Kundenrezensionen

81
4,3 von 5 Sternen
Kisses On The Bottom
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65 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Robert Palmer tat es bereits 1992 mit seinem Album "Ridin' high", Bryan Ferry folgte ihm 1999 mit "As time goes by" und Rod Stewart kann gar nicht genug davon bekommen und hat inzwischen ganze fünf Alben seiner "American Songbook" Reihe veröffentlicht und als Ende 2010 Cliff Richard als erster der genannten das 70. Lebensjahr vollendete, packte auch ihn die Lust auf swingend leichten Popular-Jazz. Nachzuhören auf seinem Album "Bold as brass". Und nicht zu vergessen, wenn auch eine andere Musiker-Generation, Robbie Williams und sein "Swing when your winnig" Album vor gut zehn Jahren...

Die Idee also, als Pop/Rock-Matador, einmal das gewohnte musikalische Terrain zu verlassen und sich in jazzigen Sphären zu tummeln, ist weder neu, noch orginell, aber (und das sollte man anerkennen) auch nicht ein vorhersehbarer Erfolg. Die Reaktionen der Fans und allgemeinen Hörerschaft auf die Genre-Ausflüge der oben genannten, waren meist sehr kontrovers. Von überschäumendem Jubel bis zu entsetzter Ablehnung und zu dauerhafter Abkehr, war so ziemlich alles dabei, was Fan-Herzen an Emotionen zu erzeugen im Stande sind. So kann man Paul McCartney keines Falles vorwerfen, er würde sich mit "Kisses on the bottom" zu seinem anstehenden 70. mit einem garantierten Erfolg selbst beschenken.

Was schon beim ersten Lied angenehm auffällt und sich tatsächlich über das gesamte Album bestätigt, ist, daß McCartney den Weg zum Jazz so konsequent zuende gegangen ist, wie keiner der Kollegen. Unter Mithilfe von Diana Krall und ihrer Band enstand ein Album, was konsequent Jazz-Arrangements vorweist und keinen Spagat zum Easy Listening versucht. Das wäre zwar legitim - kein geringerer als Frank Sinatra bewegte sich zeitlebens meisterhaft zwischen beiden Polen hin und her, war er mit einem Album näher am Jazz, war er mit dem nächsten wieder bei leichterer Unterhaltung getarnt im swingenden Jazz-Klangbild, und beides war zweifelos wunderbar - aber "Kisses on the bottom" ist ein amtliches Jazz-Album geworden. Ein brillantes!

Einzelne Songs herauszuheben, scheint mir unnötig. Das Album fällt nicht ab, so man diesen Stil mag, erweist sich kein Lied als Fehlgriff. Eines ragt allerdings etwas für mich heraus. Zwischen all die Klassiker hat McCartney zwei eigene Kompositionen gemogelt. Eine, die Single des Albums, "My Valentine" gehört zu den chancenreichen Anwärtern auf den Titel "Schönste Balladen die Paul McCartney je geschrieben". Ein Song für die Ewigkeit!

Das Album wird diskutiert werden, nicht alle werden es mögen. Wer keinen Zugang zu und Gefallen an Jazz hat, sollte es ausklammern (es aber auch nicht als Mist abtun!). Alle anderen haben gute Chancen es von Herzen zu lieben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2014
Jazz...die große Entdeckung mehr oder weniger älterer Herren der Popmusik. Ob nun Robbie Williams, Brian Ferry, Rod Steward und nun hier Paul McCartney...am American Songbook scheint niemand so richtig vorbei zu kommen.

Und sie machen es für meine Begriffe großartig. Auf dieser Scheibe sind ganz ausserordentliche Musiker des Genres vereint und sie haben Spaß daran...wenn man denn bereit ist, diese Spielfreude auch zu hören.

Einige Rezensenten stören sich an der Stimme von McCartney, die zugegebenermassen nicht wirklich zu erkennen ist. Ich glaube aber, dass es nicht am Alter liegt, sondern exakt so gewollt ist.

Was bei mir Fragezeichen hinterlässt, ist die Qualität der Vinylpressung. Klanglich sehr gut, da gibt es nichts zu mecker, die Verarbeitung allerdings lässt Wünsche offen. Das fängt bei zu eng geschnittenen und aufgerissenen Innencover an, geht über Wellen in der Scheibe bis zu nicht mittig aufgesetzten Plattenaufklebern. Da hat die Qualitätskontrolle der Pressfabrik gehörig versagt.

Was allerdings nicht den Spass an der Scheibe schmälert, denn wie schon gesagt, sie klingt grossartig, die Musiker...oder vielleicht, weil zumindest Diana Krall ziemlich einzigartig ist?

Das Pianospiel von Diana Krall kann man auf der Platte sehr deutlich erkennen, darüber hinaus hat sie eine einzigartige Stimme und eine wunderbare Bühnenpräsenz (die auf dieser Scheibe allerdings nicht gefragt ist).

