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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt der Trilogie
Niceville - eine kleine idyllische Stadt im Süden Amerikas. So wirkt es zumindest auf den ersten Blick - doch in dieser Stadt wird das Böse beherbergt.
Über 100 Leute wurden in den letzten Jahren als vermisst gemeldet und nie wieder gefunden, weder tot noch lebendog. Es scheint als wären sie vom Erdboden verschwunden.
Eines Tages verschwindet...
Veröffentlicht am 9. Februar 2012 von K. Wagner

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hatte mir viel mehr erhofft
Normalerweise packe ich an den Anfang einer Rezension immer eine kurze Inhaltsbeschreibung in eigenen Worten, dass der Leser nochmal kurz geschildert bekommt, um was es in dem Buch geht. Zu diesem Buch ist es mir nur leider nicht möglich eine Inhaltsbeschreibung zu verfassen, weil ich bereits nach wenigen Stunden des Hörens völlig den Überblick...
Veröffentlicht am 20. März 2012 von Wolkentreiber


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt der Trilogie, 9. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Niceville - eine kleine idyllische Stadt im Süden Amerikas. So wirkt es zumindest auf den ersten Blick - doch in dieser Stadt wird das Böse beherbergt.
Über 100 Leute wurden in den letzten Jahren als vermisst gemeldet und nie wieder gefunden, weder tot noch lebendog. Es scheint als wären sie vom Erdboden verschwunden.
Eines Tages verschwindet der elf Jahre alte Rainey Teague spurlos.
Selbst Videomaterial, welches sein Verschwinden von einer Sekunde auf die andere dokumentiert, kann nicht weiterhelfen. Allem Anschein nach geht etwas sehr mysteriöses vor sich.
Zehn Tage später wird der Junge geborgen - aus einer alten Gruft die seit hunderten von Jahren nicht mehr geöffnet wurde.
Doch das war erst der Anfang: ein Jahr später wird eine Bank überfalle, entwendet werden über 2 Millionen Dollar.
Dahinter stecken Merle Zane und Chalie Danzinger. Doch die beiden haben auch noch einen geheimnisvollen Helfer.
Der Leser merkt schnell, Niceville hätte eher einen anderen Namen verdient.
Denn nice ist so gut wie gar nichts an diesem Ort.
Zu Beginn des Thrillers wird der Leser in verschiedene Handlungsstränge eingeführt, die zunächst nicht oder nur oberflächlich miteinander zutun haben.
So kennt das der Filmliebhaber ja schon aus "Pulp Fiction" und daher weiß man auch, dass sie doch in irgendeiner Verbindung miteinander stehen.
Im Prinzip kan man Niceville drein Handlungsrahmen zu ordnen: Zum einen sind da die mysteriösen Entführungsfälle - nach Rainey Teague verschwinden noch weitere Einwohner der Stadt auf ebenso unerklärliche Art und Weise - und stellen die Polizei vor eine zunächst unlösbare Aufgabe.
Zum anderen wird der Banküberfall thematisiert - insbesondere auch die korrupte Polizei in Niceville. Dieser Handlungsstrang hat mich sehr an "Cop Land" aus dem Jahr 1997 erinnert.
Der letzte Handlungsstrang ist das Treiben des Tony Bock. Dieser wurde vor Gericht gedemütigt und will sich nun rächen. Wie und an wem ist ihm egal, also versucht er nun einfach jeden an den Pranger zu stellen, der etwas zu verbergen hat.
Ob das mal gut geht in einer Stadt voll mit korrupten Menschen?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Als ich mir zunächst das Cover ansah las ich auf der Buchrückseite: "Niceville ist mehr als ein Thriller. Viel mehr." und diese Aussage kann ich so unterschreiben.
Am Anfang hatte ich gewisse Probleme mich in diese Story einzufinden aber nach den ersten 100 Seiten gewann die Story mich immer mehr für sich.
Ich finde es gut, dass nicht sofort das ganze Pulver verschossen wird, wie man es so oft von Thriller kennt, nein, kontinuierlich über das ganze Buch wurde die Spannung gehalten und zugespitzt.
Horrorfans kommen bei diesem Buch allerdings auch auf ihre Kosten - oft genug wird der mysteriöse Crater Sink erwähnt, er zieht das Böse magisch an und versprüht eine unheimliche und beängstigende Aura.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen die für die kommenden Jahre angekündigt wurden.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abgedreht, aber gut!, 19. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt:
Niceville ist eine amerikanische Kleinstadt, irgendwo in den Südstaaten. Doch ihrem Namen macht die Stadt keine Ehre, hier gehen unheimliche und vor allem unerklärliche Dinge vor sich. Der elfährige Junge Rainey Teague verschwindet scheinbar spurlos und taucht einige Tage später in einer verschlossenen und von außen völlig unversehrten Gruft auf dem Friedhof wieder auf. Keiner kann sich erklären, wie er dort hineingekommen ist und der Junge kann es auch nicht erzählen, denn er fällt ins Koma.

