Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug b2s Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
32
4,3 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 23. Januar 2006
Ein ganz normaler Tag beginnt in Midwich, einem kleinen normalen Dorf mit ganz normalen Einwohnern. Dann entwickelt sich plötzlich ein unheimliches Szenario. Die Bewohner einschließlich der Tiere fallen über Stunden in einen mysteriösen Schlaf. Wochen später sind alle gebärfähigen Frauen schwanger. Das Besondere an den geborenen und heranwachsenden Kindern ist ihre Ähnlichkeit und ihre außergewöhnliche Intelligenz. Professor Zellaby (George Sanders), selbst unerwartet Vater geworden, ist vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen, fasziniert. Er muß aber im Laufe der Zeit schmerzlich erkennen, daß er auf das zerstörerische Tun der Kinder keinen Einfluß nehmen kann und ihm nur ein Weg offenbleibt...
Schockierend die Vorstellung, daß die in dem ausgezeichneten Sci-fi aus dem Jahre 1959 ! ablaufende Handlung tatsächlich mal passieren könnte. Die unheimliche athmosphärische Dichte wird durch die großartige Musik von Ron Goodwin unterstützt.
Die Spannung steigt unaufhörlich und man fühlt sich als Zuschauer genauso ohnmächtig angesichts der anwachsenden Macht der Kinder.
Die Darsteller, allen voran George Sanders, Barbara Shelley und Martin Stephens als Sohn David, überzeugen gleichermaßen in diesem Thriller.
Die Bildqualität des Films (s/w) ist sehr gut und man kann ihn auch im Originalton genießen. Als Bonus bietet die DVD einen Trailer zur James-Dean-Collection an.
Die Story dieses Films bildete übrigens auch die Grundlage für ein gelungenes Remake aus dem Jahre 1995 mit Christopher Reeve und Kirstie Alley, wobei hier die Effekte noch schockierenden und ausgedehnter inszeniert worden. Wer´s mag.
Fazit: Original bleibt eben Original!!!
0Kommentar| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2007
Eines Tages fällt das Dorf Midwich für einige Stunden unerklärlicherweise in ein Koma. Danach sind alle gebärfähigen Frauen des Dorfes schwanger und bringen fast zur gleichen Zeit 12 Kinder zur Welt, die sich alle ähneln, hoch intelligent sind und dazu noch übersinnliche Kräfte haben, die sie gegen die Dorfbewohner anwenden. Ein Professor, dessen Sohn die Gruppe anführt, versucht sie zu stoppen. Das ist gar nicht so einfach, denn die Kinder können Gedanken lesen.

Irgendein Regisseur hat mal gesagt: "Wer eine Geschichte nicht in 90 Minuten erzählen kann, ist ein Stümper". Geht man von dieser These aus, muss Wolf Rilla ein Genie sein, denn er liefert hier in 74 Minuten eine von vorne bis hinten stimmige und spannende Geschichte. Dabei kommt er für einen Science-Fiction Film praktisch ohne Trickeffekte aus. Nur, wenn die Kinder andere Menschen manipulieren, etwas zu tun, sieht man ein Leuchten in ihren Augen.

Unterschwellig findet man hier auch die damalige Angst vor dem Kommunismus wieder, denn die Kinder sehen fast gleich aus und haben keine Gefühle, was man den bösen Kommunisten nur zu gern angedichtet hat. Zwar gibt es eine Nachricht, bei den Kommies auch solche Kinder aufgetaucht sind, aber wie löst der böse Kommunist ein solches Problem? Er schmeißt eine Bombe darauf und vernichtet gleich die ganze dortige Bevölkerung.

Einen Teil der Spannung bezieht der Film natürlich aus dem unangenehmen Gefühl, ob Eltern fähig sind, ihre eigenen Kinder zu töten, auch wenn sie noch so böse sind (und eigentlich ja auch nicht wirklich ihre Kinder sind). Das Beunruhigenste an dem Film ist aber, dass die "Monstren" keine schwabbligen Außerirdischen oder Tiermutationen sind, sondern eben Kinder. Das macht diesen Science-Fiction Klassiker so ungewöhnlich. Man muss auch auf ein unbehagliches Ende gefasst sein.