Das allerdings rechtfertigt den Vergleich nicht. Ja, Paul McCartneys Stimme ist nicht wieder zu erkennen. Nur: könnte es vielleicht sein, dass das genau so gewollt ist?

Für mich eine großartige Scheibe, absolut hochkarätig besetzt, perfekt abgemischt und Paul McCartney hat ein reifes Spätwerk abgelegt, welches auch in Jahren noch zu hören sein wird.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2012
Als "alter" Beatles und McCartney-Fan fällt es mir tatsächlich etwas schwer, die Werke der letzten Jahre als herausragend zu betiteln. Ich liebe McCartneys Stimme und seinen Stimmumfang - nicht umsonst gilt er als einer der besten Rocksänger aller Zeiten - aber seit 4 Jahren hat seine Stimme eben doch sehr merklich nachgelassen. Kein Wunder, wird er doch dieses Jahr 70 und hat seine Rockstimme auch nie geschont. Darum möchte ich ihm das auf keinen Fall vorwerfen, doch vermisse ich das natürlich. (Kaum jemand hatte diesen Druck in der Stimme, vor allem zu Beatles-Zeiten mit Long Tall Sally, I'm Down oder Helter Skelter, ganz abgesehen von seinen hohen Harmonien über Johns ebenfalls genialer Rockstimme.)

Ansonsten: Kaum ein Musiker hat sich so oft neu erfunden und ist doch er selbst geblieben. Schon zu Beatles-Zeiten, Solo, Wings, Firemen, Rock'n'Roll, Jazz, Klassik ... Paul kann jedes Genre zu seinem eigenen machen.

Das neue Album ist betont lässig und chillig, leicher Jazz, brillant gespielt und gut gesungen. Was hätte das für ein Album sein können, hätte er es vor 10 Jahren eingesungen - und vielleicht bei 2, 3 Stücken noch ein wenig mehr Druck hineingebracht. Das geht nun heute nicht mehr, und ich denke, ein wenig Autotune ist da auch bereits gelegentlich im Spiel.

Trotzdem ist es ein gutes Album, angenehm zu hören, sehr entspannend und - immer noch - Paul.

Ergänzung:
==========
Ich habe das Album nun bestimmt 20 mal gehört, und es wird immer besser. Daher erhöhe ich meine Bewertung auf 5 Sterne. Diese CD ist bestimmt nicht nur für Macca-Fans hörenswert, sie ist ein Juwel für alle, die auch mal leise Töne lieben. Wenn man dann noch weiß, dass diese leisen Töne von einem der größten Rocker der Musikgeschichte produziert wurden, ist es einfach genial - auch wenn man natürlich weiß, dass Paul immer schon auch für sanfte Töne mehr als gut war :)

Und noch eine Ergänzung:
========================
Ich habe gerade die iTunes-Live-Session gesehen. Gänsehaut pur! Einfach absolut überragend. Kann ich jedem nur empfehlen, und diese CD ist natürlich ein ganz tolles Geschenk zum Valentinstag :)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
hier ist so viel von "macca goes jazz" die rede...

also: jazz - so wie ich den begriff verstehe - ist das gar nicht, das sind standards und zwei neue macca-songs, dargebracht von diana krall und ihrer band, mit gastmusikern die da eric clapton und stevie wonder heißen und kaum auffallen.

der ex-beatle singt lieblich und herzerweichend, die band bemüht sich um eine sparsame und jazzig wirkende begleitung und ist dabei perfekt bis in die allerkleinste note.

zb brian ferry's "as time goes by" - dieses werk zielte wohl in die gleiche richtung - wirkt dagegen fast verrucht, ein wenig erdiger und unsauberer wenn auch keineswegs ambitionierter.

man muss es macca lassen, dass das, was er jetzt noch macht, hand und fuss hat und die unantastbare qualität eines künstlers, der niemandem mehr etwas beweisen muss, bei dem es nicht ums geld geht, sondern - und das ist hier eindeutig hörbar - um den spass an der sache.

soviel hier auch über die musik geschrieben wurde...
ja, nette musik, man kann zuhören oder im hintergrund laufen lassen, ein werk das mit hochkarätigen musikern eingespielt wurde und mangels etwaiger angriffspunkte sowieso vollkommen unkritisierbar ist.

somit bleibt mir noch der hinweis auf die produktion. die capitol studios in los angeles müssen über eine atemberaubende technik verfügen und die leute an den reglern sollten gesondert vor den vorhang gebeten werden.
der klang dieser CD ist herausragend! die musiker stehen fast sichtbar in einem virtuell erfassbaren raum, jedes instrument hat genau richtig luft und doch kann man der tonerzeugung wie durch eine lupe zusehen. zb die e-gitarre kommt aus dem speaker, als wäre sie ohne tonträger direkt an der anlage angesteckt, reibungsgeräusche zwischen instrumenten und den körpern der musiker sind glasklar und selbstverständlich zu hören, dabei wirkt alles wie aus einem guss, vollkommen natürlich, wie es sein soll.