Ein Jahr später werden bei einem besonders ausgeklügelten Banküberfall mehrere Polizisten brutal erschossen. Die ganze Stadt steht Kopf, um die Täter zu finden.

Als dann noch eine alte Frau und ihr Gärtner spurlos verschwinden, wird die Lage noch undurchsichtiger.

Und über der Stadt thront wie schon immer eine unheimliche Felswand Tallulah's Wall mit einem gruseligen schwarzen See, dessen Boden noch nie erreicht wurde, dem Crater Sink, einen Ort, den schon die amerikanischen Ureinwohner als verflucht angesehen haben.

Meine Meinung:
Auf den ersten 100 Seiten habe ich mich mehrfach gefragt, was dieses Buch eigentlich soll. Ständig wechselt die Perspektive, der Leser muss sich mit einer Vielzahl von Personen und deren Geschichten herumschlagen, nichts scheint zusammenzuhängen oder gar einen Sinn zu ergeben.

Doch irgendwie war der Schreibstil fesselnd und die Neugier hat mich immer weiterlesen lassen. Lange habe ich gegrübelt, woran mich das Buch erinnert, bis ich auch die Ähnlichkeit zu früheren Büchern von Stephen King kam. Die verschiedenen Episoden, der unterschwellige Grusel, die Gewalt, die unheimlichen, nicht erklärbaren Ereignisse'

Ich muss zugeben, dass mich der eine große Handlungsstrang, der Banküberfall und die daraus resultierenden Folgen, auch im Lauf des Buches nicht so richtig überzeugen konnten, ich hätte gerne mehr von den unheimlichen Geschehnissen, der Vergangenheit des Ortes und der Verstrickungen der alteingesessenen Familien untereinander gelesen.

Aber wie mir der hintere Klappentext am Ende verraten hat, ist dieses Buch der Anfang einer Trilogie und die Folgebände Die Rückkehr und Der Aufbruch wohl schon für 2013 und 2014 geplant. Das Ende dieses Bandes kann allerdings auch für sich allein stehen, es wurden die drängendsten Fragen beantwortet, aber es gibt auch noch viele Enden, an die angeknüpft werden kann, um diese Geschichte weiterzuerzählen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In Niceville ist nicht alles so nett wie es scheint, 27. Januar 2013
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Niceville, eine Kleinstadt im tiefen Süden der USA. Aber Niceville ist nicht so beschaulich wie der Name vermuten lässt. In Niceville verschwinden im Lauf der Jahre ungewöhnlich viele Menschen - Zufall? Oder hat es am Ende mit Tallulah's Head und dem Crater Sink zu tun? Der Fels ist Wahrzeichen und Symbol dräuenden Ärgers zugleich, am Fuße ein schwarzes Wasserloch. Liegt darin das Geheimnis verborgen? Oder ist es am Ende ein Spiegel, der für Rainey Teagues Verschwinden verantwortlich ist? Keiner kann sich erklären wie der Junge von einem auf den anderen Augenblick verschwinden konnte. Seine Eltern sind verzweifelt. Doch der Kleine wird gefunden: in einer Gruft, lebendig mit Toten begraben - doch wie gelange er dorthin? Alles scheint unversehrt. Er lebt, aber liegt im Koma. Seine Eltern kommen damit nicht zurecht: Der Vater erschießt sich, die Mutter verschwindet, ihre Schuhe findet man am Rande des Crater Sink.
Ein Jahr später: Niceville erlebt ein einzigartiges Wochenende, infernalischen Ausmaßes, an dessen Beginn ein Banküberfall steht. Um die Beute von 2,5 Mio Dollar sicher aufteilen zu können (am Raub sind Charlie Danziger, Merle Zane und Coker beteiligt) folgt ein blutbadgetränktes Ablenkungsmanöver besonderen Ausmaßes, bei dem sechs Menschen sterben. Durch die Hand des Polizisten Croker - ein Mensch besonderer Gefühlskälte. Wie er so schön sagt: Man tut, was man tun muss, auch wenn man es nicht gerne tut. UND: Mit Gefühlen tat er sich schon immer schwer. Kurz: ein eiskalter Mann.

