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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eisbrechers Prototyp
Liebe Eisbrecher Fans, die die es mal waren und die die es noch werden,
hier nun meine Rezension zum Eisbrecher Album, welche durchaus positiver ausfällt als die hier vorigen abgegebenen Bewertungen.

Erstmal zu den einzelnen Songs. Es wurde ja schon die fehlende Härte bemängelt, das stimmt auch mehr oder weniger. Lediglich "Tanz mit mir",...
Veröffentlicht am 3. Februar 2012 von Paul Kuschnereit

versus
72 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aus dem Eisbrecher wird ein Ausflugsdampfer
Um es vorweg zu nehmen: Eisbrecher behalten nur teilweise ihren bisherigen Stil bei. Das Album unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängerwerken. Die bereits bei Eiszeit beobachtete stärkere kommerzielle Ausrichtung wird konsequent weiter verfolgt. Die vorab veröffentliche Single "Verrückt" kann nicht als repräsentativ für das Album...
Veröffentlicht am 4. Februar 2012 von Simon Leon


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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eisbrechers Prototyp, 3. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Liebe Eisbrecher Fans, die die es mal waren und die die es noch werden,
hier nun meine Rezension zum Eisbrecher Album, welche durchaus positiver ausfällt als die hier vorigen abgegebenen Bewertungen.

Erstmal zu den einzelnen Songs. Es wurde ja schon die fehlende Härte bemängelt, das stimmt auch mehr oder weniger. Lediglich "Tanz mit mir", "Verrückt" und "Exzess Express" zeigen eine gewisse Härte, die an die alten NDH Tage von Eisbrecher erinnert. Dann gibt es Stücke die zwischen Härte und Ballade schweben, wie "Prototyp" und "Augen unter Null", Balladenhaftes wie "Atem" und der Titelsong "Die Hölle muss warten" und sogar, meiner Meinung nach, einen Song mit minimalem DubStep-Einschlag, speziell beim Intro, und zwar "Herz aus Eis".
Es hat ein paar experimentelle Elemente, ein paar harte Klänge, aber der Gesamteindruck ist eher ruhig. Was ich allerdings nicht schlimm finde, da so die Stimme von Alex sehr gut zur Geltung kommt.

Textlich hat sich das Album nicht zu verbergen. Während den Meisten "Verrückt" nun geläufig sein sollte, könnte man "Prototyp" auch Frankenstein nennen, mit der Betonung auf Weiblichkeit. Der Protagonist sammelt sowohl die Körperteile verschiedener Schönheiten, als auch ihre Tugenden, um sie zur ultimativen Frau zu vereinen. In "In meinem Raum", eins der mittelruhigen Stücke, sperrt sich der Protagonist, eher metaphorisch, weg, um seine Aussenwelt vor sich zu schützen - und auch sich selbst.
"Die Hölle muss warten" ist eine ziemlich klassische Liebesballade, die somit dem Album als Titeltrack auch eine egwisse Richtung weißt.
Das Album ist textlich vielfältig, wobei natürlich Liebe, Tod, Sex und die Störungen des eigenen Gemüts bzw. der Seele.

