier, rauchte illegale Zigaretten, ging ins Kino, spielte Golf und Tennis, machte ausgiebig sightseeing (per Auto, Fluggerät und Pedes), ging mit meinem Hund "gassi", besuchte das Nachtleben der Stadt, machte eine Bootstour mit anschließendem Tauchgang, ging ausführlich shoppen und natürlich erfreute ich mich auch einfach an dem Treiben der restlichen Bevölkerung. Jedoch gab es auch einige, für einen Urlaub außergewöhnliche Aktivitäten: So ließ ich mich auf einige wilde Verfolgungsjagden ein, legte mich mit der örtlichen Polizei an, kaufte Waffen bei ansässigen Händlern, die ich wiederum auch mehrfach einsetzte, lies mich auf Geschäfte mit zwielichtigen Personen ein, klaute Autos, raubte Geschäfte aus, ging auf die Jagd und musste ab und an diversen aufdringlichen Passanten mit meinen Fäusten oder ähnlichem drohen (mehrfach blieb es nicht nur bei einer Drohung). In all dieser Zeit bemerkte ich nicht, wie die selbige verging und ich knapp 20(!) Stunden in dieser "Welt" zubrachte. Jedoch fielen mir noch ETLICHE weitere Aktivitätsmöglichkeiten auf, die weitere Urlaube in dieser Stadt rechtfertigen würden.

Nun, nach den eben genannten 20 Stunden Spielzeit, denke ich vieles vom Spiel und dessen Gameplay gesehen und erlebt zu haben und wage mich mein Erlebtes in Form einer Rezension wiederzugeben:

Atmosphäre:
Absolut genial und dicht, alles wirkt wie aus einem Guss. Durch die höhe Detailverliebtheit und die fast unbegrenzte Möglichkeit sich zu beschäftigen ist es (mir zumindest) schwer möglich von dem Spiel los zu lassen. Hinzu kommen wunderbar gezeichnete Charaktere, eine auf höchstem Niveau erschaffene Spielwelt (egal ob in der Stadt, in ländlichen Gebieten oder unter Wasser), ein tolles Klangerlebnis, einen wunderbar integrierten und funktionierenden Tag und Nacht- sowie Wetterwechsel und wie "die Faust aufs Auge" passende sowie "bissige" Dialoge. Natürlich kommt auch der bei Rockstar-Titeln gewohnte zynische und derbe Humor zum Einsatz, wenngleich auch etwas (zumindest bisher) verringerter als in vergangenen Teilen der Serie. Es ist einfach ein Erlebnis eine solch glaubhafte Spielewelt zu erforschen. Auch die neu hinzu gekommene Tierwelt reiht sich super in das Gesamtbild ein und schraubt nochmals an der Atmosphäre.
Anfangs war ich zwar etwas skeptisch, ob durch den Einsatz mehrerer Spielcharaktere, die Identifikation etwas in Mitleidenschaft geraten könnte. Dies ist jedoch nicht der Fall, im Gegenteil. Die Entwickler haben es geschafft, jeden Einzelnen wunderbar und nachvollziehbar zu gestalten und heraus zu arbeiten. Keiner wirkt aufgesetzt und es wird wohl für jeden ein Lieblingscharakter dabei sein. Selbst der Wechsel dieser trägt zur "Dichte" des Spieles bei. Findet ein solcher statt (google-earth lässt grüßen) erwischt man den neu angewählten Charakter bei irgendeinem typischen Zeitvertreib. Klasse gelöst!
Negativ wäre an zu merken, dass die KI manchmal nicht ganz auf der Höhe ist. Passanten und Zivilisten reagieren auf Euer Treiben noch recht ansehnlich und nachvollziehbar (bis auf wenige Ausnahmen), jedoch bemerkte ich in einigen Schießereien ab und an unlogisches Verhalten meiner Kontrahenten. Wobei man hierauf schon achten musste und all das die Atmosphäre nicht zu vermindern vermag.

Gameplay:
Die anfänglich beschriebenen Aktivitäten stellen nur einen Bruchteil des Zeitvertreibes dar, die gesamte Fülle der Möglichkeiten würde diesen Rahmen sprengen. Hier wird ein GTA-typisches Gameplay geboten. Renn-, Flug- und Shootereinlagen wechseln sich mit allerlei sinnvollen und sinnfreien Zeitvertreib ab. Beides aber absolut ausgereift und wunderbar inszeniert. Die Missionen machen durchweg Spaß, bieten gute Abwechslung und strotzen nur so vor Witz (zumindest die bisher gespielten). Wenn ich jedoch an vergangene Ableger dieser Serie denke, wird der Entwickler das sicherlich bis zum Ende halten können.
Legt ihr Euch während oder abseits der Missionen mit den Gesetzeshütern an, erhaltet ihr, wie gewohnt, ein Fahndungslevel. Diesen wieder los zu werden wurde etwas angepasst und realistischer gestaltet. Bei niedrigem Level ist es ein Leichtes, bei hohem Level wiederrum recht knifflig.
Toll finde ich auch, dass es wieder möglich ist seinen Charakter in verschiedenen Bereichen, durch einfaches Spielen, "aufzuleveln" (fahrt ihr mit Autos, wird diese Fähigkeit mit der Zeit verstärkt, schießt ihr, wird diese Fähigkeit mit der Zeit verstärkt, taucht ihr… und so weiter und so fort). Natürlich gehen alle drei mit unterschiedlichen Werten ins Rennen. Weiterhin ist mir positiv aufgefallen, dass die Entwickler nicht dem "Casualtrend" gefolgt sind und manchmal das Spiel auch gut fordert aber nie wirklich unfair wird. Hierzu trägt aber auch die neue und benutzerfreundliche Speichermöglichkeit bei. Komplette Missionen nochmal zu spielen gehört der Vergangenheit an (faire Speicherpunkte sei Dank)!
Mein einziger Negativpunkt bezieht sich auf das Verhalten der Polizei. Diese hat man, sollte man nicht aufpassen und Unfug treiben, relativ schnell auf sich gehetzt. Steigert zwar den Realismus Grad, zwingt aber auch zu etwas vorsichtiger Spielweise (manchen mag’s sicherlich gefallen).

Grafik:
Diese ist absolut einwandfrei. Was hier aus der "alten Konsole" rausgekitzelt wird ist phänomenal.
Ich wiederhole mich zwar aber diese wunderbar und voller Details dargestellte Spielwelt sucht im Gesamtbild ihresgleichen. Speziell durch den Wechsel zwischen Tag und Nacht und besonders des Wetters ergibt sich ein überragendes Bild auf dem Bildschirm. Licht –und Schatteneffekte sind auf hohem Niveau und ich erwische mich immer wieder, wie ich einfach stehen bleibe und den sagenhaft dargestellten Sonnenuntergang beobachte. Die Gesichter wirken sehr ausgereift und besonders die Hauptcharaktere ließen mich manchmal glauben einen PS4-Titel zu spielen.
Natürlich muss man bei solch einem beachtlichen Open-World-Spiel in Sachen Grafik einige kleinere Abstriche machen (man darf nicht vergessen, dass es sich hierbei um keinen Ego-Shooter mit "Schlauchlevels" handelt und wir doch noch kein Next-Gen Produkt haben) und somit hat das Spiel mit kleineren Grafikmacken zu kämpfen, die jedoch den positiven Gesamteindruck kaum schmälern können. Die da wären: leichtes Kantenflimmern, sowie einige matschige Texturen (besonders, wenn man in der freien Natur auf den Boden schaut oder direkt vor einem Berg/Haus steht). Zu spät erscheinende Objekte sind mir wirklich nur selten aufgefallen und wenn nur bei sehr schnellen Bewegungen (fahren oder fliegen). Die "Ruckelorgie" welche manche User beklagen, kann ich nicht nachvollziehen. Mir ist nichts dergleichen aufgefallen (entweder ist es wirklich ein Hardwareproblem -Konsole oder Fernseher- oder meine Augen nehmen dies einfach nicht wahr) und ich empfinde das Spiel als flüssig und sehr gut spielbar.

Sound:
Kurz und knapp eine Wonne! Natürlich sind wieder diverse Radiosender mit toller Auswahl vorhanden und für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Aber auch sonstige Geräuschkulissen (Motorensound, Waffensound, Dialoge, etc.) sind auf einem Topniveau und lassen jedes Soundsystem erzittern.
Einzig Negativ wäre vielleicht die fehlende deutsche Synchronisation zu nennen. Klar ist mir bewusst, warum dieses Spiel nur im Originalton vertrieben wird und mit Sicherheit könnte nichts dem das Wasser reichen, dennoch ist es manchmal bei Fahrt schwierig den Gesprächen zu lauschen und zu folgen. Somit macht man doch gerne von den Untertiteln Gebrauch, was wiederrum bei schneller Fahrt schier unmöglich ist. Mein Tipp: An roten Ampeln stehen bleiben und sich zunächst auf die Gespräche konzentrieren, die zum Teil wichtige Informationen enthalten.

Handling:
Die Knöpfe des Controllers sind komplett belegt und werden auch mehrfach genutzt. Dies setzt somit eine geringe Eingewöhnung voraus. Sollte man jedoch Spielperlen wie die Vorgänger oder RDR kennen, ist man sehr schnell mit allen Aktionen vertraut und alles läuft einfach von der Hand. Die Fahrzeugsteuerung wurde vereinfacht, bietet aber noch genug "Tiefe" (Crashs sind nicht mehr so stark an der Tagesordnung wie noch beim Vorgänger), somit stehen waghalsigen Fahrten und Stunts nichts im Wege und lassen das Spielerherz höher schlagen. Schusswechsel, Verfolgungsjagten, oder einfaches cruisen (ob zu Fuß oder per Fahrzeugeinsatz) fühlen sich super an und funktionieren auch so. Weiterhin sind diverse Zielhilfen einstellbar, so dass auch hier jeder seinem Können gerecht werden sollte.
Einzig ist mir das Deckungssystem in hektischen Momenten etwas negativ aufgefallen, dies hat bei mir zu dem ein und anderen Tod geführt (vielleicht fehlt mir aber auch nur noch etwas Übung hierbei).

Story:
Da ich erst ca. 20 Prozent des Spieles abgeschlossen habe, kann ich noch kein endgültiges Urteil treffen. Bis jetzt wirkt alles sehr durchdacht und macht Lust auf mehr. Aber auch hier würde es mich sehr wundern, wenn die Entwickler nicht bis zu Ende ein hohes Maß an Qualität, mit diversen Wendungen und Überraschungen, bieten würden.

Bevor ich zum Fazit komme, möchte ich noch eine weitere kleine negative Erfahrung mitteilen:
Gestern war meine Konsole bei einem der vielen Nebenbeschäftigungen (Achtung Spoiler: Es handelt sich um die Immobilien-Missionen, in denen Trevor per Fahrzeug oder Flieger div. Waffenpäckchen einsammeln muss) ganze fünf Mal "eingefroren" und ein Neustart war unumgänglich. Dies passierte innerhalb der 20 Stunden Spielzeit auch NUR bei dieser speziellen Nebenmission. Somit verbuche ich das unter "wird vielleicht noch gepatcht" oder "evtl. Hardwareproblem meiner Konsole" und möchte das nicht in die Wertung einfließen lassen! Vielleicht hatte meine PS3-Slim auch einfach nur einen schlechten Tag.

Fazit:
Die Aussage GTA5 sei eine Mischung aus GTA San Andreas, GTA4, RDR und Max Payne trifft meines Erachtens hier wohl am besten. Die Stärken aller genannten Titel wurden optimal zu einem Gesamtergebnis kombiniert, welches wie ein Uhrwerk perfekt ineinander greift. Die leichten Schwächen kann man, in Anbetracht der unglaublichen Größe und Gesamtheit, leicht verschmerzen und gehen wohl eher in Richtung "meckern auf höchstem Niveau". Ich hätte nicht geglaubt, dass mich ein Spiel nochmal dermaßen an die Konsole fesselt und alles um mich herum in Vergessenheit geraten lässt. Von meiner Seite volle Kaufempfehlung für alle "Zocker", welche auch nur annähernd mit den Themen Open-World-, Action- oder Rennspiel etwas anfangen können. Solch eine Atmosphäre, Detailfülle, Charakterzeichnung, Story Line, Gameplay und ein solcher Spielspaß sollte jeder Mal erlebt haben und kommende Titel werden sich daran messen müssen. Ich für meinen Teil kann nur fünf Sterne für Produkt und Spielspaß vergeben.
…und GTA-online hat noch nicht einmal begonnen (meine Frau wird anfangen mich wieder zu "siezen").

