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am 10. März 2012
"Skateboardfieber" hörte sich vielversprechend an und natürlich erwartet man etwas wie eine kriminelle Skateboardgang oder zumindest einen Hype, der sich ums Skateboards dreht wie z.B. beim Hexenhandy. Zumindest der Name der Folge und das Cover, mit dem Totenschädel unter dem Skateboard, lassen ja darauf schließen. Pustekuchen!
Direkt am Anfang wird Peter verfolgt und sogar beschossen. Fängt zwar gut an, aber dann zerstören teilweise unnötige oder wie ich finde, dumme Kommentare, zeitliche Abläufe, aberwitziger Erfindungsreichtum und der eigentliche Plot die Glaubwürdigkeit.

Als Bsp. Peters Flucht, bei der er zur Polizeiwache flieht, dort aber auf noch einen Widersacher stößt. Er flieht also weiter und ist bereits nach wenigen Sekunden an einem Haus angekommen, für das er natürlich rein zufällig den Schlüssel hat. Zuerst überlegt er zwar, ob er zum Schrottplatz fahren soll, verwirft die Idee aber, weil er so Bob und Justus in Gefahr bringen würde. Trotzdem läuft er von der Wohnung aus dann doch "rüber" zum Schrottplatz. Ohne Erzähler, wo man die zeitlichen Abläufe etwas realistischer hätte gestalten können, wie z.B. "Peter raste durch Rocky Beachs Straßen, nahm enge Kurven und überfuhr sogar eine rote Ampel, um sich einen Vorsprung zu erkämpfen. Am Haus von XY angekommen, sprang er aus dem Auto und schloss hastig die Tür auf..." entsteht der Eindruck, als ob der Schrottplatz, das Haus der Bekannten und die Polizeiwache quasi an der gleichen Straße, bzw. Kreuzung gelegen sind und zerstört so die Illusion einer Stadt.
Später will sich Peter seiner Festnahme entziehen und Geheimagenten sind natürlich so dumm und erzählen ihm erstmal munter alles über das internationale Treffen, das doch glatt gegenüber stattfindet und lassen dann noch den Schlüssel in der Tür stecken, wie auch Beweismaterial (Daten-Stick) rumliegen. Dem ist aber nicht genug, denn Peter mutiert schließlich noch zu MacGyver und bricht ein Brett aus einem Lattenrost heraus und befestigt darunter Rollen mit einer Münze. Passende Schrauben liegen ja im Papierkorb.
Schließlich klettert er mit seinem "Skateboard" aus dem unvergitterten Fenster des Verhörraumes im dritten Stock auf das unter ihm liegende... Dach?! Welcher Architekt war denn da bitte am Werke?
Sei's drum: Er landet also auf einem Parkdeck und trifft dort einen bekifften Hippie-Skater, der ihm die Story glaubt, das Skatertreffen erwähnt und Peter mitnimmt. Zu dem Zeitpunkt sind es aber nur noch knapp 10 Minuten bis zum Ende. Auf dem Skatertreffen übergibt Peter schließlich den geklauten Daten-Stick an den Sohn eines Konferrenzteilnehmers der ihm ebenfalls die Story einfach abkauft und nach der sonst typischen Abschlussmusik kommentiert der Erzähler noch schnell die Konsequenz der Übergabe. Wow, bittere Pille.
Der erwähnte Fall, der eine wichtige Rolle spielen soll, flammt nur in Erwähnungen kurz auf, weil man so einen alten Bekannten aus der Versenke holen kann. Sehr schade. Es gibt so viele Folgen, wo man frühere Auftraggeber oder Widersacher sehr gut eingebunden hat, dass man zwangsläufig enttäuscht wird. Die Folge hat nahezu null mit Skateboards zu tun, der Titel ist also einfach nur unpassend, wie auch das Cover und da die Figur das Glaskästchen mit dem Daten-Stick in der Hand hält und Skateboard fährt, muss es der Empfänger des Sticks sein oder noch schlimmer - es soll Peter sein, was aber null mit dem Klappbrett inhaut, das er sich zusammenbastelt. *seufz*

