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123 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten thematischen Spiele überhaupt
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 9:57 Minuten
Dieses Spiel dürfte ein Traum für viele, viele Spieler sein. Wer auf Spiele steht, egal ob Brett- oder Computerspiel, in dem man einen Helden hat, mit diesem Helden Abenteuer besteht, Gegner bekämpft, dafür Erfahrungspunkte bekommt, und seinen Charakter im Spiel nach und nach verbessert und immer mächtiger werden...
Veröffentlicht am 3. Juni 2012 von Benjamin T.

versus
4 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gar nicht mal so gut...
... Ich fasse mich kurz. Das Hauptproblem dieses Spiels ist, dass alles von vornherein berechnet werden kann. Es entsteht keine Spannung bei Kämpfen, weil man von vornherein schon weiß ob man gewinnt oder verliert. Es ist ein bisschen wie Schach, der Gegner hat alle Figuren, du nur den König, der sich bei jedem besiegten Gegner weiterentwickelt...
Vor 13 Monaten von Soul veröffentlicht


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123 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten thematischen Spiele überhaupt, 3. Juni 2012
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Länge:: 9:57 Minuten

Dieses Spiel dürfte ein Traum für viele, viele Spieler sein. Wer auf Spiele steht, egal ob Brett- oder Computerspiel, in dem man einen Helden hat, mit diesem Helden Abenteuer besteht, Gegner bekämpft, dafür Erfahrungspunkte bekommt, und seinen Charakter im Spiel nach und nach verbessert und immer mächtiger werden lässt, der hat mit Mage Knight seinen Heiligen Gral gefunden.
Allerdings ist es auch ein Spiel in das man Hineinwachsen muss, Anfangs ist man noch von den Regeln und den Möglichkeiten erschlagen, sein ganzes Potential entfaltet es erst nach 4-5 Partien, wenn man wirklich alle Mechaniken verstanden hat, das Spielsystem kennt und ein wenig planen kann. Ich hoffe meine Anmerkungen und Gedanken zum Spiel helfen euch ein wenig einzuschätzen, ob es etwas für euch sein könnte oder nicht:

Mein Charakter:
Der eigene Charakter wird zum einen durch die Figur auf dem Spielfeld repräsentiert. Der wahre Kern des eigenen Charakters ist aber sein Kartendeck. Jeder Spieler hat ein eigenes Kartendeck, bestehend aus 16 Karten, die sich im wesentlichen mit den Basisfunktionen des Spiels beschäftigen "Bewegung, Einfluss, Angriff, Block", sowie einige interessante Karten, die andere Karten verstärken wenn man bestimmte Effekte zu nutzen weiß. Im Spielverlauf bekommt man, wenn man levelt oder sich in Klöstern weiterbildet zusätzliche Erweiterte Aktionskarten hinzu, die den eigenen Helden deutlich aufwerten. Außerdem kann man im Spielverlauf Zauber erlernen, die ebenfalls ins eigene Kartendeck wandern, wodurch es nach einigen Runden beträchtlich angewachsen sein kann.
Weiterhin verfügt jeder Charakter über bestimmte Fertigkeiten, sprich Sonderaktionen die man einmal pro Zug oder pro Runde nutzen kann. Hier darf man beim Levelaufstieg zwischen seinen eigenen oder von Mitspielern abgelegten Fertigkeitsplättchen wählen.
Letztlich kann man in Dörfern, Klöstern, Städten oder Magiertürmen Einheiten rekrutieren. Diese wandern nicht ins eigene Deck sondern werden im eigenen Spielbereich ausgelegt. Diese Einheiten kann man in der Regel einmal pro Zug nutzen. Oftmals unterstützen sie den Spieler beim Kampf, können aber auch andere Fähigkeiten haben, die es geschickt einzusetzen gilt.
Da nicht in jedem Spiel die gleichen Zauber und Erweiterten Handlungskarten ausliegen, entwickelt sich mein Charakter jedesmal neu und jedesmal anders.

Mana / Die Karten
Die Karten verfügen in der Regel über zwei Abschnitte. Den oberen kann man in der Regel einfach so nutzen, der untere Abschnitt ist der deutlich stärkere, hierfür benötigt man Mana. Es gibt immer eine bestimmte Anzahl an Manawürfeln. Wenn die Würfel die entsprechende Farbe zeigen die man benötig, kann man einen davon pro Zug nutzen, um eine Karte zu pimpen. Oftmals benötigt man aber mehr als ein Mana, gerade für spätere Angriffe. Hier gibt es dann wieder Karten die es mir entweder erlauben zusätzliche Manamarker zu bekommen, welche aber am Ende des Zuges dauerhaft verschwinden oder sogar Manakristalle, die man dauerthaft in seinem Vorrat behält, bis man sie ausgegeben hat. Auch dieses Element ist sehr genial, da man so sehr genug planen muss, wie man wann was tut und das Mana bzw. die Karten die einem zusätzliche Manamarker geben am effektivsten einsetzt.