PS: Wer Fragen hat, einfach fragen.
PPS: Wer Rechtschreibfehler oder sonstiges findet, darf diese/dies natürlich gerne behalten.
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616 von 718 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Veni, Vidi, Vici - GTA V, 17. September 2013
Von 
Leonard Mooshage "Zenheiser" (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Hinweis: ich werde die Rezension immer mal wieder aktualisieren falls mir im späteren Spielverlauf etwas erwähnenswertes auffällt.

Hinweis 2: ich schreibe in diese Rezension nichts über den Inhalt der Story, weswegen es hier auch keine Spoiler geben wird. Alles was hier in der Rezension steht, und die Story angeht, wusste man schon im Vorfeld durch Trailer usw. Da es hier um das Produkt an sich geht und als Kaufentscheidung dienen soll, werde ich es so kurz wie möglich halten und meine persönliche Meinung abgeben. Für weiterführende Infos, was Story, Inhalt und so weiter angeht, bitte ich auf Youtube oder bekannten Spielemagazinen zu suchen, da dort ausführliche Tests und Let‘s Plays sind.

Merkt Ihr was? Schon Caesar wusste, dass V zu benutzen. Ob er auch wusste, dass genau 2060 Jahre später dieses V, oder in diesem Fall diese römische Fünf, Millionen bewegen wird? Ich denke er hat etwas geahnt.

Ich selbst würde mich als GTA Veteran (schon wieder dieses V) bezeichnen. Ich habe zwar erst bei GTA II angefangen aber dafür jeden Teil (der für PC oder Konsole rauskam) mit Hingabe gezockt. Hat man damals noch alles von oben gesehen und war das Ganze damals noch sehr pixelig, so hat sich GTA im Laufe der Zeit nicht sonderlich stark geändert. Bis auf Grafik, Handlungsort, Protagonist und Umfang, hat sich nicht sonderlich etwas geändert und es ist immer noch einer der liebsten Zeitvertreibe und nicht zu Unrecht die vermutlich beste Videospielreihe aller Zeiten. Das es nach 16 Jahren (erster Teil) immer noch so viel Spaß macht virtuelle Gewalt auszuleben, hätte wohl nicht jeder Gedacht. An dieser Stelle möchte ich eine kurze Schweigeminute für all die verprügelten Prostituierten einlegen.

Reicht. Also. Jetzt zur Rezension. Mein persönlicher Favorit war GTA San Andreas den ich mehr als nur ein mal zu 100% durchgespielt habe und auch etliche Stunden in dieser wunderschönen Spielwelt verbracht habe. So war es für mich eigentlich inakzeptabel, was Rockstar Games mit GTA IV veröffentlicht hat. Ganz klar, das ist Geschmacksache und auch ich konnte der Spielwelt von Teil IV etwas abgewinnen aber dennoch war ich etwas enttäuscht. Vermutlich war ich einfach zu San Andreas verwöhnt. Ich fand einfach das Setting passte wie die Faust aufs Auge und ich habe mich echt in die Groove Street und CJ verliebt. Auch wenn Teil V voraussichtlich nur auf Konsole erscheinen wird (was mich ein wenig ärgert, da ich mit Freunden gerne an San Andreas und IV rumgemoddet habe), so habe ich keine Sekunde nach der Trailerveröffentlichung gezögert und es für PS 3 vorbestellt (an dieser Stelle bitte keine Diskussion über Xbox gegen PS3).

Ich hatte jetzt schon einige Tage Zeit ;) GTA V auszuprobieren und mir einen ersten Eindruck zu bilden und eins kann ich sagen: das warten hat sich gelohnt. Es ist einfach der Hammer.

Die Spielwelt ist absolut gigantisch und ich fand es großartig von den Entwicklern sich auf eine Stadt, Los Santos, und Umgebung, Blaine County, zu konzentrieren und diese einfach super detailliert darzustellen. Ganz Großes Lob an der Stelle, denn man merkt die Liebe zum Detail. Bevor ich mich großartig dem Spiel gewidmet habe, habe ich erst mal diese Eindrücke auf mich wirken lassen. Nur ein Spiel hat mich vorher von der Atmosphäre so sehr gepackt wie GTA V und das war auch ein Rockstar Game und zwar Red Dead Redemption (RDR). GTA V und RDR haben mehr gemein als man vielleicht annimmt, was sich sehr positiv hervorhebt. Die Zufallsereignisse aus RDR sind in GTA V dabei. So kann es sein, dass man rumcruist und einen defekten Wagen am Straßenrand findet, wo ein Fremder per Anhalter mitfahren möchte oder Spuren eines geplatzten Deals in der Wüste habe ich auch schon gefunden. Das gefällt mir außerordentlich gut und macht die Spielwelt lebendiger. Auch die mini Missionen für fremde Personen, die mir in GTA IV sehr gut gefallen haben, können in Teil V gefunden werden. Wie viele das sind kann ich nicht sagen. Allgemein gibt es in der Spielwelt echt viel nebenher zu entdecken und zu machen. Ein Stichwort für Veteranen werfe ich noch mal rein: Mount Chiliad ;) Wie viele Stunden ich in der Spielwelt verbringen werde, kann ich nicht sagen da ich auch noch nicht abschätzen kann wie lange die Story dauert aber unter 200 Stunden (ich bin ein intensiver-Genießer-Zocker und es gibt genug Ablenkung) wird es wohl nicht werden. Ich selbst habe mich glaube ich erst ca. 10 Stunden intensiv mit der Story beschäftigt, welche ich echt spannend finde aber eine fundierte Aussage, kann ich noch nicht geben.

Jetzt zu den Charakteren und auch gleichzeitig zu dem, was sich wohl am gravierendsten geändert hat. Es gibt drei Charaktere die alle auf ihre Art und Weise gescheiterte Persönlichkeiten sind: Trevor, Michael und Franklin. Man kann eigentlich zu jeder Zeit, wenn man sich nicht in einer Mission befindet, zu einem der drei Charaktere wechseln. Das besondere ist, dass die Charaktere in der Zwischenzeit nicht tatenlos sind. Sie bewegen sich eigenständig durch die Landschaft und ich bin mal gespannt, in was für witzige Situationen ich noch wechseln werde. Es kann also sein, dass man von Trevor der gerade draußen in der Pampa rumläuft, zu Michael wechselt der gerade in einem Sportwagen an der Ampel steht oder zu Franklin der gerade in einer Schlägerei steckt. Des weiteren haben die Charaktere alle einzigartige Fähigkeiten, die je nach Situation sehr hilfreich sein können. Diese lassen sich übrigens auch weiterentwickeln.

Dieses Charaktersystem wurde aber auch in die Missionen übertragen. Es gibt selten eine Mission die man alleine durchmacht. Hier haben die Entwickler wirklich super frischen Wind reingebracht. Da ich keine Spoiler reinbringen will, kann ich gerne auf den Trailer verweisen, welcher im Internet zu finden ist wo man das „Switch-System“ in Action erlebt. Dort brechen zwei der Charaktere in ein Hochhaus ein und ein dritter gibt von einem gegenüberliegenden Gebäude Deckung. Aber keine Sorge, dies ist nur ein Beispiel. Da sind deutlich Interessantere Missionen mit dem „Switch-System“ enthalten. Also ganz dicker Pluspunkt für diese geniale Änderung.

Multiplayer

**Schreibe ich was zu wenn er Online ist und ich ihn getestet habe (Komme momentan aus Zeitgründen nicht dazu diesen zu testen)**

Performance, Grafik und Handling.

Die PS3 ist mittlerweile an ihrem Zenit angekommen und man merkt das. GTA V hat wirklich noch mal alles aus der alten Kiste rausgeholt und treibt sie bis zum Anschlag (PS 3 Slim 320GB). Das merkt man daran, dass das Spiel am Anfang beim Laden immer ein Weilchen braucht und der Lüfter sich oft einschaltet. Dafür wird man aber mit einer ansehnlichen Grafik belohnt. Ich kann sowieso nicht so viel dazu sagen, da ich nie soviel Wert auf Grafik lege. Mir persönlich gefällt es und ich habe nichts zu beanstanden. Anders als zum Beispiel bei TES: Skyrim, baut sich die Welt unbemerkt im Hintergrund auf und es gibt so gut wie keine Ruckler im laufenden Spiel. Störende sind mir bis jetzt nicht aufgefallen. Nur bei extremen Wettereffekten und im Flugzeug merkt man ein paar Ruckler, was aber den Spielfluss nicht sonderlich ausbremst. Ich werde dazu aber denke ich noch mal was ergänzen, da mein Spielstand ja auch immer größer wird.

Zum Handling und zur Engine kann ich auch nur wieder Laienwissen beisteuern. Es wirkt alles noch mal einen Ticken realistischer als bei GTA IV ganz besonders das Autofahren. GTA V macht auch als Rennspiel eine echt gute Figur und das gefällt mir. Einzig beim Fliegen hatte ich am Anfang so meine Probleme, da ich lange nicht mehr Battlefield gespielt habe. Man brauch aber eigentlich nicht lange um die Steuerung zu beherrschen.

Fazit:

GTA V - das Warten hat sich gelohnt. Es ist ein absoluter Kracher geworden, mit einer absolut genialen Story, wunderbaren Grafik und viel Rockstag typischen schwarzen Humor. Ich denke die Server bei PS 4 und Xbox One werden dieses Jahr noch sehr leer sein, denn das Spiel wird wohl viele noch lange beschäftigen. Wer gerade aus den Semesterferien kommt, sollte vielleicht die Finger von dem Spiel lassen, denn es frisst einen echt auf. Ich spreche an dieser Stelle eine klare Kaufempfehlung für dieses grandiose Spiel aus.

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Ergänzungen:

-die Vielfalt an fahrbaren Untersätzen, Flugzeugen usw. ist meines Erachtens nach größer als bei GTA San Andreas
-total vergessen: es gibt Wildtiere und Hunde, welche man als Begleiter führen kann. Die Wildtiere machen die Landschaft wesentlich lebendiger und das mit den Hunden ist ein netter Spaß nebenbei
-habs jetzt schon öfters gelesen: GTA ist, wie alle Teile, auf Englisch und man kann Deutsche Untertitel einstellen. Ich empfinde es als schwer den Untertiteln während einer Autofahrt zu folgen und sich gleichzeitig auf den Verkehr zu konzentrieren. Wer des Englischen, auch mit Umgangssprache und Slang, mächtig ist, sollte die irritierenden Untertitel abschalten. Allen anderen hilft nur der Rat: langsam fahren um die teilweise sehr witzigen Gespräche zu verfolgen
-ein paar Umgebungsherausforderungen triggern nicht. Da ich 100% erreichen will, habe ich einen Walkthrough zur Hand und fahre die Orte an, an denen ein Zufallsereignis passiert. Wer also weiß wo diese stattfinden und wenn diese nicht triggern, einfach Schnellspeichern und neu laden, dann geht es meistens (bei manchen kann es aber auch an der Tageszeit liegen)
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199 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste GTA aller Zeiten, und der perfekte Abschluss einer Konsolengeneration…, 17. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
…und das ist nicht nur eine plumpe, leere Floskel oder ein bescheidener Versuch, um irgendeine Überschrift für die Rezension zu finden, sondern es ist tatsächlich so.
Gut, dass das Spiel noch vor dem Spiele-Herbst (und dem Ansturm vieler neuer Spieleveröffentlichungen) und vor den neuen Konsolen auf den Markt gekommen ist. So hat der Spieler mehr Zeit dieses Epos zu genießen. Und die Zeit braucht ihr! (Eigentlich müsste man sich mindestens drei Wochen Urlaub nehmen, eher vier.).

Aber der Reihe nach: Hin und wieder werde ich in der folgenden Rezension GTA V mit anderen Open-World Spielen vergleichen. Natürlich mit den direkten Vorgängern GTA IV, GTA San Andreas (aufgrund der Location), aber auch anderen bei Rockstar erschienen Titeln (Red Dead Redemption, Max Payne 3).
Warum ist es in meinen Augen das mit Abstand beste GTA aller Zeiten? Weil es neue Wege geht (Missionsgestaltung, Waffenupgrades, drei Protagonisten, Tiere uvm.) ohne dabei den Kern des sich Austobens in der virtuellen Welt oder des Rockstartypischen Humors und perfekt ausbalancierter Charakterzeichnung zu vernachlässigen.

