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TOP 1000 REZENSENTam 8. Dezember 2012
Die exzentrische alternde Künstlerin Hannah (Isabelle Huppert) will als Fotografin eine neue Karriere starten und missbraucht ihre 11-jährige Tochter Violetta (Anamaria Vartolomei)als Fotomodell. Die Fotos, die zu Beginn noch schwül erotisch sind, driften bald in den Grenzbereich der Pornographie ab.
Violetta ist zunächst ein williges Fotomodell, da sie so die Liebe ihrer Mutter erlangen und diese an sich binden will. Doch je zügelloser die Bilder werden, umso deutlicher wird auch Violetta, dass ihre Mutter auf krankhafte Weise nur auf sich selbst bezogen ist und Violetta kaum aus der Rolle des Objekts in die der Tochter wechseln kann. Aber so oder so kann eine verlorene Kindheit nicht zurück gewonnen werden.
Es fällt leicht, die Aussagen im Film zu verallgemeinern und moralisierend auf heutige Verhältnisse hinzuweisen. Interessant aber ist, dass Eva Ionesco diesen Film mit autobiographischen Details versehen hat. Sie selbst wurde im Alter von 11 Jahren als jüngeste Lolita im Playboy nackt abgebildet und kämpft noch heute um die Herausgabe der Fotos, die im Besitz ihrer Mutter sind. Gleichwohl gelingt es ihr, im Film nicht in Schuldvorwürfen und Betroffenheit abzugleiten, sondern sie erzählt in subtiler Bildsprache vom viel zu frühen Ende ihrer Kindheit.
Die Bilder sind eindringlich und Isabelle Huppert und Anamaria Vartolomei spielen ihre Rollen absolut überzeugend. Der Film nähert sich dem Tabu der Lolita, die Grenze wird angekratzt aber letzlich nicht überschritten. Ein empfehlenswerter Film.
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am 31. Mai 2016
Der im Jahre 2010 gedrehte Film der Regisseurin Eva Ionesco handelt von ihrer eigenen Kindheit, in der ihre Mutter Irina, eine Fotografin, Mitte der 70erjahre eine gewisse Berühmtheit mit ihren Fotos erzielte. Im Film nennt sie sich Violetta, gespielt von der beim Dreh noch 10jährigen Anamaria Vartolomei, die Mutter Hannah wird von der großartigen 58jährigen Isabelle Huppert verkörpert.

Hannah ist eine mäßig erfolgreiche Fotografin, die von ihren erotischen Fotos kaum leben kann. Sie lebt mit einem Maler zusammen und bekommt von ihm einen Fotoapparat geschenkt, mit dem sie ihre Tochter als Model entdeckt. Violetta wird überwiegend von ihrer Urgroßmutter erzogen (die Muter von Hannah verstarb bei deren Geburt), einer Frau, die lebt wie auch heute noch viele ältere Frauen aus den ehemaligen Ostblockstatten aus ländlichen Regionen, für die die Zeit in der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts stehengeblieben zu sein scheint.
Hannah macht aus der Tochter, mit platinblondem langen gewellten Haar, durch Kajal und Lidschatten größer erscheinenden Augen und knallrotem Lippenstift eine kindliche >femme fatale<, die sie in toller Kleidung, aber auch in Unterwäsche in verführerischen Posen in Dekos mit Blumen vor scharzem Hintergrund ablichtet und mit den Fotos Geld verdient, ein Model, das nur noch Model zu sein hat, nicht mehr Kind sein darf. Schon bald gibt es Gerede in der Schule, in der die aufgebrezelte Violetta wie ein Ara unter Graupapageien wirkt, und die Forderungen an das Mädchen durch ihre gefühlskalte, asexuell dargestellte Mutter werden immer obszöner. Die Beine sollen weiter gespreizt werden, die Unterwäsche ausgezogen, und auf einer Reise nach London posiert die Kleine sogar mit einem jungen Mann in eindeutig zweideutigen Posen, wird betatscht und soll sich dem Typen sogar nackt präsentieren. Mit zunehmender Dauer dieser perversen Modelkarriere sträubt sich Violetta mehr und mehr gegen die Forderungen der Mutter, im Film möglicherweise gar konsequenter als tatsächlich Eva Ionesco in ihrer Kindheit.
Ende der 70erjahre wird Hannah das Sorgerecht entzogen, Violetta kommt in ein Heim und eine Pflegefamilie.

