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am 26. Dezember 2006
Legende ist ein wirklich sehr schöner Fantasy-Film, der zwar an heutige Maßstäbe wie Herr der Ringe nicht herankommt, aber trotzdem sehr schön gemacht ist. Man muss auch daran denken, daß dieser Film aus dem Jahr 1985 stammt!

Über den Film:

In dem Film geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse, wie es in Fantasy-Filmen immer so ist. Der Herr der Finsternis, gespielt von Tim Curry, versucht die letzten Einhörner zu töten, damit die Welt in Dunkelheit versinkt und er die Herrschaft über die Welt übernehmen kann. Deswegen machen sich die Kobolde auf den Weg in den magischen Wald, um sie auszurotten. Dieses Vorhaben will der Waldbewohner Jack, gespielt von Tom Cruise, verhindern und findet auf seinem Weg Unterstützung von einer Fee, Zwergen und Elfen.

Ich habe mir den Film seit meiner Kindheit schon unzählige Male angeschaut und finde die Geschichte jedes Mal sehr spannend, auch wenn die Geschichte eigentlich sehr kurz ist. Der Film kam bisher öfters passend zur Weihnachtszeit im Fernsehen. Ich habe mir die DVD trotzdem gekauft, weil er einfach gut in meine Sammlung passt. Tom Cruise glänzt in seiner ersten Hauptrolle. Tim Curry kommt auch hier wieder einmal als Bösewicht überzeugend rüber. Die Maskenbildner haben tolle Arbeit geleistet. Ebenfalls großes Lob an die Kulisse - Alles wirkt düster, kalt und beängstigend. Damals gab es noch keine so gute Computeranimation wie jetzt.

Zur DVD:

DVD Hülle standardmäßig aus Plastik, Einzel-DVD. Das Cover ist etwas zu dunkel ausgefallen, ist aber trotzdem gut gewählt.

Das Bonusmaterial ist sehr mager ausgefallen, was mich schwer enttäuscht hat. Es besteht lediglich aus dem englischen Kinotrailer. Das war's auch schon! Ein Blick hinter die Kulissen oder bei der Maske hätte ich mir gewünscht. Immerhin war das für damalige Verhältnisse ein sehr aufwendiger Film. Die Edition, die ich mir gekauft habe, kommt mit deutscher, englischer und spanische Sprache.

Mein Fazit:

Meiner Meinung nach ein sehr guter und für damalige Verhältnisse aufwendig gemachter Fantasy-Film, den ich mir besonders zur Weihnachtszeit gerne anschaue. Die Geschichte ist sehr kurz und hätte länger sein können. Enttäuscht hat mich das Bonusmaterial, weswegen es hier Punktabzug gibt. Es lohnt sich nicht besonders, sich die DVD zu holen. Aber wenn man den Film mag und ein Fan vom Fantasy-Genre ist, sollte man ihn auf jeden Fall in seiner Sammlung haben.
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am 22. August 2005
In den USA ist schon vor einigen Monaten eine Doppel-DVD erschienen, die nicht nur eine Fülle von vielen Extras enthält, sondern auch zwei verschiedene Versionen des Films. Einmal die Kinofassung, jedoch in der hierzulande nicht bekannten Fassung mit der Filmmusik von Tangerine Dream (isolated track available!), und dann den rund 25 min längeren Director's Cut mit der Musik von Jerry Goldsmith.
Diese Schnittfassung zeigt, was Ridley Scott hier eigentlich vorgeschwebt hat. Die Holprigkeiten in der Handlung sind geglättet, nun ist es ein Film aus einem Guss.
Ich finde zwar, dass es trotzdem kein richtig großer Wurf ist, denn einige Schwächen bleiben: die Charaktere, vor allem Jack (Tom Cruise) werden nicht richtig eingeführt; man weiß nicht, wer sie sind, was sie wollen, wie sie zu den anderen Figuren stehen.
Dennoch: in dieser Langfassung ist dieser Film sehenswert, macht Spaß und ist für alle, die Ridley Scotts Stil mögen, höchst sehenswert.
Meine 3-Sterne-Wertung ist für den ängstlichen oder lahmarschigen deutschen Verleih, der nach wie vor nur die Karo-einfach-Fassung verramscht und sich nicht traut, diese gelungene 5-Sterne-Edition auch hierzulande zu veröffentlichen.
PS: die Doppel-DVD ist über amazon.co.uk bzw amazon.com erhältlich - Region 1 und NTSC.
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am 17. Mai 2002
Leider macht man sich in Deutschland nicht oft die Mühe ältere Filme ordentlich auf DVD zu bringen. So wurde leider auch leider das Fantasy-Spektakel "Legende" mit Tom Cruise nur gerade noch "befriedigend" auf DVD gebracht. In UK und USA gibt es ein tolles DOPPEL-DVD-Set mit englischem Ton in "DolbyDigital 5.1" und einer Menge extras auf der zweiten DVD (Making of, Interviews, Behind the Scenes, Deleted Scenes, etc.). Daher rate ich jedem "wirklichen" Fan des Films von der deutschen DVD ab und rate zu dem Doppel-DVD-Set!
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am 21. Oktober 2002
Ich rede nur vom Film selbst: Ich denke, man muss sowohl Märchen als auch Fantasy mögen, um den Film geniessen zu können. Da ich mich für beides nicht zu alt halte, kann ich sagen: Je öfter ich den Film sehe, desto mehr mag ich ihn. Meiner Meinung nach stimmt alles: Die Handlung ist sehr poetisch und actionreich, die Inszenierung mit viel Liebe zu märchenhaften Details (plus Lichteffekte, Slow Motion...) gemacht, die Figuren spielen schön (nur Gump/Bennent wirkt manchmal künstlich) und scheinen wirklich zu leben, die Musik untermalt das Märchenhafte, aber auch die unberechenbare Natur, die Texte sind wunderbar... Besonders die Reime der kleinen Fieslinge (Blix!) sind wunderbar und passen vollendet in die Märchenwelt. Man kann vielleicht bekritteln, dass diese Märchenwelt eine Spur zu erwachsen erzählt wird, doch warum nicht. Das öffnet den Film für ein weiteres Publikum. Makellos. Und das alles ohne jeden Computer!
Die Gebrüder Grimm haben den Film sicher auch längst bei sich oben.
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am 15. Juli 2002
Legende ist ein Film, der seine Faszination aus wunderschönen Sets, stimmiger Musik, knuffigen Charakteren (sieht man mal von den Goblins und dem Teufel ab) und perfekter Regiearbeit bezieht. Die DVD wird dem nicht sehr gerecht: ein lieblos statisches Menü lässt einen den Film am besten gleich starten. Der Tipp hierzu: erst auf Deutsch ansehen, dann auf Englisch. Lily kommt hier eine Spur verspielter, Jack eine Spur zögerlicher und der Teufel eine Spur teuflischer daher. Schade, dass man solche Meisterwerke hierzulande so unbeachtet auf ein Medium bannt, dass noch viel mehr Spielraum bietet. Es muss ja nicht so opulent ausfallen wie bei Harry Potter. Trotzdem bleibt Legende ein zu Unrecht wenig beachtetes stimmiges Meisterwerk der Fantasy und ein Geniestreich von Ridley Scott. Tom Cruise braucht sich seines ersten großen Films nicht zu schämen, denn an ihm stimmt einfach alles.
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am 9. Mai 2003
Zuerst muss es gesagt werden, dass der Film als Fantasy-Klassiker zu zählen ist. Ridley Scott hat ein kleines Meisterwerk vollbracht, und mit der Wahl der Darteller ein super Händchen bewiesen. Tom Cruise in seiner ersten großen Hauptrolle ist wahrlich ein Volltreffer, sowie Tim Curry als Teufel mindestens ebenso überzeugend agiert.
Die Handlung ist einfach gestrickt, es ist der Fantasytypische Kampf zwischen Gut und Böse. Hier aber besonders liebevoll in Szene gesetzt. Vorallem sind es die zahlreichen schöne Bilder, die den Zuschauer immer wieder aufs neue beeindrucken.
