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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
207
4,2 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Standard|Ändern
Preis:11,99 €+ 5,00 € Versandkosten
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am 21. Juli 2013
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

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Gameplay:

Steuerung:
Ich fand die Steuerung doch etwas träge. Nachdem sich der neueste Ableger der Bioshock-Reihe mehr auf die Shootermechanik konzentriert, hätte ich mir hier eine etwas flüssigere Handhabung gewünscht. Das Zielen mit den Sticks fiel mir im Vergleich zu Shootern wie Battlefield oder Cod doch etwas schwer. Vergleichbar mit GTA 4 oder Red Dead Redemption. Nur eben in 1st-Person-Perspektive. Das Zielen durch Kimme und Korn liegt übrigens auf R3, da auf L1 die Magiefähigkeiten einzusetzen sind. Ansonsten gleicht die Steuerung eher modernen Shootern. Auf Kreis wird sich geduckt, auf X gesprungen usw.

Spielmechanik:
Wie man es aus den Vorgängern kennt, läuft man von einem Areal zum anderen, säubert die Gegend und sammelt anschließend alles ein, was nicht bei drei am Baum ist. Als Neuerung werte ich die Skyline, die einer Achterbahn gleicht und doch Spaß bereitet. Auch wenn man nicht viel dabei macht. Dafür wurde einem das Hacken der Vorgänger vorenthalten, sowie die unzähligen Plasmide stark reduziert. Die Fähigkeiten, die einem blieben sind meist Recht sinnlos und man zieht es vor, einfach alles umzuschießen, als sich langwierig mit Fähigkeiten aufzuhalten. Ich habe alle ausprobiert und die meisten sind unbrauchbar. Daneben gab es auch noch dauerhafte Fähigkeiten, die nun Kleidungsstücke sind. Auch diese Fähigkeiten wurden links liegen gelassen. Kaum eine rentiert sich wirklich. Alles in allem wurde Biochock Infinite stark den modernen Shootern angepasst und die einst auszeichnenden Features wirken aufgezwungen.

KI:
Die Gegner-KI macht meiner Meinung nach auch einen eher schlechten Eindruck. Kein Mensch würde so handeln, wie die Gegner in Bioshock. Wenn dich Feinde überhaupt bemerken, dann spamen sie dich in der Regel zu mit Schüssen und laufen währenddessen verwirrt in der Gegend herum, um selbst nicht getroffen zu werden. Hinter der Deckung ausharren, funktioniert auch nicht immer, da die KI gerne mal „like a Rambo“ zu dir stürmt und am besten noch alle zu gleich. Tut mir Leid, aber die KI taugt im Vergleich zu anderen Spielen nicht wirklich viel.

Waffen:
Besondere Waffen gibt es leider auch nicht mehr. Der typische Standartkram bekam zwar ein eigenes Design, aber im Prinzip gibt’s eine Gatlinggun, Shotgun, Sturmgewehr, Pistole, Revolver, Sniper, Raketenwerfer, Karabiner und Granatwerfer. Alles in zwei Ausführungen, die sich kaum unterscheiden. Auch hier wurde das Gameplay angepasst. Es können nur mehr zwei Waffen getragen werden. Ich finde diesen Trend echt zum Kotzen. Das Balancing ist sowieso im Eimer, da hätte es niemanden gestört, wenn man wie gewohnt alle Waffentypen dabei haben kann.

Spielflow:
Der Storyverlauf ist linear, wobei man auch hier wieder seine Freiheiten hat und das sogar mehr als bei den alten Teilen. Elizabeth begleitet uns dabei auch immer und macht glücklicherweise keinen Stress mit Sprüchen wie: „Wir müssen weiter, los.“ oder „Wir dürfen hier nicht lange bleiben.“ Es kommt auf jeden Fall ein Spielflow auf, denn man wird selten durch Cutscenes unterbrochen und wird nicht gezwungen, sich jedes Spektakel anzusehen. Eine super Neuerung ist der Wegfinder, durch den man beim Erkunden nicht zuerst den „falschen“ Weg einschlägt.

Fazit:
Die Bioshock-Reihe glänzte noch nie durch herausragendes Gameplay, aber selbst die bioshock-typischen Features wurden vernachlässigt. Ich hoffe, ich konnte bei den Kriterien klarmachen, was mich zu einer schlechten Bewertung treibt. Vom Gameplay war ich sehr endtäuscht.
Für’s Gameplay gibt’s mir 11/25 Punkte.
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Story:

Handlung:
Damit ich euch nichts vor wegnehme, darf ich leider nicht zu viel verraten, da man ins Spiel geworfen wird und erst mal keinen Plan hat, was abgeht. Wir starten mit unserem Protagonisten Booker in einem Boot und werden nach alter Manier zu einem Leuchtturm gebracht. Von dort aus begeben wir uns in die schwebende Stadt Columbia im Jahre 1912 und machen uns auf die Suche nach einem Mädchen namens Elizabeth…

Protagonist:
Der Hauptcharakter war mir von Anfang an sympathisch. Sein Name ist Booker DeWitt und hat auf jeden Fall Humor. Seine inneren Monologe geben einem das Gefühl, einen Kollegen neben sich zu haben, der ein paar Ereignisse lustig kommentiert. So etwas hätte ich mir öfters gewünscht.

