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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Last In Line - Deluxe Edition...
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Deluxe-Edition von *Holy Diver* erschien auch eine Deluxe-Edition von Ronnie James Dios zweiter Soloscheibe *The Last In Line* aus dem Jahr 1984. Die Besetzung der Band war um den Keyboarder Claude Schnell erweitert worden. Trotz des grauseligen Artworks legten *Dio* ein gewaltiges Werk auf.

Ich halte die Scheibe...
Veröffentlicht am 2. April 2012 von Markus Schmidl

versus
3.0 von 5 Sternen Sehr im Stil des Debüts gehalten
Generischer 80s Metal, für Fans erforderlich, für andere ein Kann-Kauf. Vivian Campbell spielt auf dem Album Gitarre und feuert alle 80s Shred Licks ab, die es damals so gab.
Vor 2 Monaten von Jakob Langenohl veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Last In Line - Deluxe Edition..., 2. April 2012
Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Deluxe Edition) (Audio CD)
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Deluxe-Edition von *Holy Diver* erschien auch eine Deluxe-Edition von Ronnie James Dios zweiter Soloscheibe *The Last In Line* aus dem Jahr 1984. Die Besetzung der Band war um den Keyboarder Claude Schnell erweitert worden. Trotz des grauseligen Artworks legten *Dio* ein gewaltiges Werk auf.

Ich halte die Scheibe persönlich zwar weder für legendär noch für ein Meisterwerk, aber für das außergewöhnliche und hervorragende zweite Album der wohl schillerndsten Persönlichkeiten des Hardrocks. Der Gesangsknirps Dio schüttelt mal so locker die ein oder andere Oktave aus seiner Kehle, daß es eine wahre Freude ist und viele seiner Genre-Kollegen vor Neid erblassen mußten.

*Evil Eyes*, *Mystery* oder die genialen Nummern *We Rock* und *Egypt* oder der Titelsong *The Last In Line* sind absolute Kracher, der Gitarrensound ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich besser produziert und wird auch durch die Keyboards nicht verwässert. Claude Schnell agiert eher wie ein zweiter Giterero als ein Tastenspieler. Und mit der Deluxe-Augabe liegt nun endlich auch eine remasterte Ausgabe von *The Last In Line* vor.

CD 2 bietet auf über 70 Minuten gutklassige bis erstklassige Livemitschnitte als dieser Periode von Dios Schaffen. Gut- bis erstklassig bezeichnete dabei die Aufnahmequalität, denn die Songs als solches sind über jeden Zweifel erhaben. Ob man *Holy Diver* und *Rainbow In The Dark* gleich mehrfach benötigt lasse ich an dieser Stelle aber einfach mal offen. Durch die Fülle des Bonusmateriales werden auf jedem Fall Sammlungslücken mit Songsversionen geschlossen, die man sonst nur auf übertreuerten Silberlingen aus Fernost gefunden hätte.

FAZIT: sehr gut zusammengestellte Edition...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Last In Line - Der würdige Nachfolger des Heiligen Tauchers, 17. März 2012
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Deluxe Edition) (Audio CD)
Nachdem Ronnie James Dio 1983 mit der Veröffentlichung seines Debüt-Albums regelrecht für Furore unter den Hard-Rock-Fans gesorgt hatte, legte er bereits ein Jahr später mit - The Last In Line - ein neues Album vor, das wirklich allem gerecht wird, nur nicht seinem Titel, denn es ist mit ganz großer Sicherheit nicht "Das Letzte in der Reihe" von Dios Discographie; im Gegenteil, es steht in der Hard-Rock-Welt ganz weit vorne. Da die erste CD-Auflage von der Klangqualität sehr bescheidend war, habe ich mir zu Beginn des CD-Zeitalters nur - Holy Diver - gekauft. The Last In Line - hatte ich damals nur als Musikkassette, wobei sich bei dieser irgendwann in den Neunzigern das Band so stark verwurstelte, dass ich sie leider nicht mehr anhören konnte. Ich glaube mich aber zu erinnern, dass der Klang der MC auch nicht der allerbeste war, und dass ich beim Anhören der Kassette den Bass immer auf die Höchststufe stellen und die Höhen zurückdrehen musste, um eine gute Soundqualität genießen zu können.