Jetzt jedoch zur DVD!! 20th Fox muss sich hier den Vorwurf gefallen lassen, eine lieblose DVD auf dem Markt "geschmissen" zu haben. Bonusmaterial sucht man hier vergebens, auch ist das Menü eine herbe Enttäuschend. Wenn es die Sprachen nicht gebe, könnte man ja sogar fast zur Videokassette greifen.
Hier bin ich schwer enttäuscht worden, allen Fantasyfans wird es nicht anderes ergehen.
Dennoch kommen Fans des Genres nicht daran vorbei, "Legende" in ihrer Sammlung aufzunehmen.
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am 13. Dezember 2014
"Das Licht der Sonne ist mein tödlicher Feind",
- düster, in feuerrot flackerndes Licht getaucht ist der Anfang von "Legende".
Ein riesiger feucht glitzernder schwarzer Thron vor den Flammen eines marmornen Kamins, der mit seinen gigantisch fratzenhaften Steinskulpturen, wie das Ergebnis einer monströsen Zusammenarbeit zwischen Albert Speer und Hieronymus Bosch erscheint.
"Erst wenn das letzte Einhorn vernichtet ist, ist das Gute besiegt und die Welt fällt in ewige Finsternis"
Der Höllenfürst selbst , nur als schemenhafte Gestalt mit ausgestreckter Klauenhand zu sehen richtet hier die donnernden Worte an seinen Untergebenen.
Ein finsteres, gnomenhaftes Wesen, das ehrfürchtig vor dem Herrscher der Dunkelheit kniet:
"Schwärzer als die Finsternis ist meine Seele, Herr".
"Locke sie in eine Falle und bring mir das Horn der letzten Einhörner", und mit diesem fürchterlichen Befehl, der Licht in Schatten, Tag in Nacht, Gut in Böse verwandeln wird macht sich das koboldartige Wesen mit seinen Schergen auf um in einer paradiesischen Welt voller Liebe und Zuversicht, die feenhaften Wesen des Reinen und Schönen zu töten.
"Legende" - die unvergleichlich poesievoll traumhafte Reise in die Welt des Märchens, die Zeit der Wunder.
Von der ersten Minute an zieht uns Regisseur Ridley Scott in seiner vierten Regiearbeit in einen Kosmos der Magie. In einer kunstvollen Perfektion und detailliert berauschenden Atmosphäre, die seinesgleichen sucht.
Die ewige Hingabe an die Kraft des Wunderbaren, die traurig, wehmütige, dann wieder unheimliche und zuweilen direkt gruselige Atmosphäre schaffen ein Filmerlebnis , das bis heute begeistert.
Hier wird nicht persifliert oder modernisiert. Ridley Scott verbildlicht mit funkelnder Fabulierkunst die geheimnisvoll raunenden Mythen von Prinzessinnen und jungen Helden, von Fluch und Erlösung, von dem ewigen Kampf der Mächte des Lichts gegen die Finsternis.
Wenn das letzte Einhorn bereits in der Gefangenschaft des bösen Herrschers ist macht sich der junge Tom Cruise auf um die Welt des Lichts zu retten. Das ist gigantisch, berührendes Kino des baren Staunens.
Eine Farbenpracht und Opulenz , die dazu veranlassen könnte jedes einzelne Bild als Standbild genießen zu wollen.
Unzählige Szenen die unvergesslich sind. Der filigran schwebende Gesang von Prinzessin Lili (Mia Sara) , während die gleißend weißen Einhörner dazu auf der Lichtung ihre Mähne schütteln in einen Meer von Blüten.
Der beeindruckende in glitzerndes Sonnenlicht getauchte Zauberwald, der durch die Macht der Finsternis in ewiges Eis fällt.
Das kleine Bauernhaus und seine Bewohner- für immer in der Kälte erstarrt.
Die Schatten der knochigen, bösen Kobolde die sich geifernd einen Weg durch den meterhohen Schnee bahnen, und dann der satanische Tanz der gefangenen Prinzessin in schwarzen wallenden Gewändern durch die gigantisch furchterregenden Säulenhallen des verfluchten Schlosses.
"Legende" ist Sinnenkino pur. Ein unendlich schöner Filmschatz, durchdrungen mit geheimnisvoll betörender, dramatischer Faszination.
Sicherlich ist die Geschichte wenig überraschend und auf Archetypen reduziert.
Doch was Bilderkünstler Ridley Scott daraus macht ist ein hinreissend bewegender Märchentraum.
In der Vor -Ära der Computereffekte ist hier jedes einzelne Dekor, jede sogartige in Verzückung versetzende Bildkomposition ein Werk der phantastischen Maskenbildner und Ausstatter, die hier wirklich ein eigenes Universum erschaffen.
Sumpfhexen, so grausig, dürr und erschreckend ,wie man sie sich in kühnsten Phantasien nicht vorstellte, liebenswert verschrobene Trolle, kleine anmutige Elfen, ... und dann im letzten Drittel der Höhepunkt:
Der phänomenale erste Blick auf Tim Curry in der Gestalt der entsetzlichen Höllen-Kreatur ist unvergesslich.
Bei Luzifer, das ist fürwahr ein bizarr, dämonischer Belzebub, wie man ihn noch nie sah.
Die Maske- so perfekt, das jedes sardonische Grinsen, jedes Fletschen der Zähne so authentisch gänsehauterregend, wie möglich ist.
Ridley Scott bringt die gefährlichen, anrührenden Märchenwelten betörend realistisch auf die Kinoleinwand und in ihrer greifbaren Echtheit schlagen sie damit auch heute noch jeden Computereffekt.
Ein gutes Gespür für die Besetzung und Schauspielleistung, die trotz der oft zentimeterdicken Maske beeindruckend ist, beweist Ridley Scott ebenfalls. Die sinnlich unschuldige Mia Sara hat hier ihren ersten Leinwandauftritt als Prinzessin und auch Tom Cruise ist hier in einem seiner ersten Filme zu sehen.
