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120 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Animation und liebevolle Westernparodie!
Filme und das Gefallen daran sind eine Frage des Geschmacks und ich gewähre vorbehaltlos jedem sein eigenes Urteil, aber was ich hier an Rezensionen lesen musste, führte zu starkem Juckreiz in den Fingern ...

Schon Goethe sagte: Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

Ich verstehe daher...
Veröffentlicht am 2. März 2012 von Max Mustermann

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rango
Was bei diesem Film gefällt, sind nicht nur die ausgesprochen detailfreudigen Animationen - der Film gibt vor allem bei den Großaufnahmen der "Darsteller" ein fabelhaftes Bild ab -, sondern auch, dass die klassische Heldensage (und was sind Western anderes?) gleichsam persifliert wie auch durchexerziert wird.
Das Grundmuster der Handlung ist, wie...
Vor 21 Monaten von Rudi veröffentlicht


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120 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Animation und liebevolle Westernparodie!, 2. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Rango [Blu-ray] (Blu-ray)
Filme und das Gefallen daran sind eine Frage des Geschmacks und ich gewähre vorbehaltlos jedem sein eigenes Urteil, aber was ich hier an Rezensionen lesen musste, führte zu starkem Juckreiz in den Fingern ...

Schon Goethe sagte: Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

Ich verstehe daher die Rezensenten hier nicht, die hier die vermeintlich platte, schon tausendfach dagewesene Story kritisieren. Alle Animationsfilme, und auch sonst die meisten Kinofilem, kommen mit einer platten Story daher und es geht immer um Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt, den Kampf zwischen Gut und Böse usw. So ist dies halt bei Toy Story, Ice Age, Herr der Ringe und Co.! Doch dazu unten noch eine Anmerkung.
Wer die außergewöhnliche Geschichte sucht, ist im Blockbusterkino in der Regel falsch und sollte sich auf die Suche nach den meist unbekannten, leise erzählten Filmen machen. Dort wird er fündig!

Hier behaupten viele, dass sie das Genre Animationsfilme lieben, bewerten den Film aber schlecht und erwähnen meist mit keiner Silbe die wundervolle Animation. Das ist mir völlig unverständlich. Wie kann man so etwas behaupten, ohne die eingesetzte Technik, die wundervoll gestalteten Details usw. nur zu erwähnen? Besitzen diese Rezensenten etwa noch einen alten Schwarz-Weiß-Fernseher aus dem Jahre 1970?
Hauptsache mal behauptet, damit man eine Lizenz zum Schlechtreden erhält? Ein Liebhaber des Genres müsste alleine für die Animation 5 Sterne geben.

"Rango" ist ein fantastisch animierter Film und besticht durch eine unglaubliche Liebe zum Detail, eine fantastische Tiefenwirkung auch ohne 3D, eine unglaublich realistische Darstellung von Licht, Wasser und Schatten! Obwohl ich nahezu alle Animationsfilme der letzten Jahre gesehen habe, war ich von der Steigerung doch sehr schwer beeindruckt. Hier verlieren sogar die Pixar-Filme, von denen ich die meisten sehr schätze und schon für äußerst gelungen halte.

Und noch ein zweiter Hinweis an alle, die es nicht verstanden haben. "Rango" ist eine Westernparodie. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass es keine neue Story gibt. Eine Parodie dafür zu kritisieren, dass es eine Parodie ist, erscheint mir unsinnig und wenig intelligent. Ob es sich hierbei um eine gelungene Parodie handelt, bleibt dann dem Geschmack oder der geistigen Hinlänglichkeit jedem selbst überlassen.

Wer so wie ich mit nur 2 Programmen der öffentlich-rechtlichen Anstalten aufgewachsen ist, kennt das Genre Western unweigerlich wie seine eigene Weste(r)ntasche (Der Kalauer am Rande ... Entschuldigung!).
Alleine der Sturz vom Dach eines Hauses kopfüber durch ein Scheunendach nachdem er angeschossen worden war ... Herrlich!!! Wer kennt diese Szene nicht? Alleine diese weckte zahlreiche Erinnerungen an die große Zeit des Westerngenres.

Und noch eines:
Viele kritisieren, dass "Rango" kein Kinderfilm sei. Ja und? Das ist "Rambo" auch nicht, aber dafür wird der Film nicht kritisiert. "Rango" ist nicht Winnie the Pooh und will es auch nicht sein. Die Angabe FSK 6 stellt keine Kategorisierung "Kinderfilm" dar und die Gleichung Animationsfilm = Kinderfilm erscheint mir von einer tumben Simplizität, die ihresgleichen sucht, denn, nur so am Rande, es gibt auch animierte Pornos.