Unter Berücksichtigung dieses Gesichtspunktes kann ich sagen, dass die remasterte Version von - The Last In Line - in der Deluxe-Edition auf alle Fälle besser ist als die Erstauflage aus den Achtzigern, wobei die Höhen nach wie vor immer noch sehr dominant sind. So muss ich also, ähnlich wie damals bei meiner Musikkassette, den Treble-Regeler meiner Denon-Anlage etwas zurückfahren, um die Dominanz der Höhen wegzunehmen. Danach rockten die neun Songs allerdings wie gewohnt voll ab. Zu den einzelnen Titeln brauche ich hier allerdings nicht viel sagen, und hervorheben möchte ich auch keinen einzigen Song. Dieses Album ist genauso wie - Holy Diver - aus einem Guss, und die Band sprüht darauf förmlich vor einer Spielfreude, dass es gerade zu Kracht.

Die Deluxe-Edition erscheint genauso wie - Holy Diver - in einer wunderschönen Aufmachung mit tollem Buchrücken und einer Bonus-CD, die allerdings nur für die "Hard-Core-Fans" von Interesse sein dürfte, weil sich darauf wieder einmal nur Live-Versionen befinden, von denen einige gut und andere wiederum nur durchschnittliche Bootlegqualtität erreichen. Aber wie schon bei - Holy Diver - ging es mir beim Kauf weniger um die Bonus-CD, sondern vielmehr um die Remasterung eines der besten Hard-Rock-Alben der Achtziger, sowie die tolle und würdige Aufmachung, auf dem Dio bereits beim ersten Song ALLES auf den Punkt bringen. WE ROCK!.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man im Schrank stehen haben, 29. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Audio CD)
Nachdem er bereits mit RAINBOW und BLACK SABBATH Jahrhundertalben aufgenommen hatte, machte sich der kleine Mann mit der großen Stimme selbständig und auch die erste Veröffentlichung unter eigenem Namen ("Holy Diver") gilt heute völlig zu Recht als Klassiker des Heavy Metal. Das Nachfolgealbum "The Last In Line" wurde dann besonders mit Argusaugen betrachtet. Würden Ronnie James Dio und seine Mitstreiter ein qualitativ ähnlich starkes Album aufnehmen können? Klare Antwort; natürlich konnten sie.

War es auf dem Vorgänger noch "Stand Up And Shout", das die Marschrichtung des Albums vorgab, so ist es hier das starke "We Rock", das den Hörer nötigt die Teufelshörner, die wir heute liebevoll 'Pommesgabel' nennen, gen Himmel zu strecken. Gefolgt von dem epischen Titeltrack ist DIO auf "The Last In Line" ein gleichfalls grandioser wie packender Einstieg in sein zweites Soloalbum geglückt. Beide Stücke, wie auch der Rest der Platte, profitieren vor allem von dem Zusammenspiel von Ronnie James Dio und seinem damaligen Gitarristen Vivian Campbell, die ein ähnlich starkes Doppel darstellen, wie es Ozzy und Randy Rhoades ein paar Jahre vorher taten. Dio und Campbell verstehen sich auf "The Last In Line" quasi blind und treiben sich gegenseitig immer wieder zu Höchstleistungen an. Das entlädt sich in Nummern wie "Breathless", welches als dritter Song der Scheibe etwas im Schatten der beiden Opener steht, oder in dem intensiven Uptempo-Stück "Evil Eyes". Für den nötigen groovigen Unterbau sorgt mit Jimmy Bain am Bass und Vinny Appice an den Drums eine ebenso talentierte wie druckvolle Rhythmussektion, ohne deren Dazutun "The Last In Line" nicht so tight klingen würde, wie es der Fall ist.

