Kundenrezensionen

14
4,8 von 5 Sternen
Rossini: Le Comte Ory (The Metropolitan Opera HD Live) [2 DVDs]
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Inszenierung von Bartlett Sher an der Met ist üppig, kostümprächtig, traditionell und schauspielerisch interaktionistisch überzeugend. Die Handlung hat eine Tendenz von der skurril, komödiantischen Ebene bis hin zur Klamotte. Aber das muß jeder hinsichtlich der Akzeptanz für sich selbst werten. Auf jeden Fall ist es unverständlich, daß dieses Werk rein musikalisch betrachtet, so unbekannt ist. Es gehört mit Sicherheit zu den Rossini-Glanzstücken. Allerdings entnahm er große Teile der Oper aus seiner Festoper Il viaggio a Reims, der zweite Akt ist neu.

Sängerisch erlebt man insgesamt ein herausragendes Ensemble auf ganzer Breite. Stephane Degout ist Rambaud, Michele Pertusi der Gouverneur, hervorragend substanzvoll gesungen und rollenadäquat umgesetzt. Susanne Resmark ist die üppige,mezzotimbrierte Ragonde. Die Schlüsselrollen sind besetzt mit:

Juan Diego Florez als Comte Ory. Er präsentiert sich in einer geradezu für ihn zugeschnittenen Rolle mit atemberaubenden sängerischen Kaskaden. Auch schauspielerisch kann man ihm eine gute Leistung bescheinigen.

Joyce DiDonato ist der überzeugende Isolier. Eine außergewöhnliche Stimme.

Diana Damrau ist Comtesse Adele und präsentiert sie mit einer hinreissenden,kaskadenartigen Höhenpräsenz. Ein absolute Glanzleistung.

Maurizio Benini dirigiert mit Verve und Esprit, eine zündende Rossini-Interpretation.

Für alle Fans von Florez und Damrau ist diese Aufführung ein muß, sind doch die beiden hier in geradezu auf ihre Stimme zugeschnittenen Rollen zu sehen und zu hören. Aber selbst wer das tendenziell "Klamaukige" nicht so mag, wird sich der Magie dieser stimmlichen Glanzleistungen nicht entziehen können.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2012
Voller Spannung besuchte ich die Live-Übertragung dieses Werkes aus der Met im Kino, da ich diese Oper nicht kannte. Ich verließ das Kino mit einem Lächeln. Ich war begeistert von dieser Inszenierung und der absolut richtigen Besetzung mit den Topstars der heutigen Opernwelt - Juan Diego Floréz, Diane Damrau und Joyce di Donato. So amüsant und unterhaltend kann heutzutage Oper sein. Diesen Spaß und Genuss wollte ich unbedingt zukünftig auch zu Hause erleben und habe mir aus diesem Grund die DVD gekauft, auf die ich schon lange gewartet habe. Ich wurde nicht enttäuscht.