DIE SPIELWELT: EIN MONSTERGAME NAMENS GTA

Ihr dachtet damals, dass GTA San Andreas auf der Playstation 2 eine riesige Spielwelt hatte? Ihr wart hin und weg als ihr zu Pferd durch die endlosen Landschaften und Prärien von Red Dead Redemption geritten seid? Dann haltet euch fest: Die Spielwelt in GTA V ist größer als die von GTA San Andreas, GTA IV und Red Dead Redemption ZUSAMMEN! Selbst in einem Düsenjet dauert das eine Weile bis man ans „Ende der Welt“ stößt! Nun heißt groß nicht gleich gut. Hier aber schon. In GTA IV war die Spielwelt am Ende der Suburbs von New York zu Ende. Keine Natur, keine Wildnis, nur graue Betonbauten und trostloses Vorstadtflair. In GTA V schlägt die Natur zurück, wenn man es so sagen kann. Flüsse, Berge und Täler, Seen, Wälder, Küsten, wüstenartige Landschaften uvm., all das ist jetzt zurück. Um nochmals die unfassbare Größe der Karte zu verbildlichen sei folgendes gesagt. In Blaine County gibt es einen See, der so groß wie Manhattan aus GTA IV ist und dieser See wirkt im Gesamtkartenausschnitt nicht einmal gigantisch. Alles ist von Anfang an frei begehbar. Allerdings muss man erst den „Nebel“ auf der Karte auflösen (ähnlich wie bei Strategiespielen), indem man die entsprechenden Gebiete betritt.

Als Neuerung präsentiert uns Rockstar jetzt zudem eine lebendigere Welt, da hier endlich die Fauna vorhanden ist. Scheint ein Trend zu sein (Far Cry 3, Red Dead Redemption), dem man dort jetzt folgt. Macht aber Spaß die Tiere zu jagen oder einfach nur zu beobachten, wie sie sich gegenseitig jagen oder um beuten „kloppen“.
Großstadt-Flair habt ihr natürlich auch. Dieses Mal wieder Los Santos, dass wie jeder eingefleischte Fan inzwischen weiß, die virtuelle Version von Los Angeles darstellt. Hier gibt es nichts zu meckern. Ob Hollywood, Santa Monica Beach, Beverly Hills, Downtown; alles vorhanden und richtig gut der Realität nachempfunden (ich war letztes Jahr für ein paar Wochen in Los Angeles und bilde mir ein das einigermaßen einschätzen zu können).
Es entsteht somit die altbekannte (GTA San Andreas, nur besser und detailreicher) Symbiose aus Großtadtjungel (Los Santos) und Landschaftsidylle (Blaine County).

DIE PROTAGONISTEN UND STORY:Das dysfunktionale Räubertrio

Ihr steuert dieses Mal nicht nur eine Person, sondern gleich drei. Das ist für GTA Verhältnisse eine wirkliche Erneuerung und durch die Charaktervielfalt entstehen verschiedene Identifikationsmöglichkeiten mit den Figuren, die jede noch über einen speziellen Move verfügen, die nicht ganz unerheblich für die Hauptmissionen sind; Diese sind:
- Michael, ein Mittvierziger, ehemaliger, und jetzt wohlhabender Gangster und Familienvater, der in den Bergen der Hollywood Hills ein nettes Anwesen hat. Vom öden Familienleben hat er aber die Schnauze voll und will nochmal richtig ins Geschäft einsteigen. SPEZIAL MOVE: Zeitlupenfunktion beim Rumballern, wie DeadEye also.
- Franklin, ein Afroamerikaner, der sich in Downtown LS mit Drogen- und Waffengeschäften und anderen verhältnismäßig kleineren Jobs durchschlägt. Jene Figur, die noch am ehesten, nicht wegen der Hautfarbe, an CJ aus GTA San Andreas erinnert. SPEZIAL MOVE: Zeitlupenfunktion beim Fahren (bei dichtem Verkehr während der Flucht oder bei Rennen nicht ganz unwichtig).
- Trevor, ein vollkommen durchgeknallter Hillybilly (Hinterwäldler), der entweder zornig oder high ist. Meistens aber beides zur selben Zeit. SPEZIAL MOVE: „Rage“, Trevor drehtdurch und kann mehrere Gegner mittels Fäusten oder Schlagwaffen schnell und effektiv niederstrecken, bessere Panzerung. Schon jetzt ein legendärer Spielecharakter, der für reichlich „WTF“- Momente sorgt.
Alle Protagonisten begegnen sich während des Spiels und ihre individuellen und sich krass unterscheidenden Geschichten und Lebensstile verschmelzen miteinander. Wirklich, sehr gut gemacht. Sie laufen und bewegen sich auch charakterspezifisch. Zusammen führen Sie eine Vielzahl von Hauptmissionen durch (für mich das absolute Highlight des Spiels). Viel mehr möchte ich eigentlich von der Story nicht spoilern. Außer, dass sie gewohnt mit schwarzem Humor, Gewalt und Dramatik gewürzt ist und mich persönlich mehr fesselt hat als die GTA typischen „vom Tellerwäscher zum Millionär“ Stories im Gangstermillieu.

DIE MISSIONEN

ENDLICH wurde die Missionsgestaltung sinnvoll überarbeitet. Hauptsächlich durch die Raubmissionen des Gangstertrios. Ihr plant einen Raubüberfall (unterschiedliche Handlanger zu unterschiedlichen Preisen, mit verschiedenen Vorzügen können während der Vorbereitung gewählt werden), Fluchtweg und Fluchtauto und natürlich die Vorgehensweise (Baller ich alles über den Haufen oder schmeiße ich zunächst Tränengas o.ä. in das Gebäude? Brauche ich einen Scharfschützen? Blockiere ich eine Nebenstraße mit einem zuvor geklauten Bus? usw). Verschiedene Taktiken sind möglich und die Mission läuft dann IMMER anders ab. Aber das Beste: Die Missionen können immer nochmals gespielt werden (auf dem Handy nachschauen). Andere Vorgehensweisen ausprobieren. Ein Wiederspielwert im laufenden Spiel. Fantastisch. Es wird nie langweilig. Während der Missionen könnt und müsst ihr MANCHMAL zwischen den drei Protagonisten hin und her schalten, damit eine Mission gelingt. Ihr könnt auch untereinander kommunizieren, den Freund also zum Feuergefecht rufen oder winken, weil ihr alleine nicht klar kommt. Das Spiel agiert dabei dynamisch d.h. wenn ihr mit Michael unterwegs seid, um eine Bombe zu platzieren, ihr aber merkt, dass Trevor angegriffen wird, switcht ihr auf Trevor um, macht die Gegner kalt und währenddessen platziert Michael die Bombe. Er steht also nicht einfach nur dumm in der Gegend herum, weil ihr den Charakter gewechselt habt.
Das alles hat mich ein wenig an den Banküberfall mit anschließender Flucht durch die U-Bahnschächte in GTA IV erinnert. Ist hier nur viel, viel ausgeklügelter und spannender. Das gibt dem Spiel auf jeden Fall ein gehöriges „Ocean-Eleven-Feeling“. Die Missionen an sich sind auch unfassbar abwechslungsreich: Mit dem Quad heizen, Gegner mittels Sniper ausschalten, mit dem Heli abhauen. All das während EINER einzigen Mission.

Das Gesundheitsregenerierungssystem (was ein Wort ;-)) wurde auch überarbeitet. Die Gesundheit füllt sich bis zur Hälfte automatisch auf. Für mehr braucht ihr wie gewohnt Healthpacks.

Neben den Raubmissionen und Einzelmissionen mit Figur X gibt es zudem unzählbare Nebenmissionen und Rennen, die alle dem gewohnten Prinzip folgen. Es wird wirklich nie, nie langweilig.
Auch „spontane“ Nebenquests (Leute aus brennendem Autowrack zerren, Personen, die ihr eigenes Grab schaufeln aus ihrem Elend befreien und sooo viel mehr) und Kopfgeldmissionen wie in Red Dead Redepmtion gibt es wieder.

Insgesamt sind alle Missionen vom Schwierigkeitsgrad schwerer als früher. Aber immer noch fair und machbar! (wenn man eine Mission drei Mal in Folge versiebt, darf man sie überspringen). Die Checkpoints sind auch fair gesetzt wurden.

Die Story nimmt viel früher als sonst Fahrt auf, und die Missionen sind von Anfang actionreicher. Ich empfand es bei anderen GTA Titeln am Anfang immer als etwas öde, wenn man allzu gemächlich an die Geschichte herangeführt wird und mittels Fahrzeug X zu Person Y fährt und Gegenstand Z überreichen musste. Und danach wieder eine Mission nach diesem Prinzip, und dann noch eine…Das scheint allerdings der Story geschuldet zu sein, denn hier, anders als sonst, leben die Charaktere bereits seit langem in Los Santos und das Prinzip des „Rookies in der großen weiten Welt“ ist hinfällig.

AUßERHALB DER MISSIONEN

Das Erkunden der Spielwelt stellt wie immer bei GTA das „zweite Herz“ dar. Das tolle ist, dass ihr problemlos und zügig zwischen den drei Protagonisten hin und her wechseln könnt.
Ein Beispiel: Ihr seid mit Michael unterwegs, der gerade am Santa Monica Pier ein Bierchen kippt und dabei die Aussicht auf den Ozean genießt. Zu öde? Dann rüber zu Franklin, der gerade versucht eine Prostituierte klarzumachen. Keine Lust? Mal gucken was Trevor so treibt. Ohr verdammt, der brettert gerade im Strandbuggy durch die Wüste und wird von den Cops versucht zur Strecke zu bringen. Ich hol ihn daraus! Oder eben nicht! Das steigert das Freiheitsgefühl enorm und lässt Raum, um sich mit den einzelnen Charakteren vertraut zu machen. So wird man immer wieder in unvorhersehbare und im Falle von Trevor total verrückte Situationen „hineingeworfen“.
Es gibt so viele motorisierte Vehikel (auch wieder Fahrräder) wie nie zuvor (das Fahrverhalten wurde im Übrigen aufpoliert und fühlt sich realistischer an, und die Fahrzeuge unterscheiden sich im Fahrverhalten auch deutlicher), mehr Flugzeuge (die gab es in GTA IV ja gar nicht), Helis und Boote (auch U-Boote), Quads, Jetskis, die Möglichkeit Aktien und Immobilien auf einem dynamischen Markt (also immer schön eine Auge drauf haben) zu kaufen. Tuning (Leistung und Aussehen) von Autos ist so detailreich wie nie vorhanden. Seltene und kostbare Karren könnt ihr jetzt im Autohaus kaufen und in der eigenen Luxusgarage parken (eher eine riesige Halle als Fuhrpark) und so vor Diebstahl schützen. Ihr könnt Klamotten und Accessoires (wieder deutlich mehr Auswahl als in GTA IV) bei allen dreien in diversen Shops kaufen und ändern. Oder doch lieber tätowieren lassen? Oder ein bisschen die Ausdauer und Lungenkapazität (ja, man kann endlich wieder tauchen; es gibt sogar Tauchmissionen und die (Unter)-Wasserwelt sieht fantastisch aus) der Spielfigur wie in GTA San Andreas trainieren? Jagen, Tennis (braucht sich wirklich nicht vor Serientiteln wie „Top Spin“ verstecken), Golf, Lapdance? Oder am Schießstand die neue Waffe ausprobieren und Waffenskills aufleveln? Unter Wasser nach Schätzen tauchen? Mit dem Touristenbus an einer Celebrity-Tour teilnehmen? Oder doch einfach nur mit dem Motocross in der Wildnis rumcruisen, auf die Klippe zu rasen, abspringen, Fallschirm öffnen und bei Sonnenuntergang übers Meer gleiten? Ihr seht, es ist unfassbar viel möglich. Und ich bin mir sicher, dass ich jetzt die Hälfte vergessen habe. Eins aber noch: Erstmals kann man auch Waffen tunen (optisches Visier, Schalldämpfer, Thermovisier, Farbe ändern usw). Das schafft noch mehr Raum für Individualität und ist für die Raubmissionen häufig von Vorteil.
Man hat das Gefühl, dass man das verdiente Geld auch sinnvoll ausgeben kann. In GTA IV lief man ja teilweise mit hunderttausenden von Dollars durch New York und konnte (fast) nichts machen, um die Kohle zu verprassen. Gekaufte Waffen bleiben im Übrigen auch länger beim Spieler d.h. nach einem Gefängnisaufenthalt ist nicht immer alles ganz weg. Finde ich zwar fair, weil es das Kaufen belohnt, anderseits ist das mehr als nur unrealistisch.