Als weiteres Stilmittel wird DIOs Hang zu mystisch angehauchten Songs eingesetzt. So steht mit "Egypt (The Chains Are On)" ein weiterer Alltime-Classic am Ende des Albums, der das Erfolgsrezept von DIO eigentlich sehr gut widerspiegelt. Ein packender Groove, die mystische Atmosphäre und die großartigen Melodien machen die Musik von DIO so speziell. Aber auch die anderen Nummern von "The Last In Line" stehen qualitativ auf einer Stufe mit den bereits genannten Songs und man kann hier, ebenso wie auf dem Vorgänger, keinen Ausfall verzeichnen. Es mag sein, dass bei dem einen oder anderen Hörer die Stücke nicht sofort zünden. Das ist dann aber der Tatsache geschuldet, dass "The Last In Line" ein ähnliches Schicksal hat wie seinerzeit "The Mob Rules" von BLACK SABBATH, nämlich direkt nach einem Metal-Klassiker veröffentlicht worden zu sein.

Qualitativ steht "The Last In Line" seinem Vorgänger "Holy Diver" in nichts nach. Alle typischen Trademarks sind vorhanden und auch das Gespann Dio/Campbell hat dem Album genügend magische Momente verliehen, sodass es ein würdiger Nachfolger des Debüts geworden ist und als gleichberechtigter Partner an dessen Seite steht. Diese Scheibe gehört genau wie ihr Vorgänger in jede halbwegs gut sortierte Metal-Sammlung und sollte dort einen Ehrenplatz einnehmen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvoll und packend. Ein Klassiker des Genres.,, 24. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Audio CD)
Es ist überraschend, wie leicht es Ronnie James Dio geschafft hat, ein seinem Debütalbum ebenbürtiges Album zu erschaffen. Im Vergleich zum Vorgänger klingt der Sound hier recht staubig und altbacken, dafür bestechen fast alle Songs durch ihre Qualität. Der Opener WE ROCK heizt ordentlich ein und rockt noch mehr, als sein Name es vermuten lässt.
Tolles Riff, toller Gesang, toller Rhythmus, der in die Nackenmuskulatur geht. Der Titelsong fängt ruhig an, fast schon balladesk, dafür aber entwickelt sich das Stück zu einem alles niederwalzenden, epischen Rockstampfer mit starkem Keybordeinschlag (Keybordteppich passt schon eher), tollen Gitarrenlicks und natürlich tollem Gesang Wahrscheinlich ist dieser Song der wohl beste Song aus Dios Solokarierre. BREATHLESS ist ein weiterer erstklassiger Rocksong, zwar nicht ganz so fetzig wie WE ROCK und auch nicht ganz so episch wie der Titelsing, weiß er dennoch zu gefallen, weil seine melodie gut ins Ohr geht. I SPEED AT NIGHT ist zwar sehr wuchtig, schnell und heavy, zumahl er den Opener in diesen Aspekten zu toppen versucht. Und dabei scheitert. Leider Überflüssig. Das Riff wurde allerdings elf Jahre später von Iron Maiden wiederverwertet (im Song MAN ON THE EDGE), so wurde dieser Song doch noch nützlich. ONE NGHT IN THE CITY ist eine tolle, fetzige, treibende und zugleich melodische Hymmne zum Headbangen, Luftgitarrespielen und Mitsingen. Einfach nur göttlich. EVIL EYES ist genau dasselbe, sehr melodisch, dennoch rockig. Ebenfalls daumen hoch.
MYSTERY schlägt in die kommerziellere Bresche und ist sehr melodisch, allerdings auch etwas klischeehaft. Trotzdem auch hier: Beide daumen nach oben! EAT YOUR HEART OUT ist leider aucxh ein kleiner Durchhänger, uninspiriert, allerdings mit überrraschenden Brakes und halbwegs ohrwurmtauglichenm Melodien. Das Solo in diesem Stück aber ist einfach nur genial und entschädigt einen für den ansonsten eher unterdurchschnittlichen Song.
EGYPT ist dann der Epos, der das Album zusammen mit seinen anderen Eckpfeilern LAST IN LINE und ONE NIGHT... zu einem unsterblichen Klassiker macht. Diesewr Song ist sehr langsam und schleppend, allerdings dennoch heavy und auch mysteriös geheimnissvoll, dynamisch und fesselnd. Spannend gemacht. Jeder Mattenschwinger, Headbanger und Luftgitarrenspieler sollte dieses Album kennen, denn in der Metalszene gilt es als Allgemeinbildung.