Fazit:
Trotz der Bemühung die Folge interessant zu gestalten und man einige aktuelle Themen wie Rohstoffknappheit, alternative Energiequellen und politische Reibereien anschneidet, schießt man mit vielen Kleinigkeiten über das Ziel hinaus und landet abermals im Abseits.
Das Niveau und der Unterhaltungsfaktor enttäuschen bei dieser Folge, was Folge 153 wohl fortführt - wieder Fußball, als wäre das Thema mit Folge 63, 121 und 141 nicht schon genug ausgeschlachtet worden.
Die Feinde verkommen immer mehr zu Waschlappen und die Fälle werden immer wässriger. Wo bleiben die grünen Geister, sprechende Totenschädel, wandelnde Vogelscheuchen, psychotische Psychiaterinnen und Feuerteufel, die den drei Fragezeichen früher das Leben schwer gemacht haben?
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am 8. März 2012
Der Titel ist bereits irreführend und lässt nicht im Ansatz auf eine halbgare Agentenstory schliessen. Das ist aber gar nicht so schlimm, hatte ich doch alleine wegen des Titels schon nichts Tolles erwartet und war erst einmal angenehm überrascht, dass sich da eine interessante Geschichte aufzubauen begann.
Doch leider weit gefehlt. Spätestens ab dem Moment, in dem Peter sich ein Skateboard aus einem Lattenrost (!!!) baut und damit
wie ein junger Jackie Chan in halsbrechericher Fahrt vom Dach schiesst....spätestens da wollte mir nichts mehr gefallen. Weder Peters Begeisterung für den Skaterfreak der ihn mitnimmt, noch das hin und her Geschiebe von USB-Sticks und die Auflösung erst recht nicht. Das Revival von Burt Young wäre in einer anderen Story toll gewesen, hier leider unnötig verheizt.
Manchmal fragt man sich doch, ob sich den Sprechern und Frau Körting nicht auch zwischendurch mal die Haare zu Berge stellen, bei solchen Buchvorlagen.
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am 6. März 2012
Liebe potentielle Käufer,

Als drei Fragezeichen Fan der bislang alle Folgen gekauft und gehört hat, hat man mit den drei Junior-Detektiven so manche Höhen und Tiefen erlebt. Diese
Folge gehört leider wieder zu den schwächeren der Reihe, aber von Anfang an.

Folgende Dinge sind positiv:

+ Thematik: Kämpfe und Kriege um Ressourcen werden leider in Zukunft noch viel häufiger werden. Diese Thematik aufzugreifen und offen anzusprechen halte ich prinzipiell für eine gute Sache

Neutral finde ich:

+/- Sprecher: Die Stammsprecher der Drei ??? sowie von Cotta sind gelungen, die Nebendarsteller insbesondere die Agenten etc. bringen das Ganze doch viel zu überzogen und kaum glaubwürdig rüber.

Negativ ist:

- Titel: Wieso die Folge "Skateboardfieber" heißt erschließt sich mir nicht. Gerade im Hinblick auf die Thematik wären zig andere Titel besser gewesen.

- Geräuscheffekte: Im Vergleich zu anderen Hörspielserien bewegen sich diese auf gekonnt niedrigem Niveau und sind den entsprechenden Situationen nur in den seltensten Fällen angepasst.
Alleine die Schussszene am Anfang klingt als ob ein 8 jähriger mit Cowboyspielzeug mit Platzpatronen schießt.

- Logiklücken: Angefangen von der Absurdität, dass Peter sich aus den Rollen eines Bürocontainers!! und einem Brett eines Lattenrostes ohne Werkzeug ein Skateboard baut und damit über Dächer fährt und springt, über die Tatsache, dass die Befreiung von Peter aus seiner Zelle doch extrem altbacken und einfach gedacht wirkt bis hin zur Tatsache dass der Sohn des UNO Botschafters mit nur einer Wachperson, die zudem leicht ablenkbar zu sein scheint, geschützt wird und sich problemlos öffentlich bewegt, wirkt das Ganze irgendwie nicht wirklich glaubwürdig.
Der gesamte Einbau des Skateboardthemas wirkt in der Story wie ein Fremdkörper musste aber anscheinend sein um den Titel wenigstens irgendwie zu rechtfertigen.

- Auflösung: Diese ist hier richtig schwach bis kaum vorhanden, das wussten anscheinend auch die Macher ansonsten wäre ein weiterer Sprechermonolog nach der Abspannmusik nicht zu erklären.

Fazit: Nach einer kurzen Erholungsphase mit zwei überdurchschnittlichen Folgen (Geisterbucht und schwarze Sonne) kam leider wieder eine sehr schwache Folge nach. Dieser erreicht zwar im Bezug auf Logiklücke bei weitem nicht so erschreckende Dimensionen wie z.B. Zwillinge der Finsternis, ist aber insgesamt so schlecht, dass ich jedem, der die Folgen der drei Detektive nicht sammelt raten würde, diese Folge auszulassen und nicht zu kaufen.
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am 2. Juni 2012
"Skateboardfieber" zählt für mich zu den schlechtesten Folgen der Drei Fragezeichen.