Fazit: Es ist definitiv kein "Antikörper" oder "Eisbrecher", aber auch kein "Eiszeit". Für Fans der ersten Stunde bzw speziell der ersten Platten, mag es eine Enttäuschung sein, weil der Gesamteindruck der Platte erheblich ruhiger ist. Allerdings bewegt sich "Die Hölle muss warten" textlich auf einem höheren Niveau als "Eiszeit" und hebt sich somit noch stark davon ab. Das Phänomen der ruhiger bzw charttauglicher werdenden Bands ist wohl auch hier angekommen, wie auch schon bei Rammstein, Oomph, Unheilig und co, allerdings finde ich es hier nicht allzu störend. Der Anspruch bleibt, es ist sehr gut produziert, das Album ist sehr vielseitig (Er singt nicht wie Unheilig ein ganzes Album von einem Schiff) und trifft eher die melancholischen Töne.
Natürlich wäre es wohl besser gewesen die ganzen Balladen auf die vorigen Alben zu verteilen, aber jetzt ist auch etwas da, was von Eisbrecher fehlte. Ich hoffe, dass in Zukunft wieder mehr härtere Klänge dazukommen, bin aber auch nicht enttäuscht von dieser CD.
Daher 4/5 Sternen - Sie sind noch auf Kurs!
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4.0 von 5 Sternen Nicht das stärkste, aber stark, 25. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Hölle Muss Warten (Audio CD)
„Die Hölle muss warten“ – ein vielschichtiger Titel, auf diverse Art und Weise zu interpretieren. Eine Rezension ist sehr individuell und persönlich, also jedes Lied für sich:

1. „Tanz mit mir“ gehört zu meinen Favoriten. Ein würdiger Beginn für dieses Album – es rockt, es zieht auf die Tanzfläche. Die gewohnte Erotik fehlt auch nicht. Bedrohlich wird angesteckt – der Rhythmus geht in jeden Muskel. Perfekt für jede Party! 5/5

2. Auch hier ein brachialer Einstieg. „Augen unter Null“ ist schon das erste emotionalere Stück auf der Platte. Der Text der Strophen überzeugt nur mässig, der Text im Refrain umso mehr. „Die Hölle muss warten“ überzeugt mit emotionalen Refrains. So auch hier: ein Lied zum verzweifeln und zum mitweinen und mitbangen, je nachdem, wie es beliebt. 5/5

3. „Die Hölle muss warten“ repräsentiert den Titel, also war die Auskopplung vorprogrammiert. Ich bin dankbar dafür, dass sie „Verrückt“ als erstes ausgekoppelt haben, denn auf Grund des Titelsongs hätte ich das Album nicht gekauft. Eher langweilig, driftet man bei den Strophen schnell ab. Der Text ist etwas besser, aber nicht überragend. Auch das kürzlich veröffentlichte Video reisst es nicht raus. 2/3

4. Verrückt dieses Lied! Geht ins Ohr und auch sofort als Ohrwurm! Drauf tanzen lässt sich super, ein weiteres Lied, was auf keiner Party fehlen darf. Dem Text wird zusammen mit dem Video Tiefgang verliehen, doch ganz ehrlich: ist das bei dem Lied nicht scheissegal? Von Anfang an will man doch nur eins: tanzen! 5/5

5. Wieder eines der emotionaleren Stücke – entgegen dem eigentlich Sinn des Lied, haben die Strophen diese rhythmische, brachiale, bedrohliche Erotik inne, die mich sehr an das Lied „Antikörper“ erinnert. Hüftschwung bei den Mädels garantiert! Ergänzt wird das Lied durch den durchaus eingängigen und schönen Refrain. Die Elektroelemente sind wunderbar eingesetzt. Bass hats auch genug – was will man mehr? 5/5

6. Dieses Lied ist nicht mein Fall. Alexx’s Stimmt ist soft und irgendwie seltsam, der Text eher einfach und hat einen komischen Beigeschmack. Der Refrain und die musikalische Untermalung ebenfalls einfach, fast schon stupide. Live sicher gut zum Mitspringen – mehr aber auch nicht. 1/5

7. Ganz nett, soft. Der Text ist schön. Musikalisch nicht fesselnd. Zum Weiterschalten – macht aber nichts. 2/5

8. Düster und einfach. Nichts herausragendes, aber angenehm zum Hören. 3/5

9. Bei den ersten zwei Sätzen wollte ich umschalten, ganz ehrlich. An diese Art zu singen muss ich mich bei Alexx eben erst gewöhnen. Aber! Man wird entschädigt: Der Refrain ist schön, textlich toll, berührend, emotional und überzeugt! 4/5