Mit dem Smartphone“ iFruit“ (super Anspielung) könnt ihr Fotos machen und telefonieren usw. Es gibt sogar Minispiele und Apps auf dem Phone.
Das Polizei-System wurde, wie ich finde, erheblich verbessert: Es gibt nur noch 5 anstatt 6-Sterne Fahndungen und ihr könnt euch auch innerhalb der Fahndungszone verstecken. Die Polizei jagt euch nur, wenn Sie euch sehen (Sichtkegel). Also einfach mal den Wagen während der Flucht in der Seitengasse parken und sich ruhig verhalten! Sobald ihr über das riesige Gefängnis im Norden der Karte fliegt, werdet ihr sofort gejagt! Sehr realistisch.

Das Deckungssystem und die Waffenauswahl wurden, zum Glück, auch überarbeitet und alles erinnert jetzt stark an jenes von Max Payne 3. Außerdem gibt es nette Erneuerungen wie das mögliche Schießen auf eine Benzinspur, die sich entzündet, um den Wagen unter dem sich der Gegner versteckt, hochzujagen.

Tiere? Hatte ich schon erwähnt. Ich möchte noch anmerken, dass es auch verschiedene Fische und Haie in der Spielwelt gibt. Zudem begegnen euch 15 verschiedene Hunderassen! Einen (!) davon könnt ihr auch halten d.h. Bällchen holen lassen, streicheln, kraulen und auf Menschen abrichten oder so dressieren, dass er nicht jeden Morgen einen riesen Haufe Sch…. vor seine Hundehütte setzt.

Freundschaften gibt es auch wieder, allerdings wird man nicht so aufdringlich wie in GTA IV von den Freunden genervt und zu Unternehmungen aufgefordert. Freundinnen und Dates gibt es hingegen nicht mehr.

In der Flugschule könnt ihr eure Flugkünste verbessern. Man kann allerdings NIE so gut werden wie Trevor (ehemaliger Militärpilot) es von Beginn an bereits ist.

Bodybuilding und Fitnessstudios gibt es hingegen NICHT in dem Spiel. Frisuren lassen sich allerdings ändern.

Ja, die Grove Street gibt es auch. Allerdings regiert da jetzt eine andere Bande. Vielleicht wird während der Story mehr dazu entlüftet.

Tauben oder so sucht man vergebens, dafür kann man jetzt UFO-Teile (Anspielung: Area 51) suchen.

Herrliche Parodien auf die amerikanische Gesellschaft. Insgesamt auch der typische schwarze „GTA Humor“ ist vorhanden.

Taxi-/Polizei- und Abschleppmissionen sind möglich.

Insgesamt wurde die Spielwelt unfassbar detailverliebt erstellt. An der entlegensten Hütte, unter noch so jeder gammeligen Brücke, hinter nahezu jeder versifften Drecksmauer befindet sich irgendwas cooles (z.B. Graffitis oder Bilder) und es begegnen euch viel mehr unterschiedliche Passanten usw.

MUSIK UND TON

Wie gewohnt gibt es wieder unzählige verschiedene Radiosender (es sind 15, 2 davon senden nur Talkshows) mit verschiedenster Musik aus allen Genres. Allerdings ist es schade, dass man da gar nichts personalisieren kann: Ein Beispiel: Ich cruise mit offenem Verdeck auf dem Highway und aus den Boxen dröhnt dieser wahnsinnsgeile Rocksong…“oh den muss ich nochmal hören“…Pech gehabt! Das ist zwar wie im echten Leben, aber an dieser Stelle einfach blöd. Einen eigens komponierten instrumentalen und imposanten Titel-Score, der zusätzlich Atmosphäre schafft und zum Adrenalinkick während der Missionen beiträgt, gibt es auch.

Die Sprachausgabe ist, wie immer, nur in Englisch vorhanden. Mir fiel das komplette lückenlose Folgen der Story aufgrund von Slang und seltenen Kraftausdrücken nicht sehr einfach, obwohl ich Anglistik/Amerikanistik studiert habe! Es gibt aber deutsche Untertitel, allerdings wird so viel geredet (auch während der Fahrt zu Missionen und Zielpunkten), dass es manchmal schwer fällt die Untertitel zu lesen und sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Ist mitunter eine wirkliche Herausforderung. Das KANN frustrierend sein.

GRAFIK UND TECHNIK

Jap, ganz am Ende und das obwohl ich selbst sonst ein Grafikfreak bin. Aber hier ist die Grafik wirklich nicht das Ausschlagende, aber dennoch unglaublich gut: Eigentlich ist es der Wahnsinn, dass GTA IV und V auf der gleichen Konsolengeneration erschienen sind (auch, wenn 5 Jahre dazwischen liegen). Es zeigt sich wieder einmal, dass am Ende einer Konsolengeneration die technisch anspruchsvollsten Titel (z.B. auch „The last of us“) erscheinen. Ob dies Kalkül ist, um die Geldkuh nochmals richtig zu melken oder die Techniker die Konsole einfach jetzt besser verstehen ist eigentlich egal. Die Grafik ist, für ein Open-World Spiel GUT. Aber für ein SEHR GUT müsste es meiner Meinung nach weniger Kantenflimmern (das eher auf das schwachausgeprägte Anti-Aliasing der derzeitigen Konsolengeneration zurückzuführen ist) und schwammige Texturen geben (die sind natürlich nicht auf den veröffentlichen Screenshots zu sehen). Man sieht schon häufiger, dass die Konsole Probleme beim Laden der gigantischen Spielwelt hat, obwohl man vorher schon 8GB installiert hat. Besonders gefallen hat mir hingegen die Darstellung der Wasserwelten und des Wetters (Lichteffekte). Die Stadt sieht bei jedem Stand der Sonne immer anders aus. Bei Nacht sowieso.

Die Engine wird vor allem bei der Darstellung von Gesichtern voll ausgereizt, soll heißen, dass die Mimik und die Gesichter (Falten, Bartstoppel etc.) wirklich famos aussehen. Dennoch wäre es interessant gewesen zu wissen, wie GTA V auf der nächsten Konsole/PC ausgesehen hätte.
Ich habe im Übrigen die Standard Version, und nicht die Special oder Collector’s Edition gekauft. Im Spiel selbst habe ich nichts von den Zusatzangeboten wie zusätzliche Outfits etc. vermisst. Wer „exklusives Artwork“ und andere mehr oder weniger nette Gimmicks braucht, muss zu einer anderen Version als die Standard-Version greifen und dafür aber auch einen Aufpreis zahlen.
Einen Multiplayer-Modus gibt es auch noch, den ich allerdings noch nicht getestet habe (er ist auch erst ab Oktober spielbar) und ihr daher bei Bedarf eine andere Rezension lesen solltet.

FAZIT

Warum ist GTA V das beste GTA Aller Zeiten? Weil die Natur besser denn je zurück ist. Weil die Missionen abwechslungsreicher und dynamischer sind und sich daraus ein andere Story und Erzählweise als sonst ergibt. Weil ihr zwischen drei Protagonisten spontan hin und her wechseln könnt. Ein GTA VI mit nur einem Protagonisten mag ich mir gar nicht mehr vorstellen. Weil ihr noch mehr Freiraum und Möglichkeiten zum Zeitvertreib habt. Weil das Spiel (teilweise) fantastisch aussieht. Weil alles, was sonst auch schon gut war, immer noch gut ist. Wenn euch das anspricht und ihr auch sonst Fan der GTA-Serie seid, müsst ihr das Spiel einfach kaufen, ansonsten droht das Versäumen eines Stücks Videospielgeschichte!

P.S. Falls irgendjemand mal das Wunder vollbringt und 100% Spielfortschritt erreicht, solle er mir das doch bitte mitteilen ;-)

MfG
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68 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Time Thief Auto!, 17. September 2013
Von 
Lilli&Inge - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Ok - wenn ich jetzt nicht mal ne Pause einleg, dann verhungert mir hier die Familie ;)

Für mich ist GTA V das erste Spiel der Reihe, weil ich eine Spielerin bin, die eher auf Rundenstrategie, Jump&Run oder Rätselspiele steht.
Nach den ersten Stunden GTA V aber muss ich gestehen, dass sich für mich meine Spielewelt gedreht hat.
Ich bin in Los Santos eingetaucht und will gar nicht mehr nach Hause.

Alles fühlt und hört sich an als wäre ich mitten in einem Hollywood Film. Die überdrehten Charaktere erinnern mich an Typen aus Leathal Weapon, Bad Boys, Beverly Hills Cop und anderen Klassikern.
Dazu der packende Soundtrack, die fantastischen Actionsequenzen, die Story (zumindest 'so far'), der Humor - ich habe einen Spaß am Spiel, wie selten zuvor.

Grafisch holt GTA V das allerletzte aus der PS3 raus und beweist damit wie viel Power Sony damals in die Hardware reingepackt hat, als die Konsole rauskam, aber auch, dass es jetzt so langsam Zeit wird was Neues an den Markt zu bringen.

Mein einzigstes Problem mit dem Spiel ist, dass es sich so schlecht mit Familie und Beruf vereinbaren lässt. Gesegnet seien diejenigen, die noch den Luxus haben ein bisschen 'blau' zu machen oder spontan Urlaub nehmen zu können. Ich beneide Euch! :)

'Weiterhin viel Spaß' Euch allen die's schon haben und 'freut Euch drauf' an alle die's noch bekommen.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der meisterwartete Videospielblockbuster des Jahres und das zu Recht!, 18. September 2013
Von 
Buzz1991 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Stand: 25.09.2013

Man kann von Rockstar Games (kurz: R*) Grand Theft Auto-Reihe halten, was man möchte. Vielen Spielern ist sie seit Jahren als Lieblings-Open-World-Spielreihe bekannt, wo man tun und lassen kann, was man möchte und wirklich merkt, dass die Entwickler wirklich mit viel Liebe zum Detail und fast schon übertriebener Akribie jedes Mal einen sündhaft teuren Titel aus dem Boden stampfen. Anderen, durchaus weniger Spielern und Personen abseits des Videospielgeschehens fühlen sich durch das Gangster-Szenario eher abgestoßen und verurteilen es völlig falsch als gewalthaltiges Spiel, ohne den Sinn der Spiele zu verstehen. Einen netten Gruß an dieser Stelle an unsere Politik. Auch dieses Mal war die Vorfreude der Spieler riesig und im Vorfeld schürten tolle Trailer und Informationen hohe Erwartungen.

Zur Information: Diese Rezension wird nach und nach erweitert, soll aber all denjenigen einen Einblick in GTA V geben, welche noch unentschlossen sind (wichtige Ergänzungen sind ganz unten vorzufinden). Zudem sei zu erwähnen, dass der Onlineteil des Spiels, Grand Theft Auto Online, erst ab dem 1. Oktober verfügbar ist.

PRO

GESCHICHTE:
Zur Handlung selbst kann ich bisher nicht so viel sagen und möchte ich aus „Spoilergründen“ auch nicht. Das Spiel startet mit einer furios inszenierten Mission, deren Details ich nicht weiter verraten möchte. Anschließend bekommt man einen ersten Einblick in die Spielwelt von Los Santos und Umgebung. Kenner der GTA-Reihe werden sicher den Namen Los Santos und das umliegende Land, bekannt als San Andreas, sehr stark bekannt vorkommen aus dem gleichnamigen PS2-Spiel (2004) GTA San Andreas. Doch dazu mehr im Abschnitt „Spielwelt“. Im Spiel hat man neu für die Serie statt einem ganze drei Spielcharaktere zur Auswahl, wobei diese nicht alle von Anfang an verfügbar sind. Michael repräsentiert etwas den Protagonisten, wie man ihn am Ende eines GTA-Spiels kennt. Reich und erfolgreich. Ein Mann im Alter von ca. 45 Jahren, schon etwas länger aus dem Gangsterleben raus, beginnt er sich langsam zu langweilen. In der Ehe kriselt es, seine Kinder können ihn nicht leiden und er selbst weiß nicht so recht, was er mit sich anfangen soll.
Franklin ist der junge aufsteigende Gangster aus einem Viertel in Los Santos. Anstatt die ganz großen Dinger zu drehen, muss er kleinere Waffen- und Drogenjobs annehmen und treibt nebenbei Autos ein für seinen ebenfalls nicht ganz legal handelnden Chef.
Trevor ist der völlig verrückte Kerl, dem man so nie im Leben gerne begegnen würde. Immer einen Drang zu Chaos und für jeden völlig bekloppten Spruch zu haben, agiert dieser ungefähr wie Michael gleichaltrige Kerl unberechenbar. Alle drei Charaktere kommen im Laufe des Spiels zusammen und versuchen durch spektakuläre Überfälle ihre Kasse aufzubessern. Daneben gibt es auch wieder coole NPCs (nicht-spielbare Personen) und der GTA-typische schwarze Humor und satirische Elemente erzeugen den ein oder anderen Lacher. Zudem gibt sich GTA bewusst gesellschaftskritisch. Neue Trends und Marken werden „verarscht“ (das spielinterne iFruit, welches unverkennbare Merkmale zu Apples iPhone besitzt), Gesellschaftsgruppen durch den Kakao gezogen und andere globale Probleme werden mal mehr, mal weniger auffällig angesprochen. Hierfür kann man die Storywriter wieder nur loben.