Ich selbst habe den Film mit 2 Kindern (6 und 9 Jahre alt) gesehen und sie fanden ihn toll und witzig. Sicherlich konnten sie der Story nicht immer folgen und hatten keinen Sinn für das Parodistische, aber sie haben sich köstlich amüsiert und somit hat der Film - aus der Sicht der Kinder - seinen Zweck erfüllt.
Und - bevor jetzt Kommenantare wie "Aber meine Kinder ..." folgen - natürlich gibt es mit großer Sicherheit auch Kinder, denen der Film nicht gefallen hat, aber dies ist wie bei den Erwachsenen. Geschmack ist eben individuell, aber Erwachsene sollten sich nicht immer vermeintlich allwissend anmaßen, ein unqualifiziertes Urteil auszusprechen.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Animationen treffen auf Story mit hintergründigem Humor & Tiefgang, 3. März 2012
Von 
H. Weisser "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Rango [Blu-ray] (Blu-ray)
>>> ZUM FILM <<<
In Zeiten, da - vornehmlich aus dem Hause Pixar - viele sehr gute, computeranimierte Filme erscheinen, fällt es sehr schwer, eines dieser Genre-Highlights besonders hervorzuheben. Mit RANGO hat jedoch die Animationskonkurrenz (eine Gemeinschaftsproduktion von Nickelodeon Movies, Blind Wink & GK Films) einen Film veröffentlicht, der - gerade weil er ein wenig "anders" ist - so viel Spaß bereitet, dass ich ohne zu zögern das Urteil ÜBERRAGEND aussprechen kann.

Zunächst fällt die sehr gute Story auf. Die originelle Mischung aus klassischer Außenseitergeschichte und deftiger Zvilisations- und Kapitalismuskritik wird vor allem durch überraschend tiefgründige Dialoge getragen, die mit einem ironischen oder auch sarkastischen Humor garniert sind. Zudem lässt RANGO mehr als nur einmal Metapher statt eindeutiger Worte sprechen.
Rango ein Antiheld, eine Story mit Ecken und Kanten und keine offensichtlichen Schenkelklopfer - kann RANGO trotzdem begeistern? Ja! Jedoch muss man sich von der Vorstellung verabschieden können, mit RANGO einen klassischen Animationsfilm zu sehen. Er liefert keine Lacher im Minutentakt und überzeugt stattdessen mit einer erwachsenen Inszenierung. Diese Fakten sowie der relativ hohe Gewaltfaktor dürften daher dafür sorgen, dass RANGO - trotz FSK6-Freigabe - bei den jüngsten Zuschauern nur begrenzt Punkte sammeln kann. Trotzdem bekommen die Macher von mir ein DICKES DANKESCHÖN für den bei RANGO gezeigten, inszenatorischen Mut.
Ich muss jedoch gestehen, dass auch ich ein wenig Anlaufzeit benötigt habe, bis ich mich mit der speziellen RANGO-Erzählweise anfreunden konnte. Vermutlich war ich zu sehr durch andere Animationsfilme geprägt, die bei mir für eine etwas andere Erwartungshaltung gesorgt hatten. Wenn man sich jedoch mit dem präsentierten Erzählstil angefreundet hat, dann wird man den Film mit von Minute zu Minute mehr lieben.

Erleichtert wird dies zusätzlich durch Charakterzeichnungen und -animationen, die ihresgleichen suchen. In RANGO tummelen sich eine Vielzahl sprechender Tiere: Echsen, Schildkröten, behaarte Saugetiere, Schlangen, Vögel, ein Gürtelter... undsoweiterundsofort. Jedes - aber auch wirklich jedes (!) - Lebewesen ist derart perfekt animiert, dass man ungläubig staunend vor dem Fernseher sitzt. Besonders hervorzuheben sind die behaarten Säuger, deren Fell absolut lebensecht wirkt. Würden die Tiere sich nicht menschlich verhalten, Kleidung tragen und reden - man würde den Unterschied zu echten Vorbildern kaum oder gar nicht mehr wahrnehmen können.

Mindestens ebenso gelungen ist die Vielfalt der Charakterzeichnungen, da sich alle kleinen und großen Helden oder Bösewichte klar erkennbar voneinander unterscheiden. Von tierisch lieb bis extrem böse reicht dabei die Bandbreite, und für alle denkbaren Schattierungen dazwischen ist Platz in RANGO. Richtiggehend genial sind die Bewegungen, Regungen und Emotionen der einzelnen Charaktere umgesetzt worden. Wie genial, fällt auf, wenn mehrere animierte Figuren das Bild bevölkern und selbst der kleinste Nebencharakter am Bildrand noch zur Szene passende, sichtbare Emotionen zeigt.

Und als wäre dies alles nicht schon begeisternd genug, haben aufmerksame Cineasten die Gelegenheit, sich in RANGO auf einen Trip durch mehrere Jahrzehnte Filmgeschichte zu begeben. Gleich mehrere direkte oder subtile Anspielungen auf andere Filme sind zu sehen bzw. zu erspähen. Am offensichtlichsten dürfte dabei jene Szene sein, in der der Titelheld quasi direkt in die Handlung von "Fear And Loathing In Las Vegas" hinein- und wieder hinauskatapultiert wird. Kleine Anmerkung: Johnny Depp spielt nicht nur eine der Hauptrollen in "Fear And Loathing...", sondern leiht RANGO im englischen Original auch seine Stimme. Wer zudem das Pod-Rennen aus "Star Wars - Episode I" kennt, dürfte in einer kurzen und actionreichen Szene freudig schmunzeln. Dass sich RANGO zuletzt auch noch ehrfürchtig verbeugt vor Klassikern wie "12 Uhr mittags", "Die Zeitmaschine", "Apocalypse Now" oder "Spiel mir das Lied vom Tod" und Clint Eastwoods Rolle aus den Spaghetti-Western der 60er Jahre mit einem Augenzwinkern seine Ehre erweist, treibt den Spaß auf die Spitze und rundet das Filmvergnügen perfekt ab.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
P.E.R.F.E.K.T. Alle Bildwerte sind so referenzwürdig, dass man insgesamt ein Bild zu sehen bekommt, das extrem plastisch wirkt. Ja, beinahe so, als könnte man es greifen - auch wenn es "nur" ein 2D-Bild ist

TON (gehört mit 7.1 Set)
Der deutsche Ton wird nur im datenreduzierten Dolby 5.1-Format, der englische Originalton hingegen im DTS-HD MA-Format dargeboten. Wenngleich auch der deutsche Ton scheinbar über jeden Zweifel erhaben zu sein scheint, fällt im Direktvergleich die größere Räumlichkeit der englischen Tonspur auf. Für 99,9% der Zuschauer dürfte dieses kleine Manko jedoch gut zu verschmerzen sein.