Des weiteren David Bennent ("Die Blechtrommel" ) als kleiner Koboldkönig Gump und natürlich Tim Curry bei dessen feuerrot, animalischen Anblick das gefühlte Höllenfeuer dem Zuschauer die Schweißperlen auf die Stirn treibt .
Opulent, schaurig prunkvoll und gleichzeitig filigran, zart und universell in seiner Botschaft von der Kraft der Liebe ist "Legende". Ein Seelenfutter, das wie ein Feuerwerk der Träume das Staunen wieder erleben läßt.
Stilistisch, von der Farbgebung, Design dem Art Deco- ein barockes Meisterwerk, das spielend mit den artifiziellen Großtaten in Scotts "Alien" oder "Blade Runner" mithalten kann.
Leider war "Legende" an der Kinokasse wenig Erfolg beschieden.
Die Ära der Sagen und Märchenfilme ( man denke an " Kampf der Titanen", " Der dunkle Kristall", " Die unendliche Geschichte" oder " Krull") in einer Zeit des harten "Terminator" am abflauen.
Aufgrund der mageren Zuschauerzahlen fassten die Produzenten einen verhängnisvollen Entschluß.
Sie kürzten die Kinofassung um rund 18 Minuten.
Das macht den Film leider in der deutschen Fassung sehr holperig und etwas überhastet.
Sowohl die gesamte sagenhaft schöne Schlußszene, als auch viele wichtige, weil vertiefende Dialogzeilen fielen der Schere zum Opfer.
Glücklicherweise ist auf dieser BluRay in beindruckender Bildqualität der Directors- Cut ebenfalls enthalten.
Allerdings nur in englisch mit deutschen Untertiteln.
Ich rate dringend diese ursprünglich geplante Version anzuwählen, da erst dort die ganze Schönheit und Eleganz wirklich zum Tragen kommt.
Tauchen Sie ein in das Zauberreich der Träume.
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am 20. November 2002
Reden wir nur vom reinen Film: Einfach grandios!
Ridley Scott ist wirklich im Phantastischen Zuhause - genauso, wie er "Blade Runner" verstand, so herrlich düster und opressiv zu inszenieren, so meisterhaft versteht er es, uns die Märchen-/Fantasywelt von "Legende" darzubieten. Dabei benutzt Scott wohlbekannte Elemente: den etwas tumben Tor, der über sich hinauswächst, die schöne Prinzessin, die guten "Geister", die bösen Unholde - und das Böse schlechthin, den Herrn der Finsternis (grandios gespielt von Tim Curry - alleine wie er die strapazierte Gedult des Herrn der Finsternis vermittelt...).
Ach ja - und fast hätten wir das wichtigste vergessen - die Einhörner! Scott behandelt dieses Motiv mit der ihm gebührnden Vorsicht und Zurückhaltung - keine "Inflation" der ach so hübschen, niedlichen Einhörner... nein, hier sind sie, was sie sein sollten: mystische Wesen, Verkörperungen einer immensen Macht, dabei auch zerbrechlich ... und unschuldig. Ähnlich gut hat man Einhörner wohl nur noch einmal gesehen (und zwar in Peter Beagles "Das letzte Einhorn").
Wer also einen wirklich wunderschönen Fantasyfilm sucht, der ohne die Platitüden des Sword&Sorcery-Genres á la "Conan" daherkommt und stattdessen mit einer wunderschönen Story, liebenswerten Charakteren und grandiosen Bildern aufwarten kann, der sollte sich "Legende" unbedingt anschauen!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Oktober 2012
Auch wenn die Langfassung leider nur als Blueray und nicht als DVD erhältlich ist (Markt-Grund: Auch die Letzten sollen auf BLUERAY aufrüsten.), so bin ich froh, endlich auch bei uns die Langfassung sehen zu können. Die Blueray bietet die Langfassung nur im englischen Originalton an, da diese Version nie synchronisiert wurde. Schon 1986 kam weltweit nur die gekürzte Fassung heraus, welche in Amerika auch noch (fast) ohne Jerry Goldsmiths Score auskommen musste, da man dür die 90 Minuten - Fassung dort von der GRuppe Tangerine Dream neue Musik zum Film schrieben ließ. Die US-Version mit der Musik von Tangerine Dream ist nicht auf dieser Blueray dabei. Für Europa beließ man aber Goldsmiths Musik. Für Jerry Goldsmith war es nach ALIEN (1979) die zweite unglückliche Erfahrung mit Ridley Scott (Kurzinfo dazu: In Alien wurden ca. mehr 85% der von Goldsmith komponierten Stücke zeitlich versetzt oder gar an ganz anderen Stellen als eigentlich gedacht eingesetzt und an zwei Stellen auch noch durch die Musik aus "Freud", die Goldsmith mehrere Jahre vor Alien schrieb, ersetzt. Durch die Kürzung von Legende wurde auch in der "euroäischen KInofassung" die Musik in Legende stellenweise anders verwendet als gedacht.)
Auf einem herkömmlichen TV-Gerät (Röhrenfernseher 100-Hertz-Technik) merkt man keinen Qualitätsverlust bei den "neuen", bisher nie gezeigten Szenen. Diese Feinheiten merkt man erst auf den heutigen, inzwischen sehr verbreiteten Flachbildgeräten, die ja mit ihrer tollen Bildauflösung uns immer mehr verwöhnen. Aber mal ehrlich, wer setzt sich schon direkt vor das TV-Bild?
Eine bessere Qualität wird es für die Bildnörgler nicht geben. Bis 2000 galt diese Langfassung verschollen. In 2000 fand man schließlich eine sogenannte "Nullkopie", welche so gut wie möglich gemastert wurde. In Amerika gab es die Langfassung bereits vor einigen Jahren auf einer Doppel-DVD. Nun (2012) erstmals bei auch uns auf dieser Blueray. Besser so als gar nicht!

