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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen119
4,3 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:9,50 €+ 5,00 € Versandkosten
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Infinity toppt in vielen Kleinigkeiten, und auch in einigen Komplettveränderungen seine Vorgänger noch.

Storyline und das Ende beeindrucken nachhaltig. Spielbarkeit wie gewohnt sehr gut. Steuerung und Bedienung des Controllers, sowie die Menüführung sind einfach und intuitiv, und somit auch einsteigerfreundlich für Videogame-Neulinge gehalten. Die mit der Zeit erworbenen Fähigkeiten sind sinnvoll und machen Spaß eingesetzt zu werden (verbrennen, Wind usw). Auch die im Laufe des Games immer größer werdende Waffenauswahl, läßt kaum Wünsche offen. Setting und Grafik lassen einen die Umwelt vergessen. Allein bei näherem hinsehen fallen einem teils, ein wenig grobe Texturen auf (das ist allerdings eine Klage auf sehr hohem Niveau). Der architektonische, wie auch der modische Stil orientiert sich am viktorianischem Zeitalter, und gibt ganz klar wie die Vorgänger dem "Steampunk" ein Statement.

Die Atmosphäre die hier eingefangen wird, ist zwar nicht mehr so beklemmend wie in Teil 1 + 2, da die Welt mit Gebäuden und allem drum und dran im Himmel schwebt, und nicht wie in der Vorgängerstadt Rapture unter Wasser. Neu sind auch die Gleitbahnen mit denen man sich von Ort zu Ort hangeln und gleiten kann. Insgesamt also ein offeneres und freieres Szenario.

Big Daddy und Little Sister (bekannte Figuren aus Teil 1+2) machen einem leider nicht mehr das Leben zur Hölle oder leisten ferngesteuert Beistand. Die Fähigkeiten technische Geräte und Lebewesen durch Telekinese zu beeinflussen blieb jedoch erhalten. Audiografen, die man an vielen Orten findet, lassen einen mehr von der doch zum Teil sehr komplexen Geschichte erfahren. Die männliche Hauptfigur, die zunächst auf der Suche nach einem Mädchen ist, welches vom Bösewicht dieser Story gefangen gehalten wird, beeindruckt mit Witz und Charakter.

Selbiges Mädchen wird sich Dir anschliessen, und als Partner gelegentlich Hilfe leisten. Dabei handelt sie vollkommen autark. Nicht Du mußt Sie vor Ihrem Tod retten bzw. sie gegen Feinde beschützen, sondern sie wird Dir gelegentlich mit Heiltänken und Munition unter die Arme greifen um Deinen drohenenden Exitus verhindern, und das nie zum falschen Zeitpunkt.

Die Grafik mit ihrer enormen Weitsicht und einer großen Liebe zum kreativem Detail, wie auch die gesamte Soundkulisse wissen nachhaltig zu überzeugen. Die Musikuntermalung unterstreicht die Gameinszenierung und läßt das Ganze zu einem außergewöhnlichem Erlebnis werden. Manchmal, insbesondere zu Anfang schlendert man nur so durch die Zentralstadt von Columbia herum, und bewundert die innovativen Steampunk-Designideen der Entwickler (z.B. Pferd mit Rädern, Jahrmarkt), und läßt sich von Lichtreflexionen und Wasserspiegelungen beeindrucken. Man kann sich zu Beginn des Games kaum an den ganzen Grafikdetails sattsehen.

Allein die Dialoge, oder das beobachten der charmanten Begleitprotagonistin wenn man einmal untätig die Zeit verstreichen läßt, bereitet großes Vergnügen und läßt das Bemühen der Spieleentwickler an einer vielschichtigen Charakterzeichnung erkennen. Solche Spiele sind selten geworden (besonders im Shootergenre).

Wer die beiden Vorgänger nicht gespielt hat, sollte sich überlegen diese zuzulegen, da sie zusammen günstig in der "Rapture-Edition" erhältlich sind. Teil 3 schließt zwar nicht direkt an Teil 2 an (wie es bei 1 und 2 war), es macht allerdings Sinn diese beiden vorher zu spielen, da es viele Anspielungen und Zusammenhänge zu den Vorgängern gibt und erklärt.

