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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Fortsetzung!
Mit "Wunschkrieg" ist nun der zweite Teil der "Sturmkönige"-Trilogie erschienen. Kai Meyer entführt den Leser auf 428 Seiten erneut in eine fantastische Welt aus Tausendundeiner Nacht. Die vorliegende gebundene Ausgabe zeichnet sich durch die solide handwerkliche Machart und eine sehr schöne Gestaltung aus.

In dem erneut rasanten und spannenden...
Veröffentlicht am 15. März 2009 von Druss

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Orient-Märchen, das sich im Vergleich zum ersten Teil gesteigert hat
Der Teppichschmuggler Tarik und die geheimnisvolle Sabatea haben die gefährliche Reise durchs Dschinnland überlebt und sind sicher in Bagdad angekommen. Dort trennen sich ihre Wege jedoch unfreiwillig: Während Sabatea im Sultanspalast von Harun Al Raschid festgehalten wird, hat man Tarik auf die Straße geworfen. Dort treiben ihn die Schmerzen in...
Veröffentlicht am 13. August 2009 von Christian Handel


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Fortsetzung!, 15. März 2009
Von 
Druss - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit "Wunschkrieg" ist nun der zweite Teil der "Sturmkönige"-Trilogie erschienen. Kai Meyer entführt den Leser auf 428 Seiten erneut in eine fantastische Welt aus Tausendundeiner Nacht. Die vorliegende gebundene Ausgabe zeichnet sich durch die solide handwerkliche Machart und eine sehr schöne Gestaltung aus.

In dem erneut rasanten und spannenden fantastischen Märchen gibt es ein Wiedersehen mit den Hauptpersonen Tarik, Junis und Sabatea. Die Handlung verläuft in zwei Erzählsträngen. Meyer erzählt von Tariks und Sabateas Erlebnissen in Bagdad sowie Junis Abenteuern mit den Sturmkönigen.

Naturgemäß ist der zweite Teil der "Sturmkönige" nicht mehr so überraschend wie "Dschinnland". Auch handelt es sich um einen klassischen Mittelteil, so daß der Leser am Ende mit mehr offenen Fragen als Antworten zurückbleibt.
Dennoch ist es dem begnadeten Erzähler Kai Meyer erneut gelungen eine spannende und vor Ideenreichtum nur so sprühende Geschichte zu erzählen. Der unglaubliche Detailreichtum und die faszinierenden Einfälle und Figuren (wie z.B. die Kali-Assasinen, die Schwarmschrecken oder die Ketten-Magier) lassen die Geschichte in einem warmen und bunten Licht erstrahlen.

Einziger Schwachpunkt ist m.E. die Erklärung für die "Wilde Magie" und die Parallelwelt in der Flasche. Hier hätte die Geschichte etwas konzentrierter und stringenter sein dürfen. Dieses schadet aber nicht dem Gesamteindruck und der Autor hat ja noch einen Band, um alles zum Ende zu bringen ("Glutsand" erscheint aber leider erst im September).

Fazit: Ein tolles und absolut empfehlenswertes Buch. Wer Fantasy und Märchen mag oder einfach nur offen für Neues ist, kann sich auf schöne Lesestunden freuen. Die "Sturmkönige" erheben sich wohltuend und originell über den derzeitigen Fantasy-Durchschnitt.

Wichtig: Einsteiger sollten in jedem Fall zuerst "Dschinnland" lesen. Vieles ist sonst nicht verständlich.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kai Meyer ist ein Meister!, 26. Mai 2009
Gestern bis spät in die Nacht gelesen, auf der letzten Seite nochmal fassungslos nach vorne geblättert, wieder zurück ... und wahrhaftig festgestellt: Das wars.
Ich bin also jetzt mit dem zweiten durch und eigentlich will ich nicht viel dazu sagen, weil ich mich nur verplappern würde, aber ich versuch mal, ob ich was halbwegs "neutrales" zustande bekomm.