Der Film ist gut restauriert und man kommt nicht umhin, an dieser Stelle die deutsche Synchronisation zu loben, die hier mal nicht wie in vielen anderen Filmen dieser Zeit krampfhaft versuchen, die Namen usw. einzudeutschen.

Noch ein Hinweis für Freunde der Kultserie "Die 2". Der Schauspieler Laurence Naismith, der den Richter Fulton spielt, ist hier in einer Rolle als Arzt zu sehen.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2006
Einer der wenigen Filme welche die Spannung von Anfang bis Ende durchhalten können. Das liegt zum einen an den sehr guten schauspielerischen Leistungen aller Akteure und einem sehr guten Regisseur der konsequent zu Werke geht. Das ist auch der Grund warum der Film nur 74 min. lang ist. Es gibt keine unnötigen Dialoge und die Atmosphäre der von "Natur" aus emotionslosen Kinder ist jederzeit zu spüren. Ein Film den man nur empfehlen kann.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2006
Mittlerweile zweimal kopiert kann es doch kein Remake mit dem Original „Dorf der Verdammten“ aufnehmen- wer meint, im Zeitalter von inszeniertem Sadismus und Psychoterror der Marke „Saw“ könnten ein paar besessene Kinder keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken, kann hier noch einiges über den Aufbau von Spannung und Atmosphäre lernen.

Neun Monate einem kollektiven Ohnmachtanfalls einer ganzen Dorfes werden zwölf merkwürdige Kinder geboren. Sie verursachen schon früh starke Besorgnis bei ihren Eltern sowohl durch ihre hohe Intelligenz als auch durch ihre befremdliche Neigung nicht mit anderen Kindern zu spielen, und nicht zuletzt durch eine unerklärliche Gabe, mit der sie die Gedanken anderer Leute lesen, und sie telepathisch beeinflussen können.

Der Film hat nur eine einzige Trumpfkarte und sie wirkt noch nach vierzig Jahren. Die blassen, emotionslosen Kinder mit den monotonen Stimmen sind unheimlich genug.

Ihre Augen, die bei telepathischen Anfällen weiß strahlen, so dass nur noch eine dünne Pupille zu sehen ist, sind noch heute wirksamer als fässerweise vergossenes Blut.

„Dorf der Verdammten“ ist ein sehr einfach gemachter Film, der fast ausschließlich in zwei verschiedenen Gebäuden spielt. Doch er hat mit seinen geringen Mitteln ein Höchstmaß an beklemmender Atmosphäre erzeugt, und hat noch dazu ein intensives, und nicht nur für damalige Verhältnisse, außerordentlich unbequemes Ende.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 9. September 2011
Eine mysteriöse Gemeinschaftsohnmacht sucht an einem ganz gewöhnlichen Tag sämtliche Einwohner des Dörfchens Midwich heim und schneidet sie stundenlang von der Außenwelt ab. Zwei Monate später tragen alle gebärfähigen Frauen ein Kind unter dem Herzen. Doch schon während der Gemeinschaftsgravidität zeichnet sich ab, dass mit diesen Babys etwas nicht stimmen kann: Bereits nach 5 Monaten entsprechen die Embryos einem Stadium, das sie erst nach 7 Monaten haben dürften.
Nach den Geburten zeigen sich weitere Anzeichen der Abnormalität: Seltsame Augen, ungewöhnlich flache Fingernägel, eine merkwürdige Haarform (im Querschnitt nicht O-förmig sondern D-förmig), ein zähnefletschender Hund an der Wiege. Der 1-jährige David kann auch bereits seinen Namen buchstabieren und beherrscht hochkomplexe Fingerkniffe.
Nach 3 Jahren laufen die unheimlichen Blondschöpfe in Kleingruppen durch Midwich und üben telepathische Gewalt aus, die Todesopfer fordert. Es wird beschlossen, dass sie vernichtet werden müssen...

