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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Games sind Kunst ...
... und wer diese Aussage argumentativ belegen will, sollte dieses Spiel als Referenz heranziehen. Wie schon häufiger gesagt: Vorkenntnisse zu Bioshock 1 oder 2 sind nicht notwendig. Es gibt ein paar Anspielungen, die aber keinen Einfluss auf die Handlung haben.
Das Spiel ist relativ kurz und im leichtesten Schwierigkeitsgrad auch recht einfach. Ich...
Vor 11 Monaten von Liston Sativa veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Warum hat man den Stil gewechselt?
Habe Bioshock 1 und 2 gespielt. Die Mischung aus einer neuen, fantasievollen Welt, Shooter, Rätsel und einfach unglaublicher Stimmung wurde für mich noch nie so gut transportiert wie in Teil 1.
Im zweiten Teil hat man dann wortwörtlich die Schrauben an der gleichen Stelle angesetzt und ich wurde auch hier nicht enttäuscht.

Im dritten...
Vor 6 Tagen von Villacherbier veröffentlicht


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Games sind Kunst ..., 2. Oktober 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
... und wer diese Aussage argumentativ belegen will, sollte dieses Spiel als Referenz heranziehen. Wie schon häufiger gesagt: Vorkenntnisse zu Bioshock 1 oder 2 sind nicht notwendig. Es gibt ein paar Anspielungen, die aber keinen Einfluss auf die Handlung haben.
Das Spiel ist relativ kurz und im leichtesten Schwierigkeitsgrad auch recht einfach. Ich benötigte drei Abende und bin vielleicht insgesamt 4 mal gestorben - aber das fällt nicht ins Gewicht. Wirklich - es ist für die Spielerfahrung tatsächlich ohne Belang, denn Bioshock Infinite wird von anderen Faktoren getragen:
1. Eine Handlung, die in Sachen Komplexität, Wendungen und Anspruch nahezu ohne Konkurrenz ist.
2. Eine märchenhafte grafische Gestaltung
3. Charaktere, mit denen sich der Spieler wirklich identifiziert, und die ihm nicht - wie in den allermeisten Shootern, die ich bislang gespielt habe - ziemlich am Hintern vorbeigehen. Nein, die beiden wachsen einem ans Herz, während man es kaum erwarten kann, einige NPC`s ins digitale Nirvana zu schicken.

Die Story nimmt einen von der ersten Sekunde an mit, die Einführung in die Welt, die Kräfte, die Charaktere, das Leveldesign - für alles gibt es eine in die Story eingebettete Erklärung. Begleiterin Liz wird einem nicht einfach an die Seite gebeamt, sondern entsprechend ihrem Charakter nach und nach dem Spieler nähergebracht. Eine fantastische Exposition! Es dauert relativ lange, ehe die ersten Kämpfe beginnen, und auch zwischendurch und kurz vor Ende gibt es längere kampflose Passagen. Hier nimmt sich das Spiel viel Zeit, Handlung zu präsentieren, anstatt Protagonist Booker einfach nur durch unzählige Schlauchlevel a` la Call of Duty zu jagen. Und nur allzuoft teilt man die Emotionen, die Booker gerade heimsuchen ...

Handlung: Hervorragend und die Hauptspielmotivation. Bioshock Infinite ist zu 100% ein Storyspiel. Man hat nie das Gefühl, im Grunde den gleichen Level zweimal zu spielen, und die Neugierde, wie es weitergeht, was als nächstes enthüllt wird, trieb mich über die komplette Spielzeit an. Immer wieder wird der Spieler auf falsche Fährten geführt, glaubt, die Geschichte vorhersehen zu können, nur um festzustellen, dass doch alles ganz anders war /ist. Wer Spaß an Technik-Philosophie hat (z.B. Quantentheorie und unendliche Multiversen, daher auch das "Infinite") hat daran einen Heidenspaß. Wer nur ballern will ist hier falsch!
Das Ende ist kompliziert, aber mit etwas Interpretationshilfe aus dem Internet gut nachvollziehbar. Leider gibt es keine alternativen Enden, trotz einiger Entscheidungen, die der Spieler treffen kann, die aber nicht ins Gewicht fallen - dabei hätte sich das bei DEM Ende geradezu aufgedrängt.

Steuerung und Kämpfe: Tastenbelegung frei konfigurierbar. Die Schießereien sind spaßig und kurzweillig, wiederholen sich aber irgendwann etwas oft. Neben den Waffen kommt den Kräften eine wachsende Bedeutung zu: Ein schwieriger Kampf kann ganz anders ausgehen, wenn statt Blei zunächst eine Kraft zum Einsatz kommt, die eine Horde Gegner mit Krähen lähmt oder einen Feuerwerfer zeitweise zu einem Verbündeten macht. Eine Überraschung war der Endkampf, der ganz anders gestaltet ist als zuvor vermutet.
Die Level, in denen Liz einem hilft sind quasi Selbstläufer, hingegen wirken die Passagen, in denen sie handlungsbedingt fehlt, erheblich härter und dunkler. Sicher Absicht und beweist nur, wie gut sie als Sidekick in das Gameplay integriert wurde und wie wichtig ihre Präsenz dem Spieler im Laufe der Zeit wird. Sehr angenehm auch, dass sie nicht stirbt und in Kämpfen auf sich aufpasst. Also keine 10-stündige Eskortmission ;)
Die Ballerei ist selten unfair und bietet mehrere Möglichkeiten, z.B. können auch die Magnetgleise verwendet werden, die die schwebenden Stadtteile durchziehen, um beeindrucke Angriffe zu starten.