10. Die Frauenstimme, die sich über das ganze Album im Hintergrund bewegt, kommt hier richtig durch. Wenn ich mich nicht irre, kennen wir sie aus „Heilig“ schon. Schon der Anfang ist sehr interessant! Auch wenn ich beim ersten Satz erst dachte, „Vergissmeinnicht“ beginnt. Der Text ist toll, musikalisch schön zu hören. Wieder überzeugt der Refrain mehr als die Strophen. Aber ein tolles Lied zum Mitsingen! Schönes Stück! 4/5

11. Dass der Text von Sex handelt ist für mich ja schon mal die Garantie für 3 Sterne – Alexx der von Sex singt… naja, was soll ich sagen? Es… reizt? ;D „Exzess Express“ geht in die Beine, in die Lenden, in die Füsse. Schon am Anfang hat man das Gefühl „ooooh, da kommt was ganz grosses“ und so ist es auch! Das Lied rockt einfach nur! Ob tanzen, bangen, abdrehen, alles ist möglich! Geil! 5/5

12. WOW. Ein Traum. Ein Lied zum auf die Knie sinken und weinen. Ein Lied zum Schreien und hoffen. Ein Lied zum Verzweifeln und festhalten. Langsam bauen sich die Angst und die Trauer auf. Langsam sickert die Hoffnungslosigkeit durch und entlädt sich im mächtigsten und emotionalsten Refrain des Albums! Einfach nur WOW! 5/5

13. „Atem“ hat mich gehalten – mit jedem Satz wieder wollte ich umschalten und doch hat mich immer wieder interessiert, wie sich das Lied entwickelt. Immer wieder aufs Neue. Ein Lied zum Fühlen, schön zu hören, zum daliegen und geniessen. Ein Lied, was sich entwickelt. 4/5

14. Bei „Treiben“ gefällt mir vor allem die Musik am Anfang. Leider hält sie nicht ganz so, was sie verspricht. 3/5

15. Ja, ein „Böser Traum“ – das hält das Lied. Ähnlich wie bei „Exzess Express“ spürt man, dass was Böses kommt. Und ja, es kommt! Ein zweiter Antikörper, etwas bedrohliches, immer wieder mit dieser unterschwelligen Erotik. Ich mags – stark! 5/5

Nun, Fazit: Die Textqualität ist gesunken, die musikalische Vielfalt geblieben. Spannender war „Eiszeit“, aber die Tracks einzeln betrachtet, überzeugt mich DHMW eher. 15 Tracks ziert das Album – hätte man 2, 3 Songs weg gelassen, wärs auch gut gewesen.
Die Refrains sind stark, die Strophe eher mittelmässig. Ich mag das Werk!
53 von 75 Punkten erhalten bei mir die Lieder, ich leg noch 7 Punkte drauf, weil mir das Album ins Gesamt gefällt. Das ergibt etwa 4 von 5 Sternen.

Danke Eisbrecher!
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72 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aus dem Eisbrecher wird ein Ausflugsdampfer, 4. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es vorweg zu nehmen: Eisbrecher behalten nur teilweise ihren bisherigen Stil bei. Das Album unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängerwerken. Die bereits bei Eiszeit beobachtete stärkere kommerzielle Ausrichtung wird konsequent weiter verfolgt. Die vorab veröffentliche Single "Verrückt" kann nicht als repräsentativ für das Album gelten. Bisherige EB-Anhänger und Freunde von Megaherz, Rammstein & Co. werden an Stücken wie "Prototyp", "Exzess Express" oder der Singleauskopplung sicherlich ihre Freude haben. Massenkompatibilität anstrebend sind solche Stücke allerdings in der Minderzahl. DHMW ist stark balladenlastig ausgefallen. Dagegen wäre ja nichts einzuwenden, wenn dabei zumindest Stücke von einer Qualität wie "Ohne Dich" herausgekommen wären. Viele Songs plätschern ohne Aufregung und Besonderheit vor sich hin und können ohne Probleme im Radio laufen. Zu dem Titeltrack fällt mir gar nichts mehr ein. (... und das wird die nächste Singleauskopplung) Generell muss gesagt werden, dass auf DHMW Songmaterial enthalten ist, die man EB bisher nicht zugetraut hätte. (Das ist nicht positiv gemeint)

