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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. April 2012
BOTANICULA (3rd person, 2D, point-and-click) ist bislang so ziemlich das einzige Computerspiel, dass ich gerne mal mit einem Kind spielen würde. Es fühlt sich an, wie ein interaktives Kinderbuch, welches durch eine erstaunliche Kreativität auch für Erwachsene eine Reise wert ist! Es ist kein typisches Adventure (noch viel weniger als MACHINARIUM, welches hin und wieder mit logischen Kopfnüssen aufwartet), sondern lebt vorwiegend von intuitiver Exploration, Einfallsreichtum und einem Schuss Unverhersehbarkeit. Auf Rätsel im klassischen Sinn, trifft man eigentlich nicht. Manchmal braucht es etwas Geschick. Worte sind in dieser botanischen Welt angenehm irrelevant. Alles passiert auf primär non-verbaler Ebene.

UPDATE JUNI 2012: Eine Demo zum Spiel ist nun auch verfügbar und zwar unter botanicula.net!

Die tschechischen Entwickler von Amanita Design bleiben ihrem Stil treu und formen ihn weiter. Wem z.B. Spiele wie SAMOROST gefielen (Samorost 1 lässt sich auf der Amanita Seite übrigens online ausprobieren), der dürfte dieses neue bunt fröhliche Game zu schätzen wissen. Einen übergeordneten Handlungsstrang gäbe es - wir begleiten unsere putzigen kleine Gang auf einem "Quest", um einer Riesenspinne das Handwerk zu legen, die in dieser wunderbaren Welt für einige Unruhe sorgt -, aber wahrscheinlich würde BOTANICULA selbst ohne die schlichte Story recht gut unterhalten. Unser Weg zum Ziel führt im Spiel über einige Umwege, sodass man zwischendurch schon mal auf die fiese grosse Spinne und ihren Nachwuchs vergessen kann.

Richtig und Falsch sind bei diesem Spieldesign eigentlich Fremdwörter, "Ausprobieren" vielmehr die zentrale Devise. Ob unsere witzigen Helferchen nun nach rechts, links, oben, unten düsen/schleichen... egal... irgendwie kommen wir schon ans Ziel. Dieses Game kann man prima nebenbei spielen und trotzdem ist es mehr als ein "casual game". Nicht alles was anzuklickbar ist, ist für den Fortschritt im Spiel essentiell notwendig. Gut möglich, dass man beim ersten Durchlauf etwas Witziges übersieht. Am Weg ist viel zu entdecken und die Welt wirkt auf mich recht lebendig. Wer mit dem Mauszeiger über manche Planzen fährt, versetzt diese z.B. in Bewegung, oder bringt sie zum wachsen. Zudem werden im Laufe des Spiels u.a. Karten gesammelt (wieviel man im Spiel verpasst hat, merkt man am Schluss auch leicht anhand der gesammelten Karten). Die kann man sich jederzeit ansehen. Darauf sind z.B. bisher erlebten Lebewesen zu sehen, bereits gehörte visuelle Geschichten usw. Es kann vielleicht spannend sein, das z.B. mit einem Kind durchzugehen oder auch einfach mal selbst die Erinnerung damit aufzufrischen...

FAZIT: BOTANICULA ist definitiv KEIN typisches Adventure mit knackigen Rätseln und starker Storyprägung. Das möchte ich nochmal betonen. Als Adventure kann ich es so gesehen nicht uneingeschränkt empfehlen - obwohl ich weiß, dass es einigen Adventure Fans sehr gefällt. Wer sich bislang weder mit SAMOROST, noch mit MACHINARIUM anfreunden konnte, sollte wohl eher die Finger davon lassen. Wer diese Games mochte, könnte hingegen hervorragend bedient sein (sofern einem das Fehlen "echter" Rätsel nichts ausmacht)! Mit BOTANICULA bietet uns Amanita Design einen intuitiv interaktiven Trip durch eine höchst bemerkenswerte, kindliche Fantasiewelt und zwar für Jung und Alt. Schön!!!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2012
Die Unendlichkeit des Firmaments steht still, blickt auf die Spitzen des Heimatbaums vieler Wesen herab und spendet etwas Licht ' ebenso die winzigen Glühwürmchen, die um die Baumkrone tänzeln und mit den gemächlichen Nebelschwaden ein wenig Bewegung in dieses Stillleben bringen. Kurzum, es ist eine herrliche Nacht. Doch die zauberhafte Stimmung trügt, denn der prächtige Baum liegt im Sterben. Spinnenartige Parasiten haben ihn befallen und nun liegt die Hoffnung des Baumes in einem einzigen Samen, der auf seiner Flucht auf den Kopf der kleinen Physalis-Laterne fällt und ihm seine Bestimmung offenbart: Gemeinsam mit seinen Freunden soll er den Samen pflanzen!