EXTRAS
Deleted Scenes, Storyboard als Picture-in-Picture, Blick hinter die Kulissen, sowie zwei weitere Specials. Das Highlight ist jedoch der sehr interessante Audiokommentar.

>>> FAZIT <<<
Wenngleich die herausragende inhaltliche Qualität von RANGO den ganz kleinen Zuschauern entgehen dürfte, so kann der Film für alle anderen uneingeschränkt empfohlen werden. Und ich muss deutlich sagen: "Alle anderen" sind eher die Zielgruppe, da RANGO kein Kinderfilm ist. Es gibt wahrlich sehr viele, sehr gelungene Genre-Vertreter - aber RANGO ist tatsächlich einmalig. Eine Perle unter den Animationsfilmen. Unbedingt anschauen!
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127 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts von Lustig - Das solls auch nicht sein!!, 21. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider hat es schon zu Zeiten als der Film im Kino war immer wieder Kritik gegeben, dass der Film nicht lustig sei???!? - Leute kapiert es endlich, dass ist nicht der Sinn des Films, dieser hat ganz andere Ansprüche.
Für Kinder nur bedingt geeignet, da einerseits das Verständnis fehlen wird und andererseits die Erwartungshaltung die den Kleinen von Mama & Papa eingegeben wurde bei Weitem nicht erreicht wird. So schleichen Familien mit kleinen Kindern enttäuchst aus dem Kino, kein Wunder wenn man nicht ordentlich nachliest worums eigentlich geht.
Dem aufmerksamen Zuseher wird nicht entgehen, dass in diesem Film weit mehr steckt, als irgendeine Animation a la "kleines Viecherl hat sein zu Hause verloren und will wieder zurück in seinen Käfig". So entwickelt sich hier ein Ökowestern passend zur Wirtschafts- und Atomkrise der Extraklasse, wobei von lustig sehr bald nichts mehr zu merken ist. Super Story mit viel Tiefgang und Spannung, dazu die Parallelen zu Westernklassiker wie High Noon und Konsorten. Da wirds einem manchmal richtig warm ums Herz. Die Figuren bestehend aus Eidechsen, Ratten, einer Schildkröte, Schlange und Vögel sind so menschlich, dass man nach 1,5 h völlig vergessen hat, in einem Animationsfilm zu sitzen. Klar dass die perfekte Technik dies noch weiter unterstützt.
Meiner Meinung nach das Beste was es auf dem Sektor gibt, mit unbedingter Anschauempfehlung.
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55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Animation und liebevolle Westernparodie!, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Rango (DVD)
Filme und das Gefallen daran sind eine Frage des Geschmacks und ich gewähre vorbehaltlos jedem sein eigenes Urteil, aber was ich hier an Rezensionen lesen musste, führte zu starkem Juckreiz in den Fingern ...

Schon Goethe sagte: Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

Ich verstehe daher die Rezensenten hier nicht, die hier die vermeintlich platte, schon tausendfach dagewesene Story kritisieren. Alle Animationsfilme, und auch sonst die meisten Kinofilem, kommen mit einer platten Story daher und es geht immer um Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt, den Kampf zwischen Gut und Böse usw. So ist dies halt bei Toy Story, Ice Age, Herr der Ringe und Co.! Doch dazu unten noch eine Anmerkung.
Wer die außergewöhnliche Geschichte sucht, ist im Blockbusterkino in der Regel falsch und sollte sich auf die Suche nach den meist unbekannten, leise erzählten Filmen machen. Dort wird er fündig!

Hier behaupten viele, dass sie das Genre Animationsfilme lieben, bewerten den Film aber schlecht und erwähnen meist mit keiner Silbe die wundervolle Animation. Das ist mir völlig unverständlich. Wie kann man so etwas behaupten, ohne die eingesetzte Technik, die wundervoll gestalteten Details usw. nur zu erwähnen? Besitzen diese Rezensenten etwa noch einen alten Schwarz-Weiß-Fernseher aus dem Jahre 1970?
Hauptsache mal behauptet, damit man eine Lizenz zum Schlechtreden erhält? Ein Liebhaber des Genres müsste alleine für die Animation 5 Sterne geben.

"Rango" ist ein fantastisch animierter Film und besticht durch eine unglaubliche Liebe zum Detail, eine fantastische Tiefenwirkung auch ohne 3D, eine unglaublich realistische Darstellung von Licht, Wasser und Schatten! Obwohl ich nahezu alle Animationsfilme der letzten Jahre gesehen habe, war ich von der Steigerung doch sehr schwer beeindruckt. Hier verlieren sogar die Pixar-Filme, von denen ich die meisten sehr schätze und schon für äußerst gelungen halte.

