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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie alles begann
Mit "die Kundschafter" werden nun auch die letzten Rätsel um Großadmiral Thrawns Herkunft und das Ende des außergalaktischen Flugprojektes Outbound Flight geklärt. 5 Jahre nach der Schlacht um Naboo und 5 Jahre vor dem Ausbruch der Klonkriege nehmen die Ereignisse ihren Lauf, welche 22 Jahre nach der Zerstörung des Todessterns in "Die...
Veröffentlicht am 5. März 2008 von Mario Pf.

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine große Entäuschung
Über Frank Schätzings "Der Schwarm" und Daniel Dafoes "Robinson Crusoe" hin zu "Die Kundschafter" von Timothy Zahn, meinem ersten Star Wars Buch seit bestimmt 6 Jahren und ich bin einfach nur maßlos entäuscht. Mir ist dabei vollkommen schleierhaft, wie hier Leute dieses Buch ernsthaft mit fünf oder vier Sternen bewerten können.

So...
Vor 3 Monaten von Mike Shinoda veröffentlicht


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie alles begann, 5. März 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Mit "die Kundschafter" werden nun auch die letzten Rätsel um Großadmiral Thrawns Herkunft und das Ende des außergalaktischen Flugprojektes Outbound Flight geklärt. 5 Jahre nach der Schlacht um Naboo und 5 Jahre vor dem Ausbruch der Klonkriege nehmen die Ereignisse ihren Lauf, welche 22 Jahre nach der Zerstörung des Todessterns in "Die Verschollenen" ihr vorläufiges Ende finden werden.

Als die Crew des Schmugglerschiffs Bargain Hunter, auf der Flucht vor Progga the Hutt, in den unbekannten Regionen strandet, machen sie dort schnell Bekanntschaft mit den Chiss. Nach der Zerstörung von Proggas Schiff durch Commander Mitth'raw'nuruodo oder kurz Thrawn, nimmt dieser die Crew der Bagain Hunter an Bord, um von ihnen über eine mögliche Bedrohung durch die Republik zu lernen.

Etwa zum gleichen Zeitpunkt, also 5 Jahre nach der Blockade von Naboo, gelingt es dem Jedi-Meister Jorus C'baoth endlich die Genehmigung des Senats für das Outbound Flight-Projekt zu erwirken. Sechs Dreadnaughts, mit insgesamt 50.000 Männer, Frauen und Kindern als Besatzung, sollen zusammen mit 6 Jedi-Meistern und 12 Jedi-Rittern in die unbekannten Regionen aufbrechen, um von dort in eine andere Galaxis zu reisen und in dieser Kolonien zu gründen. Auf Wunsch des Jedi-Rates sollen Obi-Wan Kenobi und sein Padawan Anakin Skywalker bis zum Verlassen der Galaxis begleiten. Doch während Outbound Flight endlich aufbricht, entsendet Darth Sidious einen seiner Agenten, den Berater des obersten Kanzlers, Kinman Doriana, um das außergalaktische Flugprojekt zu zerstören. Dazu soll er eine kleine Flotte aus Schiffen der Handelsförderation zu benutzen.

Am Rand zu den unbekannten Regionen machen Thrawn und seine menschlichen Gefangenen Bekanntschaft mit einer nomadischen namens Vaagari, die eine ernstzunehmende Bedrohung für die Chiss darstellen könnten, doch Thrawn ist es untersagt, den ersten Schlag in diesem Krieg zu führen und so ist er dazu gezwungen auf einen Angriff der Vaagari zu warten. Als das Sonderkommando zur Zerstörung Outbound Flights jedoch auf Thrawn trifft, nimmt eine verhängnisvolle Begegnung ihren Lauf...

Mit die Kundschafter wird endlich geklärt wie die Geschichte Großadmiral Thrawns ihren Anfang nahm und dieser Bekanntschaft mit dem späteren Informationsmakler und Schmuggler Jorj Car'das machte. Ganz beiläufig erwähnt der Agent des obersten Kanzlers auch dass eine Bedrohung durch die so genannten Far Outsiders bzw. Außergalaktischen (welche in Wirklichkeit die Yuuzhan Vong sind) besteht und Darth Sidious die Galaxis für diese Konfrontation zu einen versucht.