Das Album ist sehr gut produziert. Hier merkt man schon, dass mehr Mittel zur Verfügung gestanden haben. In vorhergehenden Rezensionen wird die Steigerung der Textqualität gelobt. Ein Blick ins Booklet kann hier weiterhelfen. An manchen Stücken haben sich bis zu fünf Texter ausgetobt. Stellt sich die Frage, wieviel Eisbrecher übrig blieb. DHMW bietet weitgehend jugendfreie Texte und verzichtet auf derbe Sprache oder Provokation. (wie z.B. Amok, Willkommen im Nichts, Miststück)

Die Hölle muss warten ist für mich ein durchschnittliches Album und hätte dementsprechend drei Sterne verdient. Der versuchte Spagat, alte Fans bei der Stange zu halten und neue durch 08/15-Liedchen zu gewinnen, ist in meinen Augen misslungen. Warum trotz mehrmonatiger Verzögerung bei der Veröffentlichung so viel Mittelmaß entstanden ist, bleibt rätselhaft. Ein Punkt Abzug gibt es für die Rahmenbedingungen:

Die Eisbuben sind alt genug und hatten Unheilig als warnendes Beispiel, um es deutlich besser zu machen. Die bisherige Musik war gut genug um auch breitere Schichten zu erschliessen. Jetzt gibt man sich trotz anderslautenden Beteuerungen voll der PR-Maschinerie preis: Fan-Event auf der Zugspitze (bei Unheilig war es ne Dampferfahrt) welches bei genauem Hinsehen eine PR-Releasefeier für Musikjournalisten war. (Mit überragenden Rezensionen haben die sich brav bedankt) Bei RTL2 ist man die Werbeunterbrechung. Schnell noch ein paar Promofotos im Bravo-Stil. (peinlich) Die Website eilig noch aufgehübscht. Alles bereitet für die mediale Omnipräsenz. Und die Szene, welche jahrelang treu die Stange gehalten, als Neidmenschen und Weltverbesserer abgetan. Ach übrigens, sich live über Unheilig zu belustigen und eine Parodie zu machen und sich dann die Alben von Henning mitproduzieren lassen, ist ein komischer Stil. Und als Gag ein "Tränen lügen nicht" im Liveprogramm zu haben oder solche Pop- und Schlagerschnulzen ernsthaft auf einem Album zu veröffentlichen, ist ein wesentlicher Unterschied.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eisbrecher ist eisbrecher ist eisbrecher, 7. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
......immer anders und für überraschungen gut! mir gefällt die scheibe und ich freu mich auf die tour! man kann, darf und muss es nicht allen recht machen.....schon album eins wurde niedergemacht und eigentlich dürfte es eisbrecher gar nicht mehr geben, wenn es nach den "fans" geht, die gerne ihren künstlern vorschreiben, wohin der kahn zu schippern hat! die zeit geht mit uns und wir mit der zeit und "dhmw" klingt genau so, wie die scheibe, die wir 2011/2012 machen wollten! also ich gebe uns 5 von 5, weil das eigene kind immer das schönste und vorbildlichste ist! ein meilenstein der deutschen nachkriegsmusikgeschichte ;-)!

al
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5.0 von 5 Sternen Geniale CD, sehr schnelle Lieferung, aber nicht für jedes Autoradio geeignet, 12. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also mir gefällt die CD sehr, aber besonders die schnelle Lieferung hatte mich überrascht. Obwohl ich sie per Normalversand bestellt habe, ist sie in weniger als 23 Stunden bei mir gelandet.