Charaktere:
Da wären Comstock, Booker und Elizabeth, die alle viel miteinander zu tun haben und oft vorkommen. Von Elizabeth hätte ich mir mehr erwartet. Schließlich verbringt man viel Zeit mit ihr, aber das meistens nur halbherzig bzw. zwangsmäßig. Muss man einfach selbst erlebt haben, um zu verstehen, was ich meine.

Ende (OHNE Spoiler):
Die letzten Minuten über hatte ich meistens so ein „Hähh-Gefühl“. Zwischendurch kam dann auch wieder ein wenig „Ahhhh“. Schlussendlich war’s dann aber nicht so leicht mit der Story. Obwohl ich gut aufgepasst habe, musste ich mir noch ein einstündiges Video auf YouTube ansehen, um meine Fragen alle zu klären. Der Plot geht extrem tief. Da wurde ich positiv überrascht.

Fazit:
Die Story habe ich mir eigentlich klischeehaft und emotional vorgestellt. Überraschenderweise ging die Handlung zum Schluss hin so tief, dass ich mich im Internet damit auseinandersetzen musste. Das kommt eigentlich selten vor. Überhaupt bei Spielen. Ich bevorzuge eigentlich emotionale Storys, aber verdient ist verdient.
Für die Story gibt’s von mir 24/25 Punkte.
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Atmosphäre:

Setting:
Was diesen Titel neben der Story noch auszeichnet, ist die detailreiche und bunte Spielwelt. Teilweise ist die Atmosphäre der Umgebung Balsam für die Seele. Speziell am Anfang haben mir die Areale sehr gut gefallen. Die Welt wirkt einfach lebendig mit wackelnden Plattformen, unternehmenslustige NPCs oder vorbeifliegenden Luftschiffen.

Soundtrack:
Während den Erkundungstouren wird man selten von Musik begleitet. Wenn dann durch einen atmosphärischen Chor, der sich Ingame befindet oder ähnliches. Orchestrale Unterstützung erhält man während den Schussgefechten. Soundtracks kann man sich ja auf YouTube anhören. Mir haben sie sehr gefallen.

NPCs:
Die zivilisierten Leute auf der Straße wirken zwar lebendig und unterhalten sich meistens, aber auf den Spieler selbst reagieren sie nicht oft. Finde ich schade. Da hätte ich mir eigentlich freche Kommentare der Leute gewünscht. Stattdessen glotzen sie einen mit großen Augen an und geben keinen Mucks von sich.

Fazit:
Der zweite Glanzpunkt des Spiels darf sich Atmosphäre nennen. Dank der Liebe zum Detail ist die Spielwelt sehr geil geworden. Ich hatte sogar drei Mal Gänsehaut. Auch der dynamische Soundtrack überzeugt.
Für die Atmosphäre gibt’s von mir 23/25 Punkte.
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Technik:

Grafik:
Die Unreal-Engine 3 gehört bekanntlich zum alten Eisen, aber sie tut ihren Dienst. So sehen die Schatten- sowie Licht- und Spiegeleffekte gut aus, Kantenflimmern konnte ich keins vernehmen und die Texturen sind größtenteils akzeptabel. Leider existiert bei dieser Engine kaum Physik. Wo bei der Frostbite-Engine ganze Gebäude zerstört werden können, ist es einem bei Bioshock nicht mal möglich einen Mixer von der Theke zu schlagen.

Sound:
Der Sound hält sich auch eher im durchschnittlichen Bereich auf. Alles zusammen läuft entweder im Dolby Digital oder DTS Verfahren. Oder man spielt wie ich mit linearem PCM. Die echten fünf Kanäle sind schon lange Standard und auch hier vorhanden, wobei der Center meistens nur bei Dialogen verwendet wird. Wie es sich gehört. Die Waffensounds sind eher mager. Genauso die restlichen Soundeffekte. Mit Ausnahme der sauber vertonten Stimmen und Soundtracks.

Umfang:
Es gibt lediglich einen Singleplayer, der etwa 8 – 15 Stunden in Anspruch nimmt. Dank der schlechten Spielmechanik bietet der Titel kaum Wiederspielwert, da man die Story ja schon kennt. Im Menü gibt es dafür schon eine Option, um die DLCs zu kaufen, obwohl es noch keine gibt.