Wem das noch nicht genügend Beteiligte sind - keine Angst, es gibt noch wesentlich mehr. Den Polizisten Nick, seine Frau Kate und viele mehr, die alle mehr oder minder an den Geschehnissen beteiligt sind. Denn man lernt schnell: Hier hängt alles miteinander zusammen, nichts ist isoliert zu betrachten.
Wenn Sie viele Handlungsstränge und diverse Beteiligte favorisieren sind sie bei diesem Roman goldrichtig. Wenn Sie rabenschwarzen Humor mögen, ebenso wie hintersinnige und bitterböse Dialoge und abgrundtiefe Bosheit - BINGO. Dazu ein Hauch von Skurrilität und Abgedrehtheit (Q. Tarantino lässt grüßen).
Ach, ganz vergessen: auch eine alte Dame verschwindet und etwas wolkenhaft, rabenartiges Schwarzes macht sich über ihren Gärtner her. Auch ein Hauch von Akte X wird mit hinein gemischt; dazu ein mysteriöser Spiegel. UND merken Sie es sich: Alles hängt zusammen, ein endloser Kreis, in dem Nichts aber auch GAR nichts dem Zufall überlassen bleibt. Lesen Sie deshalb aufmerksam und merken Sie sich alle Namen, sonst könnten Sie schnell durcheinander kommen.

Ergo:
Kurzweiliges, wenn auch ziemlich abgedrehtes Leseerlebnis, das den Auftakt einer Trilogie bildet. Deswegen auch leichte Abzüge, denn vieles wird offengelassen für das Sequel. Der Anfang war grandios, doch für meinen Geschmack nahm der Raub und die irrwitzigen Zufälle und Zusammenhänge rund um das Trio Coker & Co zu viel Platz ein. Auch die Aufklärung war m.E. etwas zu schwach und übersinnlich. Andererseits mal herrlich anders, bitterböse, rabenschwarz und skurril.
Deswegen glatte vier Sterne - ich bin bei der Fortsetzung im August auf jeden Fall mit im Boot!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend mitreißend... trotz des seltsamen Covers!, 7. Juni 2013
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Broschiert)
Ich habe Niceville eigentlich nur geordert, weil ich dachte, och so ein bißchen was Spannendes könnte ich auch noch mal lesen. So wirklich gereizt hat es mich, vorallem aufgrund des wirklich nicht schönen Covers nicht.
Dann kam es an und ich sah den toll bedruckten Buchschnitt und war zumindest mit dem unschönen Cover etwas versöhnt. Mit sowas kriegt man mich ja immer. Fliegende Krähen unter den Fingern des Lesers, wenn man dann die Geschichte zu lesen beginnt, bekommt das nochmal eine ganz andere Bedeutung.