Noch nie hat mich ein Spielende so fasziniert. Dieses Game hallt nach und bringt einen zum nachdenken und philosophieren. Insgesamt eine superrunde Sache.

Absoluter Triple A-Titel, der jeden Cent wert ist. Für jeden Sammler Pflichtkauf! Europäische Pegi und deutsche USK Version sind identisch.

An 2K-Games nur eine Bitte. Macht weiter so, und versucht nicht durch neue überflüssige Innovationen diese Spieleserie kaputtzumachen, wie es bei Resident Evil, Final Fantasy, Medal of Honor u.s.w der Fall war!!!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 2. Januar 2014
Bioshock war bei mir damals der Kaufgrund für die 360, und Teil 2 habe ich seinerzeit vorbestellt.
Da mich Schon in Teil 2 die Story nicht so ganz überzeugt hat, habe ich von Infinite erstmal die Finger gelassen, da mir der Gedanke - auf Rapture zu verzichten - und somit das tolle Feeling sich alleine durch eine sterbende Unterwasserstadt zu kämpfen, zu verlieren nicht zugesagt hat. Da der preis nun aber die 20 Euro unterschritten hat, wollt ich mir das Ganze doch mal geben.
Anfangs war ich echt enttäuscht. Der Einstieg dauert, Cutscenes skippen ist nicht und alles ist belebt, hell, "blumig" möchte ich fast schon sagen.
Nach 1-2 Stunden dann aber endlich ein Anstieg in der Spaßkurve. Stück für Stück wird es auch hoch über den Wolken düster und immer wieder leben alte Bioshock-Gefühle auf.
Allerdings finde ich, die Serie hat - bis auf die abgedrehte Location - Ihre Einzigartigkeit aufgegeben. Die Steuerung erinnert mich an Call Of Duty, der allgemeine technische Ablauf an Gears Of War und manchmal musste ich sogar an Spiele wie Unreal Tournament denken, denn viele Kampfschauplätze wirken ziemlich Arenamäßig, was auch an den anwählbaren, vorplatzierten Medikits und Waffen liegt.
Ums recht Actionlastige Shootergeschehen herum wird die Luft auch schnell dünn. Die Plasmide, bzw jetzt Vigor-Kräfte sind ganz okay und eben Serientypisch, aber das wars fast. Keine herstellbaren Gegenstände, geschweige denn verschiedene Munitionsarten. Fast nur unkreative Aufrüstmöglichkeiten für die Kräfte und Waffen.
Keine Schlösser zum selber knacken, nichts zum hacken, kein Adam, keine little Sisters.
Dafür Verkaufsautomaten an allen Ecken und Enden, eine Wärung für alles, fixe Preise. Alles an Upgrades jeder Form geht über Geld an Automaten.
Abseits der Wege gibt es kaum was zu entdecken, das war in Teil 1 doch noch etwas mehr. Auch nicht so schön fand ich, das man nicht in erledigte Gebiete zurück kann. Bei den Vörgängern ging das weitestgehend noch, wodurch man vergessene/übersehene Items später noch erreichen konnte.
Ein netter Lichtblick ist die Story um Booker und Elizabeth. Das ganze finde ich am Ende zwar etwas konfus, aber der Verlauf macht doch Spaß und Elizabeth ist außerdem eine durchaus nützliche Begleiterin die nicht nervt.
Die Action stimmt jedenfalls, alles geht ordentlich zackig voran und das ein oder andere mal hat es mich dann doch erwischt, weil ich die Übersicht verloren habe. Wie schon immer hat auch in Teil 3 der Tod keine wirklichen Kosequenzen und es gibt auch fast nie Zeidruck. Das finde ich, gerade weil Bioshock nun aber auf das Wesentliche eines Shooters eingedampft wurde etwas schade, denn so entsteht keine großartige Motivation sich viel Mühe zu geben. Das ist zwar wie gesagt nichts neues, aber in den Vorgängern war das Shootererlebnis halt meiner Meinung nach auch nicht so extrem primär im Vordergrund.
Ach ja, was mich aber wirklich richtig genervt hat war diese neblige Optik in eigentlich nahezu allen Innenbereichen. Also dieses meist ins blaue oder rosane abdriftende, unscharfe Bild war nun gar nicht mein Ding. Klar - es soll so sein, aber ich musste unweigerlich an den "Nebelwerfer" N64 denken ;-)
Unterm Strich steht für mich also ein actionreicher, spaßiger Shooter, den man durchaus als ein Bioshock bezeichnen darf, denn der eigenwillige Charme ist noch spürbar, nur die Einzigartigkeit an sich ist etwas unter gegangen. Da hat Gears Of War in Teil 3 seinen Stil deutlich besser erhalten.
Also - wer noch nicht hat soll ruhigen Gewissens kaufen - besonders zu dem Preis
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am 4. Juli 2013
Bioshock ist eines der erfolgreichsten Franchises der gesamten Spieleindustrie, der erste Teil war für viele ein Meilenstein der Shooter-Geschichte. Die in der darauffolgenden Fortsetzung fehlenden Innovationen sollen jetzt in Bioshock Infinite hauptsächlich durch den Lokalitätswechsel von der Unterwasserwelt Rapture in die Himmelsstadt Columbia geboten werden.