Und noch ein zweiter Hinweis an alle, die es nicht verstanden haben. "Rango" ist eine Westernparodie. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass es keine neue Story gibt. Eine Parodie dafür zu kritisieren, dass es eine Parodie ist, erscheint mir unsinnig und wenig intelligent. Ob es sich hierbei um eine gelungene Parodie handelt, bleibt dann dem Geschmack oder der geistigen Hinlänglichkeit jedem selbst überlassen.

Wer so wie ich mit nur 2 Programmen der öffentlich-rechtlichen Anstalten aufgewachsen ist, kennt das Genre Western unweigerlich wie seine eigene Weste(r)ntasche (Der Kalauer am Rande ... Entschuldigung!).
Alleine der Sturz vom Dach eines Hauses kopfüber durch ein Scheunendach, nachdem er angeschossen worden war ... Herrlich!!! Wer kennt diese Szene nicht? Alleine diese weckte zahlreiche Erinnerungen an die große Zeit des Westerngenres.

Und noch eines:
Viele kritisieren, dass "Rango" kein Kinderfilm sei. Ja und? Das ist "Rambo" auch nicht, aber dafür wird der Film nicht kritisiert. "Rango" ist nicht Winnie the Pooh und will es auch nicht sein. Die Angabe FSK 6 stellt keine Kategorisierung "Kinderfilm" dar und die Gleichung Animationsfilm = Kinderfilm erscheint mir von einer tumben Simplizität, die ihresgleichen sucht, denn, nur so am Rande, es gibt auch animierte Pornos.

Ich selbst habe den Film mit 2 Kindern (6 und 9 Jahre alt) gesehen und sie fanden ihn toll und witzig. Sicherlich konnten sie der Story nicht immer folgen und hatten keinen Sinn für das Parodistische, aber sie haben sich köstlich amüsiert und somit hat der Film - aus der Sicht der Kinder - seinen Zweck erfüllt.
Und - bevor jetzt Kommenantare wie "Aber meine Kinder ..." folgen - natürlich gibt es mit großer Sicherheit auch Kinder, denen der Film nicht gefallen hat, aber dies ist wie bei den Erwachsenen. Geschmack ist eben individuell, aber Erwachsene sollten sich nicht immer vermeintlich allwissend anmaßen, ein unqualifiziertes Urteil auszusprechen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen optisch ein Genuss und inhaltlich voller liebevoller Zitate, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Rango [Blu-ray] (Blu-ray)
Gore Verbinski hat sich mit seiner Fluch der Karibik Trilogie ja schon verewigt und hat die Regie am vierten Teil abgelehnt, um diesen Animationsfilm zu machen.

Rango ist ein Chamäleon dass in seinem Terrarium dahinvegetiert und von großen Abenteuern träumt. Eines Tages fliegt er aber mit seinem Terrarium aus dem Wagen seiner Besitzer und landet in der Wüste. Er befolgt den Rat eines weisen Gürteltiers und gelangt in die Stadt Dreck. Dort wird er durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle zum Sheriff ernannt und muss herausfinden, warum es in Dreck kein Wasser mehr gibt.

Gore Verbinski hat sich nach seiner Fluch der Karibik Trilogieeines kleinen Projektes angenommen. Rango war zwar schon seit 2003 angedacht, hat sich aber wegen der Piratenfilme verschoben.
Verbinski bewegt sich mit Rango in ein neues Gebiet: Animationsfilme. Verbinski hat vorher noch keinen Animationsfilm gemacht und mit Rango mal einen animierten Film geschaffen, der nicht unbedingt etwas für die ganz Kleinen ist.
Als erstes ist mir bei Rango der unglaubliche Detailgrad aufgefallen. Die Animationen sind die besten und detailreichsten, die ich bis jetzt gesehen habe. Man erkennt bei den liebevoll designten Charakteren wirklich jedes Haar bzw. jede Schuppe. Optisch ist Rango ein Genuss!
Inhaltlich hat Gore Verbinski es auch relativ gewöhnlich gehalten. Er orientierte sich an bekannten Westernfilmen und macht innerhalb des Films auch keinen Hehl daraus. Er zitiert die Filme auf sehr charmante Art und Weise. Ein Highlight des Films war für mich, als Verbinski sich selbst zitierte, in dem er eine Szene aus seinem Fluch der Karibik-Am Ende der Welt gekonnt in den Film einbaute. Solche Szenen passen so gut in den Film, weil die Charaktere alle sehr charmant personalisiert und vertont wurden. Johnny Depp (Fluch der Karibik) lieh hier Hauptcharakter Rango seine Stimme und ist im Englischen absolut großartig. In weiteren Rollen sind hier noch Isla Fisher (Die Hochzeits-Crasher), Bill Nighy (ebenfalls aus Fluch der Karibik) und Alfred Molina (Prince of Persia) zu hören.
Die Charaktere sind zwar sympathisch designt und vertont, aber doch sehr realistisch gehalten. Dass soll bedeuten, dass es hier keine knuddeligen Figuren wie in den Disney-Pixar-Filmen gibt. Die Charaktere sprechen wohl nicht unbedingt alle kleinen Kinder an, genau wie der Humor. Der Humor ist ebenfalls nicht Pixar typisch und an manchen stellen schon etwas trocken. Zudem werden hier öfters mal Wörter benutzt die ein Dreijähriger noch nicht verstehen wird und auch noch nicht kennen sollte.