Fünf Freunde gehen auf die Reise. Juchu!

Schnell rappelt sich die Physalis-Laterne auf und ruft nach ihren Freunden, die ihrem Kameraden auch schnell aus allen Ecken herbei eilen: Ein Pilz, eine Mohnkapsel, ein Zweig und ein Federsamen bilden mit der Physalis-Laterne eine botanische wie charmante Heldengruppe, die ein liebenswertes Point-and-Click-Abenteuer antritt, das direkt in die Herzen des Spielers führt.

Aber halt! Sogar ein sechster Freund schließt sich den lustigen Kerlchen an: Ich! Denn ich habe dieses schräge Quintett schon nach wenigen Klicks liebgewonnen, habe mich mit ihnen gefreut, wenn sie ihre Erfolge mit einem euphorischen 'Juchu' feiern und ein Lächeln auf meine Lippen zaubern. Bemerkenswert, dass solch skurrile Fantasiewesen so lebendig wirken - ihre Seelen haben sie definitiv durch ihre humorvolle Individualität eingehaucht bekommen, die sie neben ihren tollpatschigen Fehltritten beim Lösen mancher Rätsel unter Beweis stellen. Und auch die elementarste Frage, die ich mir schon immer stellte, beantwortet 'Botanicula': Was wünscht sich zum Beispiel ein Pilz mehr als alles andere, wenn er auf einen Dschinni trifft? Und dies wäre nur eines der vielen goldigen Momente, die im Gedächtnis bleiben.

Die putzigen Charaktere sind eine der großen Stärken von 'Botanicula', das trifft nicht nur auf die urkomische Clique zu, nein, denn die Gruppe trifft auch auf zahlreiche sympathische Nachbarn, die, ohne ein einziges Wort zu sagen, ihre eigenen Geschichten bilderhaft in Sprechblasen erzählen.

Eine fabelhafte Fantasiewelt

Der urige Patchwork-Stil, denn die Weiten des Baumes und die vielen Figuren sind mit Fotos und handgemalten Bildern zusammengeschustert, lädt jederzeit zum Schwelgen ein und lässt die parasitäre Bedrohung immer wieder vergessen. Dennoch dürfte die Optik in die Rubrik Geschmackssache fallen. Der eine könnte sie kindisch finden und vom Schein betrogen werden, dass man sie mit wenig Arbeit nachahmen könnte, der andere wird wie ich ins Schwärmen geraten ' was vor allem daran liegt, dass die verschiedenen Gebiete voll kreativer Ideen und Interaktionen stecken, die nicht zwingend eine tiefere Bedeutung haben. Es gibt abseits des roten Knobelfadens vieles zu entdecken. Schön!

Die Atmosphäre von 'Botanicula' ist einzigartig, was nicht zuletzt an der sehr eigenwilligen Soundkulisse liegt. Die musikalische Untermalung ist mit ihrer teils schrulligen Art stets sehr passend. Für den reinen Musikgenuss, abseits des Spiels, nur liedweise zu empfehlen. Und dass die vielen Geräusche nur mit dem Mund erzeugt wurden, verleiht dem Spiel sowieso seinen ganz eigenen Charme.