Fazit:
Bioshock Infinte überzeugt in technischer Hinsicht nur geringfügig bei der Stimmenvertonung und bei Licht-/Schatten- und Spiegeleffekte. Ansonsten gibt es leider nicht viel Positives zu berichten.
Für die Technik gibt’s von mir 14/25 Punkte.
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Gesamtbewertung:

Storytechnisch gesehen ist Bioshock eins der Spiele des Jahres 2013. Genauso die Atmosphäre sticht positiv heraus. Daneben war das Gameplay schlecht und die Technik nur leicht über dem Durchschnitt. Seid mir nicht böse, aber nur weil ein Spiel manche Kriterien sehr gut erfüllt, ist nicht gleich das ganze Spiel sehr gut. Dementsprechend verstehe ich die außergewöhnlich guten Bewertungen der Gaming-Magazine und vieler Rezensenten nicht.

Für Bioshock Infinite gibt’s von mir 72/100 Punkte.

Das Spiel bekommt somit eine 4-Sterne-Wertung und hebt sich im Gesamten vom Durchschnitt ab. Auf jeden Fall einen Durchlauf wert. Des Weiteren würde ich mich über eine positive Bewertung freuen oder Kritik in Form eines Kommentars.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
55 Kommentare| 102 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2014
Also der Einstieg ist großartig, eine tolle Grafik, eine tolle Idee mit der Stadt.

Doch spätestens nach den ersten Kämpfen stellt sich eine recht langweilige Routine ein. Es ist ein plattes Ballerspiel im negativen Sinne. Ich vermisste Interaktion mit dieser so schön gestalteten Welt. Keine Gegenstände spielen eine Rolle, friedliche Personen wie Zivilisten sind nur blasse Statisten.
Die Kämpfe sind oft hektisch aber hinterlassen dennoch wenig Eindruck wenn man durch sie durch ist.

In der Mitte des Spiels hatte ich einen leichten Durchhänger, da mir hier auf die Story nicht mehr genügend voran ging. Zum Ende hin wurde die Story jedoch wieder stark und ich wurde wieder gefesselt.

Ein erneutes Durchspielen bietet sich nicht so sehr an.

Einen extra Abzug gebe ich dem Spiel für das wohl kränkeste Speichersystem, dass ich jemals in einem Spiel gesehen habe (und ich spiele seit über zwei Jahrzehnten). Es gibt genau einen Speicherplatz und ein Spielerprofil. Man kann nicht einmal das Spiel von Vorne beginnen ohne seinen Spielstand zu überschreiben. Man kann auch nicht speichern, wann man will, sondern es gibt nur automatische Speicherpunkte. Und die sind gerade in der ersten Hälfte des Spiels nicht gerade häufig. Man muss regelrecht gegen die Uhr spielen und sich überlegen, ob man nicht vielleicht zehn Minuten früher mit dem Spielen aufhört, weil man gerade einen Speicherpunkt erreicht hat, da man nicht weiß, ob man sonst eine viertel Stunde Spielfortschritt opfern muss, weil man keine Zeit mehr hat weiterzuspielen bis zum nächsten Speicherpunkt.
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am 17. Juli 2015
Also das ist ein Spiel wo cih gar nicht weiss wo ich anfangen soll zu schwärmen. Die Grafik ist bombastisch, die vertonung die Synchro die Effekte einfach Hammer, die Story ist viel zu gut und man kann nicht aufhören zu spielen. Dabei kommt noch eine so liebevoll mit einer Wahnsinns-Fantasie gestaltete Welt die viele Gimmiks besitzt, immer was zu staunen parat und eine entführende Wirkung hat. Dazu kommt noch oben drauf ein echt leicht zu erlernedes Gameplay und eine gute Steuerung.
Ich muss aber dazu sagen ich bin eigentlich ein PC Spieler und Ego-Shooter mit einem Gamepad bzw Joysticks anstelle einer Maus zu spielen ist für mich der Horror. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden und soll daher nicht in meine Bewertung mit einfliessen. Das ich es trotzdem auf der Konsole Spiele und mir die GamePad gefummel Schei..e antue, ist ja wohl Beweis genug das mich das Spiel nicht loslässt. Es ist trotz alle dem zu schaffen. Ich finde es genial das man am Anfang ein Schild bekommt und mal 1-2 Treffer so einstecken kann ohne sofort Leben zu verlieren. Das Schild generiert sich sehr schnell wieder. Also für mich Spielspass pur. Ich habe es noch nicht durchgespielt. ABer bis hier her kann ich nur sagen Atemberaubend.
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am 26. März 2013
Nachdem man mit Bioshock 2 unter 'fremder' Regie einen kleinen Durchhänger hatte, kehrt Bioshock Infinite nun zu Irrational Games, den Machern von Bioshock 1, zurück. Doch knüpft man mit dieser Rückkehr an alte Tugenden an? Oder bezaubert man mit Neuem?