Eine sehr starke Geschichte, die sich ohne Schnörkel auf das Wesentliche konzentriert; ein Hauptdarsteller von Format (George Sanders, ein echter Gentleman), und angsteinflößend blonde (aber intelligente) Kinder, die niemals lachen, aber Gedanken lesen können. Als zum ersten Mal die Funkelaugen auftauchen, die imstande sind, den Willen des Angestarrten zu brechen, überkam mich ein angenehmes Frösteln.
Ein atmosphärisch dichtes Gruselmeisterwerk, dem sein 1995er Remake (das sehr wohl auch gelungen ist) stilistisch nicht das Wasser reichen kann.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Mai 2003
Klassische Horrorfiguren, wie die des unoten Vampirs oder des ruhelosen Geistes, beziehen ihre erschreckende Wirkung daher, dass sie trotz aller Unnatürlichkeit so erschreckend menschlich sind. Wenn dann noch der Schrecken in Gestalt eines äußerlich vollkommen normalen Menschen erscheint, wie beispielsweise der schüchternen Figur des Norman Bates in Psycho, schwindet die sichere Distanz für den Zuschauer. Und was ist, wenn der Schrecken nicht in irgendeiner fremden Person, sondern mitten unter uns erscheint - in unseren Kindern?
Ein Dorf fällt für ein paar Stunden in eine allgemeine Bewusstlosigkeit. Als die Bevölkerung wieder erwacht, scheint zunächst alles normal. Doch kurze Zeit später stellt sich heraus, dass jede gebährfähige Frau in dem Dorf ein Kind in ihrem Leib trägt. Neun Monate nach dem Vorfall werden die Kinder geboren. Sie sind ungewöhnlich intelligent und wachsen schnell heran. Sie rotten sich zusammen und können die Gedanken der Menschen mittels Thelepathie kontrollieren. Die Bevölkerung verfällt zunehmends in Panik, und die Situation gerät außer Kontrolle ...
Der übernatürliche Plot mit seinen Horror - und Science-Fiction-Elementen dient weitesgehend nur als Aufhänger, um zu zeigen, wie die Menschen mit dem direkten Grauen umzugehen versuchen. Die Konflikte der Eltern zwischen Zuneigung und Angst zu ihren Kindern zeigt Wolf Rilla in erstaunlicher Intensität. Die Kamera fängt die Emotionen in kühlen Einstellungen ein. Legendär sind die Szenen, in denen die Kinder mit glühenden Augen ihre Mitmenschen zu kontrollieren versuchen.
Dennoch weißt der Film im Detail Schwächen auf: Die schauspielerische Leistung mancher Akteure lässt doch stark zu wünschen übrig. Zudem ist der Storyaufbau nicht so konsequent, dass die Spannung den ganzen Film über gehalten werden kann. Das apprupte Ende reißt einen unerwartet aus dem gemächlichen Erzähltempo heraus und lässt viele interessante Fragen unbeantwortet.
All diese Mängel ändern jedoch nichts an der Tatsache, dass es sich hier um einen Klassiker des Genres handelt, der in seiner psychologischen Detalverliebtheit auch moderne Werke wie „The Sixth Sense" beeinflusst hat, und als Urmutter von „Rosemarie's Baby" gelten kann. Das Remake von John Carpenter liegt Längen hinter dem Original zurück.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2014
Könnte man die Spielregeln eines packenden Gruselfilms in ein Lehrbuch für Nachwuchsregisseure aufschreiben, dann wäre Wolf Rilla's exquisiter Paranoia- Kultfilm vielleicht das Anschauungsobjekt für innovative und auf den Punkt genau inszenierte Unheimlichkeit und Dramatik.
Da Amazon scheinbar sämtliche Filmbewertungen durcheinander schmeißt, sei noch einmal erwähnt, ich beziehe mich auf den Originalfilm von 1960 und NICHT auf das John Carpenter Remake. ( das ähm,... auch vollkommen überflüssig ist )
"Das Dorf der Verdammten" versteht es knisternde Unberechenbarkeit, ahnungsvolle Schauder und letztendlich auch die Angst vor dem Unbekannten, das eben nicht schlußendlich für den Zuschauer aufgeklärt wird, perfekt zu verbinden.
Kinder sind in Horrorfilmen schon immer mit äußerster Vorsicht zu genießen, und die beunruhigenden Vorgänger eines Damien aus "Das Omen", bis hin zu dem modernen "Orphan" werden uns in "Das Dorf der Verdammten" begegnen.
Das gerade einmal 75minütige Mystery- Drama ist gleichermaßen Kind seiner Zeit und gleichzeitig seiner Zeit weit voraus.
Gedreht in der realen Wirklichkeit ständiger Bedrohung durch den kalten Krieg, dem Mißtrauen gegen mögliche potenzielle Invasoren, damit verbunden dem beginnenden Wettlauf von Ost und West zur Eroberung des Weltalls erleben wir hier einmal filmisch beindruckend den Versuch der Kolonialisierung der Menschheit durch eine unsichtbare extraterrestrische Macht ganz ohne lächerliche Monster oder donnernde Spezialeffekte.
Die schleichend , furchterregende Bedrohung wird durch die enorm reduzierte aufs Wesentlichste beschränkte, präzise Machart umso klarer, und durchschlagender.
Eine phantastische Ausgangsidee liefert schon der Beginn: Wir sehen den Arzt Gordon Zellaby ( George Sanders) in seinem Arbeitszimmer. Er greift zum Telefonhörer , doch während des alltäglichen Gesprächs sackt er unvermittelt, wie leblos zusammen und fällt ihn totenähnlichen Schlaf.
Wir befinden uns in dem kleinen englischen Dörfchen Midwich. Alles scheint seinen normalen Gang zu gehen an diesem sonnigen Morgen, doch ebenfalls wie der Arzt fallen alle Bewohner urplötzlich in einen Dornröschenschlaf.
Geisterhaft sind es nur noch die Blätter der Bäume, die sich im Wind bewegen.
Totenstille in den Straßen. In perfekt kontrastierten Bildern und in völliger lastender Geräuschlosigkeit sehen wir alptraumhaft surreale Szenen.
Ein Mann, über einem Leiterwagen zusammengesunken. Ein Bus, der mit seinen schlafenden Insassen gespenstisch schief im Graben hängt. Pferde, die schlafend auf der Weide zusammengebrochen sind.
Bald ist das Militär zur Stelle und sperrt alle Zufahrtswege zu der kleinen Gemeinde.
Jeder der über eine bestimmte unsichtbare Linie hinweg sich dem Dorf nähert verliert automatisch das Bewusstsein.