Bisher gefallen mir der nahtlosere Übergang von Zwischensequenz zum Gameplay, sowie die allgemeine Inszenierung. Alles wirkt noch etwas geschliffener und sauberer, wie ein guter Gangsterfilm eben.

SPIELWELT:
GTA V spielt in der Großstadt Los Santos, welche außerdem ein weitreichendes Umland besitzt mit Bergen, Schluchten, Einöden, Seen und sonstigen kleineren Gegenden. Wer wissen möchte, wie groß GTA V ist, für die ein folgender Vergleich aus R* internen Spielen: GTA V bringt es auf eine Fläche (laut R*), welche größer ist als GTA San Andreas, GTA IV und Red Dead Redemption. Gerade Letzteres ist bereits für seine unglaubliche Größe bekannt und GTA V ist größer als alle Spiele zusammen. Trotzdem kommt einem jede Ecke detailreich ausgearbeitet vor. Es gibt viel zu entdecken. Wie schon in den Vorgängern gibt es einen Tageszeitenwechsel und unterschiedliches Wetter. Polizisten jagen Verbrecher, Arbeitnehmer stecken im Feierabendverkehr fest, Passanten telefonieren und reden miteinander, das Spiel ist voll von solch kleinen Details. Das Gesamtbild ist dadurch sehr stimmig und auch wenn Los Santos bisher nicht so lebhaft wie Liberty City aus GTA IV rüberkommt, so muss man bedenken, dass es hier noch das Umland ist, welches die Spielwelt noch authentischer macht, wo auch schon mal Tiere leben. Wichtig: Auch wenn die titelgebende Stadt Los Santos und San Andreas mit an Bord sind, haben wir es hier nicht mit einem HD-Upgrade zu tun. Es gibt durchaus Stellen im Spiel, die bewusst an Los Santos in San Andreas erinnern (Vinewood, Grove Street), jedoch kann nicht von "Levelrecycling" die Rede sein. Viel mehr erzeugt man dadurch geradezu ein Nostalgiegefühl bei Leuten, die schon GTA San Andreas gespielt haben.

GRAFIK:
GTA V ist eines der besten Beispiele, was jahrelange Erfahrung mit einem System und deren Optimierung ausmacht. Während GTA IV recht früh im Konsolenzyklus der PS3 herauskam (2008), so ist GTA V einer der letzten Kracher vor der kurz bevorstehenden neuen Konsolengeneration. Alte Probleme wie Sub-HD sind Geschichte, das Spiel läuft in nativem HD, hat nicht ein so verwaschenes Gesamtbild, die Texturschärfe ist höher, der Detailreichtum der Umgebung ist nochmal gestiegen, bei viel größerer Fläche wohl bemerkt. Die Animationen, welche bereits im Vorgänger dank Euphoria-Engine gut waren, fallen nun noch geschmeidiger aus. Besonderes Highlight ist in meinen Augen das verbesserte Beleuchtungssystem. Sonnenauf- und Untergänge sehen noch schöner aus. Auch die Bildrate ist nun spürbar konstanter. Zwar kommt es bei schnellen Fahrten durch die Stadt und im Umland immer noch zu kurzen Rucklern, aber insgesamt bewegt sie sich auf einem stabilen Niveau von ungefähr 30 Bildern/Sekunde. Vor allem nachts sind mir bisher keine Schwankungen aufgefallen. Einen Nachteil hat die gestiegene Schärfe und der Verzicht auf umfangreiches Motionblur jedoch: Kantenflimmern fällt nun etwas mehr auf, woran man sich gewöhnen muss. Auffällige Treppeneffekte habe ich bisher aber nicht erkannt. Charaktere sind nun auch detaillierter, hauen einen aber nicht um.

TON:
Tontechnisch ist GTA V nach meinem bisherigen Eindruck leider nicht wirklich vorangekommen. Das ist nicht wirklich schlimm, da der Ton sich immer noch auf einem guten Niveau bewegt, welcher auch in LPCM 5.1 vorhanden ist. Fahrzeuge klingen teilweise richtig gut, die Waffen sind ein wenig zu leise abgemischt, klingen aber gut. Vor allem in der Zeitlupenfunktion haben sie ordentlich Druck. Spielintern gibt es nochmal Einstellungen für den Ton wie die Lautsprecheranordnung und die Lautstärkere einzelner Elemente (Musik, Dialoge, SFX). Sehr überzeugend ist hingegen die Musikuntermalung während der Missionen. Dies ist neu für die Reihe und unterstützt das Geschehen auf dem Bildschirm positiv. Dazu hat R* wieder über 12 Radiosender implementiert, wenn man mal Strecken im Auto oder anderen Vehikeln zurücklegen muss.

GAMEPLAY:
Die Spielmechanik in GTA V wurde ebenfalls einer Erfrischung bedacht. Größte Neuerung ist dabei der Wechsel zwischen den Charakteren. Innerhalb von Missionen kann man zum Teil beliebig zwischen Michael, Franklin und Trevor wechseln, um so in ihre Rollen zu schlüpfen. Das ist auch außerhalb von Missionen möglich. Dabei zoomt die Kamera wie bei Google Earth aus dem Geschehen heraus, lenkt auf den Charakter und zoomt wieder rein. Dies kann zu teilweisen witzigen Momenten führen, wenn Michael gerade aus dem Kino kommt und einen witzigen Spruch ablässt oder Trevor sich gerade eine Verfolgungsjagd mit der Polizeit liefert. Weiterhin steuern sich Fahrzeuge griffiger und direkter, die Steuerung beim Zielen mir Waffen ist schneller und genauer. Wer mag, kann im Optionsmenü die Zielhilfe aktivieren, verschiedene Zielmodi und Controllerbelegungen (z.B. für Linkshänder oder vertauschte Steuerbefehle auf den Schultertasten) einstellen. Eine Rückkehr feiern die aus GTA San Andreas bekannten aufwertbaren Charakterfähigkeiten, wie zum Beispiel Ausdauer, Schießen und Tauchen. Michael, Franklin und Trevor verfügen zudem über eine Zusatzfähigkeit. In Zeitlupe kann Michael kann auf eine Zeitlupenfunktion bei Feuergefechten zurückgreifen, Franklin navigiert genauer beim Fahren von Fahrzeugen und Trevor richtet in einem Rage-Modus mehr Schaden an, hält auch gleichzeitig mehr aus. Diese Fähigkeiten sind kurzzeitig verfügbar und müssen wieder aufgeladen werden. Darüber hinaus stecken alle spielbaren Charaktere zwar auch etwas ein, aber auch nicht so viel, dass man wie ein Rambo durchspielen kann. Doch wenn man das Zeitliche segnet, so hat R* eine Neuerung eingebaut. Während der Missionen gibt es Checkpoints. Puristen sehen das mehr schlecht als recht an, andere Spieler freuen sich, nicht immer aus dem Spielgeschehen herausgerissen zu werden. An Fortbewegungsmitteln stehen in GTA V viele unterschiedliche Autos, Motorräder, Fahrräder, Boote, Hubschrauber und Flugzeuge zur Verfügung.

Außerdem geht es in GTA V wie schon erwähnt um Überfälle. Diese können verschiedenartig ausgefüllt werden. Laut und simpel (erzeugt Alarm, Geiseln müssen in Schach gehalten werden) oder man geht diskret und leise vor (in einer Mission besorgt man ein Betäubungsgas und hackt den Alarm vorher). Der Anteil des Geldes ist u.a. davon abhängig, wie man vorgeht und wie gut die Fähigkeiten der handelnden Personen sind (professionelle Helfer wollen einen höheren Anteil sehen als eher unerfahrener Helfer). Jeder Charakter hat zudem seine eigenen Nebenmissionen.

NEBENBESCHÄFTIGUNGEN:
Wenn man auf all die Hauptmissionen keine Lust haben sollte, so kann man sich auch in Nebenmissionen verirren. Hier sind die aus Red Dead Redemption bekannten Zufallsereignisse (Passant wird ausgeraubt oder Auto wird gestohlen) hinzugekommen, welche dynamisch und zufallsgeneriert ablaufen, aber auch richtige Nebenmissionen (in RDR und GTA V durch ein „?“ gekennzeichnet) hinzugekommen. Dies sind meist ziemlich interessante Geschichten und locken den Gangsteralltag auf. Dazu kann man sich in Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Golf, Tennis, Triathlon und dem Erkunden von Unterwasserschätzen austoben, aber auch an Schießständen das Zielen üben oder an Börsen Geld anlegen, um es zu vervielfachen oder zu verzocken. Ebenso ist es nun wieder möglich, die Frisur/Bart ändern und Tattoos stechen zu lassen, aber auch Fahrzeuge umgangssprachlich „zu pimpen“ und die Charaktere anders einzukleiden. Desweiteren kann man erneut als Taxifahrer die Gangsterkasse aufbessern. Eine Vermutung von mir an dieser Stelle, dass mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder Polizeimissionen verfügbar sind, in denen man Gangster jagt. Welche Ironie doch irgendwie in jedem Grand Theft Auto…

SPRACHAUSGABE:
Im Jahr 2013 ist es nicht wirklich zeitgemäß, dass Spiele nicht auch auf Deutsch vertont werden. Spieler, welche bereits in anderen R* Spielen damit Probleme hatten, während des Fahrens und möglicherweise Schießens noch Untertitel lesen bzw. englischen Sprechern zuhören müssen, seien hiermit gewarnt. Doch muss man anerkennen, dass die zahlreichen Sprecher ihre Arbeit hervorragend erledigen und der Aufwand möglicherweise zu groß wäre. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Film und Spiel und man merkt, wie teuer und aufwendig Videospiele mittlerweile sind. R* hat sogar Tonaufnahmen von echten Gangstern aufgenommen, um eine größtmögliche Authentizität zu erzielen. Als kleine Randinfo: Die Entwicklung von GTA V hat 270 Millionen US-Dollar verschlungen. Damit wurden GTA IV und Max Payne 3 (beide jeweils etwas über 100 Millionen US-Dollar) und selbst Kinofilme wie Avatar (ca. 240 Mio. US-Dollar) überflügelt.

CONTRA

Bei all den positiven Aspekten muss es doch auch etwas Negatives geben. Die Liste an Mängeln ist meines Erachtens bisher ziemlich kurz. GTA V macht einfach sehr viel richtig und nur wenig falsch. Die Bildrate ist erneut nicht konstant bei 30 Bildern/Sekunde. Weiterhin vermisst man etwas den aus vielen Third-Person-Spielen bekannten Schulterwechsel, wo man der Person statt über die rechte über die linke Schulter alternativ sehen kann. So passiert es, dass man zum Beispiel eine Treppe nach unten gehen und man nicht über die linke Schulter schauen und schießen kann, sondern man erst ein Stückchen weiter gehen muss, wo man aber eventuell schon getroffen werden kann. Das Gleiche, wenn man um eine Hauswand über links gehen möchte. Außerdem sei zu erwähnen, dass man nicht mehr in die Hocke gehen kann, sondern man mit L3 jetzt einen „Schleichmodus“ aktiviert, in dem die Person langsamer geht. Das wäre nicht nötig gewesen. Ergänzend müssen Käufer zunächst eine ca. viertelstündige Zwangsinstallation beim 1. Einlegen des Spiels in Kauf nehmen. Doch mal ehrlich: Wer beinahe 2000 Tage nach GTA IV auf den Nachfolger gewartet hat, den sollten keine 15 Minuten stören.

Fazit:
GTA V ist nach meinem Empfinden der zu erwartende Meilenstein geworden. R* „schenkt“ allen PS3-Besitzern hiermit nochmal ein Gangsterepos, was in dieser Form unerreicht ist. Kleinere Kritikpunkte können das Gesamtbild (bisher) nicht trüben.
Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Sonstige Informationen: 8 GB Installation, Auflösung: 1280*720p, 1 Spieler offline, 16 Spieler online

NACHTRAG 21.09.2013:

Nachdem ich seit Dienstag GTA V besitze (Spielzeit ungefähr 12 Stunden), kann ich sagen, dass sich das Spiel immer weiter entfaltet in seinen Möglichkeiten. Besonders positiv fällt mir das abwechslungsreichere Missionsdesign im Vergleich zu GTA IV auf. Außerdem ist das Umland von Los Santos nicht nur durch Tiere und Fahrzeugverkehr lebendig gehalten, sondern auch durch Wanderer, Radfahrer usw.