Präsentation
Die Grafik ist auf den Konsolen klar etwas schwächer, das äußert sich primär an leichtem Kantenflimmern (zumindest manchmal) und schlechteren Texturen. Ansonsten bietet Bioshock Infinite alles, was das Herz begehrt. Der erste 'Flug' über Columbia alleine ist ein wunderschöner Anblick und jede weitere Szenerie die man in der 12-15 Stunden langen Kampagne betritt, ist schön anzusehen. Der Sound steht der wunderschönen Optik in nichts nach: die Musik ist Bioshock-Typisch der jeweiligen Zeit entsprechend, Waffen - und Gabensounds klingen absolut stimmig. Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen und stimmig, weder klingen die Sprecher gelangweilt, noch betonen sie manche Sätze falsch und auch die vielen Nebendialoge, die man in Columbia belauschen kann, klingen super und erzeugen eine tolle Atmosphäre. Englische Synchronisation ist ebenfalls enthalten, wem das dennoch nicht zusagt.

Story
Ohne zuviel zu verraten sei gesagt, dass die Story Klasse ist. Man selbst spielt Booker DeWitt, dessen Hinter- und Beweggründe lange ein Geheimnis bleiben und sich erst langsam lüften. Bioshock Infinite hat keineswegs den Vorteil eines Bioshock: inzwischen rechnet man direkt mit einem Twist. Selbiger kommt auch, jedoch darf man soviel sagen: vorbereitet ist man darauf nicht und auch nicht alles wird auf einem Silbertablett serviert und beantwortet. Das bietet zum einen Raum um sich selbst eine Meinung zu bilden und darüber nachzudenken, als auch eine Motivation, noch einen Durchlauf zu starten. Insgesamt ist die Handlung gepaart mit der Atmosphäre einfach meisterlich.

Gameplay
Nun, ein Bioshock hatte noch nie die beste 'Shootermechanik' sondern hatte stets von Handlung und Atmosphäre der Welt gelebt. So ist es auch in Infinite. Die Steuerung ist manchmal etwas schwammiger und hektischer, als bei so manch anderem Vertreter des Genres, allerdings bewegt man sich dennoch auf einem hohen Niveau. Der typische Kampf mit Waffe und 'Gabe'(wie die 'Plasmide' Columbias nun heißen) erfolgt über beide Schultertasten. Neu ist allerdings: während man von den Gaben weiterhin alle besitzen, mit sich herumtragen und sie auswählen kann, trägt man nur noch zwei Waffen mit sich herum. Selbige lassen sich via Schultertaste schnell durchschalten (wie die Gaben auch), allerdings muss man stets neue Waffen aufsammeln/finden, wenn man eine andere will. Das klingt zunächst lästig, allerdings findet man die Waffen derlei häufig, dass es kaum ins Gewicht fällt. Munition für Waffentypen behält man glücklicherweise, unabhängig vom Besitz der Waffe.
Neu hinzu kommen letztlich zwei Features: der Greifhaken, der sowohl als Waffe für den Nahkampf, als auch als Fortbewegungsmittel auf den Schienen der bahn Columbias dient. Letzteres klingt zunächst lästig, allerdings macht das Fahren auf den Schienen, als auch Luftangriffe beim Absprung von selbiger, unglaublichen Spaß.
Das zweite, neue Feature ist Elizabeth. Selbige hat die Gabe, Risse zu öffnen. Selbige werden einem angezeigt und können durch gedrückt halten der Aktionstaste von ihr geöffnet werden. Letztlich kann das alles bedeuten: alte Munitionsstände, MG-Türme, Verankerungen für den Haken oder Medipaks werden durch einen Riss in das Hier und Jetzt gezogen und können benutzt werden, darunter fallen auch Deckungsgegenstände wie Mauerstücke etc. Das ist ein nettes, manchmal zu starkes Feature, allerdings kann man auf den höheren Schwierigkeitsgraden ganz schön dankbar dafür sein. Schwierigkeitsgrade gibt es vier, wovon einer beim durchspielen freigeschaltet wird.
In ebenso klassischer Bioshock-manier lassen sich Waffen aufrüsten, diesmal etwas genauer (Munitionskapazität, Waffenschaden etc) zudem kann man auch die 'Gaben' aufrüsten (bessere Effekte) und bei sich selbst mehr Lebenskraft, Salz (quasi 'Mana') oder den Schild aufrüsten.