Einfache Rätselkost: Teils traditionell, mit einer Prise Minispiel garniert

Der klassische Point-and-Click-Spieler wird wohl oder übel auf seine gewünschten 'nehme'-, 'drück'- oder 'benutze'-Buttons verzichten müssen. Zwar müssen auch hier Gegenstände gefunden und an entsprechender Stelle benutzt werden, viel mehr steht aber die Berührung mit der Umwelt im Vordergrund, was nicht selten in simples Ausprobieren ausartet, den Spieler dadurch aber immer wieder im Positiven überrascht. Mehrere Minispiele lockern das Gameplay ebenfalls auf, so unter anderem eine Variante des 'heißen Drahts', bei dem ein Objekt unter Zeitdruck aus einem verschachtelten Labyrinth herausbuchsiert werden muss, während ein Wurm dies zu verhindern versucht. Spaß machen die Minispiele allemal, aber etwas mehr klassische Rätselkost hätte auch ich mir gewünscht ' mein einziger Kritikpunkt, aber niemand ist perfekt. Ach ja, und dass das Spiel nur etwa 3-4 Stunden dauert, ist angesichts des geringen Preises zu verschmerzen, zumal in der Kürze die Würze steckt und 'Botanicula' mit diversen Überraschungen am Ende des Spiels aufwartet, die man garantiert nicht beim ersten Zug entdeckt und zum erneuten Spielen anregen.

Fazit

Laut Sprichwort muss ein Mann drei Dinge in seinem Leben vollbringen: Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen. Letzteres habe ich virtuell getan und ich kann Euch nur empfehlen, es mir gleichzutun. Selten habe ich ein solch schönes Spiel gespielt, das ganz unverhofft den Weg auf meinen PC fand ' dem Indie Humble Bundle sei Dank. Immer wieder ist die Euphorie der tapferen Kleinen auf mich übergesprungen, da vergesse ich auch gerne den Mangel an klassischer Rätselkost. Ich hatte eh genug Spielspaß mit der interaktiven Umwelt und abwechslungsreichen Minispielen und im Übrigen ist es ja nicht so, als würde gar nicht geknobelt werden'.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2012
Botanicula ist eines der Spiele die ganz klar zeigen dass das Konzept, eine runde Artdirektion und die Liebe zum Detail - egal wie nutzlos diese auch ausfallen mag - wichtiger sind als geballte Rechenpower und Polygonpracht. Handgezeichnete Figuren und Vektorartworks verbinden sich hier, wie schon vielen anderen Spielen der tschechischen Entwickler von Amanita Design, zu einem herrlichen Ganzen, das zum Träumen, Staunen und Entdecken einlädt. Simpel und doch so effektiv!

Die Story ist schnell erzählt und bedarf keiner Worte - wie alles im Spiel. Allerdings will ich hier kein Wort darüber verlieren, weil man es einfach selbst erleben soll wie wahr der Spruch "Bilder sagen mehr als tausend Worte" doch sein kann. Egal welche Szene man sieht, sie funktioniert nur durch das, was man eben sieht. Grandios unterstrichen durch Soundeffekte und Musik von DVA, wobei ich gerade die Soundeffekte hervorheben möchte, denn hier hat man alle Effekte durch Mundlaute (kann man das so sagen?) erstellt. Die daraus resultierenden Effekte sind einfach grandios herzlich und bringen immer wieder ein Schmunzeln hervor.

Schmunzler begegnen auch bei er Optik an jeder Stelle. Verschrobene Figuren wohin man blickt - wobei man anmerken sollte dass dieser Stil durchaus typisch bei vielen tschechischen Werken ist - und gefühlte 99% aller Objekte reagieren auf eine Art auf Mauskontakte wie Klicken oder Drüberwischen. Das ist aber durchaus gut so, denn Botanicula ist kein typisches Point'n'Click, sondern eher ein Mix aus Point'n'Click und Wimmelbildspielen. Ähnlich wie bei Samorost klickt (oder zieht, oder wischt) man also auf einer Stelle und hofft etwas zu erreichen, was das planzliche Heldenpack aus Botanicula weiter zum Abspann bringt. Dass hier viele Dinge ragieren ist gewiss eine Art Belohnung, oder überhaupt der Anreiz wirklich intensiv nach allen Möglichen Dingen zu suchen. Großer Pluspunkt!

Leider ist der Abspann schnell erreicht und gerade dann, wenn das Spiel anfängt seine Stärken in Form von durchaus netten Rätseln ausspielt. Sehr schade, gibt es zudem kaum Anreiz das Spiel nochmal zu spielen, es sei denn, man versucht wirklich alle versteckten Animationen zu finden, welche man zugegeben schnell übersehen kann.