Puzzleelemente
Bis zu einem gewissen Grad ist dieses Spiel tatsächlich als Puzzle zu sehen, fast so wie man es aus den Kämpfen bei Dungeon Lords kennt. Es gibt auch in den Kämpfen kein Zufallselement. In den meisten Fällen weiß man vor Kampfbeginn ob man gewinnt oder verliert. Das war ein Punkt der mich am Anfang sehr gestört hat. Ich mag Kämpfe in denen z.b. gewürfelt wird un der Ausgang ungewiss ist. Aber das würde überhaupt nicht zu diesem Spiel planen. Oftmals müssen größere Schlachten ein wenig geplant und vorbereitet werden, das macht den Reiz des Spieles ja gerade erst aus. Im Idealfall sammelt man sich die Karten so zusammen das sie einem das was man möchte ermöglichen, das geht allerdings nicht immer, womit wir beim nächsten Punkt wären:

Glück
Man zieht Karten nach, daher ist auf jeden Fall ein großes Glückselement im Spiel. Manchmal funktionieren Pläne die man sich überlegt hat einfach nicht. Das Kartennachziehen ist aber auch schon der einzige größe Glücksfaktor im Spiel und selbst hier ist es selten so dass man gar nichts tun kann, man muss nur seine Pläne über den Haufen werfen und etwas anderes ausprobieren. Da man sein Kartendeck in gewissen Maße draftet ist das Glück hier auch sehr planbar.

Varianten / Szenarien
In der Regel sind diverse Varianten angegeben, sowie 11 unterschiedliche Szenarien. Man kann das Spiel auf vielfältige Art und Weise spielen. Entweder Solo, oder mit mehreren kompetativ oder kooperativ, mit viel oder wenig Wettbewerb, eben immer so wie man mag. Gehört man zu den Spielern die gerne nebeneinander herspielen ohne sich anzugreifen, lässt man diese Szenarien eben weg, mag man es bevorzugt kooperativ wählt man diese Szenarien. Somit dürfte das Spiel viele Spielertypen ansprechen.
Auch bei den Siegpbedingungen gibt es unterschiedliche Varianten je nach Szenario. Meistens geht es darum Städte zu erobern, was gerade anfangs unglaublich schwer ist, aber es gibt auch andere Ziele, z.b. eine sehr lustige Capture the Flag Variante.

Dauer
Das Spiel dauert lang, gerade am Anfang wenn man es noch nicht kennt sollte man mindestens drei - fünf Stunden ansetzen, selbst für ein Solospiel sind 2-3 Stunden einzuplanen. Mit zunehmender Erfahrung sinkt die Zeit zwar schon deutlich, aber es wird denke ich immer ein langes Spiel bleiben. Je mehr Spieler mitspielen, desto höher ist die Downtime, ich persönlich verfolge aber immer mit Spannung die Züge der anderen, zumal die Regel auch ausdrücklich erlaubt, Aktionen wieder zurückzunehmen, zumindest solange keine neuen Informationen aufgedeckt wurden. Dadurch muss man nicht mühselig im Kopf durchrechnen was wohl wie gehen würde, was die anderen Spieler ziemlich langweilen dürfte, sondern man legt einfach die Karten so hin wie man es sich grob gedacht hat, spielt durch ob es so klappen würde und falls ja okay, falls nein nimmt man alles wieder zurück und plant anders, wobei einen die Mitspieler unterstützen können.
Und was auf jeden Fall anzumerken ist, ist die Tatsache das sich das Spiel trotz seiner Länge nie lang anfühlt. Man ist irgendwie immer dran, will schnell wieder dran sein, seinen Zug durchführen, die Zeit vergeht wirklich immer wie im Fluge.

Abwechslung / Wiederspielwert
Der Wiederspielwert ist immens. Meistens sitzt man nach einer Partie da, die oftmals stundenlang gedauert haben kann und würde am liebsten sofort noch eine Partie spielen, was aber nicht geht, da es schon recht spät geworden ist. Durch die Vielzahl der Szenarien die es auszuprobieren gibt, der von Spiel zu Spiel individuellen Charaktergestaltung und der immer wieder neuen Landschaft die entsteht, wird man viele, viele schöne Stunden mit diesem Spiel verbringen können, bevor es sich abgenutzt hat. Es ist zwar ein eher teures Spiel, rechnet man aber die Zeit die man mit diesem Spiel verbringen wird z.b. in Kinobesuche um zahlt man eigentlich fast nichts pro Stunde Spielspass

Solovariante
Dies Spiel ist absolut großartig geeignet um Solo gespielt zu werden. Und es macht auch wirklich Spass, fast genau so viel wie mit mehr Spieler, abgesehen davon dass man leider alleine am Tisch sitzt. Aber gerade zum Kennenlernen eigenen sich die Solovarianten hervorragend. Zwar spielt dann ein Dummyspieler mit, wie aber ja schon im Video erläutert ist der nur dazu gedacht einen gewissen zeitlichen Druck aufzubauen, ansonsten spielt er gar nicht mit. Und selbst in der Solovariante sorgt das Spiel dafür dass man es eigentlich am liebsten nochmal Spielen wollen würde