Die Langfassung bietet neben den neuen Szenen, die den Film viel runder und stimmungsvoller machen, auch den Vorzug, dass man etwas mehr von Jerry Goldsmiths erstklassigen Filmscore hören kann. Beispielsweise die Szene, in der Lilly zu den Einhörenern geht, hat durch die längere Fassung deutlich dazu gewonnen. Leider ist sonst die Musik auch in der Langfassung wie bei Alien öfter deplaziert eingesetzt worden. Manche Stücke wurden zweimal verwendet. An einer Stelle ist sogar Score aus Psycho 2 hören (schrieb ebenfalls erry Goldsmith). Am Ende hört man aber wieder etwas mehr vom Score. Denn der Schluss nach dem Höhepunkt ist nun etwas länger. Dass die Musik stellenweise so verquert eingesetzt worden ist liegt auch daran, dass der Film erst 123 min lang sein sollte. Doch Ridley Scotte kürzte ihn auf 113 min. Dann musste der Film gegen den Willen Scotts auf 95 min gekürzt werden. Solche Kürzungen wirken sich auch auf fertige Kompositionen aus.
Dennoch ist diese Blueray ist für alle Fans des schauprächtigen Films und des Filmkomponisten Jerry Goldsmith und dessen m.E großartigen Fantasy-Filmmusik für diesen Film ein MUSS!