NACHTRAG 25.09.2013

Ich muss eine Korrektur bezüglich der Waffensounds vornehmen. Diese sind nicht schlechter. Sie sind aber leiser abgemischt. Wenn man die Lautstärke erhöht, hört man erstmal, dass sie gut klingen. Das fiel mir zum ersten Mal auf, als ich Kopfhörer aufgesetzt habe. Aus diesem Grund habe ich diesen Kritikpunkt wieder entfernt.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Licht, aber leider auch Schatten, 24. November 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Ich habe GTA 5 geschenkt bekommen, und muss sagen, es ist leider ein zweischneidiges Schwert geworden. Das Spiel selber ist genial, ein Blockbuster erster Güte. Meine persönlichen Erwartungen erfüllen konnte es aber leider dennoch nicht. Während Rockstar hier für meinen Geschmack - was Story und Kampagne angeht - ein annähernd perfektes Spiel geschaffen hat, das den Spieler wirklich mitreißt, ist der mitgelieferte Online-Modus hingegen ein Schuss in den Ofen. Was auch immer man zu GTA 5 positives sagen mag, als echtes "Open-World" Sandkastenspiel gehört es definitiv nicht auf die selbe Stufe wie Fallout3 oder Skyrim. Der Begriff "Open World für Teamplayer" wäre hier passender gewesen. Leider verschweigt der Werbe-Hype eben genau diesen Punkt. Wer am liebsten solo spielt, dem bietet GTA 5 zwar eine tolle Kampagne, aber in der "echten" Open World von San Andreas sind solche Spieler nicht erwünscht.

Aber von Anfang an:

Für Leute, denen es ausreicht, die Kampagne gespielt zu haben, die eine tolle Gangster-Story mit ansprechenden Charakteren und viel atemberaubender Action mögen, ist GTA 5 eigentlich ein Pflichtkauf. Das Spiel ist wie ein gut inszeniertes Gangster Epos. Ein Ganoven-Drama wie es Romane und Filme nicht besser hätter erzählen können. Sicher ... der Plot ist nicht neu und viele Szenen sind bekannten Filem nachempfunden, aber die Charaktere sind toll und facettenreich und die Handlung erweist sich als knüppelharter Schlag mitten in die Eingeweide einer Gesellschaft, für die saubere fenster wichtiger sind, als saubere Straßen. Hier wird Unterhaltung zur Sozialkritik. Und wenn man im Spiel mit den Protagonisten gemeinsam eine "Schmiergeld-Bank" plündert, in der Cops Korruptionsgelder anlegen, fragt man sich unweigerlich, wie viele solcher Banken es wohl in der realität tatsächlich geben mag.

Was für mich jedoch vollkommen unverständlich ist, ist die starke inhaltliche Trennung zwischen GTA 5 und dem so genannten "GTA Online", die dem Spiel - zumindest aus meiner Sicht - jede Menge Minuspunkte einbringt. Denn einen echten Open-World-Sandkastenmodus besitzt GTA 5 leider nicht. Das Spiel trumpft zwar oberflächlich mit jeder Menge Krempel auf, wie etwa Tattoostudios oder Immobilienkauf, da man im Singleplayermodus nach Abschluss der Kampagne jedoch nichts mehr "erreichen" kann, fehlt hier auf Dauer schnell die Motivation um weiter zu spielen. Theoretisch kann man als Spieler nach Abschluss der Kampagne mit je 2 Mrd. $ pro Charakter da stehen. Nutzen trägt man jedoch nicht davon, weil es keine Motivation mehr gibt, das Geld auch auszugeben. Klar könnte ich mit 2 Mrd. Dutzende von Autos tunen lassen ... aber wozu, wenn ich mit diesen autos nichts anderes mehr machen kann, als nur in Los Santos rumzufahren?

Langzeitinhalte wie ein wachsendes Missionsangebot etc. finden sich ausschließlich im Online-Ableger. Und hier verwechselte Rockstar leider das Wort "Online" mit "Multiplayer kooperation". Wer einfach Bock auf ein Bischen Sandkasten-Ballerei hat, wird schnell enttäuscht sein, denn ohne feste Mitspieler und Headset läuft in GTA Online gar nichts. Das fängt damit an, dass für Autorennen ohne menschliche Mitspieler kein Preisgeld ausbezahlt wird. Setzt sich darüber fort, das Mini-Games wie Tennis (die Offline übrigens perfekt gegen die KI spielbar sind!) im Online-Spiel ohne menschlichen Gegner gar nicht erst gestartet werden können und gipfelt schließlich darin, dass einem die Los Santos' Unterwelt ständig Missionen anträgt, die alleine schlicht nicht spielbar sind ... etwa wenn es gilt gleich 4 Autos auf einmal zu klauen oder in einem begrenzten Zeitfenster 2 Ziele auszuschalten.
Ebenfalls witzig ist die Tatsache, dass man als Spieler Missionen erhalten kann, die zu diesem Zeitpunkt alleine gar nicht machbar sind. So erhielt ich mit knapp über Stufe 30 eine Mission, für deren Erfüllung ein Helikopter notwendig war. Da Hubschrauber aber innerhalb von Missionsspielen - anders als autos - nicht stehlbar sind, kann diese Mission nur gespielt werden, wenn man legaler besitzer eines Helikopters ist ... da dies mit Stufe 30 kaum möglich ist, braucht man hier also zwingend einen hochstufigen Mitspieler.

Theoretisch kann man zwar alle Missionen in offenen Sitzungen mit "Zufallsgruppen" spielen, dabei handelt es sich jedoch meistens um eher schmerzliche Erlebnisse. Einmal abgesehen davon, dass es ohenhin schon schwer genug ist, Mitspieler zu finden, so lange man nicht rennen mit Supersportwagen oder Überlebenskampf-Missionen machen will, trifft man viel zu oft oft auf Gegner, die einem selber haushoch überlegen sind, oder auf verbündete, die das Spiel grade erst begonnen haben und kaum den Unterschied zwischen einer Schrotflinte und einer Maschinenpistole erkennen. Zwar bietet GTA Online THEORETISCH ein pseudo-Matchmaking-System, bei dem man sich entscheiden kann, nur solche Spieler einzuladen, die ähnliche Fertigkeiten besitzen, wie man selbst. Da man aber selbst auf Servern mit 20 Spielern oft kaum mehr als einen, oder zwei Mitspieler findet, ist das System nutzlos. Ich habe als Solist in Zufallsgruppen also die Wahl, im Straßenrennen oder im Deathmatch Entweder gegen einen Gegner anzutreten, der 50 Stufen höher ist als ich, oder mich damit abzufinden, dass ich keine Mitspieler finde.

Viele Verbesserungen, die man im Spiel erhalten kann, sind an Multiplayer-Konkurenz gebunden. Will man beispielsweise in seinen Sportwagen einen Turbo-Tuner einbauen lassen, geht das nur, wenn man zuvor bereits eine gewisse Menge an Autorennen mit Sportwagen gewonnen hat. Tritt man als Solist in Zufallsgruppen in solchen Rennen aber ständig gegen Fahrer an, die ihren Wagen bereits mit einem Turbo-Tuner aufgewertet haben, schluckt man nur noch chancenlos staub, denn eine 10% stärke Beschleunigung ist in Rennen ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Habe ich hingegen ein paar Kumpels oder ein paar Crewmitglieder an der hand, die mich einfach 10 Mal gewinnen lassen, habe ich in Rekordzeit nicht nur die Vorraussetzungen für das Tuning erfüllt, sondern in kaum einer Stunde Spielzeit ganz nebenbei auch noch fast 100.000 $ verdient ... für's Nichtstun.

Dazu kommt, dass in den freien Spielen überall (geistige) Kinder unterwegs sind, die es super toll finden, anderen Spielern den Spaß zu nehmen. Mal ebend am Straßenrand zu parken und auf die Toilette gehen, funktioniert hier nicht, sonst hat man ganz schnell eine Kugel im Kopf und findet die eigene, liebevoll getunte Karre in den Händen eines anderen Spielers wieder. Der Zuschaltbare "Passivmodus", der den Spieler vor feindlichen PVP Aktioen schützen sollte, ist leider ein Witz.
Zum einem funktioniert er nur, so lange man zu fuß unterwegs ist (im Auto ist man immer angreifbar), in diesem Zustand bietet man den eigenen Wagen potentiellen Dieben aber gradezu auf dem Silbertablet zum Diebstahl an. Und zum anderen schützt der Passivmodus auch nur vor Waffenangriffen. Ist man zu fuß unterwegs, kann man trotz passivmodus immer noch von anderen Spielern überfahren werden...also nix halbes und nix ganzes.

Ich habe wirklich lange versucht, mit GTA Online warm zu werden aber bei Stufe 35 habe ich schließlich aufgehört. Freunde, die GTA5 Spielen habe ich keine und auf dieses ganze Online-Social-Gedöns habe ich - wie sicher viele Menschen meines Alters - schlicht keine Lust. Ich zweifel nicht daran, das GTA-O in kleiner Runde mit 3, 4 Freunden in einer privaten Sitzung richtig spaß macht. Aber spieler, die dazu nicht die Gelegenheit haben (man kann sich in einer Lebensgemeinschaft schlißlich nicht ständig im Wohnzimmer mit einem Headset vor den TV setzen und "selbstgespräche" führen, Rockstar!) sollten im Vorfeld wissen, dass ihnen dieser Aspekt des Spiels wohl dauerhaft verschlossen bleiben wird.

Wären die zusätzlichen Spielinhalte, die GTA-Online in das Spiel bringt, auch im Solo-Modus mit der KI nutzbar, dann wäre GTA 5 wohl das perfekte Spiel dieser Konsolengeneration geworden, eine wahnsinnig tolle Kampagne UND extreme langzeit-Motivation. Da es Rockstar aber anscheinend viel zu wichtig war, ihren spieleigenen Social-Network-Dienst zu forcieren, ist der Onlinemodus komplett auf organisierte Zusammenschlüsse von Spielern, so genannte Crews, ausgelegt.

Wer offline oder solo spielt, kommt zwar immer noch in den Genuss der sehr guten Kampagne, das Sandkasten-Spiel fehlt dort aber nahezu vollständig. Für wen dies einer der wichtigeren Kaufgründe gewesen wäre, sollte das vorab berücksichtigen.
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25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Spielerlebnis der Extraklasse, 18. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Ich hatte eigentlich nicht vor GTA5 zu rezensieren, und ich mache es auch nicht, aber jetzt muss ich einfach 2 zufällige Situationen (keine Spoiler) schildern, die mir gerade passiert sind...denn gerade das ist es, was für mich den grössten Reiz ausmacht.

Situation 1: Ich fahr auf dem Mountainbike durch die Berge. Es ist morgens 5 Uhr, die Sonne geht gerade auf. Ich geb richtig Gas, fahr dann den Berg runter und lass mich locker ausrollen. Ich roll um einen grossen Hügel rum, die Sonne scheint mir in die Augen und es gab einen tollen Lens Flare Effekt. Dann schau nach links und stehe plötzlich nur 2 Meter entfernt direkt vor 4 grossen Hirschen. Mir ist fast das Herz stehengeblieben. Die Tiere staunten genau so wie ich, hielten 3 Sekunden inne, starrten mich an und rasten dann davon. Die ganze Situation war völlig zufällig, ich hätte in diesem Moment irgendwo in der riesigen Spielwelt sein können.....aber ich war genau da...genau in dieser Sekunde.

Situation 2: Ich bin mit Michael zu Fuß vor der Polizei geflüchtet und direkt in den Alamo See gesprungen. Ich fand mich also mitten im See wieder, die Polizei hatte das Interesse verloren und ich war "meilenweit" vom Ufer entfernt. Ich hatte kein Bock ewig zu schwimmen, also hab ich Franklin dazu geholt (war ne teure Taxifahrt) und mir ein Boot "geliehen". Damit hab ich Michael aufgeschnappt und wir sind zum Ufer geschippert. Dort angekommen hab ich auf Michael gewechselt und wollte mich gerade bei Franklin bedanken, da zieht der eine Schrotflinte und zielt (das dachte ich zumindest) auf mich. Aber da hörte ich auch schon das typische Kreischen direkt hinter mir. Ein Luchs setzte zum Sprung an, sein Ziel war ich. Franklin schoss zwei, drei Mal und der Luchs endete als Bettvorleger. Und dann das Beste: Er fragte mich, ob wir um die Häuser ziehen wollen, ich sollte schon mal ein Auto besorgen. Also schnappte ich mir einen 30 Jahre alten VW Bus, der gerade vorbei fuhr, Franklin sprang rein, der Fahrer rannte noch ein paar Meter hinter uns her, im Wagen spielte Jonny Cash "General Lee" und vor uns ging über dem See die Sonne unter. Gänsehaut bis zum Anschlag!!!