Wunschkrieg ist genauso großartig wie Dschinnland! Wir treffen neue Figuren, wie zum Beispiel die afrikanischen Geschwister Ifranji und Nachgesicht (Nachtgesicht heißt eigentlich anders. Mumubaba...irgendwas, hab ich mir offensichtlich nichts gemerkt - aber: die zwei sind echt zum Schießen! =D) oder den byzantinischen Ifritjäger Almarik, mit dem sich Tarik einige Male anlegt. Natürlich bleiben uns auch die bekannten Figuren aus Band 1 erhalten.
Tarik und Sabatea müssen sich in Bagdad herumschlagen, das wege der anrückenden Dschinne komplett verriegelt wurde. Junis hingegen, Tariks jüngerer Bruder, findet sich plötzlich bei den Sturmkönigen und ihrer ihm wohlbekannten Anführerin wieder. Außerdem treibt sich dort ein Junge herum, der seltsamerweise hinter den Fähigkeiten der Sturmkönige, Wirbelstürme reiten zu können, steckt. Nur wie?
Und was ist eigentlich der Dritte Wunsch? Eine Frage die in Band 1 aufgeworfen und nun endlich erklärt wird. Doch mit der Lösung zu diesem Rätsel ergeben sich noch viel tragendere Fragen, die mir das Warten bis zu Band 3 sehr schwer machen werden.

Falls ihr die zwei Bücher vor Erscheinen von Glutsand im September lesen wollt, vergewissert euch besser davor, dass ihr genügend wirklich gute Bücher daheim lagern habt, sonst könnte das Warten wahrscheinlich recht lang werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2.Teil, 13. Februar 2011
nhalt:
Das Buch knüpft direkt an die Handlung von Dschinnland an, Sabatea und Tarik werden in Bagdad getrennt und Junis von den Sturmkönigen aus den Sklavenpferchen der hängenden Städte befreit. Sabatea wird im königlichen Palast des Kalifen festgehalten, den sie auf Befehl des Herrschers von Smarakand mit ihrem Blut töten sollte. Sie nutzt die Chance der Flucht, findet sich dann aber in Händen der "Schwestern des Pfauen" wieder, die sie wieder gefangen halten. Tarik hingegen versucht mit allen Mittel Sabatea aus dem Kalifen - Palast zu befreien, scheitert jedoch bei diesem Versuch und begiebt sich dann auf die Suche nach dem Geheimnis des 3. Wunsches. Er erfährt vom stummen Kaufmann, dass es einen Ring von Menschen gibt, die allesamt von den Dschinnen um ihren 3. und letzten Wunsch betrogen wurden. Wiederereint mit Sabatea suchen sie den Berater ders Kalifen auf, der Mitglied dieses Ringes ist und ihnen bei diesem Thema weiterhelfen kann. Sie erfahren schließlich, dass sich das Geheimnis des 3. Wunsches in der mystischen Stadt Skarabapur befindet und machen sich auf den Weg dorthin.

Meine Meinung:
Es hat etwas gedauert, bis ich so richtig in Stimmung für diesen Roman gekommen bin. Das kann daran liegen, dass ich nicht wirklch viel mit dem Thema Orient anfangen kann, gleiches gilt auch für den fernen Osten. Deswegen habe ich auch so lange gezögert, die Sturmkönig und die Wolkenvolk Trilogie zu lesen, obwohl Kai Meyer zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört. Aber irgendwie schafft er es immer wieder mich zu überzeugen. Wunschkrieg gefällt mir aber trotzdem nicht so gut, wie sein Vorgänger, da es meiner Meinung nach keinen wirklichen Höhepunkt in der Geschichte gibt. Er ist ein richtig typischer 2. Teil einer Trilogie, in dem vieles angestoßen, nichts aber wirklich beendet wird. Ich mag es dann doch lieber wenn die Bücher mehr selbstständig sind, was aber nicht bedeutet, dass sie keinen "Cliffhanger" haben dürfen. Ganz im Gegenteil! ;) Ich bin jedenfalls gespannt auf den 3. Teil.