Hinweis zu den beiden Filmmusiken: Man kann beide Filmsores auf Audio-CD bekommen (die von Tangerine Dream [Musik für damalige US-Version, wurde 2012 als neue Aufnahme auf einer CD von BSX gepresst] und die wirklich meisterhafte Musik von J. Goldsmith [Silva Screen Records, hier kann man die ganze komplexe Partitur in voller Länge genießen!])
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am 17. März 2012
Cover: Kein FSK freies Wendecover
Film (europäische Kinoversion): 5 Sterne
Ton: 4 Sterne (Deutsch DTS)
Bild: 5 Sterne (europäische Kinoversion)

Ein Klassiker, der allerdings auf DVD tonmäßig nur als stereomix daherkam und nicht überzeugte. Dies ist nur eine Vorabrezension, alles mal angespielt und mit der mir bekannten DVD-Version verglichen. Test bezieht sich auf die europäische Kinoversion, die DC-Version muß ich mir erst noch ansehn, da während des Kapitelsprungs noch keine Unterschiede festzustellen sind.

Bild: Gute Schärfe, Farben kräftig, Schwarzwert gut, klare Verbesserung zur DVD. Leichtes Bildrauschen ist vorhanden, fällt aber kaum auf.
Ton: Deutsch 5.1 DTS, kommt endlich kräftig rüber, auch im musikalisch untermalten Bereichen, Dynamik gut, Bass gut. Die vorderen Boxen überwiegen immer noch, aber auch die hinteren werden hier öfter beansprucht. Man merkt dem Film tonmäßig sein Alter trotzdem an, was sich in einer schwächeren Dynamik durch den etwas geringen Einsatz der Rearspeaker bemerkbar macht. Nichtsdestotrotz ein Quantensprung zur DVD.

Beim Drücken der Pausetaste wird ein Zeitindexfenster eingeblendet inclusive Thumbnail, dies hält mehrere Sekunden an bevor es verschwindet. Dies ist einerseits schön, andereseits schlecht wenn man sich einfach mal ein Standbild zum Betrachten reinziehn will.

Bei der Auswahl DC hat man im Tonmenü keine Einstellmöglichkeiten, es steht automatisch auf 5.1 digital Englisch. Jedoch gibt mein Verstärker bei der Wiedergabe ein DTS-Signal, genau wie in der deutschen Version aus. Im Vergleich höre ich auch keinen Unterschied zw. Deutsch oder Englisch DTS.

Zur DC-Version, die mit etwa 20 Minuten länger angegeben wird, kann ich leider noch nichts sagen, noch nicht angeschaut. Jedoch wird beim Start darauf hingewiesen, daß es sich hierbei wohl um eine wiedergefundene Nullkopie handelt, und darum bildtechnik bedingt kein so guter Transfer möglich sei. Beim Start und bei Kapitelsprüngen der DC-Version, bei denen ich nur schon bekannte Szenen sah, war von einer technischen Schwäche nichts zu sehen, die Qualität war genau wie die europäische Kinoversion. Also muß man davon ausgehen, daß sich die mindere Qualität, auf die man im Vorspann hingewiesen wird, ausschließlich auf die 20 Minuten längeres Filmmaterial bezieht.