Bioshock Infinite ist keine zweite Fortsetzung, sondern ein eigenständiger Titel, der sich story-technisch gänzlich unabhängig von den Vorgängern spielt. Parallelen zu den vorherigen Spielen sind dennoch in anderen Sektoren eindeutig erkennbar, vor allem was Gameplay und Grunddesign angeht.

Denn speziell hinsichtlich Gameplay bleibt sich die Reihe treu: Ihr könnt weiterhin gleichzeitig mit Waffen und Kräften, in den Vorgängern noch Plasmide genannt, kämpfen, die ihr während des Spielverlaufs finden und an Automaten upgraden könnt. Das Waffenarsenal ist jedoch wesentlich abwechslungsreicher geworden. Dieses reicht von klassischen Waffen wie Pistolen, Maschinen- und Scharfschützengewehren bishin zu Gatling-Kanonen, Repetierern und Schießeisen. Auch neue Kräfte haben es ins Spiel geschafft. Mit "Sog" beispielweise zieht ihr eure Gegner zu euch, mit "Bockender Bronko" fixiert ihr Feinde kurzzeitig in der Luft. Diese neuen Kräfte stellen eine sehr sinnvolle Erweiterung der bereits bekannten Fähigkeiten dar. Als Transportmittel stehen euch die sogenannten Sky-Lines zur Verfügung. Diese sind eine Art Schienensystem, welches überall höher gelegen in der Stadt angebracht ist. Auf Sky-Lines könnt ihr mit einem Haken dahingleiten.

Das Gameplay hat jedoch auch Schattenseiten; das Grundprinzip kann man noch als "besser gut von sich selbst kopiert, als schlecht neu erfunden" durchgehen lassen, dafür bietet es sonst nicht viel Abwechslung. Zudem sind die Gegner alles andere als fordernd. Erst gegen Ende des Spiels ist eine Mission zu absolvieren, welche das Können des Spielers stärker herausfordert, abgesehen davon ist der Schwierigkeitsgrad niedrig gehalten. Das Gefühl, richtig gefordert zu werden, kommt auch deswegen nicht auf, da das Sterben keine relevanten Nachteile mit sich bringt. Für einen Spieltod wird euch nur eine unwesentlich geringe Menge an Geld abgezogen und eure Feinde erhalten etwas an Gesundheit zurück. Ihr werdet dann einfach in der Nähe eures Sterbeorts respawned.

Der Kern des Spiels ist allerdings nicht das Gameplay, sondern die Story. Diese ist sehr komplex und nicht vorhersehbar. Zu Beginn des Spieles steht ihr als Booker DeWitt in der First-Person-Ansicht vor der Herausforderung, eine Frau namens Elizabeth aus der fliegenden Stadt Columbia zu befreien, um eure Schuld zu tilgen. Dies gelingt euch auch recht schnell und von diesem Zeitpunkt an steht Elizabeth euch als permanente Begleitung zur Verfügung. Dabei ist sie euch kein Klotz am Bein, sondern greift sinnvoll in das Spielgeschehen ein. Mit ihr knackt ihr Schlösser oder sammelt Ressourcen, welche sie sporadisch in der Gegend findet. Zudem unterstützt sie euch in Kämpfen mit Nachschub hinsichtlich Gesundheitskits, Munition oder Salzen, welche ihr für das Ausführen eurer Kräfte benötigt. Elizabeth selbst besitzt ebenfalls übernatürliche Kräfte, mit denen sie sogenannte Risse öffnen kann, die den Zugang zu einer anderen Dimension ermöglichen. Aus diesen Rissen können auch einzelne Gegenstände generiert werden, beispielsweise eine Kiste Gesundheitskits oder auch Maschinen, die euch im Kampf helfen.