Extras der Blu Ray:
Die Blu-Ray enthält noch einige Deleted-Scenes und sehr schöne Making-Ofs, in denen man wieder sieht mit welcher Hingabe Verbinski und sein Team (dass zu einem großen Teil aus Leuten besteht, die schon an den Piratenfilmen Verbinskis beteiligt waren) an dieses Projekt rangegangen sind und welche Liebe hier hineingesteckt wurde.

Fazit:
Rango ist ein optisch beeindruckender Animationsfilm, der mit seinen Details beeindruckt, gekonnt ältere Filme zitiert und einen schönen, stellenweise trockenen, Humor hat. Durch die Sprache und die weniger bunte Ausrichtung dürfte Rango aber kein Film für die ganz Kleinen sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rango, 17. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rango [Blu-ray] (Blu-ray)
Was bei diesem Film gefällt, sind nicht nur die ausgesprochen detailfreudigen Animationen - der Film gibt vor allem bei den Großaufnahmen der "Darsteller" ein fabelhaftes Bild ab -, sondern auch, dass die klassische Heldensage (und was sind Western anderes?) gleichsam persifliert wie auch durchexerziert wird.
Das Grundmuster der Handlung ist, wie es bei solchen Filmen sein muss, ganz schlicht: der namenlose Fremde tatsächlich ist "Rango" der Name, den der Held sich selbst gibt, seinen eigentlichen Namen erfährt man nicht, falls er überhaupt einen hat) wird aus seiner gewohnten Umgebung geworfen, muss sich seiner Talente bedienen, um sich in einer staubigen Wüstenstadt zu etablieren und lässt sich zunächst feiern; doch was Helden eben brauchen, um Helden zu werden, sind Krisen, aus denen sie dann, wenn bewältigt, gestärkt hervorgehen.
Die Wandlung vom großmäuligen und selbstsüchtigen Hochstapler hin zum selbstlosen Kämpfer, der sich schlussendlich nicht länger nur für seine eigenen Interessen einsetzt, ist das Ergebnis.
Die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenfigur ausgefeilt und lebensnah, vielleicht gerade durch ihre Schrulligkeit und Überzogenheit ihrer Darstellung, und mit ihren liebevoll ausgesuchten Sprechern wunderbar verkörpert. Empfehlung: wer des Englischen mächtig ist, sollte diesen Film in der Originalsprache sehen - von Johnny Depp als "Rango" über Ned Beatty (Bürgermeister) und Bill Nighy ("Rangos" Antagonist, der "Gunslinger" genannt "Rattlesnake Jake") bis zu dem fantastischen Harry Dean Stanton als "Pa", der Anführer einer kriminellen Nagetierfamilie, machen die Sprecher ihre Sache einfach toll.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Django? Ringo ... ? Nee, Rango!, 30. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rango [Blu-ray] (Blu-ray)
Einen Namen gemacht hat Regisseur Gore Verbinski sich vor allem durch seine mittlerweile zur Tetralogie gediehenen "Piraten der Karibik"-Filmreihe. Mit "Rango" legt der Erneuerer des Seeräuberfilms einen Animationsfilm vor, in dem ein Chamäleon sich dazu aufschwingt, Sheriff einer Wüstenstadt zu werden. Film wie Blu-ray Disc sind uneingeschränkt zu empfehlen.

Ein bisschen hat mich die Anfangssituation von "Rango" an die 2006er Animationskomödie "Flutsch und weg" erinnert, in der es eine zahme, verwöhnte Hausratte unversehens in die Londoner Kanalisation verschlägt. Mit anderen Worten: Auch "Rango" ist das, was man in der englischsprachigen Welt wohl einen "fish out of water"-Film nennen würde.

Zum Auftakt des Films haust die noch namenlose Hauptfigur noch allein in einem ziemlich karg möbliert wirkenden Terrarium und vertreibt sich die Zeit mit allerhand Scharaden, in denen sie die Hauptrolle in selbst erdachten Heldengeschichten spielt. Schon in der Anfangssequenz konfrontiert der Film das Publikum mit der entscheidenden Frage, die den ganzen Film prägt: "Wer bin ich?", fragt sich die schauspielernde Echse und gibt auch gleich die Antwort: "Ich kann sein, wer ich will!"

Dann vollzieht der Fahrer des Wagens, in dem das Terrarium reist (in den Urlaub? Wir erfahren es nicht, und es spielt auch keine Rolle), ein haariges Ausweichmanöver, und Rango wird samt Behausung auf den Asphalt einer einsamen Wüstenstraße hinauskatapultiert. Wohlgemerkt: Der Film ist gerade mal zwei, drei Minuten alt, und schon jetzt wissen wir als Zuschauer alles, was wir wissen müssen - das nenne ich wirklich mal effizientes Erzählen!

Das Terrarium zerbirst, und der völlig verdatterte Rango schlittert erst einmal auf einer Glasscherbe die Straße hinab. Als die Schussfahrt ein Ende hat, wird auch der Grund für den Beinahe-Unfall offensichtlich: Ein in die Jahre gekommenes Gürteltier wollte offenbar die Straße überqueren. Warum nur? Na, um auf die andere Seite zu gelangen, natürlich. Und was ist die andere Seite? "Eine Metapher", erwidert das Gürteltier geheimnisvoll und orakelt dann gleich noch etwas vom Geist des Wilden Westens, der in einer von goldenen Wächtern behüteten Alabasterkutsche reise. Im Anschluss gibt's für Filmkenner noch eine kleine, wahrscheinlich der Mitwirkung von Johnny Depp an "Rango" geschuldete Anspielung auf "Fear and Loathing in Las Vegas" zu entdecken, und dann wird der Protagonist des Films im wahrsten Sinne des Wortes in die Wüste geschickt.