Dass das Spiel in Flash erstellt wurde tut der Wunderwelt keinen Abbruch, es zeigt sich aber, besonders wenn man das Bild in 100% Bildschirmgröße Spielen will. Vektorgrafiken sehen gestochen scharf aus - liegt an der Sache - und die handgezeichneten Dinge verwaschen. Ist aber keinem Punktabzug würdig, wie ich finde. Erwähnenswert ist es dennoch.

Das komplette Bundle kann sich durchaus sehen lassen. Gut verarbeitet wie immer und der Soundtrack ist auch sehr gelungen, wäre da nicht ein Problem, was mich persönlich etwas stört. Bei dieser CD sind in der Musik Soundeffekte aus dem SPiel mit eingebunden, heißt also: Einige Tracks wirken etwas unruhig, gar nervig. Reine Musik, wie bei Machinarium wäre in meinen Ohren hier besser gewesen.

So liebevoll das Spiel auch ist, so viel Lob man für die vielen kreativen Ansätze verdient hätte (sogar Hurvínek und Spejbl, wie auch Figuren von Amanita Design haben Cameos!)... so weh tut es fast wegen der unglaublichen Kürze und der für mich etwas "schwierigen" Soundtrack CD nicht die volle Wertung zu geben. Aber: Bei diesem Spiel wünscht man sich ein Recycling (haha - wein Wortwitz), soll also heißen dass ich sehr gerne mehr Abenteuer unserer Bio-Helden sehen würde und dafür hebe ich mir gerne die Option auf noch eine bessere Wertung auf.

Großes Lob an Amanita und alle Daumen hoch für dieses kleine Machwerk - in vielerlei Hinsicht! Klassische Adventure-Freunde werden aber wegen dem überwiegend Wimmelbild-artigen Gameplay mit einem Anspielen gut beraten sein.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2012
Botanicula zu beschreiben fällt schwer. Es ist irgendwie ein Adventure, dann aber wieder auch nicht richtig: Es gibt keine Dialoge, die man wirklich so nennen könnte und man bastelt auch keine verrückten Gegenstände aus dem Kram im Inventar zusammen. Muss man auch gar nicht. Was an Botanicula reizt ist, einfach die Spielwelt zu erkunden, alles, aber wirklich ALLES anzuklicken, zu ziehen, zu schieben oder herumzurennen. Die akkustische Untermalung sucht ihresgleichen und ist eindeutig hervorzuheben: Der Soundtrack (beiliegend auch auf CD, sehr schön!) ist wunderbar atmosphärisch, die Geräusche der einzelnen Wesen im Spiel sind niedlich und klingen in weiten Teilen, als würde ein Mensch verschiedene Geräusche imitieren (Bing! Boing! Boing!) - allein dafür hätte das Spiel schon fünf Sterne verdient.

Die Grafik ist bei einem Adventure meiner Meinung nach ein zweitrangiger Punkt, trotzdem möchte ich kurz darauf eingehen: Sie ist stimmig für das Setting, sieht stellenweise wirklich sehr schön aus und erinnert - welch ein Wunder - im Grafikstil stark an Machinarium.
Die Handlung selbst ist recht putzig gehalten: Die Baumbewohner wollen die Spinnenmonster daran hindern, den Baum zu töten und versuchen darum, einen Samen des Baumes zu retten und neu anzupflanzen. Man steuert (Immer gleichzeitig, es gibt nur an wenigen Stellen Situationen, in denen man nur einzelne Charaktere steuert) Mr. Lantern, Mr. Poppyhead, Mrs. Mushroom, Mr. Feather und Mr. Twig kreuz und quer über den ganzen Baum und trifft dabei allerlei skurrile Bewohner.

Einen kleinen Kritikpunkt muss ich leider doch angeben: Das Spiel ist wirklich sehr kurz, ich hatte es in etwa fünf Stunden durch und den Karten nach nur wenig verpasst. Das soll aber nicht übermäßig negativ einfließen, da man es - der Vergleich in einer Rezension mit einem Kinderbuch trifft es ganz gut - wirklich oft durchspielen kann, ohne sich zu langweilen... Man findet immer wieder Kleinigkeiten, die man doch noch nicht entdeckt (oder gar schon wieder vergessen) hatte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vorweg: Botanicula ist ein wunderbares Spiel. Aber: Es ist wohl nicht wirklich mainstreamstauglich und auch (vor allem?) nicht jedem Adventure-Fan zu empfehlen.