Regeln
Die Spielregeln sind ein wahrer graus. Das Regelheft ist zweigeteilt ein Walk-Through und eine komplette Regel. Das Walkthrough nimmt einen an die Hand und führt ganz kleinschrittig durchs erste Szenario, nachdem man dieses gespielt hat, macht das lesen der kompletten Regeln auch keine Probleme mehr. Als Referenz sind die Regeln nicht zu gebauchen, es gibt kein Stichwortverzeichnis und man sucht meistens sehr lange nach einer bestimmten Information, was gerade beim Lernen des Spiels sehr hinderlich sein kann. An sich ist die Idee mit dem Walkthrough ja ganz gut, aber die Struktur der Regeln müsste dringend überarbeitet werden, zumal viele Informationen exklusiv im jeweiligen Regelheft stehen, so dass man nicht nur innerhalb des Heftes viel blättern muss, man auch noch die Hefte ständig wechseln.
Generell lässt sich aber sagen dass Mage Knight kein schweres Spiel ist. Es ist komplex, es gibt viele Aspekte die berücksichtig werden müssen, der eigentliche Kernspielablauf ist aber schnell verstanden, besteht er doch im wesentlichen aus Bewegung, Kampf und Rekrutierung.

Das Spielfeld
Das Spielfeld wird zwar von Spiel zu Spiel zufällig neu bestimmt, aber auch hier sind dem Zufall grenzen gesetzt. Es gibt Sterne und Kreise als Markierungen auf den Spielplanteilen, die immer entsprechend zusammengesetzt werden müssen, auch die Orientierung der Spielplanteile ist vorgebeben. Die Elemente auf den Spielplänen selbst sind immer so angeordnet, dass sich immer interessante und konfliktreiche Situationen ergeben. Das ist sehr, sehr gut durchdacht und ist auf jeden Fall hilfreich für den Spielspass, denn wie es in der Anleitung so schön heißt, man baue hier ja keine Landschaft im südlichen Frankreich, sondern man erforscht ein existierendes Königreich.

Die Thematik
Die Thematik ist sehr gut umgesetzt. Zwar ist das Setting beliebig und greift keine bekannte Hintergrundgeschichte auf, aber es macht Spass durch die Landschaft zu ziehen, marodierende Orks aufzureiben um dadurch im Ansehen der Bevölkerung zu steigen, in Städten oder Klöstern Einheiten zu rekrutieren, Burgen zu erobern oder gar Klöster niederzubrennen. Auch das wirken von mächtigen Zaubern gelingt einem nur selten, aber wann dann sind die Effekte verheerend. Das Thema wirkt nie aufgesetzt oder beliebieg und obwohl das Spiel viele, viele Elemente aus klassischen Strategiespielen hat, fühlt es ich zu jedem Zeitpunkt sehr thematisch an.

Tag und Nacht

Fazit:
Bei Mage Knight handelt es sich um das mit Abstand beste Abenteuer-Rollenspiel das ich kenne. Wo man in Fleet Captains einfach nur lustig drauf losgeflogen ist, muss man in Mage Knight seine Züge komplett durchplanen und aus jedem Zug das Maximum herausholen, sonst wird man verlieren. Es macht unglaublich viel Spass und ist trotz seiner Länge sehr kurzweilig. Es ist ein toller thematischer Mix aus Strategiebrettspielen (Handkartenmanagment, Ressourcen sammeln, Deckbau, variierende Spielerreihenfolge usw.) und klasisschen Fantasy-RPG-Elementen (Monster aufreiben, Ruhm und Ehre sammeln, aufleveln, Charakter verbessern, Klöster niederbrennen usw. usf.). Für mich eines der besten Spiele der letzten Jahre. Großartig! Selbst die Fachzeitschrift Spielbox hat 10/10 Punkten vergeben und das ist sehr selten bei denen.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, aber oho...., 24. Mai 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Man schaut sich die Verpackung an und das Spiel wirkt erstmal unscheinbar. Eine Handvoll Counter, ein paar Figuren, einige Spielsteine und Würfel, einige Spielbretter und ein ordentlicher Stapel Karten. Soweit so üblich, zumindest in dieser Brettspiel Kategorie, aber der erste Blick auf die Regelbücher gibt einen Eindruck über das komplexe Machwerk, welches man sich da zugelegt hat.

Beim Aufbauen stellten wir rasch fest, dieses Spiel benötigt Platz und ein Tisch mit 1,60m x 1,00m ist knapp bemessen, aber kaum war das erste Regelheft durchgelesen hat man direkt Lust auf mehr gehabt. Es gibt zwar unmengen an Regeln, diese sind jedoch gut erläutert und auch in der Spielmechanik logisch, so dass sie sich schnell erschließen.

Aber worum gehts überhaupt?
Es ist eine Art Strategie-Abenteuer-Rollenspiel, wer da Paralellen zu dem Computerspiel Heroes of Might & Magic sieht, liegt gar nicht mal so verkehrt. Man reist mit seinem Helden durch die Lande des Mage Knight Universums, besucht Dörfer, rekrutiert dort Armeen, überfällt Dungeons, nimmt Burgen ein, lernt von Mönchen oder Magiern neue Fähigkeiten oder überfällt deren Kloster und noch vieles mehr. Unterwegs bekämpft man heroisch fieße Monster, Burgbesitzer oder gar andere Helden. Die Masse an möglichen Aktionen werden dabei angenehm im Einstiegsszenarion Schritt für Schritt eingeführt und auf beiliegenden Karten kurz und knapp erläutert inkl. der dafür wichtigen Regeln.