Jedoch muss man hier für alle, die gern eine CD im Auto-Radio haben, sagen, dass zumindest die CD, die ich erhalten habe, nicht in jedem Radio funktioniert.

Ich würde es auf den Kopierschutz schieben, habe aber dazu keine Ahnung... Ich habe sie in mehren Fahrzeugradios benutzt und habe immer wieder unterschiedliche Erfahrungen damit erlebt. Im Privat-Pkw (Bj. 2012) läuft sie überwiegend gut, aber mit kleinen Macken, in einem Sprinter mit Blaupunktradio wurde sie gar nicht akzeptiert, währenddessen sie in einem Ford Transit mit einem Ford-Radio fehlerfrei gelesen wird.

Aber da mir dies an der CD weniger wichtig ist, vergebe ich fünf Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen scheiß Cover , gute CD!, 15. Februar 2012
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Alexander Wesselsky und Noel Pixx alias Eisbrecher haben mit ihrem Majordebüt "Die Hölle muss warten" einen sehr plakativen Titel gewählt der so gar nicht zum langweiligen Couchfoto des Duos passt, was als Cover verwendet wurde. Als ich dieses im Internet vor einiger Zeit erblickte, dachte ich zuerst an eine Vorabversion, doch dem war am Ende nicht so. Irgendwer nannte dies "ein typisches Major Label Cover". Haben sich Eisbrecher so verändert im Gegensatz zu ihren vier Vorgängeralben?
Eigentlich nicht aber teilweise schon, die Trademarks wie es neudeutsch heißt sind immer noch vorhanden, was in erster Linie die charismatische, dunkle und auch wandlungsfähige Stimme des Herrn W. darstellt. Aber auch die abgehackten Riffs und Lieder mit viel Pathos im Refrain sind dazu zu zählen. Die kurzen Industrial Instrumentalstücke und manche vielleicht etwas härteren Passagen aus der Vergangenheit, musikalisch wie textlich finden wir hier nicht gelöscht, sondern sehr abgerundet vor. Eisbrecher haben zwar sicherlich auch mal eindeutige Texte gehabt ("Supermodel") aber 2012 ist der Interpretationsspielraum meiner Meinung nach größer. Abwechslung ist geboten, es gibt kurze, heftigere Nummern der Sorte Exzess Express" , plakatives ("Tanz mit mir") oder weiche Pathos Nummern wie "Rette Mich" und "In Meinem Raum". Poppig und eingängig ist dann sicherlich "Verrückt". Midtempo Rocker mit Pathos sind aber sicherlich DAS Steckenpferd der Band!
Eisbrecher sind also zurück und machen ihre Sache gut, trotz leichter Kurskorrektur!
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Eis schmilzt allmählich..., 3. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mahlzeit!

Ich bin Eisbrecherfan der ersten Stunde. Kannte Alexx und Noel bereits zu Megaherz Zeiten.
Und fand es gut, dass Alexx Eisbrecher aufmachte, nachdem bei Megaherz ein Weg eingeschlagen wurde den er selbst nicht mehr beschreiten wollte.
Doch kommen wir zum eigentlichen Thema:

Ich habe vor ein paar Stunden das neue Album "die Hölle muss warten" bekommen.
Nach dem einen oder anderen mal durchhören bin ich etwas geteilter Meinung.

Die Platte an sichist wirklich sehr professionell. Etwas erwachsener als zu Anfangszeiten.
Was mir jedoch persönlich fehlt, ist bei diesem Album das Rotzige.
Lieder wie zum Beispiel Prototyp, Verrückt, Exzess Express und Böser Traum gehen gut ab. Aber alles in allem sind mir die Songs weitesgehend etwas zu ruhig.
Ich persönlich würde es echt schade finden wenn der Eisbrecher wie Unheilig im Fluss des Mainstreams versinkt. Eisbrecher war etwas besonderes. Rettet bitte dieses Schiff bevor es untergeht...