Die Welt von Botanicula ist eine äußerst kreative Baumwelt. Überall tummelt und wimmelt es von mehr-oder-weniger insektenähnlichen Kreaturen. So ziemlich alle sind irgendwie aktivierbar und machen dann irgendwelche skurrilen Dinge. Oft sind sie Teile der Rätsel und bringen den Spieler in der Story voran, ebenso oft geht es aber auch nur darum herauszufinden, was diese Bewohner der Welt machen - huschen umher, jagen andere Baumbewohner, wachsen zu ungeahnter Größe heran oder werden plötzlich zur Percussian-Band. Was auch immer, wer Freund kreativer Explosionen ist, wird auf seine Kosten kommen.

Das "Adventure" ist dabei Nebensache. Entsprechend sind die meisten Rätsel aufgebaut: Hier am Zweig ziehen, da auf den Protagonisten klicken, da vor der Kreatur mit der Maus wackeln. Obwohl alle Rätsel eine Logik besitzen, hat man die meisten Rätsel durch ausprobieren gelöst, ehe man die Logik erkennt. Das ist für dieses Abenteuer grundsätzlich okay (und sicher auch gewollt), da es eben kein klassisches Kombinier-Abenteuer ist, sondern durch seine zahlreichen kleinen Ideen überraschen und unterhalten will. Da, wo das mit dem Probieren dann doch mal nicht klappt, kann die Lösung aber schon recht frustig werden (zwei, drei Mal hatte irgendeine Kleinigkeit übersehen und dann schließlich zur Lösung zu greifen, weil es mir müßig war, dieses eine fehlende Detail eventuell irgendwo auf dem ganzen Baum zu suchen). Eingie Rätsel waren außerdem eher Minigames, bei denen es auf schnelles Klicken und Zielen ankommt. Fans von typischen Kombination-Abenteuern weden hier vielleicht enttäuscht sein.

Der andere ganz große Nachteil ist, dass das Spiel bei mir nach etwa vier Stunden vorbei war - die hunderte Welten sind vielleicht 150-200 Bildschirme. Das ist doch etwas kurz. An Welten gibt es tatsächlich die Baumkrone, die verwelkten Baumteile, "das Dorf", die Wurzelwelt und den Schlusslevel.

Die Special-Edition: Sowol das Poster als auch das ausführliche Handbuch sind nicht der Rede wert. Was soll ein Adventure-Handbuch auch schon groß ausführlich sein? Aber auf jeden Fall fand ich den Soundtrack eine schöne Zugabe. Die Musik passt absolut zum Stil des Spiels. Zum Nebenheranhören ist sie aber eher weniger geeignet. Wer gerne mal "verrückte" Videoclips erstellt, wird vielleicht einen Nutzen finden, und Sammler werden sich am "Haben" erfreuen.

FAZIT: Botanicula ist ein wunderschönes Spiel. Dabei aber mehr ein eigenes verrücktes Rätsel-Labyrinth-Genre als ein klassisches Advenutre. Wer ausgefallen-kreative Dinge mag, wuselige Protagonisten und nicht-zielführende Animationen, wird sicher seinen Spaß haben. Hardcore-Adventure-Freunde sollten sich bei Youtube ein paar Level anschauen, ob das Spiel ihren Geschmack trifft. Die limitiere Erstauflage muss es für die meisen wohl nicht sein. Einen Punkt Abzug gibt es für den deutich zu geringen Umfang.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2012
Die Story ist schnell erzählt: Ein schöner vor Leben strotzender Baum wird von virusähnlichen schwarzen Wesen befallen, die ihm langsam die Lebenskraft aussaugen. Fünf seiner zahlreichen Bewohner (ein Pilz, eine Lampionblüte, ein Stöckchen, eine Mohnsamenkapsel und ein Ahornsamen) machen sich auf, um einen Samen (den letzten verbliebenen) vor den Invasoren zu retten, damit das Überleben des Baumes und seiner Bewohner gesichert ist.

Das geschieht nun aber wenig zielgerichtet, vielmehr verschlägt es einen oft über Umwege von einem Minirätsel zum nächsten und die Grundidee der Story ist höchstens als ganz loser roter Faden zu erkennen. Was aber überhaupt nicht stört, der Verlauf ist derart kurzweilig und unterhaltsam und man gerät oft dermaßen ins Staunen, dass die Rahmenhandlung eigentlich zur Nebensache wird.