Teil der Spielmechanik ist ein Deck-Building System wie man es aus Dominion oder Thunderstone kennt, jedoch hat sich der Autor des Spiel sichtlich Mühe gegeben mehr daraus zu machen. Gespielt wird in Runden, die wiederrum in Züge unterteilt sind. Jeder Spieler macht einen Zug und übergibt an seinen Nachbarn, das geht reihum so lange bis einer das Rundenende verkündet. Bei dem Beginn einer neuen Runde findet ein Tag-/Nachtwechsel statt, der Einfluss auf die Magie, die Bewegung und auf die Monster im Lande hat. Ist ein Spieler am Zug spielt er Karten von seiner Hand, die ihm Bewegungen auf dem Spielfeld, Angriffe gegen Monster oder Interaktionen mit Dörfern, Städten oder dergleichen ermöglichen. Jede Karte verfügt dabei über 2 Varianten, wobei die erste stets eine schwächere Möglichkeit ohne Kosten und die zweite eine mächtigere mit Kosten ist. Gezahlt wird dabei in Mana, welches in 6 Farben und 3 Formen verfügbar ist. Zusätzlich können einen Einheiten bei diesen Aktionen unterstützen. Ist der eigene Zug zu Ende zieht man wieder auf seine Handgröße auf, bis der eigene Kartenstapel aufgebraucht ist.

Je nach Szenario, von denen es 11 Stück gibt, endet das Spiel nach einer gewissen Anzahl von Runden. Ziel des ganzen ist es meist mehr Ruhm als seine Mitspieler zu sammeln, gleichzeitig stellt der Ruhm die gesammelte Erfahrung dar, mit der man dann auch zusätzliche Talente erlernt, neue Karten erhält oder die eigene Rüstung verbessert.

Das zweite Regelheft erläutert die Regeln noch einmal detaillierter und bietet auf so ziemlich jede Frage auch eine Antwort, jedoch fehlt eindeutig ein brauchbarer Index, so dass man sich an viele Stellen fragt zu welchem Bereich das Problem gehört. Die Provokation eines Monsters, ist das Teil der Bewegung oder im Bereich der Monster zu finden?

Ansonsten gibt es an dem mitgelieferten Material wenig zu bemängeln. Anders als bei vergleichbaren Spielen ist die Schachtel sehr gut aufgeräumt und auch sämtliche Marker aus Pappe sind bereits sauber ausgestanzt. Die Figuren sind ordentlich gearbeitet und pre-painted. Die Qualität der Bemalung ist nicht berauschend, aber vollkommen aussreichend, zumal das ganze hübscher aussieht als wenn sie in plastikgrau wären.

Der Umfang dieses Spiel ist gigantisch, auch jetzt nach mehrmaligen spielen ist längst noch nicht alles erkundet und entdeckt. Der oben beschriebene Spielablauf umreisst nichtmal einen Bruchteil der gesamten Möglichkeiten und Varianten, wie das arbeiten mit Resistenzen, Städte eroberung, Beliebtheit unter der Bevölkerung und, und, und... Allein die Mechaniken laden zum experimentieren ein und das offene System schreit schon danach selbst Szenarien zu entwerfen.
Trotz des Volumens bleiben die Regeln stets überschaubar und man fühlt sich von selbigen höchstens zu beginn ein wenig erschlagen.

Fazit:
Wer es ein wenig komplexer mag sollte sich das Spiel auf keinen Fall entgehen lassen, man verpasst sonst wirklich was.
Für allen denen Agricola schon zu anstrengend war sollten lieber die Finger davon lassen oder es ggf. bei Freunden mal ausprobieren.

Einziges Manko, irgendwann ist das Spiel dann auch vorbei.
Aber man kann ja wieder von vorne anfangen, diesmal vielleicht mit einem anderen Held, mal ganz fieß die Bevölkerung unterdrücken, Zauberer werden oder, oder, oder....
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Spiel!, 26. Juni 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Mage Knight ist eine absolut gelungene Mischung aus unterschiedlichen Spieltypen und bietet dabei eine ganz eigene Handschrift!

Es gibt vier unterschiedliche Mage Knight (mächtige Helden) ausgerüstet mit ihrem Basiskarten (wobei diese bis auf eine Karte identisch sind, diese eine Karte bietet einen verstärkten Effekt der Standard Version). Im laufe des Spiels sammeln die Helden durch das besiegen von Orks/Drachen/Zauberer und weitere Gegner Ruhm. Je mehr Ruhm um so mächtiger werden die Mage Knight, denn sie steigen Stufen auf und erhalten dadurch neue Fähigkeiten (jeder Mage Knight hat hier unterschiedliche Fähigkeitsplätchen zur Verfügung, wodurch sie sich gänzlich anders gestallten lassen). Auch bekommt man stärkere Karten um sein Basisdeck zu vergrößern und mächtiger denje werden zu lassen. Doch aufgepasst, nimmt man in einem Kampf Schaden bekommt man Verletzungskarten und diese verstopfen die Kartenhand. Das gute ist das man bei Mage Knight jede Karte (außer Verletzungen) für alles benutzen kann (dann ist sie nur nicht so effizient) und es wird noch besser, denn jede Karte bietet eine normale und eine starke Variante. Allerdings benötigt man für die starke Version Mana und das ist gar nicht so leicht zu bekommen aber es lohnt sich.

