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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste OVERKILL seit 15 Jahren..., 31. März 2012
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Im 32.(!) Jahr seit der Bandgründung legen OVERKILL mit The Electric Age" ihr bereits 16. Studioalbum ab, rechnet man mal "Coverkill" nicht mit dazu. Wurde der Vorgänger Ironbound" noch auf breiter Ebene als der endlich wiedergefundene, heilige Gral behandelt, konnte man sich durchaus fragen, ob das tatsächlich rein musikalische Gründe hatte, oder ob der Wechsel zu Nuclear Blast und deren gewohnheitsgemäß recht offensives Promotionprogramm bei einigen Leuten ein wenig die Objektivität beeinträchtigt hat... Wie auch immer, die New Yorker stehen seit jeher für eine qualitativ extrem hohe Konstanz, hatten keine längeren Auszeiten, Splits, Reunions und was auch immer für einen Schwachsinn nötig, um auch die kommerziell eher mauen Zeiten zu überstehen. Die stärkste Phase nach den bekannten Klassikern hatten OVERKILL zwischen 1994 und 1997, also zwischen dem wohl besten Werk "W.F.O.", dicht gefolgt von "The Killing Kind" und dem recht experimentellen, aber ebenso einzigartigen From The Underground And Below". Danach folgten sechs saugenehme Alben, aber keines konnte ganz mit einem jener drei gleichziehen. Bis jetzt. The Electric Age" könnte das Album sein, das die Langzeitprüfung besteht, denn das Potential dazu hinter den zehn neuen Nummern zeichnet sich ab. Der Opener gibt dem Hörer das, was der Titel verspricht und die Tradition verlangt: "Come & Get It". Eine Abreibung im Stile von "Necroshine", "It Lives", "Where It Hurts", etc. Überraschend kommt der Manowar-mäßige Chor im Mittelteil, ansonsten zeigen sich die Herren so giftig, wie man sich das wünscht. Ein undefinierbares, elektrisches Gewusel leitet die "Electric Rattlesnake" ein, hier legen Blitz & Co. gleich die nächste Harke mit sofortiger Ohrwurmgarantie nach. Deutlich wird hier im Mittelpart mal wieder die Bewunderung für Black Sabbath, der tonnenschwere Groove sorgt an der richtigen Stelle für etwas Entspannung in der blitzschnellen, elektrisch hoch geladenen Angelegenheit. "Wish You Were Dead" zeigt die nach wie vor hohe Affinität von OVERKILL zum Punk auf; äußerst garstig - und nicht zum letzten Mal auf "The Electric Age". "Save Yourself" und "Old Wounds New Scars" hauen in etwa in die gleiche Kerbe, insbesondere ersterer entwickelt sich nach und nach allerdings zum absoluten Albumliebling. Der schnelle Punk Rock Thrasher erinnert nicht zufällig an Classics wie "Wrecking Crew" oder "Hello From The Gutter". Fett! Wird sich zeigen, ob die Nummer sich im Live-Set etabliert. Mit "Drop The Hammer" grooven die New Yorker effizient im Uptempo, im etwas entspannteren "Black Daze" kommt noch deutlicher D.D.s Vorliebe für ordentliche Basswalzen zum Tragen. "Whatcha do now?" fragt das rockige wie rotzige "21 Century Man", während die Hosen im Schritt zunehmend enger werden. Mit "All Over But The Shouting" und dem besiegelnden "Good Night" packen OVERKILL dann noch die großen Hymnen zum Schluss aus und auch hier stimmt einmal mehr die Dosierung perfekt zwischen (old School) Thrash Metal, Giftigkeit, Groove, eingängigem Chorus und was auch immer OVERKILL noch alles auszeichnet. Insbesondere "Good Night" erinnert durch den Anfang etwas an die 94er Bandhymne "Bastard Nation", entwickelt sich dann aber im weiteren Verlauf zu einer etwas subtileren Angelegenheit mit wesentlich mehr Tempo. Geiler Rausschmeisser jedenfalls! Die hohe Suchtgefahr, die von "The Electric Age" ausgeht sowie der Umstand, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt schon mindestens 70% des Albums Klassikerpotential ausstrahlt, macht das Werk zum zwingenden Pflichtkauf für jeden (Thrash) Metal-Fan - Come & Get It! (HD)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Thrash Metal - Pure Overkill, 8. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Nach einigen eher schwächeren Veröffentlichungen in den 2000er Jahren war es soweit: Overkill schufen mit dem 2010er Opus "Ironbound" eine Thrash Metal Granate, die den bisherigen Klassikern der Band ("The Years of Decay", "Horrorscope") in absolut nichts nachsteht - im Gegenteil. Und nun legt die Band mit "The Electric Age" ein Album nach das mindestens genau so gut zu überzeugen weiss.