Grafik: Sicher einer der stärksten, aber auch kontroversesten Punkte. Auf der Plus-Seite bietet das Game die schönste Spielwelt, die ich je durchquert habe, mit märchenhaften Lichteffekten, die mich zum Anfertigen von locker 50 Screenshots motivierten. Auf der Minus-Seite wird man mit gerade so akzeptablen Gesichtsanimationen und manchmal faul programmierten Details konfrontiert (z.B. sind die Früchte in den Obstwagen zweidimensionale Texturen auf klobigen Polygonen, hier wirkt das Spiel regelrecht veraltet).

Sound: Gute deutsche Synchro, hübsche Knalleffekte und ein hervorragender Soundtrack!

Insgesamt: Was dieses Spiel so besonders macht, ist der in JEDER Spielsekunde vorhandene Unterton aus Melancholie und Rätselhaftigkeit. Booker DeWitt ist ein bitterer Haudegen, der irgendwo unter seiner vernarbten Schale seine Menschlichkeit sucht - hingegen fühlt man sich für Elizabeth wirklich verantwortlich und möchte sie auf jeden Fall beschützen, auch wenn sie im Laufe der Zeit - naja keine Spoiler ;)
Ich habe frühzeitig geahnt, dass das Ganze kein im herkömmlichen Sinne gutes Ende nehmen wird. Am Schluss entlässt einen das Spiel dann aber nicht völlig depremiert oder verwirrt und ohne Auflösung. Das Ende ist gerade offen genug, um einen grübelnd zurück zu lassen, lieferte aber genug Auflösung und Twist, um mich zu einem verstehenden Nicken zu motivieren (falls das verständlich ist ... eben der Aha-jetzt-machts-Sinn-Effekt).
Ich habe bei Rezensionen über andere Spiele manchmal gelesen, dass der Spieler beim Ende den Tränen nahe war. Ich hielt dies immer für eine maßlose Übertreibung - doch dieses Game hier hatte mich wirklich kurz davor ...
Ein Spiel, dass nie wieder so fesselnd sein wird, wie beim ersten Durchspielen - macht BLOSS nicht den Fehler, irgendetwas über die Geschichte vorher im Internet zu lesen!

Ein Spiel, das Handlung, Charaktere, Action und reihenweise coole Szenen verbindet mit einer glaubhaften, fantastischen Welt über den Wolken, in der man das Gefühl hat, sogar die Luft dort selbst atmen zu können - das gabs in diese Form noch nie. Kunst in - beinahe - Perfektion ;)
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78 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Story und Atmosphäre mit ordentlicher Shooteraction und kleinen Schwächen, 26. März 2013
Von 
M. Martin (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Bioshock 1+2 sind für mich immer noch zwei der Besten Video Spiele die es gibt, dies ist unter anderem der dichten und tollen Atmosphäre sowie der faszinierenden Geschichte zu verdanken die hinter den mehr als gelungenen Shootern steckt.
Da Bioshock Infinite nun nicht mehr im düsteren Unterwasser Utopia spielt sondern sich in die Lüfte erhebt und auch die Geschichte sowie die Charaktere gänzlich andere sind, muss man nicht unbedingt Bioshock 1 oder 2 gespielt haben um das Spiel oder die Handlung zu verstehen, zwar gibt es hier und da kleine Anspielungen auf die Vorgänger, dass war es dann aber auch schon ziemlich.

Das Spiel:

Ist in erster Linie ein Egoshooter, der in der Vergangenheit spielt und deshalb nicht mit Hightechwaffen sondern eher Klassischen Waffen aufwarten kann (es gibt aber Überraschungen), dies schmälert den Spielspaß aber in keinster weise.
Die Steuerung ist recht angenehm wenn auch im vergleich zu einem Call of Duty langsamer und etwas schwammig.
Dafür stimmt die Action und das Spiel lebt von der fantastischen Geschichte und der intensiven Atmosphäre in einer einzigartigen Welt.
Spielerisch gibt es aber natürlich Parallelen zu den Vorgängern, so kann man hier auch wieder Spezialfähigkeiten (wie Beispielsweise Feuerbälle schießen, Blitze schleudern, etc...) nutzen um den Gegnern die Hölle heiß zu machen.
Zwar nennen sich diese Fähigkeiten nun nicht mehr Plasmide sondern Vigors und es gibt viele neue Eigenschaften aber das Prinzip ist in etwas das gleiche.
Und wer schon in Bioshock seinen Spaß an den Plasmiden gefunden hat, der darf sich freuen, denn es können nun sogar verschiedene Vigors miteinander kombiniert werden was völlig neue Möglichkeiten und extra Spielspaß eröffnet.
Auch geht ihr euren Weg nicht immer alleine sondern mit Elisabeth, die euch tatkräftig unterstützt und mit der ihr eure Fähigkeiten gemeinsam nutzen könnt.
Elisabeth wurde fantastisch in das Spiel eingebaut und das Zusammenspiel mit ihr klappt genial!
Ein weiteres Highlight ist das Schienenfahren, womit ihr euch schnell und spektakulär durch die Stadt bewegt, zwar hätten diese Passagen etwas länger sein könne, lockern aber das ganze schön auf.
Die verschiedenen Gegnertypen und Bossgegner sind toll in Szene gesetzt und die Gefechte machen großen Spaß!
Es gibt Geschütztürme die man mit hilfe einer spezialfähigkeit auf seine ziehen kann und diese dann Gegner angreifen.
Außerdem gibt es einiges zu sammeln, also immer schön die Augen nach Silbermünzen und dergleichen offen halten.
Die Virgos lassen sich auch noch verbessern und sich als Fallen plazieren um die gegner zu überraschen.