In Mage Knight optimiert man aber nicht nur sein Kartendeck, nein, man muss auch die Landschaft erkunden (die sich in jedem Spiel anders gestaltet), dabei muss man für unterschiedliches Gelände mal mehr und mal weniger Bewungspunkte aufbringen. Hier warten dann die unterschiedlichsten Herausforderungen, von Dörfern und Klöstern, in denen man Heilung erhalten kann oder Einheiten rekrutiert, über Burgen und Magiertürme, die erobert werden wollen um stärkere Einheiten oder gar einen der begehrten mächtigen Zauber zu bekommen. Aber Achtung, durch Eroberungen leidet unser Ansehen in der Bevölkerung und dadurch auch die Bereitschaft derer die Mage Knight zu unterstützen, doch zum Glück steigt unser Ansehen wenn wir marodierende Orks oder Drachen besiegen. Auch gibt es Abenteuerorte wo lohnenswerte Belohnungen auf einen warten wenn man die Herausvorderung besteht. In den meißten Szenarien geht es am Ende darum Städte einzunehmen und diese werden gleich von mehreren Feinden auf das schärfste bewacht, ein echt schwerer Brocken.

Sehr schön gelungen ist der Tag/Nacht Rhythmus so gibt es kleine aber feine Unterschiede vor allem kann man nur bei Nacht die mächtigen Zauber voll ausschöpfen, am Tag ist es hingegen etwas leichter das passende Mana zu bekommen.

Nun hab ich schon einiges geschrieben, aber noch nicht ein mal einen Kampf gegen die Horden der Feinde angerissen. Warum, weil das beste immer zum Schluss kommt! Der Kampf läuft in 4 Phasen ab.

1. Belagerungs/Fernangriff - Hier kann man den Gegner wegpusten bevor er etwas ausrichten kann.
2. Blocken - Jetzt gilt es den Gegner erfolgreich abzublocken.
3. Schaden - Hat man nicht erfolgreich geblockt bekommt man nun die Quittung in form von Verletzungskarten.
4. Angriff - Jetzt kann nochmal auf den Gegner einhauen um einen Sieg zu erzielen.

Nun gibt es aber so einige Möglichkeiten die einen Kampf noch beeinflussen. Gegner die sich in Burgen und ähnlichen verschanzen sind in Phase 1 viel schwerer zu besiegen. Dann gibt es da noch Eis- und Feuer-Angriff/Block und so mach ein Gegner ist auch flink, giftig, brutal...alles Elemente die einen Kampf beeinflussen. Richtig spannend wird es dann wen man gleich gegen mehrer Gegner (wie bei einem Stadtüberfall) antreten möchte. Hier kann es schon mal vorkommen das die Planung einige Minuten in Anspruch nimmt aber genau das ist die Würze denn manchmal quetscht man aus seinen Möglichkeiten alles heraus um einen scheinbar unmöglichen Kampf doch zu gewinnen.

FAZIT:
Mage Knight - ist keine leichte Kost!
Jeder der auf komplexe Spiele mit viel Tiefgang steht ist hier aber an der richtigen Stelle, vorausgesetzt er bringt die nötige Zeit mit und ist dem Fantasysetting zugeneigt.
Taktiker und Strategen werden hier eine spannende und abwechslungsreiche Herausforderung finden.
Wer gerne mal alleine eine Herausforderung beschreiten möchte findet hier einen wahren Schatz, denn Mage Knight lässt sich geradezu perfekt Solo spielen.
Familien- und Gelegenheitsspieler könnten mit der Vielfalt durchaus ihre Probleme bekommen und in der (scheinbaren) fülle an Regeln zu versinken. Dabei gibt es eine super Schritt für Schritt Anleitung, die sich dennoch über einige Seiten hinzieht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heroes of Might and Magic als Brettspiel, 3. April 2013
Von 
T. A. Radermacher (Salzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Mage Knight ist ein komplexes Strategiespiel, bei dem man in Manier von Heroes of Might and Magic (PC-Spiel) zu Eroberungszwecken in ein unbekanntes Land verfrachtet wird. Das ganze macht sowohl im Team kooperativ als auch gegeneinander und sogar alleine einen Heidenspass und fordert die grauen Zellen heraus. Jeder Zug ist wie ein kleines Puzzle, das gelöst werden möchte.