Elizabeth zu befreien ist allerdings erst der erste Schritt eures Abenteuers, die Rückkehr aus Columbia stellt sich als weit schwieriger als gedacht heraus. Ihr Vater, Zachary Hale Comstock, ist der Gründer der Stadt und als Prophet auch religiöser und politischer Anführer dieser. Während des Spiels versucht er Elizabeth zurück in den Turm zu holen, in dem sie zu Beginn eingesperrt war. Über weite Strecken des Abenteuers zieht sich die Geschichte relativ linear dahin, wodurch die Gesamterzählung und auch das Gameplay langatmig wirkt. Erst gegen Ende zieht das Spiel hierbei noch einmal deutlich an: Großartig inszenierte Spielszenen treiben das Geschehen sehr lebendig voran, ehe es zum finalen Ereignis kommt, dass euch garantiert überraschen wird. Jedoch wirkt die zwar grundsätzlich durch und durch logische Story insgesamt etwas zu konstruiert.

Grafisch bietet Bioshock für die aktuelle Konsolengeneration hohes Niveau. Stilistisch ist es eigenwillig mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet und man merkt, dass die Entwickler sehr viel Zeit und Arbeit in das Design investiert haben. Dies macht sich auch an der großartigen Atmosphäre bemerkbar, die euch durchgehend durch das gesamte Spiel treibt.

Fazit:
Bioshock Infinite ist ein grandios inszeniertes Abenteuer mit einer innovativen und überraschenden Story und sehr solidem Gameplay. Das Durchhalten einer zwischendurch längeren langatmigen Phase wird mit einem spektakulären Finale belohnt. Insgesamt ein sehr empfehlenswerter Titel!
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am 12. Juni 2013
Also, vorab: ich habe leider den vorgänger nicht gespielt (bioshock 2 lass ich mal außen vor da es ja schließlich kein wirklicher nachfolger ist). Lediglich die Gratis-Demo ließ mein Geldbeutel damals zu (geschweige denn, dass ich das spiel überhaupt hätte kaufen können, da ich zu dem zeitpunkt noch nicht 18 war :P). ich bin also recht unvoreingenommen was die Marke Bioshock angeht. Und jetzt zum Spiel: ein absolutes Must Have! Es ist mit Red Dead Redemption und Assassins Creed II in meinem Regal absolut konkurrenzlos. Es ist schade, dass heute nahezu alle Spieleentwickler sich mit einer mäßig bis miesen Story abfinden um mit highend grafik zu punkten. Wie man in den Trailern sehen kann ist bioshock nicht unbedingt im Punkto Fotorealismus ein Spitzenreiter o.Ä., das gesamte Spiel ist aber in so einer BOMBASTISCHEN ATMOSPHÄRE, dass der Grafikstil genau richtig gewählt wurde. Somit werden die Blicke auf ganz andere Dinge gerichtet, die einen viel mehr Spaß bereiten, als etwa detailreiche staubpartikel in der luft. so kommen emotionen und mimik der charaktere viel besser rüber und das spiel denkt an alles, von spielenden kindern an der straßenecke bis zur mutter die ihren jungen anmault, weil er mal wieder fremde mädchen geküsst hat (in ruhigen momenten). das alles macht sich im gesamtbild so gut, dass man richtig ins spiel gezogen fühlt. nun zur story: sie ist mindestens 3 mal besser als die der meisten spiele oder filme und reißt mit. am ende (, denn das ist komplex und der absolute hammer!!!!!) läuft einem zwar kurz mal das Hirn aus, aber wenn man das mal sacken lässt steigt man dahinter -> das bin ich nicht von video-spielen gewöhnt, es hat mich aber über alle maßen gefreut!