Die Geschichte:

Ich hatte ja schon Angst, dass die Geschichte Von Bioshock Infinite nicht ganz an die Intensität und Dichte der ersten Beiden Teile ran kommt aber was soll ich sagen... Ich brauchte zwar etwas Zeit, aber dann konnte ich mich doch in der toll inszenierten und fesselnden Geschichte (und Welt), welche geschickt die Neugier ständig steigert, fallen lassen.
Aber auch die vielen interessanten und einzigartigen Charaktere machen ständig Lust auf mehr.
Und wenn man dem Zauber von Columbia einmal erlegen ist, kann man trotz der Luftigen Höhe in einen wunderbaren Tiefenrausch alá Bioshock 1&2 geraten.

Ihr habt viele Schulden und bekommt ein recht einfaches Angebot, wenn ihr Elisabeth aus der Luftstadt Columbia holt, werden euch alle Schulden erlassen... da sich das nach einem fairen Angebot anhört, macht ihr euch auf dem Weg nach Columbia und landet in einer Friedlichen und wundervollen Stadt, in der ihr gemütlich das treiben der netten Bewohner bewundern könnt.
Die Idylle ändert sich allerdings schlagartig als ihr als böser intrigant entlarvt werdet und schon setzt die Stadt ihr böses und brutales Gesicht auf und ihr kämpft ums überleben und macht euch auf die Suche nach Elisabeth.
Je länger ihr euch in der Stadt bewegt, desto tiefer taucht ihr in die dunklen Geheimnisse ein, die in ihr schlummern. Und so bröckelt die unschuldige Fassade und gibt ihr brutales Geheimnis allmählich Preis.
Doch auch Elisabeth und euch selbst kommt ihr Stück für Stück näher, näher als es euch vielleicht lieb ist.

Pro:

+Es wurde ein völlig neues Utopia erschaffen
+Columbia ist eine gelungene und Glaubwürdige Welt die Grafisch gut aussieht
+Toller wechsel zwischen Frieden und Gewaltige Action
+Nette Grafik mit kleinen schwächen im Detail
+Neue und Geniale Charaktere
+Coole Bossgegner
+Klasse, Intensive Story mit Wendungen und einem Ende zum lange Grübeln
+Tolle Synchronisation, ja sogar die Deutsche kann sich hören lassen
+Neue Spezialfähigkeiten, sogar kombinierbar (die toll in Szene gesetzt werden)
+Spannende Inszenierung
+Neue und teilweise richtig coole Gegner
+KI ist ganz ordentlich wenn auch nicht optimal
+viele Audioaufnahmen zum Sammeln
+gute Shooter action
+Elisabeth wurde genial ins Spiel eingebaut und unterstützt sehr gut
+Es gibt viel zu sammeln und entdecken
+ca. 13 Stunden Spielzeit

Contra

-Design ist Geschmackssache und kann den einen oder anderen Abschrecken
-Das Hangeln von Hakenstation zu Hakenstation wirkt unspektakulär und zu einfach
-wenige Moralische Entscheidungen
-Gesichtsanimationen etwas schwach
-Steuerung
-Keine wirklich freie Spielwelt

Fazit:
Ich kann verstehen, wenn sich der eine oder andere von dem Spieldesign etwas abschrecken lässt oder nach einer Stunde noch nicht richtig warm mit dem Spiel geworden ist.
Aber nach über einer Stunde Spielzeit nimmt das Spiel richtig fahrt auf und man hat dann auch das Gameplay verinnerlicht und sich an das Design gewöhnt.
Wer sich also nicht abschrecken lässt, bekommt eine tolle intensive und richtig gut inszenierte Geschichte in einer eigenen fantastischen Welt die sich fern ab vom Einheitsbrei bewegt.
Ein Highlight ist Elisabeth, die fantastisch in das Spiel eingebunden wurde und zu keiner Zeit stört, sondern ein genialer Begleiter und Helfer ist.
Die vielen Spezialfähigkeiten werden toll in Szene gesetzt und verleihen dem Spiel etwas Pfeffer (auch wenn sie nicht so notwendig wie bei den Vorgänger sind).
Gelungen sind auch die Schienenfahrten, zwar hätten diese etwas öfters oder länger ausfallen können, bieten aber eine gelungene Abwechslung.
Wer keinen 0815 Shooter mit schnellem Gamplay sucht sondern, sich gerne von Geschichte und Atmosphäre begeistern lässt, wird sicher seinen Spaß mit Bioshock Infinite haben.
Was man hier geboten bekommt liegt fernab vom Einheitsbrei und regt zum Nachdenken an.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz summa cum laude..., 1. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Mit meiner Rezension von "Bioshock Infinite" bin ich relativ spät dran. Das hat aber etwas damit zu tun, dass ich das Spiel erst selbst durchspielen wollte. Außerdem bin ich weder Profi-Zocker noch Experte bei Ego-Shootern und Bioshock lässt sich ohnehin nur schwer in eine Kategorie einordnen.
Und damit sind wir auch schon mitten in der Rezension.
Was ist "Bioshock Infinite"? Ein Ego-Shooter? Ein Nachfolger von Bioshock? Monatelang wurden die Fans häppchenweise mit Informationen über das Spiel gefüttert und es gab sogar einen "Skandal" wegen der Oberweite der virtuellen Hauptdarstellerin.
Man durfte von Bioshock Infinite erwarten, dass es eine ähnlich komplexe Geschichte erzählt, wie seine Vorgänger. Charaktere, mit denen man eine Verbindung aufbauen kann und die unvermeidlichen moralischen Entscheidungen, die dann das Spielgeschehen beeinflussen.
Wird Bioshock Infinite dem gerecht? (Was jetzt kommt, könnte kleinere "Spoiler" enthalten. Etwa in der Art: "Bei Titanic geht am Ende das Schiff unter" oder "Bei Apollo 13 kommen die Astronauten wieder auf die Erde zurück". Wirkliche Geheimnisse verrate ich nicht, aber es gibt ja immer diese komischen Leute, die mir eigenartige Kommentare unter meine Rezensionen schreiben...)