Ich las also und war eigentlich ziemlich schnell in den Bann dieser Kleinstadt gezogen, die mit solch unwirklichen und brutalen Dingen zu kämpfen hat, dass es natürlich nicht mehr realistisch erscheint, aber immer noch nicht so absurd ist, daß es die Vorstellungskraft sprengen würde.
Die Erzählweise ist eine ziemlich gelungene, in jedem Kapitel wechseln Ort und Handlung, die Kapitelüberschriften lassen einen häufig schon erahnen, was passieren wird oder bei wem in dieser Stadt wir uns jetzt aufhalten.
Tatsächlich hat es mich entfernt an mein Lieblingsbuch von King "In einer kleinen Stadt" erinnert, aber nur erinnert, Parallelen würde ich da nicht sehen.
Das Buch läßt sich wirklich zügig weglesen, die Spannung ist trotz der vielen miteinander verbundenen Handlungsstränge die ganze Zeit da. Die Charaktere sind wirklich gut gezeichnet und agieren passend zu ihren Rollen, die einen gewinnt man lieb, die anderen sind die klaren Bösewichter und dazwischen sind ein paar, die man auch nach Abschluss des Buches noch nicht klar einordnen kann.

Dazu kommt ein wirklich bösartiger Humor des Autors, der mich bei dem ein oder anderen niedergeschriebenen Dialog wirklich hat lachen lassen, weil die Figuren so echt und amüsant sprechen. Überhaupt fand ich die Dialoge sehr sehr gut gelungen.

Am Ende des Buches, eigentlich ist es kein wirkliches Ende, denn es ist klar, daß diese Geschichte der Stadt noch weiter gehen wird, bleiben einige Fragen offen, aber es ist keineswegs ein riesiger Cliffhanger, wie ich sie hasse.
Ich würde den Text allerdings schon als etwas anspruchsvoller einstufen, da der Leser durch die vielen Ortswechsel und Personen schon ein wenig gefordert wird. Leichte seichte gruselige Unterhaltung ist es also auf keinen Fall.

Aber es ist lesenswert, sehr lesenswert.
Ich freu mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Teil, der jetzt im Sommer erscheinen wird. (Leider mit ähnlich blödem Cover... das Cover suggeriert aus meiner Sicht eine Gangstergeschichte, das ist das Buch aber definitiv nicht. Es ist anders.)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrlich ein Höllenritt!, 6. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Dieser Roman zieht einem den Boden unter den Füßen weg, bereitet einem schlaflose Nächte, führt zu vergessenen Wochenendeinkäufen, lässt einen die richtige Bushaltestelle verpassen und gehört auf die Bestsellerliste! Die Rezension auf Spiegel Online ([...]) hat mich zum Kauf verführt und fasst sehr gut zusammen, warum man dieses Buch gelesen haben muss: eine Verbeugung vor Ambrose Bierce und William Faulkner ebenso wie vor Stephen King und Dashiell Hammett. Nicht zu vergessen sind Vergleiche mit Serien wie The Wire oder den Filmen von den Coen Brüdern. Kurz: großartige Unterhaltung auf gleichbleibend hohem Niveau mit enormer Sogwirkung und Suchtpotenzial! Lesen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hatte mir viel mehr erhofft, 20. März 2012
Von 
Wolkentreiber "Bücherjunkie²" (Vicus Plawe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Audio CD)
Normalerweise packe ich an den Anfang einer Rezension immer eine kurze Inhaltsbeschreibung in eigenen Worten, dass der Leser nochmal kurz geschildert bekommt, um was es in dem Buch geht. Zu diesem Buch ist es mir nur leider nicht möglich eine Inhaltsbeschreibung zu verfassen, weil ich bereits nach wenigen Stunden des Hörens völlig den Überblick verloren habe.

