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Mass Effect 2 [Software Pyramide]
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2012
Wie waren wir PS3-Fans neidisch, als wir mit ansehen mussten, wie PC- und Xbox 360-Besitzer den zweiten Teil des Sci-Fi Epos “Mass Effect” zocken durften. Nun, ein Jahr danach, wurde dieser Blockbuster auch für Sonys Flaggschiff veröffentlicht. Ein solch großer Zeitraum lässt natürlich viele Erwartungen und Fragen aufkommen. Wurde es verbessert oder ist es ein schlichter Multiplattformtitel? Lohnt es sich überhaupt, wenn man Teil 1 nicht kennt? Und wird das PS3-Publikum genauso begeistert sein wie die Microsoft-Kunden? All das werden wir für euch beantworten!

Die PS3-Version

Es wäre fast schon unverschämt gewesen, hätte uns EA im Januar 2011 das selbe Game in die Regale gestellt, wie es schon 2010 rauskam. Glücklicherweise ist dem nicht so. Das wohl beste neue Detail ist, dass die PS3-Version von “Mass Effect 2″ bereits mit der Engine des im Winter erscheinenden dritten Teils läuft, sprich: es sieht noch besser aus als zuvor! Da man als PlayStation-Besitzer leider niemals in den Genuss des ersten Teils kommen und somit einen wichtigen Part in der Geschichte verpassen wird, verpasste EA dieser Ausgabe einen Comic, der die vorangegangenen Ereignisse zusammenfasst. An manchen Stellen kann man sogar in den Comic eingreifen, diese Handlungen können dann Auswirkungen auf das eigentliche Spiel haben, sofern man keinen neuen Charakter erstellt. Dieses Konzept ist quasi analog zu der letztjährigen “Mass Effect 2″ Ausgabe, als man die Möglichkeit hatte, seine Speicherstände von Teil 1 zu importieren. Das dritte und letzte von EA spendierte Goodie sind drei extra Missionen, die es zuvor nur als kostenpflichtiger DLC gab.

Ein Commander für alle Fälle

Da die Vorgeschichte in dem interaktiven Comic nacherzählt, steigen wir direkt am Anfang von “Mass Effect 2″ ein. Die Invasion der Reaper wurde gestoppt, die Gefahr ist scheinbar gebannt und unser Hauptcharakter Commander Shepard wird auf jedem Stern als Held gefeiert. Auf einer Mission, die die letzten Aufständigen ausfindig machen soll, gerät Shepards Schiff unter Beschuss, explodiert und lässt den Commander auf unrühmliche Art und Weise sterben. Die Geschichte scheint zu Ende, bevor sie überhaupt angefangen hat, doch plötzlich öffnet Shepard die Augen und findet sich in einer Art Versuchslabor wieder. Eine mysteriöse Organisation namens Cerberus, deren Leiter der noch mysteriösere “Unbekannte” ist, hat den gefeierten Soldaten mit Hilfe modernster Technik wieder zum Leben erweckt und möchte, dass er für sie arbeitet. Man erklärt Shepard, dass immer mehr Menschenkolonien von den sogenannten Kollektoren gefangen genommen und verschleppt wehren und dass dies wohl im Auftrag der Reaper geschieht. Da die Regierung die Gefahr nicht zu erkennen scheint, zieht Cerberus eigenmächtig in den Kampf gegen die neue Bedrohung. Shepard soll das Ganze anführen, muss sich jedoch zunächst eine schlagkräftige Truppe aufbauen mit Experten, die überall im Weltall verstreut sind. Und so beginnt eure Mission…

