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am 15. Juni 2012
Nach nahezu 5 jähriger Abstinenz nun also endlich wieder ein Album der Oberbayern Lunar Aurora. Ich hoffe meine Rezension wird nicht zu kompliziert, das Album ist wirklich schwierig in passende Worte zu bringen.

Für mich persönlich treffen hier gleich einige Premieren zusammen. Zunächst ist die Band bisher total an mir vorbeigegangen. Nicht weil sie mir nicht gefallen würde, eher weil ich mich noch nicht für sie interessiert habe.

Ein schwerer Fehler. Das vorliegende Album ist eigentlich genau nach meinem Geschmack. Tief dunkel von der Stimmung über die Benutzung der Instrumente bis hin zur Produktion mit langgezogenen Songs. Und: Mal nicht in Norwegisch oder - noch schlimmer - in English gehalten. Die Band zeigt eindrucksvoll die nächste Premiere: Das sich auch Oberbayerische Gefilde (bei der rauhen Natur der Alpen überrascht das nicht wirklich), Oberbayerische Instrumente (überrascht auch nicht wirklich) und der Dialekt hervorragend zu einem durch Black Metal angehauchten Album passen. Wobei ich zugeben muss das Titel wie "Habergoaß", "Beaglichda" oder "Sterna" zunächst Assoziationen zur Volkstümlichen Volksmusikalischen Richtung weckten.

Als ich dann das Album startete begrüßten mich zunächst schon fast poppige Klänge, nach ca. 1,30 Minuten ist der Spuk aber zum Glück vorbei und die Künstler lassen einen ersten Blick auf das Fallen was einen erwartet. Der Rauhe beherrschende Gesang, sphärische Keyboard Teppiche die sich mit schnelleren - sagen wir mal im Verhältnis eingängigeren flotteren Riffs im Stile von Kvelertak die jedoch nicht in allzu seichte Gefilde geraten abwechseln.

Für mich ist es auch immer sehr wichtig das ein Album authentisch wirkt. Mainstream gibt es auch im Black Metal schon mehr als genug. Das haben Lunar Aurora sehr gut gelöst. So werde immer wieder Landschaftstypische Instrumente und Töne/Laute eingewoben wie z.b. Trompeten. Ganz verhalten hört man Jodler im Hintergrund (z.b. bei "Geisterwoid") aber nicht so wie man sie sich vorstellt. Holz knarzt im Wind. Wind pfeipft um die Bergspitzen. Dazu immer wieder diese Atemberaubende Gesang. Die Doublebass wummert, dann wieder langsamere Parts mit viel Athmosphäre. Ich habe selten so ein Mitreißendes Album gehört.

51:05 Gänsehaut. Diese spröde und eigenwillige Art des Alpenraums wurde sehr gewissenhaft und mit viel Liebe zum Detail nachgebaut.

Für mich als Fan von Bands wie Burzum, Wolves in the throne room und den ersten Scheiben von Behemoth kann nur sagen: Alles richtig gemacht! Sehr schön. Mit diesem Album werde ich lange Stunden verbringen können.

Aber Vorsicht: Dieses Album ist definitiv nicht für den Massenmarkt bestimmt. Es erfordert Zeit beim hören und entwickelt sich erst nach einigen Durchgängen. Fans von oben genannten Kvertelak sollten zunächst reinhören denn die beiden Bands unterscheiden sich gewaltig.

Und nur weil ich es super finde muss es nicht jedem anderen gefallen.
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am 17. Mai 2016
Black Metal in bairischer Mundart und mit viel Atmosphäre. Leider ist das Album auf Vinyl vergriffen und sehr teuer.
Großartig!
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am 24. Juli 2014
Eines der Alben, welches mich im Letzen Jahr total geflasht hat. Black Metal auf Bayrisch? Hä? Die Scheibe beweist aber mit einer klasse Atmosphäre das das es geht! Die meisten Songs sind eher schleppend, gibt aber auch schnellere songs (Habergoaß). Die Synths sind mit bedacht eingesetzt und das Albun vermittelt genau die Stimmung die das Cover Artwork ausdrückt. Der verwendete Drumcomputer stört kein Stück und fällt erst bei mehrmaligem Hören auf. Der Beste Song des Albums in meinen Augen ist übrigens Nachteule!

Wer also lust hat mal was innovativeres als das heutzutage meist immer wieder und wieder kopierte geschraddel zu hören, dem lege ich dieses Album wahrlich ans Herz.
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am 12. August 2013
Ich bin mir nicht sicher, wie es eingefleischten Fans des Genres geht, aber ich bin eher Casual-Black-Metal-Hörer. Zwar habe ich so an die zwanzig Alben, diese laufen aber, da für mich nicht ganz Variabel genug, oft nur im Hintergrund. Ausnahmen sind da "Solstafir", "Antestor", und nun auch "Lunar Aurora".
Verschiedene Dinge machen diese Scheibe für mich enorm spannend. Da sei zuallererst der erste Track "Im Gartn", der auch einen unaufmerksamen Zuhörer schnell in seinen Bann zu ziehen vermag, nicht zuletzt durch ein interessantes Intro, das, auch ohne verzerrte Gitarren, die Stimmung des Albums imho perfekt wiedergibt. Weiterhin gefällt mir, dass der Gesang so sehr im Mittelpunkt steht. Ich lese selbst, dank iPod Touch, die Texte stets mit, und lege grossen Wert auf Gefühlsvolle Gesangspassagen. Bei Lunar Aurora sind sowohl die Texte, die stets, auf die eine oder andere Art, eine Geschichte erzählen, als auch der Gesang ganz nach meinem Geschmack. So fand ich mich nach guten 50 Minuten Höhrzeit verzaubert, und in eine andere Welt, in den bayrischen Alpen versetzt, und das ist mir bei Black-Metal wichtig. Das ist für mich keine Musik zum Mitgröhlen, zum Tanzen oder Luftgitarre spielen, ich erwarte stattdessen, in eine bestimmte Stimmung versetzt zu werden, ein musikalisches Bild gemalt zu bekommen. Nicht zu Unrecht heisst es "Atmospheric Black-Metal". Und Lunar Aurora haben mit "Hoagascht" für mich tolle Arbeit geleistet.
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am 26. März 2014
Lunar Aurora, einer der wenigen Meilensteine der heimischen Szene.
Wegbereiter und Ermöglicher vieler düsterer deutschsprachigen Meisterwerke dunkler Musik.
Pure Eigenständigkeit und unverwechselbare Aura zeichneten diese leider viel zu früh aufgelöste Band aus.
Hoagascht, ein visionäres Meisterwerk, Leuchtfeur für alle die Folgen mögen.
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