Das Ganze beginnt ganz vielversprechend mit dem mysteriösen Verschwinden eines Jungens, der in einem Grab wieder auftaucht und endet in einem heillosen Durcheinander von zig Handlungssträngen in denen massenweise Personen vorkommen. Schon während des Hörens musste ich mich immer angestrengt erinnern, wer jetzt wie da mit reingehört und das ist einfach nur nervig. Angepriesen wurde Niceville als mysteriöser, spannender Thriller ala Stephen King, von dem ich zugegebener Maßen noch nicht wirklich viel gelesen habe. Allerdings reicht mir diese kleine Menge aus, um zu beurteilen, dass es definitiv nicht auch nur ansatzweise so spannend wie ein King ist! Höchstens die letzten zwei Stunden sind dann wirklich mal interessant und auch nur da kommt wirklich ein wenig Gänsehaut auf, obwohl der Mystery-Anteil schon fast lächerlich gering ist. Hauptsächlich geht es um Korruption und Familienstreitigkeiten und die hängen dann auch irgendwie in dem Mystery-Teil mit drin.
Aber ich bin ganz ehrlich: es ist mir noch nie passiert, dass ich schon während des Hörens nicht mehr mit dem Buch klar kam. Es passiert ja durchaus mal, dass man nach dem Lesen ein Detail vergisst, aber weil ich hier schon so zeitig den Überblick verloren habe, war es fast eine Qual, das Buch zuende zu hören.

Der Sprecher macht seine Sache an und für sich recht gut, nur leider gelingt es ihm nicht wirklich, die Personen voneinander abzuheben, was allerdings bei der Vielzahl an sprechender Figuren auch kein Wunder ist. Ich weiß nicht, ob er immer so eine rauchige Stimme ala "Der Pate" hat, aber das ist mir mit der Zeit ein wenig lästig geworden.

Ich bin total enttäuscht von Niceville und trotzdem treibt mich irgendetwas dazu, ein Auge auf die beiden geplanten Fortsetzungen zu haben, vielleicht das mysteriöse schwarze Loch von Niceville?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 5. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Mir hat "Niceville" richtig gut gefallen. Denn in Anbetracht der Tatsache, das es ein Erstlingswerk ist, schreibt Carsten Stroud überdurchschnittlich gut und sprachlich sehr ausgereift. Er verwendet so gut wie nie Wiederholungen und der Schreibstil ist bildhaft und flüssig. Mit gezielter Treffsicherheit schafft es der Autor Personen, Umgebungen und Situationen zu erfassen. Wo andere Schriftsteller sich in endlosen Schachtelsätzen verlieren, kommt Stroud immer auf den Punkt. Wenn ich ihn als Menschen kennen würde, wäre kurz und knapp "wir sind Seelenverwandt" dazu zu sagen und ich habe mich oft beim Lesen dabei erwischt, wie ich Lachen oder Schmunzeln mußte.

Zu Anfang hat es etwas gedauert, bis ich die einzelnen Personen und ihre unschönen Machenschaften sortiert hatte.
Der Umfang des Buches umfasst eine Vorgeschichte (das mysteriöse Verschwinden und wieder Auftauchen von Rainey Teague) und der Beginn der Story ein Jahr später unterteilt in Freitag, Samstag und Sonntagmorgen, abwechselnd geschildert in einer rasanten und manchmal mehr oder weniger blutigen und abgebrühten, zwischenmenschlich bösen Geschichte, in der in den einzelnen Kapiteln sich die Abgründe menschlicher Habgier auftun.

Coker, selbst Bulle und Scharfschütze, der 4 Kollegen tötet.
Tony Bock, frustiertes A.....loch, das nur Unruhe stiftet.
Byron Deitz, herrschsüchtiger Fettsack und Firmenchef mit Hang zu häuslicher Gewalt.
Merle und Charlie, die sich am liebsten gegenseitig umbringen würden.
Kate und Nick, nettes Ehepaar doch er mag nicht sesshaft werden.
Morgan Littlebasket, ein angeblicher Vorzeige-Vater mit dem seltsamen Hang zur Observation.
Und hier und da ein Opfer.