Also als Fazit:
Das Spiel ist (auch wenn es mir in 3rd-Person-Perspektive besser gefallen hätte) übermäßig gut. Man merkt wie viel Mühe dahinter steckt und das war sie auch auf jeden Fall wert! Außerdem ist es für die Aktualität des Spiels bei Amazon recht billig, da würde ich mir die Zeit des Zögerns sparen (und ja die hab ich auch durchlebt) und es einfach kaufen!
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Als großer Fan der beiden Vorgänger (ja, auch des manchmal kritisierten zweiten Teils) war ich sehr gespannt auf Teil drei von Bioshock, obwohl man nicht so wirklich von Teil drei sprechen kann; darum auch der Titel "Bioshock Infinite" und nicht "Bioshock 3". War der Schauplatz der ersten beiden Spiele noch die Unterwasserstadt Rapture in den 1960er Jahren, wird der Ort nun in die entgegengesetzte Richtung verlegt, nämlich in die fliegende Stadt Columbia. Zudem geht es noch weiter zurück in der Zeit, nämlich ins Jahr 1912. Wobei das mit der genauen Zeitangabe in Bioshock Infinite so eine Sache ist, aber da will ich mal nicht zu viel verraten.

Man schlüpft in die Rolle von Booker DeWitt, über den zu Beginn nicht viel bekannt ist; außer, dass er Detektiv für die Pinkerton-Agentur ist und den Auftrag hat, ein geheimnisvolles Mädchen namens Elisabeth aus Columbia zu befreien. Columbia selbst ist unter der Führung des selbsternannten Propheten Comstock, und überhaupt merkt man nach der Ankunft dort oben schnell, dass da einiges im Argen zu liegen scheint. Auch hier will ich nicht ins Detail gehen, aber sei gesagt, dass Bioshock Infinite über eine sehr komplexe, originelle und mitreißende Story verfügt, bei der man allerdings auch Gefahr läuft, den Faden zu verlieren. Man wird regelrecht in eine Abwärtsspirale gesaugt, vom Beginn der scheinbar utopischen, heilen Welt Columbias bis in die tiefen, düsteren Abgründe jener Stadt und ihrer schauerlichen Geschichte.

Noch immer ist Bioshock kein permanent hektisches Spiel, bei dem es im Sekundentakt an allen Ecken und Enden kracht und rumst. Zum Glück sind wir hier ja nicht bei Call of Duty, welches nur auf Effekte, Grafik und Daueraction setzt, dabei aber über null Seele und Story verfügt. Nein, es wäre verkehrt, Bioshock überhaupt als richtigen Shooter zu bezeichnen. Natürlich spielt man die Figur aus der Ego-Perspektive heraus, und ja, es wird auch geballert, aber eben nicht so rasant. Man lässt sich Zeit beim Durchstöbern der Areale, deckt die Story Stück für Stück auf und muss auch schon mal gewisse Strecken wieder zurück laufen, es geht nicht nur schlauchartig vorwärts. Neu ist, dass man nur zwei Waffen gleichzeitig tragen kann, statt das ganze Arsenal mitzuschleppen. Diese lassen sich nach wie vor aufrüsten, und auch die berühmten "magischen" Kräfte gibt es noch. So kann man Gegner mit Feuerbomben bewerfen, ihnen einen Krähenschwarm auf den Hals hetzen, sie durch Gedankenkontrolle ihre eigenen Kameraden angreifen lassen und noch einiges mehr. Weggefallen sind hingegen das Hacken von Maschinen und die Fähigkeit, Medikits und Eve (hier sind es Salze, die das "Mana" auffüllen) mitzunehmen. Stattdessen verfügt die Spielfigur relativ schnell über einen Schild, der Treffer abfängt und sich von selbst auflädt. Gesundheit, Schild und Salzkapazität lassen sich mit Infusionen erweitern, die man an meist versteckten Orten im Spiel findet. Sobald man Elisabeth gefunden hat, begleitet sie einen die meiste Zeit über. Zum Glück ist sie dabei kein Klotz am Bein. Sie kann nicht verletzt werden, dafür kann sie aber Schlösser knacken und findet hin und wieder Geld, das sie einem überlässt. Außerdem versorgt sie Booker in kritischen Situationen schon mal mit Medikits oder Munition, und sie kann an bestimmten Stellen "Risse" öffnen, um beispielsweise verbündete Kampfroboter oder Ausrüstung herbeizuholen. Elisabeth ist zudem eine charismatische Figur, die man schnell ins Herz schließt. Ganz anders als zum Beispiel Ashley aus Resident Evil 4. Jeder, der das Spiel mal gespielt hat, weiß, wovon ich rede. Noch heute wache ich nachts manchmal schweißgebadet auf, weil mich ihre Schreie ("Leeeeooon! Heeeeelp!") verfolgen. Ashley hat bestimmt jeder mindestens einmal erschossen, weil sie einem so auf den Sack gegangen ist. Da war einem das Game Over dann auch egal. Gott sei Dank ist Elisabeth da ganz anders. Ich hatte ja schon Schlimmes befürchtet.