Damit man möglichst effizient durch die feindliche Landschaft zieht, sollte man seine Handkarten und sein Deck im Laufe des Spieles optimieren. Am Anfang geschieht dies durch Levelaufstiege beim Besiegen von leichten Feinden wie z.B. Orks oder den Kauf von fortgeschrittenen Aktionen in Klostern. Später (oder durch geschicktes Kombinieren und ein bisschen Glück gleich am Start) kann man seinem Deck mächtige Zaubersprüche und Artefakte einverleiben, mit denen man auch am Anfang noch unbezwingbare Städte (das finale Ziel) erobern kann.

Insgesamt ist dieses Spiel innerhalb kürzester Zeit zu einem meiner absoluten Lieblinge geworden. Klare 5 Sterne!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super..., 2. Januar 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Eins vorweg ich bin komplett neu in dieser "Szene" und habe zuvor null Erfahrung mitgebracht!!!

Also...

Ich musste mich aufgrund meines budget entscheiden zwischen Descent (2te Edition) und Mage Knight. Daraufhin habe ich mich mit einem Freund geeinigt das er sich Descent kauft und ich Mage Knight.

Gleich am ersten Abend haben wir uns getroffen und wollten mit Mage Knight anfangen. Das ging leider völlig in die Hose. Wir wurden von den Regeln regelrecht erschlagen. Eine vernünftige Runde war somit nicht möglich.

Somit haben wir Descent an diesen Abend gezockt. Und ja es war einfacher und macht richtig Spass!
Descent ist auch ein tolles Spiel!

Trotzdem habe ich Mage Knight noch nicht abgeschrieben da ich genau wusste auf was ich mich da einlasse weil ich im Geschäft sehr gut beraten wurde.

Am nächsten Tag habe ich die Regeln studiert. Ich habe Sie gelesen, gelesen und nochmals gelesen. Dazu habe ich mir auch Videos auf Youtube angeguckt.
Und tada... Die mühe hat sich gelohnt. Das Spiel macht richtig viel Spass! Sogar der solo Modus (über den ich zuvor gelacht habe) macht Spass. Und ja mir hat es auch irgendwie spass gemacht die Regeln zu studieren...

Fazit:
Es ist ein super Spiel... Aaaaaaber....
1. Man sollte zeit mitbringen.
2. Wenn man es sich gerade neu gekauft hat erst einmal par solo runden spielen bevor man mit Freunden anfängt... (Meine Empfehlung)
3. Mit freunden die das Spiel das erste mal spielen unbedingt das anfangs Szenario spielen!!!
4. Wenn man es dann den freunden erklärt auch bisschen Zeit mit einberechnen...
5. Das mit niemanden spielen der schon mit Risiko überfordert ist... ^^
Ansonsten 5 von 5 Sterne von mir.
Ein wirklich sehr schönes und durchdachtes Brettspiel!

Ach übrigens...
Wenn mich jemand fragen würde was besser ist Descent oder Mage Knight wäre meine Antwort vermutlich folgende:
Diese Spiele sind der massen unterschiedlich. Man kann das eine nicht mit dem anderen vergleichen. Beides sind top Spiele und eigentlich müsste man beide in seinem Sortiment haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für Casual Gamer..., 18. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Vorneweg: ich kenne Mage Knight, das "Figurensammelspiel" nicht. Insofern kann ich -und darum geht es ja hier auch- nur das Brettspiel bewerten.

Zunächst zu den Regeln: sie sind umfangreich, das ist richtig. Man muss schon einiges an Zeit investieren (2-3 Stunden), um durchzusteigen. Einfach losspielen ist m.E. nicht drin, aber wer sich so ein Spiel kauft und das erwartet, hat auch was falsch gemacht ;-)

Ich habe oft gelesen, dass die Regeln so schrecklich schlecht beschrieben seien. Das ist für mich nur teilweise nachvollziehbar. Wenn man sich -und das steht explizit im "Game Walkthrough"- daran hält, erst einmal eine Art "Tutorial" zu spielen, nämlich benannten "Walkthrough", kommt man sicher ins Spiel. Mich persönlich hat es etwas verdutzt und ich finde es auch etwas unbequem, dass im eigentlichen Regelheft nicht etwa alle Regeln schön übersichtlich zum Nachschlagen untergebracht sind, sondern fast ausschließlich die Regeln, die nicht im Walkthrough erklärt wurden. Heisst, man muss oft in beiden Heften nachschlagen, wenn man etwas sucht.

Was ich sehr hilfreich fand, sind die Videos "im Internet" (hoffe mal, jetzt wird nicht gleich zensiert), in denen Mage Knight kurz, aber ganz gut erklärt wird. Das ersetzt zwar nicht das Regeln lesen, hilft aber, um einen Gesamtüberblick zu bekommen.

Mage Knight ist optisch und von der Verarbeitung her sehr schön aufgemacht, der Preis in meinen Augen absolut gerechtfertigt. Etwas nervig, dass man aufgrund der vielen verschiedenen Karten, die spieltechnisch bedingt den gleichen Rücken haben müssen, darauf achten muss, dass nach dem Spiel die jeweiligen Karten (Blood, Artifacts, Actions, Spells) wieder auf ihre Haufen kommen, aber wirklich schlimm ist das auch nicht.