Fazit: Fast alles, was Dio anpackt, ist Gold wert. Ein unsterblicher Rockklassiker, trotz des Sounds. Eine Remastering Kur bietet sich an...
CHEERS!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dio kaum zu toppen, 8. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Audio CD)
Der kleine Mann mit der großen Stimme haut hier so richtig einen raus.
So und nicht anders muss ein Hard'n Heavy Album sein.Es kommt keine Langeweile auf,egal wie oft man das Album hört
Anspieltips:We rock,the last in line,I speed the night
Der Rest ist aberauch nicht von schlechten Eltern.Für mich ist dieses Album noch mal eine Steigerung zu Holy Diver und damit mit Abstand das beste Album von Dio.
R.I.P. Ronnie James Dio
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich The Last in Line im neuen gewand!!, 20. März 2012
Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Deluxe Edition) (Audio CD)
Dio,s zweiter Geniestreich im Digipack mit Bonustracks!!!The Last in Line braucht sich nicht hinter Holy Diver zu verstecken.Das weiss aber eigentlich auch jeder der sich mit der Band beschäftigt hat!Gilt The Last....bei nicht wenigen Fans sogar als das beste womit ich auch Leben kann!Für mich ist der Hammer die Bonus Disc mit den geilen (live)B Seiten und Songs vom Pink-Pop Festival.Neue Studio Tracks gibt es keine.Zur Aufmachung sie ist sehr Liebevoll gemacht mit schönen pics und Single Cover aus der damaligen zeit!!Fette Fünf Sterne ich überlege ob ich mir Sacred Heart auch noch hole!!Ronnie James Dio war der beste Sänger unserer Zeit!!Bitte Dream Evil und Lock up the Wolves auch bearbeiten!!5 Sterne!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so gut, wie HOLY DIVER, 20. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Audio CD)
das 2te album des kleinen mannes, mit der großen stimme, ist mindestens
genauso melodisch und genauso hart, wie sein legendärer vorgänger "holy diver" von 1983.
tolle songstrukturen und sowieso tolle arbeit der musikanten.
meine lieblinge des albums sind der titeltrack "the last in line" (fängt leise und unschuldig an, nach ca. 1 min. wird ordentlich in die saiten gehauen),
"I speed at night" (speed - das wort ist bei diesem song programm),
"one night in the city" und der geniale endtrack "egypt (the chains are on)"
(viv spielt mit seiner gitarre die riffs genauso, wie ägyptische musik - schlecht zu erklären, aber wenn man den song hört, wird man wissen, was ich meine).
wieder beweisst der kleine dio, dass er der größte ist.
THE LAST IN LINE von 1984 ist eine kaufempfehlung für alle hardrock und heavy metal-fans.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bestätigung des Meisters, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last In Line (MP3-Download)
Ronnie James Dio ist für mich immer größer gewesen, als Ozzy Osbourne. Sicher ist es reine Geschmacksache, jedoch steht für mich fest, dass er deutlich mehr Stimme besitzt - oder leider eben besaß. So gefielen mir schon die Alben mit ihm von Black Sabbeth mehr als die mit jedem anderen Sänger dieser Band.

Hier nun nach seinem Abgang von den Sabbath erschuf er mit seinen Mitstreitern das Nachfolgealbum Holy Diver. Diesem Meilenstein durch ein neues Album zu toppen, war eine wahrhaft große Aufgabe.

Mit The Last in Line nun wurde diese Aufgabe zur Gänze in die Tat umgesetzt. Ein Album wie aus einem Guss. Hier schließt sich ein Graben, welcher sich nach dem verärgerten Weggang von der Iommi-Truppe auftat. Die Botschaft lautete: Ronnie James Dio hat auch mit seiner Band weltweiten Erfolg. Viele der Titel auf diesem Album sind noch bis zu den letzten Auftritten der Dio-Band im Programm gewesen. Ein Zeichen dafür, dass die Fans genau das hören wollten.