Lange Konversationen, massig Action und viel zu erforschen

Bevor es losgeht habt ihr die Wahl, ob ihr den Standard-Commander Shepard spielen wollt, oder der Spielfigur Aussehen und Geschlecht selbst verpasst. Geht es dann richtig mit dem Spiel los, wartet so einiges auf euch, das erledigt werden muss, um das große Weltraumabenteuer zu bewältigen. Ausgangspunkt ist immer das Schiff, mit dem Shepard und seine Crew durchs All düsen. Hier könnt ihr ungestört mit euren Mitstreitern reden und dabei erfahren, was sie bewegt, teilweise haben sie auch eigene Missionen. Die Gespräche sind ein wichtiger Faktor des Games, das merkt man nicht nur an der Häufigkeit, sondern auch der Länge. Es gibt immer mehrere Wahlmöglichkeiten in Sachen Fragen und Antworten, einige davon haben auch Auswirkung auf euren Spielcharakter, ob er als Vorbild oder als Abtrünniger angesehen wird, was wiederum Folgen im Spielgeschehen hat. Ein zweites Element, das “Mass Effect 2″ einen Hauch Rollenspiel verleiht, ist das Aufleveln der Fähigkeiten von Shepard und dem Team, außerdem können neue Rüstungsgegenstände oder andere Dinge gekauft werden.

Um zu den Missionen zu gelangen öffnet ihr eine Weltraumkarte, in der verschiedene Galaxien, Sonnensysteme und Planeten verzeichnet sind. Jedes Sonnensystem hat eine Statusanzeige, die angibt, wie viel Prozent schon absolviert wurden. Fast immer läuft es auf einen Mix aus einem Auftrag und Erforschen der Planeten hinaus. Die Aufgabenstellungen sind meist ähnlich, in erster Linie neue Mitglieder für das Team zu finden und zu überzeugen. Dies geschieht im Stile des klassischen Third-Person-Shooter. Ihr landet auf dem Planeten, bahnt euch den Weg zum Ziel, manchmal durch Konversation, meist durch actiongeladene Schießereien und immer wieder durch kleine Hindernisse wie verschlossene Türen, deren Mechanismus es auszuschalten gilt. Je nach Schwierigkeitsgrad ist es wichtig, hierbei taktisch vorzugehen, die richtigen Waffen, Spezialfähigkeiten und Befehle über die zwei stets an eurer Seite kämpfenden Begleiter zu wählen. Für Abwechslung sorgen Missionen, in denen ihr in einem Fahrzeug Erkundungen anstellt, oder einfach nur ein abgestürztes Schiff untersucht. Das alles klingt zunächst nicht wirklich außergewöhnlich oder gar neu, dennoch schafft es das Spiel, immer wieder für genug Motivation zu sorgen, selbst wenn man einmal planlos durch die Gegend irren sollte.

Zumindest für die Hauptmissionen gilt der eben genannte Aspekt, leider muss man ja noch erforschen und das nicht zu knapp. Neben den Planeten, die eine Aufgabe enthalten, befinden sich in jedem Sonnensystem noch 4-5 weitere, die es nur nach Rohstoffen zu untersuchen gilt. Anfangs ist das noch echt cool, da es einfach zu diesem Weltraumepos passt und die Stimmung noch weiter steigert, doch das ist schon bald wieder verflogen. Das System dahinter ist schnell erklärt. Ihr fliegt in die Umlaufbahn eines Sterns, sucht mit eurem Scanner nach Rohstoffvorkommen und feuert dann Sonden ab, um das wertvolle Gut abzubauen. Grundsätzlich recht simpel, doch es kommt so wahnsinnig oft vor, dass es schon bald zu nerven beginnt, da dabei auch noch verdammt viel Zeit benötigt wird. Man könnte fast schon das Gefühl haben, dieses Element wurde nur eingebaut, um die Spieldauer zu verlängern.