Man spielt die Rolle des Booker DeWitt und bekommt den geheimnisvollen Auftrag, ein Mädchen namens Elizabeth aus der fliegenden Stadt Columbia zu befreien und "seine Schuld zu tilgen". Die Stadt ist fest in der Hand des fanatischen Predigers Comstock. Natürlich ist die friedlich-biedere Kulisse der Stadt nur eine Fassade, schnell bricht das Chaos aus und man muss sich den Weg freischießen. Elizabeth steht nach ihrer Befreiung an der Seite des Spielers und unterstützt ihn im Kampf.
Zur Verfügung stehen verschiedene Feuerwaffen, die man verbessern kann, sowie diverse "Vigors" (= "Plasmide"), die ebenfalls aufgewertet werden können. (Statt "ADAM" braucht man "Salze".)
Informationen findet man durch herumliegende Schallplattenspieler und kleinere Informationsfilmchen aus Kinematografen. Soweit die 1:1 Übernahmen aus Bioshock.
Das Heer der Gegner ist abwechslungsreicher geraten und wartet mit einigen fantasievollen Gestalten auf. Meine Lieblingsfigur übrigens ist der "motorisierte Patriot".
Außerdem kann man sich über Gleisleitungen über das Kampffeld hangeln und die Gegner unter Feuer nehmen.

So weit, so gut. Aber wie bewerte ich Bioshock Infinite?
Die Grafik ist hervorragend. Einige stimmungsvolle Orte sind besonders gut gelungen, z.B. die "Halle der Helden". Die Kämpfe sind spannend und machen Spaß. Elizabeth wird zu einer treuen Begleiterin, aber - und jetzt kommen die Kritikpunkte - sie wird mir nie so vertraut wie Eleanor Lamb aus Bioshock 2. Auch die versprochenen "moralischen Entscheidungen", die, wie Chefentwickler Ken Levine sagte, das Spiel "beherrschen" und "immer wieder neu" machen würden, fehlen fast vollständig. Und wenn sie vorkommen, haben sie fast keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. Levine hat inzwischen zurückgerudert und spricht davon, es gehe gar nicht um den Einfluss auf das Spiel, sondern wie sich der Spieler im Moment der Entscheidungen fühle.
Überhaupt fehlen mir die ausgefeilten Gestalten wie Sander Cohen, Andrew Ryan, Milton Porter... "Infinite" hat sie nicht. (Ausnahme ist das Zwillingspärchen, das ich aus Spoilergründen aber nicht erwähne.)
Und ich finde es doch eigenartig, dass Bishock "Infinite", also "unendlich", worauf am Ende sogar noch regelrecht gepocht wird, nur ein einziges Ende hat. Ich weiß noch, wie ich mich regelrecht erschrocken habe, als Eleanor am Ende von Bioshock 2 als Monster über die Welt kommt, weil man die falschen Entscheidungen im Spiel traf. Von Elizabeth darf man eine solche Entwicklung nicht erwarten.

Daher der Titel meiner Rezension: "nicht ganz summa cum laude", nicht ganz der große Wurf, nicht ganz zufriedenstellend. Aber doch empfehlenswert.

P.S. Für etwaige technische Aspekte des Spiels nehmen Sie bitte andere Rezensionen als Referenz. Dort wird das alles erschöpfend behandelt.
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3.0 von 5 Sternen Warum hat man den Stil gewechselt?, 12. September 2014
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Habe Bioshock 1 und 2 gespielt. Die Mischung aus einer neuen, fantasievollen Welt, Shooter, Rätsel und einfach unglaublicher Stimmung wurde für mich noch nie so gut transportiert wie in Teil 1.
Im zweiten Teil hat man dann wortwörtlich die Schrauben an der gleichen Stelle angesetzt und ich wurde auch hier nicht enttäuscht.

Im dritten Teil wollten die Entwickler was anderes machen. Es wäre auch sehr gelungen, gebe es nicht Bioshock 1. Deswegen muss ich dem Spiel vier Sterne geben, einfach weil es wenig Vergleichbares in Sachen Qualität gibt.
Trotzdem ist es der mit Abstand schlechteste Teil.

Negativ:
- Keine Rätsel - warum gibt man denn bitte die wunderbaren Rätsel raus?
- Du viel Fokus auf den Ego-Shooter-Teil.
- Im letzten Drittel hat man nichts mehr von der lieblich gebauten Welt, da heißt es schießen und im Regen irgendwelchen Rissen nachjagen.
- Die Story... oftmals sind die einfachsten Stories die besten. Auch hier... am Ende wird alles aufgelöst, davor hat man nichts, woran man sich wirklich halten kann. Ich brauche mehr als "Ich und Mädchen vs. den Rest der Welt".
- So viel Liebe gerade im ersten Drittel in den Welten gesteckt hat, so wenig wurde dann im letzten Drittel darauf geachtet.
- Die Fähigkeiten sind nicht mehr so interessant und lustig zu spielen. In den ersten Teilen habe ich alles ausprobiert, hier habe vielleicht 2-3 wirklich verwendet.
- Ich will selber entscheiden, was ich für eine Waffe spiele. Heißt... in den Laden und kaufe mir XY. Nicht möglich.
- Im letzten Teil gibt es kaum noch Automaten, was mich dazu gezwungen hat, andere Waffen zu spielen. Warum nicht 50 unnötige Automaten abbauen und im dritten Abschnitt einbauen?
Entweder mache ich ein Spiel, dass ich alles "umnieten" kann oder eben ein Spiel, wo ich mit meiner Munition haushalten muss. Aber nicht von zu viel auf zu wenig wechseln.