In der liegt das reichlich heruntergekommene und von allerhand Wüstengetier bewohnte Nest "Dirt", und im örtlichen Saloon erfindet sich unsere Echse jetzt erst einmal neu - gibt sich beim Gläschen Kaktusschnaps den Namen Rango und fabuliert davon, er habe Sieben (hier: Banditen) auf einen Streich (hier: mit nur einer Kugel) gekillt. Als man unserer Echse das Amt des Sheriffs andient (der letzte hat seinen Amtsantritt am Donnerstag immerhin bis zum Samstag überlebt), lässt die sich auch nicht lange bitten. Letzte Zweifel an seiner Eignung räumt das großspurig auftretende Reptil aus, indem es im Duell auf der Hauptstraße über den riesenhaften Habicht triumphiert, der das Örtchen regelmäßig heimsucht - dass der Sieg eher einem für den Raubvogel fatalen Zufall zu verdanken ist, wird dabei geflissentlich ignoriert. Wer könnte es den Einwohnern von Dirt auch verdenken? Auch ohne Habicht hat man Probleme genug und deshalb dringenden Bedarf für einen Ordnungshüter. Der muss einerseits herausfinden, wer dem Örtchen und seinen dürstenden Bürgern das Wasser abgräbt und sich außerdem noch um einen berüchtigten Revolverhelden namens Klapperschlangen-Jake kümmern.

Natürlich kommt, was kommen muss: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis herauskommt, dass unser Held sich die eigene gloriose Vergangenheit nur zusammengesponnen hat. Aber zum Glück ist die zwischendurch immer mal wieder von vier komischen Mariachi-Vögeln kommentierte Geschichte damit noch lange nicht zu Ende erzählt ...

Filmkritik

Man sollte sich von dem knuffig wirkenden Covermotiv nicht in die Irre führen lassen: "Rango" ist ein Trickfilm, und "Rango" ist zwar auch ab 6 Jahren freigegeben, aber ein Film (nur) für Kinder ist "Rango" deshalb noch lange nicht.

Verbinski setzt den kulleräugigen Kindchenschema-Trickfiguren aus dem Disney-Universum eine Riege von denkwürdigen Charakteren entgegen, die sich allenfalls bedingt für eine Vermarktung als Plüschtier eignen. Die Optik von "Rango" ist deutlich erkennbar inspiriert von den Italowestern eines Sergio Leone, das Örtchen "Dreck" macht seinem Namen alle Ehre, und alles, was darin kreucht und fleucht, wirkt ziemlich rau - so viele schlechte Zähne, Blut unterlaufene Augen und verdreckte Staubmäntel hat man bislang garantiert in keinem Trickfilm zu sehen bekommen.

Verantwortlich für den Look and Feel von "Rango" zeichnen übrigens die Spezialeffektexperten von Industrail Lights & Magic, die mit "Rango" ihren gelungenen Einstand im Bereich des reinen Animationsfilms feiern; für die Bildgestaltung hat man keinen Geringeren zu Rate gezogen als den wunderbaren Roger Deakins, der unter anderem auf eine langjährige, fruchtbare Zusammenarbeit mit den Brüdern Joel und Ethan Coen ("O brother, where art thou?", "The big Lebowski", "Hudsucker - Der große Sprung") zurückblicken kann.

Sich im Westerngenre auszukennen, ist zwar nicht unbedingte Voraussetzung, um Spaß an "Rango" zu haben, aber es hilft sicher, sich ein bisschen auszukennen in der Bildsprache des Westerns im Allgemeinen und des Italowesterns im besonderen - wer irgendwann einmal "Spiel mir das Lied vom Tod" gesehen hat, wird nicht nur die Saloon-Szene besonders zu würdigen wissen, sondern in "Rango" auch die eine oder andere weitere Hommage an Leones Abgesang auf den Wilden Westen sowie auf die Filme der "Dollar"-Trilogie entdecken. Die Ehrbezeugungen beschränken sich übrigens nicht auf visuelle Gags und die passenden Sounds von quietschenden Ventilatoren und im Windhauch klingenden Glasflaschen (von Hans Zimmers Western-Score im Morricone-Klang ganz zu schweigen), sondern parallel zur Selbstfindungsgeschichte eines namenlosen Fremden entwickelt sich ein Erzählstrang, in dem es vornehmlich um die Frage nach der Ausbeutung natürlicher Ressourcen geht.

Beides verwebt Verbinski zu einem 103 bzw. 107 Minuten (neben der Kinofassung bietet die Blu-ray Disc den etwas längeren Extended Cut) langem, ebenso anspielungsreichen wie intelligenten Vergnügen, das immense, hervorragend getrickste Schauwerte bietet: Wo sonst erleben Sie mit Gatling Guns um sich ballernde Maulwürfe, die ihre Attacken auf Fledermäusen und zu Wagner-Klängen reiten?