Es ist beeindruckend wie viel Spannung und Action in diesem Band aufgebracht werden kann, der auch noch dazu sehr an die guten alten Zeiten der Thrawn-Trilogie erinnert, obwohl das unausweichliche Ende von vornherein bekannt ist. Zusammen mit die Verschollenen bildet die Kundschafter eine eigene Outbound Flight-Duologie, für welche man aber die Thrawn-Trilogie und deren Fortsetzung die Hand von Thrawn-Duologie kennen sollte. Zu hoffen bleibt natürlich dass auch das nicht der letzte Roman von Timothy Zahn gewesen ist und da er ja mit Treueschwur (Allegiance) womöglich einen richtungsweisenden Band vorgelegt hat, der in die Blütezeit des Imperiums und Mara Jades Anfänge als Hand des Imperators zurückführt, ist es nicht ganz auszuschließen dass auch Thrawn irgendwann in einem ähnlichen Einzelroman über seinen Karrierestart als imperialer Offizier seine Rückkehr feiern darf.

Fazit:
Trotz des vorhersehbaren Endes eine bis zum Ende hin spannende Umsetzung, die in Ansätzen sehr stark an die legendäre Thrawn-Trilogie erinnert.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Prequels in einem Werk, 8. Mai 2008
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Gleich drei Prequels werden in diesem Roman vereint: Primär wird die
Vorgeschichte von "Die Verschollenen" erzählt, nämlich der Start des
extragalaktischen Flugprojektes, das von Palpatine unterstützt und vom
Jedi-Meister C'baoth durchgeführt wird: 6 Dreadnaughts wurden verbunden, um
50000 Kolonisten Platz zu bieten, die die Galaxis verlassen und in die
nächste fliegen soll. An Bord 16 weitere Jediritter, und kurzfristig werden
auch Obi-Wan und Anakin Skywalker an Bord beordert.

Doch das Projekt steht unter einem ungünstigen Stern, verschiedene Gruppen
wollen das Projekt sabotieren: Die Chiss, angeführt von Commander Thrawn,
da sie ein Zusammentreffen der Kolonisten mit den Yuuzhan Vong befürchten,
die Vagaari, die fette Beute wittern und schließlich dem finsteren Darth
Sidious. Da auch Chiss und Vagaari verfeindet sind, bietet sich reichlich
Gelegenheit, detaillierte Raumschlachten zu beschreiben, die durch die
strategische Brillianz von Commander Thrawn stark an die Großadmiral-
Thrawn-Trilogie erinnern und dieser auch qualitativ nicht nachsteht.

Nach der schwachen "Hand des Thrawn"-Trilogie hat Timothy Zahn hier wieder
zur Höchstform zurückgefunden und einen spannenden Roman fabriziert, den
zu lesen viel Spaß macht. Dabei beschränkt er sich nicht auf einen
Schauplatz, sondern verwebt geschickt die Fäden und bildet die Grundlage
für "Die Verschollenen" und die Großadmiral-Thrawn-Trilogie, dabei
verliert er auch die Handlung um Naboo sowie die Klonkriege nicht aus den
Augen und schlägt mit dem Verschwinden Vergeres und der Erwähnung der
"Far Outsiders" sogar die Brücke zum Yuuzhan-Vong-Zyklus. Dabei vergißt er
nicht, seine Charaktere, insbesondere Thrawn und Jedimeister C'baoth, gut
hervorzuarbeiten. Nach vielen vermeidbaren Intermezzi endlich mal wieder
ein geniales Star-Wars-Opus!
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4.0 von 5 Sternen Verlässliche Größe, 7. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Timothy Zahn ist ein altgedienter Star Wars-Autor und so wird man auch hier nicht enttäuscht. Beste "Strand-Literatur" für mich im Urlaub und ein willkommenes Bindeglied in meiner Star Wars-Chronologie
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thrawns Karriere beginnt, 27. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Ein exzentrischer Jedi-Meister der an der dunklen Seite wandelt, Siedler die neu beginnen wollen und Thrawn der eine Gefahr für sein Volk abwenden will, dabei gegen Chiss Gesetze verstößt und sich von Palpatine einspannen lässt. Man liest hier wie der Imperator seinen besten Admiral bekommt und wie Mißverständnisse und unglückliche Entscheidungen alles verändern können. Ein toller Roman der eine tragische Geschichte am Rande des Raums erzählt die völig unbeachtet in der bekannten Galaxie ist.