Da ich in der Story noch nicht mal Trevor freigeschaltet habe, hab ich sicherlich noch viele, viele solcher Momente vor mir.

Wie schon oben geschrieben, dies ist keine Rezension. Sonst müsste ich hier über die Missionen, das Fahrgefühl der Autos, die Waffen, die Grafik und den Sound schreiben. Dies ist mehr die Schilderung dessen, was man bei GTA auch bekommt, Abseits vom Ballern und Autos hochjagen:

Man bekommt das SPIELERLEBNIS GTA....und das ist DER HAMMER!!!
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55 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was lange währt wird doch nur durchschnittlich ...., 26. September 2013
Von 
S. Ziesel "ZAB656MC" (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Oh mein Gott ! Was habe ich mich blos auf dieses Spiel gefreut !! Wochenlang vorher war ich mit euch allen im Fieber gelegen süchtig gierend nach jedem Video jedem Schnippsel jedem Bericht und jedem Screenshot der sich zu Rockstars neuem "Meisterwerk" auftat. Sogar meine Frau habe ich dazu genötigt Alles (na ja fast alles jedenfalls :-)) zu unternehmen damit der Postbote die Vollmacht samt meines dem Personalausweis beigelegten liebevollen Schreibens akzeptiert obwohl er das ja bei der Identitätsprüfung gar nicht müsste oder unter uns gesagt eigentlich gar nicht darf. Zur Erklärung. Das Spiel habe ich natürlich bereits im Juni auf Amazon vorbestellt und es kam auch direkt einen Tag vorher wie unbändig erhofft an. Da ich aber nicht wusste ob ich an dem Tag arbeiten kann oder ob meine Frau an dem Tag in der Arbeit ist blieb mir einfach nichts anderes übrig als es an meine Hausanschrift liefern zu lassen. Die Kurzversion ohne euch jetzt langweilen zu wollen ES HAT GEKLAPPT Dank sei Gott dem Herrn !

Da meine Frau in dieser Woche Spätschicht hatte freute ich mich also rießig auf einen langen Spieleabend bis Mitternacht. Das Spiel natürlich gleich ausgepackt und zu meiner Freude relativ schnell und problemlos auf meiner Ur Playsi die ich seit Deutschlandstart besitze instaliert. Nun was ist also los warum bin ich nicht restlos begeistert von GTA5 und was stimmt überhaupt mit mir nicht hääää :-) !? Da ich weiß das viele nur ungern lesen versuche ich einfach ab jetzt stichpunktartig aufzuzählen was mir bis dato so negativ aufgeschlagen ist und das Spiel für mich allenfalls als gutes Spiel aber eben nicht als sehr gutes ja gar ultimatives Spiel abschneiden lassen :

- Die Story. Gefiel mir im Vorgänger weitaus besser. Die Geschichte vom Russischen Underdog Niko Belic (oder wars Ukraine :-) !?) der in Liberty City anlandet und sich von unten nach oben hocharbeitet samt seines ultra lustigen total verblödeten Cousin war viel besser erzählt und hat mich emotional viel mehr gepackt als diese zuweilen recht öde und 0815 runtergeleierte Blockbuster Story von Teil 5 die sich mir teils zu offensichtlich aus Serien Hits wie z. B den Sopranos bedient . Gott sei Dank gibt es noch Trevor der vieles wieder rausreist und für Höhepunkte sorgt. By the way. Ich verstehe gar nicht was soviele gegen das kongeniale GTA 4 haben das zu seiner Zeit grafisch absolut Meilenstein war und damals defentiv den WOW Effekt bei mir Erzeugt hat der mir jetzt so abgeht ! Klar es war u.a. Größen und Fahrzeugtechnisch ein Rückschritt zu San Andreas aber der Rest ist und war einfach TOP im Rückblick betrachtet !

- Der Schwierigkeitsgrad ! Komm schon Rockstar. Mittlerweile bin ich bei gut 80 % habe die Haupthandlung durch und meine mir nun eine endgültige Meinung leisten zu dürfen. Das Spiel ist defenitv zu leicht. Was habe ich mir doch die Zähne ausgebissen bei den alten Teilen. Da gab es keine fairen Rücksetzpunkte und jeder dumme Fehler und die teils hackelige Steuerung sorgten bisweilen schonmal für Frust und viel Trial und Error. Auch die Verfolungsjagdten mit den Cops waren defentiv adrenalinhaltiger und dann dieses Glücksgefühl wenn man es mal wieder geschafft hatte nem 4 oder 5 Sterne Level zu entkommen. Hier bei Teil 5 bin ich bis dato vielleicht 2-3 mal wenns hochkommt gescheitert. Die Auftrag überspringen Funktion setzt dem ganzen dann noch die Krone auf. Das gab's doch noch nie. Besser wären die guten alten Cheats gewesen vielleicht etwas einfacher in der Eingabe und mit Sanktionen belegt wie z. B in den alten Teilen so das meinetwegen der Spiele Fortschritt nicht mehr gezählt wird und es, noch besser, keine Trophäen mehr gibt zur Belohnung . Bei dem Schwierigkeitsgrad komme ich aber nicht mal in Versuchung.

- Die Missionen. Wo sind den nun diese groß angekündigten Überfälle !? Die meisten Vorbereitungsaufträge sind total schnell durchgezogen und pipifax einfach bzw. folgen immer dem selben Schema F. Ich denke zwar das ein oder andere Highlight kommt da noch auf mich zu aber im großen und ganzen sind mir die Aufträge zu stupide und einfach durchzuführen. Ein Beispiel gefällig wie es vielleicht auch anders gegangen wäre. Einmal musste ich mit Trevor einen Abschleppwagen für einen geplanten Coup auf einem Schrottplatz entwenden. Schon beim hingehen sah ich einen Werkstattler mit dem Rücken zu mir an einer Motorhaube rumschrauben. Ihh dachte mir schon das nichts passieren wird und ich ihn einfach nur umknüppeln brauche was ich auch gemacht habe. Danach den Wagen geklaut und ohne Bullerei problemlos davon gefahren . Wie cool wäre es an dieser Stelle z.B gewesen wenn "typisch Schrottplatz Style" Kampfhunde wie Chop auf mich losgegangen wären die ich hätte erschießen müssen oder anderweitig vertreiben (z.B mit einer Narkose Wurst :-) ). Solche liebevollen Einfälle gehen mir einfach teilweise ab im neuen GTA das anscheinend oft nur auf seine schiere Größe und oberflächliche Schauwerte bedacht ist. Die richtig großen Momente fehlen mir bei den meisten Aufträgen einfach. Ausserdem habe ich bis jetzt noch kaum Kohle gesehen für meine erledigten Aufträge was ab dem Punkt wo ich jetzt bin schön langsam ärgerlich wird. Lustig war nur das dass Franklin in der Szene nach den durch die Fake Polizeikontrolle entwendeten Rennautos genau so sah und mir direkt danach aus der Seele sprach :-). Und wenn es stimmt was ich in einer anderen Rezi gelesen habe das man überwiegend an die große Kohle nur durch den Börsengang kommt wäre ich noch verärgerter darüber. Einen Geldtransporter habe ich bereits überfallen und mich gewundert das nur 5000 $ drinnen waren. Anscheinend war das aber noch eine gute Ausbeute was ich gehört habe. Trotzdem kommen gerade auch im späteren Spielverlauf auch etwas einfallsreichere und Actiongeladere Missionen vor die etwas für die teilweise langweiligeren darunter entschädigen können. Im Großen und Ganzen aber die gewohnte GTA Kost wie man sie bereits ähnlich aus den Vorgängern kennt. Wie gesagt teilweise enttäuschend.

- Die Charaktere. Ok Trevor ist geil und hat die ein oder andere richtig lustige extrem schwarzhumorige Showeinlage keine Frage. Die anderen Charaktere wirken dagegen aber größtenteils etwas blass finde ich. Zwar ist alles schauspielerisch und auch für mich ganz wichtig Dialogtechnisch wieder alles auf sehr hohem Rockstar Niveau aber das größtenteils geniale Drehbuch des Vorgängers wird hier meiner Meinung nach nicht erreicht. Auch die anderen Nebenfiguren sind nur teilweise gut gelungen und streckenweise etwas farblos oder aufgesetzt witzig. Wie gesagt einzig und alleine Trevor hat die wirklich genialen Momente und brilliert mit zuweilen unglaublich dreckigen Dialogen von einem andren "kranken" Stern.

- Die Fahrzeuge. Nach einiger Eingewöhnungszeit finde ich das fahren im neuen Teil insgesamt etwas besser und auch das tunen der Autos ist endlich wieder mit dabei. Generell hätte man aber hier mehr rausholen können. Auch hier habe ich schon ein paar Kritikpunkte gelesen denen ich zustimmen muss wie z.B das tunen nur recht wenig bringt grade in der Endgeschwindikeit von eh schon schnellen Wagen und das im Prinzip jeder Charakter gleich gut fährt (oder z.B auch schießt). Die Skill Erweiterungen der einzelnen Fähikeiten sind meiner Meinung nach eher ein Witz um dem Spieler vorzugaukeln er hätte jetzt mit seiner Figur etwas erreicht was in der Praxis aber kaum bis gar nicht auffällt. Ach ja das Schadensmodell der Autos finde ich auch ungenügend. Es fällt einfach schnell auf das die Dinger massiv mehr an Schaden einstecken. Warum eigentlich ? Das Spiel ist doch eh extrem einfach gehalten vom Schwierigkeitsgrad her und bisher hatte ich kaume eine wilde Verfolgungsjagdt mit der Polizei die mich und mein Gefährt in großartige Bedrängnis gebracht hätten.
Die Auswahl ist dafür aber riesig und es bleibt Fuhrpark technisch kaum ein Wunsch unerfüllt.

- Die Grafik. Anfänglich in der ersten Stunde war ich sogar komischerweise etwas enttäuscht von dieser. Ich weiß auch nicht nach all den ganzen PS4 Videos (z.B Watch Dog usw.) und den vielen Vorab Videos und Trailern hatte ich hier ebenso unerfüllbare Erwartungen wie an alles andere wahrscheinlich. Zuvor wurde ich auch noch von dem traumhaften The Last of US verwöhnt und dann war der grafische Start eben nicht von 0 auf 100 das was ich mir erträumt hatte. Nachdem ich aber die ersten klobigen Strandhäuser und unschönen Grünstreifen verdaut hatte und meinen TV noch etwas nachjustiert hatte ja spätenstens als ich in Blaine County einfuhr und Trevor kennenlernte, legte sich das alles und mittlerweile muss ich auch einstimmen und Rockstar nochmal für das loben was sie aus der mittlerweile ja steinalten PS3 noch rausgeholt haben. Streckenweise wirklich unglaublich.

Kleinigkeiten die ich sonst noch etwas schwach fand im Vergleich zu den Vorgängen oder zumindestenst wie ich sie noch in Erinnerung habe:

- teilweise nervige Radiosender wo man einfach nur noch skippen muss
- immer gleich aussehden Ladenverkäufer
- zu wenig begehbare Gebäude vorallem weil so mit der imensen Größe geworben wurde. Snackbuden zum Energie auffüllen und ausrauben wären schön gewesen z. B
- die zu kleinen Untertitel. Hätte gehofft man könnte da diesmal was einstellen. Das Schulenglisch reicht bei mir leider nicht ganz aus. Schade in den Trailern sah die Schrift noch größer aus
-ifruit app für Android immer noch nicht erhältlich (3.10.2013)
- Probleme mit Rockstar Servern nerven z. B bei Foto Upload auch nach knapp 2 Wochen noch (3.10.2013)

.........An dieser Stelle will ich mal auffhören mit schimpfen und ich betone ich bin auch erst bei 50 % Spielfortschritt (mittlerweile Haupthandlung beendet bei gut 80%) und das alles ist wieder mal jammern auf hohem Niveau ! Ich will auch nicht den Eindruck erwecken das ich das Spiel komplett runterwerte. Hier sei nochmal deutlich gesagt das Spiel ist nach wie vor großartig rießig bunt schwarzhumorig und immer noch aufregend. GTA ist der Hammer und ein großer Spielspaß ! Eine Steigerung ein absoluter Spieletraum ist es aber nicht und meine imensen Erwartungen wurden nicht komplett erfüllt und teilweise bei näherem hinschauen sogar etwas enttäuscht. Ich weiß aktuell noch nicht ob ich nach der Haupthandlung noch unzählige Stunden in Los Santos verbringen will und ob ich jede kleinste Nebenmission tatächlich noch fertigspielen werde. Ich bin auch noch sehr gespannt auf den online Modus und was da noch so alles abgehen wird. Freunde habe ich ja wie die meisten wahrscheinlich genügend die das Spiel auch seit Tag eins in der Playstation haben.