Zum Spiel selbst:

Sehr komplex und hat auch seine taktischen Finessen. Strategie findet meines Erachtens nicht statt, weil einfach der Zufallsfaktor durch die Karten zu hoch ist. D.h. man wägt eher ab, welcher aktuelle Zug der cleverste ist und plant weniger x-Züge im Voraus, allenfalls grob und wenn man genau weiss, welche Karten noch in seinem Deck sind (könnte ich mir vorstellen, wenn man das Spiel 20x gespielt hat und die Karten alle kennt). Ich habe es nun 7x gespielt und kenne bei weitem nicht alle Karten. Der Abwechslungsreichtum kommt auch hauptsächlich durch die Karten, weniger durch die Szenarien, die sind sich durchaus ähnlich. Für mich unterscheiden sie sich vor allem in Coop und Versus, und dann noch in der Länge, der Rest sind kleinere Features, die aber das Spiel nicht großartig ändern.

Zur Länge des Spiels: lässt sich durch die Szenarien bestimmen. Wir brauchen zu dritt, je nach Szenario inzwischen (nachdem alle die Regeln intus haben) zwischen 3 und 5 Stunden. Ist ein neuer Spieler am Tisch, würde ich noch einmal eine Stunde draufschlagen für die Erklärungen.

Zu den Pros / Contras:

+ klasse Fantasy-Setting, sehr schön in Szene gesetzt, sehr schöne Aufmachung
+ die vier Charaktere spielen sich tatsächlich unterschiedlich (merkt man aber m.E. erst nach ein paar Spielen, wenn man regelsicher ist)
+ nach sieben Spielen immernoch abwechslungsreich und spannend
+ trotz Zufall durch Kartenziehen/Zufallsmonster gewinnt am Ende doch meist der-/diejenige mit der cleversten Taktik

+/- Regeln sind m.E. (sehen andere ganz anders!!!) gut erklärt und wenn man das Forum/YouTube (s.o.) nutzt, kommt man schnell 'rein... so schnell es eben bei der Masse an Regeln geht
+/- ein Spiel für Hardcore Gamer, "Casual-Siedler-von-Catan-Freunde" werden wenig Spaß und auch wenig Chancen haben
+/- durch die Komplexität muss man Mage Knight aus meiner Sicht mit einer festen Spielgruppe spielen, damit jeder wirklich fit in den Regeln ist und das Spielniveau sich anheben kann. Stark wechselnde Gruppen stelle ich mir wegen der Regelerklärerei nervig vor und ich würde auch tippen, dass ein Wissensvorsprung von 2-3 Spielen sich auch in der Reihenfolge der Endstände manifestiert

- Vielleicht liegt es an unserer Spielweise, aber man spielt schon eher nebeneinander, als wirklich interaktiv. Es gibt zwar PvP-Kampf, aber der lohnt m.E. nicht wirklich, also sammelt man lieber Fame (=XP) durch Dungeons/Monster etc. Das gilt insbesondere, wenn man zu zweit spielt.
- Organisation der Regeln könnte besser sein

Das ist es auch schon, mehr Negativpunkte fallen mir ad hoc nicht ein.

Anbei noch als Vergleich, welche Art Spiele wir sonst so spielen:

18x (Eisenbahnsimulationen)
Village
Agricola
Caylus
Dungeon Twister

sind unsere Favoriten. Wobei man sagen muss, dass in dieser Reihe Mage Knight das "unstrategischste" ist, damit kein falscher Eindruck entsteht.

Insgesamt gefällt mir Mage Knight sehr gut, was man auch schon daran sieht, dass ich es mit 2-4 Leuten jetzt mehr als ein halbes Dutzend Male gespielt habe. Das sagt auch schon einiges: wir probieren recht viel aus und wenn ein Spiel uns nicht gefällt, fliegt es fast immer nach der ersten Testrunde wieder 'raus.

Hoffe, die Infos helfen hier und da & viel Spaß mit Mage Knight :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spiel!, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Ein sehr gutes Spiel!

Am Anfang sollte zumindest einer der Mitspieler sich genügend Zeit nehmen um das Regelheft durchzulesen.
Danach können die Regeln (wenn sie einer erklärt) relativ leicht in einem Einsteigerspiel (fast ein geführtes Tutrial) gelernt werden.
Am Ende des 1. Spiels ist man dann fest in der Spielwelt gefangen und will sofort ein neues Spiel starten.

Besonders für Spieler die nicht zu sehr vom Glück anhängig sein wollen, bietet Mage Knight eine großartige Möglichkeit. Wie in anderen Rezessionen schon beschrieben, spielt der Zufall schon eine Rolle (Karten ziehen, Landschaft "bauen" , Kristalle, etc) aber es dient in erster Linie dazu das Spiel abwechslungsreich zu gestalten.

Zum Zustand und Qualität der einzelnen Teile kann ich mich nur positiv äußern. Die Figuren sind sehr schön und auch gut eingepackt und somit beim Transport gesichert ( anders als wie bei Runewars, wo bei mir schon einige Figuren verbogen sind).