Die deutsche Synchro ist ganz hervorragend, auch die musikalische Untermalung ist durchweg erstklassig. Die Grafik ist gut, aber nicht überragend. Zudem muss man den leichten Comiclook von Bioshock halt mögen. Eine Spielzeit von ungefähr 15 Stunden ist durchaus in Ordnung für das Genre. Warum "nur" vier Sterne? Nun, trotz aller Begeisterung kommt Bioshock Infinite nicht an den ersten Teil heran. Es scheint außerdem so, als haben die Entwickler sich selbst übertreffen wollen und von allem (abgefahrene Charaktere, außergewöhnliche Schauplätze etc.) möglichst viel ins Spiel gequetscht, obwohl ein Hauch weniger von alldem vielleicht besser gewesen wäre. Das ist aber Meckerei auf hohem Niveau, Bioshock Infinite ist nichtsdestotrotz das Spielehighlight des ersten Jahresquartals.
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am 10. April 2013
Bioshock 1 war für mich ein Meilenstein, nach dem 2 Teil war ich aber auch froh das die Entwickler ein neues Setting kreierten. Die Wolkenstadt Columbia, ist eigentlich wunderbar ist es doch das exakte Gegenteil zur Unterwasserstadt Rapture. Also grundsätzlich war ich extrem gespannt auf das Endprodukt.

Nun ich will versuchen mich kurz zufassen da die Rezi von B. R. Long-harzheim "scelestrus" zum größten Teil meine Erlebnisse mit dem Spiel wieder spiegeln. Ich möchte auch betonen das es ein gutes Spiel ist und die Kaufentscheidung nicht unbedingt negativ beeinflusst werden soll. Ich persönlich muss solch eine Reihe aber immer an den Vorgänger messen und dann bleiben mir nur 3 Sterne übrig um mMn fair zu bleiben.

Daher ist meine Rezi mehr hilfreich wenn man die alten Teile gespielt hat.

Folgende Änderungen tragen dazu bei:

Das Leveldesign wirkt von Anfang bis Ende durchdacht, einfallsreich und fantasyvoll aber auch schlauchig. Vielleicht geht es nicht allen so aber die Wolkenstadt hat mir mehr Freiheit suggeriert, es gibt keine Karte des aktuellen Levels wie bei den Vorgängern weil sie auch einfach nicht mehr nötig ist. Das bestätigt mir den schlauchigen Eindruck.

Das Nutzen für eigene Zwecke von feindlichen Wachbots, Überwachungskameras und Geschützen mittels hacken fehlt nun komplett. Schade, hat echt Spaß bereitet und das taktische Gameplay erweitert. Dafür gibt es nun überall im Spiel Zeitrisse womit es möglich ist Unterstützung in Form von Raketentürmen etc. zu holen. Für mich kein gleichwertiger Ersatz.

Das Waffensystem hat keine positiven Veränderungen ganz im Gegenteil. Man kann nicht mehr, genauso wie die Vigors bzw. Plasmide mittels Drehscheibe, alle Waffen mit sich tragen und auswählen sondern immer nur 2. Überall liegen Waffen rum (nicht positiv für die Atmosphäre) damit ich mich ständig entscheiden darf welche ich als nächstes mitnehme. Zudem fand ich es fantastisch das in den Teilen zuvor die Waffenupgrades optisch auch deutlich zu sehen waren. Ist bei Infinite überhaupt nicht mehr der Fall und büsst daher auch hier wieder an Atmosphäre ein.

Es gibt keine unterschiedlichen Munitionstypen mehr wie zum Beispiel "Ionischer Schrott", ebenfalls ein taktisches Element was gestrichen wurde.