Fazit: Im prinzip kein schlechtes Album. Allerdings, wer hier Eisbrecher in der vollen Härte, wie man sie zur Anfangszeit kannte, erwartet, wird hier falsch bedient.
Das Eis fängt leider an zu tauen und wirkt langsam etwas warm bis kuschelig. Früher war es Härte mit 2-3 ruhigeren wärmeren Liedern, im aktuellen Album ist es eher andersrum: Warme ruhige Lieder mit 2-3 härteren Brechern. Wobei die Lieder an sich nicht schlecht sind.
Zwei Sterne abzug für die Gradlinigkeit und den etwas zu lau-warmen Seegang, welcher mich zu sehr an Unheilig erinnert.
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5.0 von 5 Sternen SUPER!!!, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Hölle Muss Warten (Audio CD)
Meine Freundin suchte für mich in der CD-Sammlung ihres Mannes nach einem Stück von Kurt Cobain für mich und wir hörten natürlich bei EISBRECHER rein. Mir war sofort klar die CD brauche ich unbedingt in meiner Sammlung. Okay, da sind auch nach den zärtlichen Texten in härterer Musik eingewickelt Stücke bei wo man mit einem Zwinkern zuhören sollte. Tja, fehlt mir immer noch noch das Stück von K.Cobain in dem er über einen Sturm singt..........Sophie42
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "viele versuchen Rammstein zu kopieren, keiner schafft es wie Oomph! zu klingen.."??, 3. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
....mit diesen Zitat begann mal vor langer Zeit eine Rezension zu einer Oomph! CD, heutzutage würde ich das allerdings so umformulieren:
"viele versuchen Rammstein zu kopieren, Eisbrecher schaffen es wie Oomph! zu klingen...."

Bei allen nötigen Respekt aber Eisbrecher hatten in meinen Augen schon immer das Problem dass sie nicht wirklich mit einen eigenen Sound überzeugen können, bei ihren Liedern hatte ich schon immer das Gefühl das ganze bei anderen Bands, insbesondere von Oomph!, schon mal gehört zu haben (und das irgendwie auch besser). Bei "Die Hölle muss warten" gilt dies mehr denn je, gleich beim ersten Song "Tanz mit mir" muss zumindest ich unweigerlich an "Beim ersten Mal tuts immer weh" von Oomph! denken, "Augen unter Null" klingt ebenfalls sehr vertraut und beim folgenden Titeltrack wird es schon sehr dreist, hier klingt sogar der Gesang von Alexx sehr nach den von Oomph! Frontmann Dero, dies gilt auch für "Ein Leben lang unsterblich", "Rette mich" und "Atem". Insgesamt wirkt das neue Eisbrecher Album insgesamt ruhiger als die früheren Alben was prinzipiell nix schlechtes ist aber irgendwie geht dies noch mehr auf Kosten der Eigenständigkeit. Großartig eigenständig waren Eisbrecher meiner Meinung nach sowieso nie so wirklich, wenn allerdings Alexx gerade in den ruhigeren Momenten Dero stimmlich sehr ähnelt ist es eigentlich nicht sehr schlau dies noch mehr auszureizen als sonst.

Nun gut Eisbrechers erstes Album bei einen Majorlabel wird sicher seine Käufer finden und das sei der Band von mir aus auch vergönnt. Von wegen der Kritk von wegen "Maistream", "Ausverkauf" oder "Unheilig-lastigkeit": mit sowas bin ich eher vorsichtig, als Musiker will man natürlich genauso wie jeder andere von seinen Beruf auch leben können. Mich nervt es eigentlich eher wenn solche Rufe immer wieder kommen wenn eine Band aus der Szene plötzlich größer und erfolgreicher wird. Wirft in meinen Augen auch kein gutes Bild auf die Szene wenn man jeder Band einen größeren Erfolg anscheinend missgönnt, vielleicht sollte man sich mal überlegen wie es ist von seinen Beruf finanziell nicht bzw. gerade eben so leben zu können.