Mein Fazit:
Kai Meyer schafft es mit seiner wunderbaren Sprache, dass man sich direkt in das magische Bagdad versetzt fühlt, eine Welt die ich mir immer ein bisschen wie die im Disneyfilm "Aladin" vorgestellt habe. Es ist ein Muss, wenn man die Sturmkönig - Trilogie lesen will, bekommt aber aufgrud seiner Unselbstständigkeit nur 4/5 Sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller 2ter Band!!!, 28. Mai 2009
Nun zum Inhalt werde ich mich nur kurz äußern, da oben eigentlich schon alles beschrieben ist:
Tarik und Sabatea sind in Bagdad angekommen, wurden jedoch getrennt. Während Sabatea im Palast des Kalifen festgehalten wird, wacht Tarik bei dem Byzantiner auf. Er will Sabatea befreien, doch sein erster versuch scheitert. Derweil wartet Sabatea auf ihr Todesurteil, da sie versucht hat, den Kalifen mit ihrem Blut zu vergiften. Tarik macht sich auf die Suche das Rätsel Des Dritten Wunsches zu lösen und trifft dabei auf den stummen Kaufmann und den Schwarzen Nachtgesicht, der anscheinend etwas mit den Sturmkönigen zu tun hat...
In diesem wirklich tollen Band werden einige Fragen gelöst (u.a. Sabateas Herkunft und was mit Maryam passiert ist) aber es kommen viele neue ungelöste Fragen hinzu. Was ist der dritte Wunsch? Und wie kann er eingesetzt werden? Und wer oder was ist Jibril wirklich?
Kai Meyer schafft es mit seinem wunderbaren Schreibstil und seinen fantastischen Gestalten (z.B. Kali-Assassinen, Elfenbeinpferde, Schwarmschrecken, etc.) dem Leser einen wirklich spannenden Roman vorzulegen, von dem man gar nicht mehr loskommt. Die Charaktere sind gut beschrieben und keineswegs klischeehaft, sondern jeder hat seine Persönlichkeit, die sich im Laufe der Zeit entwickelt.
Es wird abwechselnd von Sabatea, Tarik und Junis erzählt - ein Mittel das Meyer gekonnt nutzt, um die Spannung noch zu steigern (was ihm erfolgreich gelingt).
Besonders begeistert hat mich vorallem die Idee mit der "Welt in der Flasche", denn so ähnlich habe ich mir mit 6 Jahren das Universum vorgestellt ;)
Meiner Meinung nach übertrifft dieser 2te Band seinen Vorgänger Dschinnland um einiges und ich kann ihn deshalb nur weiterempfehlen!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Orient-Märchen, das sich im Vergleich zum ersten Teil gesteigert hat, 13. August 2009
Von 
Christian Handel "Darkstar" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Der Teppichschmuggler Tarik und die geheimnisvolle Sabatea haben die gefährliche Reise durchs Dschinnland überlebt und sind sicher in Bagdad angekommen. Dort trennen sich ihre Wege jedoch unfreiwillig: Während Sabatea im Sultanspalast von Harun Al Raschid festgehalten wird, hat man Tarik auf die Straße geworfen. Dort treiben ihn die Schmerzen in seinem Auge, das ihn seit seinem Kampf mit einem Dschinnfürsten unheimliche Dinge sehen lässt, beinahe in den Wahnsinn.

Trotzdem setzt er alles daran, Sabatea aus der Gewalt des Sultans zu befreien. Bei seinen Rettungsversuchen stößt er allerdings immer wieder auf Hinweise auf das Mysterium des Dritten Wunsches und Tarik beschließt, herausfinden zu wollen, was sich hinter diesem geheimnisvollen Begriff verbirgt.

Es ist eine Suche, die ihn wieder mitten hinein in den Kampf zwischen Menschen und Dschninnen zieht. Er ahnt nicht, dass sich mitten in der Wüste sein Bruder Junis auf der Seite der sagenumwobenen Sturmkönige ebenfalls auf die schicksalhafte Schlacht vorbereitet - an seiner Seite ist keine Geringere als die schöne Maryam, Tariks einstige Geliebte.

War ich vom Auftaktband von Kai Meyers Orient-Fantasy noch etwas enttäuscht, so hat mich "Wunschkrieg" doch um einiges versöhnlicher gestimmt. Der Mittelteil der Trilogie kommt nämlich ein ganzes Stück weit stimmungsvoller daher als sein Vorgänger. Die Handlungsstränge im alten Bagdad - ob sie sich nun um Sabatea im Palast des Kalifen oder um Tarik im von verschiedenen Diebesgilden bevölkerten Untergrund der Stadt ranken - sind durchweg spannend und wirken auf mich auch phantastischer als die vorwiegend actionreiche Storyline aus "Dschinnland":
Da begegnet man so faszinierenden Gestalten wie den Kali-Assassinen, erfährt von magischen Theorien um die Entstehung einer ganzen Welt und bekommt Hinweise darauf, warum die berühmten arabischen Wunschgeister eigentlich so oft in Flaschen anzutreffen sind. Außerdem liefert Meyer zusätzlich einige Antworten auf die zahlreichen offenen Fragen aus "Dschinnland": Weshalb kam es zum Ausbruch der Wilden Magie? Warum kämpfen die Dschinne und ihre Fürsten so erbittert gegen die menschliche Rasse? Weshalb haben sich die Kettenmagier auf ihre Seite geschlagen?
Die ganze Situation, die Tariks Welt beherrscht, wird greifbarer.