Eva Ionesco be- (und ver-?)arbeitet in "I'm not a f**cking princess" ihre eigene Kindheit mit einer Mutter, die ihre Tochter als kindliches Pin-Up-Girl und laszive Femme Fatale in Posen von Marlene Dietrich als Nymphchen chic oder wenig bekleidet fotografierte. Wie die gleichaltrige Lara Wendel spielte sie sogar in einem Sexfilmchen mit, welches erst 2006 auf dem Index landete, Auszüge aus einem Film mit einer splitterfasernackten Kindfrau habe ich Ende der 70erjahre in einer Fernsehdokumentation gesehen. Und eine Fotostrecke im PLAYBOY, das spricht wohl Bände, ich wette, dass man mit den Exemplaren heute viel Geld verdienen kann.
Eva Ionesco zeigt sich als Violetta in einer Kindheit, die durch eine gefühlskalte, oft abwesende Mutter, von der sie nie wusste, wann sie wieder auftaucht, geprägt wurde. Liebe und Umarmungen erhielt sie nur von der Urgroßmutter, die aber einer anderen Zeit verhaftet war, ihre Mutter spielte nie mit ihr als Kind, sondern zwang sie förmlich zu der Karriere als Erotikmodel, ihre Fotos hat die Mutter bis dato noch nicht herausgerückt.
Wie wahr kann solch eine autobiographische Darstellung sein? Die Fotos der "großen Künstlerin" Irina Ionesco, die ihre Tochter immer wieder beschwört, man müsse sich aus dem Mittelmaß herausheben, von Kunst und künstlerischer Freiheit redet, welche die neidischen Mitmenschen der Umgebung nicht verstehen würden, sind großartig fotografiertes Material zur Befriedigung pervertierter Männerträume von Kindfrauen, sexueller Fantasien von verführerischen Nymphchen, und zu werten als Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen. Der berechtigte Hass auf eine Frau, die für das Mädchen schon bald nicht mehr ihre Mutter ist, und vielleicht auch eine gewisse Scham mögen dazu geführt haben, dass die Mutter in dem Film noch schlechter wegkommt. als sie sowieso schon war, und ihren Widerstand gegen die Aktivitöten der Mutter, die die Tochter als Sexobjekt nissbrauchte und vermarktete, mag in Film energischer dargestellt sein als in der Wirklichkeit. Hier mag Absicht von Eva Ionesco, aber auch ein verständlicherweise selektives Gedächtnis Ursache sein.

Bei der Bewertung des Filmes taucht ein Problem auf: Nach anfänglichen reibungslosen Fotosessions zeigt der Film schon bald, wie die Mutter versucht, Grenzen zu überschreiten, gegen die sich die Tochter dann zunehmend erfolgreich wehrt, und im Film werden überschrittene Grenzen wie Fokus auf den nackten Unterleib des Mädchens auch nicht für uns Zuschauer sichtbar gezeigt, trotzdem ist immer die Möglichkeit gegeben, dass der Film genau die Gelüste bedient, die Eva Ionesco als Missbrauchsobjekt geißeln will.

Möglicherweise übertrieben ist auch die Darstellung, dass Violetta/Irina nur noch auffallend geschminkt und gekleidet zur Schule geht und auch zuhause fast nie in normaler Mädchenkleidung und ungeschminkt zu sehen ist, möglicherweise hat Eva ihre Kindheit aber auch fast nur noch so in Erinnerung.
Ich bin auf den Film beim Stöbern nach Filmen mit der großartigen Isabelle Huppert aufmerksam geworden, wäre ich auf ihn mit einer unbekannten Darstellerin als Irina Ionesco gestoßen, hätte er mein Interesse wahrscheinlich nicht geweckt. Und Isabelle Huppert spielt wieder einmal großartig, in jeder Sekunde ist sie die kalte, egozentrische Frau, die als Fotografin Ruhm und Anerkennung in der Welt der Künstler und Künste ernten will, nach Verboten weiter Fotos der Tochter unter der Hand verhökert und für die die Tochter, die sie doch ach so lieb habe, uninteressant wird, wenn sie nicht mehr als Model zur Verfügung steht.
Umwerfend ist auch die junge Anamaria Vartolomei, von Haus aus und ungeschminkt eine hübsche 10jährige, die hier als Kindfrau die Posen einnimmt, die ihre Mutter ihr souffliert, andererseits aber auch jedesmal energisch "aus der Rolle fällt", die die Mutter sie spielen lässt, wenn für sie nicht mehr akzeptable Posen oder Nacktheit gefordert werden, die junge Darstellerin kann nicht nur toll im Sinne des Vamps posieren, sondern auch überzeugend ein Mädchen spielen, das auch wie ein normales Mädchen in dem Alter sein will und um ihrer selbst geliebt werden möchte. Natürlich hat sie als Violetta anfangs auch Spaß an dem Verkleiden und Posieren, welches Mädchen hätte das nicht, aber sie überzeugt genauso als Kind, das nicht nur arbeiten will, einfach mal keine Lust hat, auch wenn die Shootings noch "harmlos" sind, was für die Mutter völlig inakzeptabel ist, erst die Arbeit, dann das Vergnügen, und das scheint sowieso selten und für die Mutter mehr Pflichtübung.