Wie gesagt solche Rufe aus der Szene nerven mich eher, von mir aus sei Eisbrecher der Erfolg vergönnt, ich hab eher das Problem dass Alexx, Noel und Co. nicht wirklich großartig was neues bieten. "Die Hölle mus warten" ist für sich kein wirklich schlechtes Album aber irgendwie klingt es einfach zu sehr vertraut, Oomph! haben das einfach schon mal um einiges besser gemacht. Hier wird es irgendwie einmal mehr sehr deutlich dass das Wolfsburger Trio als musikalische Wegbereiter und Vorreiter sämtlicher deutschsprachiger Elektro-Rock Bands gelten (selbst Rammstein geben Oomph! ja als großen Einflussfaktor an)
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoffentlich muss die Hölle noch lange warten ;), 12. Februar 2012
Ich bin langjähriger Megaherzfan, Eisbrecherfan der ersten, ach was - schon vor der ersten Stunde ;) und muss sagen: Auch das neue Album gefällt mir. Find es sogar besser als "Antikörper". Gelungene Mischung aus Rock und Ballade. Gewohnt schöne Texte von Alex(x) (ich weigere mich das zweite x wegzulassen, sorry *g*) und seinen "Mittextern". Gehen wie immer unter die Haut. Macht Spaß das Album zu hören. Die Qualität der Aufnahmen ist deutlich hochwertiger als früher. Damit ist eigentlich meine Meinung zu dem Produkt zusammengefasst. Wollen wir also hoffen, dass die Hölle noch lange auf EB warten muss und sie uns bald wieder ein tolles Album bescheren :)

Trotzdem möchte ich zu einigen Kritikpunkten, die ich aus anderen Rezensionen herauslese kurz etwas anmerken:

Kritikpunkt 1: Mainstream:

Was seid ihr für Fans, dass ihr euren Lieblingsbands den kommerziellen Erfolg nicht gönnt? Man kann von Musik einfach nur Leben wenn man sich und seine Werke verkauft. Kurz um: Ich freue mich für Eisbrecher, dass sie den Sprung nach oben schaffen. Und ich hoffe sie machen damit noch lange weiter. Was wäre Eisbrecher für eine Band, wenn jedes Album gleich wäre? Ich als Fan erwarte von der Musik auch Fortschritte und ich finde sehr wohl, dass EB sich weiter entwickelt hat. Nicht zum negativen. Klar ist auch auf diesem Album das ein oder andere Lied, dass mir nicht so gefällt aber das ist normal. Gibt keine Band bei der mir restlos alle Lieder gefallen. Muss auch nicht. Und ja, man kann leider kein Geld verdienen, wenn man nicht ein kleines bisschen die Musik macht, die auch bei den Massen Anklang findet.

Kritikpunkt 2: Unheilig

Was hat Eisbrecher mit Unheilig zu tun? Niemand von den alten Fans hat sich von UH abgewandt, weil sie Erfolg hatten, sondern weil der Graf seine alte Fanbase verleugnet hat. Alexx macht das nicht. Jedenfalls hab ich davon bisher nicht's gemerkt. Auch das neue Album ist keine Aneinanderreihung irgendwelcher abgedroschenen Phasen, sondern voll von schönen Texten.

Kritikpunk 3: "Kindertexte".

Kann Musik denn nicht auch provokant sein, ohne Fäkalsprache. Ich glaube schon. Ich finde es sogar durchaus angenehm, dass EB mal zum Teil sehr neue und ungewohnte Töne bzw. Worte angeschlagen hat. Bin gespannt, was sie daraus machen werden.

PS: Nein, ich wurde für diese Meinung nicht bezahlt ;)
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