Das lag nicht nur an dem Sänger, sondern auch an den Musikern an seiner Flanke. Hier sei vor allem Vinny Appice erwähnt. Auch für ihn war es sicher eine Art der Befreiung, zu sehen dass er all das Vertrauen in Dio zu recht investiert hatte. Auch er hatte vor diesem und dem Album davor Iommi und Co verlassen. Jimmy Bain gehörte auch zum Zeitpunkt des nun schon zweiten Album der Truppe nicht zu den neuen im Genre. Ronnie James Dio selbst kannte er schon aus Zeiten mit dem unsteten Gitarrenhexer Blackmore (Rainbow). Was die Arbeit an der Gitarre selbst anging so war auch hier einer der besten Hexer am Werk, Vivian Campbell. Wie schon im Vorgängeralbum stellte er sich als Glücksfall heraus. Eine Band veröffentlichte somit hier ihr zweites Qualitätsprodukt. Einzig neu war, dass der Mann mit der großen Stimme die Tasteninstrumente von Claude Schnell bedienen ließ und er dies nicht mehr selbst tätigte.

Stücke wie We Rock, The Last In Line, Evil Eyes und Eat Your Heart Out sind auch heute noch zu recht Meilensteine. Sie sind für mich immer noch ein gutes Beispiel für richtig gute Musik. Regelmäßig ertappe ich mich dabei mir genau dieses Album reinzuziehen. Wie der Vorgänger hat es für mich einen festen Platz in meiner Musiksammlung.

Einig sagen über dieses Album hier es wäre schwächer als Holy Diver. Dem kann ich mich nicht anschließen. Ich bin jedoch auch der Meinung, dass Black Sabbath mit Ronnie James Duo besser waren, als sie es mit Ozzy Osbourne je werden können. Wenn mich das zum Außenseiter abstempelt, dann ist es eben so. Für meinen Geschmack gehört dieses Album hier genauso in jede gut sortierte Musiksammlung wie Ritchie Blackmore's Rainbow (Rainbow), Rising (Rainbow), Heaven and Hell (Back Sabbath), Mob Rules (Back Sabbath) und Holy Diver (Dio).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIO's beste Solo Scheibe ever !, 2. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Audio CD)
Absolut eine meiner Lieblingsscheiben von Ronnie James Dio. Ich finde sie auf jedenfall besser als das Solo Debut Holy Diver.

Hier ist alles noch kraftvoller und verspielter als auf dem Debut, es erinnert mehr an seine Rainbow Jahre. Ob nun der coole Titeltrack oder Sachen wie " We Rock ", " Evil Eyes " oder " Breathless" einfach alles ist absolut genial.

Diese 41 Minuten vergehen wirklich wie im Fluge, für mich ein Klassiker des Metal. Jeder Metalhead muss dieses Album kaufen, zumal es hier in der Altauflage nur knapp 5 Euro kostet.

Ein echtes Must Have für jeden DIO ( RIP ) Fan und wenn jener wie meiner einer diesen Metalgod auch noch LIVE auf der "Master of the Moon" Tour sehen durfte ist das noch ein Grund mehr dieses Scheibchen endlich zu kaufen.

Ich hatte vorher die LP, bis diese völlig abgenudelt war und jetzt habe ich mir endlich die CD Version davon gekauft. Für mich neben den Rainbow & Sabbath Sachen mit DIO einfach das Beste. Wenn nicht sogar das allerbeste was er je gemacht hat.

Klare 5 Sterne für diese geile CD.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evil or divine, 14. Juni 2010
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Rezension bezieht sich auf: The Last in Line (Audio CD)
Nur knapp ein Jahr nach dem Debüt "Holy diver" kam der Nachfolger "The last in line" auf den Markt. Die Band wurde nun unterstützt durch ihren Live-Keyboarder Claude Schnell (was für ein Name!) und präsentierte sich samt dem Meister als nun gut eingespielte Einheit. Noch stärker als auf dem Debüt fällt nun das Songwriting auf. Dio und seine Mannen wechseln auf dem Album zwischen schnellen Songs, eingängigen Rockern und schleppenden, wuchtigen Epen und schaffen so mit "The last in line" ihr wohl abwechslungsreichstes Album.