Die Blu-ray Disc

... ist ebenfalls ein echter Glücksfall, zumal sie gewissermaßen "drei zum Preis von einem" bietet - will sagen: Der Film wird nicht nur im Blu-ray-Format angeboten, sondern außerdem auf einer herkömmlichen DVD und als digitale Kopie für PC, Mac und mobile Wiedergabegeräte. Kompliment, liebe Leute bei Paramount, das nenne ich vorbildlich und richtungsweisend; diese Art der Veröffentlichung, die dem Nutzer das größtmögliche Maß an Freiheit in der Nutzung des Inhalts gewährt, wünsche ich mir als Standard.

Zudem hat man sich bei der Ausstattung der Blu-ray Disc mit Zusatzmaterial wahrlich nicht lumpen lassen - allein das knapp 50 Minuten lange "Making of" ist Gold wert und hat nichts mit den phrasendreschenden Werbesendungen gemeinsam, für die der strapazierte Gattungsbegriff leider nur allzu oft herhalten muss. Wer Verbinski und seinen Kollegen bei der Arbeit zusieht, dem vermittelt sich sehr gut, unter welchen Bedingungen die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt zu einem Ergebnis führt, das über den Erwartungen liegt - dem einen oder anderen deutschen Geschäftsführer sollte man einen solchen Beitrag vielleicht mal im Rahmen eines der meist sündhaft teuren, an die Zielgruppe gerichteten Coachings im Golfhotel vorführen; wer wollte, könnte aus dem, was Verbinski zum Themenkomplex "Mitarbeiterführung und Mitarbeiterzufriedenheit" glatt eine Erkenntnis ziehen.

Interessant und umfangreich geraten ist auch der rund 20-minütige Beitrag über die echten Wüstenbewohner, die Vorbild für die Einwohner von "Dirt" waren. Darüber hinaus können über die gesamte Lauflänge des Films die den Szenen zugrundeliegenden Storyboards als "Bild im Bild" eingeblendet werden, zehn zusätzliche Szenen gibt es obendrein zu entdecken, und die Auslobung des ebenfalls vorhandenen Audiokommentars auf der Verpackung hat man offensichtlich glatt verschwitzt - mit anderen Worten: Hier hält der Inhalt tatsächlich noch mehr, als die Hülle verspricht. Dankenswerterweise liegt auch das Bonusmaterial im HD-Format vor, deutsche Untertitel werden auch angeboten. Auch Bild und Ton des Hauptfilms sind vom Feinsten - wer zur Tonwiedergabe auch einen Subwoofer nutzt, darf sich über eine Reihe von Szenen freuen, in denen der Basslautsprecher sich angenehm bemerkbar macht.

R e s ü m e e

Wahrscheinlich weithin unterschätztes Trickfilm-Highlight, dessen Charaktere sich zum netten, stets anständigen Figureninventar vieler vergleichbarer Filme verhält wie die Tex Avery-Cartoons zu den Trickfilmen aus dem Hause Disney. Überraschungen bietet nicht nur die Handlung, sondern auch mancher Dialog: Kleinen Zuschauern ist zu wünschen, dass der erwachsene Begleiter, mit dem sie sich "Rango" gemeinsam ansehen sollten, ihnen erklären kann, was ein Paradigmenwechsel ist. Westernkennern wird das Herz hüpfen angesichts der Genre-Zitate, die in "Rango" so zahlreich sind, dass ich mir den Film garantiert noch ein zweites und ein drittes Mal ansehen muss, um jedes einzelne zuordnen zu können ("Wir sind jetzt keine Revolverhelden mehr, wir sind jetzt Geschäftsleute" - woran erinnert mich das nur? Und an welchen Film erinnern mich die Mariachi-Vögel?).

Unterm Strich: 5 von 5 blauen Bohnen für ein wahres Genre-Highlight auf einer vorbildlichen Blu-ray-Disc - "Rango" finde ich uneingeschränkt empfehlenswert.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ökowestern auf Erfolgskurs, 4. März 2012
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Rango [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Zeiten ändern sich... war das Rauchen noch modern in den 60iger und 70ern, so ist das es heute Umweltschutz. Der Film konnte aufgrund dieser Idee auch bei den Oskars vor kurzem punkten und räumte eine der goldenen Trophäen ab.
Der Film ist ein Musterbeispiel dafür, das das Thema Western noch lange nicht tod sein muss, wenn es nur in ein Zeitgenössisches Gewand gekleidet wird und da Umweltschutz mehr als ein aktuelles Thema ist, kann das hier nur gut sein. Das Beispiel in dem Film zielt auf die Wasserverschwendung, in einem gültigen Musterbeispiel in den USA, wo riesige Metropolen in der Wüste wie Las Vegas, die grossen Flüsse austrocknen lassen und zwar so schnell, das sich die Wasserbestände kaum noch erholen können und somit die Wasserstände immer weiter absinken. (Dies wird zwar nicht direkt im Film so benannt (also kein Spoiler), aber wer sich ein wenig mit der Thematik in der Mojave Wüste "Californien" beschäftigt, wird das schnell feststellen, das es sich so verhält.