Die kleinen Baumhelden sind einfach nur putzig und liebenswert, obwohl sie sich eigentlich weder großartig bewegen, noch kommunizieren. Ihr Agieren ist minimalistisch und ihre Sprache beschränkt sich auf ein freudiges "Juchu" beim Lösen eines Rätsels oder Umgehen eines Hindernisses. Und trotzdem musste ich bei jedem Juchu lächeln, die Freude der Kleinen steckt einfach an. Und das ist eine absolut erstaunliche Leistung wie ich finde.

Die Grafik stellt eine gelunge Mischung aus Einfachheit und Filigranität dar. Was auf der ersten Blick in Anbetracht der modernen Möglichkeiten des heutigen Spielemarktes fast schon primitiv und grafisch überholt erscheinen mag, bezaubert bei näherer Betrachtung jeden, der sich dafür öffnet. Im Durchschnittsadventure passiert in der Regel nichts, wenn der Spieler nicht in irgendeiner Weise mit etwas oder jemandem interagiert. Durch die durchscheinden Äste des Baumes fließt hier jedoch Wasser und sämtliche Blätter wiegen sich spätestens bei Berührung im Wind, so dass immer Bewegung herrscht, wodurch wohl auch das Gefühl der Lebendigkeit des ganzen Szenario zustande kommt.

Ich bewundere den Mut der Programmierer sich mit so einem Spiel auf den heiß umkämpften Spielemarkt zu wagen, wo die Verkaufsdevise häufig doch eher lauter, schneller und bunter heißt. Die Spieldauer mag etwas kurz ausfallen, vor allem in Anbetracht des doch recht hohen Preises, doch sollte man so viel Mut und so eine inovative Idee einfach mit dem Kauf honorieren. Ich kann mir lebhaft vorstellen wie viele Stunden die Programmierer in die detailverliebte Animation sämtlicher Baumteile und Baumwesen gesteckt haben, dass sollte man auch würdigen, indem man nicht mit dem Kauf wartet bis das Spiel irgendwann spottbillig auf dem Wühltisch landet. Denn das hat leider langfristig zur Folge, dass solche Perlen vom Markt verschwinden, in dem Fall ist Geiz eben nicht geil...

Fazit: Ein Spiel zum Hineinfallenlassen... Dies ist genau das richtige Spiel für alle, die Spaß an einer liebvollen Grafik haben und Mini-Spiele lieben, bei denen man sich locker flockig durch die Rätsel klicken kann und die nicht zwingend nahezu unlösbare Kopfnüsse erwarten, die sucht man hier nämlich vergeblich. Tatsächlich ist dies eins der ganz wenigen Spiele, die ich nahezu uneingeschränkt auch für Grunschulkinder (sogar ohne das Beisein eines Erwachsenen) empfehlen kann. Zum einen, weil die Rätsel auch die Kleinen nicht überfordern und damit frustrieren und zum anderen, weil Botanicula einfach nichts Schlechtes und Grausames enthält, bis auf vielleicht den etwas düsteren letzten Abschnitt. Bleibt nur zu befürchten, dass das Spiel manchen Kids zu öde ist, schließlich sind sie (und wir) heute anderes gewöhnt.

PS. Die Beigaben dieser limitierten ersten Edition lohnen sich unterdessen kaum, das Miniposter der Kleinen Helden ist ganz nett (mit Deponia-Motiv auf der Rückseite) und der Soundtrack auch, aber man sollte das eher als Gratisbeigabe betrachten und nicht als extra Kaufanreiz. Genial hätte ich es gefunden, wenn dem Spiel das Pflanzset beigelegt worden wäre, welches die Presse zum Release dazu bekommen hat. Fichtensamen, das hätte genau die Stimmung des Spiel übernommen, wie die Helden pflanzt man einen Baum... Schade eigentlich.