Um mich kurz zu fassen, fehlt es dieser Folge einfach gewaltig an "fantastischem Realismus". Gerade Die Drei Fragezeichen blieben immer sehr im Rahmen, was unrealistische Szenen betrifft. Klar sind immer viele fantastische Vorfälle, aber im Vergleich zu Serien, die ein ähnliches Setting haben, wurde bei den Drei Fragezeichen meist auf richtig "abgedrehte" Situationen verzichtet. Ausrutscher wie "Todesflug" sind ja auch nie gut angekommen. Und diese Folge strotzt leider nur so vor absurden Situationen und Problemlösungen.

Zum Glück ist mit Folge 154 das nächste Highlight nicht weit, wie wir inzwischen wissen. Auch davor waren einige grossartige Folgen, wie z.B. "Schwarze Sonne". Für mich also ein klarer Ausrutscher und kein Indiz für eine generelle Talfahrt der Qualität.

Drei Sterne vergebe ich, weil die Folge dann doch Teil der "Die Drei Fragezeichen" Reihe ist und somit für mich einfach über dem Niveau einiger anderer Serien angesiedelt werden muss. Die drei Sterne gelten ja global. Im Vergleich zu anderen Folgen der gleichen Reihe würde ich weniger vergeben.
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am 12. April 2012
Eine wenig berauschende Folge der drei ??? beginnt schon wenig glaubwürdig; mit einer Verfolgungsjagd, in der auf Peter geschossen wird. So weit so gut... Allerdings kann schon hier der Funke nicht überspringen, denn ICH bemerke auch hier in keinsterweise, dass Peter "wirkliche Angst" vor den Verfolgern mit Schusseisen hat.

Könnte es doch "ohne die Hilfe alter und neuer Freunde der drei ???, ihr letzter Fall gewesen sein" (s. Klappentext), kommt mir nie das Gefühl auf, es könnte ein wirklich gefährlicher Fall sein.
Das liegt eindeutig an der wenig emotional vorgetragenen Weise, die den Hörer nicht mitreißen kann.

Genauso, wie auch im Klappentext erwähnt hatte ich mich auf das Setting "Halfpipe/Skatertreffen" gefreut, welches "gekonnt" übersprungen wurde. Bei einer Laufzeit von knapp 50 Minuten, wäre es meiner Meinung nach noch möglich gewesen, die ein oder andere Szene aus dem Buch mit reinzunehmen.

Die Story an sich, nämlich der Wettlauf der Geheimdienste verschiedener Staaten um einen wichtigen Rohstoff, hat schon das Zeug zu einem Thriller, allerdings schafft es das Hörspiel nicht, die niedergeschriebene Version zu ersetzen.
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Als Peter Shaw sich aus einer Ozeanbucht auf dem Weg nach Hause macht, wird er von Männern verfolgt, die auf ihn schießen. Peter gelingt zwar unversert die Flucht, aber wer hat es auf ihn abgesehen? Und vor allem warum verfolgen ihn die Leute? Seine Freunde Justus und Bob wollen Peter natürlich helfen, aber das erweist sich alles andere als einfach.
Auf den Hörer wartet eine unausgegorene Agentenstory, die weder intesssant ist noch in irgendeiner Art und Weise auch nur halbwegs begeistern kann. Vielmehr ist der Handlungsfaden langweilig und teilweise sogar richtig schlecht. Spannung kommt zu keiner Zeit auf und auch der Plot ist mehr als lahm. In Grundzügen erinnert das Gesamtkonzept an die Folge Die drei Fragezeichen - Folge 38: und der unsichtbare Gegner, die wahrlich auch nicht der große Brüller war, aber immer noch besser als die hier vorliegende Episode.
Zudem ist der Titel vollkommen verfehlt, zumindest was die Hörspieladaption betrifft, denn das Thema "Skateboard" spielt eine absolute Nebenrolle und wird eigentlich nur in der Schlußsequenz ein klein wenig von Bedeutung. Ob in der literarischen Vorlage (Die drei ??? Skateboardfieber) das Skateboardfahren im größeren Umfang Eingang findet weiß ich nicht, ist mir aber auch egal, denn ein Buch mit dieser schlechten Grundstory werde ich auf keinen Fall lesen.
Das einzig wirklich interessante an dem Hörstück ist die sehr lose Verflechtung mit einem "Altfall" der ???, nämlich der Folge Die drei Fragezeichen - Folge 24: und die silberne Spinne. Hier trifft man den Geheimagenten Bert Young wieder, der einem allerdings in der früheren Folge als Filmschaffender vorgestellt wurde, ohne seine Geheimagententätigkeit zu enthüllen. Trotzdem eine nette Idee, wieder einmal einen älteren Fall mit in die aktuelle Episode einzuflechten.
Fazit: Schwache ???-Folge, die man eigentlich nicht braucht. Aber mit Hinblick auf das Wiedertreffen mit Mr. Young gibts 2 Sterne.
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Abgedreht und überdreht präsentiert sich "Skateboardfieber", die 152. Folge der Nachwuchsdetektive aus Rocky Beach, das auf der Buchvorlage von Ben Navis basiert. In diesem Fall agieren die drei Freunde einmal ohne direkten Auftraggeber, denn Peter wird zufällig am Strand Zeuge eines geheimen Treffens. Ab diesem Moment überschlägt sich die Handlung mehrfach und setzt dem Hörer immer wieder unglaubliche Szenen vor.
Diverse Geheimdienste jagen einen Schüler, schießen ohne Rücksicht, haben eigentlich keine Ahnung von ihrem Job und plaudern den gesamten Plan einfach so aus. Damit die Thematik des Titels überhaupt zum Inhalt passt - eine eigentlich regelmäßig feststellbare Problematik -, wird kurzerhand ein Skatertreffen in Rocky Beach inszeniert und natürlich entdeckt Peter zugleich seine Leidenschaft für Skateboards. Klingt übertrieben, ist es auch. Allerdings ist die Geschichte interessant erzählt und bietet neben einigen ruhigen und vernünftigen Ansätzen eben auch eine durchweg gute Unterhaltung - und wenn es nur das Staunen über die aktuelle Situation ist.