Nachdem ich den Film mit meiner jungen Nichte gesehen habe im Kino und hier auch nochmal auf Blu Ray, habe ich mir einige Gedanken zu dem Spagat des Films gemacht. Der Film versucht meines Erachtens sowohl das Thema Umweltschutz abzugreifen, als auch das "jüngere" Publikum zu unterhalten. Viele Dinge dir mir aufgefallen sind zu den Wasserfragen, kamen bei den jungen nicht so offensichtlich an. (Aber hier kann man ja nebenbei aufklären, bezüglich des Themas). Während von den jüngeren eher der Humor wahrgenommen wurde. Gut dies ist sicherlich eine subjektive Beobachtung, aber ich denke das diese Filme durch jene Message ein hervorragendes Potenzial erzieherischer Mittel innehaben, neben dem Faktor "Entertainment".

Mir persönlich hat der Film mehr als zugesagt, u.a. durch die eltichen Anspielungen auf einige Spaghettiwestern Klassiker wie u.a. "Eine Handvoll Dollar" ;) ;(Spirit of the West). Die Umweltthematik, die wie ich finde schon längst thematisiert gehört. Dazu noch die gut ausbalancierten Figuren, mit all ihren Facetten und natürlich dem wirklich gut in Szene gesetzten Humor. Dazu kommen gut inszenierte Actioneinlagen und ein kleiner Schuss "Romance". Der Film hat eigentlich alles was es für einen guten Filmabend braucht, ohne dabei zu überladen zu wirken.

Die Technische Ausstattung weiß zu überzeugen!

Das Bild zeigt sich auf meinem Sony Bravia Full HD Blacklight 40" perfekt. Das ganze wirkt wirklich wie aus einem Guss ohne jeglichen Makel. Scharfe Farben und saftiger Kontrast sogen für ein wahren Augeschmaus.

Der deutsche Ton kommt im Dolby 5.1-Format und überzeugt auch ohne jegliche Unterstütung von seitens eines Soundsystems schon mehr als überzeugend. (Den englishen habe ich nicht getestet).

Ich denke das die Message des Filmes durchaus noch dem jüngeren Publikum verdeutlicht werden muss, da ich mir gut vorstellen kann, das jenes Thema (Planet und Wasser), vielleicht ein wenig überfordern wird. Aber der Film ist durchweg nicht nur für Kinder, und allgemein habe ich den Eindruck das Animationsfilme längst den Sprung auch in die Erwachsenenliga gemacht habe, oder sich um einen Spagat zwischen den beiden Zielgruppen bemühen. So ist dies durchaus ein Film für die ganze Familie und eines meiner absoluten Favorieten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Westernparodie, 17. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rango (DVD)
Was bei diesem Film gefällt, sind nicht nur die ausgesprochen detailfreudigen Animationen - der Film gibt vor allem bei den Großaufnahmen der "Darsteller" ein fabelhaftes Bild ab -, sondern auch, dass die klassische Heldensage (und was sind Western anderes?) gleichsam persifliert wie auch durchexerziert wird.
Das Grundmuster der Handlung ist, wie es bei solchen Filmen sein muss, ganz schlicht: der namenlose Fremde tatsächlich ist "Rango" der Name, den der Held sich selbst gibt, seinen eigentlichen Namen erfährt man nicht, falls er überhaupt einen hat) wird aus seiner gewohnten Umgebung geworfen, muss sich seiner Talente bedienen, um sich in einer staubigen Wüstenstadt zu etablieren und lässt sich zunächst feiern; doch was Helden eben brauchen, um Helden zu werden, sind Krisen, aus denen sie dann, wenn bewältigt, gestärkt hervorgehen.
Die Wandlung vom großmäuligen und selbstsüchtigen Hochstapler hin zum selbstlosen Kämpfer, der sich schlussendlich nicht länger nur für seine eigenen Interessen einsetzt, ist das Ergebnis.
Die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenfigur ausgefeilt und lebensnah, vielleicht gerade durch ihre Schrulligkeit und Überzogenheit ihrer Darstellung, und mit ihren liebevoll ausgesuchten Sprechern wunderbar verkörpert. Empfehlung: wer des Englischen mächtig ist, sollte diesen Film in der Originalsprache sehen - von Johnny Depp als "Rango" über Ned Beatty (Bürgermeister) und Bill Nighy ("Rangos" Antagonist, der "Gunslinger" genannt "Rattlesnake Jake") bis zu dem fantastischen Harry Dean Stanton als "Pa", der Anführer einer kriminellen Nagetierfamilie, machen die Sprecher ihre Sache einfach toll.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berufung, 25. Januar 2012
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rango (DVD)
Unglückliche Umstände führen dazu, dass das Terrarium-Chamäleon seinen Besitzern in der Wüste verloren geht. In der lebensbedrohlichen Umwelt kann der kleine Kerl nur mit viel Glück den nächsten Tag errreichen. Diese Glück findet Anerkennung bei den Bewohnern einer kleinen Westernstadt, die händeringend nach einem Beschützer suchen. Hier wird das Chamäleon Sheriff und nennt sich fortan Rango.

Rango hat viel zu tun. Die Wasserreserven der Stadt gehen zur Neige und eine gefährliche Klapperschlange bedroht sein Leben.

Die Geschichte wird spannend und flott erzählt. Raffinierte Dialoge und das exotische Aussehen der Figuren erschafft interessante Sympathieträger, wo jeder seinen Liebling findet. Meiner ist das philosophierende Gürteltier. Detailfreudige Szenarien mit viel Accessoires verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Eine kurzweilige unterhaltsame Angelegenheit.
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Rango [Blu-ray]
Rango [Blu-ray] von Gore Verbinski (Blu-ray - 2012)
EUR 9,99
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