Zudem richtet sich der Fokus der Geschichte neu aus, weil die Dschinne nicht mehr die einzige Gefahr darstellen, denen sich Tarik und seine Gefährten ausgesetzt sehen. Zum Schluss fragt man sich allenfalls, ob es Kai Meyer gelingen wird, die offenen Handlungsstränge innerhalb eines einzigen Buches so miteinander zu verknüpfen und zu Ende zu bringen, dass keine wesentlichen Fragen mehr offen bleiben oder sich der Leser betrogen fühlt. Aber das muss "Glutsand", der im September erscheinende, abschließende Teil der Saga beantworten.

Die Hörbuchversion selbst ist allerdings wirklich traumhaft. Über Andreas Fröhlich muss man glaube ich keine weiteren Worte mehr verlieren; er ist auch hier ein hervorragender Sprecher, der gekonnt und ausdrucksstark liest. Dass seine Worte im Kopf der Zuhörer richtiggehend lebendig werden, ist allerdings mit Sicherheit außerdem der Verdienst der überdurchschnittlich guten Vertonung. Fröhlichs Worte werden von ein paar Geräuschkulissen, vor allem jedoch von einem gelungenen Score untermalt. Die Musik fängt nämlich nicht nur den Flair von 1001 Nacht gekonnt ein, sondern unterstreicht spannende und actionreiche Passagen grandios. Dadurch wird das Publikum mitten in die Geschichte hineingesogen und lauscht gebannt dem Geschehen. Das macht das Hörbuch zu einem Vorreiter einer neuen Generation Audio-Buch!

Insgesamt betrachtet erzählt "Wunschkrieg" eine nette Geschichte mit innovativem Setting, die zwar nicht zu Kai Meyers Besten gehört, aber doch sehr kurzweilige Unterhaltung bietet! An der Hörbuchumsetzung selbst ist nichts auszusetzen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geniale Tausend und eine Nacht Fantasy, 23. Mai 2009
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Bagdad ist abgeschnitten, der Kalif Harun al Raschid ein alter, kranker Mann, der Bagdad nicht die entschlossene Führung geben kann, die nötig wäre, damit die Stadt überhaupt eine Chance gegen die Dschinnkönige hat. Aber spielt das noch eine Rolle? Die Menschen haben bisher jede Schlacht gegen die Dschinne verloren, alles Land zwischen Samarkand und Bagdad ist verwüstet und praktisch menschenleer.

Dem Teppichreiter Tarik ist es zwar gelungen, mit der Sklavin Sabatea von Samarkand nach Bagdad durchzubrechen, doch jetzt ist Sabatea eine Gefangene im Harem und Tarik in Bagdad auf der Flucht.

Die Ifrite, die Wunschdämonen haben auch ihre Macht verloren. Früher konnten sie den Menschen Wünsche erfüllen, jetzt nicht mehr. Haben die Dschinnkönige diese Magie benutzt, um weitere Magie anzusammeln?

Und was ist mit den Sturmkönigen, den Menschen, die Wirbelstürme reiten können? Haben sie eine Chance gegen die riesigen Dschinnheere?

Bei den meisten Fantasy-Triologien ist der zweite Band schwächer als der erste. Es ist nicht leicht über drei dicke Bände die Spannung zu halten. Kai Meyer gelingt nicht nur dieses Kunststück, in diesem Fall ist der zweite Band noch stärker als der erste. Das liegt daran, dass der Hintergrund der Geschichte so komplex gestrickt wurde und vieles erst jetzt richtig aufgedeckt wird. Aber auch daran, dass der Autor seine Personen so vielschichtig angelegt hat, dass sie den Leser über mehrere Bände hinweg fesseln können.

Wunschkrieg ist wieder ein echter Kai Meyer, ein Abenteuerroman voller Farbe und Abenteuer, mit Anleihen bei den Märchen und historischen Hintergründen und Personen, die den Leser nicht loslassen. Allerdings sollte man den ersten Band kennen, bevor man den zweiten liest.