Es hat für mich den Anschein, dass die Entwickler sich im letzten Teil zu wenig Zeit genommen haben. Das erste Drittel hingegen ist sehr gelungen und wunderschön.

Positiv:

Erste Drittel
Das Waffenverhalten ist besser als in Teil 1 und 2

---

Am Ende eine Enttäuschung. Aber... noch immer ein gelungenes Spiel, welches aber nicht meine Erwartungen erfüllen konnte.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnde Geschichte., 6. April 2013
Von 
A. Kramer (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Vorab möchte ich loswerden, dass das Spiel bei mir eine prozentuale Wertung von ca. 90% bekommen würde, also 4,5 Sterne.
Da 4,5 Sterne nicht möglich sind, und es schon so viele 5 Sterne Rezensionen gibt, die das Spiel ausschliesslich in den Himmel
loben, habe ich mich für 4 Sterne entschieden. Die Gründe folgen.

Das Spiel habe ich nicht via Amazon erstanden, sondern mir einen Steamkey über F2P gekauft und dann direkt bei Steam heruntergeladen am Releasetag. Preis lag bei unter 35 Euro.

Ich habe das Spiel auf "normal" durchgespielt und dafür ca. 11 Stunden benötigt. Dabei bin ich nicht einfach durchgerannt, sondern habe versucht alle Ecken zu erkunden und so viele Infos zu sammeln wie möglich.

Positives:

- Die Story begeisterte mich total. Für denjenigen, der das Spiel durchgespielt hat, und auch die letzte Szene nach dem Abspann
noch hinter sich gebracht hat, fügen sich alle Teile wie ein Puzzle zusammen und beziehen auch die beiden anderen Bioshock Spiele mit ein. Wer immer noch ein paar Fragen offen hat, sollte hierzu einfach mal googeln. Vor allem im englischsprachigen Netz gibt es einige super Erläuterungen/Interpretationen zur Story, die auch die letzten Fragen beantworten sollten.

- Die Haupt-Charaktere, allen voran Elizabeth sind sehr gut ausgearbeitet und werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

- Detailreichtum und Design der Spielwelt sind toll und auch die Mischung aus Gemälde- und Comicstil ist passend.

- Die Skylines als neues Element in einem Shooter machen zumindest im späteren Verlauf viel Spaß und bieten Abwechslung

- Man erlebt viele Kleinigkeiten (z. B. die Szene mit dem Münzwurf), die erst nach dem Durchspielen wirklich Sinn ergeben.
So hat man auch nach dem Beenden des Spieles noch vieles über das es sich zu grübeln lohnt.

- Die Dialoge (vor allem zwischen Elizabeth und Booker) sind sehr unterhaltsam und machen Lust auf mehr. Man hofft eigentlich immer, dass einer der beiden ein weiteres Gespräch anfängt oder noch etwas sagt.

- Man bekommt auf viele verschiedene Arten Hintergrundinfos, z. B. über die Voxophone, Radios, Unterhaltungen von Passanten,
Projektoren, Durchsagen, Filmstationen usw. Das animiert dazu, möglichst alles zu erforschen.

- Die Interaktion mit Elizabeth (sie wirft gefundenes Geld oder Munition bzw. Health zu, knackt Schlösser uvm.) gibt dem Spieler noch etwas mehr an Verbundenheit mit der zu Rettenden.

- Die Vigorkräfte sind nicht unbedingt notwendig, peppen die Kämpfe aber teilweise gut auf, und bieten alternative Wege mit den Gegnern fertig zu werden. Ausserdem macht deren Einsatz ziemlich viel Spaß. Allerdings vergisst man diese oft auch einfach, wenn man wie ich diverse andere Shooter gewohnt ist, wo es so etwas einfach nicht gibt. Daran wird man dann aber auch des öfteren vom Spiel erinnert.

- Das Spielerlebnis war für mich einfach phantastisch. Das durchspielen und erforschen der Story hat mich so gefesselt, dass viele der im Folgenden aufgeführten Punkte, die mir nicht so gefallen haben, einfach verblassen. Deshalb auch die oben erwähnte Wertung von 90%.

Was mir nicht so gefallen hat:

- Nutzung der F-Taste für aufsammeln und zuwerfen lassen von Gegenständen und Geld. Vor allem das "Leichenfleddern" und ausräumen von Schreibtischen und Schränken artet irgendwann in ständiges auf der F-Taste herumhauen aus. Hier wäre es mir lieber gewesen, Gegenstände die ich benötige sowie Geld werden automatisch eingesammelt beim "drüberlaufen".

- Gegnermodelle, Passantenmodelle, Gesichter, Möbel und Gegenstände wiederholen sich leider auffallend oft. Hier hätte ich noch etwas mehr Abwechslung erwartet.

- Das ständige Geld zuwerfen von Elizabeth (was eigentlich ein schönes Feature ist) nervt irgendwann einfach nur noch, weil es sich ständig wiederholt.

- Trotz einer guten Hardware-Ausstattung in der sowohl Crysis 3 als auch Far Cry 3 bei gleicher Auflösung und höchsten Einstellungen flüssig gelaufen sind, hatte ich bei Bioshock Infinite des öfteren Probleme mit Rucklern und Tearing. Da ich die neuesten Nvidia Treiber, die extra für dieses Spiel herausgegeben wurden geladen habe, hat mich das schon etwas gestört.

- Teilweise sind die Texturen pixelig oder unscharf. Es gibt sehr eckige Wasserhähne und andere Dinge, die trotz der bildhübschen Grafik einfach negativ ins Auge fallen.