kein audiophiles imponiergehabe, vielmehr eine der natürlichsten und klanglich besten aufnahmen, die ich in letzter zeit gehört habe.

wirklich nett!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2013
... Bier bei Beatlesmusik und Wings getrunken, auf Parties getanzt und mit langen Haaren für die Pilzköpfe geschwärmt.
Heute bei einem guten Rotwein jazzige Klänge hervorragend abgemischt genießen.

Sir Paul bedient seine Klientel und ist mit ihnen ge(alt..)reift.
Toll, wenn man es nicht nötig hat, seinen Urenkeln noch Satisfaction vorzusingen.

Ich mag seine Entwicklung und... höre natürlich immer noch gerne die alten Sachen :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2014
Ein Meisterwerk eines Meisters ist dieses Album. Wunderbar instrumentiert und arrangiert mit Topmusikern bietet Paul einen genussvollen Mix von Songs aus der ertsenHälfte des letzten Jahrhunderts. Sicherlich hat er diese Musik bereits als Kind lieben gelernt, den man spürt die liebevolle Authenzität bei jedem Ton und dass die Produktion allen Beteiligten viel Freude bereitet hat. Für Musikliebhaber leiserer Töne eine echte Empfehlung.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2012
was manche hier schreiben, rollen sich mir die Fußnägel zusammen. Wenn Macca weiterhin hätte Beatles Songs schreiben sollen, hätten sich die Beatles und auch die Wings nicht trennen müssen. Auch wenn ich ein großer Fan bin der Fab Four finde ich es toll, wenn Musiker sich weiterentwickeln bzw. uns andere Facetten ihres Könnes aufzeigen und Abseits des Mainstreams und der ganzen pseude Swing Welle, oder der Castingsshows zeigt uns Paul Mccartney, dass es auch andere Musik geben kann, sogar geben muss. Ich hab das Album für meinen Vater gekauft, weil ich die unbedingte Empfehlung dafür im Radio gehört habe. Er war restlos begeistert, von der Ruhe und Gemütlichkeit, die es ausstrahlt, so dass ich auch gleich reingehört habe. Auch nicht Jazz/Swing Fans können sich in diese Welt entführen lassen und dieses Album ganz wunderbar dazu nutzen einen angenehmen Abend/Tag zu verbringen. Besser noch, vllt entdeckt man danach diese Musikstile für sich neu.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2014
Dieses Album ist durchweg sehr ruhig gehalten. Nach dem Motto "weniger ist mehr" werden hier Songs gesponnen wie ein Tuch Seide. Dabei wirkt es keineswegs seicht oder langweilig. Der Faden ist dünn, aber die Spannung reist trotzdem nie ab. Absolut top für einen gemütlichen Abend am offenen Kamin (wenn vorhanden) mit einem Glas Rotwein.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2012
Zunächst war ich skeptisch. Wieder und wieder Anspielproben bei Amazon. Mich durchaus zu den Menschen zählend, für die Bach und die Beatles zum größten der Musíkgeschichte überhaupt gehören, und deren Werke viel Raum in meinen CD- Regalen einnehmen, hat mich das Werk des Solisten Paul nie so wirklich vom Hocker gehauen; die eine oder andere CD von ihm fristet ein wenig beachtetes Dasein in meinen Regalen. Im Zweifel greife ich eben doch regelmäßig zu den Beatles - oder zu Bach.
Nun, auch klassischem Jazz einer Ella Fitzgerald kann ich nicht widerstehen. Doch wer hat sich nicht alles im hohen Alter noch an einer Jazz-Platte abgemüht ... Und dazu Pauls zunehmend alternde Stimme ...

Was soll die ganze Einleitung? Um die Katze aus dem Sack zu lassen: Paul hat das unglaubliche Glück einer Diana Krall am Klavier und eines Tommy Li Puma als Produzenten - bei den ersten Takten der CD könnte man auch glatt meinen, eine neue Scheibe der Kanadierin im Player zu haben. Und dann ein Paul, beseelt von schönen Kindheitserinnerungen, singt und swingt in einer Art, dass man die Scheibe am Sonntag gar nicht mehr aus der Endlosschleife lassen möchte. Einfach nur Klasse!
Mein Statement, subjektiv wie jede ehrliche Kritik: 5 Sterne !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2013
Was Paul anpackt kann nur gefallen. Egal, was für einen Musikstil, McCartney ist überall zuhause. Auch bei der Kisses heißt es: Hinsetzen, Augen zu und genießen!!!
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