Gesichter hui, Natur pfui

Schon auf der Xbox 360 war die Grafik von “Mass Effect 2″ ein echter Leckerbissen, das hat sich auch bei der PS3-Variante nicht geändert. Die Charaktere sind toll designt und wirken so lebensecht wie wohl selten zuvor in einem Action-Game. Doch das war noch nicht alles. Auch die Raumschiffe und Stationen wirken realistisch, teilweise auch trostlos und kühl, getoppt wird das von den Bildern des Weltalls, die einen fast vor Ehrfurcht erstarren lassen. Optisch tut das Game also einiges um eine Wahnsinns-Atmosphäre aufzubauen. Die Render-Sequenzen stehen dem in nichts nach und lassen einem gerne mal das Wasser im Munde zusammen laufen. Leider wurde bei den Außenmissionen etwas gespart. Teilweise sind Pflanzen und Bodenbeläge wirklich auf dem Stand von vorgestern, doch darüber kann man hinwegsehen.

Auch in Sachen Vertonung gab sich Entwickler BioWare richtig viel Mühe. Für die englische Synchronisation wurden Hollywood-Schauspieler wie Martin Sheen (“Apocalypse Now”), Carrie-Ann Moss (“Matrix”) oder Seth Green (“Austin Powers”) verpflichtet, dementsprechend überzeugend klingen die Dialoge. Im Deutschen ist das zwar nicht ganz auf dem Niveau, dennoch sehr zufriedenstellend, was bei einem Spiel, das viel Wert auf Konversation liegt, natürlich auch äußerst wichtig ist. Negativ muss man leider anmerken, dass in manchen Szenen Ton und Bild versetzt ablaufen, das stört schon ein wenig. Als Highlight erleben wir einen pompösen Soundtrack, der uns immer wieder daran erinnert, an welch einem Epos wir teilnehmen.

Fazit

“Mass Effect 2″ erfüllt die hohen Erwartungen voll und ganz. Dank des Comics kann man auch ohne den ersten Teil gespielt zu haben gut in das Geschehen einsteigen, die Story genießen, epische Schlachten schlagen und sich weit über 30 Stunden vor dem Bildschirm fesseln lassen. Kleine Makel kosten die Perfektion, doch auch so ist der zweite Teil dieser grandiosen Trilogie ein absolutes Muss in der Spielesammlung.
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am 6. Juli 2013
Ich muss zugeben das das ich die Mass Effect Serie jetzt erst nachgeholt habe.
Im nachhinein hab ich mir so gedacht, wieso hast du sie erst jetzt gespielt?
Denn das Mass Effect Universum ist absolut genial. Und ganz besonders der zweite Teil.
Ich habe in meiner Zeit als Videospieler schon ziemlich viele Rollenspiele gespielt, viele dieser Titel bestachen
dabei durch eine spannende Story, durch tolle Grafik oder durch starke Charaktere.
Mass Effect 2 hat diese Faktoren alle in sich vereint.

Kurz zur Story:
Am Anfang von ME2 wird die Normandy von der neuen Bedrohung den Kollektoren angegriffen, wobei Commander Shepard scheinbar sein Leben lässt.
Zwei Jahre später wird Shepard von der Geheimorganisation Cerberus wieder lebendig gemacht. Der Unbekannte, der Anführer von Ceberus möchte Shepards Fähigkeiten für sich nutzen und die Kollektoren bekämpfen.
Shepard nimmt das Angebot nur sehr wiederwillig an, da er aber allein die Kollektoren nicht bekämpfen kann braucht er Cerberus.
Wie auch in den anderen ME Teilen stellt man sich wieder ein Team aus Spezialisten zusammen, mit denen man das
Omega 4 Portal passieren muss und den selbstmörderischen Kampf mit den Kollektoren aufnehmen muss.

Bis man sein Team zusammengestellt hat vergehen dann so einige Stunden, Außerdem gibt es auch noch genügend Nebenmissionen zu bewältigen.
Mich hat ME2 von der ersten bis zur letzten Minuten einfach nur gefesselt. Es ist ein Spiel mit enormen Suchtpotential, jedenfalls bei mir persönlich.
So muss ein RPG für mich sein Eine epische Story, sympathische Charaktere, Eine Tolle Grafik und ein Bombastischer Soundtrack machen aus Mass Effect 2 eins der besten Spiele die ich jemals gespielt habe.
Ich kann es nur jedem empfehlen.
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