(C) Hans Peter Roentgen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zunehmend langweilig, 19. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sturmkönige - Wunschkrieg: Roman (Kindle Edition)
Ständige Wiederholungen und langatmige Verweise auf das erste Buch haben mich das Buch zur Mitte hin enttäuscht auf die Seite legen lassen. Die gut begonnene Fantasie im ersten Band endete ohne wirklich neue Geschehen in der Ödnis. Der Autor wollte wohl partout drei Bände füllen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1001 Nacht zum Zweiten, 11. Januar 2011
Kai Meyer hat sich im zweiten Band der Wunschkrieg-Trilogie definitiv gesteigert.
Wo der erste Band meiner Meinung nach im Mittelteil etwas langatmig war, ist der zweite Teil nun durchweg spannend!
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor die anrührende Geschichte von dem Ifrit und dem Elfenbeinpferd weiterentwickelt hat. Außerdem werden im zweiten Band einige neue Figuren eingeführt:
Da ist zum einen Khalis, der Hofmagier des Kalifen, der in enger Verbindung zu dem geheimnisvollen Dritten Wunsch steht. Zum anderen die beiden Diebe Ifranji und Nachtgesicht, die einst bei den Sturmkönigen gelebt haben. Außerdem ist da noch der Junge Jibril, der den Sturmkönigen seine Macht verleiht.
Obwohl alle diese Figuren bereits stark in die Handlung eingebunden werden, bleiben ihre wahren Beweggründe doch bis zum Schluss unklar, sodass man mit Spannung auf den letzten Band warten darf.
In Wunschkrieg enthüllt Kai Meyer außerdem, warum es zum Ausbruch der Wilden Magie kam und woher die Dschinne kamen. Die Auflösung erscheint einem auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich erst mal mit dem Gedanken angefreundet hat, ist die Idee doch irgendwie genial.

Einzig die Kampfszenen haben mir nicht so gefallen, da ich Kampfszenen in Büchern immer langweilig finde. Daher habe ich manchmal einige Absätze nur überflogen.
Außerdem waren für mich Tariks ständige Wutausbrüche nicht nachvollziehbar. Ab und an läuft er einfach durch die Gegend und schlägt irgendwelche Leute zusammen, nur weil er gerade mal wieder unzufrieden und wütend auf sich selbst ist.

Trotzdem ist der zweite Band absolut lesenswert! Wem der erste Teil gefallen hat, der wird auch an diesem seine wahre Freude finden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte voller Magie. Wilder Magie., 19. August 2010
Die Welt der Menschen steht vor dem Untergang.
Wer bei Kai Meyers Strumkönige Trilogie auf ein verklärt- romantisches Märchen aus Tausendundeiner Nacht hofft, wird enttäuscht sein. Dafür aber bietet der Autor einem etwas viel besseres, eine Geschichte die süchtig macht, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Eine Geschichte voller Magie. Wilder Magie.

Wunschkrieg ist der zweite Teil der Trilogie und nachdem ich das Buch endlich ergattern konnte, habe ich mich auf die Seiten gestürzt wie schon lange bei keinem Buch mehr. Fast ein Jahr bin ich um diese Trilogie herumgeschlichen und habe mich doch immer dagegen entschieden. Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht einmal mehr, warum. Ich bin einfach nur froh, dass ich letztendlich doch nachgegeben habe.

Das Buch strotzt nur so vor wunderbaren Ideen. Da gibt es die fliegenden Teppiche, die von ihrem Meister beherrscht werden müssen und dennoch ihren eigenen, fast trotzigen Willen besitzen. Die Elfenbeinpferde und Ifriten, beide, genauso wie die Menschen, Opfer der wilden Magie und letztendlich vielleicht sogar Verbündete. Die Sturmkönige, einst Rebellen gegen Bagdad und den Kalifen, nun auf hoffnungsloser Mission gegen die Dschinn. Reitend auf Wirbelstürmen die, so scheint es, einfach aus dem Boden wachsen. Im Laufe des Buches kommt Junis hinter der Geheimnis der Sturmkönige, das so unglaublich zerbrechlich ist und andererseits mehr Fragen aufwirft als es beantwortet.

Außerdem lernen wir neue Charaktere kennen: Wer ist Jibril? Der kleine Junge, den Junis bei den Sturmkönigen kennen lernt, kränklich auf den ersten Blick und mit der Last von so viel mehr Jahren in seinem Blick, als er alt sein kann? Je mehr ich über Jibril erfahren habe, destso unsymphatischer wurde er mir und dennoch blieb ein schaler Nachgeschmack, weil er auf seine ganz spezielle Art und Weise das Richtige zu tun scheint.
Das ist sowieso so eine Angelegenheit, Kai Meyer versteht es auch die unsymphatischsten Charaktere so auszuleuchten, dass man Verständnis hat. Alles hat seine zwei Seiten und selbst die Dschinn sind aus ihrem Blickwinkel im Recht. Herr Meyer lässt nicht zu dass man vorschnell verurteilt und ein Schwarz-Weiß-Bild von Gut und Böse zeichnet.