Nach all den mega guten Kritiken musste ich jetzt allerdings auch zu den wenigen Leuten die es ähnlich oder ebenso sehen wie ich etwas Gegenwind beisteuern.

Bei einem Spielstand von aktuell gut 70 % (Haupthandlung beendet) vergebe ich 3.5 Sterne gesamt !

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Nachtrag zum Online Modus vom 08.10.2013
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Mittlerweile geht der Online Modus nach dem zweiten Patch ja relativ reibungslos. Zumindestens hatte ich heute den Eindruck als ich das erstemal einen Versuch wagte. Ich habe den online Modus gute 2 1/2 Stunden lang getestet und er hat zumindestens einen anständigen Eindruck auf mich hinterlassen. Nach der Charakter Erstellung war ich relativ schnell im Spiel und konnte Bekanntschaft mit einem sehr lauthals und unflätig via Headseat um sich fluchenden Zeitgenossen machen. Nach dem ersten Einstiegsrennen das ich gleich mit dem zweiten Platz belegen konnte musste ich anscheinend gleich mit diesem eine Bande NPCs überfallen und ihnen ein Päckchen rauben. Nach gelungener Mission wollte mich dann eben dieser Zeitgenosse zusammenschlagen was ihm leider missglückte. Nachdem ich ihn dann seinerseits in Notwehr todprügeln konnte war die GTA mäßige Laune auf dem Höhepunkt. Das Laden überfallen darauf ging leider aufgrund der geringen Energieleiste die der Prügellei geschuldet war und einem sehr schnell eintreffenden Cop Geschwader in die Hose und zwar gründlich.

Tja aber was passierte danach. Hmm ein bisschen durch die Gegend fahren und Mitspieler killen (nur einer :-) ich gestehe !). Ein paar Klamotten und Munition kaufen und danach noch 1-2 Rennen gefahren und Deathmatches bestritten. Hier gab es dann auch wieder einige Punkte die mir nicht so gefallen haben unter anderem die langen Wartezeiten bis mal ein neuer Durchgang startet (können schonmal 2-3 Minuten vergehen) oder Deathmatches die keine sind weil innerhalb von 2 sekunden der Gegner überfahren ist oder gar nicht erst auftaucht und die Session sofort als siegreich beendet wird warum auch immer. Auch die Grafik und das Verkehrsaufkommen wirken ein wenig abgespickt bzw. in Sachen Verkehr sehr stark sogar. Die Illusion einer echen Open World wird also nochmal ein Stück weit demontiert sozusagen. Insgesamt ist es natürlich noch zu früh ein abschließendes Fazit über den Modus zu vergeben aber insgesamt war ich für die ersten kanpp 3 Stunden darin nur mäßig begeistert. Da ich aber die Haupthandlung und fast alle Fragezeichen Missionen bereits durch habe finde ich einfach noch kaum Anreize für den Singleplayer der mich jetzt schon langweilt. Bei Gelgenheit muss ich unbedingt mal checken wie lange ich bereits gespielt habe. Mir kommt es vor als wären es höchstens 20-max 30 Stunden obwohl ich nebenbei schonmal ne Runde Golf und Tennis gespielt habe etwas rumgecruist bin oder mal Amok lief. Ich bin allerdings nicht so der Typ der so verrückte Sachen ausprobiert wie in dem zugegeben genialen GTA 5 Mythbusters Video (guckt euch das an :-) !) [...] und auch nicht so der online Spiele Typ der sich bei der herausforderung von echten menschlichen Gegnern (die teilweise echt nervtötend sein können) seinen Kick holt. Um aber die GTA Fanboys nicht zu verärgern möchte ich dem Online Teil zumindestens eine Chance geben und in meinen Test integrieren. Ein letztes abschließendes Fazit folgt also noch.

Update 19.10. Nach weiteren 3-4 Stunden ermüdenden Online Gamplays (ist einfach nichts für mich) und der Sichtung von zugegeben einigen spaßigen youtube Online Modus Videos habe ich beschlossen das Spiel nun mehr zu verkaufen und diese Rezension als offizell für geschlossen zu erklären. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Leser, Kommentatoren und Gefällt mir (nicht) Drücker :-) !
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grand Theft Auto Five - lang lebe die Kurzlebigkeit!, 23. September 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Zunächst einmal erwarte ich keinen großen Zuspruch. Zu groß ist der Hype um diesen Open World Klassiker der alten Schule geworden. Ich verurteile Rockstar Games jedoch in keinster Weise! Ich finde ihre Marketing Strategie sogar richtig gut. Ein falsches Gerücht hier ein anderes Gerücht da, dann folgt sofort das Dementie um irgendwann doch zu bestätigen. So schaffen sie es die Leute in den Bann zu ziehen, ohne sie jedoch zu nerven. Was dieser, zu anfangs, kleine Haufen an Entwicklern im vergangenen Jahrzehnt auf die Beine gestellt hat, sucht einfach seines gleichen und ich gönne ihnen den Erfolg und Zuspruch von ganzem Herzen!

Zur Aufmachung an sich ist bereits nahezu alles geschrieben worden. Ich möchte jedoch wenigstens erwähnen, dass die angekündigte OPEN WORLD nicht ganz so ausufernd geworden ist wie angekündigt. Hier muss man sagen, da muss sich Rockstar einfach am eigenen Maßstab messen lassen und diesem werden sie nicht gerecht! Was man negativ sehen kann, wird jedoch aufgewogen von zu vielen positiven Eindrücken, die man am vorhanden Material bestaunen kann. Ich würde das Vorhandene eher in dem Maßstab von Red Dead Redemption einordnen. Was jedoch dort an Natur und Kulisse des endenden 19 Jahrhunderts dargeboten wurde, ist einer sehr detailverliebten modernen Stadt gewichen, mit allen möglichen Details (von flüchtenden Ratten bis hin zur Blätter-Silhouette). Die Stadt führt ein Eigenleben und das ist einfach rundum gelungen!

Und nun kommen wir zum eigentlich springenden Punkt. Grand Theft Auto San Andreas wird wohl für immer das Non Plus Ultra der Serie bleiben. Gesetzt an den graphischen Maßstäben von heute eher noch ein schlechter Scherz, war es jedoch die Unbekümmertheit dieses Titels der ihn so beliebt und legendär (wenigstens für mich) machte. Es mag einige von euch geben, die eventuell Vice City oder gar die Vorgänger favorisieren, das ist euer gutes Recht, aber in Sachen Vielfalt hat San Andreas einfach alles geboten. Du hattest am Anfang geringes Ansehen und überhaupt nix in der Tasche. Du musstest Stunden und Tage damit verbringen, dich hochzukämpfen und Geld zu beschaffen. Und nicht zu vergessen sind auch die elementaren Bandenkriege in und rund um die Grove Street! Du hattest Möglichkeiten vom Bruch bis hin zum Feuerwehreinsatz! Legendär und noch heute UNERREICHT! Du hattest am Anfang nicht mal die Kohle dir neue Munition zu kaufen! Heute bekommst du die quasi nach der ersten Mission um die Ohren gehauen! Es war eine unfassbar fesselnde Story, die einfach superlustig war, ergänzend mit der für Rockstar mittlerweile typischen süffisant anmutenden Art der modernen Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Diese Eigenschaft haben sie sich jedoch Gott sei Dank bewahrt. Um dies einzugrenzen. Ich finde auch, dass beim Titel GTA IV der Reiz wenigstens darin bestand, dass man am Anfang nicht gleich hundert tausende auf dem Konto hatte. Da ist es mir auch Wurst, dass ich z.B. Nikos Frisur nicht ändern konnte. Die Story an sich war trotzdem mehr als gelungen! Und man darf auch nicht vergessen, dass wir allesamt heute sehr verwöhnt sind was unsere Ansprüche angeht, Spiele dieser Art waren zu jener Zeit bahnbrechend! Leichtigkeit und Spielwitz wurden gegen eine Welt eingetauscht, die zwar im ersten Eindruck beeindruckt, jedoch am Ende eher bedrückend wirkt, wenn man weiß was man an den Vorgängern hatte. Kampfsportkünste erlernen, die Hubschrauber Schule in der Wüste, Überfälle auf Riesentanker, auch Casinoaufenthalte sucht man in diesem Titel vergebens (und da habe ich noch viele Errungenschaften der Vorzeit unterschlagen).

Desweiteren bin ich der Meinung, dass das Spiel äußerst kurz geworden ist. Alleine Red Dead Redemption hat eine halbe Ewigkeit gedauert. San Andreas will ich garnicht erst erwähnen. Schwierigkeitsgrad kann man sich ja individuell definieren, aber auch das verlängert ja die Story nicht! Selbst makelloseste Gesichter und Charakterdarstellungen können diesen Eindruck nicht überpinseln. Grand Theft Auto V ist ein grandios umgesetztes Spiel, welches jedoch nicht an die Langlebigkeit der Vorgänger anzuknüpfen weiß.

Eines noch zum Abschluss. Ich verstehe nicht warum jemand ein Spiel schlecht bewertet nur weil es später angekommen ist. Da ist Amazon zu kontaktieren und nicht der Unmut per Rezension zu äußern, das ist eine Sauerrei und wird dem Spiel an sich nicht gerecht und hilft auch dem eventuellen Käufer in keinster Weise weiter!
Auch finde ich es schon fast niedlich, dass sich Leute über sinnlose Gewalt bei einem Rockstar Titel auslassen. Die Wirtschaftssimulatoren findet ihr in einer anderen Abteilung.

Danke Rockstar Games, dass es euch gibt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchtfaktor, 5. November 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V (Videospiel)
Ich spiele GTA 5 nun mit Unterbrechung ungefähr einen Monat. Ich habe es noch nicht durchgespielt, da ich immer und immer wieder an mehreren Stellen bewusst hängen bleibe, mich umschaue, einem Passanten auf der Straße helfe, versuche einen Kampfjet zu klauen oder einfach mal schnell mit dem Motorrad oder Auto durch die Stadt heize.
Das Spiel ist einfach der Hammer und absolut abwechslungsreich!

Einige beklagen sich zwar über die Grafik, allerdings ist diese schon eine ganze Ecke besser als bei seinem Vorgänger. Klar bemerkt man, wenn man mit seiner Karre schnell durch Los Santos düst, einiges Kantenflattern. Aber man muss auch immer noch bedenken, dass wir (noch) nicht auf der Playstation 4 spielen und das Spiel mit dem selben Prozessor läuft wie GTA 4.
Von daher finde ich die Grafik echt gut und man bleibt auch gerne mal an der ein oder anderen Stelle stehen und betrachtet sich den Sonnenuntergang oder man schaut sich von einer höheren Position einfach ein paar Minuten die Stadt an.
Bei einigen Rezensionen habe ich das Gefühl, dass einfach mal das Haar in der Suppe gesucht und irgendwann dann auch gefunden wird...

Die Steuerung der Autos hat sich im Gegensatz zu dem 4ten Teil um einiges verbessert. Die Autos sind nicht mehr so schwammig zu steuern, was bei GTA 4 schon ein wenig genervt hat.

Der Spielspaß kommt bei diesem Game definitiv nicht zu kurz. Wenn man die anderen "Open-World-Games" von Rockstar begeistert gezockt hat, wird man auch hier wieder seinen Spaß haben.

Die Neuerungen (z. B. Wechseln von einem zum anderen Charakter, Aktien) sind gut umgesetzt. Was ich ein wenig vermisst habe sind die ganzen Fressbuden oder Restaurants, in denen man sich schnell wieder stärken konnte. Doch dies ist für mich definitiv keinen Punktabzug wert.

Dieses Spiel hat einen ganz schlimmen Suchtfaktor und wenn ich in die Welt von Los Santos eintauche, bin ich auch mehrere Stunden in dieser Welt "gefangen". Oft muss ich mich dann selbst wieder aus dieser Welt befreien oder meine Frau zieht mich dort dann irgendwann wieder heraus ;)

Fazit: Über die ein oder andere Kleinigkeit kann man getrost hinweg sehen. Klasse Spiel, so wie man es erwartet hat! Gameplay gewohnt gut. Spielspaß kann kaum getoppt werden! Weiter so ROCKSTAR :)
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Grand Theft Auto V
Grand Theft Auto V von Rockstar Games (PlayStation 3)
EUR 43,50
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