Selbst ein Beobachtungs-Flugzeug , welches zu nahe über dem Dorf kreist, stürzt unweigerlich ab.
Ein unbekanntes Energiefeld, welches das Dorf umschließt ?
Seltsamerweise ist nach vier Stunden der Spuk vorbei.
Die Menschen und Tiere erwachen aus ihrem Schlaf, ohne sich an etwas Außergewöhnliches zu erinnern.
Alles wieder beim Alten, einfach ein unerklärlicher einmaliger Vorfall ?
Scheinbar ist niemand zu Schaden gekommen und für einige Woche gelingt es das seltsame Erlebnis zu verdrängen.
Doch die Angst und Panik wird jetzt erst ihren Anfang nehmen. Zwölf Frauen, darunter eine siebzehnjährige , die noch Jungfrau ist, sind plötzlich schwanger.
Gekonnt spielt der Film hier mit Anspielungen auf die "unbefleckte Empfängnis" ( was genau aus diesem Grund den "katholischen Filmdienst" zu der Bewertung " einer der widerlichste Film aller Zeiten " hinreissen ließ) und mit der Angst vor einem unbekannten Organismus, vor einer gefährlichen, krankhaften Brut, die ohne Einfluß in unschuldigen Körpern wächst ( ein urbaner Horror, den später nun wiederum David Cronenberg in seinen "Body Horror Filmen " wieder aufnahm).
Neun Monate später werden gleichzeitig zwölf Kinder zur Welt gebracht. Alle von fast abnormaler Gesundheit, außergewöhnlicher Intelligenz und Makellosigkeit.
Hellblond sind die Haare, wächsern die Gesichter, kalt und stechend die Augen.
Monströse Kinder, die von einer unbekannten, wohl außerirdischen Rasse stammend , sich den menschlichen Organismus als Wirtskörper erwählten, um auf der Erde eine eigene Zivilisation zu erschaffen.
Woher und was diese Kinder sind, bleibt in ambivalent kluger Weise bis zuletzt im Dunkeln.
Tatsache ist, dass die Kinder im Kollektiv denken. Was eines lernt weiß auch jedes andere.
Ebenfalls verfügen sie alle über starke telepathische Kräfte, können jeden Gedanken lesen und Menschen ihren eisernen Willen aufzwingen.
Unvergesslich und auch heute noch schockierend, wie sie einen unliebsamen Farmer nur mit der Kraft ihrer durchdringenden Blicke zum Selbstmord zwingen.
Gerade zielte er mit einer Flinte auf das Grüppchen der Alienkinder, als er in derselben Sekunde das Gewehr auf sich selbst richtet und abdrückt.
Das Dorf, allen voran Dr. Gordon steht ratlos dieser furchtbar perfiden Form einer unbekannten Invasion gegenüber.
Auch aus anderen Erdteilen, unter anderem der Sowjetunion werden ähnliche Vorfälle um mysteriöse Kinder gemeldet.
Wie leise und nachhaltig kann solche Science Fiction sein ?
"Das Dorf der Verdammten" schlägt allen großbudgetierten Paranoia Klassikern ein Schnippchen, in dem es wahren Horror präsentiert, der sich immer aus einer Form des Unberechenbaren, Nicht wissenden, nur Ahnenden speist.
Die nachvollziehbare Furcht vor körperlichen Mutationen (was wächst in meinem Körper ?) . Die Dekonstruktion von gängigen Verhaltensweisen (Die Kinder sind den Erwachsenen in ihrer dämonischen Intelligenz überlegen mit einhergehender völliger Gefühllosigkeit). Die Angst vor unbekannten Mächten, vor dem Verlust der Kontrolle.
Nicht zuletzt die Angst vor der inneren unmerklichen Aushöhlung familiärer Werte und Weltanschauungen ( der Gesellschaft höchstes Gut, die Kinder, quasi als Sendbote des eigenen Untergangs).
Wie harmlos wirken dem gegenüber die damals oft eingesetzten Plastik- Untertassen, die in drolliger Weise durch die Pappkulissen schwebten.
"Das Dorf der Verdammten " ist die "erwachsene" , hintergründig verstörende Variation der damals oft auch albern inszenierten "Außerirdische bedrohen Erde" Stories. .
Gleichzeitig verwehrt sich der Film jedweder militärischer Sandkastenspiele und ist auch angenehm zurückhaltend darin, das Geschehen, wie oft üblich, in die reale Kalte Krieg Thematik einzubetten.
Wahres Grauen sollte nicht erklärt werden.
"Dorf der Verdammten" bleibt ein Mysterium, das bis heute überzeugt und ein mehr als verstörendes Ende besitzt.
Jederzeit könnte ähnliches wohl wieder geschehen.
Die uns umgebenden unbekannten Welten sind groß genug und schon Lovecraft wusste, das irrationale Entsetzen kann unter jeder Schwelle lauern.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2007
Dieser Film ist in den USA gefloppt und wurde für die goldene Himbeere nominiert. Hier in Deutschland erschien er nicht in den Kinos, sondern gleich auf Video und später auf DVD.
Warum ist mir bis heute ein Rätsel.
Die doch eher durchschnittlichen bis guten Rezzesionen, oder aber die Tatsache, dass der Film auch auf DVD erschien, sagt doch aus, dass der Film nicht so schlecht sein kann.
Selbst auf der DVD ist von einem Meisterwerk die Rede und das zu recht.
Ohne das Original wäre dieser brillante Film zwar nie entstanden aber Jon Carpenter hat dem Film mehr Horror, mehr Spannung und mehr Tiefgründigkeit gegeben und das ist einfach nur gut.
Im Vergleich zum Original sind hier die Schauspielleistungen der Schauspieler richtig gut und überzeugen. Die Kinder schockieren.
Was hier ein guter Unterschied zum Original ist, ist, dass ein der Kinder bei der Geburt ums Leben kommt und eins der Kinder Gefühle entwickelt und zu den guten gehört.
Allein das macht die Spannung und die gute Handlung aus.
Der Sprachstil der Kinder klingt schon nach nichts gutem und hier ist mehr Horror drin.
Ich kann diesen Film nur jeden empfehlen, schade dass der Film floppte, der Flopp war eher unbegründet, bei diesem ausgezeichneten Remake.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2014
Da Amazon zwei völlig unterschiedliche Filme hier zusammenfasst, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich mich mit dem
Film "Das Dorf der Verdammten" von John Carpenter aus dem Jahr 1995 beschäftige. Der Film entstand nach Motiven aus dem Ro
man "The Midwich Cuckoos" von John Wyndham, einem meiner Lieblings-Science-Fiction-Autoren.