Welt
Die Welt von Bioshock Infinite mag ich an der Stelle nochmals hervorheben, denn sie ist fantastisch geworden. Irrational Games hat es ausgezeichnet geschafft, eine neue Welt zu erschaffen, einem neuen Dystopia Leben einzuhauchen. Columbia ist nicht nur einfach Rapture in der Luft, es ist ein komplett neues, nicht minder atmosphärisches Szenario. Anstelle von Verfall und Drogensucht hat man eine heile Welt, deren Abgründe sich aber still, heimlich und versteckt vor einem auftun. Das kann man an der Stelle einfach nur loben und bewundern. Besonders schön ist das dadurch, dass sich das Spiel anfangs 'viel' Zeit lässt, um einen in diese Welt zu entführen, bevor überhaupt erst Feuergefechte losgehen.

Fazit
Bioshock ist momentan der Shooter schlechthin. Wer Teil 1 geliebt hat, kommt an dem Teil nicht vorbei. Irrational Games hat ein Meisterwerk geschaffen, welches mit Entscheidungen, moralischen Fragen, Atmosphäre, einer dichten Story und einer lebendigen Welt aufwartet. Dabei ist das Spiel nie vorhersehbar oder monoton und weiß über die gesamte Dauer von 12-15 Stunden zu unterhalten und überzeugen. Kritikpunkte findet man zweifelsohne in der Optik und dem nunmal hinter Far Cry oder Crysis stehendem Gameplay. Doch wer Bioshock kennt und kauft, tut es primär wegen anderen Dingen. 10 von 10 Sternen, absolute Kaufempfehlung.
1212 Kommentare| 77 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2013
Bioshock 1 war für mich ein Meilenstein, nach dem 2 Teil war ich aber auch froh das die Entwickler ein neues Setting kreierten. Die Wolkenstadt Columbia, ist eigentlich wunderbar ist es doch das exakte Gegenteil zur Unterwasserstadt Rapture. Also grundsätzlich war ich extrem gespannt auf das Endprodukt.

Nun ich will versuchen mich kurz zufassen da die Rezi von B. R. Long-harzheim "scelestrus" zum größten Teil meine Erlebnisse mit dem Spiel wieder spiegeln. Ich möchte auch betonen das es ein gutes Spiel ist und die Kaufentscheidung nicht unbedingt negativ beeinflusst werden soll. Ich persönlich muss solch eine Reihe aber immer an den Vorgänger messen und dann bleiben mir nur 3 Sterne übrig um mMn fair zu bleiben.

Daher ist meine Rezi mehr hilfreich wenn man die alten Teile gespielt hat.

Folgende Änderungen tragen dazu bei:

Das Leveldesign wirkt von Anfang bis Ende durchdacht, einfallsreich und fantasyvoll aber auch schlauchig. Vielleicht geht es nicht allen so aber die Wolkenstadt hat mir mehr Freiheit suggeriert, es gibt keine Karte des aktuellen Levels wie bei den Vorgängern weil sie auch einfach nicht mehr nötig ist. Das bestätigt mir den schlauchigen Eindruck.

Das Nutzen für eigene Zwecke von feindlichen Wachbots, Überwachungskameras und Geschützen mittels hacken fehlt nun komplett. Schade, hat echt Spaß bereitet und das taktische Gameplay erweitert. Dafür gibt es nun überall im Spiel Zeitrisse womit es möglich ist Unterstützung in Form von Raketentürmen etc. zu holen. Für mich kein gleichwertiger Ersatz.

Das Waffensystem hat keine positiven Veränderungen ganz im Gegenteil. Man kann nicht mehr, genauso wie die Vigors bzw. Plasmide mittels Drehscheibe, alle Waffen mit sich tragen und auswählen sondern immer nur 2. Überall liegen Waffen rum (nicht positiv für die Atmosphäre) damit ich mich ständig entscheiden darf welche ich als nächstes mitnehme. Zudem fand ich es fantastisch das in den Teilen zuvor die Waffenupgrades optisch auch deutlich zu sehen waren. Ist bei Infinite überhaupt nicht mehr der Fall und büsst daher auch hier wieder an Atmosphäre ein.

Es gibt keine unterschiedlichen Munitionstypen mehr wie zum Beispiel "Ionischer Schrott", ebenfalls ein taktisches Element was gestrichen wurde.

Der Handyman und Elizabeth sind für mich das Pendant zu Big Daddy und den Little Sister aus den ersten Teilen. Leider hat mich das interagieren mit den zweit genannten um einiges mehr unterhalten und berührt. Die Kämpfe mit dem Handyman nerven da ich nicht den Eindruck hatte es gibt, bis auf sein Herz, taktische Schwachstellen. Den Big Daddy haben die Elektroplasmide und die unterschiedlichen Munitionstypen zugesetzt.