Aber wenden wir uns dem Anfang zu: Das zweite Buch setzt nahtlos an den Vorgänger an, im gewohnt rasanten Tempo begleiten wir Tarik auf seiner verzweifelten Mission, Sabatea in Bagdad aus dem Palast des Kalifen zu befreien. Ganz wie es Tariks Art ist versucht er es erst einmal mit dem Kopf durch die Wand und scheitert bei diesem Versuch nur haarschaf. Mein Gott, habe ich bei dieser Szene nach Luft geschnappt. Nun ist er auf der Flucht vor der Falkengarde des Kalifen und schlägt sich im Untergrund von Bagdad durch. Tarik lernt hierbei sowohl neue 'Freunde' als auch Feine kennen.
Sabatea lernt währenddessen den Kalifen von Bagdad besser kennen und verstehen. Mit dem Auftrag ihn zu töten kam sie nach Bagdad und nun steckt sie auf einmal in der Situation es nicht tun zu können

Ob sie ihren Auftrag letzten Endes doch ausführen wird oder ob Tarik es schafft, sie vorher zu retten, darauf werde ich hier nicht weiter drauf eingehen. Nur eins sei gesagt: Nichts ist wie es scheint. Im Übrigen bin ich stark der Meinung dass genau dass das Motto des Buches ist.

Junis ist währenddessen bei den Sturmkönigen unter gekommen und trifft auf eine wohlbekannte Person: Maryam. Sie ist nicht mehr diejenige die sie früher war. Mehr als einmal bekommen Junis und Maryam sich in die Haare. Ihre Träume ist sie nicht losgeworden aber dafür scheint sie in der Wüsten, im aussichtslosen Kampf gegen die Dschinn und ihre Lakaien ihre Bestimmung gefunden zu haben. Nicht nur einmal geht sie für das erreichen ihre Zieles über Leichen und am Ende des Buches fragt man sich, ob es das wirklich wert ist. Ob es nicht doch aussichtslos ist.

Im Buch wird außerdem geklärt was es mit dem dritten Wunsch auf sich hat. Nicht jedem wird gefallen was er dabei erfährt und auch ich bin hin und her gerissen zwischen. Ja, die Idee gefällt, aber es bringt auch Zweifel mit sich. Ist unter diesen Umständen überhaupt ein Happy Ende möglich? Das wird nur der dritte Teil verraten können.

Fazit:

Kai Meyer hat mit Wunschkrieg einen unglaublich starken zweiten Teil einer Trilogie erschaffen. Nicht wenige Autoren scheitern an dieser Herausforderung. Der zweite Teil ist bekanntlich der verfluchte Teil, mit dem eine Geschichte fallen und steigen kann. Herr Meyer aber scheint nicht eine Sekunde lang den roten Faden zu verlieren und sein wundererbarer Schreibstil tut sein übriger. Für mich ist er DER Fantasyautor der deutschen Branche und ich fiebere Glutsand und Arkadien brennt regelrecht entgegen. Ich kenne nicht viele Autoren die auch weibliche Charakter in einer Welt die von Männern beherrscht wird, so stark zeichnen können. Sabatea und Maryam sind einfach wunderbar und stehen Tarik und Junis in nichts nach. Ich könnte hier jetzt noch ein paar Absätze lang schwärmen, aber ich verkneife es mir, damit ich auch noch etwas für den dritten Teil habe.

Ich ziehe meinen Hut, vergebe fünf von fünf möglichen Sternen und hoffe stark, dass der dritte Teil genauso gut wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen H. Winkler, 1. Mai 2013
Von 
H. Winkler (Niedernhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Die Sturmkönige - Wunschkrieg: Roman (Kindle Edition)
Endlose Aneinanderreihungen von immer gleichen Kampfhandlungen. Irgendwann stellt sich Langeweile ein. Das Buch muss man nicht lesen. Insgesammt gibt es drei Bände. Erst am Ende des ersten Bandes wird man über die Fortsetzung informiert, auch so kann Umsatz produziert werden.
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Die Sturmkönige - Wunschkrieg: Roman
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