PPS. Wer Spaß an dem Spiel hatte, sollte auch mal "World of Goo" testen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2012
Botanicula ist wieder so ein schönes, außergewöhnliches Adventure. Die Musik ist witzig und stimmungsvoll und es sieht meiner Meinung nach sehr schön aus. Wie bei Machinarium ist die Story zwar da, aber einfach. Der Witz an Botanicula ist es, alles zu entdecken, was diese Welt zu bieten hat. Viele Rätsel kann man nur über Probieren lösen. Beispielsweise muss man oftmals Dinge immer und immer wieder anklicken, damit sie z.B. irgendetwas "ausspucken". Selten hatte ich kleine Schwierigkeiten beim Vorankommen, weil man Dinge zum Beispiel an der falschen Stelle angeklickt hat. Aber insgesamt war das Spiel gut ohne Hilfe lösbar.

Für große Rätselfreunde, die viel denken und kombinieren möchten, ist dies wohl das falsche Spiel. Für alle, die auf eine kleine, witzige Entdeckungsreise gehen wollen, ist Botanicula auf jeden Fall lohnenswert.

Ein dicker Minuspunkt meiner Meinung nach, ist die Länge (bzw. Kürze) des Spiels. Es gibt zwar trotzdem viel zu entdecken, aber vorallem für den aktuellen Preis (fast 20 Euro) ist das meiner Meinung nach zu wenig. Trotzdem ziehe ich keinen Stern ab, weil es so süß ist und mir wirklich Spaß gemacht hat! Und ich denke ich werde es auf jeden Fall bald nochmal spielen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Manche Leute zermartern sich auf der stundenlangen Suche nach einer vernünftigen Geschichte das Hirn, andere hingegen beschließen einfach, einen Zweig, einen Pilz, eine Mohnkapsel, eine "Feder" und einen ominösen "Laternenkopf" einen Baum retten zu lassen, der von fiesen Parasiten seiner Lebenskraft beraubt wird. Auf ihrer Mission durch den Mikrokosmos "Baum" treffen die fünf Freunde auf allerhand kleines und größeres Getier und vor alle auf eine Menge mehr oder weniger komplizierter Rätsel, die fast alle durch "learning by doing" zu erfassen und letztlich auch zu lösen sind. Muss man hier mal dafür sorgen, dass zum Erhalt eines wichtigen Gegenstandes irgendwelche Viecher im gleichen Ton laut singen, ist es bereits dort erforderlich in einem drolligen Minispiel irgendwelche "Baumschafe" der Reihe nach über den Rand eines Astes zu bugsieren, um ebenfalls ein Objekt der Begierde zu erreichen.

Für ein Spiel dieser Art eine Bewertung im technischen Bereich abzugeben, ist so wohl spielend einfach, als auch knackeschwer. Sagen wir daher einmal so: Der Begriff "funktionale Kunst" war wohl selten eine bessere Beschreibung für ein PC-Spiel. Der Grafikstil ähnelt einigen Kinderbüchern, was aber zur Thematik wie die Faust aufs Auge passt. Auch die Vertonung kann man nur als stimmig bezeichnen, was das Gegluckse und Gebrabbel der Figuren angeht - knuffig und sympathisch...und ohne ellenlange schwulstige Dialoge über ökologische Botschaften, die sich an sich sowieso bereits viel besser aus dem Spielerlebnis ableiten lassen. Das "i-Tüpfelchen" ist aber der kongeniale Soundtrack, der die Beschwingt- und Lockerheit des Spieles wunderbar unterstützt und die Welle positiven Spielerlebnisses maßgeblich zum Erlebnis macht.

"Botanicula" ist mein erstes Spiel dieser Art, aber es hat mich sehr neugierig auf die anderen Werke der Entwickler gemacht, die schleunigst den Weg in meine Sammlung finden werden, denn was hier für ein Feuerwerk an Kreativität, Herzblut und Liebe zum Detail gezündet wird, sucht einfach seinesgleichen. Wer also ein Adventure jenseits der "normalen" Wege sucht und zudem vor kleineren Geschicklichkeitseinlagen nicht zurück schreckt, wird sicher ebenfalls eine gute Entdeckung machen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Daedalic Entertainment begeistert seine Spieler immer wieder aufs Neue durch Games, die einfach ein bisschen anders sind - ob skurril und mit teils brachialem Humor wie in "Edna bricht aus" und "Harveys neue Augen" oder phantastisch-bezaubernd und liebenswert wie in "Machinarium" und "Samorost": Diese Adventures sind einfach originell und machen unglaublich viel Spaß. "Botanicula" setzt hier gewissermaßen noch einen drauf. Es ist kein Point-and-Click-Adventure im klassischen Sinne, obwohl es zahlreiche Rätsel zu lösen gilt - doch ebenso wie die zarte Grafik sind diese oft sehr subtil ins Spielgeschehen integriert. Weniger die Lösung, die Knobelei an sich steht im Vordergrund, sondern eher die Herausforderung, ein Rätsel erst einmal als solches zu erkennen, die richtigen Stellen in der richtigen Reihenfolge anzuklicken und dadurch die gewünschten Ereignisse auszulösen. Hier ähnelt "Botanicula" am ehesten den beiden "Samorost"-Teilen und "Machinarium".