Wie bereits von B. R. Long-harzheim "scelestrus" in seiner Rezi beschrieben, sind die Kämpfe nicht mehr so persönlich (toll von dem User beschrieben). Hat man früher noch leichte Gänsehaut bekommen, da die verrückten Splicer auf der Suche nach dir verrücktes Zeug geschwafelt haben, fehlt mir jetzt keine ähnliche Situation ein. Die Kämpfe sind distanzierter daher nicht so einprägsam und atmosphärisch. Vigors/Plasmide haben dann keinen optischen Reiz für den Kampf und ich bin ein Gamer der auf Optik und Atmosphäre viel wert legt und dafür muss nicht immer eine tolle Grafik die Ursache sein.

Ich muss ebenso beipflichten das die Vigors, im Gegensatz zu den Plasmiden der ersten Teile, keinen großen Stellenwert mehr einnimmt. Sie sind hilfreich aber längst nicht so in das Spiel integriert wie früher der Fall.

Das Sky Rail System ist inovativ und macht Laune kommt aber zu selten zum Einsatz.
Auf dem Luftschiff hat das System durchaus seinen Reiz und kleinere Bereiche zwischendurch nutzen das Feature sehr gut. Im Großen und Ganzen kommt es aber für meinen Geschmack zu selten zur Geltung.

Fazit: Es fällt mir sichtlich schwer das Spiel genauer zu beschreiben und nicht nur Vergleiche aufzustellen, da es in meinen Augen ein Downgrade zu den alten Teilen darstellt. Bis auf ein gänzlich neues Level- und Gegnerdesign sowie den viel zu wenig zum Einsatz kommenden Sky Rail System fällt mir keine wirklich große Neuerung ein. Dafür aber viele ältere Elemente die mir fehlen oder nicht gleichwertig ersetzt wurden. Die Story ist klasse, durchaus spannend und überraschend aber für mich persönlich, trifft ganz sicher nur auf wenige Gamer zu, ist das Gameplay und die Atmosphäre zwischen den cutscenes und Dialogen entscheidend! Die Story ist für mich zweitrangig, damit will ich aber auf keinen Fall anders Denkende verurteilen.

Trotz allem habe ich das Spiel beendet und den Kauf nicht bereut. Es hat mir Spaß bereitet und der Spielumfang mit ca 15 h ist großartig für ein Shooter. Jedoch muss der Teil sich vor mir mit seinen älteren Brüdern messen und hat leider versagt.

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen das es mir wichtig war meine Meinung kund zu tun, in dem ich eine fette Lanze speziel für den 1 Teil breche und sich das in dieser Rezi wieder spiegelt.

Wertung: 3,5/5

PS: Nun muss ich feststellen das ich mich nicht kurz halten konnte. Sorry ;)
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am 18. November 2013
Nach dem wirklich stimmungsvollen Setting von Rapture haben mich im 3.Teil von Bioshock die Idee und die hübsche Grafik angesprochen.
Im Gegensatz zu den Tests und den vielen euphorischen Rezensenten bin ich allerdings nicht so begeistert.

GRAFIK:

Die hübsche, pastellfarbene Grafik hat mir gefallen, auch wenn sie technisch nur Durchschnitt ist. Das war mir zwar bewußt aber ständig dieselben Flaschen, dieselben Möbel, dieselben Blumen, dieselben Bilder (und dann noch alles festgeschraubt) und die immerselben Gegner zu sehen, war auf Dauer dann doch ernüchternd. Auch sonst sind alle Menschen in Columbia eineiige Zwillinge.
Beim Spielen stört das zwar nicht aber wenn man es genau nimmt, ist es schon sehr simpel gehalten.

GAMEPLAY:

Die Kräfte machen viel Spaß, sie funktionieren tadellos und man kann sie auf verschiedene Weisen anwenden und damit experimentieren. Auch das Springen und Gleiten an den Schienen macht mächtig Laune. Die Steuerung geht flott von der Hand und ist sehr sauber programmiert. Genauso funktioniert Elisabeth ganz toll, sie bietet praktische Unterstützung im Kampf und verhält sich intelligent. (Im Gegensatz zu allen anderen Bewohnern, die angewurzelt sind und sich bestenfalls ducken, wenn geballert wird.)

STORY:

Die Story um die so ein Aufhebens gemacht wurde, ist zwar interessant aber so einmalig nun auch wieder nicht um dafür dermaßen gehypt zu werden. Außerdem versteht man sie erst beim 2. od. 3. Durchlauf, denn sie besteht zu 90 Prozent nur in Form von Sprachnachrichten.