Und man lernt Thrawns Bruder kennen, sowie eine junge Jedi die den wahren Weg der Jedi findet.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine große Entäuschung, 18. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Über Frank Schätzings "Der Schwarm" und Daniel Dafoes "Robinson Crusoe" hin zu "Die Kundschafter" von Timothy Zahn, meinem ersten Star Wars Buch seit bestimmt 6 Jahren und ich bin einfach nur maßlos entäuscht. Mir ist dabei vollkommen schleierhaft, wie hier Leute dieses Buch ernsthaft mit fünf oder vier Sternen bewerten können.

So etwas - ja, ich muss es so ausdrücken - erbärmliches auf sprachlicher Ebene sucht seinesgleichen und ist gleichzeitig eine Bankrotterklärung für einen "Buchautor" oder "Übersetzer". Da werden grundlegende Schreibregeln verletzt, bei deren Missachtung man schon in der vierten Klasse gerügt wurde.

Auf Platz 1:
Ich zählte auf einer Seite sage und schreibe fünfmal das Verb "zucken", welches wohl des Autors liebstes Wort ist. Wer mag da auch widersprechen? Ob der Mund oder die Mundwinkel, die Augen, der Körper, der Kopf ... ja, alles darf hier munter vor sich herzucken und ist dazu eingeladen, diesen Sprachmüll zu komplettieren. Wer dieses Buch nicht selbst gelesen hat, wird sich so etwas nicht ernsthaft vorstellen können.

Auf Platz 2:
Sein Geheimfavorit ist wohl das Verb "ziehen", welches "zucken" beinahe Konkurrenz macht und sich durch Ausdrücke wie "...zog sich ihre Kehle zusammen", "...der Magen zog sich ihr dabei zusammen", "... die Speiseröhre zog sich unmerklich zusammen" etc. manifestiert. Auch kommt es zum Einsatz, wenn, wie so oft, die Akteure eine Augenbraue hochziehen. Das machen sie eigentlich ständig.

Auf Platz 3:
Das Verb nicken hat sich verdientermaßen Platz drei gesichert und darf darauf wirklich stolz sein. Wann immer eine Richtung angedeutet werden soll oder auch einfach nur versucht wird, einen belanglosen Abschnitt etwas auszuschmücken, ist dieses tolle Verb mit von der Partie.

Das Wort "unmerklich" sollte man auch noch erwähnen, da der Auto hierdurch versucht, etwas Abwechslung in seinen ohnehin schon genialen Roman zu bringen. Er verknüpft es in geschickter Weise; ein wahrer Geniestreich.

Das einzig Positive, was ich diesem Buch abgewinnen konnte war, dass es relativ leicht lesbar war. Dennoch würde ich so ein Werk eher im Wühltisch vermuten, als im Bücherregal für schlappe 13 Teuros. Ich hätte mich damals wohl mit einigen Star Wars Büchern eindecken sollen, welche leider nicht mehr gedruckt werden, denn da war die Qualität um einiges besser.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Armutszeugnis für einen Autor., 17. März 2013
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Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Mir sind die positiven Rezensionen zu diesem Buch ein absolutes Rätsel... Die Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn war spannend, kreativ und zumindest solide geschrieben, aber dies hier...

1) Klar, von einem SciFi Roman darf man keine große Prosa erwarten, aber was dem Leser hier zugemutet wird, zieht einem die Schuhe aus. Bei jedem Dialog fühlt sich sogleich einer der Teilnehmer unwohl, wodurch seine Lippen und/oder Teile seines Gesichts anfangen zu zucken. Das passiert permanent und zwar nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Angehörigen sämtlicher anderer Rassen. Es zuckt und zuckt und zuckt, das nenne ich schriftstellerische Kreativität! ;-)
Alle Gedanken, Gefühle, Stimmungen der Personen werden dem Leser aufs Brot geschmiert, nichts erschließt sich beim Lesen von selbst, die gestalterische Plattheit reicht oft schon ins Lächerliche.

2) In diesem Buch ist kaum Handlung vorhaden. Die Hunderte von Seiten werden gefüllt durch banalste Seifenoperndialoge. Das ganze liest sich wie die drei neueren Filme (I-III), nur ohne die Handlung, die Action, die Kämpfe etc. Es gibt noch nicht einmal verbale Konfrontationen zwischen den Figuren, alles plätschert dahin wie ein halbleeres Glas lauwarmen Wassers.