Überhaupt ist der Zweitling wohl das Werk, auf dem die Band Dio seinen typischen Sound gefunden haben. "Holy diver" - so genial das Werk auch ist - war doch stark auf seine Zeit bei "Rainbow" und "Black Sabbath" angelehnt. Hier schimmern natürlich durchaus Elemente aus Ronnie's alten Bands durch, doch "The last in line" bietet erstmals den knackigen, leicht mystisch angehauchten Metal Rock für den auch die Nachfolgealben "Sacred Heart" und "Dream Evil" stehen. Und über allem thronend natürlich die mächtige, kräftige Stimme von Dio.
Ein durch und durch starkes Werk.

Die Tracks im Einzelnen

We rock
Der Opener des Albums beginnt mit schnellen Gitarren/Schlagzeug Intro und erweist sich als guter, Up-Tempo-Rocker. Der Refrain besteht aus simplen aber genialen "We rock". Beim Gitarrensolo zeigt sich, welch einen guten Gitarristen sich Dio mit Vivian Campbell geangelt hat.
5/5 Sternen

The last in line
Der Song beginnt mit akkustischen Gitarren und Dio's ruhigem Gesang fast balladesk, ehe nach einer Minute E-Gitarren, Schlagzeug, Bass und eine Keyboard-Klangwand ein mitreißenden Mid-Tempo-Stampfer eröffnen. Ein starker Song mit hymnischen Refrain und genialen Solis. Der beste Song des Albums.
5/5 Sternen

Breathless
Ebenfalls ein Rocker im Mid-Tempo Bereich mit schöner Melodie und tollem Refrain, allerdings nicht ganz so überzeugend wie "The last in line".
4/5 Sternen

I speed at night
Hochgeschwindigkeits-Rocker, der den Opener "We rock" in Sachen simplen Riffs und Geschwindigkeit noch zu übertreffen scheinen will. Ebenfalls eine gute Nummer.
4/5 Sternen

One night in the city
Ein melodischer Gute-Laune-Rock n Roller, getragen von Keyboard- und Gitarrensalven. Eingängiger Refrain und tolle Gitarrenarbeit.
5/5 Sternen

Evil Eyes
Hier geht es wieder schneller zu Werke. Ein schneller Rocker mit tollem, hymnischen Refrain. Besonders das gelungene Zusammenspiel zwischen E-Gitarre und Keyboard hebt den Song noch eine Ebene höher.
5/5 Sternen

Mystery
Wie es der Name schon sagt, ein leicht mystisch angehauchter Mid-Tempo-Rocker, der durch seine großflächigen Gitarreneinlage, wohl als Single Erfolg haben sollte. Ganz nett
4/5 Sternen

Eat your heart
Auf jedem guten Album gibt es die Quoten-Gurke. "Eat your heart out" ist ein Rock Stampfer, der weder besonders positiv noch besonders negativ auffällt.
3/5 Sternen

Egypt (the chains are on)
Nach "We rock" und "The last in line" der dritte, große Klassiker des Albums. Ein orientalisch angehauchtes Keyboard-Intro geht in einen, von schweren Gitarren getragenen Mid Tempo Stampfer über. Besonders toll fällt hier das ruhige, mystische Zwischenspiel und der epische Refrain, in welchem Ronnie die gesamte Kraft seiner Stimme zeigt, auf. In der Tradition solcher Epen wie Rainbow's "Stargazer" oder Black Sabbath's "Children of the sea".
5/5 Sternen

Fazit

Mit dem Zweitlingswerk löste sich Dio vom Schatten seiner Vorgängerband und fand seinen eigenen Stil. "The last in line" ist ein durchweg starkes Rock/Metal Album und dürfte jedem Freund von guter Rockmusik gefallen. Trotz ein oder zwei schwächerer Nummern vergebe ich die Höchstwertung.

Rest in peace, Ronnie - in Heaven, not in Hell
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