- Waffenauswahl und Waffenskins passen zwar zum Spiel, treffen aber meinen Geschmack nicht wirklich. Lediglich der Revolver
hat mir hier sehr gut gefallen. Sowohl von der Nutzung als auch vom Design.

- Die Shootermechanik ist im Vergleich zu anderen Shootern meines Erachtens nach eher einfach und anspruchslos. Wenn man ausschliesslich diesen Punkt betrachtet, und das Spiel ist ja nunmal ein Shooter, gibt es hier wesentlich bessere Vertreter. Z. B. CoD, Crysis, Far Cry 3 usw. Dafür haben diese Spiele andere Mängel und nicht eine so geniale Geschichte.

- Interaktion von Elizabeth mit der Umgebung: Hierzu hatte ich vorab ein Video der Entwickler gesehen und war begeistert. Elizabeth sollte sehr selbstständig mit Ihrer Umgebung interagieren UND dies sollte angeblich nicht geskriptet sein. Beispiel war die Battleship Bay (Strand). Als ich diese Szene dann aber selbst gespielt habe, hat sich Elizabeth nun exakt genauso verhalten wie im Video. Auch an anderen Stellen im Spiel. Also für mich ist das dann immer noch geskriptet oder macht zumindest keinen Unterschied. Ansonsten ist dies natürlich ein nettes Feature, aber nicht das, was ich erwartet hatte.

- Der Wiederspielwert ist meiner Meinung nach eher gering, wenn man die Geschichte einmal erlebt hat. Da mir andere Shooter vom Gameplay herbesser gefallen, ist das Spiel dann nach 11h eben erledigt. Dafür finde ich den Kaufpreis, auch wenn ich etwas weniger bezahlt habe aber doch etwas zu hoch. Andere Shooter haben zumindest noch einen Multiplayermodus, in dem man zig Stunden verbringen kann, wenn man das denn möchte. Dieser fehlt hier leider vollkommen. Obwohl ich gerne mal die Skylines im Multiplayer ausprobiert hätte.

Fazit: Trotz einiger Punkte die mir nicht ganz so gut gefallen haben, hat mich das Spiel sehr in seinen Bann gezogen und mich im Nachhinein über die komplette Spielzeit begeistert. (Nach gut der Hälfte fand ich die Negativpunkte eigentlich noch gravierender... aber die Story und das Gesamtbild haben schlussendlich alles andere relativiert.)

Klare Kaufempfehlung von mir.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausnahmespiel - nich mies machen lassen ;-), 1. Dezember 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Kurz und bündig: Ein Spitzenspiel. Für den verlangten Preis ein No-Brainer, für alle die gut gemachte Shooter mit Story schätzen.

Für alle, die vorgeblich so gut sind, daß sie die beiden vorherigen Teile auf hard mit verbundenen Augen gespielt haben, und sich demzufolge auch hier massiv unterfordert fühlen: Welchen Shooter spielt ihr normalerweise ? Bioshock Infinite ist auf hard ziemlich genau auf dem Niveau der meisten FPS der letzten Jahre, i.e. so wie es sein soll: Wenn man sich konzentriert und keine dummen Fehler macht, stirbt man selten - und kann daher die Story genießen. Wem das zuwenig herausfordernd ist, muß wohl oder übel Online gegen Fatal1ty (oder dessen Nachfolger) antreten, um Spaß zu haben...

Der Anfang des Spieles (ersten 15min) zieht sich etwas, bevor die Story Fahrt aufnimmt, aber dann gelingt es den Entwicklern wieder wie bei den Vorgängern eine kafkaeske, bedrückende Welt entstehen zu lassen - nur, daß diese mal nicht alle schon tot oder wahnsinnig sind; daß es nicht ganz so düster wird, dafür sorgt die weibliche Begleiterin des Spielers, die exzellent umgesetzt ist, und nicht ohne Ironie an eine Figur aus einem Disney Movie erinnert...

Einzig dem öfter angeführten Kritikpunkt, daß man zu wenige Waffen auf einmal bei sich tragen kann, schließe ich mich an: Dadurch ist es schwierig bis unmöglich, gewisse Waffen zu verwenden, wenn diese nur in speziellen Situationen eingesetzt werden können, weil sie z.B. keine Fernwirkung entfalten. Dieses Konzept hat sich leider in den letzten Jahren weitgehend durchgesetzt, unter dem Deckmantel des "Realismus" - dazu sei gesagt: Shooter sind nicht realistisch (man erholt sich real z.B. nicht von schweren Schußwunden, wenn man 15s hinter einer Säule verschnauft ;-) ), und mehr Waffendiversität ist i.a. gleich mehr Spielspaß. Bioshock Infinite ist aber ansonsten so gut, daß es trotzdem 5 Sterne verdient.

Allen, die die Waffenmitragebeschränkung auch stört, sei empfohlen, einen Blick auf Shadow Warrior (der Nachfolger von Hard Reset) zu werfen: Ein exzellenter Old-School Shooter mit (im Endausbau) den klassichen 10 Waffen, der es sogar schafft, Katana-Nahkämpfe erfolgreich in den Spielablauf zu integrieren...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein persönliches Spiel des Jahres, 14. Dezember 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Einfach unglaublich, ich bin sehr begeistert von dem Spiel.
An jeder Ecke gibt es was zu entdecken, man merkt die Entwickler haben sich mühe gegeben und die Story ist sehr verworren.
Dazu noch einer der besten Soundtracks die ich je erlebt habe von "will the circle be unbroken" bis auf den Rock'n Roll Klassiker "Fortunate Son" von CCR der im Spiel in 2 Versionen auftaucht, dem Original und einer art Gospel Variante.
Man muss sich auf das Spiel einlassen, wenn man stur dem roten Faden folgt verpasst man die Hälfte.