Nimmt man jetzt all die Personen und läßt sich auf deren alltäglichen Probleme und Ziele ein und merk erst später, das Stroud hier richtig geschickt alle Fäden zusammen laufen läßt, mit einer kleinen Prise Mystik (denn es darf nicht vergessen werden, wie das Buch begann und das Rainey Teague mir nichts, dir nichts verschwand und wieder auftauchte), muss ich sagen, mir hat es ausnahmslos gut in Niceville gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Niceville - Stadt voller Geheimnisse, 23. April 2013
Von 
matheelfe - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Niceville ist eine Kleinstadt in den USA. Die Bevölkerung wird aufgeschreckt, als Rainey Teague auf dem Heimweg von der Schule verschwindet. Eine Kamera zeigt ihn vor einem Geschäft und plötzlich ist er nicht mehr zu sehen. Kurze Zeit später findet man das Auto seiner Adoptivmutter Sylvia am Crater Sink. Das ist ein mit schwarzem Wasser gefülltes kreisrundes Loch auf dem Kalkfelsen. Wenige Tage danach findet man den Jungen in einem ungeöffneten Grab. Er lebt, fällt aber ins Koma.
Kate, Anwältin in Niceville, wendet sich an ihren Vater, Professor Walker. Er hatte schon verschiedene Vermisstenfälle in Niceville untersucht. Doch nach dem Unfalltod seiner Frau ruhten die Forschungen. Auch jetzt hüllt er sich in Schweigen.
Ein Jahr ist vergangen. Da werden bei einer Verfolgungsjagd auf der Route 311 vier Polizisten erschossen. Drei Täter hatten zuvor eine Bank überfallen.
Etwa zur gleichen Zeit findet in Niceville eine Sorgerechtsverhandlung statt. Beschuldigt wird Bock, der gegen Frau und Tochter gewalttätig wurde. Er gibt öffentlich den reuigen Sünder und schwört heimlich Rache.
An Mrs. Cottons Tür klingelt eine junge Frau, um die gefundene Katze zurückzubringen. Seit diesem Moment fehlt von der älteren Dame jede Spur.
Das Buch ist eine Kombination aus Thriller und Mystery. Für die Vermisstenfälle scheint es keine Erklärung zu geben. Nick, Kates Anwalt und Polizist, glaubt allerdings nicht an übersinnliche Gründe.
Das Buch ist spannend geschrieben. Doch die kurzen Kapitel, die häufig wechselnden Handlungsstränge und die Vielzahl an Personen verlangen ein konzentriertes Lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Auch die familiären und geschäftlichen Beziehungen zwischen den handelnden Personen sind sehr komplex.
Die Protagonisten bleiben zum großen Teil entweder blass oder geheimnisvoll. Nur wenige werden exakt charakterisiert.
Nach und nach werden Dinge offenbart, die in der Vergangenheit der Stadt und ihrer Bewohner liegen. Diese Geheimnisse wirken bis in die Gegenwart nach. Ab und an fielen mir Parallelen zu den Geschichten von Alfred Hitchcock auf.
In den Überfall auf die Bank und seine Folgen werden immer mehr Menschen verstrickt. Als Leser kenne ich recht schnell die Täter und warte auf ihre Enttarnung. Doch in Niceville haben sehr viele Leute Dreck am Stecken. Dadurch wird die Vertuschung ermöglicht.
Trotz der komplexen Handlung lässt sich das Buch flott lesen. Der Roman hat mich schnell in seinem Bann gezogen. Mit dem Ende bin ich allerdings nicht glücklich. Zu viele Fragen bleiben offen. Nicht einer der Handlungsstränge wird konsequent abgeschlossen.
Gut gefallen hat mir, dass die einzelnen Kapiteln mit einer Überschrift auf den wesentlichen Inhalt hinwiesen. Auch der Ausschnitt vom nächsten Band, der am Ende des Buches zu lesen ist, wertet das Buch auf.
Ein Hingucker ist das Cover. Die Stadt im Dunkeln mit dem Kopf darüber wird genauso geheimnisvoll wie die schwarzen Vögel am Rand. Auch die Zusammenfassung auf der hinteren Umschlagseite ist wegen ihrer Kürze positiv hervorzuheben. Es wird kaum etwas verraten.
Wer einen spannenden Thriller sucht, ist mit dem Buch gut bedingt. Der mystische Aspekt konnte mich allerdings nicht überzeugen. Das kann auch daran liegen, dass die Verbindung zwischen beiden Haupthandlungssträngen bisher nicht deutlich wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehrteiler "Nicevill", 17. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist spannend geschrieben, erinnert ein wenig an den alten "King". Schade und etwas ausbremsend ist allerdings, das es sich hierbei um einen 3-Teiler handelt, der im Abstand von einem Jahr erscheinen soll. Damit ist der Stoff aus dem ersten Buch nicht mehr so präsent.