3) Die ethische Seite des Buches ist absurd. Der Oberjedi "C'baoth" steigert sein herrisches, aggressives und überhebliches Verhalten immer mehr, was sogar in Kindesentführung gipfelt, wird dafür aber nicht einmal kritisiert. Auch nicht von der in anderen Büchern/Filmen sonst so ehrenhaften Figur des Obi-Wan Kenobi. Er erinnert den Oberjedi immer nur zaghaft an den Jedi-Kodex erinnert, läßt aber sämtliche seiner Taten ohne Widerspruch geschehen.
Viel schlimmer jedoch erweist sich der Autor selbst, der sogar die Kindesentführungen darstellt als etwas, das letztlich doch voll in Ordnung ist, wenn es die mächtigen und weisen Jedi tun... An dieser Stelle war ich mit meiner Toleranz dem Autor gegenüber am Ende. Vielleicht hat Timothy Zahn selbst keine Kinder und findet es daher etwas Alltägliches und Triviales, Eltern für immer die Kinder zu entreissen, ich weiß es nicht.

Das Buch ist jedenfalls ein echtes Armutszeugnis für einen Autor...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die kundschafter, ein ergreifender Roman, 10. Juni 2012
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Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Die Kundschafter ist ein interessanter Star wars-Roman den man ambesten nach die verschollenen ließt weil man sonst etwas zu viel weiss
aber er ist ergreifend und spannend.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans von Zahn und Thrawn ein Muss. Ansonsten empfehlenswert., 17. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Kommentar

Timothy Zahn und Großadmiral Thrawn sind zwei konstante Größen im Krieg-der-Sterne-Universum. Obwohl Thrawn selbst nur in der Romantrilogie "Erben des Imperiums" auftauchte, entwickelte er sich schnell zu einem Fanliebling. Und er kehrt zurück! Denn "Die Kundschafter" spielt nur einige Jahre nach Episode I. Anakin Skywalker ist Obi-Wan Kenobis junger Padawan und Thrawn noch ein Offizier im Militär seines Volkes, der Chiss.
Der Roman beginnt mit drei großen Handlungssträngen: Die Jedi, die Sith und die Chiss/Schmuggler.

Der Jedi-Strang umfässt ein paar Abenteuer von Anakin und Obi-Wan, die schließlich auf Jedi-Meister Jorus C'baoth und dessen Padawan-Schülerin Lorana Jinzler treffen. Die Abenteuer sind für den weiteren Handlungsverlauf recht bedeutungslos, aber bilden eine Grundlage für ein paar gute Charakterisierungen. Meister C'baoths Traum, das Extragalaktische Flugprojekt, bekommt er wegen der Resultate besagter Abenteuer durchgedrückt. Das Projekt dient der Erkundung und Kolonisierung der Unbekannten Regionen und sogar anderer Galaxien. Mehrere Jedi befinden sich an Bord und sollen in einem Machtgeflecht die Hyperraumturbulenzen am Rand der Galaxis durchstoßen, die bisherige Expeditionen scheitern ließen.
Doch dieses noble Projekt erscheint mir wie ein Fremdkörper: Passte es noch in die Geschichten aus "Erben des Imperiums" so wirkt es im bekannten Prequel-Universum geradezu lächerlich. Aber Zahn schafft hier den Spagat, indem er Jorus C'baoth das Projekt selbst an höchster Stelle - vor dem Obersten Kanzler Palpatine - durchpeitschen lässt. C'baoth ist dafür geradezu prädestiniert, denn, obwohl ein Jedi, ist er arrogant, überheblich und von sich eingenommen. Es ist sein Projekt also muss es ein Erfolg werden. Punkt und Aus. Dass die Jedi insgeheim froh darüber sind, C'aboth mit dem Flugprojekt "abschieben" zu können, ist schon fast erheiternd. C'baoth als ständig meckernder Onkel, der die restliche Verwandtschaft nervt. So könnte man ihn verstehen. Doch der Charakter ist viel differenzierter und bedrohlicher. C'baoth will im Geheimen die Jedi auf dem Flugprojekt und die machtsensiviten Kinder der über 50.000 Kolonisten zu einem neuen Jedi-Orden abseits der verderbten Republik aufbauen. Doch sein Orden wäre die herrschende Institution. Er plant eine Theokratie - die Jedi als Souverän, die anderen als deren rechtmäßige Untertanen. Denn ein Jedi hat die Macht. Somit ist er besser, schneller und klüger als andere und sollte die anderen beherrschen und sich nicht ihnen unterwerfen, wie es der alte Orden bereits seit Generationen tut. Diese Sichtweise C'baoths ist erfrischend anders. Die Jedi dieser Epoche erhalten dadurch mehr Tiefe und Schattierung. C'baoth zeigt, dass die noblen Robenträger (zumindest theoretisch) die Republik übernehmen und zu einer religiösen Diktatur hätten umformen können.