Es gibt so viele Hinweise und zusammenhanglose/abstrakte Sprachaufnahmen (Voxophones), daß man während des ersten Durchspielens kaum bis keine Ahnung hat worüber überhaupt gesprochen wird, worum es eigentlich geht. Dies erschließt sich (ansatzweise) erst nach dem Spielende, und auch da nur sehr grob.
Wer ein bißchen mehr erfahren möchte, muß nochmal spielen, ganz genau zuhören und viele Notizen machen. Oder man liest einfach alles in diversen Foren nach, die voll von Erklärungen und Deutungen sind.

Das große Debattieren und Philosophieren zu Bioshock Infinite kann ich nicht recht nachvollziehen und sollte jetzt auch nicht allein für die Bewertung des Spieles entscheidend sein. Dieses ist zugegebenermaßen ganz nett und hat einen gewissen Überraschungseffekt, ist aber andererseits nicht wirklich neu, weshalb ich dem Hype und den überschwenglichen Bewertungen nicht folgen kann.

FAZIT:

Bioshock Infinite hat mich nach der tollen Atmosphäre in Rapture auf mehr hoffen lassen, ein zweites Mal werde ich es wahrscheinlich nicht mehr spielen (va auch weil man wieder ohne Fähigkeiten und von Null beginnt und fürs Geldsammeln nochmal alles absuchen muß, was einfach zuuu lange dauert für ein zweites Mal).

Der halb-außergewöhnliche Shooter bietet ein bißchen Spannung und relative wenige Gegner, was ihn insgesamt etwas langatmig macht, trotz des flotten und sauberen Gameplays.

Dennoch bewegt man sich gerne in dieser Welt, sie ist zwar simpel aber schön und stimmig. Großteils ist sie auch nicht langweilig geworden, aber echte Höhepunkte gibt es nicht (zB. habe ich nach dem ersten Auftauchen des Songbirds auf etwas Großes gewartet, leider vergebens.)

Daher gibt’s insgesamt: 3,5 Sterne
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am 27. Januar 2016
Manchmal bleibt man mit der Spielfigur einfach nur stehen, damit die Szene um einen herum wirken kann. Die Kulisse ist teilweise traumhaft, die Story entwickelt sich schlüssig und wartet am Schluss noch mit einer gehörigen Überraschung auf. Mir wurde nie langweilig, die Zeit im Game verging wie im Flug. Wer schon Bioshock 1 + 2 gespielt hat, findet schneller hinein, aber auch Zwischendurchzocker haben ohne Vorwissen schnell heraus, worum es geht. Da auch Teil 1 und 2 durchaus zu den "intelligenten Shootern" zu zählen sind, empfehle ich den Kauf aller drei und wünsche ca. 30 Stunden Spielvergnügen! ;-))
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TOP 1000 REZENSENTam 16. September 2014
BioShock ist Kult. Die Story ist erstklassig und schön verpackt mit einem klassischen Shooter. Es macht Spaß und einmal angefangen mag man trotz etwas pixxeliger Grafik und einiger Bugs im grafischen Sektor nicht mehr aufhören.
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Bioshock 1 hat mich in Sachen Atmosphäre vollkommen überzeugt, das Ballern und Geräte hacken fand ich lästig. Bioshock Infinite mit seiner Wolkenstadt Columbia ist atmosphärisch genau so überzeugend wie die Unterwasserstadt Rapture. Das Ballern in Infinite ist, besonders wenn man Ego-Shooter-Meisterwerke wie Killzone 3 als Vergleich bemüht, ein schlechter Witz! Stumpf und lästig, aber zumindest mit schnellen Erfolgserlebnissen für Wenigspieler.

Kurz gesagt, das hier ist alles nicht so toll:

- Als Ego-Shooter ist das Spiel Grütze, die Gegner haben 0 Intelligenz, die Action wirkt gänzlich unecht und an den Haaren herbeigezogen, man betritt einen Raum und bewegt sich frei, dann ertönt ein Signal und los geht das Geballer - das wirkt albern und ist lästig
- Die Story ist stellenweise penetrant aufdringlich: ja, ja, die Welt ist schlecht und Menschen
sind gemein, wir haben es verstanden.
- Die Grafik ist wirklich schön, aber sie wirkt auch völlig künstlich, eben wie ein Videospiel (MW2 und Killzone 3 wirken wesentlich echter)
- Rapture war deutlich beklemmender, es gab tollte Horror-Einlagen und alles wirkte neu und innovativ, Columbia ist eine Art Rapture-in-den-Wolken
- Entscheidungen haben keine bedeutenden Auswirkungen, ob man sich nun "gut" oder "böse" verhält - es bringt keinen anderen Spielablauf mit sich
- Nimmt man einzelne Spielpassen, dann ist das hier nur ein 4 Sterne Spiel, weil es an Abwechslung und Spaß bei den Actionpassagen mangelt
- Die Sky-Line wirkt albern, mich erinnert das an einen Jahrmarkt: "die nächste Runde rückwärts" und so.
- Die Figuren interagieren nicht mit dem Spieler: das wirkt lächerlich