"The Electric Age" ist nicht mehr so düster ausgefallen wie der Vorgänger, dafür gehen Overkill umso straighter, "rockiger" zu Werke. Hier wird Thrash Metal in Reinform zelebriert - Overkill bedienen sich keinerlei stilfremder Einflüsse (wie z.B. auf ihrem '97er Album "From the Underground and Below), was sie heutzutage fast zum Exoten macht. Die Soundqualität ist wieder sehr stark: Tonnenschwer wuchten sich die Riffs wie eine Lawine aus Stahl in die Gehörgänge des Hörers.
Das Album umfasst 10 Songs, darunter kein Lückenfüller. Anspieltipps für geneigte Hörer: Electric Rattlesnake, Black Daze, Drop the Hammer down, Good Night.
Das schon auf dem Vorgängeralbum bemerkenswerte Drumming von Ron Lipnicki findet hier seine Fortsetzung. So gute Schlagzeugarbeit hab ich bei Overkill schon lange nicht mehr vernommen. Für mich ist das insofern erwähnenswert, da das Schlagzeugspiel von Lipnicki nun genauso prägend und typisch für den klassischen Overkill Sound geworden ist wie Bobby "Blitz" Ellsworths Gesang oder das Bassspiel D.D.Vernis.

Das Digibook sieht edel aus, die Bonus DVD (ein kurzes "Making of" des Albums und Bobby "Blitz" Ellsworths Kommentare zur neuen Scheibe) ist aber eher dürftig ausgefallen.