Ich kann diese DVD wirklich jedem empfehlen. Ein ideales Werk auch für Neueinsteiger in die Opernwelt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2013
Wer hier eine Nummern-Oper mit Ohrwurm-Arien à la „Barbier von Sevilla“ erwartet, wird nur begrenzt fündig werden; es dominieren eher Duette, und besonderes Gewicht bekommen die Ensembles. Die Oper ist weitgehend durchkomponiert und weist in der Form schon auf den späten Verdi hin.
Allerdings: das Füllhorn der Melodien ist auch beim "alten" Maestro nicht versiegt und beschert einen von Anfang bis Ende großartigen und vergnüglichen Abend. Danke der MET, dass sie diese Rarität auf die Bühne gebracht hat!
Die Story an sich ist ja ziemlich hanebüchen (was bei Opernlibretti allerdings nicht gerade selten ist) und besonders der 2. Akt mit der der „Prozession“ der angeblichen Nonnen bis hin zu der im wahrsten Sinne des Wortes umwerfenden "ménage a trois" im Finale mehr oder weniger ein Jux ("Charleys Tante" lässt grüßen), aber mit soviel Charme und von den Darstellern mit so viel Spaß auf die Bühne gebracht, dass man sich eines Schmunzelns und teilweise herzhaften Lachens nicht erwehren kann.
Zu den Protagonisten der Aufführung ist von den Vorrezensenten das Wesentliche gesagt. Ein Clou ist für mich dabei die Darstellung des Titelhelden: Juan Diego Florez galt zeitweise nicht gerade als Schauspieler-Genie, hier aber zeigt sich, dass er - neben seinen sängerischen Qualitäten - eine Glanzleistung als Erzkomödiant abliefert, ebenso wie wie Damrau und DiDonato. Seine Darstellung des vorgeblichen Eremiten und der falschen Nonne ist schlichtweg zwerchfellerschütternd, und man schaue sich etwa auch die komisch-resignierte Geste ins Publikum an nach dem Aufschrei "Ô ciel!" im Finale. (Seine offenkundige glänzende Laune rührte wohl nicht zuletzt daher, dass am Tage der Aufführung sein Sohn Leandro geboren wurde. Er kam erst eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn ins Theater, ging ohne Umschweife auf die Bühne und legte los).
Chapeau!
Das Publikum war enthusiasmiert - und der Rezensent ist es auch.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2012
Ich habe diese Oper im Kino und in der Met gesehen und jedes Mal richtig genossen. Der große Erfolg dieser Aufführung war möglich dank den drei besten Belcanto-Stimmen unserer Zeit: Diana Damrau, Joyce di Donato und natürlich der brillante Juan Diego Florez. Alle drei sind auch erstklassige Schauspieler. Dazu kommt Rossinis wunderschöne, atemberaubende Musik. Sowie die lebendige, unglaublich witzige und im gutem Sinne moderne Inszenierung von Bartlett Sher, die jede von Rossinis musikalischen Phrasen und Noten unterstützt und vollkommen mit seinem Geist erfüllt ist. Einfach eine Delikatesse!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2012
O.k., ich bin ein Fan der rossinischen Opern, mit ihren wirren und überschwänglichen Kolloraturen, den feinen Unterschieden in den scheinbar immer wiederkehrenden Themen. Dann kam diese Oper, die ich bis dato nur als Inszenierung der "Glyndobourne Festspiele" kannte, als Übertragung aus der MET im Kino und ich bekam mich nicht mehr ein. Allein die Idee der Inszenierung als Bühne auf der Bühne, in der scheinbar der alte Rossini in fremder Personifikation die Fäden als Inspizient in der Hand hällt. Der Spielspaß jedes Einzelnen, ob Solist oder Ensemble ist eine Freude. Und ehrlich, hahnebüchend die "Bettszene" am Schluss. Das Publikum im Kino lag "flach", es ist mir schleierhaft, wie man bei so viel Action auf der Bühne noch so sauber singen kann. Aber gut, ich verrate nichts, für den Fall, dass ihr die Inszenierung nicht gesehen haben solltet und wenn doch, dann ist die DVD doch sicher schon im eigenen Besitz.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2012
Juan Diego Florez ist allein schon ein Garant für einen erfreulichen Opernabend.
Wenn ihm dann noch zwei kongeniale Sängerinnen wie Joyce DiDonato und Diana Damrau zur Seite stehen, dann kann ja nurmehr eine exzeptionelle Einspielung entstehen.
Die Musik ist - wie bei Rossini fast immer - mitreißend, und wer "Il Viaggio á Reims" kennt, wird jede Menge Zitate erkennen, auch wenn der Text natürlich ein anderer ist.
Die Kostüme sind ein wenig kabarettistisch übertrieben, unterstützen aber den Spaß, den die Handlung der Oper mitbringt. Die schauspielerischen Leistungen entsprechen dieser Komödie, man sieht, dass es den Akteuren richtig Freude macht.
Die Einspielung ist ein Genuss für Auge und Ohr.
Ich kann nur eine klare Empfehlung aussprechen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2014
Die Handlung dieser Rossini Oper, etws für Freunde der komischen Oper, mit sehr guten Solisten besetzt, die auch schauspielerisch zu überzeugen wissen. Besonders überzeugte mich Joyce DiDonato, mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, aber auch Diana Damrau und Juan Diego Flórez .
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am 28. Januar 2015
...............an Stimmen, charmantem Witz und Farben ist diese Aufführung des Comte Ory. Eine in jeder Hinsicht gelungene Inszenierung. Es wird alles geboten was eine "komische Oper" hörens- und sehenswert macht!
Diana Damrau, Joyce DiDonato und Juan Diego Flórez singen und spielen auf höchstem Niveau mit sichtlichem Vergnügen und der Funke springt über.
Die Bühne auf der Bühne ist eine brilliante Idee, die Kostüme sind herrlich und bringen farbenfrohes Leben auf die Bühne.
Juan Diego Flórez in seinen Verkleidungen ist schon ein Spaß für sich!
Selten habe ich während einer Oper so oft gelacht und ich finde diese DVD absolut empfehlenswert.
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am 21. Januar 2014
Inhaltlich ein unterhaltsamer Leerlauf, der einem oft ein Schmunzeln entlockt. Köstlich moussierende Musik Rossinis mit einem genial komponierte Terzett am Ende, das die drei wunderbaren Stimmen von Damrau, di Donato und Florez in einem Wohlklang sondergelichen vereinigt. Auch darstellerisch - einschliesslich Michele Pertusi - überzeugen die Darsteller, ohne in Klamauk zu verfallen. Das Met-Orchester unter Benini begleitet spritzig und einfühlsam. Die Inszenierung trägt die Kömödie auf vergnügliche Weise. Eine Aufführung ohne Schwachstelle!
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am 20. Mai 2015
... aber soooo genial eingesetzt, unglaublich. Ein musikalisches Feuerwerk, eine sängerische Meisterleistung, ein Regietheater vom Feinsten!!!!
Die DVD läuft bei mir im Kreis (nonednana). Ich bin schlicht und ergreifend hin und weg.
Wer immer die geniale Hand hatte, DIESE Truppe zusammenzustellen, der hatte eine Sternstunde. Schauspielerisch vom allerfeinsten was ich je auf einer Opernbühne gesehen habe .
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