Zum Inhalt: In dem kleinen englischen Dorf Midwich fallen eines Tages alle Bewohner in einen mehrstündigen Dornröschenschlaf,
nach 9 Monaten gebären 10 Frauen des Dorfes Kinder, die sich verblüffend ähnlich sind. Es handelt sich um je 5 Jungen und 5 Mäd-
chen, 9 von ihnen wachsen heran, nur ein Mädchen stirbt früh. Die Kinder entwickeln immer seltsameres Verhalten und scheinen
telepathisch miteinander verbunden zu sein, sie treten stets paarweise auf, nur David als neunter nimmt eine Außenseiterposition
in der Gruppe ein, dafür entwickelt er ein enges Verhältnis zu seiner 'Mutter' Jill McGowan (Linda Koslowski), der 'Vater' Frank Mc
Gowan (Michael Pare) ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Ebenfalls ums Leben gekommen ist Alan Chaffees (Christopher
Reeve) Frau, seine Tochter Mara dagegen ist die Anführerin der Kinder. Mehr möchte ich hier nicht verraten, eine wichtige Rolle
spielt noch die Wissenschaftlerin Dr Susan Verner (Kirstie Alley).
Der Film spiegelt deutlich die Unsicherheit der Menschen in Bezug auf außerirdisches Leben wieder, allerdings gibt es auch eine
durchaus versöhnliche Note, wenn man die Rolle Jills genau verfolgt.
Warum dieser Film es nicht in die Kinos geschafft hat und warum er ein ziemlicher Misserfolg war, kann ich mir absolut nicht erklären.
Die Regiearbeit ist ebenso gut wie die Kameraführung, und das Schauspielensemble ist passend ausgesucht und spielt überzeugend.
Für mich bietet Michael Pare in seiner relativ kurzen Rolle eine seiner besten Leistungen überhaupt. Interessant für viele könnte sein,
dass die Musik von John Carpenter und Dave Davies stammt.