Fazit: Overkill sind momentan in Bestform, vielleicht so gut wie noch nie.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elektrisierende Scheibe, 31. März 2012
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Overkill sind einfach nicht in der Lage miese Scheiben zu machen!!!! Auch Studioalbum Nummer 17 (mit Coverkill gezählt)steht für gewohnte Qualität im Grün- schwarzen Schuber!!!!! "Blitz" und "DD" haben wiedermal 10 Songs für die Ewigkeit auf ihrem neusten Output gebannt. Mit "Come and get it" startet die Scheibe gewohnt stark. Ihren ersten Höhepunkt erlebt dieses Werk schon mit Song Nr. 2 "Elewctric Rattlesnake"; geiler Gesang von Bobby Blitz und ein typischer Overkill Refrain machen diesen Song bestimmt auch zum Livererlebnis. "Wish you're dead" und "Black daze" machen da weiter wo "Ironbound" aufgehört hat. "Save yourself": der Refrain bleibt einem sofort im Ohr hängen und "Drop the hammer down" wirkt wie es heißt!! "21 century man" ist ebenfalls ein schnellerer geiler Overkill Song in bester Manier und gehört zu meinen Favoriten auf der neuen Platte. Es folgen noch das auch sehr geile "Old wounds new scars", "all over but the shoutuing" und "Good night". Die hatte ich dann auch und ein zufriedenes Lächeln beim Einschlafen auf den Lippen. Overkill konnten in meinen Augen das famose Niveau von Ironbound halten und sind für mich die authentischsten und sympathischsten Vetreter des "Good Old Thrash Metal". Wie nennt sie das Rock Hard in der aktuellen Ausgabe: Die Motörhead des Thrash!!!! Geil und bezeichnend. Empfehlenswert!!!!!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen was ein hammer, 31. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
endlich ist die neue overkill scheibe draußen und entspricht all meine erwartungen an ihr. schon vor ein paar wochen konnte man in "electric rattlesnake" reinhören und dieser song wäre nicht nur eine gute wahl für ne single, sondern steht auch stellvertretend für das ganze album.
kein einzig schwacher song ist hier enthalten und die gangschaltungen der geschwindigkeit bei den songs geht von 4 bis 6 - fast nur up tempo nummern drauf.
während "Ironbound" vor 2 jahren mit "the green and black" einen eher leicht progressiveren und anfangs langsameren titel als einsteiger hatte ist bei "the electric age" mit "come and get it" gleich ein flotter headbanger am anfang.
in meinen ohren ist das album auch ein wenig eingängiger, als sein vorgänger.
auf jeden fall hat die band sich hier wieder selbst übertroffen und legt ein album hervor wie man es von ihnen erwartet - thrash metal allererster güteklasse.
anspieltipps : "electric rattlesnake" , "wish you were dead" (beide als vorab-promo in der aktuellen rock hard ausgabe) , "save yourself" "drop the hammer down" und der leise beginnende, aber dann voll auf die 12 ballernde "good night".
ein vorbildliches album der new yorker thrashlegenden.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Restlos begeistert, 5. April 2012
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Es gibt hier auf Amazon ein paar sehr gute und ausführliche 5 Sterne Rezensionen,denen ich mich fast vorbehaltlos anschließen möchte.
Bin eigentlich kein Freund von Vergleichen,ganz einfach wei man die 80er/90er nicht an der heutigen Zeit messen kann.Trotzdem finde ich
das OVERKILL noch nie so gut drauf waren wie auf diesem Album.
Ironbound war gut aber das hier ist viel stärker.Geil das es noch solche Musik gibt,5 Sterne sind nicht genug.Schon jetzt das Highlight
des Jahres.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Je oller je doller, 11. April 2012
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Bei jedem neuen Album von OVERKILL geht mir als in Würde gealtertem Thrasher das Herz auf. Es ist einfach unfassbar, mit welcher Energie die alten Herrschaften auch auf dem neuen Album wieder zu Werke gehen, da kann so mancher Jungspund einpacken.

Auch wenn OVERKILL nie ein wirklich schlechtes Album abgeliefert haben, gab es doch in den 2000er Jahren das eine oder andere Werk, das "nur" gut war und etwas zu routiniert klang. Aber mit "Ironbound" scheint die Band in 2010 ihren x-ten Frühling eingeläutet zu haben und auch die neue Scheibe ist absolut keinen Deut schlechter.

Mit voller Kraft voraus brettern die Jungs durch 10 erstklassige Thrash-Songs, Verschnaufpausen gibt es diesmal dabei kaum. Dafür scheint die Vorliebe für punkige Sounds häufiger durch, was das Songmaterial schön dreckig und ruppig macht, so wie ich es mag :o)
Die Produktion haut ordentlich rein und das wie meistens in grün gehaltene Cover ist auch wieder absolut genial, was besonders in der Limited Edition super zur Geltung kommt.

Insgesamt also ein bockstarkes Album der Motörhead des Thrash (Zitat ROCK HARD) und einer der sympathischsten und beständigsten Bands der gesamten Szene, die immer ihr Ding durchgezogen hat, ohne sich jemals um Zeitgeist oder Trends zu scheren.

Fazit: WE DON'T CARE WHAT YOU SAY ... [zensiert]
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thrash at it's best, 14. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
OVERKILL haben mich ungefähr seit Mitte der Neunziger nicht mehr so wirklich interessiert. Die letzte Platte mit der ich noch was anfangen konnte war “W.F.O.”, aber Scheiben wie “From The Underground And Below” oder “The Killing Kind” fand ich langweilig. Auch “Relix IV” habe ich, trotz guter Kritiken, links liegen gelassen. Das 2007 veröffentlichte “Immortalis” ließ dann schon erstmals wieder aufhorchen. Aber als “Ironbound” veröffentlicht wurde und ich die Band auf Tour gesehen habe, war das alte Feuer, das mich bei OVERKILL immer faszinierte wieder spürbar. Im März 2012 liegt nun der neue Longplayer “The Electric Age” vor und versucht in die großen Fußstapfen des Vorgängers zu treten.