Jeder der Bioshock 1 und 2 mochte oder Storylastige Shooter liebt sollte sich das Spiel gönnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich will mehr, 14. November 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Wow, was für ein Blockbuster.

Bin immer noch beeindruckt von den Erlebnissen in Columbia.
Ein grafisches Meisterwerk mit viel Liebe zum Detail, schön erzählt mit tollen Darstellern.
So, oder so ähnlich würde ich von Bioshock reden, wenn es ein Film wäre.
Zur Geschichte, Handlung und Personen braucht nicht mehr viel erzählt werden, da dies schon lange und oft erzählt wurde und mehr als breitgetreten ist.

Ich persönlich, habe mich in den knapp 15 Stunden seitdem ich spiele mehr unterhalten gefühlt als von 10 "Hollywood-Blockbustern" mit 1-dimensionalen Darstellern, schlechter Story und Effekthascherei.

Ich kann nicht genau sagen ob es das "märchenhafte" die Handlung oder die Personen sind die mich so gefesselt haben.
Wahrscheinlich ein bisschen von allem.
Selten hat ein Spiel solche Emotionen bei mir hervorgeholt wie Wut, Angst, Schrecken und viele mehr.
Es ist kein Typisches ich "baller-mich-durch" Shooter-Game mit "Eskort"-Mission.
Obwohl das für Bioshock bisher "übliche" Auswirkungen auf Entscheidungen im Spiel fehlt, sowie die damit verbundenen alternativen Enden, komme ich auch sehr gute ohne diese aus und freue mich auf eine zweite Runde, wo ich noch mehr auf evtl. versteckte Details achten kann.

Es hat ein wenig von "Onkel, erzähl die Geschichte nochmal." - Obwohl man sie schon an die 100 mal gehört hat.

Eine klare Kaufempfehlung!!!

Jedoch, bei all dem Licht gibt es auch Schatten. Was mir nicht gefallen hat war, dass je weiter man im Spielfortschritt war das Gefühl der "freien Stadt" immer mehr in kleine Abschnitte unterbrochen wurde, in einzelne Bereiche, die so nicht zum Gesamtbild passen wollten und von mir als störend empfunden wurden, wie Werbung im Fernsehen.

Plasmide/Vigor/Kräfte oder wie man es nennen will, gibt es ja reichlich. Habe zwar alle 8 Kräfte gefunden, konnte diese aber im späteren Verlauf nicht gegen die "gewünschten" Kräfte tauschen. Somit habe ich die sehr wenig einsetzen können und werde daher beim 2. mal aufpassen welche Flasche ich trinke.

Zum Ende werde ich mich nicht auslassen, da ich es selbst noch nicht erreicht habe, daher nur über bekannte Leaks oder die Erfahrungen anderer sprechen könnte. Ich freue mich auf mein eigenes Erlebnis und werde mir dann eine Meinung bilden.
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5.0 von 5 Sternen Das beste Spiel seit langer Zeit, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Ich spiele generell sehr viel Computer und hatte in letzter Zeit mal wieder das Problem, dass ich nichts Wahres mehr zum Zocken hatte. Bei meinem kleinen Bruder hab ich dann zufällig ein paar Szenen dieser Perle gesehen und war gleich begeistert.

BioShock 2 hatte ich angefangen zu spielen, dann aber irgendwann zur Seite gelegt. BioShock: Infinite .. keine Chance. Das hab ich quasi ohne Pause durchgespielt. Das Spiel hat es seit langer Zeit mal wieder geschafft mich in seiner Welt gefangen zu halten.
Wer viel spielt, kennt bestimmt die Szenen in Spielen in denen es heisst:"nur noch 2 Minuten, komm du musst dich beeilen". Normalerweise ignoriere ich sowas komplett, weil ich weiß, dass die Spiele heutzutage es nicht bestrafen, wenn man sich nicht an solche Zeitlimits hält. Bei BioShock wird das zwar auch nicht bestraft, aber ich hatte gar nicht das Bedürfnis die Zeit ablaufen zu lassen. Es war eher ein "ohoh, ich sollte mich beeilen" <- das hat mich im Nachhinein schon ziemlich beeindruckt. Hinzu kam noch, dass ich das Bedürfnis hatte wirklich jede Ecke zu durchsuchen und mir alles anzuschauen. Die Atmosphäre in dem Spiel ist einfach der Hammer.

Also für mich war dieses Spiel seit längerer Zeit mal wieder ein richtiger Hit und ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.
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46 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Faszinierende Atmosphäre trifft schlechtes Gameplay, 11. April 2013
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Guten Tag,

ich gehöre vermutlich ( - dem Tenor der Vorgängerrezensionen nach - ) zu den wenigen Spielern, welche die ersten Teile von Bioshock nicht gespielt haben, und direkt mit BI gestartet sind. Positiv ist dem Spiel anzurechnen, dass mir dies zu keinem Zeitpunkt aufgefallen ist und sich somit vom Verständnis her problemlos auch ohne Vorkenntnisse mit BI starten lässt. Dennoch bin ich mit dem Spiel alles in allem unzufrieden, so dass ich 2,5 Sterne vergeben würde.

Atmosphäre:

Die Atmosphäre und das Setting möchte ich positiv hervorheben. Überall in Columbia kann man stehen bleiben und Unterhaltungen zuhören, zudem sind die grafischen Details große Klasse.
Besonders gut gefallen hat mir dabei die Arbeitersiedlung von Fink zu Beginn des zweiten Drittels vom Spiel. Während man durch die Armenviertel streift hört man permanent zynische Parolen durch die Lautsprecher, welche zur Steigerung der Arbeitsmoral dienen sollen und welche mich öfters zum Schmunzeln gebracht haben - der Manchesterkapitalismus nimmt sich dagegen wie ein Ponyhof aus. Hier liegt meines Erachtens nach auch die größte Stärke des Spiels, welche mir gerade zu Beginn viel Spaß gemacht hat. Ab dem letzten Drittel streift man leider hauptsächlich durch entvölkerte Gebiete.