Lesenwert ist es auf jeden Fall und ja, man möchte schon wissen, wie es nun weitergeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen King-a-like vom Feinsten!, 11. März 2012
Von 
NiliBine70 (Duisburg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Niceville (Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
In Niceville verschwindet ein kleiner Junge wie durch Zauberhand einfach, während er ein Schaufenster betrachtet. Dieses Ereignis scheint eine Spirale der Gewalt und der mysteriösen Vorkommnisse in dem kleinen idyllischen Flecken Erde im Süden der USA zu sein.

Einige Zeit später taucht eben jener Junge, Rainey Teague, in einer Gruft auf. Doch diese Gruft war versiegelt und die Fragen, wie er nun in diese Gruft kam, wo er in der Zwischenzeit war, können nicht geklärt werden. Denn der 11jährige liegt zunächst im Koma.

Noch mehr Menschen verschwinden, eine Bande begeht einen unglaublichen Raub und alles scheint mit irgendetwas in der Vergangenheit, irgendeinem Ereignis aus Gründerzeiten zusammen zu hängen. Denn alle, die irgendwie beteiligt sind, stammen eben aus den 4 Gründerfamilien.

Und da wäre noch ein See in der Umgebung, Crater Sink, ein schwarzer See, wo den Legenden nach etwas" hausen soll. Allein die Krähen scheinen genau zu wissen, was vor sicht geht, denn sie sind immer da...

Meine Meinung:

Zunächst muss ich sagen, dass ich nicht erhofft habe, so ein tolles Buch lesen zu dürfen. Aber ich bin ja immer offen für unbekannte Autoren, unbekannte Geschichten. Und die Geschichte rund um Niceville hat mir ein Leuchten aufs Gesicht gezaubert.

Als alter Stephen-King-Fan durch und durch war ich gleich begeistert von der Art und Weise, wie in einem wunderschönen Idyll, was einem sehr deutlich vor Augen geführt wird, mit einem Knall das Böse einschlägt. Da verschwindet dieser kleine Junge zack! einfach, während er ein Schaufenster betrachtet, da wird ein brutaler Raubüberfall begangen, Menschen sterben ebenso brutal und der Leser ist live dabei, steht quasi neben dem Scharfschützen und weiß auch als erstes, wer dahinter steckt.

Der Leser ist auch dabei, als die merkwürdigsten Dinge passieren. Eigentlich sehr rationale Menschen komische Erscheinungen sehen, an ihrem Geisteszustand zweifeln. Und alles immer in der schönsten Umgebung, in der man liebend gern Urlaub machen würde zum Beispiel. So wie ich es von Stephen King gewohnt bin. Deswegen fühlte ich mich in diesem Buch wirklich sehr zuhause und habe es verschlungen!

Einiges wird auch jetzt schon ge- und erklärt, allerdings bleiben auch etliche Fragen offen. Von daher kann man darauf bauen, dass in den Folgebänden, auf die wir leider noch einige Zeit warten müssen, etliches aufgeklärt wird und wir die Geschichte rund um Niceville noch besser verstehen. Ich werde auf jeden Fall dabei sein!

Fazit:

Niceville - Dieser Name einer kleinen Stadt, in der das Böse das Regiment übernommen hat, ist auch der Name eines Fortsetzungsromans, der eindeutig Leute anspricht, die z.B. Stephen Kings Needful Things - in einer kleinen Stadt" auch so sehr lieben und verschlungen haben, wie ich. Und genau diesen Leuten würde ich diese total abgedrehte, aber durchaus handwerklich in meinen Augen spitzenmäßig ausgearbeitete Story empfehlen. Ich kann da nur sagen: Bitte mehr davon!
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Niceville: Roman
Niceville: Roman von Carsten Stroud
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