Währenddessen arbeiten die Sith, namentlich Darth Sidious und einer seiner Handlanger, am Scheitern des Flugprojekts. Sidious mit seinem Alter Ego Palpatine kennt die Flugroute des Projekts. Das Extragalaktische Flugprojekt wird auf seinem Weg zum Rand der Galaxis einen kurzen Abstecher durch die Unbekannten Regionen machen. Dort wartet Sidous' Agent mit einer Flotte der Handelsföderation auf das Flugprojekt. Doch die Flotte wird zerstört.

Der Zerstörung von Sidious' Flotte geht jedoch Einige voraus: Jorj Car'das (später Talon Karrdes Schmuggler-Ziehvater) ist noch ein ein unerfahrener junger Mann, der mit einer Schmugglerbande seine Glück in der Galaxis machen will. Zufällig stößt die Gruppe bei der Flucht vor einem Hutt auf die Chiss. Besser gesagt, auf einen bestimmten Chiss: Commander Mitth'raw'nuruodo der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte. Thrawn. Der nimmt die Schmuggler mit ihrem beschädigten Schiff bei sich auf. Es folt ein kultureller Crashkurs, in dem Thrawn von Car'das viel über das Leben in der Republik lernt und vice versa. Obwohl diese Szenen für den späteren Verlauf der Geschichte nur bedingt eine Rolle spielen sind sie wesentlich interessanter als der Jedi-Plot der Handlung. Dort erleben wir, wie C'baoth nach und nach die Kolonisten des Flugprojekts ihrer Rechte beraubt (oder berauben will) und seine Theokratie aufbaut. Sicherlich auch interessant, doch die Machtkämpfe zwischen den Herrschenden Familien der Chiss, in denen Thrawn gefangen ist, sind zumindest aus meiner Sicht wesentlich spannender. Intrigen und Verrat. Car'das und seine Freunde können sich nie sicher sein, ob sie von Thrawn nicht doch nur für dessen Zwecke benutzt werden.
Denn Thrawn plant den Krieg mit den Vagaari. Diese aggressiven Nomaden haben bereits viele Gebiete außerhalb des Reiches der Chiss geplündert. Doch die Chiss haben ein Gesetz, das ihnen den Angriffskrieg verbietet. An sich eine noble Sache, doch weiß Thrawn, dass die Vagaari die Chiss angreifen werden. Dieses moralische Dilemma wird von Car'das und seinen Freunden noch dadurch verstärkt,dass die Frage erörtert wird, ob ein Angriffskrieg überhaupt gerechtfertigt werden kann. Hier schafft Zahn ein paar wunderbare moralische Zwickmühlen. Der Feind hat mich nicht angegriffen. Aber er hat andere angegriffen. Warum soll ich den Feind nicht angreifen, wenn ich dadurch andere und mich vor ihm bewahren kann? Die Pro- überwiegen schlussendlich die Kontra-Argumente und Thrawn gelingt es durch geschicktes Taktieren die Vagaari zu einem Angriff zu bewegen. Doch plötzlich trifft er auf die Flotte der Handelsföderation. Der klischeehaft dumme Neimoidianer-Kapitän befiehlt auch gleich den Angriff auf Thrawns Streitkräfte. Dieses wiederum gelingt es, die feindlichen Streitkräfte zu dezimieren. Thrawn übernimmt nonchalant das Kommando über die restlichen Einheiten. Sidious' Agent sieht in Thrawn einen brillianten Geist und kann ihn zu einer Holokonferenz mit seinem Meister überreden. In dieser historischen ersten Begegnung zwischen Palpatine und Thrawn lässt sich extrem viel hineininterpretieren. Palpatine lernt mehr über die "Far Outsider", die auch die Chiss kennen. Hierdurch wird eine Brücke geschlagen zum Roman "Der verschollene Planet", wo Obi-Wan und Anakin auf dem geheimnisvollen Zonama Sekot nach der Jedi Vergere suchen sollen und auf die Far Outsider treffen, niemand anderes als die Yuuzhan Vong, die fast 50 Jahre später in die Galaxis einfallen. Zahn gelingt die Einbindung dieser Elemente auf einzigartige Weise, wodurch die Vong zu einer größeren und allumfassenderen Bedrohung werden. Denn immerhin sind es die Urgesteine Zahn und Thrawn, die hier von ihnen schreiben bzw. über sie berichten. Geradezu prophetisch sind die Befürchtungen sowohl von Thrawn als auch Sidious, dass die Vong in eine ungeeinte Galaxis einfallen könnten. Allein hierdurch könnte man den ganzen späteren Galaktischen Bürgerkrieg hinterfragen, denn Palpatines Militarisierung könnte darin gründen, sich gegen die Vong verteidigen zu wollen. Doch damit würde man dem Sith wohl zu viel Menschlichkeit unterstellen.