Was soll man sagen? Da OVERKILL momentan in ähnlich bestechender Form sind wie zu Beginn ihrer Karriere, wäre alles andere als ein überragendes Album eine Enttäuschung. Mit “Come And Get It” wird der Hörer perfekt in die Scheibe eingeführt. Nach einem, die Spannung fast ins Unermessliche steigen lassenden Intro, folgen die typischen OVERKILL-Riffs, zu denen man sich bedenkenlos die Rübe abschrauben kann. Der gelungene Mittelteil dürfte dabei dafür sorgen, dass schon der Opening-Track der neuen Tour Gänsehautmomente beim Publikum verursacht. Perfekter Einstieg in die Scheibe, die mit dem folgenden “Electric Rattlesnake” ein weiteres Highlight bereit hält. Das Energielevel, das OVERKILL auffahren ist so hoch, dass sich so manche Band ein bis zwei Scheiben davon abschneiden könnte. Auch bei “Electric Rattlesnake” haben Blitz und seine Mannschaft einen ruhigeren Midtempo-Teil eingebaut, der unaufhaltsam dem Klimax entgegensteuert, um dann im letzten Refrain zu explodieren. Dürfte live ebenfalls ein Highlight sein. Generell gibt es keine Ausfälle auf “The Electric Age” zu beklagen, soviel sei schon verraten. Die Riffs sind ähnlich bissig wie schon auf dem Vorgänger und spalten den Schädel des Hörers immer schon nach wenigen Sekunden, Skullkrusher halt. Ihren Anteil daran hat auch die sehr gute, druckvolle Produktion, die an allen Ecken und Enden knallt und den Instrumenten die optimale Basis bietet und vor allem auch Blitz' Vocals ins richtige Licht rückt.

Im Prinzip führt die Band also die Marschrichtung von “Ironbound” fort und stellt ihre Stärken ein weiteres Mal deutlich heraus. Songs wie das latent an “Wrecking Crew” erinnernde “Save Yourself”, das starke “Drop The Hammer”, das von akustischen Gitarren eingeleitete “Good Night” oder das brachiale “All Over But The Shouting” bieten dem Hörer alles, was er von OVERKILL erwartet. Großartig neu mag das im Bandkontext jetzt nicht sein, aber wenn man den Hörer mit derart zwingendem Songmaterial Schach matt setzt, muss ein Album wie “The Electric Age” auch nichts Neues bieten.

Die zehn Nummern sind OVERKILL in Reinkultur, mit fesselnden Songaufbauten und schneidenden Riffs, sowie einem guten Händchen für eingängige Refrains und dürften keinen Fan der Band enttäuschen. Ob die Platte nun besser als “Ironbound” ist, oder nicht, mag ich nicht entscheiden. Fakt ist jedenfalls, dass die Amerikaner in bestechender Form sind und ein weiteres Karriere-Highlight abgeliefert haben. “The Electric Age” lässt auf gleichermaßen beeindruckende wie brutale Weise die Konkurrenz meilenweit hinter sich. Dieses Album wird in den Jahrespolls ganz oben stehen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die elektrische Klapperschlange beißt sich fest, 23. April 2012
Dass die Band Overkill schon über 30 Jahre aktiv ist, hört man diesem Album absolut nicht an. Während andere etablierte Acts immer stärker in der Bedeutungslosigkeit versinken und nicht mehr an ihre Frühwerke anschließen können, haben Overkill schon 2010 mit 'Ironbound' einen neuen Höhepunkt ihrer Karriere erreicht. Die neueste Veröffentlichung 'The electrig age' ist meiner Meinung nach sogar noch etwas stärker, da die Songs noch besser ins Ohr gehen und frischer wirken.
Overkill werden nicht nur aufgrund des Namens die Motörhead des Thrash genannt, sondern haben im Laufe ihrer Karriere ausschließlich gute Alben veröffentlich, wobei 'The electric age' eindeutig in Richtung Meilenstein geht. Um die Motörhead Parallele nochmals aufzugreifen: Mich erinnert das Album aufgrund von Attitüde und Stimmung an Motörheads fabelhaftes Album 'Inferno' (2004): So unbeschwert und mitreißend haben Overkill seit den 1980ern nicht mehr gerockt.
Die Vinylausgabe ist wahlweise als Picture-, blaues oder durchsichtiges 180 Gramm Doppelvinyl inklusive Poster erhältlich. Für Fans der Band ein Pflichtkauf, ansonsten einfach 'electric rattlesnake' oder 'wish you were dead' antesten.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Album, 31. März 2012
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Overkill gehören wohl ohne Zweifel zu den Thrash Metal Bands, welche einen nachhaltigen Einfluss auf die Metal Szene ausgeübt haben. Vor allem die Alben, welche in den 80er Jahren erschienen sind genießen heute zu Recht Kultstatuts. Dummerweise hat die Band dann aber ab dem Album I Hear Black nur Durschnittsware produziert. Erst mit dem 2010er Album Ironbound scheinen Overkill wieder zu alter Stärke zurückgefunden zu haben.

The Electric Age ist das neueste Album der Amerikaner und Overkill machen da weiter, wo sie bei Ironbound aufgehört haben! The Electric Age klingt weniger düster als Ironbound, dafür aber sehr energiegeladen. Eine kurze Pause zum Durchatmen gibt es kaum. Die Band um Sänger Blitz gibt fast durchgängig Vollgas. Lediglich das abschließende "Good Night" beginnt mit ein paar Takten akustischer Gitarre, endet aber auch wieder in einem Geschwindigkeitsrausch. "Come And Get It" ist der perfekte Opener für The Electric Age. Er beginnt mit einem spannenden Rhythmusarrangement und nach einer knappen Minute explodiert der Song förmlich. Die Band zeigt sich bei bester Spiellaune und haut dem Hörer Thrash Metal Riffs um die Ohren, welche so manch anderer Band auch gut zu Gesicht stehen würden.

"Black Daze" ist eher im Midtempobereich angesiedelt, besitzt dafür aber wuchtige Schlagzeugarbeit, welche die Gitarristen ein wenig vor sich her zu treiben scheint. Der Song gipfelt in einem für Overkill Verhältnisse ungewöhnlichen Gitarrensolo. "Drop The Hammer" zeigt die Band von ihrer variablen Seite. Das Lied beginnt sehr schnell, in der Bridge nimmt man das Tempo ein wenig heraus, um im Mittelteil noch ein wenig mehr auf die Bremse zu treten. Cool.

Mein Favorit von The Electric Age ist "All Over But The Shouting". Dies liegt besonders an dem überzeugenden Refrain, welcher sich Live als Stimmungsmacher bemerkbar machen wird.

The Electric Age ist ein tolles Thrash Metal Album, einer Band welche sich wieder auf ihre alten Stärken besonnen hat!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geil nachgelegt !!!, 23. April 2012
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Vor einigen Tagen habe ich auf einem speziellen Metal-Internet-Portal eine negative Kritik zum aktuellen OVERKILL-Longplayer "The electric age" gelesen, die mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Das Urteil des Rezensenten war absolut vernichtend und endete mit der finalen Schlussbemerkung "Erbärmlich!". Nun sind Geschmäcker ja grundsätzlich verschieden - und das ist auch gut so. Trotzdem frage ich mich bis heute, ob der Verfasser dieser Online-Kritik einfach die falsche Scheibe im CD-Player hatte. Denn bei aller Liebe: Sorry, aber hier muss ein grundsätzliches Missverständnis vorliegen!
Richtig ist, dass die NYC-Metaller um Frontsirene Bobby "Blitz" Elsworth ihren sagenhaften Vorgänger "Ironbound" diesmal wohl nicht toppen konnten. Dies wäre aber auch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, da OVERKILL mit jenem Album eines der geilsten Thrash-Langeisen der letzten 15 Jahre vorgelegt haben, das sich eben nicht "mal so locker im Vorbeigehen" übertrumpfen lässt. Und trotzdem fällt die Gesamtbilanz von "The electric age" alles andere als erbärmlich aus...soviel ist bereits nach den ersten Hördurchläufen sicher.
Rabiate Thrash/Speed-Metal-Geschosse wie "Wish you were dead" , "21st century man" , "Save yourself" , "Electric rattlesnake" oder der formidable Opener "Come and get it" lassen nämlich keinerlei Zweifel aufkommen, das OVERKILL selbst nach 30jähriger Bandkarriere - dass muss man sich wirklich mal vor Augen führen! - immer noch verdammt hungrig sind. Die kantigen Riffs knallen knackig-fett aus den Lautsprechern, und transportieren dabei aber jederzeit ein gewisses Punk-Feeling. Vor allem auch die Balance zwischen heftigen Haudrauf-Parts, feinen Melodiebögen und rotzigen Sechssaiter-Soli lässt den Schluss zu, dass die beiden Gitarristen hier mittlerweile zu einer echten Einheit zusammengewachsen sind. Wünschenswert wäre es, wenn die ewigen Line-up-Wechsel von nun an endgültig der Vergangenheit angehören würden. Die Rhythmus-Fraktion "pumpt" dabei ohne Ende, um selbst das kleinste Sound-Loch vorschnell "dichtzuballern". Und als omnipräsenter Band-Motor liefert Bobby "Blitz" Elsworth erneut eine absolut tadellose Vorstellung ab, mit der er sich gesanglich am Glanz der früheren Tage (u.a. "Feel the fire" , "Taking over") problemlos messen kann. Und was sagt uns das ? Metal hält jung - und die alten Herrschaften mischen die weitaus jüngere Szene-Konkurrenz immer noch mächtig auf!
Mit der stampfenden Hymne "Black daze" nimmt sich das Quintett tempomäßig etwas zurück, um dabei der eigenen Mid-Neunziger "I hear black"-Phase zu huldigen. Durch ein ruhiges Akustik-Intro wird der Hörer bei "Good night" erstmal auf die falsche Fährte geführt, ehe der Song sich dann doch zu einem reinrassigen OVERKILL-Banger emporschwingt. Weniger überzeugend wirkt dagegen "Old wounds, new scars" (einziger Durchhänger!), das mit seinen arg bemühten Gesangslinien doch eher zur Geduldprobe wird. Doch wen interessiert das schon, wenn einem als musikalischer Ausgleich die beiden superben "Drop the hammer" (reine Riff-Magie!) und "All over but the shouting" (fantastischer Chorus!) um die Ohren geknallt werden, mit denen der NYC-Fünfer dem Ruf als eine der beständigsten Thrash-Instutitionen der Jetzt-Zeit mehr als gerecht wird. Hier gibt es alles was das headbangende Herz begehrt: Spielfreude , Frische , Energie , gekonnte Tempowechsel...und und und.
Fazit: Mit dem rasanten 10-Tracker "The electric age" zelebrieren OVERKILL rootstreuen, packenden Thrash-Metal in seiner reinsten Form. Kaum zu glauben, aber vor ein Paar Jahren - bei einer Vielzahl durchschnittlicher Releases! - hätte ich keinen Pfifferling mehr auf diese Band gewettet. Mittlerweile ist die musikalische "Saure-Gurken-Zeit" aber längst wieder passé. Dieser 50-Minüter kickt von der ersten bis zu letzten Sekunde, und steht alles in allem nur wenige Stufen unter dem meisterlichen Vorgänger "Ironbound". So darf's gern weitergehen. "The electric age" ist in diesem Jahr ein unbedingtes must-have" !!!
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The Electric Age
The Electric Age von Over Kill (Audio CD - 2012)
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