Schwach ist allerdings die Umsetzung. Gerade zu Beginn verliert sich das Hörspiel in einer Unmenge an beschreibenden Monologen, wenn beispielsweise Peter ängstlich flieht und dem Hörer alles schildert oder Justus sich wenig später bei seinen Erkundungen desselben Stilmittels bedient. Ärgerlich ist ebenfalls der Umstand, dass bei der Kürzung vom Buch zum Hörspiel nicht auch ein nerviger Fauxpas beseitigt wurde, der bereits im Buch negativ auffällt. George, der ehemalige Obdachlose aus "SMS aus dem Grab", wird weiterhin als "Rubbish George" oder schlichtweg "Penner" bezeichnet. Abgesehen von der Abwertung hatten die ??? schon im damaligen Fall eingesehen, dass diese Bezeichnung unpassend sei. Kurioserweise sind beide Werke von Ben Nevis - hat der Autor da seine eigenen Texte vergessen oder absichtlich ignoriert?

Grundsolide ist die Arbeit der Sprecher. Neben der Stammcrew rund um Thomas Fritsch, Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich überzeugen insbesondere Utz Richter (George), Sascha Rotermund und Reent Reins. Musik und Effekte entsprechen dem gewohnten Umfang und fallen weder positiv noch negativ besonders auf.

Kurzum: "Skateboardfieber" ist ein Fall, den eigentlich die Freunde aus der Millionenstadt lösen sollten, aber irgendwie wirkt der Charme von Justus, Peter und Bob und reicht aus, um das Abenteuer zumindest unterhaltsam zu gestalten. Wobei Peters Flucht sich wohl direkt nach Bobs Weltraumausflug in der Liste der Unmöglichkeiten etablieren wird.

Eine Hörprobe gibt es auf der Webseite von Europa.
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am 8. März 2012
Das ist die erste schlechte Rezension, die ich über meine Lieblings-Hörspiel-Reihe schreibe und es tut mir wirklich leid, weil ich genau weiß, dass die Drei Detektive das nicht verdient haben. Man freut sich ja auf jede neue Folge und hat in der jüngeren Vergangenheit schon öfter über den ein oder anderen Schnitzer hinweggehört. Und es ärgert mich maßlos, dass so etwas veröffentlich wird. Was denken die sich eigentlich? Dass der geneigte Fan alles kauft und frisst, was man ihm hinwirft, egal, wie schlecht es auch ist, nur weil "Drei Fragezeichen" vorne drauf steht? Ich empfinde das als eine Frechheit.
Ich frage mich, ob sich der Verlag bzw. die Produzenten darüber bewusst ist, dass sie über professionelle, hochkarätige Sprecher verfügen, deren Können sie gar nicht mehr gerecht werden mit den miserablen Drehbüchern, die sie vertonen. Mir tun die Sprecher leid, die so einen Schwachsinn auch noch glaubwürdig rüberbringen müssen. (Bei einer Record-Release-Party hat Oliver Rohrbeck mal erklärt, dass die Sprecher keinen Einfluss auf die Handlung haben - leider!)