Story:

Trotz der guten Atmosphäre empfinde ich die Story nur als durchschnittlich. Durch kryptisches Erzählen und häufige Andeutungen wird Spannung, aber auch Verwirrung aufgebaut, welche sich meines Erachtens nach zum Ende des Spieles hin nicht befriedigend auflöst. Des Weiteren weiß ich nicht, wie ich es bewerten soll, dass ich circa ab der Hälfte des Spieles (etwas mehr als fünf Stunden, Gesamtspielzeit zehn bis elf) nur noch weitergespielt habe, um das Ende der Geschichte zu erfahren, gleichzeitig jedoch gehofft habe, dass diese möglichst schnell zu Ende seien solle.
Sind zu Beginn die vielen Informationen und Hinweise in der Geschichte noch interessant und laden zur Neugierde ein, so wurde es mir am Ende schlicht zu viel. Nimmt man die Komponente der "Pseudo-Spannung" heraus bleibt eine Standard Geschichte.

Gameplay:

Zunächst das Positive:
Ich habe noch nie ein Spiel gespielt, in welchem der Begleiter (Elisabeth) so gut implementiert wurde. Niemals wurde sie lästig, da sie immer auf sich selbst aufpasst, und ihre unterstützenden Fähigkeiten sind auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt und immer nützlich. Wenn sie mal nicht dabei war habe ich sie wirklich vermisst!

Abgesehen davon empfinde ich das Gameplay allerdings als extrem schwach. Die Kämpfe werden schnell zu einer einzigen Qual. Prinzipiell sehr einfach, wenn nicht die Gegner teilweise überhaupt nicht bzw. nur am Lebenspunktebalken zu erkennen wären. Zudem keine Abwechslung. "Große offene Fläche --> gleich müssen wohl wieder ~zehn Gegner besiegt werden die augenscheinlich willkürlich irgendwo herkommen". Alles in allem wird es nur extrem unübersichtlich und hektisch - Spaß kommt keiner auf.
Auch die Gegnervielfalt hat mir nicht gefallen. Ob Patriots das Gesicht von Lincoln oder Washington haben ist mir relativ egal, aber ein Zwischenboss mit besonderer Taktik wäre auch mal nicht schlecht gewesen (>Kleiner Spoiler<: oder soll der Geist so etwas gewesen sein?!)
Das spielerische Element bleibt komplett auf der Strecke und ich war nach einer Stunde dankbar für jeden Wegabschnitt, den mich kein langweiliger und nerviger Kampf begleitet hat.
Ebenso sind die Spezialkräfte halbwegs überflüssig (alle einmal probiert -> am Ende immer wieder bei der ersten hängen geblieben und trotzdem vom Spiel noch allzu oft daran erinnert worden meine Spezialkräfte überhaupt einmal zu benutzen) und die Waffen Vielfalt ist sinnlos. Ich habe von allen möglichen Waffen jede einmal ausprobiert und am Ende doch immer nur die selben zwei benutzt (denn mehr kann man nicht gleichzeitig bei sich tragen).

Dieser Punkt sorgt auch dafür, dass das Spiel nur zwei Sterne bekommt. Wie kann ich einen Shooter besser bewerten, wenn das Schiessen selbst keinen Spaß macht?

Auch das Einsammeln von Beute bei gefallenen Gegnern oder aus Schränken etc. ist schlicht nervig. Im Endeffekt handelt es sich dabei nur um wilde Klickorgien ohne zu gucken was man überhaupt einsammelt. Ein Inventar gibt es nicht, wenn man volle Munition hat bleibt sie eben liegen und die ganzen unterschiedlichen Essensgegenstände geben sowieso alle nur Energie.
Ich habe oft gesamten Gebiete erkundet und bin mit Absicht nicht den vorgegebenen Weg gegangen, allerdings hat sich dies in meinen Augen leider viel zu selten gelohnt.

Die Ausrüstungsgegenstände, welche man finden kann (Helm, Hose, Hemd, Schuhe) sind nett, aber nicht mehr. Und nachdem ich endlich einmal Schuhe gefunden hatte gab es nur noch einen Kampf zu bestreiten. Naja.

FAZIT:
Nun genug von mir. Ich habe nur einige Punkte rausgegriffen, welche mich nachhaltig im Gedächtnis hängen geblieben sind. Normalerweise würde ich keine Rezension schreiben, aber gerade auf Grund der vielen positiven Bewertungen möchte ich doch bedenken vorbringen. Ich würde zwar nicht direkt von einem Kauf abraten (dafür gefällt es viel zu vielen Leuten offenbar gut), aber doch zur Vorsicht raten. Vielleicht besteht die Möglichkeit zuvor mal bei einem Freund ein oder zwei Stunden über die Schulter zu gucken.
Wobei man dann auch schon fast das halbe Spiel gesehen hat. Und das muss man sich auf jeden Fall bewusst machen: die Spielzeit beträgt sagenhaft kurze zehn Stunden! Über den Wiederspielwert kann man vermutlich auch streiten, ich habe aber nach dem ersten mal Durchspielen schon wieder Platz auf meiner Festplatte geschaffen.

ALLES IN DIESER REZENSION ENTSPRICHT NUR DER MEINUNG DES AUTORS - DIESE IST STREITBAR
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BioShock: Infinite (uncut) - [PC]
BioShock: Infinite (uncut) - [PC] von 2K Games (Windows 7 / Vista)
EUR 13,84
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