Eine sprachlose Welt voller Klänge und Laute

"Botanicula" kommt komplett ohne Sprache oder Texte aus, was wunderbar zu der verwunschenen Baumwelt und ihren teils sehr schrägen Bewohnern passt. Die Figuren äußern sich durch - sehr putzige - Laute, Gemurmel, durch Träume oder Gedankenblasen mit Symbolen und Erinnerungen darin. Traumgleiche Sequenzen, Musik und Laute unterstreichen die sonderbare Reise, in deren Verlauf man auf allerhand kuriose Wesen trifft - Insekten, Spinnen, Krebse und seltsame Pflanzen. Der Spieler ist sich selbst überlassen, wenn er seinen fünf Schützlingen einen Weg durch die teils feindliche Welt bahnt, die richtigen Hotspots in jeder Szene ausfindig macht und rasch ein Gespür dafür entwickelt, was nun von ihm erwartet wird. Wer gerne harte Nüsse knackt, liegt mit "Botanicula" nicht unbedingt richtig. Die Rätsel sind in den seltensten Fällen wirklich fordernd, sie sind eher spielerisch, humorvoll und bezaubern durch ihren Einfallsreichtum.

Organisch, pastellig, wunderschön: die Grafik

Die Grafik ist, wie man das von einer Welt erwartet, die sich in einem riesigen Baum befindet, durch und durch organisch gehalten, meist mit zarten Konturen, pastelligen Tönen und durchscheinenden Strukturen. Ganz entzückend sind auch die fünf kleinen Helden geraten, die wortlos und oft chaotisch, aber mutig das Abenteuer ihres Lebens meistern:

Mit Mr. Lantern, Mr. Twig, Ms. Mushroom, Mr. Poppyhead und Mr. Feather halten Samenkapseln, kleine Pilze und Zweige Einzug in die Welt der Adventures. Sie alle haben spezielle Fähigkeiten, die aber im Spiel in der Regel nicht wirklich gezielt eingesetzt werden können. Gibt es etwas Besonderes zu tun, so übernimmt meist derjenige kleine Bewohner, der dafür geeignet ist, von selbst das Kommando: Mr. Feather kann fliegen, Mr. Twig in die Länge wachsen, Mr. Poppyhead ist am größten und stärksten. Die fünf Figürchen, die sich zumeist als Gruppe über den Bildschirm bewegen, sind einfach zu niedlich und wunderbar animiert. Auch die anderen Bewohner der Baumwelt, ob gut oder böse, sind herrlich gezeichnet und wunderbar schräg in ihren Eigenschaften.

Fazit: "Botanicula" ist ein wunderschönes kleines Game, in dem es eine bizarre, wunderschöne Welt aus der Sicht fünf kleiner Lebewesen zu entdecken gilt. Liebevoll gemacht und immer wieder überraschend - eine abenteuerliche Reise, die sich lohnt! Die limitierte Erstauflage enthält neben dem Spiel auch ein Poster, ein ausführliches Handbuch und den Soundtrack zum Game auf einer eigenen CD.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2012
Ich will meine Rezension überhaupt nicht in die länge ziehen, es gibt auch kaum etwas über dieses Spiel zu sagen. Es ist einfach nur atemberaubend schön! Die Einfälle, die dieses Spiel mit sich bringt sind unglaublich, die Atmosphäre ist wunderschön; es ist ein Spiel, das auch ab und zu mal für einen Lacher sorgt. Nebenbei bemerkt ist die Musik super auf das Spiel abgestimmt und allein für den Soundtrack lohnt es sich das Spiel zu kaufen.
Ein super Indie Titel
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