Das Bild der DVD ist zum großen Teil einwandfrei, das gilt auch für die unterschiedlichen Sprachversionen und die anwählbaren
Untertitel. Das Bonusmaterial bietet Informationen (in schriftlicher Form) über die Produktion, die Hauptdarsteller und den Regiesseur.
Die zur Produktion sind sehr informativ. Dazu gibt es den Trailer und als DVD Rom Part die Universal Web Links. Ein 4seitig bedruck-
tes Inlay liefert einige gute Fotos und die Titel der einzeln wählbaren Kapitel.
Ein Film, den ich von der allgemeinen Kritik nicht fair behandelt sehe. Wirklich empfehlenswert.
33 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2006
Als ich diesen Film das erste Mal im Fernsehen gesehen habe fand ich ihn wirklich super, mal eine abwechslung verglichen mit dem was man sonst so im Fernsehen sieht.

Zur Story:
In einem kleinen Dorf namens "Midwich" ist zuerst alles ruhig und friedlich, bis aufeinmal alles was lebt in Ohnmacht fällt. Die Regierung veranlasst Untersuchungen aber niemand findet eine Ursache für den plötzlichen Black-Out. Als die Menschen erwachen stellt sich heraus das alle Frauen schwanger sind. Die Mütter erleben auch merkwürdige Träume die sie von einer Abtreibung abhalten. Und dann kommen die Kinder auf die Welt und der Horror beginnt. Die Kinder entwickeln unheimliche Fähigkeiten - sie können andere Menschen kontrollieren und ihre Gedanken lesen.......(Um ihnen nicht die Vorfreude auf diesen wirklich tollen Film zu nehmen erzähle ich die Story nicht weiter.)

Fazit: Wer gruselige Filme mag der sollte sich auch diesen Film unbedingt angucken.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden