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Kundenrezensionen

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am 25. Februar 2012
Das vierte Kettcar-Album und Alle fragen sich "Fortschritt?" oder "Neu?"... und dann mehr Streicher, Hinwendung zu den Melodien, dem Gesang und weniger Gitarren, musikalisch heißt das eigentlich mehr Spatzen als Sylt. Aber Kettcar, das sind doch die Texte. Vorallem die Texte. Damals 2001 war es der "befindlichkeitsfixierte Aufstand", dann kamen die "Deiche" und schließlich "Geringfügig, befristet, raus". Kettcar hatten sich von innerer Zustandsbeschreibung zu einer Beschreibung von äußeren Umständen entwickelt, politische Themen zu ihrer Aussage gemacht - das war Sylt.

Jetzt elf Jahre nach "Du und wieviel von deinen Freunden" kommt er wieder, der Blick nach Innen und diesmal sind es keine allgemeingültig geformten Parabeln über das Leben und die Suche nach einem Platz, an dem man zusammen im Taxi weinen konnte. Heute und hier sagt einer "Ich" und sucht seinen Platz zum Beispiel "In deinen Armen" - keine Gruppen, keine Parolen nur die Menschen die einen umgeben und die ganz kleinen zarten Geständnisse an das Leben und die Liebe.

Kettcar, Marcus Wiebusch, Reimer Bustorff sind älter und reifer geworden und das ist man dann selber auch. Man erinnert sich an die Fallschirme, die einen damals aufgefangen haben. Heute sind sie wieder offen und bremsen den Fall - wie "früher" - und das ist dann gar nicht mehr so neu, aber das ist ja sowieso nicht immer besser. Ich für meinen Teil fühle mich wieder wie zu Hause, auch ohne die Gitarren , denn "Home is nunmal where the Heart is". Das verletzbare, manchmal hüpfend - und nicht mehr zur Faust geballt...
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am 20. Februar 2012
Überwiegend (zu) ruhig geht es auf der neuen Platte zu, wenig Gitarre, wenig Rock, viel Ballade und Wehmut, aber eigentlich habe ich es nicht anders erwartet. Es ist ein typisches Kettcar-Album, von dem ich erwarte, dass ich es mit der Zeit immer besser finden werde. Die Texte sind gut, wenn auch manchmal nicht so gut zu verstehen (vor allem akkustisch). Über Kopfhörer macht das Album am meisten Spaß. Eigentlich müsste die gesamte Pressung eingestampft werden, denn Erkenschwick hat gar keinen Bahnhof, also schwerer Recherchefehler. Marl-Sinsen oder Haltern würden sich in der Nähe anbieten.
Vorfreude auf ein neues Album ist nur bedingt da: Es wird sich wohl nicht mehr viel ändern.
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am 31. März 2014
Die Deluxe-Edition ist wirklich toll: weißes Vinyl, fetter Folder, extra Single - leider wird die Musik -für meinen Geschmack- dadurch nicht besser. Vielleicht 4 Songs sind wirklich gut, insgesamt ist mir die Platte zu lahm. Die Texte von Kettcar sind jedoch wieder absolute Spitze, beschreiben süffisant das wahre Leben mit kritischem Blick hinter dem Kulissen.
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am 10. Februar 2012
Nach dem Hören des neuen KETTCAR-Albums "Zwischen den Runden" erscheint einem die leere, weiße Seite, die man nun stilvoll und konstruktiv beschreiben soll, noch leerer und weißer als je zuvor. Wie drücke ich aus, was ich empfinde? Es ist nicht so einfach, denn das vierte Album der Hamburger Indie-Helden ist eben nicht einfach ihr viertes Album, sondern eine Standpauke des Lebens.

Die erste Runde geht mitsamt "Rettung" musikalisch gut los und Marcus Wiebusch ist in seinen Texten noch immer der Kumpeltyp, den sich alle wünschen, der auch in den unschönen Momenten des Alltags zu dir steht. Wer solche Kumpel nicht hat, findet Trost "Im Club", der garantiert "Wir alle" heißt und in dem Rocksongs auch mit Streichern funktionieren. Auch später, wenn eine traurige Trompete den Wind "Nach Süden" trägt, ist die akustische Instrumentierung kein Fremdkörper im KETTCARversum, sondern genau der passende Rahmen für die Nachdenklichkeit und Nachhaltigkeit jener Songs, die einem unverblümt und wortgewaltig Hirn und Herz umdrehen. In der letzten Runde kann man den emotionalen Knock-out erleben, wenn Wiebusch "Zurück aus Ohlsdorf" über die Gedanken während einer Beerdigung singt. Es sind nicht nur seine Worte, die berühren, sondern dass Schwinden der gewohnten Abgeklärtheit in seiner Stimme.

KETTCAR kümmern sich nicht um Moden oder Trends, sie beleuchten das Geschehen mit ihren eigenen Taschenlampen, die ihren Saft aus einem Kaleidoskop an Emotionen speisen. Kaum jemand singt so ehrlich und lässig über die Facetten des Reisens und Hoffens wie Marcus Wiebusch. Entsprechend ist die musikalische Umsetzung in den neuen Songs weniger rau und laut, dafür mehr jazzig und vokallastig. Konsequenz einer Reifung, Ausdruck eines Standings und gnadenloser Respekt vor dem wahren Leben.

"Zwischen den Runden" schmeckt sowohl zum kühlen Bier als auch zum Rotwein mit Zimmertemperatur. Es ist wie ein vertrautes Gericht mit neuen Gewürzen. Ich sage "Lecker!" und fordere Nachschlag.
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am 8. Dezember 2012
Nachdem ich heute "Du und wieviel von deinen Freunden" neuentdeckte, wunderte ich mich, nicht das neue Album so genossen haben zu können, obwohl ich ihm ein paar neue Chancen bot. Also ran an die unlängst geplante Rezension:

Ausreichend Rezensionen schlüsseln ja bereits die CD eingehend nach den einzelnen Liedern auf, ich will hier mehr meinen Eindruck ein paar Wochen nach Kauf abgeben:

Ähnlich eines Vorredners schreckt man nach dem ersten Hören davor ab, dies als neues Kettcaralbum zu akzeptieren.
Es ist nicht die Aufnahme- oder Abmischqualität, die mir hier aufstößt, sondern die Texte- sie zeichnen für mich maßgeblich die Musik von Kettcar aus.
Während man sich bei manchen Texten der Interpretationseindeutigkeit auch nach xtem Mal hören nicht zu 100 Prozent sicher sein kann, kann man immer wieder etwas an ihnen finden.
Zwischen den Runden ist aber genau wie sein Titel eher in der Halbzeitpause eines Bundesligaspiels geschrieben worden und vermisst im gesamten die Tiefe, die von den Jungs bekannt ist.
Ein paar Kostproben:
RIP: "Wenn das Frieden ist, lass niemals Krieg sein"
Rettung (Thematik: (nach) gemeinsam durchzechter Nacht) "...ein letzter Blick auf dich und das Bild des Elends. Auf dem Küchentisch dann eine Zeile: Guten Morgen Liebe meines Lebens"
Im Club: Der Titel sagt eig schon alles.
"Nach Süden" und "In deinen Armen" hätten Potenzial, verlieren sich aber beide an aufgesetztem, oberflächlichem Wortgefechtgesülze in der Versuche alte Kreativität zu toppen. Man merkt es einfach schon beim Tracklist lesen, das hier das Albumkonzept etwas entglitten ist. Während mir Sylt auch gerade durch ein paar Experimente sehr gut gefiel (Fake for Real), ist hier - obgleich der Konsequenz, die sich auf den ersten Blick durchs Album zu ziehen scheint - das Aufkochen ein Konzept, das leider nur beim Gulasch schmeckt.
Mit der Zeit habe ich z.B. bei "Schwebend" und "Ein Zimmer" (Bonustrack) Gefallen gefunden, dennoch verfehlt das Album leider den Effekt vorangegangener Werke...
Oder mit ihren eigenen Worten "Vorne stand jemand allein und erzählte etwas hölzern die Geschichte".
Ich hoffe auf's nächste und leg bis dahin erstmal wieder eine Alte Platte auf...
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am 29. März 2012
Mit "Zwischen den Runden" beliefert uns Kettcar mit einem Album, das sich unspektakulär aber schlüssig in ihre Discographie einordnet. Unaufgeregt plätschern die einfachen und eingängigen Melodien dahin und werden dabei öfter als gewohnt von Geigenklängen und Blasinstrumenten untermalt während auf fetzigere E-Gitarren weitestgehend verzichtet wird. So steht die angenehm weiche Stimme von Sänger Marcus Wiebusch stärker im Mittelpunkt, was zur Folge hat, dass das gute Stück regelrecht dazu einlädt, die Seele baumeln zu lassen. Nicht das Schlechteste, in hektischen Zeiten wie diesen.

Besondere Highlights, die nach einer Single-Auskopplung schreien, sucht man vergebens. Dieser Umstand trägt meiner Ansicht nach positiv dazu bei, den Eindruck zu vermitteln, dass Kettcar nach wie vor nicht daran interessiert ist, sich von Verkaufszahlen knechten zu lassen. Vielmehr bekommt man das Gefühl, die Jungs von Kettcar machen da was ehrliches und identifizieren sich mit dem, was sie machen. Mir kommt sogar ein wenig vor, es handelt sich um ein Sammelsurium großteils eher ernster, interessanter Geschichten aus dem Leben, die erzählt werden wollen und als Medium diese Hamburger Band gewählt haben.

Wie man das von den Texten der früheren Alben schon kennt, bedient sich die Band wieder einer detailverliebten, blumigen, teils kryptischen Sprache. Der Zuhörer bekommt dadurch genug Freiraum zur Interpretation, um sich selbst in den Texten zu finden. Aufgrund der an den Tag gelegten Kreativität beim Bilden von Metaphern und Lebensweisheiten wird einem immer mal wieder ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert.

Als Fazit bleibt, dass das neue Kettcar-Album keine bahnbrechenden Neuigkeiten bietet, es jedoch ein sehr ehrliches, ruhiges Kapitel im Gesamtwerk "Kettcar" ist. Mir macht es Spaß mich vom neuen Album zu Gedankenausflügen inspirieren zu lassen, und ich bekomm nicht übel Lust, nochmal auf Play zu drücken, sobald die letzten Klänge des an die Nieren gehenden Closers "Zurück aus Ohlsdorf" verklungen sind. Ein wenig weiter baumeln, ein bisschen länger noch...
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Bitte nicht mißverstehen, es geht hier nicht um die persönlichen Vorlieben. Ruhiger ist nicht schon deshalb besser, weil weniger hart, oder krachende Rocksongs schlechter, weil weniger fühlig. Das wäre Unfug.
Was aber beim vierten Kettcar Studio-Album schon beim ersten Durchhören schwer angenehm auffällt, die Band ist spielerisch enorm gewachsen. Die Arrangements sind deutlich abwechslungsreicher als bei den ersten drei Alben, es gibt überraschende Klangbilder, mehr spielerische Facetten. So ist "Zwischen den Runden", obwohl ganzheitlich deutlich ruhiger als die Vorgänger-LPs und stellenweise geradezu ungewohnt sanft, das bisher kraftvollste Album der Hamburger.

Kraftvoller, weil es (mich zumindest) stärker trifft, weil es gezielt betont und nicht alles in einer gleichmäßigen Gitarrenwand konturlos wird, weil es Stille zuläßt die Zuhören einfordert. Waren Kettcar bisher eine Band die sauberen Rock ablieferte (von mir aus auch Alternative oder Indie oder was auch immer es noch so für wunderbare Schubladen gibt), tritt hier musikalische Größe hinzu, die sie kaum mehr kategorisierbar macht. Was besseres kann einer Band kaum passieren!
Das einige Fans den straight und klar definierten Gitarren-Sound zunächst etwas vermissen, ist verständlich und zu akzeptieren. Wer aber das Album als mau oder schwach, weil ruhiger, abtut, attestiert sich selbst bedenkliche Geschmacksverengung.

Den von einigen proklamierten textlichen Niedergang, kann ich weder feststellen noch nachvollziehen. Entweder ist mein Gemüt etwas zu schlicht oder der Anspruch einiger etwas zu hoch oder aber es wurden unterschiedlich betextete Versionen des Albums in den Verkauf gebracht. Soweit es mein Radar verortet, wurde die Flughöhe gehalten.

Klare Vinyl-Empfehlung. Diese Musik giert danach!
CD geht natürlich auch, aber bitte nicht nur als unwürdigen mp3 Datenbrei.
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am 12. März 2012
Lange habe ich auf das vierte Album meiner Lieblingsband gewartet. Erste Songs konnte man bereits 2011 live hören - und sie machten Lust auf mehr!

Dank Amazon hielt ich das Album bereits einen Tag vor der offiziellen Veröffentlichung in meinen Händen. Ich legte die CD ein und war vom ersten Song "Rettung" gleich total geflasht. Unglaublich, wie man über solch ein Thema einen so großen Song schreiben kann. Wie passend der Text: "Ich möchte nicht, dass Du mich so siehst. Ich will hier leise sterben, und ich möchte, dass Du gehst." Wer kennt es nicht!

Im folgenden überraschte mich das Album mit extremst ruhigen Songs. "Schwebend" z.B. ist ganz neu, ganz anders...nicht zu vergleichen wie mit bisher "ruhigen" Songs der Bands. Dennoch großartig!

"R.I.P" ist ein seichter Pop-Song, der mir nicht mehr aus dem Ohr geht.

Sehr gefühlsvoll und unter die Haut gehend sind die beiden Songs, in denen es um Krebskranke geht. Beide Geschichten haben einen unterschiedlichen Ausgang und doch haben sie gemeinsam, dass sie für Gänsehaut sorgen. Markus Wiebusch zitiert derzeit auf seinen Konzerten einen Newsletter, in dem stand: "Glück ist, keinen Krebs zu haben." Offensichtlich eine Inspiration für diese Songs.

Insgesamt gibt es keinen Song, der mir nicht gefällt. Und das ist selten! Ich kann nicht aufhören, dieses Meisterwerk zu hören. Auch live klingen die neuen Songs klasse und eine Woche nach Erscheinung war das Publikum schon recht textsicher. Ein gutes Zeichen wie ich finde!
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am 16. Januar 2013
Großartiges Album einer großartigen Band!

Vielleicht merkt das der Kluge und der Dumme macht Bemerkungen
Und der eine hält es aus und der andere läuft los und holt Verstärkung
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am 23. Februar 2012
Um es vorweg zu nehmen, das neue Kettcar Album ist weder "musikalisch mau", noch kann bei den Texten von "Poesiealbumsprüchen" die Rede sein. Vielleicht sehen Markus Wiebusch und seine Bandkollegen die Welt einfach etwas gelassener und entspannter.

Zu dieser entspannten Stimmung passen dann auch Piano und Streicher besser als schrammelnde Gitarren. Textlich ist es wie bei früheren Kettcar Alben: Man braucht ein paar Durchläufe, aber dann hängen die Texte im Ohr und man wird sie (im positiven Sinne) nicht mehr los.

Als Anspieltipps kann ich den Opener "Rettung" empfehlen oder "Nach Süden". Auch das letzte Stück "Zurück aus Ohlsdorf" erzählt einfach eine Geschichte, die das Leben schrieb. Auch "R.I.P." und "Schrilles buntes Hamburg" gehören Stücken, bei denen der Lautstärkeregler nach obern geht.

Fazit: Ein neues Kettcar Album, dass die Band von einer anderen Seite zeigt, aber trotzdem ein Kettcar Album bleibt. Ich bin schon gespannt, wie "Zwischen den Runden" live klingt.
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