Alles in allem ein sehr gutes Spiel und ich kann es nur weiterempfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut!, 1. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Eigentlich müsste ich einen kleinen Abzug an Punkten geben, da bei mir die Übersichtskarten fälschlicher weise auf polnisch anstatt auf deutsch mitgeliefert worden sind, doch nachdem ich heute morgen Pegasus-Spiele deswegen angeschrieben hatte bekam ich innerhalb von nicht einmal 20 Minuten eine Antwort, dass mir die falsch gelieferten Karten umgehend ersetzt werden.

Das Spiel selber macht riesig viel Spaß und man ist immer schon ein bisschen traurig wenn eine Partie rum ist. Ich kenne noch nicht alle Spielmechanismen doch ich denke dass mir das Spiel weiterhin sehr viel Freude bereiten wird.
Jeder spielt mit, man benötigt keinen Spielleiter oder Dungeon-Master und man kann das Spiel in verschiedenen Modi spielen, darunter ein Koop-Modus, Solo, oder gegeneinander.
Mage-Knight ist einfach ein grandioses Spiel, dass wirklich in keiner guten Sammlung fehlen darf und bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung für alle, die nicht davor zurück schrecken 20 Seiten Einleitung zu lesen - denn es lohnt sich wirklich.

Hier jetzt nochmal wichtige Punkte die ich immer vermisse wenn ich nach solchen Spielen suche:
- alle Spieler nehmen die Rolle eines Helden ein (KEIN SL)
- 1 bis 4 Spieler im Solo, Kooperativ oder Gegeneinander
- Tag-Nacht-Wechsel
- dynamisches Spielbrett (keine Partie wird der anderen gleichen)
- 4 Helden (mit leicht abweichenden Fähigkeiten)
- nettel Level-System
- 4 Heldenminiaturen
- 4 Stadtminiaturen
- Gegner werden mit Runden Plättchen dargestellt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen wurden enorm übertroffen, 12. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Absolut geniales Spiel, mit viel Tiefgang.

Viele Regeln zu beachten, die allerdings alle ziemlich intuitiv sind. Für unentschlossene empfielt es sich auf jeden Fall, die Foren auf boardgamegeek.com durchzuschauen, um die Entscheidung zu erleichtern.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Spiel!, 26. September 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight (Spielzeug)
Zum Spielablauf brauche ich wohl nichts zu sagen, das haben "Benjamin T." und "borg029un03" super gemacht.
Ich möchte mich nur auf meine Meinung bzw. meine Erfahrung beschränken...
vorweg: Kaum ein anderes Spiel hat mich so gefesselt wie dieses.

Beim Lesen anderer Rezensionen bin ich ziemlich neugierig geworden,
doch konnte ich mir nicht vorstellen, dass ein Brettspiel all die Elemente eines RPGs wie das Erkunden einer riesigen Fantasy-Welt mit einem Helden, das Sammeln von Erfahrungen und neuer Fähigkeiten, durchdachtes Kampfsystem, das Anheuern von weiteren Einheiten, Tag-Nacht-Wechsel, Magie und.. und.. und.. zu vereinen schafft.
Aber genau das gelingt Mage Knight perfekt.
Ich bin einfach fasziniert, wie man in dieses Abenteuer eintaucht und die Atmosphäre und die Freiheit den Spieler nicht mehr loslassen.

Die große Vielfalt des Spiels und die Menge an vielen Möglichkeiten zu handeln benötigen natürlich viel Zeit zum Erklären und Verstehen, sind aber alle leicht verständlich, lasst euch also von den zwei Spielanleitungen (schon fast Spiel"lektüren") nicht abschrecken.

Ein großartiges Brettspiel, welches als einzigen negativen Kritikpunkt die sehr lange Spielzeit hat.
Aus dem Grund kam ich leider nur wenige Male zu dem Genuss und diese dauerten stets 5-6 Stunden.
(Natürlich hängt die Spielzeit von der Erfahrung der Spieler und vom gewählten Szenario ab)
Doch von Langeweile war in diesen Stunden Mage Knight nicht die geringste Spur.
Auch wenn das Spiel rundenbasiert abläuft und ein anderer Spieler an der Reihe ist, so überlegt man entweder wohin die Reise nun als nächstes gehen soll, welch Gefahren man trotzen will oder man hilft den Gefährten bei ihren Überlegungen.
So oder so, Spaß und Spannung sind immer da.

Der Punkt Langzeitspaß spielt für mich beim Kauf eines Spiels eine sehr große Rolle und die Motivation in Mage Knight ist dank
des enormen Umfangs sehr hoch. Kein Abenteuer gleicht dem anderen und das Streben nach höherer Stärke und mächtigeren Zaubern locken stets auf`s Neue.

Die Qualität des Materials ist sehr gut, Pappmarker und die Spielbretter sehr stabil, Karten vermutlich aus Leinenpapier (oder ähnlichem), Kunststoffteile einwandfrei (wobei die Heldenfiguren etwas aus der Reihe der sonstigen sehr guten Verarbeitung fallen, da unsaubere Bemalung und aus weichem Kunststoff).

Preis/Leistung top.

Ich bereue den Kauf keinen Moment.
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Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight
Gebraucht & neu ab: EUR 69,99
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