Der Handyman und Elizabeth sind für mich das Pendant zu Big Daddy und den Little Sister aus den ersten Teilen. Leider hat mich das interagieren mit den zweit genannten um einiges mehr unterhalten und berührt. Die Kämpfe mit dem Handyman nerven da ich nicht den Eindruck hatte es gibt, bis auf sein Herz, taktische Schwachstellen. Den Big Daddy haben die Elektroplasmide und die unterschiedlichen Munitionstypen zugesetzt.

Wie bereits von B. R. Long-harzheim "scelestrus" in seiner Rezi beschrieben, sind die Kämpfe nicht mehr so persönlich (toll von dem User beschrieben). Hat man früher noch leichte Gänsehaut bekommen, da die verrückten Splicer auf der Suche nach dir verrücktes Zeug geschwafelt haben, fehlt mir jetzt keine ähnliche Situation ein. Die Kämpfe sind distanzierter daher nicht so einprägsam und atmosphärisch. Vigors/Plasmide haben dann keinen optischen Reiz für den Kampf und ich bin ein Gamer der auf Optik und Atmosphäre viel wert legt und dafür muss nicht immer eine tolle Grafik die Ursache sein.

Ich muss ebenso beipflichten das die Vigors, im Gegensatz zu den Plasmiden der ersten Teile, keinen großen Stellenwert mehr einnimmt. Sie sind hilfreich aber längst nicht so in das Spiel integriert wie früher der Fall.

Das Sky Rail System ist inovativ und macht Laune kommt aber zu selten zum Einsatz.
Auf dem Luftschiff hat das System durchaus seinen Reiz und kleinere Bereiche zwischendurch nutzen das Feature sehr gut. Im Großen und Ganzen kommt es aber für meinen Geschmack zu selten zur Geltung.

Fazit: Es fällt mir sichtlich schwer das Spiel genauer zu beschreiben und nicht nur Vergleiche aufzustellen, da es in meinen Augen ein Downgrade zu den alten Teilen darstellt. Bis auf ein gänzlich neues Level- und Gegnerdesign sowie den viel zu wenig zum Einsatz kommenden Sky Rail System fällt mir keine wirklich große Neuerung ein. Dafür aber viele ältere Elemente die mir fehlen oder nicht gleichwertig ersetzt wurden. Die Story ist klasse, durchaus spannend und überraschend aber für mich persönlich, trifft ganz sicher nur auf wenige Gamer zu, ist das Gameplay und die Atmosphäre zwischen den cutscenes und Dialogen entscheidend! Die Story ist für mich zweitrangig, damit will ich aber auf keinen Fall anders Denkende verurteilen.

Trotz allem habe ich das Spiel beendet und den Kauf nicht bereut. Es hat mir Spaß bereitet und der Spielumfang mit ca 15 h ist großartig für ein Shooter. Jedoch muss der Teil sich vor mir mit seinen älteren Brüdern messen und hat leider versagt.

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen das es mir wichtig war meine Meinung kund zu tun, in dem ich eine fette Lanze speziel für den 1 Teil breche und sich das in dieser Rezi wieder spiegelt.

Wertung: 3,5/5

PS: Nun muss ich feststellen das ich mich nicht kurz halten konnte. Sorry ;)
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am 6. Dezember 2013
Im Dschungel der ganzen Shooter sticht Bioschock Infinite durch eine sehr gelungene Kampangne eindeutig heraus und feselt sowie beschäftigt einen relativ lange.

Die mesiten anderen Titeln vor allme Shooter sind nach relativ kurzer Spieldauer im Einzelspieler Modus durchgespielt. Die Story ist oft naja eine nebenerscheinung und das SPiel ist zu Ende wenn man gerade dran wäre tiefer einzutauchen (zeitmäßig). Nicht so Bioschock Infinite. Das Spiel hat mir sehr gut gefallen und hat mich sicher 20 Stunden Plus im Einzelspieler beschäftigt, vor allem wenn amn sich noch mehr die Gegend ansieht.