Fazit: Klare Verbesserung zu DVD

Nachtrag: Hab grage die DC-Fassung gesehn. Also, die ersten erweiterten Szenen kommen schon anfangs, wenn Blix vom Herrn der Finsternis, welcher in der DC-Fassung nur als "Die Finsternis" bezeichnet wird, den Auftrag erhält, die Einhörner zu erlegen, danach die Prinzessin bei dem Bauernpaar auch erweitert etc.. Die Bildqualität bleibt immer gleich, wie in der Kinoversion. Die Information am Anfang, bezüglich der mäßigeren BD-Umsetzung weil als Originalmaterial hier eine Nullkopie vorlag, bezog sich demnach auf beide Filmversionen auf dieser BD. Weiterhin kann man feststellen daß die deutschen Untertitelübersetzungen zwar relativ korrekt zum gesprochenen Englischen sind, aber von der deutschen Kinofassung teils abweichen. Das was die Deutschen beim Filmtitel übersetzen machen, nämlich frei erfinden, das trifft wohl auch auf die deutsche Synchronisation zu. Meine Empfehlung, schaut euch einfach die DC-Fassung an, der Faszination dieser Version kann ich mich nicht entziehen. Ridley Scott hatte eine Vision mit diesem Film, und nur die DC-Fassung bringt diese rüber. Meist sind es Kleinigkeiten in den Dialogen die hinzukamen, aber allesamt von Bedeutung weil sie anrühren und das ganze perfektionieren. Aber es gibt auch größere Änderungen wo man mit dem Brechhammer beim Schneiden ranging. So ist z. B. die Szene, in der Lili sich den Einhörnern nähert, wesentlich länger und dramatischer als im Original, weil durch die Anwesenheit der Kobolde die Einhörner nervös und aggresiv werden und Lili fast getötet wird. Das ganze wird durch Bild und Ton dramaturgisch noch heftig untermauert und gibt dieser bis dahin zwar schönen aber doch eher unspektulären Begegnung soviel Spannung wie beim Showdown in Fred Zinnemanns "12 Uhr Mittags". Auch die Begegnung mit dem Sumpfmonster "Meg" (kleine Info, dieses wird von Robert Picardo, alias "Der Doktor" aus "Raumschiff Voyager" gespielt) ist erweitert und bringt mehr Tiefe.

Der Ton der DC-Fassung entspricht dem deutschen in der Qualität. Nach Sichtung der DC-Version bleibe ich zwar bei 4 Sterne vergabe, da die Räumlichkeitsverteilung und damit die Dynamik mit modernen Filmen nicht mithalten kann, möchte aber doch anmerken, daß die Einbeziehung der Rearboxen doch stärker ist, als ich anfangs dachte. Abgesehen von den Umgebungsgeräuschen oder Soundmusikuntermalung die schon mal von den Rears kommt, hat man auch Lilis Rufe im Wald (es hallt dort) nach Jack über alle Boxen klingen lassen. Auch die Farben werden herrvoragend wiedergegeben. Bei den meisten neuen digital aufgenommenen Filmen stellt man Farbarmut oder Monotonfarben fest. Diese BD-Umsetzung strotzt nur so vor kräftigen Farben, auch wenn mit weniger Farben gearbeitet wird, so z.B. in der nächtlichen Winterlandschaft die vom Licht des Feuers, Fackeln oder nur dem Mondlicht durchdrungen wird. Hier sind die Farben sehr kräftig und der Schwarzwert ist perfekt. Die BD kann hier voll auftrumpfen, eine Augenfreude diese Farben- und Lichtspiele.

Die DC-Fassung ist ein Juwel im Vergleich zur Kinofassung, ich bin im 7. Himmel.
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