Am Ende kommt es, wie es kommen muss und das Extragalaktische Flugprojekt wird zerstört und die Vagaari werden geschlagen. Anakin und Obi-Wan werden aber vorher durch Palpatine von Bord geschafft. Dadurch wird ihre unnötige Anwesenheit auch beendet, denn der Roman hätte auch ohne die beiden bekannten Namen hervorragend funktioniert.
Doch wird das Extragalaktische Flugprojekt wirklich zerstört? Nein, Lorana Jinzler und Thrawns Bruder Thrass gelingt es, das schwer beschädigte Flugprojekt auf einen unbewohnten Planeten stürzen zu lassen. Beide kommen dabei ums Leben, aber können wenigstens ein paar der Kolonisten retten.
Die Nachfahren der Kolonisten werden in 50 Jahren von Luke und Mara besucht werden. "Die Kundschafter" bildet mit "Die Verschollenen" eine Roman-Duologie. Aufgrund von geänderten Veröffentlichungsterminen erschien dieser Roman jedoch später, obwohl er inhaltlich früher spielt. Das Prequel-Konzept ist in der Saga jedoch kein unbekanntes. Diese Herausgabeweise war von Zahn zwar nicht so beabsichtigt, teilte dieser mit, aber viele, ich ebenso, sind der Meinung, dass es die Romane dadurch spannender macht. Die Duologie funktioniert in dieser Reihenfolge viel besser. Diesmal sei also empfohlen: Lest das Ende zuerst!

Die deutsche Übersetzung ist gut gelungen. Mir sind keine großen Logik- oder Grammatikfehler aufgefallen.

Auswirkung auf den Kanon

Die detaillierte Geschichte über das Extragalaktische Flugprojekt wird offenbart. Wir erfahren interessante Details aus der Jugend von Jorj Car'das und Thrawn, sowie über die Chiss, Sidious' Langzeitplanung und der Psyche Jorus C'baoths. Außerdem ein weiteres unnötiges Anakin-Obi-Wan-Abenteuer.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science Fiction in höchster Qualität, 28. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Vorweg möchte ich sagen, dass dies das erste Buch war, dass ich aus der Star Wars-Reihe gelesen habe. Ich ging mit gemischten Erwartungen an dieses Buch, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Buch im Star Wars Universum gut sein könnte.

Ich wurde jedoch eines besseren belehrt:
Es ist eines der besten Science Fiction Bücher, dass ich kenne. Die Mentalität der Jedi wurde sehr gut umgesetzt und wieder meinen Erwartungen basiert dieses Buch auf großartig umgesetzten Dialogen. Auch die Raumschlachten sind sehr gut beschrieben.

Das Buch liest sich sehr gut und bleibt bis zum Schluss spannend und interessant. Jedem, der die Star Wars Filme oder einfach nur gute Science Fiction mag, kann ich dieses Buch empfehlen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist Klasse, 6. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Die Kundschafter (Taschenbuch)
Es schildert den werdegang vom späteren Großadmniral Thrawn zeigt seine anfänge bzw sein erstes Auftauchen in der Star Wars Geschichte. Hier in diesem Buch ich er noch der Commander der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte der Chriss und lässt schon hier seine zum Teil Genialen Schlachttaktiken aufblitzen. Nun noch zu der Geschichte das Extragalaktische Flugprojekt wird gestartet und steht eigentlich scjon beim start unter einem schlechten Stern. Unter der Führung des Größenwahnsinnigen Jedi Meister C`boath geht das Flugprojekt auf die Reise. Ich kann nur sagen zum Glück wird es von den Chiss (Thrawn) gestoppt denn wer weiß schon was dieser am Wahnsinnig gewordene Jedi Meister alles Angestellt hätte wenn er auf die viel später auftauchenden Yuuzhan Vong gestoßen wäre. Man muss allerdings sagen was wäre gewesen wenn Thrawn nicht bei dem Imperium im dient gestanden hätte und noch Gelebt hätte als die Yuuzhan Vong die Galaxis angegriffen haben und auf der Seite der Repüblik gekämpft hätte.
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