Es wird immer wieder argumentiert, dass es sich hier um eine Kinder- und Jugend-Hörspielreihe handelt (als ob Kinder und Jugendliche gerne schlechte Hörspiele hören würden, was für ein Käse...). Das ist keine Entschuldigung, jedes Bibi Bloxberg-Hörspiel ist besser als dieser Mist! Man kann auch Jugendhörspiele auf hohem Niveau produzieren!

Ich kann viel ertragen, wenn es um die Drei Fragezeichen geht, habe sogar über "Pfad der Angst" und "Der Biss der Bestie" mehr oder weniger hinweggehört, vor allem erstere war wirklich schlecht. Aber diese Folge hier schlägt dem Fass wirklich den Boden aus. Peter baut sich aus einem Stück Lattenrost und vier Möbelrollen ein Skateboard - ohne Werkzeug - und fährt damit ein Dach hinunter, um auf ein Parkdeck zu springen.
Bitte, lieber Herr Minninger, sie sind doch jetzt schon soooo lange mit an Bord und haben so viele tolle Folgen produziert, bitte überdenken Sie dieses Detail nochmal. Und wenn Sie schon dabei sind, überdenken Sie auch den Schluss der Geschichte nochmal. Damit sowas nicht nochmal vorkommt. Der Anfang war wirklich vielversprechend und wir wissen alle, dass ihr das viel besser könnt!
99 Kommentare12 von 16 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2012
Eigentlich wollte Peter nur ein paar Möwen ablichten als er sich plötzlich in einer wilden Verfolgungsjagd findet.
Panisch versucht er sich vor den wild ballernden Verfolgern zu verstecken und kann schliesslich fliehen.
Schon stecken die 3 in Ihrem neuesten Abenteuer.

Kennt man die ganze Geschichte, muss man sagen, dass diese ziemlich erfrischend und ziemlich untypisch für die drei ??? ist.
Dennoch kann ich für diese Folge nur 3 Sterne vergeben, Sie ist einfach zu schlecht umgesetzt.

Zu Beginn klingen die Schüsse gleich als wäre der zuständige Mann für Toneffekte überraschend erkrankt. Dann wird die Verfolgungsjag mit ziemlich dämlichen Monologen von Peter gelöst.
Die Agenten klingen eher wie Kneipenschläger aus der Serie Tkkg und das Ende ist irgendwie kein Stück erzählt.
Offenbar ist das den Machern selbst aufgefallen und Sie schoben nach Ende des Abspanns noch einen total albernen Komentar des Erzählers nach. Am Ende steht man da und kommt sich irgendwie veralbert vor.
Dazu gesellen sich jede Menge unlogische Details und der Zusammenhang zu einem früheren Fall wirkt nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sondern wird dann auch kaum aufgelöst.

Und wo bitte schön soll in Rocky Beach die Hölle aufgrund eines Skateboardfestivals los sein?
Schon der Titel ist totaler Unfug, denn Skateboards spielen hier kaum eine Rolle.
Wenn man schon einen abwegigen Titel wählt, dann doch bitte einen guten!

Zusammengefasst: Eine eigentlich sehr gute Geschichte, die dann leider ziemlich versemmelt wurde.

Fazit:
Spannung: 4 Sterne
Hauptdarsteller: 4 Sterne
Ton und Effekte: 2 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 2 Sterne
Nebendarsteller: 2 Sterne
Geschichte: 4 Sterne

Gesamt: 3 Sterne
33 Kommentare20 von 27 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2012
Puh, das war irgendwie nix. Der amerikanische Geheimdienst lässt den Schlüssel zur Zelle stecken, lässt den Datenstick, um den es geht, auf dem Tisch rumliegen und dann flieht Peter noch mit nem selbstgebauten Skateboard aus dem 3. Stock...

Den Schreibern fällt echt nichts mehr ein, aber warum auch? Diese CD wird wohl wie die Vorgänger bald die Verkaufscharts anführen.

Warum nicht mal wieder ein Rätsel wie früher?? Logisch waren die alten Fälle auch nicht immer, aber seit 20-25 Folgen wird doch hier sehr übertrieben.

Wenn der Stadtstreicher Rubbish George für die drei Jungs die SD-Karte kauft, warum will er sein Geld nicht wiederhaben? Sind nur Kleinigkeiten, würden die Story aber runder machen, nicht zwingend besser.

Dann tauschen Peter und der Sohn die Sticks und fertig ist die Folge. Nein, tut mir leid, das hat mir überhaupt nicht gefallen, Einsteiger könnten aber ihren Spaß daran haben, da ihnen die Vergleichsmöglichkeiten fehlen.
0Kommentar3 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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