Das ist alles nicht so erfreulich. Dazu kommen dann noch Momente, in denen das Spiel fest hängt und nur durch Neustart wieder zum Laufen gebracht werden kann, aber so eine Szene auf einer Sky-Line kam mir bisher nur an einer Stelle vor, also kein wirklich störender Kritikpunkt. Sehr erfreulich für Gelegenheitsspieler: ein Pfeil weist, wenn man denn will, den Weg zum nächsten Ziel.

Die Umstellung von Bioshock auf Bioshock Infinite ist keine. Wie gehabt wird die Geschichte durch eigenes, nicht vorgeschriebenes, Entdecken der Umgebung, durch Rückblenden, mit einzusammelnden Tonbändern und in Zwischensequenzen erzählt, die sich nahtlos an die Spielszenen anschließen. Statt einem Szenario Kalter-Krieg spielt Infinite 1912. Wir sind Booker DeWitt und müssen in Columbia das Mädchen Elisabeth suchen. War in Bioshock 1 vor allem die Welt an sich der Star und vielleicht noch die Big Daddies und Little Sisters, ist es in Infinite vor allem Elisabeth, aber auch sehr stark Columbia.

"Gewinner von 80 Preisen" steht auf der Verpackung und wird auch im Werbeclip erwähnt. Es ist auch ein wirklich überdurchschnittlich gutes Spiel! Enttäuscht von CoD: Special Ops 2? Verwöhnt von Far Cry 3? Bioshock Infinite ist zwar kein guter Shooter, aber die Spielewelt ist eine der beeindruckensten, die es bisher gab! Wenn im Hintergrund ein Gebäude einstürzt und man sich unter die Zuschauer mischt wirkt das wie ein Kommentar auf den 11. 9.2001. Überhaupt diese Welt! Ein Strandspaziergang! Ein fliegendes Boot, auf dem eine Kopie der Beach Boys singt! Im Vorbeigehen die Gespräche der Einheimischen mitbekommen! Der Sound! Vorbeiziehende Luftschiffe! Dieser wunderbare Comic-Look! Das ist wirklich mal ein super Film zum Mitspielen! Trotz mancher Plattheiten wesentlich faszinierender und erwachsener als Uncharted 3. Bioshock Infinte schreit geradezu nach einer Verfilmung. Wäre es ein Film, ich würde ihn mir drei Mal im Kino ansehen. Weil er so schön aussieht, nicht weil ich ihn nicht gleich beim ersten Mal verstanden habe. Wer nicht durch das Spiel hetzt, sondern Columbia in Ruhe entdeckt, hat ohnehin am meisten von diesem Erlebnis!

1 Spieler, Grafik: 720p, Sound: dts 5.1, USK 18, Wendecover, Anleitung, Dualshock 3 Vibrationsfunktion, Move-Unterstützung, 2K Games 2013
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am 18. Januar 2015
Ich hab vor Jahren mal Bioshock 1 gespielt und konnte mich aber nicht so richtig damit anfreunden. Doch irgendwann war Bioshock Infinite hier im Angebot und ich dachte mir, ach komm gibt dem Spiel ne Chance. Und ich bin froh das ich es gemacht hab.
Die Story ist richtig gut, der Schluss hat ein Wow Effekt und gibt Grund zum grübeln.

Das Spiel lauft flüssig und die Grafik ist gut. Alles ist im eigenen Bioshock Stil gehalten und hat seinen eigenen Charme. Das muss man alles Mögen und sich auch etwas in die Welt rein leben aber wer das mag der findet es klasse.

Das Spiel hat mir so viel Spaß gemacht das ich mir gleich nach dem ich es mehrfach durch hatte, Bioshock 1 und 2 im der Sonderedition geholt hab. OK Bioshock 1 ist immer noch nicht so ganz mein Ding, aber Teil 2 fand ich auch echt gut.
Bioshock Infinite bleibt aber einfach mein absoluter Liebling unter den 3 Teilen.

Zu Story will ich weiter nix sagen das würde den Spaß nehmen. Mit dem Auswahlsystem für die Waffen und die Kräfte muss man sich am Anfang etwas anfreunden klappt aber nach einiger Zeit echt gut.
Die Gegner sind Abwechslungsreich und die KI ist auch nicht schlecht.

Alles in allem kann ich euch nur empfehlen in das Spiel mal rein zuschauen.
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