Auf der Rückseite der DVD-Hülle wird behauptet, dass ".....ganz aktuelle Fragen aufgeworfen werden:Wie fühlen sich ganz normale Mädchen zwischen Schönheitswahn und Castingshowfieber? Wie weit darf eine Mutter gehen - wann wird Förderung zu frühkindlichem Karrierewahn?"
Das ist für mich und vielleicht auch Eva Ionesco nicht das Thema des Filmes. Der Mutter geht es nicht um die Karriere des Kindes, sondern die eigene Karriere, und bei Violetta liegt kein Schönheitswahn vor, sondern nicht ungewöhnlicher Spaß an Verkleiden, spielerischem Posieren, Spielen einer Starrolle wie Marlene Dietrich, es geht überhaupt nicht um Casting und Karrierewahn auf Seiten des Mädchens, für die ein Spiel zu bitterem Ernst wird, da die Mutter nicht mit ihr spielt, sondern sie brutal für die eigenen Zwecke auf moralisch verwerfliche Weise instrumentalisiert. Förderung ist nie zu sehen. Der Film ist eine Abrechnung mit Evas Mutter Irina und einer fast pädophilen Sexindustrie, die nicht nur volljährige Frauen auf junge Mädchen trimmt, sondern wie hier und bei Lara Wendel Mädchen vor oder zu Beginn der Pubertät missbraucht.

Vor allen Dingen wegen der beiden wunderbar spielenden Darstellerinnen hat mir der Film sehr gut gefallen, ob die Relation zwischen dem erotischen Posieren und dem Widerstand des Mädchens gegen diese Mutter dem Thema angemessen waren, muss jeder für sich entscheiden.

Doc Halliday
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am 5. März 2014
Natürlich kenne ich die Fotografien von Irena Ionescu. Ich kenne auch die Fotos mit ihrer Tochter und war als damals jugendlicher Hobbyfotograf von ihrer Arbeit begeistert. Dieser Film verunsicherte mich jedoch im Nachhinein in der Bewertung ihrer Arbeit. Fotografisch gut, menschlich sehr fragwürdig. Ich habe schon damals nur die Fotografien gekannt, von der Fotografin bzw. deren Modellen erfuhr ich damals nichts. Ein sehr wichtiger Film - gerade auch in der heute wieder auftauchenden Debatte zwischen Kinderschutz und Kunstfreiheit.
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am 30. März 2012
Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.
Sonst mag ich den Französischen Film nicht sonderlich, (selbst die fabelhafte Welt der Amelie fand ich nur Mittel) aber der ist großartig.
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am 23. August 2014
sehenswerter film nach wahren ereignissen um eva ioneso. leider nicht in frz. sprache und nicht mit untertiteln, nur in deutscher sprache. optionale originalversion wäre wünschenswert.
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am 21. Januar 2013
Isabelle Huppert spielt glänzend in jeder ihrer Filme, immer etwas Erotik und auch Traurigkeit. Großartige Schauspielerin egal in welcher Rolle
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am 13. Januar 2013
Der Film ist sehr interessant, aber nicht der "burner".
Hat mich nicht vom Sessel gehauen, aber sehr informativ und teilweise tut mir das Mädel leid...
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