Ebenfalls gefallen hat mir persönlich die geradliniegen Levels. Das wirre herumlaufen um noch nach Gegenständen oder anderem zu suchen nervt mich zu oft. Freie Spielwelt schön und gut aber das ist nciht immer ein Vorteil. Hier bei Bioshock fand ich es sehr gut umgesetzt. So kann man Beispielsweise auch nirgends herunterfallen oder fragt sich wo es jetzt weitergeht oder warum komm ich da nicht rauf wäre da was?

Gesamt einfach gut. Gibt es Vergleichbare Titel?

Viele Grüße,
Carlos
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am 16. September 2013
Bioshock Infinite
Release: 2013
Genre: Action/Adventure

Fazit:

Mit dem mittlerweile 3 Teil der Bioshockserie haben die Entwickler von 2K das Setting grundlegend verändert und aus Bioshock Infinity eine art Reboot gemacht, das noch vor Rapture spielt.
Das Spiel besitzt eine eigenständige Geschichte die durchgehend fesselt und motiviert.
Zu denn netten Ergänzungen zählen unter anderen die Sky Lines und Risse die in beispielsweise kämpfen mehr Strategisches vorgehen ermöglichen.
Technisch gibt es nicht viel zu meckern auch wenn es hier und da mal ein paar verwaschene Texturen gibt sieht Bioshock Infinite sehr gut aus und überzeugt auch vom Sound.
Die Wolkenstadt Columbia hinterlässt dank der zahlreichen Details und einer sehr lebendigen Spielwelt einen wahnsinns Eindruck.
Weiter später legt sich die Begeisterung ein wenig, weil man sich entweder ein wenig (an Columbia) satt gesehen hat, oder weil es einfach zu wenig richtige Bossfights gibt (eher Minibosse)und man sich zu oft durch die selben Gegner/typen schießt.
Ich finde das Bioshock Infinte eine willkommene Abwechslung zu den Vorgängern ist und sich sogar noch von Teil 1 abhebt, wegen des ausergewöhnlichen Settings (Wolkenstadt) und der brilianten Story.

Wertung: 8,5/10 Punkten (Gut+)
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am 23. Juni 2013
Kann das Spiel definitiv weiterempfehlen. Die Story ist spannend und vor allem gegen Ende sehr verblüffend. Das Gameplay ist trotz einiger Änderungen (Z.B. gibt es ein regenerierendes Schild, dafür keine tragbaren Medikits mehr. Außerdem trägt man nur noch zwei Waffen gleichzeitig und kann diese immer wieder auswechseln, z.B. bei erledigten Gegnern.) vom Gefühl her immernoch wie die Vorgänger: Man geht durch die verschiedenen ansprechend gestalteten Areale, Macht diverse Gegner fertig und sammelt alles auf was man finden kann (Eine Banane aus einem Mülleimer? Da schlag ich zu!).
Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, allerdings muss man sagen, dass der Wiederspielwert vielleicht nicht allzu hoch ist, da es keinen Multiplayer gibt. Trotzdem super Umsetzung, die die fünf Sterne wert ist!
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am 20. Januar 2014
Ich muss vorab zugeben, dass ich die beiden Vorgängerteile noch nicht gespielt habe, was ich nun aber so schnell wie möglich nachholen werde! Bioshock Infinite ist für mich ein perfektes Game! Das fängt schon zu Beginn der Story an, die für mich zu den besten Videospielstorys aller Zeiten zählt. Ich habe schon lange kein Spiel mehr gespielt das sich im wahrsten Sinne des Wortes "so echt" anfühlt: Man fühlt und leidet mit dem Hauptcharakter, plötzliche Änderungen in der Welt treten überraschend auf. Die Wolkenstadt Columbia ist den Grafikern ausgezeichnet gelungen, ein Augenschmaus. Dieses Gefühl zu wissen, dass man sich tausende von Metern über dem Erdboden in einer Stadt befindet, die auf den Wolken schwebt raubt einem von erster Sekunde an den Atem.

Was das Gameplay angeht so kann man sagen dass man nicht viel besser machen kann. Die Ego-Shooter Sich ist Klasse, die Waffen sehr abwechslungsreich und die verschiedenen Kräfte richtig toll umgesetzt.

Für alle, die ein tolles und vor allem sehr unterhaltsames und spannendes Game suchen, kann ich hier eine 100% Kaufempfehlung geben!! Das Spiel ist voller Action, Emotion, Spannung und wird garantiert nicht langweilig.
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